DE20301430U1 - Behindertengerechtes Essgeschirr - Google Patents
Behindertengerechtes EssgeschirrInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
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- A47G19/02—Plates, dishes or the like
- A47G19/08—Plate-holders
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Essgeschirr der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art. Derartiges Geschirr ist in Form von Tellern und Schüsseln im allgemeinen Gebrauch.
Menschen können jedoch durch vielfältige Arten von Behinderungen in den Möglichkeiten einer nach Maßstäben Nicht-Behinderter kultivierten Nahrungsaufnahme eingeschränkt sein. Als Beispiele seien angeborene Behinderungen, wie z.B. spastische Lähmungen, durch Krankheit erworbene Behinderungen, wie beispielsweise die sog. Schüttelllähmung der Parkinsonschen Krankheit oder durch Unfall erworbene Behinderungen, wie etwa Verlust einer Hand oder von Armgliedmaßen genannt.
Herkömmliches Essgeschirr ist für Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen und körperlichen Kräfte entwickelt worden und berücksichtigt nicht die Belange und Bedürfnisse Behinderter. Herkömmliche Teller zeichnen sich durch einen relativ flachen Rand aus, der bei den meisten Nahrungsarten die sichere Handhabung zweier Bestecke erfordert, wobei eines zu füllen ist, während das andere beim Befüllen als Widerlager dient. Dies erfordert komplexe und koordinierte Bewegungen, zu denen Menschen mit eingeschränkter körperlicher und/oder geistiger Leistungsfähigkeit oft nicht in der Lage sind. Herkömmliche Schüsseln, deren Ränder höher gezogen sind, lösen das Problem nur ungenügend. Zwar bietet der Rand ein natürliches Widerlager, das beim Befüllen des Bestecks hilfreich ist, doch es besteht die Gefahr des Überladens. Um eine angemessene Dosierung zu erzielen, bedarf es, insbesondere bei püreeartiger oder körniger Nahrung, eines zweiten Bestecks und der entsprechenden Fähigkeit, koordinierte Bewegungen durchzuführen.
Unabhängig von dem Vorgang des Befüllens des Essbestecks besteht für viele Behinderte eine weitere Schwierigkeit darin, das Besteck zum Mund zu führen. Eine zielgerichtete Bewegung der Hand zu initiieren ist aber vielen Behinderten, insbesondere Menschen mit spastischen Lähmungen oder Parkinson-Patienten, nicht oder nur sehr schwer möglich.
Schließlich ist herkömmliches Essgeschirr so geformt, dass bei flüssiger Nahrung unterhalb einer gewissen Füllmenge der Flüssigkeitsstand im Essgeschirr so niedrig ist, dass ein Befüllen z.B. eines Löffels nur durch geschickte Handhabung desselben oder durch kontrolliertes Kippen des Teller möglich ist. Auch hierbei ist also eine motorische Koordinationsfähigkeit erforderlich, die vielen Behinderten fehlt.
Als Konsequenz ist es vielen Behinderten ohne intensive, für beide Seiten häufig belastende Hilfe durch nicht behinderte Menschen nicht möglich, mit herkömmlich geformtem Essgeschirr auf einigermaßen kultivierte und würdige Weise zu essen, was erheblich zur sozialen Vereinsamung dieser Menschen beitragen kann.
Bisherige Versuche, Abhilfe zu schaffen, konnten die o.g. Probleme nicht zufriedenstellend lösen. Die bekannte Schabeltasse löst zwar das Problem der Handhabbarkeit, stellt aber im Hinblick auf die Würde und die Sozialintegration der Benutzer kein probates Mittel dar. Es sind auch bereichsweise Tellerranderhöhungen bekannt, die sich mit Hilfe von Klammern oder Clipsen an herkömmlichen Tellern anbringen lassen. Solche Maßnahmen stellen unbefriedigende Lösungen dar, da im allgemeinen eine speisedichte Verbindung zwischen Randerhöhung und Teller nicht geschaffen werden kann und somit insbesondere bei Flüssignahrung das Essen oft mit erheblichen Verschmutzung der Tischumgebung verbunden ist. Ein weiterer Nachteil dieses Lösungsansatzes besteht darin, dass die lediglich bereichsweise Randerhöhung eine genaue Positionierung des Geschirrs in individueller Anpassung an die jeweilige Behinderung erfordert. Auch können bekannte
Randerhöhungen höchstens die Vorteile bieten, die eine Schüssel gegenüber dem Teller hat, was aber, wie oben aufgeführt, unzureichend ist.
5. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Essgeschirr zur Verfügung zu stellen, das motorisch stark eingeschränkte Menschen darin unterstützt, selbständig und kultiviert und mit einem Minimum an fremder Hilfe ihre Nahrung zu sich zu nehmen. Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Anspruch 1 und 7. Diesen kommt im einzelnen folgende Bedeutung zu.
10. An einem Geschirrkörper, der prinzipiell einer herkömmlichen Schüssel entsprechen kann ist gemäß Anspruch 1 eine Randerhöhung anbringbar, die den gesamten Umfang des Randbereiches des Geschirrkörpers umfasst. Sie ist flüssigkeitsdicht mit dem Geschirrkörper verbindbar, um eine Verschmutzung der Tischumgebung zu verhin-
15. dem. Im Bereich ihrer Oberkante ist die Randerhöhung im Gegensatz zu herkömmlichen Schüsseln, deren Rand maximal senkrecht steht, nach innen umgebogen. Auf diese Weise kann eine wohldosierte Befüllung eines Essbestecks auch bei unsicherer, einhändiger Besteckführung erfolgen: Der hohe Rand dient beim Befüllen als
20. Widerlager und verhindert, dass Nahrung über den Tellerrand hinaus geschoben wird. Führt der Benutzer sein ggf. zu voll befülltes Besteck an der Randerhöhung empor, wirkt der nach innen umgebogene Randbereich als Abstreifer, der den überschüssigen Teil der Nahrung in den Geschirrkörper zurück fallen lässt. Ein Überfüllen des Bestecks
25. ist damit ausgeschlossen.
Der nach innen umgebogene Randbereich erfüllt auch noch eine weitere Aufgabe. In der Regel dient die dem Benutzer gegenüberliegende Seite der Randerhöhung als Widerlager beim Befüllen des Bestecks. Ein Führen des Bestecks entlang der Randerhöhung und
30. insbesondere entlang des umgebogenen Randbereichs leitet eine Bewegung der Hand in Richtung Mund ein. Dies ist eine wichtige Hilfestellung. Wie oben ausgeführt, haben Menschen mit spastischen
30. insbesondere entlang des umgebogenen Randbereichs leitet eine Bewegung der Hand in Richtung Mund ein. Dies ist eine wichtige Hilfestellung. Wie oben ausgeführt, haben Menschen mit spastischen
Lähmungen oder Parkinson-Patienten große Schwierigkeiten, eine zielgerichtete Bewegung einzuleiten. Eine Bewegung entgegen einer Kraft, z.B. entgegen dem Druck eines Widerlagers, einerseits und die selbständige Fortsetzung einer einmal eingeleiteten Bewegung andererseits ist ihnen dagegen wesentlich leichter möglich. Das erfindungsgemäße Essgeschirr unterstützt also wirksam das selbständige Führen des Bestecks zum Mund und erleichtert dadurch das Essen erheblich. Wird eine andere als die dem Benutzer gegenüber liegende Seite des Geschirrs als Widerlager gebraucht, so wird zumindest die Bewegung auf einen stets gleichen Punkt oberhalb der Mitte des Geschirrs eingeleitet, was wegen der guten Reproduzierbarkeit bereits eine große Hilfe ist.
Ein Geschirr mit den Merkmalen des Anspruchs 7 löst das Problem des zu niedrigen Füllstandes bei Flüssignahrung durch die Kombination eines Essgeschirrs mit einem feststehenden Sockel, in welchem das Geschirr winkelverstellbar gehaltert ist. Die Winkelstellung des Geschirrs lässt sich relativ zur Richtung der Schwerkraft auf einfache Weise stets so einstellen, dass sich die flüssige Nahrung in angemessener Füllhöhe in einem begrenzten Bereich des Geschirrs sammelt.
Der Effekt entspricht genau demjenigen, der von nicht-behinderten Menschen durch leichtes Anheben einer Tellerseite erzielt wird. Allerdings ist hierzu weder eine zweihändige Bedienung noch eine komplexe Bewegungskoordinierung erforderlich. Vorzugsweise wird als Geschirr eines gemäß den Ansprüchen 1 bis 6 verwendet. Der nach innen umgebogene Rand erfüllt hierbei zusätzlich die Aufgabe, auch bei ungeschickter Bedienung ein Überschwappen möglichst lange zu verhindern. Es ist jedoch auch möglich, anders geformte oder einstückig ausgebildete Geschirre zu verwenden.
Durch die Verwendung erfindungsgemäßen Essgeschirr wird es möglich, mehrere Behinderte während des Essens durch eine einzelne Person betreuen zu lassen. Dies hilft, z.B. in Behinderten-Schulen oder -Werkstätten, wo zu Essenszeiten viele behinderte Menschen
e.
nahezu gleichzeitig einer sehr intensiven Betreuung bedürfen, die Effizienz zu steigern und die Belastung des Personals und damit auch die Kosten zu reduzieren. Dabei kann gleichzeitig den Belangen der zu Betreuenden besser Rechnung getragen werden, als dies bislang möglich ist.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der speziellen Beschreibung sowie der Zeichnung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Essgeschirrs im senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßes Essgeschirrs in Winkelstellung
Fig. 3 eine alternative Ausgestaltung eines Sockels für ein erfindungsgemäßes Essgeschirr,
Fig. 4 zwei Ausbildungsbeispiele der Verbindung von Ober-
und Unterteil eines erfindungsgemäßen Essgeschirrs.
Die in Fig. 1 gezeigte Explosionsdarstellung einer besonders vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Essgeschirrs macht die einzelnen Komponenten deutlich erkennbar. Hauptbestandteil des Geschirrs ist der Geschirrkörper 10, der sich aus einem im wesentlichen flachen Bodenbereich 11 und einem ansteigenden Randbereich 12 zusammensetzt. Die Randerhöhung 20, die mit ihrem Verbindungsbereich 22 am oberen Teil des Randbereiches 12 des Geschirrkörpers 10, dem Verbindungsbereich 122, anbringbar ist, weist einen oberen Randbereich 21 auf, der sich im Bereich ihrer Oberkante 211 über die Senkrechte hinaus nach innen neigt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Verbindungsbereiche 22, 122 jeweils senkrecht gestaltet. Diese Formgebung ist besonders vorteilhaft, da so einerseits eine flüssigkeitsdichte Verbindung besonders
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leicht herstellbar ist. Andererseits lässt sich auf einfache Weise ein im wesentlichen absatzfreier Übergang der Innenflächen des unteren Randbereichs 121 des Geschirrkörpers 10 und des oberen Bereichs 21 der Randerhöhung 20 realisieren. Dies ist in Fig. 2 erkennbar, in der Geschirrkörper 10 und Randerhöhung 20 in verbundenem Zustand dargestellt sind. Ein solch absatzfreier Übergang ist bei der Einleitung der Handbewegung zum Mund bedeutsam. Außerdem können sich im Bereich von Absätzen leicht Nahrungsreste verfangen, was aus hygienischen Gründen vermieden werden sollte.
Fig. 4 zeigt zwei besonders günstige Ausführungsbeispiele der Verbindungsbereiche 22, 122. In Fig. 4a ist eine Steckverbindung dargestellt. Diese eignet sich besonders zum schnellen Abnehmen und Aufstecken der Randerhöhung. Sie kann aber den Nachteil eines leichteren, unbeabsichtigten Abnehmens mit sich bringen. Dem kann jedoch beispielsweise mit einer Einschnappvorrichtung begegnet werden. In Fig. 4b ist eine Schraubverbindung dargestellt.
Die Dichtigkeit der Verbindung kann auf verschiedene Weise sicher gestellt werden. Besonders vorteilhaft ist es, als Material für Geschirrkörper 10 und Randerhöhung 20 Kunststoff mit leicht elastischen Eigenschaften zu wählen, sodass eine Steck- oder Schraubverbindung bereits durch diese Elastizität flüssigkeitsdicht ist. Ein solches Material hat auch den Vorteil, bruchsicher zu sein. Wird als Material dagegen Keramik oder Metall oder ein anderes sehr wenig elastisches Material verwendet, kann eine eigene Dichtung, z.B. eine O-Ring-Dichtung oder eine Flachdichtung vorgesehen werden.
Es ist auch möglich, den schüsselartigen Geschirrkörper 10 mit einem flachen Rand auszustatten. Dieser kann dann als umlaufender Griff dienen. Die Randerhöhung 20 sollte dann ein entsprechendes Gegenlager aufweisen und den unteren Randbereich 121 des Geschirrkörpers 10 innen überlappen.
Die Außenfläche 101 des Geschirrkörpers ist vorzugsweise kugelschichtartig gestaltet. Dies erlaubt es einerseits, dass das Geschirr allein auf einer Unterlage, z.B. einem Tisch, stehen kann. Andererseits ist eine solche Form in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Sockel in Bezug auf die Winkeleinstellung besonders vorteilhaft.
In den Fig. 1, 2 und 3 sind jeweils verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Sockels dargestellt, der zur winkelveränderlichen Lagerung des Essgeschirrs einsetzbar ist. Fig. 2 zeigt ein Essgeschirr in gewinkelter Lage auf einem Sockel 30b. In der einfachsten Ausführungsform besteht der Sockel 30a gemäß Fig. 1 aus einem ringförmigen Wulst mit kreisförmigem Querschitt. Ring- und Kreisdurchmesser können so bemessen sein, dass ein maximaler Neigungswinkel durch Anschlag des Bodenbereiches 11 auf der Unterage gegeben ist. Es ist natürlich auch möglich, den Wulst entsprechend dicker zu gestalten, sodass das Essgeschirr unabhängig vom Neigungswinkel stets von der Unterlage beabstandet ist.
Um eine bessere Kontaktfläche zwischen Sockel und Essgeschirr zu erzielen kann der Querschnitt des Wulstes 30b, wie in Fig. 2 dargestellt, in seinem inneren, oberen Bereich eine umlaufende Ausnehmung aufweisung. Diese sollte der Außenfläche 101 des Geschirrkörpers angepasst sein.
Schließlich ist es auch möglich den Sockel in Form eines Blocks 30c mit einer im wesentlichen kugelkappen- oder kugelschichtartigen Innenfläche 32 zu gestalten. Zur verbesserten Haftung zwischen Geschirrkörper 10 und Sockelinnenfläche 32 kann eine rutschfeste Schicht als Einzelteil 40 zweischgelegt werden. Es ist jedoch auch möglich die Geschirrkörper-Außenfläche 101 und/oder die Sockelinnenfläche mit einem rutschfesten Material zu beschichten.
Natürlich stellen die gezeigten Ausführungsformen nur vorteilhafte Realisierungsbeispiele dar. Andere Varianten sind denkbar.
itv* *
10 Geschirrkörper
101 Außenfläche von 10
11 Bodenbereich von 10
12 Randbereich von 10
121 unterer Bereich von
122 oberer Bereich von 12, Verbindungsbereich von
20 Randerhöhung
21 oberer Bereich von 211 Oberkante von 21
22 unterer Bereich von 20, Verbindungsbereich von
30a Sockelwulst
30b Sockelwulst
30c Sockel
31 Ausnehmung in 30b
32 Innenfläche von 30c
40 rutschfeste Einlage
Claims (16)
1. Essgeschirr, umfassend einen schüsselartig vertieften Geschirrkörper (10) mit einem Bodenbereich (11) und einem Randbereich (12), an dem eine Randerhöhung (20) anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Randerhöhung vollumfänglich und flüssigkeitsdicht am Randbereich (12) anbringbar und im Bereich (21) ihrer Oberkante (211) über die Senkrechte hinaus nach innen umgebogen ist.
2. Essgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflächen der Randerhöhung (20) und des Randbereichs (12) des Geschirrkörpers (10) im wesentlichen absatzfrei in einander übergehen.
3. Essgeschirr nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich an den Bodenbereich (11) des Geschirrkörpers (10) anschließender Teil (121) des Randbereiches (12) in etwa hohlkugelschichtartig ausgebildet ist.
4. Essgeschirr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Randbereich (12) des Geschirrkörpers (10) einen oberen, in etwa senkrechten Verbindungsbereich (122) aufweist, der mit einem unteren, ebenfalls inetwa senkrechten Verbindungsbereich (22) des Randerhöhung (20) koorespondiert.
5. Essgeschirr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbereiche (122; 22) als korrespondierende Teile einer Steckverbindung ausgestaltet sind.
6. Essgeschirr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbereiche (122; 22) als korrespondierende Teile einer Schraubverbindung ausgestaltet sind.
7. Essgeschirr, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, umfassend einen schüsselartig vertieften Geschirrkörper (10) mit einem im wesentlichen flachen Bodenbereich (11) einem oberen Rand (20), dadurch gekennzeichnet, dass das Geschirr auf einem Sockel (30a, b, c) winkelverstellbar gelagert ist.
8. Essgeschirr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel als ringförmiger Wulst (30a, b) ausgeführt ist.
9. Essgeschirr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (30a) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
10. Essgeschirr nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (30b) im inneren, oberen Viertel seines Querschitts eine umlaufende Ausnehmung (31) aufweist.
11. Essgeschirr nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (30a, b) aus gummielastischem Material gefertigt ist.
12. Essgeschirr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (30c) eine obere, wenigstens bereichsweise in etwa kugelschichtartig vertiefte Innenfläche (32) aufweist.
13. Essgeschirr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Sockelinnenfläche (32) und der Geschirrkörper- Außenfläche (111, 123) eine rutschfeste Schicht (40) vorgesehen ist.
14. Essgeschirr nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche (32) des Sockels (30c) mit einem rutschfesten Material beschichtet ist.
15. Essgeschirr nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschirrkörper (10) auf seiner Außenfläche (101) mit einem rutschfesten Material beschichtet ist.
16. Essgeschirr nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die rutschfeste Schicht als Einzelteil (40) zwischen der Innenfläche (32) des Sockels (30c) und der Außenfläche (101) des Geschirrkörpers (10) einlegbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20301430U DE20301430U1 (de) | 2002-02-13 | 2003-01-28 | Behindertengerechtes Essgeschirr |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20202116 | 2002-02-13 | ||
| DE20301430U DE20301430U1 (de) | 2002-02-13 | 2003-01-28 | Behindertengerechtes Essgeschirr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20301430U1 true DE20301430U1 (de) | 2003-06-12 |
Family
ID=7967663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20301430U Expired - Lifetime DE20301430U1 (de) | 2002-02-13 | 2003-01-28 | Behindertengerechtes Essgeschirr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20301430U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007137612A1 (de) * | 2006-05-31 | 2007-12-06 | Willi Foldenauer | Essenlernset für kleinkinder |
| GB2453987A (en) * | 2007-10-25 | 2009-04-29 | John David Mead | Food server bowl |
| DE102012109656A1 (de) * | 2012-10-10 | 2014-04-10 | Fleischmann & Kollegen GmbH | Schalensystem mit verschwenkbarer Schale |
-
2003
- 2003-01-28 DE DE20301430U patent/DE20301430U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007137612A1 (de) * | 2006-05-31 | 2007-12-06 | Willi Foldenauer | Essenlernset für kleinkinder |
| GB2453987A (en) * | 2007-10-25 | 2009-04-29 | John David Mead | Food server bowl |
| DE102012109656A1 (de) * | 2012-10-10 | 2014-04-10 | Fleischmann & Kollegen GmbH | Schalensystem mit verschwenkbarer Schale |
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| R207 | Utility model specification |
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Effective date: 20060801 |