DE29719392U1 - Gitterträger - Google Patents
GitterträgerInfo
- Publication number
- DE29719392U1 DE29719392U1 DE29719392U DE29719392U DE29719392U1 DE 29719392 U1 DE29719392 U1 DE 29719392U1 DE 29719392 U DE29719392 U DE 29719392U DE 29719392 U DE29719392 U DE 29719392U DE 29719392 U1 DE29719392 U1 DE 29719392U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lattice girder
- struts
- profile bars
- profile
- fastening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 42
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 9
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 8
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 2
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/29—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures
- E04C3/292—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures the materials being wood and metal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Composite Materials (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Gitterträger mit mindestens zwei die äußere Begrenzung
des Gitterträgers bildenden Profilstäben, die durch Streben miteinander verbunden sind,
die zwischen den Profilstreben im wesentlichen in mindestens einer Zickzacklinie verlaufen.
Das Gebiet der Erfindung ist die Gestaltung von Haus, Garten oder ähnlichen Bereichen.
Auch bei solchen Gestaltungen besteht das Bedürfnis, Träger verfugbar zu haben,
die bei hoher Stabilität ein geringes Gewicht aufweisen. Zu diesem Zweck, beispielsweise
wenn eine größere Fläche freitragend überspannt werden soll, werden Holzträger eingesetzt, die aus vielen verleimten Holzschichten aufgebaut sind. Auch solche Träger
weisen eine hohe Stabilität auf und können sogar fur den Hallenbau verwendet werden.
Andererseits sind solche Träger sehr schwer und wegen des großen Holzverbrauchs teuer. Außerdem wirken sie zu massiv, um für eine Pergola, ein Rankgeflecht oder
ähnliche Gestaltungen eingesetzt zu werden.
Aus dem Metallbau sind Gitterträger der eingangs genannten Art bekannt, die bei geringem
Gewicht eine hohe Stabilität aufweisen und als Tragelemente oder Masten eingesetzt
werden. Das Äußere dieser Metallgitterträger wird jedoch in der Regel als unschön
empfunden und wird daher als Gestaltungselement in Haus, Garten oder ähnlichen Bereichen nicht verwendet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Träger derart auszugestalten, daß er
gegenüber bekannten Holzbauelementen eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht
aufweist, jedoch gegenüber Metallgitterträgern das dekorative Äußere eines Holzbauelements
bewahrt.
Die Aufgabe wird bei einem Gitterträger der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß die Profilstäbe aus Holz und die Streben aus Metall sind.
Ein derartiger Gitterträger weist den Vorteil auf, daß er bei geringem Gewicht eine sehr
hohe Stabilität besitzt, die durch Holzträger kaum erzielbar ist. Dabei ist es möglich, die
Streben aus Metall im Verhältnis zu dem Profüstäben aus Holz relativ dünn auszugestalten,
wodurch mehr das Muster ihrer Anordnung als ihre Beschaffenheit aus Metall wahrgenommen wird. Auf diese Weise wird das dekorative Äußere eines Holzbauelements
erhalten und das technisch Notwendige wird in einer Art und Weise integriert, durch die das dekorative Äußere nicht gestört sondern sogar durch eine positive Note
bereichert wird. Der Gitterträger ist insbesondere als Gestaltungselement einsetzbar, bei
dem geringes Gewicht, hohe Tragfähigkeit sowie ein ansprechendes, nicht massiv wirkendes Äußeres gefragt sind. Besonders geeignet ist der Gitterträger, wenn leichte
Konstruktionen gefragt sind, bei denen massive Holzbalken störend wirken würden und
daher auch eine Unterkonstruktion, die solche Balken trägt, unerwünscht ist. So läßt
sich der Gitterträger gut als Gestaltungselement in Haus und Garten, wie beispielsweise
als Pergola oder Rankgeflecht einsetzen. Aber auch in anderen Bereichen, wie als
Träger für Schilder, zum Bau von Messeständen oder als Träger im Holzbau ist der
Gitterträger verwendbar.
Der Gitterträger kann aus zwei oder beliebig vielen Profilstäben aufgebaut sein. Auch
die Anordnung der Streben läßt sich auf vielfache Weise ausgestalten, im wesentlichen
werden sie in einer Zickzacklinie verlaufen, wobei diese selbstverständlich auch doppelt,
also sich überkreuzend, ausgeführt werden kann. Für die technische Realisierung gibt es eine Vielzahl von Ausgestaltungsmöglichkeiten.
Eine Ausgestaltung des Gitterträgers sieht vor, daß die Streben mit Befestigungselementen
zur Verbindung mit dem Holz der Profilstäbe ausgestattet sind. So ist es möglich,
daß die Streben in das Holz der Profilstäbe eingelassen sind. Sie können dort verklebt,
verdübelt oder verschraubt sein. Eine zweckmäßige Weiterbildung schlägt vor, daß die
eingelassenen Befestigungselemente als Verankerungen mit widerhakenähnlicher Oberflächenstruktur
ausgebildet sind. Dadurch ist es lediglich erforderlich, diese Befesti-
gungselemente, beispielsweise die Enden der Streben in Bohrungen der Profilstäbe
einzupressen, um einen ausreichenden Halt mit Hilfe dieser widerhakenähnlichen Oberflächenstruktur
zu erzielen.
Eine andere Ausgestaltung der Befestigungselemente sieht vor, daß die Streben Auflageflächen,
die sich an die Profilstäbe anlegen, aufweisen, die mit jeweils mindestens einer Bohrung zur Befestigung ausgestattet sind.
Die Streben können einzeln zwischen die Profilstäbe eingefügt werden, oder es ist auch
möglich, daß sie als zusammenhängendes zickzackförmiges Element ausgebildet sind,
das an den Ecken mit Befestigungslementen verbunden ist. Der Vorteil dieser Ausgestaltung
besteht darin, daß das Einfügen der Streben zwischen die zu verbinden Profilstäbe
wesentlich weniger arbeitsaufwendig ist. Auf diese Weise läßt sich der gewünschte Gitterträger auf schnelle Weise aus vorgefertigten Elementen zusammenbauen.
Die Herstellung des zickzackförmigen Elements ist besonders einfach, da ein steifer Draht oder Profilstab nur entsprechend gebogen werden muß. Die mit dem zickzackförmigen
Element verbundenen Befestigungselemente können angefügte Stifte sein, die entsprechend der Form des Gitterträgers ausgerichtet sind. Diese Stifte können in
der selben Ebene wie die Streben verlaufen, um zwei oder vier Profilstäbe miteinander
zu verbinden, oder sie können gegenüber dieser Ebene einen Winkel aufweisen, um
dreieckförmige oder mehreckförmige Gitterträger zu gestalten. Selbstverständlich
können statt der Abwinkelung auch Bohrungen schräg in die Profilstäbe eingebracht
werden.
Die Streben des zickzackförmigen Elements können auch mit als Befestigungselement
dienenden Metallbändern verbunden sein, an die die Profilstäbe angefügt sind. Bei
Verwendung solcher Metallbänder ist es jedoch auch möglich, einzelne Streben zwischen
Metallbändern einzufügen. Das dadurch erhaltene Element muß dann nur noch mit den Profilstäben verbunden werden. Am günstigsten werden die Streben mit den
Metallbändern verschweißt.
Zur Befestigung solcher Elemente aus Streben und Metallbändern an den Profilstäben
können Löcher in den Metallbändern vorgesehen sein. Es ist jedoch auch möglich, daß
die Metallbänder mit ihrer schmalen Seite an die Streben angefügt sind und in Nuten der
Profilstäbe eingelassen werden. Dort können sie eingeklemmt, eingeleimt, vernietet
oder verschraubt werden.
Wird der Gitterträger lediglich als Tragelement benötigt, so kann er aus zwei Profilstäben
mit dazwischenliegenden Streben bestehen. Ein solcher Gitterträger kann derart ausgestaltet sein, daß zwei Metallbänder mit Streben verbunden und die Profilstäbe an
die Metallbänder angefügt sind.
Wird ein Gitterträger benötigt, der nach mehreren Seiten belastbar ist, so werden die
Profilstäbe in Form eines regelmäßigen Vielecks angeordnet, wobei die Streben die
Lage der Außenseiten des Vielecks einnehmen. Ein derartiger Gitterträger kann eine
Dreiecksform, eine quadratische oder rechteckige Form oder die Form eines beliebigen
Vielecks aufweisen.
Zur Erhöhung der Stabilität ist es zweckmäßig, daß die Streben, die von einem Profilstab
zu einem angrenzenden Profilstab führen, gegenüber den Streben, die zu einem weiteren angrenzenden Profilstab führen, versetzt angeordnet sind. Auf dies Weise wird
auch vermieden, daß die Schwächung der Holzprofilstäbe durch Einschraub ungen oder
die Einfügung von Befestigungselementen sich auf wenige Stelle konzentriert und daher
dort zu einer größeren Schwächung führt. Durch die versetzte Anordnung wird auch der
dekorative Gittereffekt erhöht.
Ein Gitterträger, der die Gestalt eines Vielecks aufweist, kann auch dadurch hergestellt
werden, daß die Metallbänder mit den Streben zu dem Vieleck verbunden und die Profilstäbe
an den Ecken des Vielecks aufgesetzt sind.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Element zur Hersteilung eines Gitterträgers
gemäß einem der Schutzansprüche 6 bis 15. Dieses Element ist derart ausgestaltet, daß
es aus zickzackförmigen, zusammenhängenden Streben gebildet ist, die an den Ecken
Befestigungselemente aufweisen. Neben den Vorteilen, die bereits oben zum Gitterträger
erwähnt wurden, hat dieses und die nachfolgend beschriebenen Elemente den Vorteil, daß mit ihm der Gitterträger individuell gestaltet werden kann, indem Profüstäbe
beliebiger Stärke und Form mit den Streben verbunden werden. Der Kunde kann solche Elemente kaufen und versieht diese je nach Bedarf mit Profilstäben seiner Wahl,
die zu seiner Konstruktion bezüglich Profil, Stärke und Holzart passen.
Die Befestigungselemente dieses Elements zur Herstellung eines Gitterträgers können
Stifte sein, oder es ist möglich, daß die Befestigungselemente als mit den Profilstäben
verbindbare Metallbänder ausgebildet sind. Diese Verbindung kann unterschiedlich
ausgestaltet sein, es wird auf die bereits oben erwähnten Möglichkeiten hingewiesen.
Ein Element zur Herstellung eines Gitterträgers gemäß einem der Schutzansprüche 6
oder 8 bis 15 kann auch derart ausgestaltet sein, daß es aus mit Metallbändern verbundenen,
beispielsweise angeschweißten Streben besteht, derart, daß dadurch der Gitterträger
seiner Form nach gebildet ist, und daß die Metallbänder Mittel zur Befestigung der Profilstäbe aufweisen.
Die Erfindung betrifft auch eine Strebe zur Herstellung eines Gitterträgers gemäß
Schutzanspruch 5, die an ihren Enden eine Auflagefläche aufweist, die sich an die
Profilstäbe anlegen läßt und mindestens mit einer Bohrung zur Befestigung versehen ist.
Weiterhin kann eine Strebe zur Herstellung eines Gitterträgers nach Schutzanspruch 4
derart ausgestaltet sein, daß sie an ihren Enden eine widerhakenähnliche Oberflächenstruktur
aufweist. Derartige Streben lassen sich beliebig mit Profilstäben verbinden, und
es ist möglich, mit ihnen Gitterträger der verschiedensten Art herzustellen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausfühmngsbeispielen
erläutert, wobei auf weitere Vorteile verwiesen wird. Es zeigen
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiels eines Gitterträgers in Dreiecksform,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines Gitterträgers in Viereckform,
Fig. 3 ein Element zur Herstellung eines Gitterträgers,
. Fig. 4 eine Ausfuhrungsform eines Gitterträgers in Dreiecksform,
Fig. 5 eine Befestigung der Streben an einem Profilstab durch Metallbänder,
Fig. 6 eine weitere Befestigung durch Metallbänder,
Fig. 7 eine Einzelbefestigung für Streben,
Fig. 8 eine weitere Einzelbefestigung und
Fig. 9 ein weiteres Element zur Herstellung eines Gitterträgers.
Fig. 1 zeigt einen Gitterträger 1 in Dreiecksform. Die Ecken des Dreiecks werden dabei
von Profilstäben 2, T und 2" gebildet. Die Seiten des Dreiecks nehmen Streben 3, 3',
3" ein. Diese Streben weisen jeweils eine Zickzacklinie auf, wobei die Verbindungspunkte der Streben 3, 3', 3" mit den Profilstäben 2, 2' oder 2"
gegeneinander versetzt angeordnet sind, um eine möglichst hohe Stabilität zu erzielen.
Die Streben sind mit 3, 3' oder 3" bezeichnet, um auf die verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten, die später erläutert werden, Bezug zu nehmen.
Fig. 2 zeigt einen Gitterträger in Viereckform. Dabei werden die Ecken des Vierecks
durch vier Profilstäbe 2, 2', 2" und 2'" gebildet und die Streben 3, 3' oder 3" verlaufen
in Zickzackform zwischen jeweils zweien der Profilstäbe 2, 2', 2", 2 '". Auch bei
diesem Ausführungsbeispiel sind die Streben 3, 3', 3", bezüglich ihrer Verbindungen
mit den Profilstäben 2, 2', 2", 2'" gegeneinander versetzt angeordnet.
Fig. 3 zeigt ein Element 9 zur Herstellung eines Gitterträgers. Die Streben 3 sind dabei
zickzackförmig aneinandergefügt, wobei die zweckmäßigste Herstellung dadurch erfolgt, daß ein steifer Draht oder ein Profil entsprechend gebogen wird. Das Zickzack-
fbrmige Element 9 ist an den Ecken 14 mit Stiften 15 versehen, die der Befestigung mit
einem Profilstab 2, 2', 2", 2'" dienen. Die angefügten Stifte 15 können als Verankerung
mit widerhakenähnlicher Oberflächenstruktur 4 ausgebildet sein. Sie können sich in der gleichen Ebene erstrecken, wie die Streben 3, oder sie können gegenüber dieser
Ebene abgewinkelt sein. Dies richtet sich danach, ob mit dem Element 9 zwei Profilstäbe
2 und 2' oder drei Profilstäbe 2, 2' und 2" zur Erzielung einer Dreiecksform miteinander verbunden werden sollen. Zur Herstellung einer Vierecksform kann
dasselbe Element 9 verwendet werden, wie für die Verbindung von zwei Profilstäben 2
und 2'. Bei Vielecken mit einer höheren Zahl von Ecken müssen die Abwinklungen der
Stifte 15 entsprechend ausgestaltet sein. Der Vorteil eines solchen Elements 9 besteht
darin, daß mit ihm verschiedenste Gitterträger 1 mit unterschiedlichen Profilstäben vom
verarbeitenden Kunden selbst hergestellt werden könne.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform eines Gitterträgers 1 in Dreiecksform. Bei diesem
Gitterträger 1 sind die Streben 3 mit Metallbändern 5 derart verbunden, daß der Gitterträger
1 seiner Form nach bereits gebildet ist. An das dadurch entstehende Element 9' müssen lediglich noch die Profilstäbe 2, 2' und 2" angefügt werden, um auf diese
Weise den Gitterträger 1 zu vollenden. Der letzte Arbeitsschritt kann wiederum nach
Bedarf beim Einbau vorgenommen werden. Die Streben 3 können in der Zickzackform an die Metallbänder 5 angeschweißt oder hartgelötet werden. Die Verbindung der
Metallbänder 5 mit den Profilstäben 2, 2', 2" kann dadurch erfolgen, daß die Metallbänder
5 Löcher 6 aufweisen, die einer Verschraubung 10 mit den Profilstäben 2, 2'
oder 2" dienen. Eine derartige Verbindung der Metallbänder 5 mit einem Profilstab 2
ist in Fig. 5 dargestellt.
Es ist jedoch auch eine weitere Verbindung der Metallbänder 5 mit den Profilstäben
möglich. Oine derartige Verbindung in Fig. 6 dargestellt. Dabei sind die Streben 3 mit
Schmalseite eines Metallbandes 5 verbunden, welches in eine Nut 12 eines Profilstabs 2
eingefügt ist. Auch hier kann die Verbindung der Streben 3 mit den Metallbändern 5
mittels einer Schweißverbindung 11 vorgenommen sein. Die Einfügung des Metallbandes
5 in die Nut 12 kann durch Verkleben, Einpressen oder mittels Schrauben oder Nieten gesichert sein.
Fig. 7 zeigt eine Einzelbefestigung für Streben 3' an einem Profilstab 2. Diese Streben
3' weisen an beiden Enden eine Auflagefläche 7 auf, die mit mindestens einer Bohrung
8 versehen ist. Diese Bohrung 8 dient zur Verschraubung 10 des Endes der Strebe 3' mit
dem Profilstab 2.
Fig. 8 zeigt eine weitere Einzelbefestigung für Streben 3". Die Enden der Streben 3"
werden als Verankerung mit widerhakenähnlicher Oberflächenstruktur 4 ausgebildet.
Diese kann in eine Bohrung eines Profilstabs eingepreßt werden. Das Ende der Strebe
3" kann gerade ausgeführt werden, was eine schräge Bohrung in den Profilstab bedingt,
oder es ist möglich, dieses Ende der Strebe 3'' bereits mit der erforderlichen Abwinkelung
zu versehen.
Fig. 9 zeigt ein weiteres Element 9" zur Herstellung eines Gitterträgers. Bei diesem
Element 9" sind Streben 3 in ihrer Zickzackform mit zwei Metallbändern 5 verschweißt.
Es kann sich dabei entweder um einzelne Streben 3 handeln oder um solche, die bereits in Zickzackform aneinandergereiht sind. Eine derartige Aneinanderreihung
läßt sich auch dadurch herstellen, daß ein steifer Draht oder ein Profil in Zickzackform
gebogen wird. Das Element 9" weist Befestigungen zur Verbindung mit den Profüstäben
auf, wobei als Beispiel Löcher 6 eingezeichnet sind.
Die dargestellten Ausführungsformen sind lediglich beispielhaft, es ist auch möglich,
beliebige Kombinationen der aufgezeigten Ausgestaltungsvarianten vorzusehen.
1 Gitterträger
2,2\ 2", 2'" Profilstäbe
| 3,3', 3" | Streben |
| 3' | Strebe mit Auflagefläche |
| 3" | Strebe mit Enden mit widerhakenförmiger Oberflächenstruktur |
| 4 | Verankerungen mit widerhakenähnlicher Oberflächenstruktur |
| 5 | Metallbänder |
| 6 | Löcher |
| 7 | Auflagefläche |
| 8 | Bohrungen |
| 9, 9\ 9" | Element zur Herstellung eines Gitterträgers |
| 9 | - als zickzackförmig zusammengefügte Streben |
| 9' | - als Streben für einen dreieckförmigen Gitterträger mit Metallbau verbunden |
| 9" | - als Streben für einen Gitterträger mit zwei oder vier Profilstäben |
| 10 | Verschraubung |
| 11 | Schweißverbindung |
| 12 | Nuten |
| 13 | Auflagefläche einer Strebe |
| 14 | Ecken |
| 15 | Stifte |
Claims (21)
1. Gitterträger (1) mit mindestens zwei die äußere Begrenzung des
Gitterträgers (1) bildenden Profilstäben (2, T, 2", 2'"), die durch Streben
(3, 3', 3") miteinander verbunden sind, welche zwischen den Profilstäben (2, T, 2", 2'") im wesentlichen in mindestens einer Zickzacklinie
verlaufen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilstäbe (2, 2', 2", 2'") aus Holz und die Streben (3, 3', 3") aus
Metall sind.
2. Gitterträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Streben (3, 3") mit Befestigungselementen (4, 5, 7, 15) zur
Verbindung mit dem Holz der Profilstäbe (2, T, 2", 2'") ausgestattet sind.
3. Gitterträger nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Streben (3, 3") in das Holz der Profilstäbe (2, T, 2", 2'")
eingelassen sind.
4. Gitterträger nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die eingelassenen Befestigungselemente Verankerungen mit widerhakenähnlicher Oberflächenstruktur (4) sind.
5. Gitterträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Streben (3') Auflageflächen (7), die sich an die Profilstäbe (2,2\
2", 2'") anlegen, aufweisen, die mit jeweils mindestens einer Bohrung (8)
zur Befestigung ausgestattet sind.
6. Gitterträger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Streben (3) als zusammenhängendes zickzackförmiges Element (9') ausgebildet sind, das an den Ecken (14) mit Befestigungselementen (4, 5, 7,
15) verbunden ist.
7. Gitterträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente angefügte Stifte (15) sind, die entsprechend
der Form des Gitterträgers (1) ausgerichtet sind.
8. Gitterträger nach Anspruch 1, 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Streben (3) mit als Befestigungselemente dienenden Metallbändern (5) verbunden sind, an die die Profilstäbe (2, 2', 2", 21") angefügt sind.
9. Gitterträger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbänder (5) Löcher (6) zur Befestigung an den Profilstäben (2,
2', 2", 2'") aufweisen.
10. Gitterträger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallbänder (5) in Nuten (12) der Profilstäbe (2, 2', 2", 2'") eingelassen sind.
11. Gitterträger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10.
dadurch gekennzeichnet,
daß er aus zwei Profilstäben (2, 2') mit dazwischenliegenden Streben (3, 3',
3") besteht.
12. Gitterträger nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Metallbänder (5) mit Streben (3) verbunden und die Profilstäbe (2,
2', 2", 2'") an die Metallbänder (5) angefugt sind.
13. Gitterträger nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilstäbe (2, 2', 2", 2'") ein regelmäßiges Vieleck bilden, wobei
die Streben (3, 3', 3") die Lage der Außenseiten des Vieleckes einnehmen.
14. Gitterträger nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Streben (3, 3', 3"), die von einem Profilstab (2) zu einem
angrenzenden Profilstab (2') führen, gegenüber den Streben (3, 3', 3"), die zu einem weiteren angrenzenden Profilstab (2") führen, versetzt angeordnet
sind.
15. Gitterträger nach einem der Ansprüche 8 bis 10, 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallbänder (5) mit den Streben (3) zu dem Vieleck verbunden und
die Profilstäbe (2, 2\ 2", 2'") an den Ecken des Vielecks aufgesetzt sind.
16. Element (9) zur Herstellung eines Gitterträgers (1) gemäß einem der
Ansprüche 6 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß es aus zickzackförmig zusammenhängenden Streben (3) gebildet ist, die
an den Ecken (14) Befestigungselemente (4, 5, 7, 15) aufweisen.
17. Element nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselemente Stifte (15) sind.
18. Element nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente als mit den Profilstäben (2, T, 2", 2'")
verbindbare Metallbänder (5) ausgestaltet sind.
19. Element (9', 9") zur Herstellung eines Gitterträgers (1) gemäß einem der
Ansprüche 6 oder 8 bis 15 dadurch gekennzeichnet, daß es aus mit Metallbändern (5) verbundenen Streben (3) besteht, derart,
daß dadurch der Gitterträger (1) seiner Form nach gebildet ist, und daß die Metallbänder (5) Mittel zur Befestigung der Profilstäbe (2,2', 2", 2'")
aufweisen.
20. Strebe (3') zur Herstellung eines Gitterträgers (1) gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihren Enden eine Auflagefläche (7) aufweist, die sich an die
Profüstäbe (2, 2\ 2", 2'") anlegen läßt, und mindestens mit einer Bohrung
(8) zur Befestigung versehen ist.
21. Strebe (3 ") zur Herstellung eines Gitterträgers nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihren Enden eine widerhakenähnliche Oberflächenstruktur (4)
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29719392U DE29719392U1 (de) | 1997-11-03 | 1997-11-03 | Gitterträger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29719392U DE29719392U1 (de) | 1997-11-03 | 1997-11-03 | Gitterträger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29719392U1 true DE29719392U1 (de) | 1998-01-15 |
Family
ID=8048023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29719392U Expired - Lifetime DE29719392U1 (de) | 1997-11-03 | 1997-11-03 | Gitterträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29719392U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016114005A1 (de) * | 2016-07-29 | 2018-02-01 | Manfed Jäckle | Trägereinheit, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendungen |
-
1997
- 1997-11-03 DE DE29719392U patent/DE29719392U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016114005A1 (de) * | 2016-07-29 | 2018-02-01 | Manfed Jäckle | Trägereinheit, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendungen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4308745C2 (de) | Ebener oder räumlicher Deckenrost aus Stäben und Knotenstücken, insbesondere begehbarer Deckenrost | |
| DE1807716B2 (de) | An den Längsseiten offenes, vorge fertigte s, transportables Raumelement zur Errichtung von Bauwerken der verschieden sten Art | |
| DE60208896T2 (de) | Befestigung für wandelemente | |
| DE2800720A1 (de) | Fachwerkkonstruktion im baukastensystem fuer gewoelbte abdeckungen | |
| DE3509721A1 (de) | Konstruktion fuer aussenaufbauten aus netzwerkbauteilen | |
| DE8626887U1 (de) | Rahmenelement | |
| DE1609756B2 (de) | Holztraeger | |
| DE102017104344B3 (de) | Begrenzung für ein Hochbeet | |
| EP0151902A2 (de) | Gelochter Profilstab aus Metall | |
| DE1529519B1 (de) | Matratzenunterbau | |
| DE8700091U1 (de) | Zaunpfosten | |
| DE3726609C2 (de) | ||
| EP0111679A2 (de) | Gartenbank mit zwei das Sitzteil und die Rückenlehne tragenden Bankfüssen | |
| DE29719392U1 (de) | Gitterträger | |
| DE8915921U1 (de) | Pfosten, der wenigstens teilweise aus einem Metallprofil besteht | |
| DE4237635C2 (de) | Bausatz zur Erstellung eines Fußbodens einer Ausstellungs- oder Festhalle oder eines -zeltes | |
| DE202017101192U1 (de) | Begrenzung für ein Hochbeet | |
| DE7907010U1 (de) | Holzzaun | |
| DE2447936A1 (de) | Faltbares wandelement | |
| DE10113996B4 (de) | Treppe | |
| DE2848078C2 (de) | Aus vorgefertigten Stahlbetonteilen zusammengesetzte und im oberen Teil abgewinkelte Wangentreppe | |
| DE9304055U1 (de) | Ebener oder räumlicher Deckenrost aus Stäben und Knotenstücken, insbesondere begehbarer Deckenrost | |
| CH697568B1 (de) | Holzbalken, damit gebildetes Holzelement und Verfahren zur Herstellung derselben. | |
| DE3335901C1 (de) | Unterdecke, die aus Polygonzügen gebildet ist | |
| DE3226536A1 (de) | Holztreppe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980226 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20010801 |