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DE202004005775U1 - Farbrollbügel - Google Patents

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DE202004005775U1
DE202004005775U1 DE200420005775 DE202004005775U DE202004005775U1 DE 202004005775 U1 DE202004005775 U1 DE 202004005775U1 DE 200420005775 DE200420005775 DE 200420005775 DE 202004005775 U DE202004005775 U DE 202004005775U DE 202004005775 U1 DE202004005775 U1 DE 202004005775U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/02Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
    • B05C17/022Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts comprising means for angularly adjusting or allowing angular movement of the roller relative to its handle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Abstract

Farbrollbügel für einen Farb- und Flüssigmediumauftragsroller mit einer länglichen Aufnahme (3) für eine Farbwalze (2), einem Handgriff (4) und einem jeweils mit einem Ende von Aufnahme (3) und Handgriff (4) verbundenen Verbindungsbereich (5) sowie mit einer Gelenkeinrichtung zum Verschwenken der Aufnahme (3) relativ zum Handgriff (4) dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Verbindungsbereich (5) angeordnet ist und ein Drehgelenk (6) mit mindestens einer Schwenkachse (s) aufweist, die senkrecht zur Längsachse (b) des Handgriffes (4) und zur Längsachse (a) der Aufnahme (3) steht.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Farbrollbügel für einen Farb- und Flüssigmediumauftragsroller mit einer länglichen Aufnahme für eine Farbwalze, einem Handgriff und einem jeweils mit einem Ende von Aufnahme und Handgriff verbundenen Verbindungsbereich, sowie mit einer Gelenkeinrichtung zum Verschwenken der Aufnahme relativ zum Handgriff.
  • Farbrollbügel der eingangs genannten Art werden in vielfältigen Ausbildungen eingesetzt, um mit einem Farb- und Flüssigmediumauftragsroller Farbe oder ein anderes flüssiges Medium auf einen Untergrund, insbesondere auf eine Wand- oder Deckenfläche eines Gebäudes aufzutragen. Um bestimmte schwerer zugängliche Bereiche, wie beispielsweise Rand- und/oder Eckenbereiche von Wand, Decke und Raumesöffnungen, leichter zu erreichen, sind an Farbrollbügel der eingangs genannten Art direkt durch eine Gelenkverbindung am Handgriff oder indirekt in Verbindung mit einer Verlängerung, die an das freie Ende des Handgriffes und in Richtung des Handgriffes befestigbar ist und ein Gelenk aufweist, aus ihrer Normalposition heraus verschwenkbar. Hierbei wird jedoch der Farbrollbügel mit farbgetränkter, schwerer Farbwalze bereits durch relativ geringes Verschwenken stark seitenlastig und unhandlich, so dass er nur unter erhöhtem Kraftaufwand zum Auftragen der Farbe geführt werden kann. Somit ist seine auf Verschwenken beruhende Beweglichkeit in der Pra xis stark eingeschränkt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Farbrollbügel der eingangs genannten Art mit einer größeren Beweglichkeit und leichteren Handhabbarkeit bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird durch Bereitstellung eines Farbrollbügels der eingangs genannten Art gelöst, dessen Gelenkeinrichtung in dem Verbindungsbereich angeordnet ist, wobei die Gelenkverbindung ein Drehgelenk mit mindestens einer Schwenkachse aufweist, die senkrecht zur Längsachse des Handgriffes und zur Längsachse der Aufnahme steht.
  • In Anlehnung an einen üblichen Farbrollbügel kann eine Normalposition definiert werden, in der die Längsachsen von Handgriff und Aufnahme senkrecht zueinander stehen und die Längsachse des Handgriffes die Längsachse der Aufnahme etwa mittig schneidet. Durch die Anordnung der Gelenkverbindung in dem Verbindungsbereich kann die Seitenlastigkeit, die sich bei einer Verschwenkung aus einer Normalposition einstellt, in dem Maße vermindert, in dem die Gelenkverbindung näher zur Aufnahme hin in dem Verbindungsbereich angeordnet ist. Ein Optimum ist hierbei unter anderem abhängig von dem Formverlauf des verwendeten Farbrollbügels und der aufgenommen Farbrolle. Hierbei kann zum Beispiel die Gelenkverbindung bei einer leichten und kleinen Farbrolle unter Gewinnung einer weiten Verschwenkbarkeit in dem dem Handgriff zugewandten Abschnitt des Verbindungsabschnittes angeordnet sein kann, während das Gelenk bei einer großen und schweren Farbrolle günstigerweise im Abschnitt des Verbindungsbereiches nahe der Aufnahme positioniert sein kann.
  • Der Verbindungsbereich kann zudem mehrere Drehgelenke aufweisen, die in verschiedenen Abschnitten des Verbindungsabschnittes angeordnet sind und somit auch ein Verschwenken an mehreren Punkten sowie eine Einstellung des Verlaufs des Verbindungsabschnittes erlauben, um beispielsweise schwer zugängliche, ver deckte Auftragsflächen zu erreichen.
  • Das Drehgelenk kann beabstandet zur Längsachse des Handgriffes angeordnet sein. Hierdurch kann die Aufnahme entsprechend der Beabstandung sowie der Ausbildung des Verbindungsbereiches zwischen Drehgelenk und Aufnahme beabstandet zum Handgriff verschwenkt werden, so dass ein Benutzer mit seiner den Handgriff haltenden Hand nicht in Berührung mit der Farbrolle kommen kann. Ferner kann durch diese Beabstandung der Verschwenkbereich der Aufnahme gegenüber dem Handgriff so vergrößert werden, dass der Verschwenkbereich aus der Normalposition über 180° betragen kann und somit die Beweglichkeit des Farbrollbügel gesteigert werden kann. Schließlich kann hierüber die Aufnahme zu einer zur Längsachse des Handgriffes seitlich angeordneten Position verschwenkt werden, so dass die mit der Farbwalze versehene Aufnahme mit ihrem freien Ende vollständig über eine Auftragsfläche, wie z.B. die Innenseiten einer Fensterlaibung, gebracht werden kann, die in einem Winkel größer 0° zur senkrechten Zimmerwand verläuft. Somit wird die Beweglichkeit des Farbrollbügels weiter erhöht.
  • Das Drehgelenk kann beabstandet zur Längsachse der Aufnahme angeordnet sein. Hierdurch wird ähnlich wie zuvor die Beweglichkeit des Farbrollbügels weiter erhöht.
  • Das Drehgelenk kann zum Beispiel während des Farbauftrages auf die Auftragsfläche beweglich angeordnet sein, so dass über die Beweglichkeit des Drehgelenkes eventuelle Unebenheiten in der Auftragsfläche oder Änderung der Neigung der Auftragsfläche ausgeglichen werden können. Bevorzugt ist das Drehgelenk jedoch mit Hilfe einer Feststelleinrichtung feststellbar, so dass es hierüber entsprechend den Erfordernissen in einer gewünschten Position feststellbar ist.
  • Zweckmäßigerweise kann die Feststelleinrichtung zwei Tellerflächen aufweisen, die jeweils mit einer Gelenkseite drehfest ver bunden sind. Ferner können die Tellerflächen im Gelenk zueinander zugewandt und einander angrenzend auf der Schwenkachse angeordnet und durch Anpressmittel gegeneinander anpressbar sein. Hierbei können die Tellerflächen zur Erhöhung der Reibung zwischen den Tellerflächen eine aufgeraute und/oder strukturierte Oberfläche oder Oberflächenbeschichtung aufweisen.
  • Zweckmäßigerweise werden als Anpressmittel eine Schraubverbindung mit einem Handrad vorgeschlagen, wobei die Schraubenachse in der Schwenkachse verläuft. Über das Handrad ist ein leichtes Lösen und Festziehen der Schraubverbindung möglich. Das Handrad kann eine umfängliche Riffelung oder andere rutschhemmende Struktur zum rutschfesten Angreifen eines Benutzers an das Handrad aufweisen. Ferner kann zum leichteren Feststellen und Lösen ein Sprengring und/oder Federscheibe vorgesehen sein.
  • Bevorzugt ist das Drehgelenk stufenlos feststellbar. Hierzu können die Tellerflächen eine gleichmäßige Oberfläche aufweisen, wodurch die Tellerflächen in jeder Drehwinkelstellung zueinander stufenlos feststellbar sind.
  • Um das Drehgelenk in einer oder mehreren gewünschten Stellungen sicher festzustellen, kann die Feststelleinrichtung eine Arretiereinrichtung aufweisen. Diese Arretiereinrichtung kann bei bestimmten, vorbestimmten Drehwinkeln arretierbar sein. Diese vorbestimmten Drehwinkel können typischerweise auftretenden Winkel entsprechen, in denen die Längsachse des Handgriffes und der Aufnahme zur Ausführung bestimmter Arbeiten, wie zum Beispiel ein horizontaler Farbauftrag auf eine senkrechte Wandfläche oder ein Farbauftrag auf eine Decke mit einer in das freie Ende des Handgriffs gesteckte Verängerung, idealerweise angeordnet sein sollen.
  • In einer zweckmäßigen Ausführung kann die Arretiereinrichtung erste Erhebungen aufweisen, die radial auf einem Radius in einem regelmäßigen Drehwinkelabstand auf einer der Tellerflächen angeordnet sind, während auf der anderen Tellerfläche zweite Erhebungen positioniert sind, die angepasst sind, um zur Arretierung zwischen den beabstandeten ersten Erhebungen einzugreifen und seitlich an diesen anzuliegen.
  • Hierbei können die ersten Erhebungen beispielsweise eine gleichschenklige, prismatische Dreiecksform aufweisen, deren durch die gleichen Schenkel gebildete Spitze radial von der Schwenkachse wegweist, während die zweiten Erhebungen durch einen umfänglichen Dreiecksinnenzahnkranz gebildet werden, deren Spitzen radial zur Schwenkachse hin gerichtet sind. Hierdurch können die Tellerflächen in Abstufungen so zueinander gebracht werden, dass die ersten Erhebungen in einer gewünschten Drehwinkelanordnung der Tellerscheibe zwischen den zweiten Erhebungen eingreifen und seitlich an diesen anliegen. In einer anderen Ausführungsform können die Erhebungen radial und parallel zueinander beabstandete Rippen aufweisen, die mit Zusammenfügen der beiden Tellerflächen ineinander greifen.
  • Das Drehgelenk kann lösbar in dem Verbindungsbereich angeordnet sein. Hierbei können die jeweils mit einem Ende des Verbindungsbereiches fest verbundenen Gelenkseiten voneinander gelöst und zusammengefügt werden. Hierdurch kann beispielsweise nach dem Lösen eine Gelenkseite um 180° gedreht unter Ausbildung des Drehgelenkes wieder mit der anderen Gelenkseite verbunden werden, so dass sich der Verlauf der Verbindungsbereiches entsprechend grundlegend ändern kann. Ferner kann die Aufnahme mit dem anhängenden Abschnitt des Verbindungsbereiches mit einer anders ausgebildeten Aufnahme und/oder einem anders ausgebildeten Abschnitt des Gelenkbereiches ausgetauscht werden.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles mit einer zugehörigen Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
  • 1 bis 5 jeweils in schematischer Seitenansicht einen Farbrollbügel in verschiedenen Winkelpositionen mit einem Drehgelenk und eine gestrichelt gezeichnete Farbrolle,
  • 6 in einer Explosionsaufsichtsdarstellung ein schematischer Aufbau des Drehgelenkes mit Tellerflächen und
  • 7in schematischer Seitenansicht die in dem Gelenk zueinander zugewandten Seiten der Tellerflächen.
  • In den 1 bis 7 wird ein erfindungsgemäßer Farbrollbügel 1 zusammen mit einer Farbrolle 2 und einer Auftragsfläche A in einer schematischen Seitenansicht gezeigt, wobei die Farbrolle 2 gestrichelt und die Auftragsfläche im Schnitt mit einer Umrisslinie in einer Strich-Punkt-Darstellung dargestellt werden.
  • Der Farbrollbügel 1 weist eine längliche Aufnahme 3 für die Farbwalze 2, einen Handgriff 4 und einen zwischen Aufnahme 3 und Handgriff 4 angeordneten Verbindungsbereich 5 auf. In dem Verbindungsbereich 5 ist ein Drehgelenk 6 mit einer Schwenkachse s positioniert, die senkrecht zur Längsachse a der Aufnahme 3 und der Längsachse b des Handgriffes 9 verläuft. Das Drehgelenk 6 teilt den Verbindungsbereich 5 in zwei gegeneinander verschwenkbare Abschnitte, einen mit der Aufnahme 3 fest verbundenen ersten Abschnitt 7 und einen mit dem Handgriff 4 fest verbundenen zweiten Abschnitt 8. Das Drehgelenk 6 ist beabstandet zur Längsachse a der Aufnahme 3 und beabstandet zur Längsachse b des Handgriffes 9 angeordnet. Hierdurch ist, wie in den 1 und 4 ersichtlich, die Aufnahme 3 mit der Farbwalze 2 über ein Verschwenken der Abschnitte 7, 8 zueinander seitlich zum Handgriff 4 positionierbar.
  • Im Folgenden werden in Verbindung mit den 1 bis 5, in denen die beiden Abschnitte 7, 8 in verschiedenen Positionen zueinander gezeigt sind, in Bezug zu verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des Farbrollbügels näher erläutert.
  • In den 1 bis 3 sind die Abschnitte 7, 8 über das Drehgelenk 6 so gegeneinander verschwenkt, dass der Handgriff 4 und die Aufnahme 3 in einem Winkel μ zueinander angeordnet, dessen Schenkel über die jeweiligen mit dem Verbindungsbereich 5 verbundenen Enden hinausweisenden Längsachsen a, b von Aufnahme 3 und Handgriff 4 gebildet werden und der > 90 Grad und < 150 Grad ist. Hierbei trifft in den 2 und 3 die Längsachse b des Handgriffes 4 die Längsachse a der Aufnahme 3 im Bereich der Aufnahme 3.
  • In 1 ist zusätzlich eine Richtung R angegeben, die in etwa die Richtung eines an den Handgriff 4 angreifenden Armes eines Benutzers wiedergibt. Die Verlängerung der Richtung R schneidet in etwa die Aufnahme 3 bzw. die Farbwalze 2. In beiden in den 1 bis 3 dargestellten Beispielen entsteht bei einer Druckbeaufschlagung der Aufnahme 3 in Richtung Längsachse b des Handgriffes 4 bzw. in Armrichtung R kein oder nur sehr geringes zusätzliches Kraftmoment bezüglich der Aufnahme 2.
  • In 1 ist der Farbrollbügel 1 im Einsatz an eine senkrechte Auftragsfläche A und zwar bei einer horizontalen Rollrichtung der Farbwalze 2 zum horizontalen Farbauftrag gezeigt. Hierbei weist das freie Ende der Farbwalze 2 bzw. der Aufnahme 3 nach oben in eine durch Wand und Decke gebildete Ecke hinein. Hierdurch kann Farbe bis in die Ecke hinein aufgetragen werden. Durch die verschwenkte Form der beiden Abschnitte 7, 8 zueinander und der senkrechten Anordnung der Farbwalze 2 kann ein Benutzer mit normaler Körpergröße bequem in eine obere Raumesecke eines Raumes mit normaler Höhe gelangen, ohne eine Leiter oder dergleichen besteigen zu müssen. Zur Ausführung eines üblicherweise nach einem derartigen horizontalen Auftrag erfolgendem zweiten Arbeitsgang, dem sogenannten Schlichten, das senkrecht zum ersten Arbeitsgang erfolgt, können die beiden Abschnitte 7, 8, wenn erforderlich, über das Drehgelenk 6 in Normalposition gebracht werden.
  • In den 2 und 3 werden mögliche Einsatzpositionen der beiden Abschnitte 7,8 des Farbrollbügels 1 im Deckenbereich gezeigt. Hierbei sind in 2 eine giebelförmig zusammenlaufende Auftragsfläche A und in 3 eine waagerecht verlaufende Auftragsfläche A durch eine Strich-Punkt-Linie angedeutet. In beiden Fällen kann der Winkel μ über ein Verschwenken des ersten Abschnittes 7 bezüglich des zweiten Abschnittes 8 so eingestellt werden, dass ein unter der Auftragsfläche A stehender Benutzer so seitlich beabstandet zur aktuellen Auftragsfläche stehen kann, dass er von heruntertropfender Farbe nicht getroffen werden kann. Zur Verdeutlichung ist hierbei in 3 eine in das freie Ende des Handgriffes 4 eingreifende Verlängerung 15 mit gestrichelter Linie angedeutet. Desgleichen, wie in 1 wird in 2 wiedergegeben, kann die Farbwalze 2 mit ihrem freien Ende in die Giebelkante hineinragen, um diese vollständig mit Farbe zu beaufschlagen.
  • In 4 zeigt eine stärkere Verschwenkung des ersten Abschnittes 7 gegenüber dem zweiten Abschnitt 8 bezüglich der Normalposition. Hierbei ist die Farbwalze 2 in einer horizontalen Position gehalten, so dass hierdurch nach oben weisende Flächen eines Simses, einer Kante oder dergleichen bequem bis in eine Raumesecke hinein mit Farbe beaufschlagt werden können, wobei die volle Länge der Farbwalze 2 zum Farbauftrag genutzt werden kann.
  • Da die Aufnahme 3 bzw. die Farbwalze 2 ähnlich wie in 4 in 1 seitlich beabstandet zum Handgriff angeordnet ist, kann der in 1 gezeigte Farbrollbügel 1 auch besonders gut zum Auftragen von Innenseitenflächen einer Raumesöffnung, wie z. B. der Laibung eines Fensters oder einer Tür, oder den Innenseitenflächen eines Möbelstücks, wie z. B. eines Schrankes, eingesetzt werden.
  • In 5 ist der erste Abschnitt 7 gegenüber dem zweiten Abschnitt 8 im Drehgelenk 6 gegenüber dem zweiten Abschnitt 8 um 180 Grad gewendet eingesetzt, so dass die Aufnahme 3 mit der Farbwalze 2 stärker gegenüber den in 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispielen des Farbrollbügels 1 beabstandet zum Handgriff 4 durch Drehung im Drehgelenk 6 werden kann. Ferner zeigt das freie Ende der Aufnahme 3 mit der Farbwalze 2 in der in 5 gezeigten Position der beiden Abschnitte 7, 8 in etwa in Richtung des freien Endes des Handgriffes 4, so dass der Farbrollbügel 1 hierdurch beispielsweise besonders gut zum horizontalen Auftragen von Farbe auf eine Auftragsfläche A oberhalb einer Türleiste oder dergleichen eingesetzt werden kann.
  • Der in den 1 bis 5 gezeigte Verbindungsbereich 5 weist eine Ausbildungsform auf, die in der Normalposition der beiden Abschnitte 7, 8 zueinander einem herkömmlichen Farbrollbügel bis auf die zusätzliche Anordnung des Drehgelenkes 6 entspricht. Hierdurch soll zugleich demonstriert werden, dass zur Verwirklichung des erfindungsgemäßen Farbrollbügels 1 das Drehgelenk 6 an geeigneter Stelle im Verbindungsbereich 5 eines herkömmlichen Farbrollbügels eingesetzt werden kann. Selbstverständlich fallen auch andere Ausbildungsformen des Verbindungsbereiches 5 in den Bereich der Erfindung, in denen die Gelenkeinrichtung angeordnet ist und ein Drehgelenk 6 mit mindestens einer Schwenkachse s aufweist, die senkrecht zur Längsachse b des Handgriffes 4 und zur Längsachse a der Aufnahme 3 steht.
  • In den 6 und 7 wird das Drehgelenk 6 näher erläutert. Hierbei ist in 6 das Drehgelenk 6 in einer Aufsicht und als Explosionszeichnung dargestellt. Das Drehgelenk 6 weist zwei Tellerflächen 9 auf, die mit dem ersten Abschnitt 7 bzw. mit dem zweiten Abschnitt 8 drehfest verbunden, im Drehgelenk 6 zueinander zugewandt und aneinander angrenzend auf der Schwenkachse s angeordnet und durch Anpressmittel gegeneinander anpressbar sind. Hierbei sind in dieser Ausführungsform als Anpressmittel eine Schraubverbindung mit einem Handrad 10 gewählt worden, deren Schraubenachse in der Schwenkachse s verläuft. Das Handrad 10 weist ein hier nicht weiter dargestelltes Innen gewinde auf, in das eine Schraube 11 eingreift, die durch mittige Öffnungen 16 in den Tellerflächen 9 geführt ist. Das Handrad 10 ist umfänglich mit einer Riffelung 12 zum besseren Angreifen des Benutzers an das Handrad 10 versehen.
  • Die Ausbildung der Tellerflächen 9 ist schematisch in 7 gezeigt, dem die in dem Drehgelenk 6 zueinander gewandten Tellerflächen 9 aufgeklappt und dem Betrachter hinzugewandt dargestellt sind. Beide Tellerflächen 9 weisen Erhebungen 13, 14 auf, die mit Zusammenführen in der in 6 gezeigten Weise der beiden Tellerflächen 9 zur Arretierung der beiden Tellerflächen 9 in einer bestimmter Winkelposition ineinander greifen. Hierbei sind die zweite Erhebungen 14 der in 7 oben dargestellte Tellerfläche 9 als umfänglicher Innenzahnkranz ausgebildet, in die die ersten Erhebungen 13 der in 7 unten dargestellte Tellerfläche 9 erste Erhebungen in Form von gleichschenkligen, prismatischen Dreiecksformen eingreifen. Die untere Tellerfläche 9 weist zudem zwei umfänglich und konzentrisch zueinander angeordnete sowie sich axial erstreckende Vorsprünge 17 auf, die ausgebildet sind, um umfänglich zur Führung und axialen Ausrichtung der beiden Tellerflächen 9 zueinander umfänglich an der oberen Tellerfläche 9 anzuliegen. Hierdurch sind die beiden Tellerflächen 9 in bestimmten, durch die Ausbildung der Dreiecksformen und des Innenzahnkranzes vorgegebenen Abstufungen zueinander positionierbar und arretierbar.
  • 1
    Farbrollbügel
    2
    Farbwalze
    3
    Aufnahme
    4
    Handgriff
    5
    Verbindungsbereich
    6
    Drehgelenk
    7
    erster Abschnitt
    8
    zweiter Abschnitt
    9
    Tellerfläche
    10
    Handrad
    11
    Schraube
    12
    Riffelung
    13
    erste Erhebung
    14
    zweite Erhebung
    15
    Verlängerung
    16
    Öffnung
    17
    Vorsprung
    A
    Auftragsfläche
    a
    Längsachse
    b
    Längsachse
    s
    Schwenkachse
    R
    Richtung

Claims (12)

  1. Farbrollbügel für einen Farb- und Flüssigmediumauftragsroller mit einer länglichen Aufnahme (3) für eine Farbwalze (2), einem Handgriff (4) und einem jeweils mit einem Ende von Aufnahme (3) und Handgriff (4) verbundenen Verbindungsbereich (5) sowie mit einer Gelenkeinrichtung zum Verschwenken der Aufnahme (3) relativ zum Handgriff (4) da durch gekennzeichnet, dass die in dem Verbindungsbereich (5) angeordnet ist und ein Drehgelenk (6) mit mindestens einer Schwenkachse (s) aufweist, die senkrecht zur Längsachse (b) des Handgriffes (4) und zur Längsachse (a) der Aufnahme (3) steht.
  2. Farbrollbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (6) beabstandet zur Längsachse (b) des Handgriffes (4) angeordnet ist.
  3. Farbrollbügel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (6) beabstandet zur Längsachse (a) der Aufnahme (3) angeordnet ist.
  4. Farbrollbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (6) mit Hilfe einer Feststelleinrichtung feststellbar ist.
  5. Farbrollbügel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung zwei Tellerflächen (9) aufweist, die jeweils mit einer Gelenkseite drehfest verbunden, im Drehgelenk (6) zueinander zugewandt und aneinander angrenzend auf der Schwenkachse (s) angeordnet sowie durch Anpressmittel gegeneinander anpressbar sind.
  6. Farbrollbügel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpressmittel eine Schraubverbindung mit einem Handrad (10) aufweisen, wobei die Schraubenachse in der Schwenkachse (s) verläuft.
  7. Farbrollbügel nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (6) stufenlos feststellbar ist.
  8. Farbrollbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung eine Arretiereinrichtung aufweist.
  9. Farbrollbügel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung bei vorbestimmten Drehwinkeln arretierbar ist.
  10. Farbrollbügel nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung erste Erhebungen (13) aufweist, die radial auf einem Radius in einem regelmäßigen Drehwinkelabstand auf einer der Tellerflächen (9) angeordnet sind, während auf der anderen Tellerfläche (9) zweite Erhebungen (14) positioniert sind, die angepasst sind, um zur Arretierung zwischen den beabstandeten ersten Erhebungen (13) einzugreifen und seitlich an diesen anzuliegen.
  11. Farbrollbügel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichet, dass die ersten Erhebungen (13 ) eine in Aufsicht gleichschenklige, prismatische Dreiecksform aufweisen, deren durch die gleichen Schenkel gebildete Spitze radial von der Schwenkachse wegweist, während die zweiten Erhebungen (14) durch einen umfänglichen Dreiecksinnenzahnkranz gebildet werden, dessen Spitzen radial zur Schwenkachse hin gerichtet sind.
  12. Farbrollbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (6) lösbar in dem Verbindungsbereich (5) angeordnet ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009007955A1 (en) * 2007-07-09 2009-01-15 Binyamin Atiya Paint roller
CN105127066A (zh) * 2015-08-02 2015-12-09 全峰正 圆规式滚筒
EP4176977A1 (de) 2021-11-08 2023-05-10 Storch-Ciret Holding GmbH Malerwerkzeug mit gelenkeinheit

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