DE2029775C3 - Steuerverteiler für die Steuerung mehrerer Schaltelemente einer peripheren Einheit - Google Patents
Steuerverteiler für die Steuerung mehrerer Schaltelemente einer peripheren EinheitInfo
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- DE2029775C3 DE2029775C3 DE19702029775 DE2029775A DE2029775C3 DE 2029775 C3 DE2029775 C3 DE 2029775C3 DE 19702029775 DE19702029775 DE 19702029775 DE 2029775 A DE2029775 A DE 2029775A DE 2029775 C3 DE2029775 C3 DE 2029775C3
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Description
4r>
60
65
8. Steuerverteiler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fehlerschaltung (12)
angeordnet ist, die beim Auftreten eines Quersummenfehlers in den vom Rechner (3) übertragenen
Anweisungen oder beim Auftreten einer Abweichung zwischen dem IST-Zustand und dem SOLL-Zustand
ein entsprechendes Zeichen (F) zum Rechner überträgt
Die Erfindung betrifft einen Steuerverteiler für die Steuerung mehrerer Schaltelemente einer peripheren
Einheit durch einen Rechner, insbesondere der Relais eines Verbindungssatzes einer rechnergesteuerten
Fernmeldevermittlungsanlage, mit einem für jedes zu
steuernde Schaltelement ein binäres Element aufweisenden Zwischenspeicher.
Ein bekannter derartiger Steuerverteiler lin der
DE-OS 15 12 034 als Umwandlungseinheit bezeichnet, vgl. auch GB-PS 1100 460) weist Zwischen- oder
Pufferspeicher auf, die den entsprechenden Registern des zentralen Steuerrechners einer Fernmeldevermittlungsanlage
zugeordnet sind. Der Steuerverteiler mit seinen Zwischenspeichern ist wegen des großen
Unterschiedes zwischen der Arbeitsgeschwindigkeit des die Steuerbefehle erzeugenden Rechners und der
Arbeitsgeschwindigkeit der peripheren Relais und Schalter notwendig. Er muß die vom Rechner
erhaltenen Informationen speichern, bis die langsamer arbeitenden Schaltelemente betätigt worden sind.
Außerdem muß er die Information über den Zustand der einzelnen Schaltelemente der Vermittlungsanlage aufnehmen,
bis sie vom Rechner abgefragt worden sind.
Mit dem bekannten Steuerverteiler können bei Bedarf zwar auch nur einzelne periphere Schaltelemente
angesteuert werden, bei jedem einzelnen Arbeitszyklus des Rechners wird aber jeweils der
Zustand sämtlicher Schaltelemente der Fernmeldevermittlungsanlage abgefragt. Auch wer.r, bei bestimmten
Steuervorgängen nur der Zustand eines bestimmten zu steuernden Schaltelements in der Peripherie interessiert,
werden trotzdem die Zustände der übrigen Schaltelemente festgestellt und übertragen. Dadurch
wird der zentrale Rechner in vielen Fällen unnötig belastet, wobei mn der Größe der Vermittlungsanlage
die Gefahr einer Überlastung des Rechners zunimmt.
Bei einer bekannten Schaltungsanordnung für Fernmcldevermittlungsan'agen
mit einem eine Anzahl von Funktionseinheiten steuernden zentralen Rechner
(DE-AS 12 53 324) werden mittels einer Zugriffeinrichtung Informationen bezüglich des Betriebszustandes
jeder einzelnen Funktionseinheit an den zentralen Rechner übermittelt, der seinerseits die erforderlichen
Struerbcfehle erarbeitet. Auch hier werden in einem ersten Zeitabschnitt eines jeden Arbeitszyklus die
einzelnen Schaltelemente der Funktionseinheit auf ihren Zustand abgetastet. Jedes Schaltelement ist dabei
über eine individuelle Ausgangsleitung mit einem Speicherelement eines Eingangsspeichers des zentralen
Rechners verbunden, Das zyklische Abfragen der Zustände sämtlicher zu steuernder Schaltelemente führt
auch hier in vielen Fällen zu einer unnötigen Belastung des zentralen Rechners.
Bei einer weiteren bekannten Schaltungsanordnung, die zum Steuern einer Mehrzahl von Koppeleinrichlungen
in einer Fernmeldevefmilllungsanlage bestimmt ist,
überträgt eine zentrale Steuereinrichtung in jedem vorgegebenen Zeitabschnitt jeweils einen Steuerbefehl
an alle Koppeieinrichtungen, während nur die jeweils dem Steuerbefehl zugeordnete Koppeleinrichtung daraufhin
anspricht (DE-AS 12 95 589, GB-PS 10 72 981). Auch hier müssen aber sämtliche Koppeieinrichtungen
in jedem Arbeitszyklus auf ihren Zustand abgetastet werden, woraus sich häufig eine unnötige Belastung der
zentralen Steuereinrichtung ergibt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Belastung des zentralen Steuerrechners in Fernmelde·
Vermittlungsanlagen zu verringern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zwischenspeicher für jedes Bit einer für alle
Schaltelemente gemeinsamen Steuerinformation ein zusätzliches binäres Element aufweist und daß den zu
steuernden Schaltelementen individuell Befehlsdecodierer und Vergleicher zugeordnet sind, durch welche
jeweils aus der gemeinsamen Steuerinformation und dem Zustand des jeweiligen binären Elements der
erforderliche Steuervorgang ermittelt (Befehlsdecodierer 7) sowie aus der gemeinsamen Steuerinformation,
dem Zustand des jeweiligen binären Elements rnd dem tatsächlichen Zustand des zu steuernden Schaltelements
eine Abweichung vom Sollzustand festgestellt wird (Vergleicher 8).
Die Vorteile der Erfindung beruhen auf der Erkenntnis, daß es viele Fälle gibt, in denen nur wenige
gesteuerte Elemente in einen bestimmten Zustand zu bringen sind, während der Zustand der übrigen
steuerbaren Elemente im Moment nicht interessiert, also unverändert gelassen werden kann. In anderen
Fällen sind Befehle ausreichend, durch die der Zustand bestimmter zu steuernder peripherer Elemente unabhängig
vom gegenwärtigen Zustand zu verändern ist. so daß auch nach Ausführung des Befehls der neue Zustand
nicht bekannt ist und nur feststeht, daß er sich geändert hat. Damit ergeben sich für jedes steuerbare Element
der peripheren Einheit vier verschiedene Befehlsarten, nämlich:
1. Zustand 0 einnehmen,
2. Zustand I einnehmen,
3. Zustand belassen und
4. Zustand ändern.
Diese vier Befehlsarten lassen sich ir einfacher Weise
mit Hilfe von zwei zusätzlichen Bits übermitteln und mit Hilfe der vorstehend genannten einfachen Schaltungseinrichtungen auswerten. Damit läßt sich die Belastung
des zentralen Steuerrerhners mit sehr geringem Aufwand wirksam verringern.
Da häufig die zu steuernden Schaltelemente in mehreren gleichwertigen peripheren Finheiten von an
und demselben Steuerverteiler zu bedienen sind, sieht eine Weiterbildung <f er Erfindung vor, daß der Speicher
für den Fall mehrerer peripherer Einheiten weitere binäre F.lemente aufweist, die jeweils die zu steuernde
Einheit kennzeichnen.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die zusätzPchen binären Elemente
für die Steue-rinformation neben den Anweisungen
a) Einschalten eines oder mehrerer Schaltelemente,
b) Ausschalten eines oder mehrerer Schaltelemente und
c) Herstellen einer bestimmten Kombination von Schallzuständen
auch eine Steuerinformtiion für die bloße Rückmeldung
der Schaltzustände aller Schaltelemente aufnehmen. Damit wird gerade der mit zwei Bit vorhandene Vorrat
an unterschiedlichen Steuerinformationen ausgeschöpft.
Wenn die Anzahl der peripheren Einheiten sehr groß ist, wie z. B. bei den Verbindungssätzen einer Fernmeldevermittlungsanlage,
dann wird vorgeschlagen, daß die weiteren binären Elemente zur Bestimmung der
Koordinaten eines Punktes einer Matrix dienen, an dem
ι» ein Relais zum Durchschalten der Verbindung vom Steuerverteiler zu einer bestimmten peripheren Einheit
angeordnet ist.
Weitere Ausbildungen des Steuerverteilers narh der Erfindung werden an Hand eines Beispiels erläutert.
π Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen in Zusammenhang mit der Steuerung der
Verbindungssatzrelais einer Fernsprechvermittlungsanlage durch einen Rechner erläutert
F i g. 1 zeigt ein schematisches Bild der Schaltungsan-Ordnung,
mit der einerseits die Relais eines bestimmten Verbindungssatzes gesteuert werden und die andererseits
nach einen, Befehl vom Rechner Jie Stellung der Relaiskontakte prüft;
F i g. 2 zeigt ein detailliertes Schaltbild eines Befehls·
decodieren und zweier Spannungsschalter, die die Betätigung eine". Verbindungssatzrelais steuern;
Fig. 3 zeigt ein detailliertes Schaltbild der Vergleichsschaltungen
füi den Zustand der Verbindungssatzrelais.
w Nachfolgend hält sich die Beschreibung an ein
Ausführungsbeispiel, bei dem der Verteiler nach der Erfindung dazu vorgesehen ist. die Verbindungssatzrelais
in einer von einem Rechner gesteuerten Fernsprechvermittlungsanlage zu steuern und zu prüfen.
J5 In F i g. 1 sind der Verteiler 1, einer der Verbindungssätze 2 der Fernsprechvermit'lungsanlage und der Rechner
3 dargestellt. Zwischen dem Verteiler 1 und dem Rechner 3 zeigt die Figur Verbindungsmittel, die im Fall
einer Fernsprechvermittlungsanlage aus einem Lei-
ίπ tungsbündel 4 bestehen. Der Verteiler 1 umfaßt einen
Speicher 5. der in der Lage ist die vom Rechner 3 zum Verteiler 1 gesandten Befehle zu speichern. Der Speicher
5 kann aus Kippschaltungen bestehen; er umfaßt von links nach rechts eine Kippschaltung zur Speicherung
■»5 eines Prüfbits, sechs Kippschaltungen zum Speichern der
Verbindungssatzinformation, das ist die information, die
die Identität des zu steuernden Verbindungssatzes bezeichnet, ferner zwei Kippschaltungen für die
Steuerinformation und schließlich acht Kippschaltungen
>n für die Relaisinformationen. Das Einschreiben der
Informationen in die Kippschaltungen erfolgt von unten über die Leitungen I uid die Ausgabe erfolgt nach oben.
Ferner ist ein Verbinderdecodierer 6 dargestellt der entsprechend der vom Speicher 5 übertragenen
¥> Ve'biri-jutsgssatzinformation bestimmt welcher Verbindungssat?
zu steuern ist. und der entsprechend eine Leitung /wischen dem Verteiler 1 und dem zu
steuernden Verbindungssatz 2 durchschaltet. Die einzelnen Relaisdecodierer 7 bestimmen auf Grund der
im Speicher 5 gespeicherten Daten und auf Grund des Inhalts der Steuerintormation, welche Spannungen dem
im zu steuernden Verbindungssatz 2 angeordneten Relais zuzuführen sind. Ferner sind einzelne. Rslätsver*
gleicher 8 angeordnet, die dazu dienen, den von dem Relais eingenommenen Zustand mit dem Steuerbefehl
zu vergleichen. Eine ODER-Schaltung 9 ist mit ihren Eingängen mit den Ausgängen der Vergleicher 8
verbunden. Außerdem ist ein Zeitgeber 10 angeordnet.
der bei jeder Betätigung des Verteilers fünf elementare
Zeiträume bestimmt, wobei die wichtigsten die Relaissteuerzeil und die Prüfzeit für den Zustand der Relais
sind. Die Schaltung 11 ist eine Prüfschaltung, mit der die Quersumme der gesamten Verbindungssatzinformation,
Steuerinformalion und Reiaisinformation mit der einzuhaltenden Quersumme verglichen wird. Eine
Fchlerschallung 12 ist vorgesehen, um die Arbeiten anzuhalten, also z. B. die Arbeit des Zeitgebers IO bei
bestimmten Bedingungen zu unterbrechen und den Rechner zu warnen. Schließlich ist eine Sendeschaltung
13 angeordnet, um dem Rechner 3 die im Speicher 5 eingeschriebenen Informationen gegebenenfalls zuzüglich
bestimmter Zustände des Verteilers 1 zurückzuübertragen,
falls der Rechner die Übertragung dieser Daten anfordert.
Der Verbinderdecodierer 6 umfaßt zwei Decodierer
14 und 15 für zwei Koordinaten, die digitale binäre Decodierer sind. Ihrem Eingang werden drei binäre
f_icnic"cC zügCiünrt, u!c einer nUSgSuC von uCni
digitalen Zeichen entsprechen. Die acht Ausgänge jedes Decodicrers 14 und 15 bilden eine Matrix, die es erlaubt,
eine Ansteuerung von acht mal acht, also 64 Relais /zu bewirken. Jedes Relais /entspricht einem Verbindungssatz 2, der durch den Verteiler 1 gesteuert werden kann:
die Kontakte y 1 bis y8 des Relais / verbinden den Verteiler 1 mit dem ausgewählten Verbindungssatz 2.
Die Betätigung des Relais /wird dadurch bewirkt, daß der linke Decodierer 14 die Relaiswicklung mit Erde
verbindet, während der rechte Decodierer 15 die Relaiswicklung mit Batteriepotential verbindet.
Jeder Relaisdecodierer 7 umfaßt einen Bcfchlsdecodiercr
16 und zwei .Spannungsschalter 17 und 18. Der Schalter 17 schaltet ein Relais im Verbindungssatz 2 ein.
während der Schalter 18 das Relais zurückstellt. Im dargestellten Ausführungsbeispicl wird davon ausgegangen,
daß jeder Verbindungssatz 2 maximal acht Relais N 1 bis N8 umfaßt, die acht Zellen iih bis nix im
Speicher 5 entsprechen und denen ferner acht Rclaisdccodicrer 7 entsprechen, von denen der erste
linke für das Relais N 1 und der letzte rechte für das Relais /V8 dargestellt sind. Es wird davon ausgegangen,
daß ein Befehl vorliegt, das Relais N 1 einzuschalten. Da sich das Relais N 1 in der Ruhestellung befindet, ist der
Kontakt η 1 geöffnet, und das Relais ist lediglich über
einen Kontakt y 1 des Relais / mit der Ader 19 verbunden, die ihrerseits mit dem Ausgang des Schalters
17 und mit dem Ausgang des Schalters 18 verbunden ist. Um das Relais /Vl einzuschalten, wird der Schalter 17
betätigt, dieser verbindet die Ader 19 mit dem Potential einer Batterie. Das Relais N1 wird eingeschaltet in dem
Stromkreis von Batterie 17. über Ader 19. dem geschlossenen Kontakt y 1. über die Wicklung des Relais
N 1 /um Erdpotential. Das Relais N 1 schließt seinen Kontakt π 1 und hält sich in einem Stromkreis von
Bauericpotential, über einen Widerstand 120. den geschlossenen Kontakt π 1. seine Wicklung nach
Erdpoiential. Wenn man andererseits davon ausgeht,
daß das Relais N 1 eingeschaltet ist. dann wird befohlen, es zurückzustellen. In diesem Fall wird an die Ader 19
über den Schalter 18 Erdpotential angelegt, wodurch die Wicklung des Relais N1 kurzgeschlossen wird, worauf
das Relais abfällt und seinen Kontakt η 1 öffnet, worauf
es in der Ruhestellung verbleibt.
Die nachfolgende Tabelle zeigt den erregten oder nicht erregten Zustand einiger Schaltungen in Abhängigkeil
vom Inhalt der Steuerinformalion ff. rjuna vom zugehörigen Relaisbit m im Speicher 5.
Zeit
ti
17
23 25
27
29
| 5 1 | I | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| I | 1 | ö | 0 | 1 | 0 | I | 0 | 0 |
| I | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | I | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| ίο ο | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 |
Eine betätigte Schaltung entspricht einem Signal am Ausgang, und eine nicht betätigte Schaltung entspricht
einem signalfreien Ausgang. Die Befehlsdecodierer 16 stellen die Mittel dar, die es ermöglichen, in Abhängig
keit von der Steuerinformation und dem zugehörigen Relaisbit entweder den Schalter 17 oder 18 zu betätigen.
sie also der Einschaltkombination für eines oder mehrerer Relais entspricht und wenn das zugehörige
Relaisbit mden Wert I hat. dann betätigt der zu diesem
Relais gehörige Decodierer 16 den Schalter 17 und nicht
2r> den Schalter 18. In der obigen Tabelle findet man in der
entsprechenden Zeile die bestimmende Information 101. eine I für den Schalter 17 und eine 0 für den Schalter 18.
Ein Ausführungsbeispiel für den Decodierer 16 wird später imfVjsammennang mit Fi g. 2 erläutert.
in Jeder Vergleicher 8 umfaßt eine Vergleichsschaltung
21. einen Verstärker 22 und einen Vergleichsdecodierer 23. die zusammen einen Vergleich ermöglichen. Darüber
hinaus umfaßt jeder Vergleicher 8 eine UND-Schaltung 24 und einen Anzeigedecodierer 25. Die Ausgangszu-
i"i stände der Decodierer 23 und 25 sind in obiger Tabelle
ebenfalls angegeben. Wenn man z. B. die Zeile betrachtet, in der die Sleuerinformalion 10 und das
Relaisbit 1 ist. so kann man erkennen, daß der Ausgang
des Decodierers 23 eine 1 weitergibt, die das Relaisbit
4(1 darstellt und die in der Vergleichsschaltung 21 mit dem
Zustand des Relais verglichen werden muß. das im Normalfall eingeschaltet ist; im Beispiel gibt der
Ausgang des Verstärkers 22 ebenfalls eine 1 ab. In diesem Fall gibt die Vergleichsschaltung 21 ein
·»·"· Ausgangszeichen 0 ab. Andererseits gibt der Ausgang
des Decodicrers 25 ebenfalls ein Zeichen 1 ab, es wird also das Vergleichsergebnis — das Ausgangszeichen der
Vergleichsschaltung 21 muß hier betrachtet werden — bestätigt. Wenn man jetzt jedoch die Steuerinformation
in 10 mit dem Relaisbit 0 betrachtet, dann erscheint am
Ausgang des Decodierers 23 ein Zeichen Null, jedoch erscheint am Ausgang 25 ebenfalls das Zeichen Null, hs
besagt also, daß der Vergleich des Zustands des Relais und des Relaisbits nicht in Betracht gezogen zu werden
5ϊ braucht, da die Steuerinformation 10 der Relaiseinschaltkombination
entspricht, während das entsprechende Relaisbit anzeigt, daß der Zustand dieses Relais
nicht zu verändern ist.
Die Ausgänge der Vergleichsschaltungen 21 sind mit
bo der Registerschaltung 26 verbunden, die die Zustände
der Ausgänge der Vergletchsschaltungen 21 in den Speicher 5 einschreibt, wenn die Steuerinformation den
Wert 00 hat. Die Registerschaltung 26 umfaßt einen
Decodierer 27 und eine Gruppe von UND-Schaltungen
28. Es gibt so viele UND-Schaltungen 28. wie Ausgänge von Vergleichsschaltungen 21 vorhanden sind, also so
viele ÜND-Schaitungen. wie Relais in einem Verbindungssatz
angeordnet sind. Der Zustand des Ausgangs
des Dccodiercrs 27 ist ebenfalls in der obigen Tabelle
aufgeführt.
Die Prüfschaltung 11 ist eine herkömmliche Quersummenschaltung,
mit deren Hilfe die Bits zunächst paarweise addiert werden, sodann die Ergebnisse der
Addition wieder paarweise addiert werden usw. Schließlich wird das Ergebnis mit dem Quersufhmenbii
in der Weise zusammengezählt, daß bei richtiger Quersury^ie der Nachricht das Ausgangszeichen der
Prüfschaltung ti den Wert 0 hat. während es bei falscher Quersumme den Wert I hat. Die Additionen in
der Prüfschaltung 11 bewirken selbstverständ;ich keine
Überträge, und die einzelnen Addierschaltungen bestehen aus Exklusiv-ODER-Schaltungen.
Die Fehlerschaltung 12 spricht an, wenn entweder die Quersumnienprüfschaltung 11 ein Ausgangszeichen 1
oder wenn die ODER-Schaltung 9 ein Ausgangszeichen I liefert, die die Ausgänge der Vergleicher 8
zusammenfaßt. Außerdem spricht die Fehlerschaltung
Uli, VTLI
.-f\.liaitUII5
29 ist entsprechend aufgebaut wie die Schaltung 27. und ihr Ausgang weist die Zustände auf. die in der obigen
Tabelle aufgeführt sind. Der Ausgang der Fehlerschaltung 12 ist mit der Zeitgeberschaltung 10 verbunden und
hält die Funktion des Zeitgebers 10 an, wenn der Ausgang der Fehlerschaltung 12 erregt ist. Außerdem
wird der Ausgang der Fehlerschaltung 12 dem Rechner 3 zugeführt; letzterer ermittelt mit hier nicht näher
erläuterten, dem Fachmann geläufigen Mitteln den Fehlerzustand der Fehlerschaltung 12. also den Fehlerzustand
des Verteilers 1. und veranlaßt die Übertragung der im Speicher 5 enthaltenen Daten sowie der
Ausgangsdaten der Prüfschaltung 11 und der ODER-Schaltung 9 zum Rechner.
Zu diesem Zweck ist eine Sendeschaltung 13 vorgesehen, deren Eingänge mit den Ausgängen des
Speichers 5 sowie mit den Ausgängen der Prüfschaltung 11 und der ODER-Schaltung 9 verbunden sind. Diese
Sendeschaltung kann z. B. aus einer Gruppe von UND-Schaltungen bestehen, deren erste Eingänge in der eben
beschriebenen Weise angeschlossen sind, während deren zweite Eingänge vom Rechner gesteuert werden.
Bevor die Funktionsabläufe beschrieben werden, soll noch kurz der Zeitgeber 10 beschrieben werden. Der
Zeitgeber 10 umfaßt einen Taktgeber, der unmittelbar dann zu laufen beginnt, wenn der Verteiler von einem
Rechner belegt wurde, um die Relaissteuerung in einem Verbindungssatz durchzuführen. Hierbei wird der
Eingang D erregt, und der Taktgeber beginnt einen Zyklus mit fünf aufeinanderfolgenden Zeitintervallen.
Im ersten Zeitintervall ίο werden die Daten des
Speichers 5 über eine Gruppe von Torschaltungen 30 zur Quersummenprüfschaltung 11 übertragen. Diese
Torschallungen sind UND-Schaltungen, deren einer Eingang jeweils mit dem Ausgang 1 einer Kippstufe im
Speichers verbunden ist und deren anderer Eingang mit dem erwähnten Ausgang /odes Zeitgebers 10 verbunden
ist. der also während des Zeitintervalls fo markiert ist.
Das zweite Zeitintervall ii gehört der Auswahl und der
Betätigung des Relais /. das den zu steuernden Verbindungssatz bestimmt. Im Zeitintervall ti erfolgt die
tatsächliche Ansteuerung der Verbindungssatzrelais, in
diesem Augenblick werden die Decodierer 16 erregt und wählen die Schalter 17 oder 18 aus. Das
Zeitintervall /3 entspricht der Vergleichszeit. Während
dieses Zeitintervalls werden die Decodierer 23, 25 und gegebenenfalls 26 und 29 erregt im Zeitintervall U ist es
möglich, alle Kippstufen zurückzustellen, also alle
Speicher des Verteilers, insbeosndere den Speicher 5 und die Speicherkippstufen in den Öecodierern 14 und
15. Schließlich wird in einem sehr kuzen Zeitintervall /5 der Zeitgeber über einen ODER-5>chalter 31 und seinen
Nullstelleingang zurückgestellt. Ifn Hinblick auf die
Möglichkeit, daß Fehler auftreten und das Programm des Zeitgebers 10 unterbrochen werden muß, ist ein
zweiter Eingang der ODER-Schaltung 31 mit dem Rechner3 verbunden.
Der Verteiler 1 hat folgende Arbeitsweise: Zunächst wählt der Rechner 3 denjenigen Verteiler aus, der für
die Steuerung des Verbindurigssäfzes vorgesehen ist,
den der Rechner steuern will. Sobald der Verteiler 1 ausgewählt wurde — die entsprechenden Mittel hierzu
im Rechner werden nicht in der vorliegenden Beschreibung näher erläutert —. gibt der Rechner eine
vollständige Information auf das Leilungsbündel 4 und zum Speicher 5; gleichzeit gibt der Rechner 3 ein
Zeichen auf die Ader D. das den Zeitgeber 10 anstößt.
%fnryA Jn, ~7n* t irv* ·>«-*··* 11«
imi-zlnn Λ\λ Α *»»#»ίί rtrrn Λη*
Speichers 5 übe/ das Leitungsbündel 32 und die geöffneten Torschaltungen 30 mit der Prüfschaltung 11
verbunden. Es gibt dann zwei Möglichkeiten: Wenn die Quersumme der zu speichernden Information richtig ist,
>> dann gibt der Ausgang 33 der Prüfschaltung 11 ein
Zeichen Null ab. und der Zeitgeber 10 kann auf das zweite Zeitintervall h umschalten. Wenn die Quersumme
falsch ist. dann schaltet der Ausgang 33 auf das Zeichen 1 um. Dieses wird der Fehlerschaltung 12
ja zugeführt, deren Anschluß 35 mit dem Zeichen 1 über
den entsprechenden Fehlereingang 35 des Zeitgebers den Taktgeber in entsprechender Stellung anhält.
Außerdem verursacht der Ausgang 34 mit einem Zeichen 1 die Übertragung einer Spannung auf der Ader
J) Γ. Während seines Arbeitszyklus stellt der Rechner
diese Spannung auf der Ader Ffesi und veranlaßt dann
den Vorgang der Rückübertragung der im Speicher 5 enthaltenen Daten zum Rechner.
Es wird jetzt angenommen, daß die Quersumme
■to richtig ist. Im Zeitintervall Λ werden die in den
Kippstufen x\. X2. χι gespeicherten Bits zu den bistabilen
kippstufen 36 des Decodierers 14 und die in den Kippstufen y\. y2. yi gespeicherten Bits zu den
entsprechenden bislabilen Kippstufen 37 des Decodierers
15 übertragen. Betrachtet man einen Fall, in dem die Kippstufen x\. χι. χι die Information 011 enthalten,
dann führt der Decodierer 14 dem in Fig. 1 dargestellten vierten Ausgang von links ein Erdpotential
zu. Wenn die Kippstufen x\. *2. xi eine Information
jii 100 enthalten, dann wird, wie in der Fig. 1 dargestellt,
dem fünften Ausgang des Decodierers 15 ein Batteriepotential zugeführt. Das diesen beiden Koordinaten 4
und S entsprechende Relais / wird erregt. Das Relais / schließt daraufhin seine Kontakte ji bis78. wobei der
Verteiler 1 mit dem ausgewählten Verbindungssatz 2 verbunden wird. Die Vielfachzeichen 38 zeigen an, daß
der Verteiler mit verschiedenen Verbindungssätzen verbunden werden kann. Im dargestellten Beispiel
beträgt die Anzahl der Verbindungssätze 64.
Mi Im Zeitintervall /2 werden die Ausgangszeichen vom
Speicher 5 über die Leitungsbündel 39 und 39a den Decodierern 16 zugeführt und in letzteren ausgewertet.
In entsprechender Weise werden die Ausgänge / und r über Leitungsbündel 40 und 40a in den Decodierern 16
t)5 ausgewertet Entsprechend der obigen Beschreibung
und gemäß den Angaben der Tabelle wird entweder der Schalter Yi oder der Schalter üb erregt wenn nichi
beide im Ruhezustand verbleiben. Wenn z. B. die
ίο
Zeichen lrm den Wert 111 haben, dann schaltet der
Schalter 17 ein Batteriepoienlial an die Ader 19, und
dadurch wird das Relais N1 des Verbindungssatzes 2
erregt.
Während des Zeitintervalls fj werden die Ausgänge
der Zellen iri\ bis ms in den Decodierer« 23 über die
Leitungen 39 und 39£> erregt. Entsprechend werden die
Ausgänge t und r in den Decodierern 23 über die Leitungen 40 und 40ö erregt. Der Ausgang eines
Decodierers 23 fiiKrt dann ein Zeichen entsprechend der Tabelle. Gleichzeitig hat der Verstärker 22, der ein
Meßverstärker ist und in Zusammenhang mit Fig.3 erläutert wird, das Potential auf der Ader 19 gemessen.
Es ist zu beachten, daß im Zeilintervall fi die Schalter 17
und 18 sich bereits wieder in Ruhestellung befinden, so daß die Adern 19 der Spannungschalter 17 und 18
wieder stromlos sind, fe nachdem, ob das Relais N i
angezogen oder abgefallen ist. führt die Ader 19 negatives Potential oder ist geerdet. Der Verstärker 22
führt ein Ausgangszeichen 0. wenn die Ader 19 geerdet ist. und fuhrt ein Ausgangszeichen I. wenn das Potential
der Ader 19 negativ ist. In der Schaltung 21 werden die
binären Ausgangszeichen des Verstärkers 22 und des Vergleichsdecodierers 23 z. B. addiert. Wenn beide
Zeichen den Wert 0 haben, dann ist der Ausgang der Vergleichsschaltung 21 ebenfalls 0. wenn beide Zeichen
den Wert I haben, dann ist der Wert des Ausgangszeichens der Vergieichsschaltungen 21 ebenfalls 0. wenn
jedoch eines der beiden Zeichen 0 ist. während das andere den Wert I hat. dann zeigt die Vergleichsschaltung
21 den Ausgangswert 1. Die Vergleichsschaltung 21 kann also als exklusive ODER-Schaltung ausgebildet
sein. Im gleichen Zeitintervall Ji werden die Ausgangszeichen
des Speichers 5 über das Leitungsbündel 39c im Anzeigedecodierer 25 wirksam, während über die
Leitungsbündel 40 und 40cdie Ausgangszeichen rund I
in der gleichen Decodierschaltung 25 wirksam werden. Die Ausgangszeichen des Anzeigedecodierers 25
entsprechen denen in obiger Tabelle und bewirken. daB die Daten vom Ausgang 41 der Vergleichsschaltung 21
über die UND-Schaltung 24 weitergelangen oder nicht. Die Ausgänge 42 der acht UND-Schaltungen 24 sind mit
den Eingängen der ODER-Schaltung 9 verbunden.
/„—i„:-u. ι :_ 1ι-»—
daß der Zustand dieser Relais durch di\! Zustände der
Ausgänge 41 der Vergleichsschaltungen 21 wiedergegeben wird. Wenn ζ 3.das Relais N1 sich im Ruhezustand
befindet, dann erscheint der Wert 0 am Ausgang des Verstärkers 22. Dy alle Ausgänge 23 den Wert 0 haben,
erscheint ein Ausgahgszeichen 0 an der Vergleichsschaltung 21. Wenn jedoch z. B. das Relais /V8 eingeschaltet
wird, dann führt der Ausgang des Verstärkers 22 das Zeichen I, und da der Ausgang des Vergleichsdecodierers
23 trotzdem den Wert 0 hat, erscheint am Ausgang der Vergleichsschaltung 21 für das Relais /V8 das
Zeichen I.
Noch während des Zeitintervalls /i wird der Ausgang
der Schaltung 29 erregl, so wie es in der Tabelle dargestellt ist, und ihr Ausgang 46 verursacht den Wert
I am Ausgang 35 der Fehlerschallung 12. die ihrerseits den Zeitgeber 10 in der Stellung des Zeitintervalls η
anhält und eine Spannung auf die Ader F gibt. Ab diesem Zeitpunkt stimmt der weitere Verlauf mit dem
Vorgang überein, der beim Auftreten eines Quersummenfehlers seinen Lauf nimmt.
Es soll jetzt angenommen werden, daß tatsächlich ein solcher Fehler aufgetreten ist. Der über die Ader F
gewarnte Rechner verbindet sich über nicht dargestellte Mittel mit dem Verteiler I und sendet über die
Sammelleitung 4 und die Ader L ein Ablesezeichen zu den Torschaltungen der Sendeschaltung 13. Das
Leitungsbündel 32 wird dann über die Leitung 47 zur Sendeschaltung 13 und über das Leitungsbündel Γζυηι
Jo Rechner verlängert. Außerdem werden die auf der mit dem Ausgang 33 der Prüfschaltung 11 verbundenen
Ader 44 und auf der Ader 48 anstehenden Zeichen ebenfalls gelesen. Es gibt dann drei Möglichkeiten:
Entweder ist ein Quersummcnfehler aufgetreten, die Ader 48 trägt eine entsprechende Markierung, und der
Rechner weiß, daß die zu ihm übertragenen Daten einen Quersummenfehler aufweisen, oder die Ader 44 trägt
eine Markierung, und der Rechner weiß, daß die in der Steuerinformation angegebene Bedingung für die Relais
nicht mit dem tatsächlichen Zustand der Relais übereinstimmt, oder es steht überhaupt kein Zeichen auf
den Leitungen 48 oder 44. und der Rechner weiß dann,
daß der zu ihm übertragene Inhalt der Zellen ./Ji bis
schied auftritt zwischen dem Zustand der Relais und den Steuerbits, dann erscheint am Ausgang der ODER-Schaltung
9 das Zeichen 0: wenn dagegen irgendein Unterschied auftritt, dann erscheint am Ausgang 43 der
ODER-Schaltung 9 das Zeichen 1. Der Ausgang 43 ist mit der Fehlerschaltung 12 verbunden und steuert deren
Ausgänge 34 und 35. Außerdem ist der Ausgang 43 mit dem Eingang 44 der Sendeschaltung 13 verbunden.
Wenn irgendein Unterschied aufgetreten ist. wird der Zeitgeber 10 in der Zeitstellung fj angehalten. Der
weitere Vorgang ist der gleiche wie dann, wenn ein Quersummenfehler aufgetreten ist, es wird also eine
Spannung an die Ader Fangelegt
Wenn die Sleuerinformation den Wert 00 hat, dann findet der eigentliche Vergleich nicht statt, wie es in der
Tabelle dargestellt ist. Jedoch erlaubt es die Registrierschaltung
26, die Ausgangszeichen der Vergieichsschaltungen 21 über die Adern 45 im Speicher 5
einzuschreiben. Im einzelnen wird die Schaltung 27 über die Leitungen 40,40c und 40c/von den Ausgangszeichen
der Zellen t, r erregt, und ihre Ausgangszeichen öffnen
die Torschaltungen 28. Die Kippstufen m\ bis mg nehmen
eine Stellung ein. die dem Zustand der Relais im Verbindungssatz 2 entspricht. Schließlich ist einze-ehen.
-i_:_ :— v/—l:__i
i I^
satz 2 widerspiegelt.
Im Zeitintervall u werden die Kippstufen des
Speichers 5 und die Kippstufen 36 und 37 zurückgestellt, und schließlich wird im Zeitintervall /s der Taktgeber
des Zeitgebers 10 ebenfalls zurückgestellt Es isi selbstverständlich, daß ab dem Zeitintervall fc der
Verteiler 1 frei ist und eine neue Steuerverbindung zu einem Verbindungssatz herstellen kann, wenn er vom
Rechner 3 belegt wird. Es wird noch einmal daran erinnert, daß in dem Fall, wenn der Zeitgeber 10
während des Zeitintervalls t\ oder tj angehalten wurde,
der Rechner 3 den Zeitgeber 10 zurückstellt, nachdem
er die ihn über die Sendeschaltung 13 übertragenen Daten verarbeitet hat
Die Fig.2 zeigt in Einzelheiten einen Befehlsdecodierer
16 und die beiden Spannungsschalter 17 und 18, die das Relais N 1 des Verbindungssatzes 2 steuern.
In der F i g. 2 sind als Ausschnitt des Speichers 5 drei Speicherzellen dargestellt die den Bits t, r und mi
entsprechen mögen. Jede Zelle umfaßt eine Kippstufe 49, 50 bzw. 51 und eine Elnschreib-UND-Schaltung 52,
53 bzw. 54. Die Eingänge t, r bzw. m\ sind mit der
verbunden, während die Zeitintervall U>
erregt werden.
'Sammelleitung 4
zweiten Eingänge
zweiten Eingänge
(Fig.!)
im
im
Darüber hinaus Ut in der dem Bit riit entsprechenden
Zelle clitf Kippstufe 5t mit der Ader 45 verbunden, die
die Registrierung des talsächlichen Züstands des Relais
in den Fällen ermöglicht, die in Zusammenhang mis t i g. I aufgezählt wurden. Im Zeitintervall U werden alle
kippstufen zurückgestellt.
Allgemein gesprochen, werden alle die Relais eingeschaltet oder in ihrem eingeschalteten Zustand
gehalten, für die die entsprechende Zelle m im Speicher 5 eine I speichert, wen« die Kippstufe 49(i) den Wert 1
speichert; alle Relais, deren zugehörige Kippstufe den Wert 0 speichert, werden zurückgestellt oder verbleiben
in ihrem zurückgestellten Zustand, wenn die Kippstufe 50frjden Wert 1 speichert.
Wenn z. B. in den in F i g. 2 dargestellten Kippslufen des Speichers 5 die Information 101 gespeichert ist.
wobei eine 1 in der Kippstufe 49, eine 0 in der Kippstufe 50 und eine I in der Kippstufe 51 erscheint, dann wird
das Relais NI im Zeitintervall h eingeschaltet.
Im Zeilintervall h erscheint dann eine I über die
Leitungen 40la 3Ba und h an den drei Eingängen der
ÜND-Schalturg 55, und am Ausgang der Torschaltung
55 erscheint dann ebenso wie über den Widersland 57 an der Basis des Transistors 56 eine I (Erdpoiential). Da
sich der Emitter dieses Transistors auf positivem Potential befindet (z.B. +5V), wird der Transistor
leitend, und das positive Potential erscheint über den Widerstand 59 an der Basis des Transistors 58. Dann
fließt ein Strom vom positiven Potential + 5 V am Emitter des Transistors 56 über dessen Kollektor, den
Widerstand 59, die Basis des Transistors 58 und dessen Emitter zum negativen Potential der Fernsprechvermittlungsanlage.
Der leitende Transistor 58 ermöglicht es dem Relais /V 1 anzusprechen. Die Wicklung dieses
Relais ist auf der einen Seite geerdet, und es kommt ein Strom in folgendem Kreis zustande: Erde. Wicklung des
Relais Nl, Kontakt j\. Ader 19. Schutzwiderstand 62.
Kollektor und Emitter des Transistors 58 und negatives Batteriepotential. Das Relais N 1 hält sich dann über
seinen Kontakt η 1. der über den Widerstand 20 zum negativen Batteriepotential führt.
Es ist an dieser Stelle zu bemerken, daß in dem Fall,
wenn nur Relais zu erregen sind, das Zeichen 0 in der
: ...f. en
"" ■ ilnrolllluiig
> -
würde, keine Wirkung hat; tatsächlich ergibt sich im Fall
der Information 101 an den Eingängen der Torschaltung 60 folgende Situation: Zeichen 0 von der Kippstufe 50.
Zeichen 0 von der Kippstufe 51 (Zeichen 1 über den Inverter 61 ergibt das Zeichen 0) und Zeichen 1 im
Zeitintervall /2. somit erscheint kein Zeichen an der
Basis des Transistors 63. Wenn im gleichen Fall, also wenn ein Relais Ni einzuschalten ist. die Information
den Wert 111 gehabt hätte, dann wäre das gleiche
Ergebnis herausgekommen. An den drei Eingängen der UND-Schaltung 60 hätten folgende Zeichen gelegen:
Ein von der Kippstufe 50 geliefertes Zeichen I, ein aus dem Zeichen 1 der Kippstufe 51 invertiertes Zeichen 0
vom Inverter 61 und ein Zeichen 1 entsprechend dem Zeitintervall [2, es wäre also ebenfalls der Basis des
Transistors 63 kein Zeichen (Erdpotential) zugeführt worden.
Wenn das eingeschaltete Relais Nl zurückzustellen
wäre, dann würde die von den drei eben erwähnten Kippstufen gespeicherte Information den Wert 010
haben. Ober die Leitungen 40ra, 39a und /2 würden
folgende Zeichen an den drei Eingängen der UND-Schaltung 55 anstehen: 0, ! und !, und demzufolge
würde kein Zeichen auf die Basis des Transistors 56 gelangen, während an den drei Eingängen der
UND-Sehaltung 60 folgende Zeichen lägen: 1 von der Kippstufe 50, I von der Kippstufe 51 (vom Inverter 61
umgekehrtes Zeichen 0) und I während des Zeitintervalls h. Somit würde Erdpotential an der Basis des
Transistors 63 anliegen und einen Strom von dessen Emitter zur UND-Schaltung 60 verursachen.
Wenn der Transistor 63 auf diesem Wege leitend wird, dann erreicht das etwas positive Potential (z. B.
ίο + 5 V) vom Emitter dieses Transistors über die Z-Diode
den Punkt 64. Das +5-V-Potential stellt für das Relais /V 1 praktisch einen Kurzschluß dar. das Relais
fällt daher ab und öffnet seinen Haltekontakt η 1.
Die F i g. 3 zeigt Einzelheiten des Relaisvergleichers 8
H nach Fig. 1. der als Vergleicher für den Zustand des
Rcfais wirkt, nachdem die Befehlsinformation aus den Kippstufen des Speichers 5 ausgeführt wurde. Für jede?
zu steuernde Relais Λ/umfaßt diese Schaltung:
einen Verstärker 22 mit zwei in Reihe geschalteten
Transistor 67 über die Z-Diode 69 und den Widerstand 70 mit der Ausgangsader 19 des
Relaisdecodierers 7 verbunden ist;
eine Vergleichsschaltung 21 mit einer UND-Schaltung 71, deren einer Eingang mit dem Kollektor des Transistors 68 und deren anderer Eingang mit dem Ausgang /1 des Zeitgebers verbunden ist und deren Ausgang /u einer Exklusiv-ODER-Schaltung 73 führt. Der Ausgang dieser Exklusiv-ODER-Schaltung 73 führt über die Ader 41 zu einem Eingang der UND-Schaltungen 24a und 24b (in Fig. I sind diese beiden UND-Schaltungen nur durch eine einzige UND-Schaltung mit dem Bezugsznichen 24 dargestellt);
eine Vergleichsschaltung 21 mit einer UND-Schaltung 71, deren einer Eingang mit dem Kollektor des Transistors 68 und deren anderer Eingang mit dem Ausgang /1 des Zeitgebers verbunden ist und deren Ausgang /u einer Exklusiv-ODER-Schaltung 73 führt. Der Ausgang dieser Exklusiv-ODER-Schaltung 73 führt über die Ader 41 zu einem Eingang der UND-Schaltungen 24a und 24b (in Fig. I sind diese beiden UND-Schaltungen nur durch eine einzige UND-Schaltung mit dem Bezugsznichen 24 dargestellt);
einen Decodierer 23 mit einer ODER-Schaltung 74. deren Eingänge mit den Adern 40/6 und 40r6
verbunden sind, die ihrerseits über Leitungen 40t
und 40 nvt den Zellen t und r des Speichers 5 verbunden sind. Der Ausgang der ODER-Schaltung
74 ist mit einem Engang einer UND-Schaltung 75 verbunden, deren anderer Eingang mit den
Adern 396 und 39 der Zelle iri\ des Speichers 5
verbunden ist. Der Aussane der UND-Schaltung 75 ist mit dem rechten Eingang der Exklusiv-OPER-Schaltung
73 der Vergleichsschaltung 21 verbunden; ein Anzeigedscodierer 25 mit zwei UND-Schaltungen
76, 77 und einem Inverter 78. Ein Eingang der UND-Schaltung 76 ist mit der Ader 40/ verbunden,
die über die Ader 40c zur Zelle / des Speichers 5 führt, der andere Eingang der UND-Schaltung 76
ist über die Ader 39c und die Leitung 39 mit der Zelle mi des Speichers 5 verbunden;
ferner umfaßt der Vergleicher 8 für jedes zu steuernde Relais N zwei UND-Schaltungen 24a und 246, von denen jeweils ein Eingang über die Ader 41 mit dem Ausgang der Exklusiv-ODER-Schaltung 73 der Vergleichsschaltung 21 verbunden ist der zweite Eingang der UND-Schaltung 24a ist mit dem Ausgang der UND-Schaltung 76 verbunden, der zweite Eingang der UND-Schaltung 24b ist mit dem Ausgang der UND-Schaltung 77 verbunden; die Ausgänge der UND-Schaltungen 24a und 246 sind beide über Adern 42a und 426 mit einem Eingang der ODER-Schaltung 9 verbunden.
ferner umfaßt der Vergleicher 8 für jedes zu steuernde Relais N zwei UND-Schaltungen 24a und 246, von denen jeweils ein Eingang über die Ader 41 mit dem Ausgang der Exklusiv-ODER-Schaltung 73 der Vergleichsschaltung 21 verbunden ist der zweite Eingang der UND-Schaltung 24a ist mit dem Ausgang der UND-Schaltung 76 verbunden, der zweite Eingang der UND-Schaltung 24b ist mit dem Ausgang der UND-Schaltung 77 verbunden; die Ausgänge der UND-Schaltungen 24a und 246 sind beide über Adern 42a und 426 mit einem Eingang der ODER-Schaltung 9 verbunden.
Kehrt man jetzt noch einmal zu dem ersten Beispiel zurück, das in Zusammenhang mit Fig.2 erläutert
wurde, bei dem das Relais A/l einzuschalten war. so
erkennt man, daß die drei Zellen f, rund m die Zeichen
101 speichern. Unter diesen Bedingungen wird bei geschlossenem Kontakt π 1 ein negatives Potential von
angenähert —24 V dem Punkt 64 zugeführt, da der
Wicklungswiderstand des Relais Ni im wesentlichen
gleich dem Haltev/'derstand 20 ist. Der Transistor 67
und die Z-Diode 69 werden von diesem negati"en Potential geöffnet, wodurch ein positives Potential von
+ 5 V dem Kollektor des Transistors 67 zugeführt wird. Das Potential von + 5 V wird somit der Basis des
Transistors 68 zugeführt, der dadurch leitend wird, wobei der Strom von + 5 V am Emitter des Transistors
67 über den Kollektor dieses Transistors, über den Widerstand 72 und über Basis und Emitter des
T'aasistors 68 nach Erde fließt. Im Zeitintervall tj wird
die UND-Schaltung 71 von einer 1 von der Leitung ti
und einer 1 vom Kollektor des Transistors 68 gespeist, somit wird im linken Eingang der Exklusiv-ODER-Schaltung
73 das Zeichen 1 zugeführt.
In dem vorausgesetzten vom bei dem das Relais N 1 einzuschalten ist, wird dem linken Eingang der
ODER-Schiiiiung 74 ein Zeichen 1 und dem rechten Eingang dieser ODER-Schaltung ein Zeichen 0 (r)
zugeführt, daher steht an dem mit dem linken E'ngang
der UND-Schaltung 75 verbundenen Ausgang der ODER-Schaltung 74 ein Zeichen 1. Der rechte Eingang
der UND-Schaltung 75 erhält ein Zeichen 1 von der Kippstufe mi über die Adern 39 und 396. und deshalb
ersrheint am Ausgang der UND-Schaltung 75 ein Zeichen 1. Die Exklusiv-ODER-Schaltung 73 hat in
diesem Fall ein Zeichen 1 an ihrem linken und ein Zeichen 1 an ihrem reclilen Eingang, deshalb führt sie an
ihrem Ausgang zu den UND-Schaltungen 24a und 246 ein Zeichen 0.
Die UND-Schaltung 76 hat in dem vorausgesetzten
Fall ein Zeichen 1 von der Kippstufe / des 5ipeichcrs 5 an ihrem linken Eingang und ein Zeichen 1 von der
Kippstufe ni\ an ihren-1 rechten Eingang (Ader 39cV.
deshalb steht an dem mit dem rechten Eingang der UND-Schaltung 24,7 verbundenen Ausgang ein Zeichen
1. während an dem mit dem Ausgang der Exklusiv-ODER-Schaltung 73 verbundenen linken Eingang ein
Zeichen 0 ansteht. Deshalb erscheint an dem über die Leitung 42a mit der ODER-Schaltung 9 verbundenen
Ausgang der UND-Schaltung 24.7 ein Zeichen 0.
Andererseits erhält die UND-Schaltung 77 an ihrem linken Eingang (Kippstufe rdes Speichers 5 über Ader
4Or,/ ein Zeichen 0 und an ihrem rechten Eingang
ebenfalls ein Zeichen 0 (Zeichen i von der Zelle m\ wird vom Inverter 78 in ein Zeichen 0 umgewandelt), am
Ausgang der UND-Schaltung 77 erscheint daher ein Zeichen 0. Demzufolge erhält die UND-Schaltung 24b
an ihrem linken Eingang ein Zeichen 0 vom Ausgang der Exklusiv-ODER-Schaltung 73 und an ihrem rechten
Eingang ein Zeichen 0 vom Ausgang der UND-Schaltung 77. An dem über die Ader 426 mit einem der
Eingänge der ODER-Schaltung 9 verbundenen Ausgang
to der UND-Schaltung 246 erscheint daher dn Zeichen 0.
Wenn die ODER-Schaltung 9 weder von der Ader 24a noch von der Ader 24fc ein Zeichen erhält, dann erhält
die Fehlerschaltung 12 über die Ader 43 ebenfalls kein Zeichen.
Wenn dagegen der gespeicherte Befehl (101) nicht durchgeführt wurde, dann befindet sich das Relais N 1
im Zeitintervall h des Vergleichs in Ruhestellung, und
am Punkt 64 liegt Erdpotential; unter diesen Bedingungen bleiben die Transistoren 67 und 68 gesperrt, und da
2" ein Zeichen 0 (über Transistor 68) und ein Zeichen 1
(über die Leitung fj) an den Eingängen der UND-Schaltung
71 anliegt, erscheint am Ausgang der UND-Schaitung71
ein Zeichen 0.
Wenn nun. wie oben angegeben, ein Zeichen 1 am
Wenn nun. wie oben angegeben, ein Zeichen 1 am
-'"> Ausgang der UND-Schaltung 75 ansteht, dann führt die
mit einem Zeichen i von der UND-Schaltung 75 und einem Zeichen 0 von der UND-Schaltung 71 angesteuerte
Exklusiv-ODER-Schaltung 73 ein Ausgangszeichen I. Die von einem Zeichen I von der Exklusiv-
!" ODER-Schaltung 73 und einem Zeichen 0 von der
UND-Schaltung 77 angesteuerte UND-Schaltung 24b gibt ein Ausgangszeichen 0 zur ODER-Schaltung 9.
während die von einem Zeichen 1 der Exklusiv-ODER-Schraltung
73 und einem Zeichen 1 der UND-Schaltung
Γι 76 angesteuerte UND-Schaltung 24a ein Zeichen 1 zur
ODER-Schaltung 9 weitergibt. Dieses Zeichen warnt die Fehlerschaltung 12, se· wie es im Zusammenhang mil
F i g. 1 bereits erläutert wurde.
Die beiden oben beschriebenen Beispiele: Betätigung
■"' des Relais N 1 und Ausführungsfehler sowie der Fall der
Zurückstellung des Relais mit dem möglichen Fehler, damit der Befehl nicht ausgeführt wird, sind in der
anschließenden Tabelle aufgeführt. In dieser Tabelle sind die Zustände der Transistoren, der Kippstufen und
■f' der Vergleichstorschaltungcn sowie die am Ausgang der
UND-Schaltungen 24a und 246 anstehenden Zeichen in Abhängigkeit von den Befehlen und der Durchführung
oder Nichtdurchführungder Befehle aufgeführt.
| Befehl | / | 101 | aus | 010 | cm |
| Zustand Relais /Vl | r | ein | 1 | aus | 0 |
| Zeichen der Leitungen | m, | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 67 | 0 | 1 | 1 | 0 | |
| 68 | I | gesperrt | 0 | leitend | |
| Transistoren | 71 | leitend | gesperrt | gesperrt | leitend |
| 74 | leitend | 0 | gesperrt | I | |
| Ausgangszeichen der | 75 | I | 1 | 0 | 1 |
| Torschaltung | 73 | 1 | 1 | I | 0 |
| 76 | 1 | 1 | 0 | I | |
| 24;) | Ö | i | 0 | 0 | |
| 78 | I | j_ | 0 | 0 | |
| 77 | 0 | 0 | 0 | I | |
| 246 | ö | 0 | ί | I | |
| 0 | 0 | I | I | ||
| 0 | 3 (JIaIi Zeichnungen | 0 | |||
| I Herzu | |||||
Claims (7)
1. Steuerverteiler für die Steuerung mehrerer Schaltelemente einer peripheren Einheit durch einen
Rechner, insbesondere der Relais eines Verbindungssatzes einer rechnergesteuerten Fernmeldevermittlungsanlage,
mit einem für jedes zu steuernde Schaltelement ein binäres Element aufweisenden Zwischenspeicher, dadurch gekennzeich- Ό
net, daß der Zwischenspeicher (5) für jedes Bit einer für alle Schaltelemente (Ni bis NS)
gemeinsamen Steuerinformation ein zusätzliches binäres Element (U ·') aufweist und daß den zu
steuernden Schaltelementen (N 1 bis NS) individuell Befehlsdecodierer (7) und Vergleicher (8) zugeordnet
sind, durch welche jeweils aus der gemeinsamen Steuerinformation und dem Zustand des jeweiligen
binären Elements (z. B. m{) der erforderliche Steuervorgang ermittelt (Befehlsdecodierer 7) sowie
»us der gemeinsamen Steuerinformation (t, r), dem Zustand des jeweiligen binären Elements (z. B. w\)
und dem tatsächlichen Zustand des zu steuernden Schaltelements (z.B. yVl) eine Abweichung vom
Sollzustand festgestellt wird (Vergleicher 8).
2. Steuerverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (5) für den Fall
mehrerer peripherer Einheittn weitere binäre Elemente (x\ bis yi) aufweist, die jeweils die zu
Heuernde Einheit kennzeichnen. *°
3. Steuerverteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen binären Elemente
(t, r) lur die Steuerinformation neben den Anweisungen
«) Einschalten eines oder mehrerer Schaltelemente,
b) Ausschalter, eines oder mehrerer Schaltelemente und
c) Herstellen einer bestimmten Kombination von Schaltzuständen
auch eine Steuerinformation für die bloße Rückmeldung der Schallzustände aller Schaltelemente (Ni
bis N8) aufnehmen.
4. Steuerverteiler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren binären Elemente
(Xt bis y,) zur Bestimmung der Koordinaten eines Punktes einer Matrix dienen, an dem ein Relais zum
Durchschalten der Verbindung vom Steuerverieiler IU einer bestimmten peripheren Einheit angeordnet
ist.
5. Sieuerverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. d?ß der Speicher (5) eine Zelle (p)
für die Aufnahme eines Quersummeiiprüfbits umfaßt.
6. Steuerverteiler nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in den Befehlsdecodierern (7)
die Spannungsquellen für die Betätigung der Schaltelemente (N \ bis NS) in den peripheren
Einheiten angeordnet sind.
7. Steuerverteiler nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß ein interner Zeitgeber (10)
angeordnet ist, der mindestens zwei sich ausschlief ßende Zeitintervalle (ti, I3) definiert, und daß im
einen Zeitintervall (Steuerzeit I2) nur die Befehlsdecodierer
(7) und im anderen Zeitintervall (Vergleichszeit h) nur die Vergleicher (8) betätigt
werden.
40
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR6920698A FR2055839A5 (de) | 1969-06-20 | 1969-06-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2029775A1 DE2029775A1 (de) | 1971-02-11 |
| DE2029775B2 DE2029775B2 (de) | 1973-09-27 |
| DE2029775C3 true DE2029775C3 (de) | 1981-09-24 |
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ID=9036093
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1253324B (de) * | 1965-12-01 | 1967-11-02 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung fuer eine Anzahl von Funktionseinheiten mit zentraler Logik, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
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-
1970
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- 1970-06-19 CH CH932170A patent/CH537682A/fr not_active IP Right Cessation
- 1970-06-19 GB GB2978970A patent/GB1275210A/en not_active Expired
- 1970-06-20 ES ES380990A patent/ES380990A1/es not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |