DE20304460U1 - Elektrische Schneckenfalle - Google Patents
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Abstract
Elektrische Schneckenfalle, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Gehäuse (1), elektrischen Hindernisse (2), Folienkamm (3a) bzw. Abstiegleiste (3b), Becher für Lockmittel (4), Deckel (5), Elektrischem Spannungsversorger (6) besteht.
Description
- Die Erfindung ist eine elektrische Schneckenfalle. Ihre Funktionsweise basiert auf der Sensibilität der Schnecken in Bezug auf elektrische Spannung. Dabei wird an dem elektrischen Hindernis der Schneckenfalle elektrische Spannung angelegt, welche für die Menschen und andere Tiere nicht gefährlich ist. Nach dem die Schnecken in den dafür vorgesehenen Raum in der Schneckenfalle hineingekrochen sind, wird der Rückweg elektrisch gesperrt und sie sind dort solange gefangen, bis sie manuell beseitigt werden.
- Durch diese Erfindung, welche sich der Aufgabe gestellt hat, Schnecken ohne Chemikalien zu bekämpfen, lässt es realisieren einen Nutzgarten vor kriechenden Schnecken ohne Belastung der Natur zu schützen.
- Die Neuheiten dieser Erfindung sind u. a. die Formen der elektrischen Hindernisse bzw. die Form der elektrischen Isolierung und die Formen der Leisten für die Wände bzw. für die Zäune.
- Die elektrischen Hindernisse sind so konstruiert, dass auch für die kleinen Schnecken unmöglich wird, diese zu überwinden.
2a ,2b ,2c und2d - Als Leisten werden hier der Folienkamm (
3a ) und die Abstiegleiste (3b ) vorgestellt. - Ein Folienkamm (
3a ) wird aus einer Folie hergestellt. Er sieht wie ein Kamm aus und ist dünnwandig. Die Zähne des Folienkamms müssen nicht immer parallel zueinander stehen, sondern sie können auch unterschiedliche Formen haben. Ein Folienkamm besteht aus einem Material, das elektrisch nicht leitend ist und welches eine federige Eigenschaft besitzt. Durch die Wahl der Wandstärke und die Breite der Zähne des Folienkamms wird ihm eine kleine Federkonstante verleihen, so dass allein durch das Gewicht einer Schnecke, die Zähne des Folienkamms, die unter der Schnecke liegen, nachgeben und sich biegen lassen. je mehr sich die Schnecke an die Spitze der Folienkammzähne fortbewegt, nähert sich diese durch deren Biegung immer mehr dem Boden der Schneckenfalle. Da der Folienkamm aus einem elektrisch nichtleitenden Material besteht, schützt er die Schnecke bei ihrem Weiterkriechen nach unten vor dem elektrischen Hindernis. - Es kann anstelle eines Folienkamms auch eine Bürste, deren Haare dicht nebeneinander stehen, eingesetzt werden. Die Haare haben hier dann die Funktion der Zähne des Folienkamms.
- Eine Abstiegleiste (
3b ) ist ein Starres gekrümmtes Blech bzw. Platte. - Die
3aa und3ba zeigen die Kriechposition einer Schnecke bei einem Folienkamm und bei einer Abstiegleiste. - Es reicht aus, an einer Wand bzw. einem Zaun entweder eine Abstiegleiste (
3b ) oder einen Folienkamm (3a ) zu montieren. - Die Wände bzw. die Zäune einer Schneckenfalle bzw. eines Schneckenzauns, die mit einem Folienkamm oder einer Abstiegleiste und elektrischen Hindernisse ausgestattet sind, lassen die Schnecken gezielt nur in eine Richtung der Wände bzw. den Zäune kriechen und hindern sie an dem Rückweg.
- Nachfolgend soll eine elektrische Schneckenfalle an Hand einiger Zeichnungen näher erläutert werden. Die Figuren in den Zeichnungen stellen folgenden Teile dar:
-
1 Gesamtbild von einer Schneckenfalle -
1a Darstellung von Einzelteilen der1 -
2a Elektrisches Hindernis mit schlangenförmiger elektrischen Isolierung -
2b Elektrisches Hindernis mit zick-zack förmiger elektrischen Isolierung -
2c Elektrisches Hindernis mit reißverschlüßförmiger elektrischen Isolierung -
2d Elektrisches Hindernis mit einer elektrisch leitenden Wand bzw. Zaun (1 ), einer Elektrisch leitende Platte bzw. Folie (2 ) und einer elektrischen Isolierplatte (3 ) -
3a Folienkamm -
3aa eine Schnecke auf einem Folienkamm -
3b Abstiegleiste -
3ba eine Schnecke auf einer Abstiegleiste -
4a Wand einer Schneckenfalle bzw. Zaun eines Schneckenzauns mit einem Folienkamm -
4b Wand einer Schneckenfalle bzw. Zaun eines Schneckenzauns mit einer Abstiegleiste -
5 Schneckenzaun. - Die Funktion einer Schneckenfalle (
1 ) wird wie folgt beschrieben. - Die Schnecken werden durch das Lockmittel, das sich im Becher (
4 ) befindet, in die Schneckenfalle gelockt. Sie kriechen die Außenwand des Gehäuses (1 ) der Schneckenfalle hoch und versuchen so über den Folienkamm (3a ) bzw. über die Abstiegleiste (3b ) in die Schneckenfalle zu gelangen. Sobald sie auf dem Boden der Schneckenfalle angekommen sind, ist der Rückweg durch das elektrische Hindernis (2 ) gesperrt. Sie bleiben in der Schneckenfalle solange bis die beseitigt werden. - Das Prinzip der Schneckenfalle kann auch für einen Schneckenzaun verwendet werden. (
5 ) - Der Unterschied zwischen einem Schneckenzaun und einer Schneckenfalle ist, dass der Schneckenzaun umfasst einen zu schützenden Nutzgarten (
5 ), Wobei die ganze Schneckenfalle in einem Nutzgarten aufgebaut wird. Der innere Raum einer Schneckenfalle wird als eine außerhalb des Nutzgartens liegende Fläche betrachtet.1 - Die Wand einer Schneckenfalle trennt die Grenze des Nutzgartens. Der Folienkamm (
3a ) bzw. die Abstiegleiste (3b ) und das elektrische Hindernis (2 ) befinden sich immer im Außenbereich des Nutzgartens d. h. im Innenraum der Schneckenfalle.1 - Die
4a und4b zeigen die Wand eines Schneckenzauns. Sie kann aus einer bzw. mehreren Wänden bzw. Zäunen (1 ), die mit dem elektrischen Hindernis (2 ), und dem Folienkamm (3 ) in4a bzw. der Abstiegsleiste (3 ) im4b bestückt werden. - Die
5 zeigt einen Nutzgarten und die Anordnung eines Schneckenzauns.
Claims (24)
- Elektrische Schneckenfalle, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Gehäuse (
1 ), elektrischen Hindernisse (2 ), Folienkamm (3a ) bzw. Abstiegleiste (3b ), Becher für Lockmittel (4 ), Deckel (5 ), Elektrischem Spannungsversorger (6 ) besteht. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (
1 ) aus einem Boden und einer Wand (bei einem runden Boden) bzw. Wänden (bei einem mehreckigen Boden) besteht. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Becher für Lockmittel (
4 ) im Gehäuse (1 ) integrierbar ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (
1 ) aus einem elektrisch leitendem Material vorzugsweise aus einem verzinktem Eisenblech gebaut ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Hindernis (
2 ) aus einem elektrisch leitenden Material besteht. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Hindernis (
2 ) die Form einer Platte, Band, Streifen oder Folie hat. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Hindernis (
2 ) an der Wand des Gehäuses (1 ) so befestigt, verschraubt oder verklebt ist, dass zwischen den beiden kein elektrischer Kontakt vorhanden ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3 4, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Hindernis (
2 ) aus Aluminiumfolie bzw. aus einseitig klebender Aluminiumband bestehen kann. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3 4, 5, 6, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem elektrischen Hindernis (
2 ) und der Wand des Gehäuses (1 ) elektrische Spannung anlegbar ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (
1 ) aus einem elektrisch nicht leitendem Material ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Hindernis (
2 ) aus mindestens zwei parallele Platten, Bänder, Streifen oder Folien besteht. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass Aluminiumfolien bzw. einseitig klebende Aluminiumbänder als elektrischer Hindernis (
2 ) eingesetzt wird. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 10, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen Platten, Bänder, Streifen, Folien, Alufolien bzw. einseitig klebenden Alufolien, des elektrischen Hindernisses (
2 ), einen Abstand in Millimeterbereich (elektrischer Isolierabstand) nachweisen, wodurch zwischen diesen kein elektrischer Kontakt vorhanden ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 10, 11, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf des elektrischen Isolierabstandes zwischen den Platten, Bänder, Streifen, Folien, Alufolien bzw. einseitig klebenden Alufolien des elektrischen Hindernisses (
2 ), Schlangenförmig, zik-zak-förmig, reißverschlüßförmig und oder eine Mischung von alle den vorgenannten Formen ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 10, 11, 12, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf des elektrischen Isolierabstandes zwischen den Platten, Bänder, Streifen, Folien, Alufolien bzw. einseitig klebenden Alufolien des elektrischen Hindernisses (
2 ) nicht geradlinig ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 10, 11, 12, 13, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Platten, Bändern, Streifen, Folien, Alufolien bzw. einseitig klebenden Alufolien des elektrischen Hindernisses (
2 ) elektrische Spannung anlegbar ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienkamm (
3a ) bzw. die Abstiegsleiste (3b ) oberhalb des elektrischen Hindernisses (2 ) angeordnet ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Folienkamms (
3a ) bzw. Abstiegsleiste (3b ) eine zusätzliche Bodenleiste(7 ) angebracht ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Folienkamms (
3a ) aus Kunststoff ist - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16; 17, 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienkamm (
3a ) aus vielen Zähnen besteht. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Folienkamm (
3a ) federig und elektrisch nicht leitend ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle des Folienkamms (
3a ) auch eine Bürste mit aneinander gereihten Bürstenhaare verwendbar ist. - Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstiegleiste aus einem Blech, einer Platte oder einem Band besteht.
- Elektrische Schneckenfalle nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstiegleiste nach unten geneigt ist.
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Cited By (3)
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| ITBO20080695A1 (it) * | 2008-11-17 | 2010-05-18 | Giuseppe Conti | Dispositivo per la lotta alle lumache |
| DE102011111408A1 (de) * | 2011-08-30 | 2013-02-28 | Harald Möser | Vorrichtung zum Beseitigen von Schnecken |
| DE202012105061U1 (de) | 2012-12-26 | 2013-04-05 | Sören Flint | Schneckenfalle |
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2003
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Cited By (5)
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| EP2186406A3 (de) * | 2008-11-17 | 2011-01-26 | Giuseppe Conti | Vorrichtung zum Ködern von Schnecken |
| DE102011111408A1 (de) * | 2011-08-30 | 2013-02-28 | Harald Möser | Vorrichtung zum Beseitigen von Schnecken |
| DE102011111408B4 (de) * | 2011-08-30 | 2013-05-29 | Harald Möser | Vorrichtung zum Beseitigen von Schnecken |
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