-
Die
vorliegende Erfindung betrifft das allgemeine technische Gebiet
der Druckkochgeräte
zum Hausgebrauch, wie den Druckkocher mit einem Topf, auf dem ein
Deckel angebracht ist, der bestimmungsgemäß mittels eines Bajonettverschlusssystems
hermetisch den Topf verschließt.
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Druckkochgerät mit einem Topf, der bestimmungsgemäß verschließbar ist
mit einem Deckel mittels eines Bajonettverschlusssystems mit mindestens
vier Rampen am Topf, die geeignet sind mit vier Rampen am Deckel
zusammen zu wirken, wobei der mit einem Mittel zum Ergreifen versehen
ist.
-
Stand der
Technik
-
Druckkochgeräte zum Hausgebrauch,
wie Druckkocher, sind wohl bekannt und insbesondere die mit Bajonettverschluss.
Diese letzteren nutzen eine Reihe von Rampen am Topf und am Deckel,
die sich winkelig am Topf und am Deckel verteilen. Beim Schließen des
Deckels auf dem Topf gewährleistet das
Zusammenwirken der Rampen am Topf mit denen am Deckel das Schließen und
die Blockade in relativer Position der zwei Teile, wobei eine ringförmige Dichtung
die Dichtigkeit des Druckkochers gewährleistet und den Druckanstieg
ermöglicht.
Ein derartiges Konzept ist weit verbreitet und oft verwendet in der
ganzen Welt wegen im wesentlichen der Leichtigkeit der Herstellung
derartiger Vorrichtungen.
-
Die
Druckkochgeräte
mit Bajonettverschlusssystem weisen im allgemeinen zylindrische Form
auf mit variablen Durchmessern und Größe. Die Anzahl der Rampen am
Topf und am Deckel ist ebenfalls im allgemeinen hoch, in der Größenordnung
von 6 bis 8, wobei die Rampen ebenfalls verteilt sind auf kreisförmigen Abschnitten
mit ebenfalls variablen Winkeln. Insgesamt erweist es sich, dass
die winkelige Verteilung der Rampen am Topf am Umfang des Topfs
außerordentlich
beliebig ist in Abhängigkeit
von den Größen und
Modellen der Druckkocher, wobei die Kriterien des mechanischen Widerstands
vor allem von der Zahl, der Abmessung und der Verteilung der Rampen
am Topf und am Deckel an den Druckkochgeräten mit Bajonettverschluss
bestimmt sind.
-
Diese
Eigenschaft hat zur Folge, dass jeder Vorgang des Ausgießens von
in dem Topf enthaltener Flüssigkeit
vergleichsweise schwierig wird. In der Tat erweist sich in der Praxis,
dass die relative Position der Mittel zum Ergreifen des Topfs, im
allgemeinen ein Paar Griffe, geometrisch nicht so ist, dass es das
natürliche
Ausgießen
der Flüssigkeit
aus dem Topf erlaubt. Aus Gründen
der besonderen Auslegung von Druckkochgeräten mit Bajonettverschluss liegt
in der Tat immer ein von 90° sich
unterscheidender winkeliger Versatz zwischen der Achse der Griffe und
der Position mindestens einer Rampe des Topfs vor. Dies ist der
Grund warum die Rampen des Topfs im allgemeinen nicht am Vorgang
des Ausgießens der
Flüssigkeit
teilhaben und manchmal sogar im Gegenteil dem normalen Ausgießen der
Flüssigkeit
aus dem Topf entgegen wirken. Zudem, selbst wenn eine Rampe des
Topfs zufällig
genutzt werden kann und teilweise als Hilfsmittel zum Ausgießen der
Flüssigkeit
erweist es sich, dass das Profil der Rampen des Topfs weder an sich
vorgesehen noch geeignet ist für einen
Vorgang des Ausgießens.
In der Tat weisen die Rampen des Topfs, die eine Funktion der Steifigkeit und
des mechanischen Widerstands übernehmen müssen, ein
geeignetes Profil auf für
diese einzige Funktion, das heißt
ein „Schwanenhalsprofil". Ein solches Profil
ist nicht geeignet eine Funktion des Ausgießens zu übernehmen.
-
Schließlich ist
ebenfalls festgestellt worden, dass der Vorgang des Ausgießens aus
dem Topf von Druckkochgeräten
sich oft auf schwierige Weise ergab, weil diese Geräte schwer
und vergleichsweise klobig sind und im übrigen dazu bestimmt sind gehandhabt
zu werden, insbesondere zu Zwecken des Ausgießens oder Umfüllens, in
Bereichen, in denen der Raum zur Handhabung begrenzt ist. Es wurde ebenfalls
festgestellt, dass im allgemeinen die Druckkochgeräte mit Bajonettverschlusssystem über keine besonderen
Vorrichtungen zum Ausgießen
verfügen und
auch nicht im übrigen über besondere
Vorrichtungen zum Ausgießen,
die gleichermaßen
angepasst sind an Nutzer, die Rechts- oder Linkshänder sein
können.
-
Im übrigen ist
aus dem Dokument FR-A 624 155 ein Druckkochgerät mit Bajonettverschlusssystem
bekannt, das mit vier Rampen am Topf versehen ist, die geeignet
sind mit vier Rampen am Deckel zusammen zu wirken. Der Topf weist
zwei sich diametral gegenüber
liegende Griffe auf, zu denen zwei Rampen am Topf sich diametral
gegenüber
liegend relativ um 90° versetzt
sind.
-
Aus
dem Dokument US-A 2 395 602 ist ebenfalls ein Druckkochgerät bekannt,
das mit einer Vielzahl von Rampen am Topf versehen ist, die geeignet
sind mit entsprechenden Rampen am Deckel zusammen zu wirken. Dieser
Topf weist einen Griff auf, zu dem eine Rampe des Topfs relativ
um 90° versetzt
ist.
-
Darstellung
der Erfindung
-
Die
Aufgabe der Erfindung ist es folglich, ein neues Druckkochgerät mit Bajonettverschlusssystem zu
schaffen, das den verschiedenen, vorher aufgezählten Nachteilen abhilft und
das es ermöglicht,
die Vorgänge
des Ausgießens
aus dem Topf zu verbessern und die Ausgestaltung dieser Geräte zu vereinfachen
unabhängig
von ihrer Größe.
-
Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein neues Druckkochgerät zu schaffen,
das es erlaubt, den Vorgang des Verschließens des Geräts zu vereinfachen.
-
Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein neues Druckkochgerät mit Bajonettverschlusssystem
zu schaffen, das es ermöglicht,
die Schritte zur Herstellung von Druckkochgeräten zu reduzieren.
-
Die
bezeichneten Aufgaben der Erfindung werden erreicht mittels einem
Druckkochgerät
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
-
Beschreibung
der Zeichnungen
-
Die
bezeichneten Aufgaben der Erfindung werden genauer beschrieben an
Hand der Beschreibung, die folgt mittels der anhängenden Zeichnungen, die nur
rein beschreibend und nicht beschränkend sind, in denen:
-
die 1 zeigt, gemäß einer
Seitenansicht, eine teilweise ausgerissene Ansicht eines Druckkochgeräts gemäß der Erfindung.
-
die 2 zeigt, gemäß einer
teilweise geschnittenen Ansicht, ein Detail der Ausgestaltung der Rampen
des Topfs und des Deckels eines Kochgeräts gemäß der Erfindung.
-
die 3 zeigt, gemäß einer
Ansicht von oben, die Anordnung der Rampen des Topfs eines Geräts gemäß der Erfindung.
-
die 4 zeigt, gemäß einer
Ansicht von oben, die relative Stellung des Deckels und des Topfs eines
Kochgeräts
gemäß der Erfindung
vor dem Schließen.
-
die 5 zeigt, gemäß einer
teilweise quer geschnittenen Ansicht, ein Detail der Ausgestaltung der
Rampen des Topfs gemäß der Erfindung.
-
die 6 zeigt, gemäß einer
seitlichen Ansicht, einen Topf eines Kochgeräts mit Rampen des Topfs gemäß der Erfindung.
-
die 7 zeigt, gemäß einer
teilweise perspektivischen Ansicht ein Kochgerät mit Rampen des Topfs gemäß der Erfindung.
-
Beste Ausführung der
Erfindung
-
Das
in den 1–4 dargestellte Druckkochgerät ist ein
Druckkocher zum Hausgebrauch mit einem im wesentlichen kreisförmigen Topf 1 und
aus metallischem Material zum Beispiel aus nichtrostendem Stahl
oder aus Aluminium.
-
Der
Topf 1 weist einen Boden 2 auf, der zum Beispiel
zurück
gesetzt ist durch Warmverformung auf dem unteren Teil des Topfs 1.
Dieser letztere ist ausgeführt
zum Beispiel durch Stanzen eines metallischen Blechs, so dass eine
seitliche und vorzugsweise kreisförmige Wand 3 mit einer
im wesentlichen konstanten Dicke entsteht.
-
Im
Verlauf des Verfahrens des Stanzens wird der obere Rand des Topfs 1 nach
aussen gefaltet hinsichtlich der Symmetrieachse x-x' des Geräts, die dem
Zentrum des Topfs 1 entspricht um nach einem geeigneten
Schneidverfahren die Ausgestaltung der Rampen 4 des Topfs
zu ermöglichen.
Wenn ein Vorgang des Ziehens statt findet, wird die Dicke „ep" der Rampen 4 des
Topfs in der Größenordnung
von 1,3 bis 1,6 mm für
nichtrostenden Stahl sein und in der Größenordnung von 3,5 bis 4,5
mm für
Aluminium, wobei die Dicke der Wände 3 leicht
unterhalb sein wird und zum Beispiel in der Größenordnung von 0,9 mm für nichtrostenden
Stahl.
-
Gemäß der Erfindung
sind die Rampen 4 des Topfs gefaltet auf eine Weise, dass
sie sich radial und schräg
erstrecken hinsichtlich des Zentrums des Topfs und der Achse x-x', nach außen und
nach unten zum Gerät.
Die Rampen 4 des Topfs sind gleichmäßig verteilt oder ungleichmäßig am Umfang
des Topfs 1. Gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung, so wie dargestellt in den 3, 4, 6 und 7 z. B., weist der Topf 1 4 Rampen
des Topfs auf, die mit gleichmäßigen Winkeln
und jedes beabstandet um 90 Grad verteilt sind.
-
Gemäß der Erfindung
wird die Breite „L" der Rampen 4 des
Topfs, die dem Abstand (5 und 7 insbes.) zwischen der inneren
Oberfläche
des Topfs 1 und dem Ende des Umfangs des Rands 8 entspricht,
der die äußere Grenze
der radialen Erstreckung der Rampen 4 des Topfs bezeichnet,
in der Größenordnung
von 13 bis 16 mm sein. Die Breite „L" der Rampen 4 des Topfs wird
im wesentlichen konstant sein unabhängig von dem verwendeten, metallischen
Material (rostfreiem Stahl oder Aluminium z. B.) wobei nur die Dicke „ep" der Rampen 4 des
Topfs vorgesehen sind sich zu unterscheiden je nach dem verwendeten
Material und um der Widerstandsfähigkeit
und der elastischen Verformung des metallischen Materials Rechnung
zu tragen.
-
Gemäß der Erfindung
weist das Druckkochgerät
auch einen Deckel 10 auf mit einem Durchmesser, der angepasst
ist an den Durchmesser des Topfs 1, um so in Schließstellung
und mit einem Bajonettverschlußsystem
ein dichtes Kochgerät
zu bilden. Der Deckel 10 ist auch auf vorteilhafte Weise
gebildet durch Stanzen und weist von seiner oberen Seite 11 einen
abfallenden Rand 12 am Umfang auf, dessen unterer Rand örtlich gefaltet
ist, vorzugsweise in regelmäßigen Abständen, um
eine Reihe von Rampen 13 des Deckels zu bilden.
-
Vorzugsweise
und auf die selbe Weise wie für
die Rampen 4 des Topfs erstrecken sich die Rampen 13 des
Deckels radial und schräg
aber in einer entgegengesetzten Richtung, d. h. nach innen zum Gerät und vorzugsweise
nach oben hinsichtlich des Zentrums des Topfs. Die Rampen 4 des
Topfs bilden so mit den Rampen 13 des Deckels ein Bajonettverschlusssystem,
das vorzugsweise aus einer paarweisen Einheit von vier Rampen 4 des
Topfs und von vier Rampen 13 des Deckels gebildet ist.
-
Auf
klassische Weise weist das Kochgerät gemäß der Erfindung eine ringförmige Dichtung 15 mit
Lippen auf, die am Umfang des Kochgeräts zwischen dem Deckel 10 und
dem oberen Rand des Topfs 1 angeordnet ist, um die Dichtigkeit
des Gerätes
zu erreichen und das Ansteigen des Drucks zu ermöglichen.
-
Auf
ebenfalls an sich bekannte Weise ist das Bajonettverschlusssystem
entworfen und dimensioniert, so dass in Schließstellung die Rampen 13 des Deckels,
so wie gezeigt insbesondere in der 2, sich
abstützen
auf der inneren Fläche
der Rampen 4 des Topfs, um das Schließen und die Dichtigkeit des Druckkochers
zu gewährleisten.
-
Gemäß der Erfindung
weist der Topf ein Mittel zum Ergreifen auf, das vorzugsweise durch
ein Paar Griffe 51, 52 gebildet ist, zum Beispiel
offen und einteilig mittels jedem geeigneten Mittel mit der äußeren Fläche des
Topfs 1. Die Griffe 51, 52 sind sich
diametral gegenüber
liegend relativ zum Zentrum des Topfs. Gemäß einer wichtigen Eigenschaft
der Erfindung ist die Position der zwei Griffe 51, 52 so
gewählt,
dass der Topf 1 mit vier Rampen 4 des Topfs, von
denen mindestens zwei Rampen mit den Bezugszeichen 4A versehen
sind, ebenfalls sich diametral gegenüber liegend und versetzt sind
um 90° relativ
zum Mittel zum Ergreifen, das heißt den Griffen 51, 52.
Im Sinne der Erfindung beziehen sich die Winkelwerte des Versatzes
auf den Winkelwert, der dem Winkel entspricht, der gebildet ist
aus den jeweiligen medianen Achsen der Griffe 51, 52 und
der Rampen 4A. Auf diese Weise besetzen die Rampen 4A des Topfs
eine geometrisch ideale und zentrale Position des Ausgießens, wobei
die Rampen 4A des Topfs zudem angepasst und von ausreichender
Länge sind, so
dass sie als Ausguss dienen können
ohne Unterschied für
einen Rechts- oder Linkshänder.
-
So
wie es besonders gut gezeigt ist in den 3, 6 und 7 betrifft die bevorzugte
Ausgestaltung der Erfindung ein Druckkochgerät mit vier Rampen des Topfs,
die winkelig und gleich versetzt sind zu einander um 90° sowie ein
Mittel zum Ergreifen, das gebildet ist aus zwei sich diametral gegenüber liegenden
und in der selben Winkelposition angeordneten Elementen zum Ergreifen
wie zwei Rampen 4 des Topfs.
-
Gemäß der Erfindung
enden die Rampen 4 des Topfs mit einem peripherischen Rand 8,
der die äußere Grenze
ihrer radialen Erstreckung begrenzt, und wobei dieser peripherische
Rand 8 sich auf einem Durchmesser d2 befindet relativ zum
Zentrum des Topfs 1, das gezeigt ist durch die Achse x-x' und dem äußeren Durchmesser
des Topfs 1 entspricht. Auf die selbe Weise wird der innere
Durchmesser d1 des Topfs dargestellt durch den Abstand d1, der die Achse
x-x' der inneren
Fläche
der Wände 3 trennt (2).
-
Gemäß einem
wichtigen Merkmal der Erfindung werden die Rampen 4 des
Topfs der Dicke "EP" und der Breite „L" spezifische Dimensionswerte
haben. So wird das Verhältnis "L/ep" zwischen 2,5 und 13
sein und vorzugsweise zwischen 8 und 13 für nicht rostenden Stahl (5 und 7). Auf noch bevorzugtere Weise wird
das Verhältnis "L/ep" zwischen 8 und 10
sein für
Rampen 4 des Topfs aus nicht rostendem Stahl. So erlaubt
es das Beachten eines Verhältnisses
der relativen Abmessungen und Erstreckungen der Rampen 4 des
Topfs unter Berücksichtigung der
Dicke des Topfs von jedem Druckkocher in Verbindung mit der Steilheit
der Rampen, eine relative und potentielle Flexibilität der Rampen 4 des
Topfs zu erhalten.
-
Auf
Grund der unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften von Aluminium
hinsichtlich nicht rostendem Stahl und insbesondere auf Grund des
geringeren Widerstands des Aluminiums und seines begrenzten elastischen
Verhaltens werden die Dicken der Rampen 4 des Topfs in
Aluminium viel dicker ausgeführt.
-
Die
relative Verlängerung
der Breite der Rampen 4 des Topfs führt auch zu einer Zunahme des
dimensionellen Abstands zwischen dem Rand des Topfs 1 und
dem nach unten gerichteten Rand 12, was es ermöglicht:
- – die
Breite der Rampen 13 des Deckels besser zu dimensionieren,
- – eine
bessere Abdeckung zwischen den Rampen 4 des Topfs und den
Rampen 13 des Deckels zu gewährleisten trotz der möglichen
Herstellungstoleranzen und in äußersten
Fällen
einen Topf mit minimalem Durchmesser einem Deckel mit maximalen
Durchmesser zuzuordnen,
- – einen
größeren Raum
zwischen dem Durchmesser der Zwischenrampen des Topfs 1 und dem
nach unten gerichteten Rand 12 vorzusehen, um mögliche anhängende Vorrichtungen
unterzubringen,
-
Diese
relative Verlängerung
wird sich umsetzen können
durch einen Abstand d3 in der Größenordnung
von 13 bis 16 mm z. B. zwischen dem inneren Durchmesser des Topfs 1 und
dem inneren Durchmesser des Deckels 10.
-
Die 5 zeigt für einen
Topf aus nicht rostendem Stahl zwei Beispiele für die Ausgestaltung der Rampen 4 des
Topfs, eine voll ausgezogen der Dicke "ep" in
der Größenordnung
von 1,3 mm, der andere strichpunktiert mit der Dicke "ep" in der Größenordnung
von 1,6 mm, wobei deren jeweilige Breite "L" in
der Größenordnung
von 13 und 16 mm ist.
-
Im
Fall von Überdruck
und dem vorgeblichen Versagen weiterer Sicherheitsvorrichtungen
des Druckkochers können
sich die Rampen 4 des Topf so elastisch nach oben des Gerätes verformen
und so eine Verformung auftreten lassen, deren Wert vergrößert ist
hinsichtlich der bekannten klassischen Konstruktionen. Das ermöglicht es
zu vermeiden, entgegen den aktuell bekannten klassischen Systemen, dass
eine plötzliche
Verformung begleitet ist von einem plötzlichen Entweichen der Rampen 13 des
Deckels im Fall von starkem Überdruck.
Zudem erlaubt es eine solche elastische Verformung ein zunehmendes
Entweichen des Drucks zu erhalten.
-
Gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung erstrecken sich die Rampen 4, 13 des Topfs
und des Deckels schräg
auf konjugierte Weise, um so ein Zusammenwirken dieser Rampen zu
bewirken und die Progression und die Elastizität der Verformung zu verbessern.
-
Gemäß einer
weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung erstrecken
sich die Rampen 13 des Deckels schräg gemäß einem größeren Winkelwert zu dem Winkelwert
der Schräge der
Rampen 4 des Topfs.
-
So
ist der Winkelwert der Schräge
der Rampen 13 des Deckels, der ausgedrückt ist durch den Winkel B,
der gebildet ist durch die Erstreckungsebene der Rampen 13 des
Deckels mit der horizontalen Ebene P (2),
zwischen 15° und
25° und
vorzugsweise zwischen 15° und
20°.
-
Gemäß dieser
selben Eigenschaften ist der Winkelwert der Schräge der Rampen 4 des
Topfs, der ausgedrückt
ist durch den Winkel A, der gebildet ist durch die mittlere Erstreckungsebene
der Rampen 4 des Topfs mit der horizontalen Ebene P (2), zwischen 10° und 20° und vorzugsweise
zwischen 10° und
15°.
-
Dieses
Winkelverhältnisses
ermöglicht
es, die Linie der Anwendung 14 (4) der Rampen des Deckels 13 wesentlich
zum Inneren der Vorrichtung zu bringen, im Fall ihres abschließenden Rands 13A auf
die Rampen 4 des Topfs. Die Linie der Anwendung 14 ist
so im wesentlichen in einem Bereich angeordnet, der dem zentralen
Drittel der Breite von jeder Rampe 4 des Topfs entspricht.
Vorzugsweise wird die Linie der Anwendung 14 zu der Hälfte der Breite
der Rampen 4 des Topfs angeordnet sein. Diese Werte bilden
einen akzeptablen Kompromiss zwischen einerseits einer zunehmenden
Verformung und/oder einer guten Elastizität der Rampen 4 des Topfs
und andererseits einer guten Steifigkeit und/oder Haltbarkeit dieser
Rampen.
-
Gemäß der Erfindung
wird die Dicke "ep" der Rampen 4 des
Topfs im wesentlichen gleich sein der Dicke der Wandung 3 des
Topfs 1, wobei die Abweichungen der Dicke möglicherweise
sich ergeben können
aus dem Vorgang des Stanzens und des Streckens und z. B. in der
Größenordnung
von 1,3 bis 1,6 mm für
Töpfe aus
nicht rostendem Stahl sein kann.
-
Gemäß einer
besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der transversale
Abschnitt der Rampen 4, 13 des Topfs und des Deckels im
wesentlichen eben sein und das ab dem Bereich der Verbindung eines
Strahls in der Größenordnung von
2,2 bis 3 mm z. B. mit der Wandung 3.
-
Gemäß einer
weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Ausführung werden
die transversalen Abschnitte der Rampen 4, 13 des
Topfs und des Deckels im wesentlichen konisch oder von einer nahen
Form, z. B. parabolisch, sein.
-
Im
Sinne der Erfindung bedeutet die konische Form der Rampen 4 und 4A (siehe
insbesondere 8), dass die obere Ausgussfläche der
Rampen 4A des Topfs geeignet sind, einen Umwälzkonus zu
schaffen, dessen Spitze auf der Symmetrieachse x–x' des Druckkochers gelegen ist. Eine
solche geometrische Besonderheit begünstigt offensichtlich die Eignung
der Rampen 4A zum Ausgießen, wobei ihnen ermöglicht ist,
ihre vorrangige Funktion als Verschlussrampen in Zusammenwirken
mit den Rampen 13 des Deckels zu übernehmen.
-
Gemäß einer
weiteren sekundären
Eigenschaften der Erfindung bilden die Umrisse 9 der seitlichen
Ränder
der Rampen 4 des Topfs eine zunehmende Verbindung mit dem
Rand des Topfs, wobei diese Verbindung ausgeführt ist ausgehend von angehobenen
Verbindungsstrahlen, die zwischen 22 und 28 mm zum Beispiel sind.
Eine solche Ausführung
in Verbindung oder unabhängig
von dem konischen Bereich der Rampen 4 des Topfs erlaubt
die Ausführung
eines besonders ästhetischen
Rands, begünstigt
zudem das Verfahren der Reinigung der Einheit des Druckkochers und
vor allem den Vorgang des Ausgießens, in dem der Strom in einem
genauen Winkelbereich der Rampe 4A des Deckels aufrecht erhalten
wird.
-
Die
Ausgestaltung der Rampen 4 und 4A des Topfs, die
durch ihre geometrischen und dimensionellen Eigenschaften, sowie
durch ihre Anordnung relativ zum Mittel des Ergreifens, geeignet
sind, Funktionen eines Ausgusses zusätzlich zu ihrer klassischen
Funktion als Verschlusselement eines Druckkochers zu übernehmen,
bildet einen nicht zu vernachlässigenden
Anwendungsvorteil. Zudem erweist sich, dass das Konzept und die
Herstellung selbst eines derartigen Druckkochers vereinfacht sind,
in so fern als die Anzahl der Rampen reduziert und/oder ihre Position
sowohl an dem Topf 1 als auch an dem Deckel 10 identisch
und äquidistant
ist. Ein solches Konzept erleichtert den Vorgang der Ausführung von
Töpfen
und von Deckeln und vereinfacht noch allgemeiner die Organisation
der Fertigungseinheiten, da insgesamt die Anzahl der auszuführenden gewerblichen
Schritte reduziert ist. Das Selbe gilt auch für die Ausführung der erforderlichen Werkzeuge,
die auch vereinfacht sind, so wie für die Wiederherstellung verschiedener
Werkzeuge.
-
Als
komplementäre
Variante, die in den Figuren nicht dargestellt ist, ist es offensichtlich
vorstellbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, einen Druckkocher
auszuführen,
der mehr als vier Rampen des Topfs aufweist oder noch einen Druckkocher
auszuführen,
der vier Rampen des Topfs aufweist, die nicht notwendig jede mit
einem Winkelwert von 90° beabstandet
sind, ab dem Augenblick, zu dem mindestens zwei Rampen 4A des
Topfs vorgesehen sind, die versetzt sind um 90° relativ zum Element des Ergreifens.
-
Die
Erfindung erlaubt es folglich, ein Druckkochgerät zu erhalten sowie einen Druckkocher,
die neue ästhetische
Eigenschaften verbinden mit verbesserten Sicherheitseigenschaften,
die für
das erreichte Sicherheitsniveau vergleichbar sind mit anderen Typen
von Druckkochern.
-
Gewerbliche Anwendbarkeit
-
Die
Erfindung findet ihre gewerbliche Anwendbarkeit bei der Herstellung
von Druckkochtopfgeräten
für den
Hausgebrauch, insbesondere Druckkocher mit Bajonettverschlusssystem.