DE20305999U1 - Bausatz zur Erstellung von Pergolen und ähnlichen Bauwerken - Google Patents
Bausatz zur Erstellung von Pergolen und ähnlichen BauwerkenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bausatz zur Erstellung von Pergolen und ähnlichen Bauwerken, bestehend aus mehreren Grundelementen, die weitgehend aus Holz gefertigt und miteinander zu einem gemeinsamen Stützgerüst verbindbar sind.
Im Garten- und Landschaftsbau werden Pergolen und ähnliche Bauwerke in verschiedenartigen Ausgestaltungen genutzt, die z.B. aus DE 35 25 021 C 1, DE 298 08 356 U 1,
DE 299 19 288 U 1 oder DE 201 15 619 U 1 bekannt sind. Unabhängig von der jeweils konkreten Konstruktion als Laubengang, Torbogen, Gartenpavillon, Carport, Rankgerüst und dergleichen weisen solche Bauwerke überwiegend ein Stützgerüst auf, das aus mehreren vertikal angeordneten Pfosten besteht, deren obere Abschnitte mit horizontal angeordneten Pfosten miteinander verbunden sind. Das Stützgerüst wird oftmals mit Kletterpflanzen begrünt, die sowohl einen vorteilhaften optischen Gesamteindruck als auch einen gewissen Schutz vor Niederschlägen bewirken.
DE 299 19 288 U 1 oder DE 201 15 619 U 1 bekannt sind. Unabhängig von der jeweils konkreten Konstruktion als Laubengang, Torbogen, Gartenpavillon, Carport, Rankgerüst und dergleichen weisen solche Bauwerke überwiegend ein Stützgerüst auf, das aus mehreren vertikal angeordneten Pfosten besteht, deren obere Abschnitte mit horizontal angeordneten Pfosten miteinander verbunden sind. Das Stützgerüst wird oftmals mit Kletterpflanzen begrünt, die sowohl einen vorteilhaften optischen Gesamteindruck als auch einen gewissen Schutz vor Niederschlägen bewirken.
Pergolenähnliche Konstruktionen werden überwiegend aus Holz gefertigt und als Bausatz angeboten, der vom Nutzer selbst montiert und bezüglich der Abmessungen weitgehend optimal an den jeweiligen Standort angepasst werden kann. Aufgrund der Witterungsanfälligkeit von Holz wurde in DE 296 12 440 U 1 bereits vorgeschlagen, das Stützgerüst, also Pfosten, Pfetten, Querbalken und Streben, aus massiven Kunststoffteilen herzustellen. Allerdings werden derartige Alternativen trotz ihrer Vorteile bezüglich der Wetterbeständigkeit vom Verbraucher kaum akzeptiert, weil sie „künstlich" wirken und somit eine naturnahe Gestaltung von Gärten und öffentlichen Parkanlagen beeinträchtigen.
Ähnlich sind Konstruktionen zu bewerten, bei denen das Stützgerüst aus Metall besteht und die u.a. aus DE 299 01 051 U 1 bekannt sind. Dieser Werkstoff ergibt zweifelsfrei Vorteile bezüglich Witterungsanfälligkeit und realisierbarer Stützlasten. Dennoch fehlt eine breite Akzeptanz beim Verbraucher, weil diese Alternative zu „technisch" wirkt und ebenfalls eine naturnahe Gestaltung beeinträchtigt. Deshalb ist davon auszugehen, dass Holz auch künftig der bevorzugte Werkstoff für pergolenähnliche Konstruktionen bleiben wird.
Allerdings sind die hierbei möglichen Gestaltungsvarianten inzwischen weitgehend ausge-
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schöpft. Insbesondere ist es problematisch, Holz abschnittsweise mit anderen Werkstoffen zu kombinieren, die eine noch bessere Anpassung an die Garten- bzw. Wohnumwelt ermöglichen. So könnten weitere Vorteile im optischen Gesamteindruck durch Einbindung von Steinelementen in die pergolenähnliche Konstruktion erreicht werden, sofern z.B. eine Stützmauer und eine zugeordnete Pergola gleiche Steine aufweisen würden. Gleichzeitig könnte die Stabilität erhöht werden. Jedoch wird eine Kombination von Holz und Stein aus den bisher bekannten technischen Lösungen nicht nahegelegt.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Bausatz zur Erstellung von Pergolen und ähnlichen Bauwerken zu schaffen, der eine Kombination der tragenden Holzkonstruktion mit zusätzlichen Steinelementen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst, indem der Bausatz mehrere Grundelemente aufweist, die aus jeweils zwei separaten, parallel und mit Abstand zueinander verlaufenden Pfosten zusammengefügt sind und wobei im freien Bauraum zwischen den Pfosten zumindest ein Element aus Naturstein angeordnet ist. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Unteransprüchen beschrieben.
Der vorgeschlagene Bausatz ermöglicht eine Kombination der tragenden Holzkonstruktion von pergolenähnlichen Bauwerken mit zusätzlichen Elementen aus Naturstein. Somit kann eine noch bessere Anpassung der ohnehin beliebten Pergolen an die Garten- bzw. Wohnumwelt realisiert werden. Neben den erzielten Vorteilen im optischen Gesamteindruck wird gleichzeitig die Stabilität erhöht. Dieser Bausatz ist grundsätzlich für verschiedenartige Bauwerke geeignet, wobei die bevorzugte Anwendung Gartenpavillons, Laubengänge, Torbögen, Rankgerüste und Carports betrifft. Mit dem Bausatz können jedoch zum Beispiel auch Zäune, Vordächer und Treppen- oder Balkongeländer erstellt werden.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 den grundsätzlichen Aufbau eines ersten Grundelementes
Fig. 2 den grundsätzlichen Aufbau eines weiteren Grundelementes
Fig. 3 zwei alternative Ausgestaltungen zur Verbindung der Pfosten
Fig. 4
Fig. 3 zwei alternative Ausgestaltungen zur Verbindung der Pfosten
Fig. 4
bis Fig. 12 beispielhafte Anwendungen des Bausatzes zur Erstellung verschiedenartiger
Bauwerke
Bauwerke
Der in der Zeichnung dargestellte Bausatz wird zur Erstellung von Pergolen und ähnlichen Bauwerken angewendet. Der Bausatz umfasst mehrere Grundelemente, die weitgehend aus Holz gefertigt sind und miteinander zum eigentlichen Bauwerk verbunden werden. Hierbei weist jedes Grundelement jeweils zwei separate Pfosten 1 auf, die beispielsweise als Halbrundhölzer ausgestaltet sind. Diese Pfosten 1 verlaufen parallel und mit Abstand zueinander. Folglich verbleibt zwischen den Pfosten 1 ein freier Bauraum 2. In diesem freien Bauraum 2 wird mindestens ein Element aus Naturstein 3 angeordnet.
Der freie Bauraum 2 kann zwischen den Natursteinelementen 3 offen bleiben, wie dies beispielsweise in Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 4 dargestellt ist. Somit können Pflanzen den freien Bauraum 2 als Rankhilfe nutzen. Ebenso ist es möglich, dass im freien Bauraum 2 zwischen zwei jeweils benachbarten Natursteinelementen 3 zusätzliche Holzelemente 4 angeordnet sind. Aus optischen Erwägungen sollte die Kontur der Holzelemente 4 der Kontur der jeweils zugeordneten Abschnitte der Pfosten 1 entsprechen. Eine solche Konstruktion ist beispielsweise in Fig. 5 dargestellt.
Die beiden Pfosten 1 können verschiedenartig zu einem Grundelement zusammengefügt werden. Vorzugsweise sind hierfür Schraubspindeln 5 geeignet, die in einer Metallhülse 6 geführt und in an sich bekannter Weise mit Muttern verspannt werden. Mit den Schraubspindeln 5 können witterungsbedingte Änderungen der Pfostengeometrie mit geringem Aufwand korrigiert werden, so dass die Stabilität des jeweiligen Bauwerkes unabhängig von Temperatur- und Feuchtigkeitseinflüssen gewährleistet ist. Diese Verbindungsvariante ist aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich. Alternativ können die beiden Pfosten 1 auch mittels Metallhülsen 7 unter Verwendung von Nieten und/oder Klemmelementen 8 zum Grundelement zusammengefügt werden, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
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Die Verbindung der Pfosten 1 mit den Natursteinelementen 3 kann ebenfalls unterschiedlich ausgestaltet werden. Gemäß Fig. 1 weisen die Pfosten 1 an ihrer Innenseite in dem Abschnitt, der dem Natursteinelement 3 zugeordnet ist, eine Aussparung 9 auf. Die Aussparung 9 hat eine Kontur, die kongruent ist zur Kontur des Natursteinelementes 3, so dass nach der Montage eine form- und kraftschlüssige Wirkverbindung zwischen diesen beiden Bauteilen gewährleistet ist. Alternativ können die Pfosten 1 und die Natursteinelemente 3 jeweils Aussparungen aufweisen, die miteinander in Wirkverbindung gebracht werden, indem ein lagefixierendes Verbindungselement 10 eingesetzt wird. Eine solche Verbindungsvariante ist aus Fig. 2 ersichtlich, wobei nach der Montage auch hier eine form- und kraftschlüssige Wirkverbindung zwischen beiden Bauteilen gewährleistet ist.
Wie bereits dargelegt, können mit dem Bausatz verschiedenartige pergolenähnliche Bauwerke erstellt werden, von denen nachfolgend einige als Beispiel benannt werden.
Fig. 4 zeigt eine Anwendung des Bausatzes zur Erstellung eines (Halb-) Torbogens, der mit einer Seite an einem nicht näher dargestellten Gebäude (in der Zeichnung rechts) abgestützt wird. In Fig. 5 wird eine Anwendung des Bausatzes zur Erstellung eines freistehenden (Voll-) Torbogens gezeigt. Fig. 6 zeigt eine mögliche Ausgestaltung dieser Torbögen in Seitenansicht.
Die pergolenähnlichen Bauwerke werden im Boden, am Gebäude oder dergleichen mit handelsüblichen Bauelementen (Bodenhülse, Winkel usw.) abgestützt. Diese Bauelemente sind in Abhängigkeit der jeweils konkreten Abstützung als Baumarktartikel verfügbar und im vorliegenden Sachverhalt weitgehend unerheblich. Deshalb werden sie an dieser Stelle nicht näher beschrieben.
Ferner können die pergolenähnlichen Bauwerke mit an sich bekannten Bauelementen ergänzt werden, um zusätzliche funktionell bzw. ästhetische Vorteile zu bewirken. So können beispielsweise witterungsbedingte Schäden an der tragenden Holzkonstruktion vermindert werden, indem den Torbögen oder Rankgerüsten Bleche als Schutz vor Niederschlägen zugeordnet werden. Allerdings sind auch derartige Ausgestaltungen im vorlie-
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genden Sachverhalt nicht wesentlich, so dass auf diesbezügliche weitere Ausführungen verzichtet wird.
Fig. 7 zeigt eine Anwendung des Bausatzes zur Erstellung eines Rankgerüstes in Kombination mit einem Pflanzkübel. Hierbei ist das Rankgerüst unmittelbar am Pflanzkübel abgestützt. Fig. 8 zeigt eine weitere Anwendung des Bausatzes zur Erstellung eines Rankgerüstes in Kombination mit einem Pflanzkübel. Allerdings ist das Rankgerüst hier an einem Gebäude abgestützt. Eine mögliche Ausgestaltung des Rankgerüstes gemäß Fig. 8
ist aus Fig. 9 in Seitenansicht ersichtlich.
ist aus Fig. 9 in Seitenansicht ersichtlich.
In den Fig. 10a bis 10c sind Beispiele zur Anwendung des Bausatzes für eine Erstellung von Geländern dargestellt. Während hierbei Fig. 10a und Fig. 10b Balkongeländer zeigen, zeigt Fig. 10c ein Treppengeländer.
Ebenso ist eine Anwendung des Bausatzes in Kombination mit Fensterbrettern oder Blumenkästen möglich, wobei entsprechende Fensterbrett-Blenden bzw. Blumen-Überkästen in Fig. 11a bis Fig. 11c gezeigt werden.
Schließlich sind aus Fig. 12 insgesamt fünf weitere Gestaltungsvarianten bei Anwendung des Bausatzes ersichtlich, wobei die Darstellungen 12a und 12b plattenförmige Natursteine und die Darstellung 12c „aufgefädelte" Flusssteine zeigen. Zusätzliche Ausgestaltungen werden erzielt, indem die Bausätze in Darstellung 12d mit Keramikelementen und in Darstellung 12e mit Seilelementen ergänzt werden.
Claims (6)
1. Bausatz zur Erstellung von Pergolen und ähnlichen Bauwerken, bestehend aus mehreren Grundelementen, die weitgehend aus Holz gefertigt und miteinander zu einem gemeinsamen Stützgerüst verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundelemente aus jeweils zwei separaten, parallel und mit Abstand zueinander verlaufenden Pfosten (1) zusammengefügt sind und wobei im freien Bauraum (2) zwischen den Pfosten (1) zumindest ein Element aus Naturstein (3) angeordnet ist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im freien Bauraum (2) zwischen zwei jeweils benachbarten Natursteinelementen (3) zusätzliche Holzelemente (4) angeordnet sind, deren Kontur der Kontur der jeweils zugeordneten Abschnitte der Pfosten (1) entspricht.
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Pfosten (1) mittels in Metallhülsen (6) geführter Spindeln (5) unter Verwendung einer Schraubverbindung miteinander verbunden sind.
4. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Pfosten (1) mittels Metallhülsen (7) unter Verwendung einer Niet- und/ oder Klemmverbindung miteinander verbunden sind.
5. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (1) in ihrem, dem Natursteinelement (3) zugeordneten Abschnitt eine Aussparung (9) aufweisen, deren Kontur kongruent ist zur Kontur des Natursteinelementes (3).
6. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (1) und die Natursteinelemente (3) jeweils Aussparungen aufweisen, denen ein lagefixierendes Verbindungselement (10) zugeordnet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20305999U DE20305999U1 (de) | 2003-04-15 | 2003-04-15 | Bausatz zur Erstellung von Pergolen und ähnlichen Bauwerken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20305999U DE20305999U1 (de) | 2003-04-15 | 2003-04-15 | Bausatz zur Erstellung von Pergolen und ähnlichen Bauwerken |
Publications (1)
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| DE20305999U1 true DE20305999U1 (de) | 2003-06-26 |
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Family Applications (1)
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| DE20305999U Expired - Lifetime DE20305999U1 (de) | 2003-04-15 | 2003-04-15 | Bausatz zur Erstellung von Pergolen und ähnlichen Bauwerken |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE20305999U1 (de) |
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2003
- 2003-04-15 DE DE20305999U patent/DE20305999U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030731 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060609 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20090812 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20110511 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |