DE29720127U1 - Schloß für Leine oder Gürtel - Google Patents
Schloß für Leine oder GürtelInfo
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- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K27/00—Leads or collars, e.g. for dogs
- A01K27/003—Leads, leashes
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B11/00—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
- A44B11/02—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts frictionally engaging surface of straps
- A44B11/04—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts frictionally engaging surface of straps without movable parts
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Description
• ·
Köln, den 12. November 1997
Aktenzeichen:
Anmelder: Karl Hanenberger
Mein Zeichen: H 152/1
Schloß für Leine oder Gürtel
Die Erfindung betrifft ein Schloß zum Ausbilden einer Schlaufe an einer Leine beliebiger Art, zum Beispiel einer Hundeleine,
einer anderen Leine, einem Strick zum Anbinden eines Kahnes, an einem Hosengürtel oder dergleichen.
Ein Hundeführer hält und führt seinen Hund mit einer Hundeleine. An deren einem Ende befindet sich ein Karabinerhaken,
der in das Halsband eingeklinkt wird. An dem anderen Ende der Hundeleine ist eine Schlaufe ausgebildet. In diese
greift der Hundeführer mit seiner Hand ein. Es kommt aber auch vor, daß der Hundeführer die Hundeleine und damit den
Hund mit dieser Schlaufe an einem ortsfesten Gegenstand befestigen oder, wie man sagt, anbinden will. Dieser ortfeste Gegenstand
kann das überstehende Ende eines Geländers oder auch ein Tischbein sein, das er unter Hochheben des Tisches
in die Schlaufe stellt. Auf jeden Fall muß es sich um ein vorsprxngendes Teil handeln, um das er die Schlaufe legen
kann. Eine Stange eines Treppengeländers, einen Fahrradständer, die Fußauflage an einer Theke usw. kann er nicht verwenden,
da er die in sich geschlossene Schlaufe nicht über diese Stange usw. schieben kann.
Obige Probleme stellen sich in ähnlicher Form bei einem Bootsfahrer, der ein Boot oder einen Kahn mit einem Strick
an einem Poller oder irgendeinem am Ufer oder an einem Floß befindlichen Gegenstand befestigen will. Ähnliches gilt auch
für einen Hosengürtel. Zum Einstellen auf die unterschiedliche
Bauchweite des Trägers eines Hosengürtels sind in den Gürtel Löcher eingestanzt. Es kommt jedoch vor, daß die Löcher
nur ein zu weites oder zu enges Umlegen des Gürtels zulassen und ein neues Loch gestanzt werden muß. Hierzu benötigt
man eine Lochzange. Bei Fehlen einer solchen Zange kann der Gürtel nicht auf die richtige Bauchweite eingestellt werden.
Mit der Erfindung soll nun ein Schloß geschaffen werden, mit dem zum Beispiel das freie, nicht am Hundehalsband befestigte
Ende der Hundeleine um irgendein fast beliebiges Teil gelegt und erst anschließend oder gleichzeitig in die Form einer
Schlaufe gebracht werden kann. Diese Schlaufe soll beliebig groß sein dürfen. Mit einer solchen Schlaufe kann der
Hundehalter die Hundeleine zum Beispiel auch an einem Fahrradständer oder einem Baum befestigen. Mit dem Schloß soll
auch eine Schlaufe zum Anbinden eines Kahnes oder anderen Wasserfahrzeugs an einem Poller oder einem anderen festen Gegenstand
geschaffen werden. Ebenso soll mit dem Schloß ein Hosengürtel ausgebildet werden, der ohne jegliche Löcher auf
jede beliebige Bauchweite eingestellt werden kann.
Die Lösung für diese Aufgabe ergibt sich erfindungsgemäß mit
einem Schloß, das sich dadurch auszeichnet, daß es mindestens drei, im wesentlichen parallel zueinander verlaufende
Schenkel und ein diese in dieser Lage haltendes Verbindungselement aufweist, wobei unmittelbar benachbarte Schenkel zwischen
sich einen an einem Ende offenen Schlitz zum Einführen eines Stückes zum Beispiel der Hundeleine begrenzen.
Zum Vereinfachen der Beschreibung wird das Schloß im folgenden in seiner Anwendung bei einer Hundeleine beschrieben.
Dies ist keine Beschränkung. Die anderen, oben erwähnten und weitere Anwendungen fallen in den Bereich der Erfindung.
Zum Bilden einer Schlaufe schiebt der Hundeführer den mittleren Schenkel in die an einem Ende der Hundeleine vorgesehene
enge Schlinge, legt das anschließende Stück der Hundeleine um 180° um, so daß eine noch offene Schlaufe entsteht, und
schiebt die Hundeleine am Ende dieser noch offenen Schlaufe zwischen die drei Schenkel. Dabei kommen die beiden äußeren
Schenkel über und der mittlere Schenkel unter die Hundeleine zu liegen. Anschließend kann der Hundeführer die Schlaufe
durch Verschieben des Schlosses in der einen oder anderen Richtung vergrößern oder verkleinern. Alle diese Schritte
kann der Hundeführer sowohl mit einer frei in seiner Hand gehaltenenen Hundeleine als auch mit einer Hundeleine durchführen,
die er mit ihrem freien Ende um die Stange eines Treppengeländers oder den Stab eines Fahrradständers legt.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform weist das Schloß die Form des großen Druckbuchstabens E auf, dessen Schenkel die
drei zueiander parallelen Balken des E bilden und dessen Verbindungselement
durch den vertikalen Strich des E dargestellt wird.
Die Enden der Balken sind zweckmäßig um 90° abgewinkelt. Damit wird vermieden, daß die Hundeleine aus dem Schloß herausrutscht.
Dabei können die Enden der Balken in gleichen oder verschiedenen Richtungen abgewinkelt sein.
Es ist auch möglich, daß die beiden äußeren Balken nach innen abgewinkelt sind.
In einer zweiten zweckmäßigen Ausführungsform weist das
Schloß die Form des großen Druckbuchstabens S auf, dessen Bögen aus geraden, zueinander parallelen Abschnitten bestehen.
Die Enden der beiden Bögen sind zweckmäßig um 90° abgewinkelt. Diese abgewinkelten Enden verhindern ein Herausrutschen
der Hundeleine aus dem Schloß. In ihrer Anwendung unterscheidet sich die zweite nicht von der ersten Ausführungsform.
Die Schlaufe wird in der gleichen Weise gebildet.
Das Schloß kann aus Metall und auch aus Kunststoff hergestellt werden.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsformen wird die Erfindung nun weiter beschrieben. In der Zeichnung
ist:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Schlosses und einer Bildung einer Schlaufe unter Verwendung dieses
Schlosses,
Figur 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Figur 1,
Figur 3 eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform des Schlosses,
Figur 4 eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform des Schlosses mit in anderer Weise abgewinkelten
Enden der Balken
Figur 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Figur 4,
Figur 6 eine perspektivische Ansicht der zweiten Ausführungsform
des Schlosses und
Figur 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VII in Figur 6.
Figur 1 zeigt eine Hundeleine 12 mit einem Karabinerhaken 14 am einen und einer Schlaufe 16 am anderen Ende. Etwa in der
Mitte - aber die Stelle ist beliebig - befindet sich das erfindungsgemäße Schloß 18. Eine am freien Ende der Hundeleine
12 ausgebildete Schlinge 20 ist in das Schloß 18 eingelegt. Gemäß der Darstellung in Figur 3 weist die gezeigte Form des
Schlosses 12 die Form des großen Druckbuchstabens E auf. Es weist ein Verbindungselement 22, das den vertikalen Strich
des E darstellt, und drei Schenkel oder Balken 24 auf. Deren Enden 26 sind um 90° abgewinkelt. Die Enden 26 der beiden äußeren
Balken 24 sind nach innen, das Ende 26 des inneren Balken 24 ist nach oben abgewinkelt. Es könnte auch nach unten
abgewinkelt sein. Gemäß der Darstellung in Figur 4 sind die
-5-
Enden 26 der Balken 24 abwechselnd nach unten und oben abgewinkelt.
Die Figuren 6 und 7 zeigen die zweite Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen
Schlosses in Form des großen Druckbuchstaben S. Dieses Schloß 18 weist zwei Bögen 28 mit abgewinkelten Enden
26 auf.
Zum Ausbilden einer Schlaufe 16 schiebt der Hundeführer die am freien Ende der Hundeleine 12 vorgesehene Schlinge 20
über den mittleren Balken 24 des erfindungsgemäßen Schlosses 18. Anschließend bildet er eine Schlaufe 16 beliebiger Größe
und fixiert sie durch Einschieben des Stückes Hundeleine 12 an deren Ende zwischen die Balken 24. Die Figuren 1 und 2
zeigen den Endzustand. Die abgewinkelten Enden 26 - siehe die Figuren 3 und 4 - verhindern ein Herausrutschen der
Schlinge 20 und des Stückes Hundeleine 12 am Ende der Schlaufe 16 aus dem Schloß 18.
Die auf diese Weise gebildete Schlaufe 16 kann der Hundehalter zum Halten der Hundeleine 12 und damit Führen des Hundes
in die Hand nehmen. Ebenso kann er zu Beginn des ganzen Vorganges das freie Ende der Hundeleine 12 um ein Tischbein
oder einen anderen Gegenstand legen. Auf diese Weise befestigt er die Hundeleine 12 an diesem. Er bindet seinen Hund
auf neue erfinderische Weise an. Dabei kann er der Schlaufe 16 jede beliebige Größe geben.
Die Figuren 1 bis 5 zeigen einen viereckigen, im allgemeinen rechteckförmigen Querschnitt des Verbindungselementes 22,
der Balken 24 und der Enden 26 des Schlosses 18. Diese Teile können auch einen anderen, zum Beispiel einen kreisrunden
Querschnitt aufweisen.
Die obige Beschreibung erläutert die Anwendung des Schlosses 18 bei einer Hundeleine 12. Wie eingangs ausgeführt, kann
das Schloß 18 auch bei anderen Leinen, Stricken oder dergleichen verwendet werden, mit denen zum Beispiel Kähne an einem
PoIler angebunden werden. In den Bereich der Erfindung fällt
auch die Anwendung des Schlosses bei einem Pferdehalfter, mit dem ein Pferd im Gelände zum Beispiel an einen Baum angebunden
wird. Figur 1 deutet weiter die Anwendung des Schlosses bei einem Hosengürtel an. Entlang des Doppelpfeiles läßt
sich das Schloß 18 in beiden Richtungen verschieben. Hierdurch kann der Hosengürtel enger und weiter gestellt werden.
Claims (7)
1. Schloß zum Ausbilden einer Schlaufe zum Beispiel an einer Hundeleine oder dergleichen, gekennzeichnet durch mindestens
drei, im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Schenkel (24) und ein diese in dieser Lage haltendes
Verbindungselement (22), wobei unmittelbar benachbarte Schenkel (24) zwischen sich einen an einem Ende offenen
Schlitz zum Einführen eines Stückes der Hundeleine (12) oder dergleichen begrenzen.
2. Schloß nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß es
die Form des großen Druckbuchstabens E hat, die Schenkel (24) die drei zueiander parallelen Balken des E bilden
und das Verbindungselement (22) durch den vertikalen Strich des E dargestellt wird.
3. Schloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Balken (24) um 90° abgewinkelt sind.
4. Schloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Balken (24) in gleichen oder verschiedenen Richtungen
abgewinkelt sind.
5. Schloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Balken (24) nach innen abgewinkelt sind.
-2-
6. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es die Form des großen Druckbuchstabens S hat und dessen Bögen
(28) aus geraden, zueinander parallelen Abschnitten bestehen.
7. Schloß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (26) der beiden Bögen um 90° abgewinkelt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29720127U DE29720127U1 (de) | 1997-11-13 | 1997-11-13 | Schloß für Leine oder Gürtel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29720127U DE29720127U1 (de) | 1997-11-13 | 1997-11-13 | Schloß für Leine oder Gürtel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29720127U1 true DE29720127U1 (de) | 1998-01-08 |
Family
ID=8048564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29720127U Expired - Lifetime DE29720127U1 (de) | 1997-11-13 | 1997-11-13 | Schloß für Leine oder Gürtel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29720127U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001024652A1 (en) * | 1999-10-07 | 2001-04-12 | Anglobal Limited | Adjustable straps and strap fittings |
| EP3744677A1 (de) * | 2019-05-29 | 2020-12-02 | Equimade AB | Lösbare befestigungsanordnung zur befestigung eines beweglichen gegenstandes |
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| DE1825682U (de) * | 1960-11-29 | 1961-01-26 | Paul Nauhauser | Klemmschliesse. |
| DE1808120A1 (de) * | 1968-11-09 | 1970-06-04 | Glanzstoff Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung vorgeformter Litzen oder Seile |
-
1997
- 1997-11-13 DE DE29720127U patent/DE29720127U1/de not_active Expired - Lifetime
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