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DE1295595B - Verfahren zur UEbertragung von Datennachrichten ueber eine digitale Datenuebertragungsanlage - Google Patents

Verfahren zur UEbertragung von Datennachrichten ueber eine digitale Datenuebertragungsanlage

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Publication number
DE1295595B
DE1295595B DEW32331A DEW0032331A DE1295595B DE 1295595 B DE1295595 B DE 1295595B DE W32331 A DEW32331 A DE W32331A DE W0032331 A DEW0032331 A DE W0032331A DE 1295595 B DE1295595 B DE 1295595B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
message
line
control
bit
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW32331A
Other languages
English (en)
Inventor
Depp Wallace Andrew
Brown Jun Alfred Bruce
Fracassi Renato Dario
Williams Robert Dixon
Abbott Henry Herrick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1295595B publication Critical patent/DE1295595B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/08Error detection or correction by redundancy in data representation, e.g. by using checking codes
    • G06F11/10Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's
    • G06F11/1008Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's in individual solid state devices
    • G06F11/1012Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's in individual solid state devices using codes or arrangements adapted for a specific type of error
    • G06F11/104Adding special bits or symbols to the coded information, e.g. parity check, casting out 9's or 11's in individual solid state devices using codes or arrangements adapted for a specific type of error using arithmetic codes, i.e. codes which are preserved during operation, e.g. modulo 9 or 11 check
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/54Store-and-forward switching systems 

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird emp-Übertragung von mehrziffrige Worte umfassende fohlen, daß auch zum Datenspeicher eine von einer Datennachrichten zwischen Datenanschlüssen einer entfernten Vermittlungsstelle über eine ankommende digitalen Datenübertragungsanlage mit einer Vielzahl Verbindungsleitung empfangene ankommende Nachvon jeweils einen Datenspeicher enthaltenden Ver- 5 rieht mit einer Ziffer je Arbeitszyklus in einem zumittlungsstellen, an die jeweils eine Vielzahl von geordneten Ziffernübertragungsintervall übertragen Datenanschlüssen angeschaltet ist, und mit abgehen- wird. In weiterer Ausgestaltung dieses Merkmals ist den und ankommenden Verbindungsleitungen zur vorgesehen, daß die Übertragung der Ziffern abVerbindung der Vermittlungsstellen. gehender Nachrichten zwischen die Übertragung der
Die Entwicklung auf dem Gebiet der Rechen- io Ziffern ankommender Nachrichten während des sich
maschinen und auf benachbarten Gebieten hat einen wiederholenden Arbeitszyklus eingeschoben ist.
solchen Stand erreicht, daß Daten jetzt in digitale In ihrer weiteren Ausbildung empfiehlt die Erfin-
Form umgewandelt, in einer Speichereinheit zusam- dung, daß die Worte einer ankommenden Nachricht
mengefaßt und von dort mit hoher Genauigkeit über- vom Datenspeicher zum Bestimmungsdatenanschluß tragen werden können. Mit der Entwicklung dieser 15 während des Datenübertragungsintervalls nachein-
Technik und der immer umfangreicheren Anwendung ander und die Ziffern jedes Wortes der ankommen-
ihrer Ergebnisse hat sich die Notwendigkeit eines den Nachricht gleichzeitig übertragen werden.
schnellenAustauschessolchergespeichertenDatenzwi- Die Erfindung soll im folgenden an Hand der
sehen Einrichtungen an verschiedenen Orten ergeben. Zeichnung noch im einzelnen beschrieben werden; es
Bei heute üblichen Datenverarbeitungsanlagen er- ao zeigt
folgt die Datenübertragung zwischen Vermittlungs- F i g. 1 eine schematische Gesamtdarstellung einer
stellen normalerweise mit Geschwindigkeiten, die von Datenübertragungsanlage,
der Übertragungsgeschwindigkeit zwischen einer Ver- F i g. 2 ein vereinfachtes Blockschaltbild eines Aus-
mittlungsstelle und den ihr zugeordneten Daten- führungsbeispiels einer Vermittlungstelle,
anschlüssen abweichen. Die Speichereinrichtungen in 35 F i g. 4 bis 18 ein mehr ins einzelne gehendes
den Vermittlungsstellen wirken also als Grenzfläche Blockschaltbild des Ausführungsbeispiels nach
zwischen den Übertragungs- und Steuereinrichtungen, F i g. 2, wobei die Zusammenfügung der F i g. 4 bis
die mit wesentlich voneinander abweichenden Ge- 18 in F i g. 3 dargestellt ist,
schwindigkeiten arbeiten. F i g. 19 den Arbeitszyklus der Vermittlungsstelle,
Die in einigen Datenverarbeitungsanlagen benutz- 30 Fig. 20 eine Übersicht mit einem Beispiel für die
ten Speichermittel können große Mengen von durch- im Datenspeicher gespeicherten Nachrichten und
laufenden Daten oder solchen Daten speichern, die Adressen,
andere durchlaufende Daten steuern. In Fernschreib- F i g. 21 die Programme für die Nachrichtensteue-
anlagen werden beispielsweise vollständige Nach- rung,
richten zusammen mit ihren Bestimmungsadressen 35 Fig. 22 eine Übersichtszeichnung der Anlage,
gespeichelt und nacheinander übertragen. Die Be- An Hand der F i g. 22 soll die Betriebsweise der triebsweise ist dabei jedoch so, daß normalerweise Anlage zunächst allgemein erläutert werden. Die eine vollständige Nachricht verarbeitet und weiter- Datenanschlüsse, im folgenden auch Datenquellen gegeben wird, bevor eine andere Nachricht ver- genannt, können sowohl Daten empfangen als auch arbeitet werden kann. Dies stellt sich jedoch häufig 40 aussenden. An jede Vermittlungsstelle ist eine beals eine unwirtschaftliche Ausnutzung der Kapazität stimmte Gruppe von Datenanschlüssen angeschaltet, des Speichers heraus, ganz abgesehen von Verzöge- Große Datenmengen werden von einem Datenrungen für Nachrichten zuführende Leitungen, die anschluß zu seiner zugeordneten Vermittlungsstelle auf eine Zuteilung von Speicherkapazitäten warten mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit übermüssen, während andere Nachrichten verarbeitet wer- 45 tragen, dann zusammen mit Daten von anderen Anden. Dies gilt insbesondere für Fälle, in denen große Schlüssen mit niedriger Geschwindigkeit zwischen den Informationsmengen von Datenanschlüssen zur zu- Vermittlungsstellen und schließlich wiederum mit geordneten Vermittlungstelle übertragen werden müs- hoher Geschwindigkeit von den entsprechenden entsen, von wo aus dann jede Nachricht zu einer Anzahl fernten Vermittlungsstellen zu jedem der gewünschvon Bestimmungsanschlüssen gegeben wird. Für die- 50 ten Bestimmungsanschlüsse.
sen Zweck ist das in Fernschreibanlagen benutzte Die nicht aufbereiteten Daten eines Datenanschlus-Verfahren völlig ungeeignet. ses werden zunächst in Form nacheinander über-Die Erfindung hat die Aufgabe, die geschilderten tragener, je parallel angelegter Worte einem Daten-Nachteile zu vermeiden. Sie geht von einem Ver- verarbeiter zugeführt, indem am Ende jeder Nachfahren der eingangs erläuterten Art aus und ist da- 55 rieht Leitweg-Informationen zugefügt werden. Ein durch gekennzeichnet, daß die Worte einer Bestim- Puffer-Kodierer nimmt die digitalen Daten vom mungsadressen enthaltenden abgehenden Nachricht Datenverarbeiter auf und kodiert die Nachricht in nacheinander während eines bestimmten Nachrichten- einer für die nachfolgenden Schaltungen geeigneten Übertragungsintervalls in einem sich wiederholenden Form.
Arbeitszyklus von einem Datenanschluß zum Daten- 60 Unter Steuerung eines Wählersuchers überträgt Speicher übertragen werden, daß die Ziffern jedes der Pufferkodierer die Nachricht dann an eine Schalt-Wortes gleichzeitig übertragen werden und daß eine zentrale. Diese führt zwei grundlegende Funktionen Ziffer jeder abgehenden Nachricht vom Daten- aus: zum einen die Übertragung abgehender Nachspeicher zu einer bestimmten, einer der Bestimmungs- richten vom Puffer-Kodierer zu den geeigneten abadressen entsprechenden abgehenden Verbindungs- 65 gehenden Verbindungsleitungen und zum anderen die leitung in einem zugeordneten von einer Vielzahl von Übertragung ankommender Nachrichten von den an-Ziffernübertragungsintervallen während des restlichen kommenden Verbindungsleitungen zum Puffer-Ko-Arbeitszyklus übertragen wird. dierer. Die gesamte Nachricht wird während eines
3 4
Arbeitszyklus vom Puffer-Kodierer zur Schaltzentrale Daten mit hoher Geschwindigkeit zu den den geübertragen. Zwischen der Schaltzentrale und den wünschten Anschlußstellen 12 zugeordneten Vermitt-Verbindungsleitungen erfolgt die Übertragung mit je- lungsstellen 10 und durch den entsprechender Datenweils einem Bit in aufeinanderfolgenden Arbeite- verarbeiter 11 zu den ausgewählten Datenanschlüssen
zyklen. 5 12 übertragen.
Jede Schaltzentrale weist einen Speicher, eine Wie in F i g. 2 gezeigt, ist ein Datenverarbeiter 11 Nachrichtensteuerung, eine Bit-Steuerung und einen mit den anderen Grundbestandteilen einer Vermitt-Leitungsnummernumsetzer auf. Die Nachrichten- lungsstelle verbunden. Der Datenverarbeiter 11 empsteuerung führt zusammen mit dem Speicher eine fängt die nicht aufbereiteten Daten von den zugeord-Parallel-Vermittlungsfunktion zwischen dem Puffer- io neten Anschlüssen und setzt sie in eine Form um, die Kodierer und der Schaltzentrale aus, derart, daß die in den verschiedenen anderen Teilen der Vermittvielziffrigen Worte einer Nachricht nacheinander lungsstelle 10 verwendet werden kann. Bei diesem während eines bestimmten Nachrichtenübertragungs- bestimmten Ausführungsbeispiel werden die Daten in Intervalls in einem sich wiederholenden Arbeitszyklus die Binärform umgesetzt und mit einer Leitinforma- und die Ziffern jedes Worts gleichzeitig übertragen 15 tion am Ende jeder Nachricht versehen. Die Vermittwerden. Entsprechend führt die Bit-Steuerung zu- lungsstelle ist so beschaffen, daß von anderen Versammen mit dem Speicher die Vermittlungsfunk- mittlungsstellen ankommende Nachrichten in der tionen zwischen der Schaltzentrale und den Verbin- gleichen Binärform bearbeitet und zu dem Datendungsleitungen aus, derart, daß eine Ziffer jeder verarbeiter 11 übertragen werden, wobei aber natür-Nachricht in einem zugeordneten einer Vielzahl von ao lieh die Leitinformation weggelassen wird.
Ziffernübertragungsintervallen während des rest- Der Puffer-Kodierer 20 enthält die abgehenden liehen Arbeitszyklus übertragen wird. Der Leitungs- Nachrichten von dem Datenverarbeiter 11, kodiert sie nummern-Umsetzer belegt die spezielle Verbindungs- in eine für die nachfolgenden Schaltungen des leitung, auf die während des zugeordneten Zeit- Systems geeignete Form und überträgt sie unter der Intervalls die Ziffer zu geben oder von der sie zu 35 Steuerung eines Wählersuchers 22 an eine vorhanempfangen ist. dene Speicher- und Steuerzentrale, die im folgenden
Vor der Übertragung über eine abgehende Verbin- Schaltzentrale 23 genannt wird. Der Puffer-Kodierer
dungsleitung werden die Nachrichten zunächst zeit- 20 empfängt außerdem ankommende Nachrichten
weise in einer Schaltzentrale gespeichert. Der Wähler- von den Schaltzentralen 23 über den entsprechenden
sucher stellt fest, welche Schaltzentrale von allen in 30 Wählersucher, dekodiert sie und überträgt sie an den
der Vermittlungsstelle verfügbaren Schaltzentralen Datenverarbeiter 11.
die vorliegende Nachricht aufnehmen kann, und ver- Eine Schaltzentrale 23 erfüllt im wesentlichen zwei bindet den Puffer-Kodierer mit der gewählten Schalt- Hauptaufgaben, nämlich die Übertragung einer Nachzentrale. Bei ankommenden Nachrichten schaltet der rieht von dem Puffer-Kodierer 20 zu dem Bit-Ver-Wählersucher nach Einspeicherung einer vollstän- 35 teiler 33, von dem sie an eine abgehende Leitung 24 digen Nachricht in einer der Schaltzentralen den gegeben wird, und sie überträgt eine Nachricht, die Puffer-Kodierer, falls dieser verfügbar ist, an die- von einer ankommenden Leitung 25 stammt, an den jenige Schaltzentrale an, welche die Nachricht enthält. Puffer-Kodierer 20. Die über die Schaltzentralen 23
Der Leitungsnummern-Umsetzer übersetzt eine bi- übertragenen Nachrichten liegen in binär kodierter
näre Verbindungsleitungsnummer in ein Signal, das 40 Form vor und bestehen aus einer Vielzahl der binären
eine Gruppe von der speziellen Verbindungsleitung Ziffern oder Bits. Diese Bits werden jeweils Wort für
zugeordneten Gattern erregt. Jede Schaltzentrale ist Wort in paralleler Form zwischen dem Puffer-Kodie-
mit einem Umsetzer versehen, so daß der Zugriff zu rer 20 und den Schaltzentralen 23 übertragen, wobei
allen abgehenden und ankommenden Verbindungs- ein binäres Wort aus einer Gruppe von Bits besteht,
leitungen möglich ist. 45 Zwischen den Schaltzentralen 23 und den Leitungen
Der Bit-Verteiler überträgt abgehende Daten von 24 und 25 werden die Nachrichten nach dem Multi-
der Schaltzentrale an die Verbindungsleitungen. An- plexverfahren in Serienform gebracht, derart, daß ein
kommende Daten setzen den Leitungsnummern- Bit einer Nachricht von einer Schaltzentrale 23 an
umsetzer und den Bit-Verteiler in Tätigkeit, so daß eine abgehende Leitung 24 gegeben wird und daß
die Schaltzentrale ankommende Nachrichten über die 50 darauffolgend beispielsweise in der gleichen Schalt-
Bit-Steuerung aufnehmen kann. zentrale 23 einen Bit einer anderen Nachricht von der
Die Grundelemente eines Daten-Übertragungs- ankommenden Leitung 25 empfangen wird. Wenn ein
systems sind an Hand eines Ausführungsbeispiels der Bit jeder über das System übertragenen Nachricht
Erfindung in F i g. 1 dargestellt. auf diese Weise behandelt worden ist, wird der dar-
Es ist also eine Anzahl von Vermittlungsstellen 10, 55 auffolgende Bit jeder Nachricht bearbeitet,
die in F i g. 2 näher dargestellt sind, mit Hilfe von Um sicherzustellen, daß eine über das System über-Übertragungsleitungen oder -fernleitungen verbun- tragene Nachricht ohne Fehler empfangen worden ist den, um eine Übertragung zwischen jeder Zentrale oder daß eine Leitung zu einer gewünschten Vermitt- und ausgewählten entfernten Vermittlungsstellen zu lungstelle betriebsbereit und zur Behandlung einer ermöglichen. Jede Vermittlungsstelle ist über einen 60 Nachricht verfügbar ist, besteht jeder abgehende und Datenverarbeiter 11 mit einer Anzahl von Daten- ankommende Leitungsschalter aus einer Hin- und quellen oder Anschlüssen 12 verbunden. Auf diese Rück-Übertragungsleitung. Bestätigungen der über-Weise führt jeder Anschluß 12, der beispielsweise tragenen Nachrichten oder spezieller Kodezeichen, eine Zweigstelle einer großen Gesellschaft sein kann, die eine freie Leitung anzeigen, werden über die die verschiedene Daten zu einer Anzahl anderer 65 gleiche Leitung mit Hilfe dieser Hin- und RückZweigstellen übertragen möchte, die Daten der leitungen von jedem Anschluß übertragen und an ihn Datenverarbeiter 11 seiner zugeordneten Vermitt- zurückgegeben,
lungsstelle 10 zu. Nach der Bearbeitung werden die Jede Schaltzentrale 23 besteht aus einem Speicher
26, einem Leitungsnummern-Übersetzer 29, einer Bit-Steuerung 28 und einer Nachrichtensteuerung 27. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht der Speicher 26 aus einem bekannten magnetischen Twistor-Speicher. Bestimmte Bereiche des Speichers werden für abgehende und ankommende Nachrichten frei gehalten. Jeder bestimmte Bereich, im folgenden als Nachrichtenabschnitt bezeichnet, entspricht den Worten jeder Nachricht bis zu einer bestimmten Länge, die durch das System übertragen wird. Zur io Erleichterung des Verständnisses soll angenommen werden, daß jedes Wort direkt unter dem vorhergehenden Wort der gleichen Nachricht, ähnlich wie bei einem Telegramm, gespeichert wird. Die Bits entsprechen den Buchstaben des Alphabets, die Worte 15 der Nachricht entsprechen den Zeilen eines Telegramms, und der Nachrichtenabschnitt entspricht dem Papier, auf dem das Telegramm geschrieben ist. Der typische Gehalt eines Nachrichtenabschnitts in jedem Augenblick ist in F i g. 20 dargestellt.
Die Nachrichtensteuerung 27 stellt zusammen mit dem Speicher 26 die parallele Umschaltfunktion des Systems zwischen dem Puffer-Kodierer 20 und den Schaltzentralen 23 dar. In ähnlicher Weise führt die
gesehen, und es wurde nicht versucht, tatsächliche Zeitintervalle darzustellen.
Die Fig. 4 bis 18 zeigen, wenn sie gemäß Fig. 3 aneinandergelegt werden, ein mehr ins einzelne 5 gehendes Blockschaltbild des hier beschriebenen, bestimmten Ausführungsbeispiels der Erfindung. Die wesentlichen Bauteile des Systems und ihre Betriebsweise sollen nun mit Bezug auf dieses Schaltbild beschrieben werden.
Puffer-Kodierer
Nachrichten, welche ihren Ursprung im Datenverarbeiter 11 haben, werden zum Puffer-Kodierer 20 (Fig. 4) übertragen, nachdem geeignete Überwachungssignale ausgetauscht worden sind. Die Daten werden zum Puffer-Kodierer 20 in Parallel-20 form übertragen. Nach Erhalt einer Nachricht addiert der Puffer-Kodierer 20 die notwendigen Paritäts-Bits für eine hinreichende Fehlerfeststellung und prüft die einfache Parität des Gesamttextes, um sicherzustellen, daß die Übertragung der Information fehlerfrei war. Bit-Steuerung 28 zusammen mit dem Speicher 26 die 25 Ferner prüft der Puffer-Kodierer jede der Nachrich-Multiplex-Schaltfunktionen zwischen den Schalt- tenbestimmungsadressen, um sicherzustellen, daß sie zentralen 23 und den Leitungen 24 und 25 aus. die richtige einfache Parität aufweisen und erzeugt
Der Leitungsnummern-Ubersetzer 29 erregt die für jede Adresse geeignete Fehler-Feststell-Bits. Der bestimmte Leitung, an die während eines ausgewähl- Puffer-Kodierer benachrichtigt dann den Wählerten bestimmten Zeitabschnitts in jedem Arbeitszyklus 30 sucher 22, den Text der Nachricht zusammen mit den Informationen abgegeben oder von der Informationen Adressen an eine Schaltzentrale 23 zu übertragen, empfangen werden sollen. Bei im Datenverarbeiter 11 ankommenden Nach-
Der Leitungswähler 31 und der Leitungsabtaster 32 richten empfängt der Puffer-Kodierer nur den Textunterstützen, wie ihr Name sagt, die Zuordnung von teil der Nachricht, den er zusammen mit seinen Pari-Leitungen für die Übertragung von Nachrichten zwi- 35 täts-Bits auf fehlerfreie Übertragung prüft. Wenn der sehen End-Schaltzentralen 10. Nachrichtentext in Ordnung ist, benachrichtigt der
Die Synchronisation aller Schalt- und Steuer- Puffer-Kodierer die Schaltzentrale 23, die ihrerseits elemente in der End-Zentrale wird durch den Takt- eine Freigabebestätigung an die Schaltzentrale des geber 34 bewirkt, der wiederum seine Bezugszeit- sendenden Anschlusses gibt, woraufhin sowohl die angabe von dem Datenverarbeiter 11 erhält. Die Syn- 40 sendende als auch die empfangene Schaltzentrale freichronisationsanforderungen des Systems bestehen gegeben werden. Der Puffer-Kodierer überträgt dann hauptsächlich aus den Synchronisationsanforderungen die Nachricht nach einem weiteren Austausch von der Schaltzentrale 23. In einem sich wiederholenden Überwachungssignalen an den zugehörigen Daten-Arbeitszyklus überträgt, wie in Fig. 19 gezeigt, die verarbeiter 11. Die endgültige Freigabe kommt von Schaltzentrale eine binäre Ziffer oder ein Bit jeder 45 der Datenbearbeitungseinrichtung, von einer Vielzahl von binär kodierten Nachrichten Wenn die Nachricht durch den Puffer-Kodierer
nacheinander und kann entweder eine vollständige nicht fehlerfrei empfangen wird, wird die Schalt-Nachricht vom Puffer-Kodierer 20 empfangen oder zentrale 23 hiervon unterrichtet, so daß die entspreeine vollständige Nachricht zum Puffer-Kodierer 20 chende Schaltzentrale 23 im Ursprungsanschluß die übertragen. Jeder Arbeitszyklus selbst ist in bestimmte 50 Nachricht noch einmal übertragen muß. Intervalle unterteilt, um diese verschiedenen Funk- Vor der Übertragung einer Nachricht werden ge-
tionen zu ermöglichen. Beispielsweise wird die Über- eignete Überwachungssignale zwischen dem Datentragung eines Bits jeder von einer Vielzahl von Nach- verarbeiter 11 und dem Puffer-Kodierer 20 ausrichten zwischen einer Schaltzentrale 23 und einer getauscht. Diese Signale werden in der Über-Leitung 24 oder 25 in bestimmten, kleinen Bruch- 55 wachungslogik 101 empfangen, die bei dieser spezielteilen des Zyklus, die Zeitabschnitte genannt werden, len Ausführung aus herkömmlichen logischen Schaldurchgeführt, während in anderen bestimmten Ab- tungen besteht, welche UND-Gatter und Multivibraschnitten des Arbeitszyklus, der eine entsprechende toren umfassen. Diese Signale betätigen zusammen Zahl von Zeitabschnitten einnimmt, die Parallelüber- mit geeigneten Zeitsignalen des Taktgebers 34 die tragung einer vollständigen Nachricht zwischen einer 60 Überwachungslogik 101, um die Daten-Eingangs-Schaltzentrale 23 und dem Puffer-Kodierer 20 durch- register 102 und die Adressen-Eingangsgatter 103 in geführt wird. Tätigkeit zu setzen, so daß das Textregister 105, das
Bei der Erläuterung der vorhandenen Schaltungen ebenfalls eine Reihe von Multivibratoren darstellt, soll zur Erleichterung des Verständnisses ihrer Be- und das Adressenregister 106 Daten vom Datenvertriebsweise auf den Arbeitszyklus (Fig. 19), die 65 arbeiter 11 empfangen können. Platzverteilung der Nachrichten-Bits (F i g. 20) und Daraufhin wird ein Kodierungszyklus zur Erleich-
die Programme (Fig. 21) Bezug genommen werden. terung der Fehlerfeststellung in Gang gesetzt. Das bei Sie sind daher nur zum Zweck der Erläuterung vor- dem Puffer-Kodierer 20 dieser speziellen Ausführung
verwendete Kodierungsverfahren gewährleistet eine gerade Gesamtparität durch Benutzung ineinandergeschobener Vielfach-Paritätsprüfungen. Ein derartiges Fehlerprüfschema macht es notwendig, daß die zu prüfende Nachricht in sich wiederholende bezifferte Blocks aufgeteilt wird, wobei die Paritätsprüfungen bei den entsprechend bezifferten Bits jedes
Nachrichten-Bit
Modul 3
Blocks vorgenommen werden. Derartige Gruppen von Paritätsprüfblocks werden als Modul bezeichnet.
Es sei z. B. angenommen, daß eine Nachricht zehn
Bits lang ist und daß die Bitpositionen der Nachricht mit Modul 3 beziffert sind. Die Nachricht und die entsprechenden Paritäts-Prüfblocks-Modul 3 lauten somit wie folgt:
123456789 10
123123123 1
2 3 1
Die oben angeführten Buchstaben P1, P2 und P3 geben die drei Paritäts-Bits an, die hervorgebracht werden müssen, um eine Fehlerprüfung unter Verwendung des Moduls 3 zu ermöglichen. Zum Beispiel kann der Paritäts-Bit P1 gewählt werden, um die Parität der in den entsprechend bezifferten Bitpositionen gespeicherten binären Ziffern gerade zu machen. Bei diesem Beispiel entspricht der Paritäts-Bit P1 der Bitposition 2 und dient damit für die zweite Bitposition in jedem Block mit dem Modul 3 des Textes. Wenn eine gerade Parität gewünscht wird, wird die Angabe in der Paritätsposition P1 so gewählt, daß die Anzahl von gleichen Angaben in den Bitpositionen des mit 2 bezifferten Textes gerade ist. Das gleiche gilt für jedes der anderen Paritätsbits in bezug auf ihre entsprechend bezifferten Positionen der Blocks des Moduls 3.
Ein derartiges Schema gewährleistet, daß kein unentdeckter Fehler infolge eines einfachen Rauschsignals von drei Bits Dauer oder weniger vorhanden sein kann. Jedoch beseitigt diese Anordnung nicht die Möglichkeit, daß zwei oder mehr unabhängige Fehler
ao in getrennten Blocks des Moduls und nicht in benachbarten Bitpositionen desselben Blocks auftreten. Um sich hiergegen zu schützen, werden zwischen die Paritäts-Bits des Moduls 3 zusätzliche Paritäts-Bits eingeschoben, die in anderen Moduls als Modul 3 gegezählt werden. Während somit eine Einrichtung in der Kodierungsschaltung den Modul 3 zählen kann, kann eine andere Einrichtung den Modul 5 zählen.
Das obige Beispiel ergibt sich wie folgt:
Nachrichten-Bit 123456789 10
Modul 3 123123123 1
Modul 5 123451234 5
P1P2
2 3
P1 Pc Ρ« P, P0
12 3 4 5
Damit bei diesem Beispiel ein unentdeckter Fehler auftritt, müssen wenigstens ein Fehler in der Nachricht und zwei Fehler im Paritätsteil vorhanden sein, welche den Fehler in der Nachricht kompensieren. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist selbstverständlich beträchtlich geringer als die Fehlerwahrscheinlichkeit eines Prüfschemas mit einem einzigen Modul, wobei die Verwendung von drei ineinandergeschobenen Moduls die Möglichkeit eines unentdeckten Fehlers im wesentlichen beseitigt. Ein derartiges Paritätsprüfschema mit drei ineinandergeschobenen Moduls wird in der speziellen Ausführung der Erfindung benutzt.
Die verwendete besondere Schaltung enthält bei diesem Beispiel das Textregister 105, das aus einer Reihe von Multivibratoren zur Speicherung der einzelnen Nachrichten-Bits besteht, ferner Mittel zur Erzeugung der Paritäts-Bits, welche die Gatter des Paritätsübersetzers 110 umfassen, weiterhin den Bit-Auswahlkreis 109, der eine Reihe von logischen Gattern enthält, ferner die Paritätsverteilungsgatter 111, den Paritätsspeicher 112 mit einer weiteren Reihe von Multivibratoren und schließlich den logischen Folgekreis 108, der aus Multivibratorzählern und UND-Gattern besteht, um die besondere Operationsfolge zu steuern. Diese Anordnung ermöglicht, daß derselbe Paritätsgenerator oder Übersetzer 110 nacheinander sämtliche zur Prüfung der Nachricht erforderliche Paritäts-Bits hervorbringt. Somit werden sämtliche im Textregister 105 gespeicherte Nachrichten-Bits, welche zur Hervorbringung des ersten Paritäts-Bits P1 erforderlich sind, gleichzeitig über den Bit-Auswahlkreis 109 mit dem Paritätsübersetzer 110 verbunden, wobei die Gatter im Bit-Auswahlkreis 109 zu diesem Zweck bei Empfang von Signalen von den Zählern in der Folgelogik 108 wahlweise in Tätigkeit gesetzt werden. Wenn dieser Paritäts-Bit durch die Wirkung des Übersetzers 110 erzeugt und im Paritätsspeicher 112 gespeichert ist, wird der Vorgang zur Erzeugung des Paritäts-Bits P2 wiederholt, wobei sämtliche für den Paritäts-Bit P2 erforderlichen Nachrichten-Bits gleichzeitig zum Paritätsübersetzer 110 durchgelassen werden.
Wenn sämtliche Paritäts-Prüf-Bits für den Text erzeugt und in einer vorbestimmten Reihenfolge im im Paritätsspeicher 112 gespeichert sind, werden die Textbit-Auswahlgatter 109 gesperrt. Jedes Modul der Text-Paritäts-Prüf-Bits wird dann mit Hilfe der Text-Paritäts-Auswahl-Kodierer 115 zum Text-Paritätsübersetzer 110 durchgelassen. Das Ausgangssignal des Übersetzers 110, das durch Prüfen der Parität der Prüf-Bits selbst eine Nachrichtenprüfung ergibt, wird mit Hilfe der Paritätsergebnisgatter 118 auf Befehl der Folgesteuerung 108 zu einem Paritätsergebnisspeicher 119 durchgelassen. Wenn die von jedem Modul angezeigte Text-Parität bei diesem Ausführungsbeispiel gerade ist, wird eine Bestätigung vom Paritätsergebnisspeicher 119 zum Datenverarbeiter 11 gegeben, die eine fehlerfreie Übertragung zum Puffer-Kodierer 20 anzeigt und die Freigabe bewirkt. Wenn die im Paritätsergebnisspeicher 119 registrierte Text-Parität ungerade ist, wird die Nachricht verworfen und eine geeignete Bestätigung zum Datenverarbeiter 11 durchgegeben, um eine abermalige Übertragung zu bewirken.
Zur gleichen Zeit wie die Text-Paritäts-Prüf-Bits erzeugt werden, werden in ähnlicher Weise die Be-
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stimmungsadressen-Prüf-Bits erzeugt. Die benutzte der Puffer-Kodierer 20 besetzt und kann eine ab-Schaltung entspricht der für den Nachrichtentext ge- gehende Nachricht aufnehmen und wird vorbereitet, schilderten Schaltung, so daß eine ins einzelne die ankommende Nachricht zu empfangen, Der gehende Adressenschaltung nicht dargestellt ist. Die Wählersucher 22 überträgt den Text der Nachricht Adressen werden vom Datenverarbeiter 11 in das 5 über die Text-Eingangsgatter 136 zum Textregister Adressenregister 106 (F i g. 4) über die Eingangs- 105. Er überträgt ferner die Text-Paritäts-Bits über gatter 103 geleitet. Gleichzeitig bestätigt die Folge- die Text-Paritäts-Eingangsgatter 137 zum Text-Parilogik 108 die Adressen-Bit-Auswahlgatter 120. Die tätsspeicher 112.
Adressen-Bits werden dem Paritätsübersetzer 121 zu- Nach Beendigung der Übertragung gibt der Wählergeführt, dessen Ausgänge über Paritätsverteilungs- io sucher 22 der Überwachungslogik 101 ein Signal, die gatter 122 zu den richtigen Positionen im Adressen- ihrerseits die Folgelogik 108 benachrichtigt, mit der gleichheitsspeicher 123 (Paritätsspeicher) geleitet vorher beschriebenen Paritäts-Auswahlkodierung zu werden. Die Folgelogik 108 erzeugt die geeigneten beginnen, bei der an an Stelle des Kodierers 115 der Gattersignale, wie sie vorher bezüglich der Text- Dekodierer 116 benutzt wird.
Paritäts-Gattersignale angegeben wurden. 15 Die Ergebnisse der Dekodierung werden vom
Wenn die Adressen-Paritäts-Prüf-Bits erzeugt sind, Text-Paritätsübersetzer 110 über die Gatter 118 zum werden sie mit Hilfe der Adressen-Paritäts-Auswahl- Text-Paritätsergebnisspeicher 119 geleitet. Wenn in gatter 124 in den Paritätsübersetzer 121 zurück- irgendeinem Teil der Nachricht eine falsche Parität geleitet. Die Ausgangssignale des Paritätsübersetzers angezeigt wird, wird die Nachricht zurückgewiesen, 121 werden ihrerseits mit Hilfe der Paritäts-Adressen- ao wobei der Wählersucher 22 benachrichtigt wird, eine Ergebnis-Ausgangsgatter 125 zum Adressen-Paritäts- Wiederholung der Nachricht vom Ursprungsanschluß Ergebnisspeicher 126 geleitet. Hier werden die Pari- zu fordern. Wenn die Nachricht richtig dekodiert tätsergebnisse mit der Parität eines gewählten Bits wird, werden der Wählersucher 22 und der Datenverglichen, wobei bei fehlerlosem Empfang der verarbeiter 11 hiervon benachrichtigt. Daraufhin wird Adresse eine Übereinstimmung vorhanden sein soll. 25 die Nachricht vom Puffer-Kodierer 20 zum Daten-Das Ergebnis dieses Vergleichs wird für jede Adresse verarbeiter 11 gegeben, wobei ein Überwachungszum Steuerkreis 127 übertragen. signal den Puffer-Kodierer 20 freigibt.
Der Steuerkreis 127 vereinigt die Eingänge, weiche Der Puifer-Kodierer 20 ist so eingerichtet, daß er
aus der zu einer bestimmten Nachricht gehörigen An- eine interne Routineuntersuchung durchführt, wenn zahl von Bestimmungsadressen bestehen, und die 30 eine ankommende Nachricht dekodiert und als fehler-Adressengleichheitsergebnisse. Die Bestimmungs- haft befunden wird. Um sicherzustellen, daß dieser adressen werden unmittelbar vom Datenverarbeiter Fehler nicht das Ergebnis eines Fehlers in der Dell geliefert. Aus diesen Eingängen bestimmt die kodierungseinrichtung ist, schaltet sich der Puffer-Steuerschaltung 127, die aus bekannten Register- und Kodierer 20 automatisch von einem Kodierungs-Gatterelementen besteht, wie viele Übertragungen 35 zyklus in einen Dekodierungszyklus um, wenn die einer einzelnen Nachricht erforderlich sind, um die nächste abgehende Nachricht vom Datenverarbeiter Nachricht zu jedem gewünschten Bestimmungsort zu 11 empfangen wird, wodurch eine Nachricht dekosenden. Wenn fehlerhafte Paritätsvergleiche vorkom- diert wird, die er gerade kodiert hat. Wenn die Nachmen, benachrichtigt der Steuerkreis 127 den Daten- rieht richtig kodiert wird, ist anzunehmen, daß der verarbeiter 11 von der unrichtigen Adresse und über- 40 Puffer-Kodierer 20 störungsfrei ist, wobei er autoträgt sämtliche anderen Adressen für die Nachricht matisch mit dem normalen Kodierungszyklus fortzu dem Wählersucher 22. fährt. Wenn jedoch diese Prüfdekodierung eine
Nach Beendigung der Kodierung und Abgabe ge- Störung in der Dekodierungseinrichtung anzeigt, wird eigneter Bestätigungen wird der Datenverarbeiter 11 ein Alarmsignal zum Instandhaltungspersonal überfreigegeben. Der Wählersucher 22 wird dann benach- 45 tragen.
richtigt, daß eine Nachricht in Wartestellung ist, wo- Wählersucher
bei der Wählersucher 22 mit Hilfe der Textadressen
und Paritätsausgangsgatter 131 bis 134 im Puffer- Nachrichten, welche vom Datenverarbeiter 11 aus-
Kodierer 20 die Nachricht zur gewählten Schalt- gehen, werden im Puffer-Kodierer 20 kodiert. Bevor zentrale 23 überträgt. Diese Nachricht besteht aus 50 sie über die abgehende Fernleitung übertragen den vom Textregister 105 übertragenen Text, ferner werden können, müssen sie zunächst an eine Schaltaus den Text-Paritäts-Bits des Text-Paritätsspeichers zentrale 23 zur zeitweisen Speicherung übergeben 112, weiterhin aus den Adressen des Adressen- werden. Die Funktion des Wählersuchers 22 besteht registers 106 und schließlich aus den Adressen-Pari- darin, festzustellen, welche von sämtlichen im Schalttäts-Bits des Adressen-Paritätsspeichers 123. 55 Zentrum verfügbaren Schaltzentralen 23 die laufende
Nach Beendigung der Übertragung benachrichtigt Nachricht aufnehmen kann, den Puffer-Kodierer 20 der Wählersucher 22 den Puifer-Kodierer 20 von mit der ausgewählten Schaltzentrale 23 zu verbinden dieser Tatsache, wobei dieses Signal zum Steuerkreis und die Übertragung der Nachricht vom Puffer zur 127 übertragen wird. Wenn weitere Adressen gesen- Schaltzentrale zu überwachen. Bei von anderen det werden sollen, wird der Wählersucher 22 benach- 60 Schaltzentren kommenden Nachrichten bewirkt der richtigt, daß eine weitere Übertragung bevorsteht. Wählersucher nach Speicherung einer vollständigen Wenn dies nicht der Fall ist, wird der Puffer-Kodierer Nachricht in einer der Vielzahl von Schaltzentralen außer Tätigkeit gesetzt und zum Empfang einer 23, daß der Puffer-Kodierer 20, wenn er verfügbar neuen Nachricht vorbereitet. ist, mit der Schaltzentrale 23 verbunden wird, welche
Wenn eine Schaltzentrale 23 von einer ankommen- 65 die Nachricht enthält, und daß wiederum die Überden Fernleitung eine Nachricht erhält, wird der tragung der Nachricht überwacht wird. Wähler 22 von dieser Tatsache benachrichtigt und Der Wählersucher 22 besteht aus Bauteilen, die
belegt seinerseits den Puffer-Kodierer 20. Damit ist unmittelbar zum Puffer-Kodierer 20 gehören, der
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sämtlichen Schaltzentralen 23 gemeinsam ist, ferner Beispiel kann eine Nachricht von einer festen maxiaus weiteren Bauteilen, die jeweils zu einer beson- malen Länge oder einer geringeren Länge eine vorderen Schaltzentrale 23 gehören. Der zu jeder Schalt- bestimmte Anzahl von zugehörigen Adressen aufzentrale 23 gehörende Teil besteht aus Multivibrator- weisen. Jede Nachricht, die langer als die vorgekreisen und UND-Gattern, welche Nachrichten und 5 schriebene Maximallänge ist, wird durch den Wäh-Steuerinformationen der Bit-Steuerung 28 und der lersucher festgestellt, der dann die Anzahl der diese Nachrichtensteuerung 27 zuleiten und sie von diesen Nachricht begleitenden Adressen begrenzt, indem er wegführen. Der zum Puffer-Kodierer 20 gehörige eine Adresse für jedes zusätzliche Textwort der Teil des Wählersuchers 22 besteht aus Multivibrator- Nachricht zurückweist.
Zählerkreisen und UND-Gatter-Übersetzungskreisen, io Wenn aus irgendeinem Grund, z. B. durch einen welche nach Empfang eines Signals von einer der Fehler in der Einrichtung, eine Verbindung zwischen Schaltzentralen 23 die vorgeschriebene Anzahl von dem Puffer-Kodierer 20 und der Schaltzentrale 23 Nachrichten-Bits, die in jeder Richtung übertragen für eine Zeit hergestellt wird, die größer ist als sie werden, abzählen. Die zweiseitige Übertragung er- zur Beendigung der Übertragung einer Nachricht fordert, daß zwei Übersetzer vorgesehen sind. 15 notwendig ist, wird die zu der Übertragung gehörige
Bei abgehenden Nachrichten zeigt der Puffer- Wählersucher-Steuerschaltung diesen Zustand er-Kodierer20 dem Wählersucher-Steuerkreis, der zu kennen, die Verbindung zwischen dem Pufferjeder Schaltzentrale 23 gehört, an, daß eine Nach- Kodierer und der Schaltzentrale unterbrechen und rieht kodiert wurde und auf die Übertragung wartet. die Instandhaltungseinrichtungen von einer unrich-Der Steuerkreis des Wählersuchers 22 in einer be- ao tigen Arbeitsweise während einer Nachrichtenüberstimmten Schaltzentrale 23 stellt dann die Verfüg- tragung benachrichtigen. Eine derartige Anordnung barkeit von Speicherraum in der entsprechenden stellt sicher, daß der Puffer-Kodierer 20 nicht dau-Schaltzentrale 23 fest, wobei bei Verfügbarkeit von ernd mit einer der Schaltzentralen 23 verbunden ist, Raum eine Nachricht von der bestimmten Wähler- so daß nicht sowohl der Puffer-Kodierer als auch die sucher-Steuerschaltung zum Puffer-Kodierer 20 ge- *s Schaltzentrale dauernd außer Tätigkeit gesetzt geben wird, um den Puffer-Kodierer zu belegen. werden, wenn nur eine der beiden Einrichtungen Ferner wird die entsprechende Schaltzentrale 23 vor- nicht in Ordnung ist. bereitet, die wartende Nachricht in der richtigen Zeit .
im Zyklus der Schaltzentrale zu empfangen. Wenn Leitungsabtaster
aus irgendeinem Grund der Puffer-Kodierer den Be- 30 Der Leitungsabtaster 32 ist in Blockform im setztzustand nicht angenommen hat, stellt der Wäh- Fig. 15 dargestellt. Er besteht aus logischen Schaltlersucher 22 nach weiterer Befragung diesen Zustand elementen, wie Multivibrator, UND- und ODER-fest und unterbricht die Verbindung zur Schaltzen- Kreisen. Die Hauptfunktion des Leitungsabtasters trale 23, wobei der Zustand der Vorbereitung der besteht darin, eine Schaltzentrale 23 für einen beSchaltzentrale 23 beseitigt wird. 33 stimmten Dienst vorzubereiten, der von ihr durch Wenn der Puffer-Kodierer 20, wie gewünscht, den eine ankommende Leitung 25 gefordert wird. Diese Besetztzustand vorfindet, benachrichtigt die Schalt- Funktion wird dadurch erfüllt, daß der den Dienst zentrale 23 den Wählersucher 22, mit der Übertra- anfordernden Leitung eine verfügbare Speicherobergung der Nachricht zu beginnen. Dieses Signal wird fläche in einer verfügbaren Schaltzentrale 23 zugezur Wählersucherschaltung übertragen, die zum 40 ordnet ist, wobei die Zuordnung aufrechterhalten Puffer-Kodierer 20 gehört, wo ein Zähler in Gang bleibt, bis eine ganze Nachricht aufgenommen ist und gesetzt wird. Der Zähler benachrichtigt seinerseits die Leitung freigegeben wird, den Puffer-Kodierer 20 über einen Übersetzer, mit Die ankommenden Leitungen 25 sind in bestimmder Übertragung bestimmter Teile der Nachricht in ten Gruppen zur Befragung durch den Leitungsabparalleler Form in bestimmten Zeitintervallen zu be- 45 taster 32 angeordnet. Die Auswahl einer Leitung aus ginnen. Zuerst wird der Text der Nachricht über- einer Gruppe und die Übersetzung in eine bestimmte tragen, dem die Bestimmungsadresseninformation kodierte Bezeichnung für die ausgewählte Leitung erfolgt, folgen in der Leitungs-Vorzugsschaltung 251. Der Die Arbeitsweise des Wählersuchers 22 bei der Be- Leitungswähler besteht aus einer Anzahl derartiger handlung von ankommenden Nachrichten ist im we- 50 Leitungs-Vorzugsschaltungen 251, die jeweils einer sentlichen dieselbe, abgesehen davon, daß Nachrich- bestimmten Anzahl von ankommenden Leitungen ten in einer Schaltzentrale 23, welche auf eine Über- angepaßt sind.
tragung zum Puffer-Kodierer 20 warten, ein Signal In einer besonderen Zeitfolge, die später ein-
vom Puffer-Kodierer 20 zum Wählersucher 22 ab- gehender beschrieben wird, wird ein Dienstanfordewarten müssen, daß der Puffer-Kodierer zum Emp- 55 rungssignal, das in jeder Leitungs-Vorzugsschaltung fang einer Nachricht zur Verfügung steht. Jetzt belegt erzeugt wird, zu jeder zugehörigen ankommenden der Wählersucher 22 den Puffer-Kodierer 20 und Leitung geleitet. Nach Empfang dieses Signals leitet führt später eine Prüfung durch, um sicherzustellen, die ankommende Leitung eine Dienstanforderung ein, daß der Puffer-Kodierer 20 in der Tat in belegtem wenn sie einen Nachrichten-Startkode erkannt hat Zustand ist. Der Wählersucher 22 öffnet dann vom 60 und wenn sie noch nicht einer bestimmte Speicher-Speicher zum Puffer führende Übertragungsgatter, fläche in einer Schaltzentrale 23 zugeordnet ist. Jede wobei eine Parallelübertragung der Wörter der Nach- Leitungs-Vorzugsschaltung 251 wählt eine der zugericht zum Puffer-Kodierer 20 nacheinander ermög- hörigen Fernleitungen aus, die einen Dienst anforlicht wird. dert, und identifiziert sie durch eine bestimmte Kode-
Zur Übertragung besonders langer Nachrichten 65 zahl. Diese Auswahl und Identifizierung geschieht in bewirkt der Wählersucher 22 eine Sperrung der Über- der Gruppe von Leitungsvorzugswählern 252 und im tragung von mehr als einer bestimmten Anzahl von Übersetzer 253. Bestimmungsadressenkodes für jede Nachricht. Zum Die Gruppenvorzugsschaltung 255 dient dazu, eine
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der Leitungs-Vorzugsschaltungen 251 auszuwählen Die ankommenden Leitungen werden in bestimm-
und ihre Wahl zu identifizieren. Aus Gründen der ten kleinen Gruppen mit entsprechenden Leitungs-Zuverlässigkeit kann eine Vielzahl von Gruppen- Vorzugswählern 252 in der Leitungs-Vorzugsschal-Vorzugsschaltungen vorgesehen werden. Nach Emp- tung 251 am Eingang des Leitungsabtasters 32 so fang von Besetzt-Signalen von einer oder mehreren 5 verbunden, daß, wenn ein Fehler in einer der ankom-Leitungs-Vorzugsschaltungen 251, die anzeigen, daß menden Leitungen oder in der Abtasterschaltung aufeine oder mehrere der zugehörigen ankommenden tritt, die zu der Leitungsgruppe gehört, welche diese Leitungen 25 einen Dienst anfordern, wählt die ankommende Leitung enthält, wird nur diese Gruppe Gruppen-Vorzugsschaltung 255 eine bevorzugte be- von ankommenden Leitungen außer Dienst gestellt, setzte Leitungs-Vorzugsschaltung, leitet ein Betäti- io Der Leitungsabtaster 32 überträgt ein Abtastergungssignal zu der gewählten Leitungs-Vorzugsschal- Fehlersignal an die betroffene Gruppe von Leitungen, tung und identifiziert sie mit einer anderen bestimm- so daß diese Leitungen belegt werden können, um ten Kodeangabe. Nach Empfang des Betätigungs- einen Empfang von nachfolgenden Nachrichten zu signals von der Gruppen-Vorzugsschaltung leitet die verhindern. Die Schaltung ist so eingerichtet, daß gewählte Leitungs-Vorzugsschaltung 251 die Kode- 15 jede ankommende Leitung in der Gruppe, in der ein angabe der gewählten ankommenden Leitung zur Fehler auftritt und die zu dieser Zeit besetzt ist, nicht Gruppen-Vorzugsschaltung, die ihrerseits den Iden- außer Dienst gestellt wird, bis die Nachricht übertifizierungskode der Leitungs-Vorzugsschaltung hin- tragen und die ankommende Leitung frei gemacht ist. zufügt und die kombinierte Kodeangabe an alle Lei- .
tungsnummern-Gatterkreise 263 überträgt, wobei so Abgehende Leitungsschaltung
diese jeweils zu einer bestimmten Schaltzentrale 23 Die abgehende Leitungsschaltung 24 besteht aus
gehören. Multivibrator, UND- und ODER-Kreisen, die zur Er-
Gleichzeitig mit diesen Operationen werden die leichterung der Erläuterung in Fig. 14 durch Funk-Schaltzentralen 23 durch den Freiverteiler 262 ab- tionsblocks dargestellt sind. Eine der Hauptfunktionen getastet, der nach Auffinden eines freien Speicher- 35 der abgehenden Leitungsschaltung ist die Übertragung raums in einer bestimmten Schaltzentrale 23 das An- eines Signals an ein anderes Anschlußschaltzentrum, forderungssignal einer ankommenden Leitung zu das anzeigt, daß die Leitung frei ist und zur Vereinem entsprechenden Leitungsnummern-Gatterkreis fügung steht, eine gleiche Freianzeige von dem ent-263 gibt. Die Gruppen-Vorzugsschaltung 255 wählt fernten Anschlußschaltzentrum während aller Zeiten daraufhin eine der Schaltzentralen 23 aus, die in 30 zu empfangen, wenn diese Leitung nicht für Nachdiesem Augenblick verfügbaren Raum aufweist, und richten benutzt wird. Die abgehende Leitungsgibt ein SchaltzentralenAuswahlsignal zum Leitungs- schaltung prüft die rückkehrenden Freisignale auf nummern-Gatterkreis 263, der zu dem gewählten Fehler, wobei die Leitung bei Feststellung einer vorSchalter gehört. Der gleichzeitige Empfang dieser bestimmten Anzahl von Fehlern für das entspre-Signale ermöglicht es, daß der Leitungsnummern- 35 chende Anschlußschaltzentrum besetzt erscheint. Gatterkreis 263 ein Signal erzeugt, das dazu dient, Die Nachrichten-Frei-Steuerung 201 erhält ein be-
die gewählte Schaltzentrale zu belegen. Dieses Ver- stimmtes sich wiederholendes Signal vom Taktgeber, fahren zur Auswahl aus einer Gruppe von Schalt- der Frei-Generator bezeichnet ist. Wenn sich die abzentralen, die verfugbaren Speicherraum angeben, gehende Leitung 24 im freien Zustand befindet, gewährleistet, daß sämtliche Schaltzentralen auch 40 betätigt die Bestätigungs-Erkennungsschaltung 203 während der Perioden geringer Nachrichtendichte be- die Nachrichten-Frei-Steuerung 201, um das Freinutzt werden. Signal über die Vorwärtsleitung 200a zu übertragen, Gleichzeitig mit der Übertragung des Besetzt-Si- die einen freien Zustand anzeigt. Dieses Frei-Signal gnals zur gewählten Schaltzentrale 23 wird der Iden- wird im entfernten Anschlußschaltzentrum emptifizierungskode für die gewählte Eingangsleitungs- 45 fangen und ein gleiches Signal zum Ursprungsschaltschaltung 25, die einen Dienst anfordert, über die zu- Zentrum über die Rückwärtsleitung 20O6 der Leitung gehörige Leitungsnummer-Gatterschaltung 263 zur zurückgegeben. Alle Fehler, die während dieser Bit-Steuerung 28 der gewählten Schaltzentrale 23 Übertragung von und zu der entfernten Vermittlungsübertragen. Die Schaltzentrale 23 übersetzt ihrerseits stelle auftreten, sollten als Fehler in dem Signal die empfangene Eingangsleitungsschaltungsbezeich- 50 erscheinen, welches über die Rückwärtsleitung 200& nung und überträgt ein Leitungsbetätigungs-Signal empfangen wird.
unmittelbar zur Eingangsleitungsschaltung 25, das Die Verzögerungsschaltung 204 empfängt das in
dazu dient, das Dienstanforderungs-Signal zum Lei- der entfernten Vermittlungsstelle entstandene Freitungsabtaster zu sperren. Signal zusammen mit einem Zeitsignal, das in jedem
Wenn sämtliche einen Dienst anfordernde ankom- 55 Bit-Intervall, welches positiven Anzeigen im Freimende Leitungen befriedigt sind, wird wiederum ein Signal entspricht, Impulse aufweist. Somit zeigt das Dienstanforderungs - Gattersignal im Dienstanfor- Nichtvorhandensein eines Impulses auf der Rückderungs-Betätigungskreis 254 jeder Leitungs-Vor- leitung 20O6 zu der Zeit, wenn ein Zeitsignal in der zugsschaltung erzeugt und die ganze Operation Verzögerungsschaltung 204 empfangen wird, eine wiederholt. Die letztgenannte Operation dient dazu, 60 binäre Null oder das Nichtvorhandensein eines Imdiejenigen ankommenden Fernleitungen 25 zu beta- pulses in den rückkehrenden Daten an. tigen, die belegt wurden, die jedoch noch nicht vom Die rückkehrenden Daten, in diesem Fall die Frei-
Leitungsabtaster 32 erkannt wurden. Somit verhin- Anzeige, werden zeitweise in der Verzögerungsdert das Vorsehen der Dienstanforderungs-Betäti- schaltung 204 gespeichert, während das Zeitsignal gungseinrichtung 254, daß diejenigen ankommenden 65 benutzt wird, um die Fehleranzeige 206 und die Leitungen, welche einen geringen Vorzug aufweisen, Bestätigungs-Erkennungsschaltung 203 zu betätigen, von Leitungen mit höherem Vorzug ausgesperrt Ein Bit der rückkehrenden Daten wird dann in das werden. Rückphasen-Verschieberegister 208, wo es für ein
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bestimmtes Intervall gespeichert und dann durch den geleitet. Wenn der besondere Bestätigungskode nachfolgenden Bit ersetzt wird. Danach wird der erkannt ist, wird der Schreibzähler 210 in den Schreibzähler 210 durch das Zeitsignal von der Ver- Normalzustand versetzt, die Fehleranzeige 206 wird zögerungsschaltung 204 betätigt, um die richtige benachrichtigt, und die Nachricht-Frei-Steuerung Stufe des Rückphasen-Verschieberegisters 208 zum 5 201 betätigt, um die Übertragung des Frei-Signals Empfang des nächsten Nachrichten-Bits in Tätigkeit wiederaufzunehmen.
zu setzen. Der Ablesezähler 225 beginnt nunmehr zu arbeiten,
Die Fehleranzeige 206 liest das Rückphasen-Ver- wobei ein Benachrichtigungssignal an die entspreschieberegister 208 in speziellen Intervallen ab und chende Schaltzentrale 23 vorausgeht, das die nachzeichnet jeden Fehler im Frei-Signal auf, der durch io folgende Information von der Rückwärtsleitung 200ö Abweichungen des speziellen für das Frei-Signal be- eine Bestätigung der gerade zum entfernten Schaltstimmten Kode angezeigt wird. Wenn mehr als eine Zentrum übertragenden Nachricht darstellt. Die vorbestimmte Anzahl von Fehlern in einem gege- Schreib- und Ablesezähler 210 bzw. 225 bewirken, benen Zeitintervall auftritt, während die abgehende wie ihr Name sagt, das Aufschreiben der Bestätigung Leitung frei ist, benachrichtigt die Fehleranzeige 206 15 im Rückphasen-Verschieberegister 208 und ihr Abdie Besetzt-Frei-Schaltung 215, welche ihrerseits eine lesen nach einer Zeitverzögerung, um eine ge-Besetzt-Anzeige an den Leitungsfehler 31 überträgt. wünschte Phasenverschiebung zu erhalten. Die Fehleranzeige 206 fährt dann fort, das Frei- Es sind Anhaltekreise vorgesehen, so daß, wenn
Signal zu prüfen, wobei, wenn während nachfolgen- aus irgendeinem Grund eine Bestätigung der überder Zeitintervalle der bestimmten Dauer Fehler fest- so tragenen Nachricht vom entfernten Schaltzentrum gestellt werden, die abgehende Leitungsschaltung 24 innerhalb einer bestimmten Zeit vom Ende der Nachweiterhin den Besetzt-Zustand anzeigt. richtenübertragung an nicht erhalten wird, die Schalt-
Nach dem ersten Intervall, in dem keine Fehler zentrale 23 automatisch die abgehende Leitung 24 im Frei-Signal festgestellt werden, benachrichtigt die dadurch freigibt, daß keine weiteren Leitungs-Betäti-Fehleranzeige 206 wiederum die Besetzt-Frei-Schal- as gungssignale mehr an die Leitungs-Erregungsschaltung 215, die ihrerseits die abgehende Leitungsschal- tung 220 gegeben werden.
tung 24 dem Leitungswähler 31 als frei angibt. Der Die Nachrichten-Frei-Steuerung 201 dient dazu,
dem Leitungswähler 31 angegebene Besetzt-Zustand den Nachrichtenausgang entweder mit dem Freibleibt der Verarbeitung einer Nachricht nach Über- Generator-Signal-Eingang oder mit dem Nachrichtentragung der Nachricht wirksam, bis das Frei-Signal 30 Dateneingang zu verbinden. Das Arbeitszeitsignal wieder zum entfernten Schaltzentrum übertragen, tritt in jedem Zeitintervall auf, während das Freirückgeführt und fehlerfrei befunden ist. Generator-Signal in jedem zweiten Zeitintervall
Von der Ausgangs-Schaltzentrale 23 werden Nach- erscheint. Wenn sich die abgehende Leitung 24 in richten übertragen, wenn eine abgehende Leitungs- freiem Zustand befindet, ferner während der Zeit, in schaltung 24 vom Leitungswähler 31 für diese Funk- 35 der eine Nachricht bestätigt wird, liefert die Bestätition bestimmt wird. Die erste Anzeige, daß eine freie gungs-Erkennungsschaltung 203 zusammen mit dem abgehende Leitung gewählt wurde, ist ein Besetzt- Frei-Generator-Signal das Frei-Signal an die abSignal, das vom Leitungswähler 31 in der Besetzt- gehende Nachrichtenleitung 200fl. Während des freien Frei-Schaltung 215 empfangen wird. Die Besetzt- Zustande der abgehenden Leitung ist das Frei-Frei-Schaltung 215 sperrt ihrerseits eine weitere 40 Generator-Signal das einzige aktive Signal, das in der Zählung von Fehlern durch die Fehleranzeige 206, Leitungsschaltung zirkuliert. Wenn Nachrichtenbezeichnet die abgehende Leitung für den Leitungs- Daten-Signale während dieser Zeit empfangen werwähler 31 als besetzt und veranlaßt die Bestätigungs- den, stören sie die Frei-Signale im Modulator an der Erkennungsschaltung 203 mit dem Erwarten eines abgehenden Nachrichtenleitung 200ß. Der Modurichtigen Start-Kodes für die Nachrichtenbestätigung 45 lator liefert in diesem Fall eine Anzeige eines derauf der Rückleitung 200ö zu beginnen, das Frei- artigen fehlerhaften Zustande.
Signal von der Vorwärtsleitung 20O0 zu entfernen Die Leitungs-Erregungsschaltung 220 dient dazu,
und die Überwachung der Leitungserregungsschal- eine Information zwischen der abgehenden Leitungstung 220 zu beginnen, um festzustellen, daß die ab- schaltung und der mit ihr verbundenen Vielzahl von gehende Fernleitung in den freien Zustand zurück- 50 Schaltzentralen 23 während der Übertragung einer versetzt werden soll. Nachricht durchzulassen. Das Durchlassen geschieht
Mehrere der Schaltzentralen 23 haben Zutritt zu durch Signale vom Leitungsnummernübersetzer 29 einer bestimmten abgehenden Leitung 24. Der Lei- mit der Signal-Übertragungsgeschwindigkeit der Nachtungsnummernübersetzer 29 bestimmt, welcher Weg richtendaten, die zum Leitungs-Betätigungskreis 220 zur Leitungs-Erregungsschaltung 220 durch die rieh- 55 kommen. Dieser Schaltzentrale 23 entspricht ein Leitige Nachricht der entsprechenden Schaltzentrale 23 tungs-Betätigungseingang, wobei jedoch nur einer zu verfolgen ist. Dann werden die Nachrichten-Bits dieser Eingänge bei einer Nachricht zu oder von der in der Nachrichten-Frei-Steuerung 201 empfangen entsprechenden Schaltzentrale 23 wirksam ist. und mit der richtigen-Bit-Geschwindigkeit zur Vor- Die Verzögerungsschaltung 204 erhält Zeitsignale
wärtsleitung 200a geleitet. 60 vom Demodulator und Datensignale auf der Rück-
Die abgehende Leitungsschaltung empfängt und führ-Nachrichtenleitung 20O6. Die Zeitsignale treten prüft ferner Nachrichtenbestätigungen von dem ent- in jedem Zeitintervall auf, während die Nachrichtenfernten Schaltzentrum und überträgt diese Nach- signale in jedem zweiten Zeitintervall erscheinen, richtenbestätigungen in richtiger Phase zu der ent- Beide Signale werden über Verzögerungselemente sprechenden Schaltzentrale 23. Die Bestätigung wird 65 zugeführt.
über die Rückwärtsleitung 200ö empfangen und in Der Schreibzähler 210 ist ein herkömmlicher Zähgleicher Weise, wie es für das Frei-Signal beschrieben ler, der aus Multivibratoren und UND-Gattern bewurde, in das Rückphasen-Verschieberegister 208 steht. Er ist ein zweistufiges Verschieberegister, das
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bis vier zählt, einen neuen Zyklus beginnt und bei Nachrichten zu einer Schaltzentrale 23 zu übertragen jedem Eingangssignal von der Verzögerungsschaltung und schließlich Bestätigungen von der Schaltzentrale 204 weiterschaltet. Die vier einzelnen Ausgänge des 23 zum Ursprungsanschluß zu übertragen. Schreibzählers 210 werden der Reihe nach der Die Verzögerungsschaltung 230 empfängt dauernd Bestätigungs-Erkennungsschaltung 203 und der Feh- 5 ein sich wiederholendes Zeitsignal von dem Demoleranzeige 206 zugeführt. Ferner betätigt der Zähler- dulator, der mit der Vorwärtsleitung 200tt der anausgang das Rückphasen-Verschieberegister 208, und kommenden Leitung verbunden ist. Ferner zirkuzwar jedesmal, wenn ein rückkehrendes Nachrichten- Heren, während die Leitung frei ist, Frei-Signale in signal von der Verzögerungsschaltung 204 empfangen den Vorwärts- und Rückwärtsleitungen 200e und wird. Nach Erkennen des Bestätigungs-Start-Kodes io 200ö der Leitung. Diese Zeit- und Frei-Signale sind versetzt die abgehende Fernleitung 24 den Schreib- identisch mit den Eingangssignalen zur abgehenden zähler 210 in den Anfangszustand. Leitungsschaltung 24. Das über die Leitung 200a Der Ablesezähler 225 arbeitet im wesentlichen in empfangene Frei-Signal wird in der Verzögerungsder gleichen Weise wie der Schreibzähler 210 und schaltung 230 gespeichert, während die Zeitsignale liefert vier einzelne nacheinanderfolgende Ausgänge 15 vom Demodulator zur Nachrichten-Erkennungsentsprechend den einzelnen Phasen. Während des schaltung 232 und zur Fehleranzeige 233 übertragen Nachrichtenzustands wird der Ablesezähler durch ein und auch in der Verzögerungsschaltung 230 verSignal von der Bestätigungs-Erkennungsschaltung 203 zögert werden. Nach einer geeigneten Verzögerung zusammen mit einem Leitungs-Betätigungssignal von läßt das Zeitsignal die Information, in diesem Fall der Schaltung 220 in den Anfangszustand zurück- ao das Frei-Signal, von der Verzögerungsschaltung 230 versetzt. Nach der Zurückversetzung wird der Ab- zum Phasenschieberegister 234 durch und schaltet lesezähler 225 in regelmäßigen Intervallen entspre- nach einer weiteren Verzögerung den Schreibzähler chend den nachfolgenden Leitungs-Betätigungs- 235 weiter.
Signalen weitergeschaltet. Die Arbeitsweise des Die im Phasenschieberegister 234 gespeicherte In-Ablese- und Schreibzählers wird durch die Bestäti- 35 formation wird auch in der Fehleranzeige 233 gungs-Erkennungsschaltung 203 synchronisiert. registriert, während das Zeitsignal eine Fehlerinfor-Das Rückphasen-Verschieberegister 203 empfängt mation von der Fehleranzeige 233 zur Nachrichtendie rückkehrenden Nachrichtensignale über die Ver- Frei-Steuerung 236 durchläßt. Wenn keine Fehler zögerungsschaltung 204 und speichert sie in einer vorhanden sind, überträgt die Nachrichten-Freinormalen vorbestimmten Folge. Das Register 208 30 Steuerung 236 ein entsprechendes Frei-Signal auf der führt den Bestätigungs-Start-Kode der Bestätigungs- Rückleitung 20O6 zur abgehenden Leitung des Erkennungsschaltung 203 und den Frei-Kode der Ursprungsanschlusses. Wenn eine oder mehrere Fehleranzeige 206 nach Empfang jedes Demodulator- Fehler festgestellt werden, sperrt die Nachrichten-Zeitsignals zu, dem ein Signal vom Schreibzähler 210 Frei-Steuerung 236 die Übertragung von Teilen des folgt. Der Schreibzähler 210 wird dann zur Vor- 35 Frei-Signals auf der Leitung 200,,, so daß eine Anbereitung für den Eingang der nächsten Phase zum zeige erzeugt wird, die den Fehlern entspricht, welche Register 208 weitergeschaltet. Die Bestätigung der im auf der Leitung 200fl empfangenen Frei-Signal rückkehrenden Nachricht wird über die Leitungs- festgestellt werden.
Erregungsschaltung 220 nach Empfang des Leitungs- Die Übertragung von unabhängigen Frei-Signalen Erregungssignals übertragen. Die Fehleranzeige 206 40 über die Leitungen 200a und 200ö während des freien beobachtet während des freien Zustande Fehler im Zustande der Leitung macht ein kompliziertes Rück-Frei-Kode. Nach Feststellung von zwei aufeinander- phasen-Verschiebenetzwerk in der ankommenden folgenden Fehlern wird die fehlerhafte abgehende Leitungsschaltung unnötig, da Angaben von der zu-Leitung24 über die Besetzt-Frei-Schaltung 215 be- gehörigen Abschlußschaltzentrale 23, welche den legt und eine entsprechende Anzeige zu den Instand- 45 Empfang einer Nachricht über die Leitung 200a besetzungseinrichtungen gegeben. Eine Anforderung stätigen, nicht in Phase mit dem Frei-Signal sind, das für eine Wiederholung der Nachricht wird als der- auf der ankommenden Nachrichtenleitung 200a empartiger Fehler betrachtet. Wenn ferner die abgehende fangen wird. Andere Signale als das Frei-Signal wer-Leitung 24 nicht innerhalb einer vorgeschriebenen den ebenfalls zum Ursprungsanschluß über die RückZeit nach dem Besetztwerden den freien Zustand an- 50 leitung 20O6 zurückgeführt, wenn eine Anzeige eines nimmt, benachrichtigt wiederum eine Anhalteschal- Ausfalls in den zugehörigen Leitungsabtaster in der tung in der Fehleranzeige die Instandsetzungseinrich- Nachrichten-Frei-Steuerung 236 empfangen wird, tungen nach Freigabe der abgehenden Leitung durch oder es wird ein Start-Kode-Signal, das die bevordie Schaltzentrale 23. Alle anderen Fehleranzeigen stehende Übertragung einer Nachricht anzeigt, von erfordern ein vorgeschriebenes fehlerfreies Intervall, 55 der Nachrichten-Erkennungsschaltung 232 geliefert, bevor die abgehende Leitung wieder in den freien Wenn die Übertragung einer Nachricht beginnen Zustand zurückversetzt werden kann. SOH, wird ein eindeutiger Start-Kode in das Phasen-. , j T .. schieberegister 234 geschrieben, wie er über die Vor-Ankommende Leitung wärtsleitung 200a empfangen wird. Der Start-Kode Die ankommende Leitungsschaltung 25 (F i g. 13) 60 wird in der Nachrichten-Erkennungsschaltung 232 besteht aus einer Gruppe von logischen Kreisen. Ihre erkannt und nach Empfang des nächsten Demodu-Hauptfunktionen bestehen darin, ein Signal zu emp- lator-Zeitsignals von der Nachrichten-Erkennungsfangen und zu übertragen, das einen freien Zustand schaltung 232 zur Nachrichten-Frei-Steuerung 236 der Leitungen zu jeder Zeit anzeigt, wenn Nach- durchgelassen. Dieser Ausgang dient ferner dazu, sorichten nicht bearbeitet werden, ferner das Freisignal 6g wohl den Schreibfehler 235 als auch den Ableseauf Fehler zu prüfen und, wenn Fehler gefunden wer- zähler 238 in den Normalzustand zurückzuversetzen, den, eine geeignete Anzeige zur abgehenden Leitung Die Nachrichten-Frei-Steuerung 236 spricht auf im Ursprungsanschluß zu übertragen, ankommende den Empfang des Start-Kodes an, indem sie die
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Rückwärtsleitung 200fc mit der Leitung-Erregungs- den Inhalt der Register-Multivibratoren zur Leitungsschaltung 239 verbindet, welche Bestätigungsanzeigen Betätigungsschaltung 239 in der Serienform, in der von der zugehörigen Schaltzentrale 23 erhält. Die die Nachricht anfangs von der Vorwärtsleitung 200„ Nachrichten-Erkennungsschaltung 232 überträgt nach empfangen wurde.
Erkennung des Start-Kodes eine Anforderung zum 5 Die Fehleranzeige 233, die aus UND-Gattern, Leitungsabtaster 32 zum Bereitstellen eines Nach- Multivibratoren und ODER-Gattern besteht, erkennt richtenspeicherraums im Speicher 26 einer der das Vorhandensein des Frei-Kodes im Phasen-Schaltzentralen 23 des zugehörigen Anschlusses. Der Schieberegisters 234. Das NichtVorhandensein des Leitungsabtaster 32 wählt seinerseits eine Schalt- Frei-Kodes während vorbestimmter Intervalle stellt zentrale 23 mit verfügbarem Speicherraum, um die io einen Fehler dar und ergibt die Rückstellung eines Nachricht zu empfangen, und weist den entsprechen- Multivibrators, dessen Ausgang das Vorhandensein den Leitungsnummern-Übersetzer 29 an, die Ver- des Frei-Signals auf der Rückwärtsleitung 200& fügbarkeit des Raums in einem Speicher 26 durch steuert und dessen Rückstellung dazu dient, den Übertragen geeigneter Signale zur Leitungs-Betäti- Frei-Kode zu sperren.
gungsschaltung 239 zu bestätigen. Das erste emp- »s Während der Nachrichtenübertragung wird das fangene derartige Signal dient dazu, die Übertragung Frei-Signal durch ein Signal von der Nachrichtendes Anforderungssignals für den Speicherraum von Erkennungsschaltung 232 gesperrt. Auf diese Weise der Nachrichten-Erkennungsschaltung 232 zum Lei- erzeugt ein einzelner Fehler den Frei-Kode auf der tungsabtaster 32 zu sperren. Die Leitung-Erregungs- Rückwärtsleitung 200fe für zwei volle Bit-Zeiten, Ausgangssignale schalten den Ablesezähler 238 ao denen das Nichtvorhandensein des Frei-Kodes für weiter, um die Nachricht, wie sie im Phasenschiebe- die nächsten zwei Bit-Zeiten folgt,
register 234 gespeichert ist, über die Leitungs- Die Nachrichten-Erkennungsschaltung 232 verhin-
Erregungsschaltung 239 für die gewählte Schalt- dert, daß die ankommende Leitungsschaltung einen zentrale 23 abzulesen. falschen Start-Kode erkennt, bevor ein gültiger Frei-
Wenn die Schaltzentrale 23 die vollständige an- as Kode im Phasenschieberegister 234 erkannt ist. Ein kommende Nachricht erhalten hat, wird eine geeig- Start-Kode, der vor dem Frei-Kode auftritt, ist unnete Bestätigung über den Leitungs-Erregungskreis gültig, da für den Frei-Kode ein Umlauf durch die 239 und die Nachrichten-Frei-Steuerung 236 zur Vorwärts- und Rückwärtsleitungen 200a und 200ft nach Rückwärtsleitung 200fc übertragen. Nach Beendigung jeder Nachrichtenübertragung erforderlich ist, bevor der Bestätigung werden sämtliche Leitungs-Erre- 30 die abgehende Leitungsschaltung frei werden kann,
gungssignale beseitigt, wobei die Nachrichten- Wenn der Start-Kode für eine Nachricht im Pha-
Erkennungsschaltung 232 in Tätigkeit gesetzt wird, senschieberegister 234 vorhanden ist, wird er durch um die Nachrichten-Frei-Steuerung 236 zu benach- die' Nachrichten-Erkennungsschaltung 232 erkannt, richtigen, die Freianzeige wieder mit dem abgehenden Die Nachrichten-Frei-Steuerung 236 dient dazu,
Nachrichtenleiter 200& zu verbinden. Bevor jedoch 35 die Rückleitung 20O6 mit dem Eingang des Freidas Frei-Signal dem Nachrichtenleiter wieder züge- Generators vom Taktgeber mit dem Bestätigungseinführt wird, muß die Fehleranzeige 233 angeben, daß gang von der Leitungs-Erregungsschaltung 239 zu das Frei-Signal auch im Phasenschieberegister 234 verbinden oder diese beiden Eingänge zu sperren,
vorhanden ist und daß das Abtaster-Ausfallsignal
nicht vorhanden ist. Unter diesen Bedingungen wird 40 Leitungswähler
die ankommende Fernleitungsschaltung25 wieder in Der Leitungswähler31 (Fig. 16 bis 18) dient dazu,
den freien Zustand zurückversetzt. Nachrichtenadressen in Leitungsnummern zu über-
Die Verzögerungsschaltung 230 besteht aus Multi- setzen, welche bestimmte abgehende Leitungen vibratoren, welche die Nachricht von der ankom- identifizieren, die an dem gewünschten Bestimmungsmenden Nachrichtenleitung 200e empfangen. Zeit- 45 ort enden. Der Leitungswähler tritt unter dem Einsignale vom Demodulator lassen nach geeigneter Ver- fluß von Bestimmungs-Adreßinformationen in Tätigzögerung die Nachrichtenangaben zum Phasen- keit, die er von der Nachrichtensteuerung 27 jeder schieberegister 234 durch. der Schaltzentralen 23 erhält, und stellt Verbin-
Das Demodulator-Zeitsignal dient ferner dazu, den düngen entsprechend den empfangenen Signalen her, Schreibzähler 235 weiterzuschalten, der ein her- 50 welche besetzte und freie Zustände der abgehenden kömmlicher Zählerkreis ist, der bei diesem Beispiel Leitungen 24 identifizieren. So ist der Leitungsaus UND-Gattern und Multivibratoren besteht, die wähler 31 im wesentlichen ein Übersetzer, der Nachvier einzelne Phasenangaben liefern. Der Ausgang richtenadressen und Angaben der besetzten und der Nachrichten-Erkennungsschaltung 232 versetzt freien Zustände von Fernleitungen erhält und diese den Schreibzähler 235 in den Normalzustand und 55 Informationen in Angaben von bestimmten abgehensperrt ferner das Demodulator-Zeitsignal während den Leitungen übersetzt, die zum Abschluß von Verdes Versetzens des Schreibzählers 235 in den Normal- bindungen geeignet sind.
zustand. Ausgänge des Schreibzählers 235 gehen zur' Eine zum Leitungswähler 31 kommende Infor-Nachrichten-Erkennungsschaltung 232, zur Fehler- mation wird im Leitwegwähler 301 empfangen. Diese anzeige 233 und zum Phasenschieberegister 234. 6o Information besteht aus der Bestimmungsadresse
Die Arbeitsweise des Phasenschieberegisters 234 einer Leitungsgruppenanzeige und einem Startsignal, gleicht derjenigen des Phasenschieberegisters 208 des Die Bestimmungsadresse wird in einen Leitwegplan abgehenden Leitungskreises 24. Im wesentlichen übersetzt, der aus einer gewählten Leitungsgruppe arbeiten UND-Gatter mit den Ausgängen des und einer bestimmten Leitung in der gewählten Lei-Schreibzählers 235 zusammen, um die in Serienform 65 tungsgruppe besteht. Wenn eine vorher gewählte empfangene Nachricht zur Speicherung in Parallel- Leitungsgruppe nicht in der Lage ist, die Verbinform zu den Multivibratoren zu leiten. Nach einer dung herzustellen, wird die Identität dieser Gruppe, geeigneten Verzögerung leitet der Ablesezähler 238 die von der Nachrichtensteuerung 27 geliefert wird,
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im Leitwegwähler 301 übersetzt und zur Erzwingung zur Bedienung einer bestimmten Nachricht verf iigder Wahl einer Leitung in einer anderen Leitungs- bare freie Leitung gewählt und für die Schaltgruppe benutzt. Somit verhindert die Leitungs- zentralen 23 identifiziert.
gruppenanzeige die Wahl einer Leitung in einer vor- Wie vorher angegeben wurde, ist eine Leitungsher gewählten Leitungsgruppe für dieselbe Ver- 5 gruppenaussperrung vorgesehen, um die Wahl einer bindung. Leitungsgruppe zu verhindern, welche nicht in der
Jede Bestimmungsadresse ermöglicht eine Anzahl Lage war, bei einem früheren Versuch eine Verbinvon bestimmten alternativen Leitwegen zum Bestim- dung herzustellen. Zur Durchführung dieses Merkmungsort der Verbindung. Solche alternativen Leit- mais überträgt die Nachrichtensteuerung 27 die Leiwege für jede Adresse können als »Leitwegplan« für io tungsbezeichnung über den Leitwegwähler 301 zur die Adresse bezeichnet werden. So kann z. B. eine Leitungsgruppen-Belegungsschaltung 320, die, wie Adresse, welche einen bestimmten Bestimmungsort ihr Name sagt, den freilaufenden Leitungswähler identifiziert, Zugriff zu drei bestimmten Leitungs- belegt, der zu der Leitungsgruppe gehört, welche gruppen zur Herstellung der Verbindung haben. Der durch den aktiven Eingang dargestellt wird. Dieser Leitwegwähler 301 wählt die Leitungsgruppe aus den 15 freilaufende Leitungswähler erscheint für alle zugemöglichen Gruppen aus, die dieser Adresse in einer hörigen alternativen Leitweg-Gatter 305 danach bevorzugsfreien Folge zugeordnet sind. Eine erste setzt.
Leitungsgruppe wird gewählt, wenn sie nicht durch Der Leitungswähler 310, der als Beispiel in den
eine frühere Verbindung besetzt ist, in welchem Fall Fig. 17 und 18 als Blockschema dargestellt ist, bedie zweite Leitungsgruppe gewählt wird usw. Der ao steht aus einer logischen Schaltung 311, welche die Leitwegwähler 301 dient dazu, die Bestimmungs- Anforderung zum Ablesen einer Leitungsnummer aus· adresse in den Leitwegplan umzuwandeln, wobei die dem zugehörigen alternativen Leitweg-Gatter 305 Ausgänge zu den alternativen Leitweg-Gattern 305 erhält. In Beantwortung einer Anforderung für den übertragen werden. Dienst liefert die logische Schaltung 311 ein Signal
Für jede Schaltzentrale 23 ist im System ein Leit- as auf den Leitern zu den alternativen Kanälen A und B, wegwähler 301 vorgesehen. Der Rest der Leitweg- welche aus gleichen Schaltungen bestehen. Diese beiwähler31 ist sämtlichen Schaltzentralen 23 gemein- den Kanäle gehören zu einem Schema der altersam. Es ist daher wesentlich, daß sämtliche Leitweg- nativen Bevorzugung von Leitungskreisen, das nachwähler301, außer einem, zu einer gegebenen Zeit folgend beschrieben wird. Nur einer dieser Kanäle ausgesperrt sind, um eine gleichzeitige Betätigung des 30 kann eine Leitungsidentifizierungszahl in Beant-Restes der Leitungswähler 31 durch mehr als eine wortung einer bestimmten Anforderung ablesen, der Schaltzentralen 23 zu verhindern. Eine derartige Angaben über die Verfügbarkeit von Leitungen
Ausperrung geschieht durch aufeinanderfolgende mit besetztem oder freiem Zustand der abgehenden Betätigung der Leitwegwähler 301 in bestimmten Leitungsschaltungen 24 werden zu Leitungs-Vor-Zeitintervallen. 35 zugsschaltungen 313 in beiden Kanälen A und B
Das Erscheinen eines Signals an einem alternativen übertragen. Diese Vorzugsschaltungen dienen dazu, Leitweg-Gatter 305 von einem Leitwegwähler 301 eine bevorzugte freie Leitung aus einer bestimmten wird als Anforderung für eine Übersetzung der ab- zu jedem Kanal gehörigen Gruppe zu wählen, gehenden Leitung behandelt, wobei das alternative Für den Fall, daß sämtliche Leitungen besetzt sind,
Leitweg-Gatter dazu dient, das Signal zur Dienst- 40 wird eine Anzeige dieses Zustande durch die anforderung zu einem geeigneten freilaufenden Leitungs-Vorzugskreise 313 zur logischen Schaltung Wähler 310 zu übertragen. Jede Leitungsgruppe ge- 311 des freilaufenden Leitungswählers übertragen, hört zu einem entsprechenden freilaufenden Lei- Die Leitungs-Vorzugsschaltungen 313 im Kanal B tungswähler 310, so daß, wenn jeder Leitwegplan aus arbeiten in gleicher Weise wie diejenigen im Kanals, drei abgehenden Leitungsgruppen besteht, jedes 45 abgesehen davon, daß ihre Bevorzugung so eingealternative Leitweg-Gatter 305 mit drei freilaufenden richtet ist, daß sie mit den Leitungen der höchsten Leitungswählern 310 verbunden wird. Nummer beginnt, während die Bevorzugung im
Der freilaufende Leitungswähler dient dazu, eine Kanals mit den Leitungen mit der niedrigsten freie Leitung aus der zugehörigen Leitungsgruppe Nummer beginnt. Diese Einrichtung der entgegenauszuwählen, diese Wahl in eine binäre Zahl zu über- 50 gesetzten Bevorzugung wird als Fehler-Feststellsetzen und allen alternativen Leitweg-Gattern 305 schema benutzt, ohne daß ein Dienstverlust des geanzuzeigen, zu denen sie in ihren entsprechenden samten freilaufenden Leitungswählers erfolgt. Leitwegplänen gehört, ob alle Leitungen in der ent- Die Ausgänge der Leitungs-Vorzugsschaltung 313
sprechenden Gruppe besetzt sind oder nicht. Mit dienen dazu, einen Übersetzer 314 zu betätigen, der Hilfe dieser Informationen ist das alternative Leit- 55 seinerseits die gewählte binäre Leitungsnummer erweg-Gatter 305 in der Lage, auf Grund der züge- zeugt. Der Ausgang des Übersetzers 314 geht zur hörigen Leitungswähler Vorzugs- und Besetzt-Zu- logischen Prüfschaltung 315 und zum Leitungsstände festzustellen, welche Leitung auf Anforderung 'nummern-Gatterkreis 316. Ferner erhält die logische durch den Leitwegwähler 301 für den Dienst benutzt Prüfschaltung 315 das Komplement der Leitungswird. 60 nummer vom Übersetzer 314. Durch Vergleich der
Tatsächliche Anforderungen für den Dienst, die in Leitungsnummer mit ihrem Komplement führt die einem freilaufenden Leitungswähler 310 empfangen logische Prüfschaltung 315 eine Gültigkeitsprüfung werden, bewirken, daß der in Tätigkeit gesetzte Lei- am Ausgang und Eingang des Übersetzers 314 durch, tungswähler 310 die binäre Nummer, welche eine Die Leitungsnummern-Gatterschaltung 316 dient
Leitung definiert, in den Leitungsnummern-Aus- 65 dazu, aus dem freilaufenden Leitungswähler die gangskreis 319 gibt, der die so empfangenen Daten Nummer der gewählten Leitung und die Nummer der für die Nachrichtensteuerung 27 in jeder der Schalt- Leitungsgruppe, die diesem Leitungswähler 310 entzentralen 23 wiederholt. Auf diese Weise wird eine spricht, abzugeben.
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Die Leitungsbelegungsschaltung 317 bewirkt die Leiter entspricht, über den die Anforderung erhalten
Belegung einer Leitung, wenn sie durch den freilau- wurde.
fenden Leitungswähler 310 gewählt wurde. Wenn die Die freilaufenden Leitungswähler 310 werden logische Schaltung 311 des Leitungswählers das Ab- durch die alternativen Leitweg-Gatter 305 dahinlesen einer gewählten Leitungsnummer beendet hat, 5 gehend überwacht, daß sämtliche Leitungen sich in überträgt sie ein geeignetes Belegungssignal zur Be- besetztem Zustand befinden. Ein derartiger Zustand legungsschaltung 317. Die Eingänge zur Schaltung würde bewirken, daß die alternative Leitweg-Gatter-317 umfassen ferner den Ausgang der Leitungs-Vor- schaltung 305 die Reihenfolge der Bevorzugung änzugsschaltungen 313 von den beiden Kanälen A dert, und den Leitungswähler übergeht, bei dem und B. In Beantwortung eines Signals von Kanal A io sämtliche Leitungen besetzt sind. Nach Wahl eines oder B wird ein Belegungssignal in die geeigneten verfügbaren Leitungswählers 310 überträgt die alterabgehenden Leitungen gegeben. Wenn eine Leitung native Leitweg-Gatterschaltung 305 ein Signal zur auf dieses Signal antwortet, wird der Eingangs- logischen Schaltung 311 im gewählten Leitungswähzustand der Leitungs-Vorzugschaltungen 313 geän- ler 310.
dert, so daß eine entsprechende Änderung der Aus- 15 Die Leitungs-Vorzugsschaltung 313 überwacht die
gänge des Übersetzers 314 entsteht. Diese Änderung Leitungen der entsprechenden Leitungsgruppe, um
wird in der logischen Prüfschaltung 315 registriert, den besetzten oder freien Zustand der Leitungen fest-
wodurch eine Rückstellung und Wiederindienststel- zustellen. Die Vorzugsschaltung 313 führt diese
lung eines freilaufenden Leitungswählers 310 bewirkt Funktion durch, indem sie Besetzt- und Frei-Ein-
wird, der infolge eines Ausfalls außer Dienst gesetzt so gangssignale von den Leitungen übersetzt, wobei jede
wurde. Stufe der Vorzugsschaltung Signale von einem be-
Der Leitwegwähler 301 besteht aus einem ersten stimmten Leitungspaar erhält. Ferner ist die Bevor-
Übersetzer, der von einer binären Zahl in 1 aus η zugungskette so geteilt, daß der Kanal A des Lei-
übersetzt. Dieser Übersetzer empfängt die Nachrich- tungswählers 310 der Leitung mit der niedrigsten
tenbestimmungsadresse von der Nachrichtensteue- 35 Nummer den ersten Vorzug gibt und der Leitung mit
rung 27 einer zugehörigen Schaltzentrale 23. Die ver- der höchsten Nummer den geringsten Vorzug, wäh-
schiedenen möglichen Übersetzerausgänge sind mit rend die Vorzugsschaltung im Kanal B die Bevor-
bestimmten Leitweg-Gattern 305 quer verbunden zugung in der umgekehrten Reihenfolge angibt. Der
und gehören zu diesen. Ausgang der Leitungs-Vorzugsschaltung 313, der
Die Schaltung 320 besteht ferner aus einem Über- 30 eine Anzeige der ersten freien Leitung in der Bevorsetzer von einer binären Zahl in eine Zahl 1 aus n, zugungsfolge darstellt, wird zum Leitungsnummernwobei der Übersetzer dazu dient, eine Leitungsgrup- Übersetzer 314 übertragen, der dazu dient, eine pennummer zu übersetzen, die von der Nachrichten- binäre Zahl zu erzeugen, die der gewählten freien steuerung 29 erhalten wurde. Eine derartige Leitungs- Leitung entspricht. Der Ausgang der Leitungs-Vorangabe ist eine Angabe, die nicht bei einer gegebe- 35 zugsschaltung wird ferner zur Belegungsschaltung nen Anforderung benutzt werden soll. Somit dient 317 übertragen, wobei diese Schaltung auf die bevorein aktiver Ausgang dieses Übersetzers dazu, ein be- stehende Wahl einer zu belegenden Leitung aufmerkstimmtes UND-Gatter teilweise in Tätigkeit zu setzen, sam gemacht wird. Wenn sämtliche Leitungen in der das zu einer bestimmten Leitungsgruppe gehört, die diesem Leitungswähler zugeordneten Gruppe besetzt bei der Suche nach einer freien abgehenden Leitungs- 40 sind, wird eine geeignete Anzeige dieses Zustande schaltung übergangen werden soll. von der Leitungs-Vorzugsschaltung 313 über die lo-
Die Querverbindungen sind ferner so eingerichtet, gische Schaltung 311 zur zugehörigen alternativen daß eine unbesetzte Kodeschaltung Adressen emp- Leitweg-Gatterschaltung 305 übertragen,
fängt, welche von diesem Schaltzentrum nicht er- Wenn man annimmt, daß eine freie Leitung verreicht werden können. Der Ausgang der unbesetzten 45 fügbar ist, liefert der Leitungsnummern-Übersetzer Kodeschaltung wird zur Nachrichtensteuerung 27 314 die Identifkierungsleitungsnummer an die loübertragen und zeigt an, daß diese Anforderung gische Prüfschaltung 315 und an die Leitungsnumnicht bedient werden kann. mern-Ausgangsschaltung 316. Die logische Prüf-
Die alternative Leitweg-Gatterschaltung 305, die schaltung 315 besteht aus einer Reihe von Multiaus einer Vielzahl von UND- und ODER-Gattern be- 50 vibratoren, UND- und ODER-Gattern, welche dazu steht dient dazu, einen freilaufenden Leitungswähler dienen, die vom Leitungsnummern-Übersetzer 314 310 in ihren Leitwegplan zu wählen, der eine verfüg- erzeugten binären Zahlen zu überwachen, um mögbare Leitung aufweist, und um eine Anforderung liehe ungültige Kombinationen festzustellen. Eine diesem Leitungswähler zuzuleiten. Eine Anforderung solche ungültige Kombination kann durch einen Ausfür eine Leitungszuordnung wird in der alternativen 55 fall in der Leitungs-Vorzugsschaltung 313 oder im Leitweg-Gatterschaltung 305 auf einem von einer Leitungsnummern-Übersetzer 314 entstehen. Sämt-Vielzahl von Leitern empfangen. liehe derartige Ausfallanzeigen werden in ein Fehler-
Eine über einen dieser Leiter empfangene Anfor- signal übersetzt, das von der Prüfschaltung 315 an derung bewirkt, daß die alternative Leitweg-Gatter- die logische Schaltung 311 des freilaufenden Leischaltung 305 einen freilaufenden Leitungswähler in 60 tungswählers gegeben wird. Eine solche Prüfschaleiner vorbestimmten Reihenfolge der Bevorzugung tung 315 ist in den Kanälen A und B des freilaufenaus der Gruppe von Leitungswählern auswählt, die· den Leitungswählers 310 vorhanden,
für die Auswahl verfügbar sind. Eine über einen an- Das Register in der logischen Prüfschaltung 315, deren Eingangsleiter empfangene Anforderung be- das aus Multivibratoren besteht, enthält die Numwirkt, daß die alternative Leitweg-Gatterschaltung 65 mer der vorherigen Leitung in der Bevorzugungs-305 wiederum einen freilaufenden Leitungswähler in kette, die vom Übersetzer 314 durch ein Ablesesignal der vorbestimmten Reihenfolge der Bevorzugung von der logischen Schaltung 311 eingelassen wird, auswählt, jedoch unter Ausschluß der Wahl, die dem Danach wird ein Fehlerprüfsignal zur logischen
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Schaltung 311 übertragen, das dazu dient, die Be- eine bestimmte Leitungsgruppe und ein anderer Teil
nutzung dieses Kanals des Leitungswählers zu sper- die bestimmte Leitung in der in Tätigkeit zu setzen-
ren, solange eine Fehlerprüfung andauert. Wenn ein den Gruppe bezeichnet. Die bestimmten Teile der
Fehler entdeckt wird, wird das Fehlerprüfsignal vom Übersetzer 29 empfangenen Leitungsnummer durch das Fehlersignal ersetzt, das diesen Kanal 5 ergeben einen Koordinatenzutritt zu einer Über-
außer Betrieb hält. setzer-Matrix, von der jeder Kreuzpunkt eine be-
Die gewählte Leitungsnummer, die in der Lei- stimmte Leitung darstellt. Die jeweilige binäre Leitungsnummern-Ausgangsschaltung 316 vom Leitungs- tungsnummer wird durch den Leitungsnummernnummern-Übersetzer 314 empfangen wird, wird zu- Übersetzer 29 unmittelbar nach ihrem Empfang im sammen mit einer intern erzeugten Leitungsgruppen- io Leitungsnummern-Register der Bit-Steuerung 28 nummer und einer geeigneten Bit-Geschwindigkeits- übersetzt. Jedoch wird der Ausgang der Übersetzung anzeige nach Empfang des Ablesesignals von der lo- bis zu einer durch die Bit-Steuerung 28 bestimmten gischen Schaltung 311 abgegeben. Die Ausgangs- Zeit außer Tätigkeit gehalten.
schaltung 316 dient dazu, die erzeugte Leitungsinfor- Es sind ferner (nicht dargestellte) Eingänge zum mation an alle Schaltzentralen 23 in der zugehörigen 15 Leitungsnummern-Übersetzer 29 von der Nachrich-
Vermittlungsstelle zu verteilen. tensteuerung 27 für besondere Synchronisierungs-
Wie bei den anderen Schaltungen des freilaufen- operationen im Zusammenhang mit einer Alarm-
den Leitungswählers 310 angegeben wurde, dient die schaltung vorgesehen,
logische Schaltung 311 als Klärungsort für Störungs- . „
anzeigen. Wenn keine Störung vorhanden ist, leitet ao Bit-Verteiler
die logische Schaltung 311 eine Anforderung für eine Der Bit-Verteiler 33 ist mit der Bit-Steuerung 28
Leitung von dem alternativen Leitweg-Gatter 305 verbunden, um Daten einschließlich der Bestätigun-
alternativ zu den gleichen Kanälen^ und B. Wenn gen zwischen den Leitungen 24 und 25 und sämt-
in einem Kanal ein Störungszustand entsteht, dient liehen Schaltzentralen 23 zu übertragen,
die logische Schaltung 311 dazu, Anforderungen nur 35 Für ankommende Daten ist ein Leiter von jeder
über den störungsfreien Kanal zu leiten. Das Vor- ankommenden Leitung mit einem Eingang einer Viel-
handensein von Störungszuständen in beiden Ka- zahl von parallelgeschalteten Gattern verbunden. Zu
nälen gleichzeitig oder eines besetzten Zustande samt- jeder Zeit empfängt nur einer dieser Leiter ein Signal
licher Leitungen ergibt die Lieferung eines Signals von der durch den Leitungsnummern-Übersetzer 29
»alles besetzt« an das alternative Leitweg-Gatter 305. 30 in Tätigkeit gesetzten besonderen Leitung. Diese
Die Anforderung einer Leitung wird von dem al- Gatter setzen daraufhin eine nachfolgende Schaltung ternativen Leitweg-Gatter 305 in Multivibratoren in Tätigkeit, um Daten von den Leitungen zur Bitempfangen, die einen entsprechenden der Kanäle A Steuerung 28 zu übertragen. Eine solche Leitung zum oder B bedienen. Wenn keine Fehler vorhanden sind, Umschalten einer Datenverbindung ist im Bit-Verteihat eine alternative Schaltung denjenigen Kanal in 35 ler 33 für jede Schaltzentrale 23 vorgesehen. Tätigkeit gesetzt, der bei den vorherigen Anforde- Abgehende Daten werden über den Bit-Verteiler rangen nicht benutzt wurde. Der in Tätigkeit gesetzte 33 von jeder Schaltzentrale 23 zu allen Leitungen Kanal gibt dann eine Ableseanforderung an die Be- übertragen. Die für diese Funktion bestimmte Schallegungsschaltung 317, die logische Prüfschaltung 315 tung besteht aus einem Verstärker und aus einem und an die Ausgangsgatter 316. Ein Zeitsignal be- 40 Kabelsteuerkreis je Schaltzentrale, endet die Ableseanforderung, setzt die Multivibrato-
ren in der logischen Schaltung 311 in den Normal- Schaltzentralen-Speicher
zustand, wobei der Zustand der alternativen Schal- Der Speicher oder das Gedächtnis 26 besteht bei
tung zur Vorbereitung für den Empfang der nächsten dieser Ausführung der Erfindung aus einer Twistor-
Anforderung geändert wird. 45 Matrix in einer Informationseinheit und aus einer
Die hintere Flanke des Ablesesignals dient dazu, Kern-Matrix in einer Zugriffseinheit, wobei die Einein Belegungssignal von der logischen Schaltung 311 heiten so ausgeführt sind, daß sie mit Hilfe einer zur Belegungsschaltung 317 zu geben. Der jeweilige Zeitsteuereinheit zusammenwirken. Eine Information Kanal A oder B, der das Belegungssignal liefert, setzt wird in die Informationseinheit des Speichers 26 mit die entsprechenden UND-Gatter der Belegungsschal- 50 Hilfe von Eingangsleitem des Speicherregisters 150 tung 317 in Tätigkeit, um eine Besetzt-Anzeige zu (Fig. 11) geschrieben, deren Anzahl der Anzahl von der zu belegenden abgehenden Leitung zu geben. Bits in einem Informationswort entspricht.
_ . „„ Die Eingänge werden einer entsprechenden Anzahl
Leitungsnummern-Übersetzer yon Twistor.paareri zugeführt. Entsprechend der Ar-
Die Funktion des Leitungsnummern-Ubersetzers 55 beitsweise des Twistors werden diese Twistor-Paare
besteht darin, eine binäre Leitungszahl in ein Signal als eine Reihe von Übertragungsleitungen behandelt,
zu übersetzen, das eine Reihe von Gattern in Tätig- auf denen eine Information durch Längsströme ge-
keit setzt, die zu der durch die binäre Leitungszahl speichert und als Quersignale beseitigt oder abgelesen
bezeichneten Leitung gehören. Ein derartiger Über- wird. Die Information wird in paralleler Form wort-
setzer29 in jeder Schaltzentrale 23 gibt der zugehö- 60 weise abgelesen und im Speicherregister 150 ent-
rigen Schaltzentrale 23 Zutritt zu sämtlichen ab- weder beseitigt oder gespeichert,
gehenden und ankommenden Leitungen 24 und 25 · Die Zugriffschaltung besteht vorteilhafterweise aus
zur Übertragung von Daten. Die Synchronisierung einer magnetischen Kern-Matrix, die mit Hilfe von
der Tätigkeit des Leitungsnummern-Übersetzers ge- koinzidierenden Strömen durch Signale des Adres-
schieht durch die Bit-Steuerung 28. 65 senregisters 155 befragt wird. Die Signale werden
Der Übersetzer 29 empfängt die binäre Lei- über Koordinatenübersetzer zugeführt, um von einer
tungsnummer vom Leitungsnummern-Register 153 Vielzahl von Kreuzpunkten den jeweiligen Kreuz-
(F i g. 11) in der Bit-Steuerung 28, von der ein Teil punkt zu wählen, der seinerseits einen gewählten Teil
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der Informationeinheit erregt. Die Bitlage einer typi- Zyklen (Fig. 19). So erfordert die Befragung jedes sehen in einem Nachrichtenabschnitt des Speichers Nachrichtenabschnitts zur Speicherung oder Entferenthaltenen Nachricht ist in Fig. 20 dargestellt. Die nung eines Informationsbits vier getrennte Operaerste Spalte gibt die Wortadresseninformation an, tionen der Bit-Steuerschaltung. Im ersten Ableseweiche der Zugriffseinheit des Speichers am Anfang 5 Schreibe-Zyklus wird ein erstes Steuerwort abgelejedes Ableseschreibzyklus zugeführt wird, um sicher- sen, das in dem befragten Nachrichtenabschnitt gezustellen, daß das gewünschte Wort, wie es in den in speichert ist, danach in verschiedenen Kreisen der F i g. 20 bezeichneten Reihen enthalten ist, adressiert Bit-Steuerung registriert und nach einem vorbestimmwird. Das erste Wort der Nachricht enthält Steuer- ten Intervall wieder in den Speicher 26 in derselben informationen, einschließlich einer Leitungsnummer io Position eingeschrieben, aus der es vorher entfernt zu und von der die Nachricht übertragen wird, ferner wurde. Im zweiten Ablese-Schreibe-Zyklus wird daseine Angabe, ob dieser Nachrichtenabschnitt besetzt selbe Steuerwort aus dem Speicher abgelesen, an den oder frei ist, und schließlich Wort- oder Bit-Zähler- Ablesegattern gesperrt und dieses Mal durch ein angaben für die spätere Bestimmung des zu adressie- revidiertes Steuerwort ersetzt. Im dritten Ableserenden Worts des Nachrichtentextes, wie auch des 15 Schreibe-Zyklus wird ein zweites Steuerwort abgele-Bits in diesem Wort, das zu und von dem Speicher sen, das eine Nachrichtenbestätigung enthält, und übertragen werden soll. Die zweite Reihe des Nach- danach in die gleiche Fläche des Speichers 26 einrichtenabschnitts enthält weitere Steuerinformationen. geschrieben. Während des vierten, also letzten Ab-Es sind alternative Informationen angegeben, je nach- lese-Schreibe-Zyklus wird die jeweilige Nachrichtendem, ob eine ankommende oder eine abgehende ao speicherfläche, in der ein Nachrichtenbit zu speichern Nachricht betroffen ist. Die nachfolgenden Reihen oder zu entfernen ist, adressiert und die gewünschte können Informationen enthalten, die dazu dienen, Übertragung beendet.
die Nachricht zu den Bestimmungsorten zu leiten. Auf diese Weise wird ein Bit einer Nachricht zu
Die übrigen Reihen in dem Nachrichtenabschnitt oder von den Leitungen in dem vorgeschriebenen sind dem tatsächlichen Text der Nachricht gewidmet. 25 Bit-Übertragungsintervall übertragen. Die Schaltzentrale 23 durchläuft dann den Arbeitszyklus, wobei
Bit-Steuerung die gleichen Operationen in aufeinanderfolgenden
Bit-Übertragungsintervallen für andere zu übertra-
Die Tätigkeit der Schaltzentrale 23 umfaßt die gende Nachrichten durchgeführt werden, wonach das Übertragung von Nachrichten durch die Bit-Steuerung 30 vorliegende Intervall wieder im Arbeitszyklus er-28 zwischen dem Speicher 26 und den Leitungen 24 scheint und ein anderer Nachrichten-Bit übertragen und 25, ferner die Nachrichtenübertragung zwischen wird. Der zeitliche Ablauf der Arbeitsweise wird dem Speicher 26 und dem Datenverarbeiter 11 durch nachfolgend an Hand der Teile der Bit-Steuerung die Nachrichtensteuerung 27. Die Bit-Steuerung 28, und ihrer Arbeitsweise geschildert, die im Blockschema der Fig. 11 dargestellt ist, be- 35 Die Hauptteile der Bit-Steuerung (Fig. 11) sind wirkt eine Multiplexübertragung von Viel-Bit-Nach- das Speicherregister 150, das Steuerregister 152, das richten, und zwar ein Bit jeder Nachricht je Arbeits- Leitungsnummernregister 153, das Adressenregister zyklus, während die Nachrichtensteuerung 27 ganze 155, der Bit-Abtaster 156, der Bit-Wähler 158 und Nachrichten in paralleler Form überträgt. der Sperrübersetzer 159.
Ein vollständiger Arbeitszyklus einer Schaltzen- 40 Das Speicherregister 150 dient als Puffer zwischen trale 23 Fig. 19 besteht aus einem Arbeitsintervall dem Speicher 26 und dem Rest der Schaltung in der der Bit-Steuerung, der ein Arbeitsintervall der Nach- Bit-Steuerung 28. Es wird unmittelbar durch die richtensteuerung folgt. Während des erstgenannten Speicherablesegatter 161 (F i g. 12) eingestellt und Arbeitsintervalls wird ein Bit jeder Nachricht zu und steuert seinerseits die Speicher-Schreibegatter 162. von den Leitungen übertragen, wie es der Dienst er- 45 Jede Information, die im Speicher 26 registriert oder fordert, während eine ganze Nachricht zu oder von aus ihm entfernt werden soll, wird zunächst im Speidem Datenverarbeiter während des letztgenannten cherregister 150 gespeichert.
Arbeitsintervalls übertragen werden kann. Somit ist Das Steuerregister 152 und das Leitungsnummern-
eine Folge von Arbeitszyklen, die der Anzahl der Register 153 werden benutzt, um ein erstes Steuer-Bits in einer Nachricht entsprechen, erforderlich, um 50 wort in das Speicherregister 150 zu bringen, das die die Übertragung jeder Nachricht zu und von den Lei- Zeit angibt, die erforderlich ist, damit die Bit-Steuetungen durchzuführen. Vorteilhafterweise ist die Zeit, rung 28 einen bestimmten Nachrichtenabschnitt verdie für einen Arbeitszyklus erforderlich ist, gleich arbeiten kann. Das Speicherregister 150 bearbeitet dem reziproken Wert der Bit-Geschwindigkeit des dann ein zweites Steuerwort, das die Bestätigung und Übertragungswegs. 55 die Steuerinformation für die jeweilige Nachricht, wie
Das Arbeitsintervall der Bit-Steuerung 28 während auch die Datenwörter selbst enthält, jedes Arbeitszyklus, das Bit-Steuerungs-Arbeitszeit Wenn der Speicher 26 zum Ablesen einer Infor-
genannt wird (F i g. 19), ist in eine Vielzahl von Bit- mation aufgefordert wird, wird das jeweilige ge-Übertragungsintervallen geteilt, deren Anzahl der wünschte Wort in dem bestimmten Nachrichten-Anzahl der einzelnen Speicherflächen oder Nachrich- 60 abschnitt abgelesen, der durch das Adressenregister tenabschnitte (F i g. 20) entspricht, die in einem Spei- 155 bezeichnet wird. Die vom Adressenregister 155 eher 26 verfügbar sind. Jeder besetzte oder freie gelieferte Adresse besteht in diesem Fall aus einer Nachrichtenabschnitt im Speicher 26 erfordert die Bezeichnung der jeweiligen Speicherfläche, ferner aus Aufmerksamkeit der Bit-Steuerung 28 während jedes einer Bezeichnung des bestimmten Worts innerhalb Arbeitszyklus einmal. 65 der Speicherfläche.
Das Bit-Ubertragungsintervall oder die der Be- Der Bit-Abtaster 156 wird benutzt, um von dem
fragung eines bestimmten Nachrichtenabschnitts ge- richtigen Nachrichtenabschnitt ausgehende Nachrichwidmete Zeit besteht ihrerseits aus vier Lese-Schreibe- ten-Bits durch das Speicherregister 150 unter dem
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Einfluß des Steuerregisters 152 zum Bit-Verteiler 33 hörige logische Schaltung bestimmt, welche Bits in zu leiten. Eins zu ändern sind, die falsche Reihe speichert das
Der Bit-Wähler 158 leitet ankommende Nachrich- Ergebnis der Entscheidung der logischen Schaltung, ten-Bits in das Speicherregister 150, wobei während und weitere logische Schaltungen führen die Entdieser Tätigkeit der Sperrübersetzer 159 den Speicher 5 scheidung durch tatsächliches Ändern der in der 26 daran hindert, eine Information zum Speicher- richtigen Reihe aufgezeichneten Zählung durch. So register 150 zu übertragen. Diese Schaltungen werden wird im Fall des Nachrichtenzählers die gespeicherte ferner vom Steuerregister 152 gesteuert. Zählung um Eins weitergeschaltet, jedesmal, wenn
Die besonderen Zeitsignale, die notwendig sind, ein Nachrichtenabschnitt bedient wurde und das vorum sämtliche Schaltungen der Bit-Steuerung 28 zur io geschriebene Nachrichtenabschnittintervall verstririchtigen Zeit im Zyklus zu betätigen, werden von chen ist.
einer Folgesteuerschaltung geliefert, die mit dem Der Nachrichtenzähler beginnt wieder mit einem
Taktgeber 34 verbunden ist, und die aus bekannten Zyklus, nachdem sämtliche Speichernachrichtenablogischen Schaltungen besteht. Bei diesem besonde- schnitte gezählt sind. Somit ist es notwendig, den ren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Bit- 15 Nachrichtenzähler am Ende jedes Bit-Übertragungs-Übertragungsintervall in zwanzig einzelne Intervalle Intervalls weiterzuschalten, wobei zur Vorbereitung oder Zeitabschnitte BiI bis Bi20 (F i g. 19) geteilt, dieser Operation die in der richtigen Reihe des Nachwobei jeder der vier Ablese-Schreibe-Zyklen (Fig. 19) richtenzählers gespeicherte Zählung von den Multiaus fünf Zeitabschnitten BiI bis Bt5 usw. besteht. vibratoren der richtigen Reihe zu den Multivibrato-Eine Folgesteuerschaltung dient dazu, Signale zu er- 20 ren der falschen Reihe bei BiI nach Anlegen eines zeugen, welche jeden der Zeitabschnitte markieren, Zeitsignals an die Eingangsgatter B 9 der falschen wobei diese Signale den verschiedenen Bit-Steuer- Reihe geleitet wird.
schaltungen während jedes Bit-Übertragungsintervalls Kurz zusammengefaßt, umfassen die Operationen
nach Bedarf zur Verfugung gestellt werden. bei BiI bis Bi 3 des Bit-Übertragungsintervalls die
Ein Signal, das bei BiI erzeugt wird, stellt einen 25 Übertragung des ersten Steuerworts einer Nachricht Multivibrator im Speicher 26 ein, um einen Ablese- zum Speicherregister 150, die Aufzeichnung des Lei-Schreibe-Zyklus einzuleiten. Dieser Aktion folgt ein tungsnummernteils dieses Steuerworts im Leitungs-Arbeitszyklus der Nachrichtensteuerung 27. Bei Bi2 nummern-Register 153 und die Speicherung des wird der Inhalt des Speichers 26 zu den entsprechen- Restes des ersten Steuerworts im Steuerregister 152. den Multivibratoren im Speicherregister 150 geleitet, 30 Ferner wird der Nachrichtenzähler für die Weiterwobei jeder Multivibrator einem bestimmten Wort- schaltung vorbereitet.
Bit entspricht, der aus dem Speicher 26 in paralleler Die in der Bitposition 12 des ersten Steuerworts
Form abgelesen wird. enthaltene Angabe ist der besetzte oder freie Zustand
Teile des Steuerworts, die im Speicherregister 150 dieses Nachrichtenabschnitts. Nach Übertragung des registriert sind, müssen ebenfalls im Steuerregister 35 ersten Steuerworts zum Speicherregister 150 wird
152 und im Leitungsnummern-Register 153 aufge- diese Angabe besetzt oder frei dort zur Befragung zeichnet werden. So stellt das Zeitsignal BiI alle verfügbar, was dadurch erfolgt, daß der geeignete Multivibratoren des Steuerregisters 152 außer einem Multivibrator während Bt 3 eingestellt wird. Wenn zurück. Unmittelbar nach dieser Rückstellung wer- der Nachrichtenabschnitt frei ist, wird eine geeignete den bei BiI bis Bt 3 die Steuerregister-Eingangsgatter 40 Angabe zur Nachrichtensteuerung 27 übertragen. Wie in Tätigkeit gesetzt, um die Registrierung des Steuer- früher angegeben wurde, empfängt einer der Steuerteils des im Speicherregister 150 gespeicherten Worts register-Multivibratoren keine Angabe vom Speicherim Steuerregister 152 zu ermöglichen. In gleicher register 150. Statt dessen wird während Bt 3 dieser Weise werden während Bi2 die Leitungsnummern- Multivibrator nach Empfang einer Angabe von der Register-Multivibratoren zurückgestellt und die Ein- 45 Nachrichtensteuerung 27 eingestellt, daß dieser Nachgangsgatter während Bt 3 bis Bt 4 in Tätigkeit gesetzt, richtenabschnitt eine von den Leitungen ankomso daß die im Speicherregister 150 gespeicherte Lei- mende Nachricht erhält. Diese Angabe einer ankomtungsnummer ebenfalls im Leitungsnummern-Register menden Nachricht, zusammen mit der Angabe vom
153 aufgezeichnet werden kann. Speicherregister 150, daß der Nachrichtenabschnitt Die in der Bit-Steuerung durchgeführte Arbeits- 50 frei ist, leitet ferner ein Signal zum Leitungsabtaster folge ist sorgfältig zeitig abgestimmt, um sicherzu- 32, um eine bestimmte ankommende Femleitung 25 stellen, daß der richtige Nachrichtenabschnitt be- zu bestimmen, die die Benutzung dieses Nachrichtenfragt wird und daß ein bestimmtes Nachrichtenwort abschnitte wünscht.
und ein bestimmter Bit in dem Wort und der richtige Während Bi3 wird ferner die Zählung, die in der
Bestätigungs-Bit gesendet oder empfangen werden. 55 richtigen Reihe der Betätigungs-Wort- und Bit-Zähler Diese Operationen werden durch den Nachrichten- registriert ist, die aus gewissen der Multivibratoren abschnittszähler gesteuert, der gewisse Multivibrato- des Speicherregisters 150 bestehen, zu den entspreren im Adressenregister 155 enthält, die eine richtige chenden falschen Zählerreihen übertragen. Reihe bilden, ferner weitere Multivibratoren, die eine Der Bit-Zähler wird bei jedem Nachrichtenab-
falsche Reihe bilden. 60 schnittintervall weitergeschaltet und beginnt nach Be-
Das Prinzip des Zählers mit richtiger und falscher endigung der Zählung der Anzahl von Bits in jedem Reihe besteht darin, daß ein Bit des Zählers sich von gespeicherten Wort wieder mit seinem Zyklus. Der einer binären Angabe zu einer anderen, z. B. von Wortzähler wird jedesmal weitergeschaltet, wenn der einer Null zu einer Eins nur ändert, wenn sämtliche Bitzähler wieder mit seinem Zyklus beginnt, er schal-Bits geringerer Wertigkeit als Eins sind. Die geringer- 65 tet jedoch nach dem Wiederbeginn des Zyklus wähwertigen Bits werden auf Null gestellt, wenn das hö- rend sämtlicher gespeicherter Wörter in einem beherwertige Bit auf Eins gestellt wird. Die richtige stimmten Nachrichtenabschnitt für eine Anzahl von Reihe speichert die tatsächliche Zählung, eine züge- Nachrichtenabschnittsintervallen weiter, die der Zeit
entsprechen, die die Nachrichtensteuerung 27 braucht, um eine vollständige Nachricht in paralleler Form zwischen dem Speicher 26 und dem Datenverarbeiter 11 zu übertragen. Jedoch werden Funktionen, welche die Wortzählung benutzen, an der Arbeit gehindert, wenn diese Zählung die Anzahl übersteigt, welche der Anzahl der Wörter in einem Nachrichtenabschnitt entspricht. Die Periode nach dieser Grenze wird als Anhalteintervall bezeichnet.
daß während BtIO ein neues Adressenwort dort aufgezeichnet werden kann. Ebenso wird während Si 10 das Speicherregister 150 wieder zurückgestellt.
Insgesamt gibt dann der zweite Ablese-Schreibe-5 Zyklus in der Tat eine Gelegenheit, um das erste in dem befragten Nachrichtenabschnitt gespeicherte Steuerwort zu revidieren. Wie bei der Beschreibung der Arbeitsweise des Speichers 26 angegeben wurde, wird der Inhalt des Speicherregisters 150 automatisch
Im Adressenregister 155 werden während Bt 4 io in eine bestimmte adressierte Fläche des Speichers
MuI ti vibratoren rückgestellt. Ebenso wird während Bt 4 der Leitungsnummern-Übersetzer 29 in Tätigkeit gesetzt, um die im Leitungsnummern-Register 153 gespeicherte Leitungsnummer zu empfangen. Wenn
während jedes Ablese-Schreibe-Zyklus geschrieben. Da die Adresse nicht vor Bt 10 geändert wurde, wurde der Inhalt des Speicherregisters 150 während des zweiten Ablese-Schreibe-Zyklus in denjenigen Teil
das Anhalteintervall erreicht ist und anzeigt, daß 15 des Nachrichtenabschnitts eingeschrieben, der von sämtliche Wörter der Reihe nach befragt wurden, dem ersten Steuerwort eingenommen wurde. Wenn
der Nachrichtenabschnitt ankommende Daten behandelt, wird der Inhalt des Speicherregisters 150, der in den Speicher 26 eingeschrieben wird, derart sein,
oder wenn eine vollständige Bestätigung erhalten
wurde, die durch den Bestätigungszähler angezeigt
wird, wird ein geeignetes Signal zur Nachrichtensteuerung 27 übertragen. Während BtS leiten die Bit- ao daß das gespeicherte erste Steuerwort geändert wird, Wort- und Bestätigungszähler, die in der falschen um die neue Bit- und Wort-Zählung eine Angabe, Reihe gespeicherte Information über die Zähleraus- daß die Bestätigungszählung beendet oder daß Angangsgatter in die richtige Reihe. halteintervall erreicht ist, sowie der besetzte oder
Hierdurch wird der erste Ablese-Schreibe-Zyklus freie Zustand des Nachrichtenabschnitts aufgezeichdes Bit-Ubertragungsintervalls beendet. An dieser »5 net. Wenn soeben eine neue Leitungsnummer zuge-Stelle ist im Speicherregister 150 der Bit-Steuerung ordnet wurde, wird sie im Speicherregister 150 aufdas erste Steuerwort eines Nachrichtenabschnitts ge- gezeichnet und im Leitungsnummernteil des ersten speichert, wobei geeignete Teile dieses Steuerworts Steuerworts im Speicher 26 ersetzt sein, außerdem im Steuerregister 152 und im Leitungs- Die Tätigkeit der Bit-Steuerung geht nun zum zweinummern-Register 153 aufgezeichnet sind. Die Kennt- 30 ten Steuerwort im Nachrichtenabschnitt während des nis des Zustands dieses Nachrichtenabschnitts, ein- dritten Ablese-Schreibe-Zyklus des Nachrichtenschließlich seines besetzten oder freien Zustands, ob abschnittintervalls über, wobei das Adressenregister er ferner eine ankommende Nachricht oder eine ab- weitergeschaltet ist, um das zweite Steuerwort abzugehende Nachricht behandelt, ob mit Hilfe der ver- fragen. Die neue Adresse wird vom Adressenregister schiedenen Zähleroperationen ein Anhalten aufgetre- 35 155 zum Zugriffsübersetzer übertragen, der seinerten ist und ob eine Bestätigung gesendet oder empfan- seits die Eingänge für die Zugriffseinheit des Speigen wird oder gerade beendet ist, ist im ersten Steuer- chers 26 liefert. Die Zugriffseinheit steuert nun die wort enthalten. Geeignete Angaben der obigen Zu- Ablese- und Schreibe-Operation mit Hilfe des in der stände sind zur Nachrichtensteuerung 27, zum Lei- zu befragenden Informationseinheit gespeicherten tungsnummern-Übersetzer 29 und zum Leitungs- 40 Worts,
abtaster 32 übertragen. Die Operationsfolge während des dritten Ablese-
Beim Übergang zum zweiten Ablese-Schreibe- Schreibe-Zyklus Bt 11 bis Bt 15 entspricht der wäh-Zyklus, der mit Bt 6 beginnt, sei zunächst angenom- rend des ersten Ablese-Schreibe-Zyklus durchgeführmen, daß der Nachrichtenabschnitt ankommende Da- ten, wobei sie in diesem Fall dazu dient, das zweite ten behandelt. Ein Signal vom Leitungsabtaster 32 45 Steuerwort abzulesen, es im Speicherregister 150 zu bringt zusammen mit einem Zeitsignal während Bt6 speichern und es im Speicher 26 wieder zu schreiben, den Besetzt-Bit und die Anfangszählung, die im Spei- Wenn der Empfang der ankommenden Nachricht becherregister 150 gespeichert sind, in die Bit- und endet ist, wird das zweite Steuerwort im Speicher-Wort-Zähler. Ferner wird während Bt 6 das Speicher- register 150 aufgezeichnet, das diesen Zustand wieregister 150 in Zusammenhang mit einer freien Nach- 50 dergibt und ein geeignetes Signal während Bt 12 an richtenabschnittsangabe einer Angabe der beendeten die Nachrichtensteuerung 27 überträgt. Während Bestätigung oder einer Angabe, daß die Anhaltezeit 5/12 wird auch die im Steuerregister 152 gespeierreicht ist, rückgestellt. cherte Bestätigungszählung über die Ausgangsgatter
Schließlich wird während Bt 6 der zweite Ablese- zu den Ubersetzergattern des Bit-Abtasters 156 über-
Schreibe-Zyklus begonnen. In diesem Fall ist jedoch 55 tragen.
der Beginn des Ablese-Schreibe-Zyklus nicht mit Danach stellt während Bt 13 der Bit-Abtaster 156
dem nicht zerstörenden Ablese-Signal gekoppelt, das einen Abgangs-Daten-Multivibrator ein, während
dazu dient, den Ausgang des Speichers 26 während die Nachrichtensteuerung 27 angewiesen wird, die
des ersten Ablese-Schreibe-Zyklus in das Speicher- Länge der empfangenen Nachricht zu prüfen. Die In-
register 150 zu leiten. Somit wird, da dieses Signal 60 formation, welche die Nachrichtenlänge betrifft, wird
nicht vorhanden ist, das erste im Nachrichtenab- während des Nachrichtenübertragungsintervalls im
schnitt gespeicherte Steuerwort, das wiederum be- Speicherregister 150 aufgezeichnet, sie wird ein Teil
fragt wird, beseitigt. des zweiten Steuerworts.
Es ist nun die Gelegenheit gegeben, ein neues Die Adressen-Register-Multivibratoren werden
erstes Steuerwort aus dem Speicherregister 150 zu 65 während fl/14 wieder zurückgestellt, während das
dem geeigneten Teil des Nachrichtenabschnitts im Speicherregister 150 während BtIS zurückgestellt
Speicher 26 zu übertragen. Während Bt9 wird der wird. Das Steuerregister 152 enthält noch den Inhalt
Wortteil des Adressenregisters 155 zurückgestellt, so des ersten Steuerworts, der während des ersten Ab-
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lese-Schreibe-Zyklus des Nachrichtenabschnittsinter- gung vorzubereiten, wird eine geeignete binäre Ziffer valls aufgezeichnet wurde. Dieses erste Steuerwort in die niedrigstwertige Ziffernposition in die Multienthielt die derzeitige Wortzählung, die vom Steuer- vibratoren des Bestätigungszählers im Speicherregister register 152 während Bi 15 in die Adressenregister- 150 während Bt 6 eingeschrieben, vorausgesetzt, daß Multivibratoren geleitet wird. Gleichzeitig wird der 5 ein Nachrichten-Start-Signal gerade auf der Rück-Bit-Abtaster 156 außer Tätigkeit gesetzt. kehrader derjenigen Leitung festgestellt wurde, deren
Wenn man den dritten Ablese-Schreibe-Zyklus zu- Nummer im Leitungsnummer-Register 153 gespeisammenfaßt, so sieht man, daß das zweite Steuerwort chert ist. Danach wird während Bill bei Beginn des im Speicherregister gespeichert wurde und verfügbar dritten Ablese-Schreibe-Zyklus die Bestätigungszähwar, festzustellen, ob die Nachricht vollständig war io lung vom Steuerregister 152 zum Bitwähler 158 und oder nicht, und um eine Anforderung einer Prüfung zum Sperrübersetzer 159 übertragen, und der Startder Nachrichtenlänge zu ermöglichen, wie auch um kode oder die Bestätigung, die auf der Rückkehrader das Ausmaß der empfangenen Bestätigung zu bestim- der abgehenden Leitung verfügbar ist, wird über den men. Nach Beendigung dieser Bestimmung wurde ein Bitwähler übertragen und im Speicherregister 150 geneues Adressenwort im Adressenregister zur Vor- 15 speichert.
bereitung der Befragung eines bestimmten Worts des Die Operationsfolge wird in der für eine ankom-
tatsächlichen Nachrichtentextes im vierten Ablese- mende Nachricht beschriebenen Weise bis zum letz-Schreibe-Zyklus aufgezeichnet. Wie beim ersten Ab- ten Ablese-Schreibe-Zyklus fortgesetzt, wenn der jelese-Schreibe-Zyklus wird das zweite im Speicher- weilige Nachrichten-Bit aus dem Speicher 26 abgeleregister 150 gespeicherte Steuerwort wieder in den »o sen und über die abgehende Leitung übertragen wird. Speicher 26 geschrieben. Diese Operation wird durch Übertragung der Bit-
Während Bf 16 wird bei Beginn des vierten Ab- Zählung vom Steuerregister 152 zum Bit-Abtaster lese-Schreibe-Zyklus die Bit-Zählung vom Steuer- 156 während Bt 17 und durch Intätigkeitsetzen des register 152 zum Bit-Wähler 158 und zum Sperrüber- Multivibrators für die abgehenden Daten des Bitsetzer 159 übertragen. Wenn ferner der Leitungs- as Abtasters 156 während Bt 18 erleichtert, abtaster eine neue Leitungsnummer zugeordnet hat,
wird ein Start-Kode nach der Übertragung des ge- Nachrichtensteuerung
eigneten Nachrichtenworts vom Speicher zum Speicherregister 150 in den geeigneten Multivibratoren Die Nachrichtensteuerung 27 überträgt eine ganze des Speicherregisters 150 eingestellt. Die falsche 30 Nachricht zwischen dem Speicher 26 und dem Reihe des Bit-Worts und die Bestätigungszähler wer- Puffer-Kodierer 20 während eines bestimmten, Nachden während Bi 18 und die Adressenregister-Miltivi- richtenübertragungsintervall genannten Teils eines bratoren während Bt 19 in den Normalzustand zu- einzelnen Arbeitszyklus, das bei diesem Beispiel rückversetzt. Ferner wird während Bt 19 die Zählung 140 Mikrosekunden lang ist. Im Gegensatz dazu in der falschen Reihe der Nachrichtenzähler-Multi- 35 überträgt die Bit-Steuerung 28 einen Bit jeder Nachvibratoren zu den Multivibratoren der richtigen Reihe rieht zwischen dem Speicher 26 und den Leitungen übertragen. Schließlich wird während Bt 20 das Spei- 24 und 25 während aufeinanderfolgender Intervalle cherregister 150 in den Normalzustand zurückver- von 20 Mikrosekunden im Rest eines Arbeitszyklus, setzt, nachdem das Nachrichtenwort wieder in den Im Fall einer abgehenden Nachricht erzeugt die Speicher 26 eingeschrieben wurde. 40 Datenbearbeitungseinreichtung 11 die Nachricht und Die Operation, die während des vierten Ablese- macht den Puffer-Kodierer 20 aufmerksam, der sei-Schreibe-Zyklus durchgeführt wurde, umfaßt das Ein- nerseits die Nachricht empfängt, sie kodiert und sie schreiben eines ankommenden Daten-Bits vom Bit- während des Nachrichtenübertragungsintervalls unter Verteiler 33 in einen geeigneten Multivibrator des dem Einfluß der Nachrichtensteuerung 27 Wort für Speicherregisters 150. Diese Information wird zu 45 Wort in einen vorbestimmten Nachrichtenabschnitt dem geeigneten Multivibrator des Speicherregisters im Speicher 26 überträgt. Gleichzeitig werden andere mit Hilfe der im Steuerregister 152 aufgezeichneten Schaltungen in Tätigkeit gesetzt, um eine freie ab-Bit-Zählung geleitet und zur geeigneten Zeit vom gehende Leitung zur Behandlung der Nachricht zu Bit-Wähler 158 übertragen. Wenn somit das Nach- wählen. Die Nummer der gewählten Leitung wird in richtenwort wieder in den Speicher 26 eingeschrieben 50 das erste Steuerwort des gewählten Nachrichtenwird, enthält es den neuen Nachrichten-Bit der an- abschnitte im Speicher 26 eingebracht. Danach überkommenden Nachricht. Diese Arbeitsfolge wird in trägt die Bit-Steuerung 28 die Nachricht Bit für Bit jedem vollständigen Arbeitszyklus einmal wiederholt. vom Speicher 26 zur gewählten abgehenden Leitung Nachdem sämtliche Nachrichtenabschnitte befragt 24, wenn der Nachrichtenabschnitt, der diese Nachsind und das Nachrichtenübertragungsintervall ver- 55 rieht enthält, in jedem aufeinanderfolgenden Arbeitsstrichen ist, wird dieser Nachrichtenabschnitt wie- zyklus befragt wird.
derum befragt und ein weiterer Bit der ankommen- Am Bestimmungsort wird diese Nachricht auf
den Nachricht im Speicher 26 aufgezeichnet. einer ankommenden Leitung 25 empfangen, welche
Die Übertragung einer abgehenden Nachricht um- den Leitungsabtaster 32 benachrichtigt, daß eine faßt Operationen der Bit-Steuerung, die im wesent- 60 Nachricht empfangen wird. Der Leitungsabtaster 32 liehen die gleichen sind wie sie während des Emp- wählt eine Schaltzentrale 23, die einen freien Abfangs einer ankommenden Nachricht durchgeführt schnitt für die ankommende Nachricht enthält. Die wurden, wobei der Hauptunterschied den zeitlichen Bit-Steuerung 28 geht dann zur Übertragung dieser Ablauf betrifft. Wenn eine ankommende Nachricht Nachricht mit einem Bit je Arbeitszyklus in den entdie Übertragung einer Bestätigung im dritten Ablese- 65 sprechenden Speicher 26 über. Nach Beendigung die-Schrdbe-Zyklus erfordert, so erfordert die abgehende scr Übertragung werden die folgenden Funktionen Nachricht den Hmpfang der Bestätigung während im empfangenden Anschluß durchgeführt: Die Nachdersclbcn Periode. IJm den Empfang dieser Bestäti- Tiefensteuerung 27 überträgt die Nachricht vom
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Speicher 26 während des Nachrichtenübertragungs- Übertragungsintervalls entsprechend Programm A Intervalls, d. h. desjenigen Teils des Arbeitszyklus, (F i g. 21) durchgeführt werden, der der Übertragung einer ganzen Nachricht züge- Die Bit-Steuerung 28 prüft fortlaufend den Speiordnet ist, zum Puffer-Kodierer 20. Dieser bestimmt, eher 26, um die Verfügbarkeit von Nachrichtenob die Nachricht richtig empfangen wurde, und be- 5 abschnitten festzustellen. Nach Auffinden eines solnachrichtigt die Nachrichtensteuerung 27 von diesem chen verfügbaren Raums, der durch das Besetzt-Bit Zustand. Die Nachrichtensteuerung 27 bringt ihrer- im ersten Steuerwort angegeben wird, benachrichtigt seits eine Bestätigung hervor, die im Speicher 26 auf- die Bit-Steuerung 28 die Nachrichtenübertragungsgezeichnet und danach zum Ursprungsanschluß über- schaltung 400 in der Nachrichtensteuerung 27, die in tragen wird. Die Nachrichtensteuerung 27 leitet am io F i g. 9 als Blockschema dargestellt ist. Dieses Signal Ursprungsanschluß die nochmalige Übertragung der wird zusammen mit der im Adressenregister 155 entNachricht ein, wenn eine ungenügende Bestätigung haltenen Nachrichtenadresse im Abschnittnummerndurch den empfangenen Anschluß zurückgegeben Übersetzer 401 empfangen, der seinerseits feststellt, wurde, und bewirkt, daß die Nachrichtensteuerfläche ob der zur Zeit freie Nachrichtenabschnitt dazu beim Speicher 26 nach Empfang einer genügenden Be- 15 stimmt ist, ankommende oder abgehende Nachrichstätigung frei wird. ten zu empfangen. Vorteilhafterweise wird im Über-Der Inhalt eines typischen Nachrichtenabschnitts setzer 401 eine wahlweise Leitungsführung vorgeist in Fig. 20 dargestellt. Der Wort-Bit der Adresse sehen, um die Herstellung eines festen Verhältnisses 0000 ist als erstes Steuerwort bezeichnet und erhält zwischen den Nachrichtenabschnitten, die als aneine Information, die notwendig ist, um die Nach- ao kommend bezeichnet werden, und denjenigen, die als rieht durch das Anschlußschaltzentrum zu leiten. Das abgehend bezeichnet werden, zu ermöglichen, wobei erste Steuerwort enthält die Nummer derjenigen Lei- das gewählte Verhältnis in erster Linie durch den tung, die bestimmt ist, die Nachricht zu oder von Verkehr bestimmt wird.
diesem Nachrichtenabschnitt im Speicher 26 zu lei- Wenn ein freier Abschnitt für ankommende Nachten. In diesem Fall nimmt die Leitungsnummer zehn »5 richten verfügbar ist, benachrichtigt der Abschnittbinäre Ziffern oder Bit-Speicherflächen im Wort ein. nummern-Übersetzer 401 den Leitungsabtaster 32. Die weitere im ersten Steuerwort gespeicherte Infor- Wenn ein freier Abschnitt für abgehende Nachrichmation enthält eine Angabe im Bit 12 des besetzten ten verfügbar ist, gibt der Übersetzer 401 Impulse oder freien Zustande dieses Nachrichtenabschnitts. an den Multivibrator 402, wobei die Nachrichten-Ferner werden verschiedene Zählerangaben aufge- 30 abschnittsnummer zum späteren Gebrauch in das zeichnet, um die zu einer gegebenen Zeit während freie Nachrichtenabschnittsregister 403 gegeben wird, der Nachrichtenübertragung befragte Bit-Speicher- Gleichzeitig zeigt der Multivibrator 402 dem Wählerfläche zu verfolgen. sucher 22 an, daß diese Schaltzentrale 23 einen freien
Bei einer ankommenden Nachricht enthält das Abschnitt für abgehende Nachrichten aufweist, zweite Steuerwort, das in diesem Fall durch die 35 Der Wählersucher 22 überwacht fortlaufend sämt-Adresse 0001 (ankommende Nachricht) identifiziert liehe Schaltzentralen 23 und benachrichtigt sofort ist, geeignete Bestätigungen in bezug auf den zufrie- den Puffer-Kodierer 20 nach Feststellung eines freien denstellenden Empfang der Nachricht am Bestim- abgehenden Abschnitts in einer der Schaltzentralen mungsort sowie eine Information über die Länge der 23. Wenn die Datenbearbeitungseinrichtung 11 eine Nachricht. Bei abgehenden Nachrichten enthält das 40 Nachricht bereit zur Übertragung hat, erhält der zweite Steuerwort (0001 abgehende Nachricht) eben- Puffer-Kodierer 20 die Nachricht, kodiert sie und falls Nachrichtenbestätigungen, doch betrifft es nicht wartet, daß die Schaltzentrale 23 den Punkt in ihrem die Länge der Nachricht. Statt dessen wird eine In- Arbeitszyklus, nämlich das Nachrichtenübertragungsformation in bezug auf die Verfügbarkeit von Lei- intervall des Programms A erreicht hat, an dem die tungen für den Bestimmungsort und auf die Anzahl, 45 Nachrichtensteuerung 27 mit der Übertragung der mit der dieselbe Nachricht übertragen wird, in die- Nachricht in den freien Nachrichtenabschnitt im sem Steuerwort aufgezeichnet. Die nachfolgenden Speicher 26 beginnen kann. Diese Zeit tritt in alter-Wörter enthalten die Bestimmungsadresse oder nativen Zyklen auf, nachdem die Bit-Steuerung 28 Adressen für eine bestimmte Nachricht und schließ- sämtliche Nachrichten bedient hat, die zur Übertra-Iich den Nachrichtentext selbst. 50 gung zwischen den Leitungen und dem Speicher ver-
Das Nachrichtenübertragungsintervall ist entspre- fügbar sind.
chend Fig. 21 (Programm A) so programmiert, daß Bei Mt39 des Programms A benachrichtigt der eine Übertragung vom Puffer zum Speicher stattfin- Wählersucher 22 die Zeitintervallsteuerung 404 den kann, und entsprechend Fig. 21 (Programm B), (Fig. 9), daß eine Nachricht bereit zur Übertragung daß eine Übertragung vom Speicher zum Puffer statt- 55 ist. Diese dient dazu, den Inhalt des Nachrichtenfinden kann. Bei dieser Ausführung erfordert Pro- abschnitts-Registers 403 in den Nachrichtenteil des gramm A 120 Mikrosekunden und Programm B Adressenregisters 155 (Fig. 11) zu der Zeit im Ar-130 Mikrosekunden, wobei die beiden Arten von beitszyklus zu leiten, die für den Beginn einer NachNachrichtenübertragung während desselben Zeit- richtenübertragung bestimmt ist. Intervalls in alternativen Arbeitszyklen durchgeführt 60 Der Text der Nachricht wird in umgekehrter werden. Reihenfolge in den Speicher 26 übertragen, d. h., das .. . letzte Wort wird zuerst in den Nachrichtenabschnitt Übertragung vom Puffer zum Speicher übertragen. Der Rückwärtszähler 405 (F i g. 9) wird
Unter Hinweis auf die Fig. 6 bis 10 werden zu- benutzt, um das geeignete Wort im Speicher 26 über
nächst die Operationen betrachtet, welche beim 65 den Wortteil des Adressenregisters 155 zu adressie-
Übertragen einer abgehenden Nachricht vom Puffer ren. Der Zähler, der aus einer richtigen Reihe und
zum Speicher vor sich gehen, wobei diese Operatio- einer falschen Reihe von Multivibratoren besteht,
nen in der Periode Mt 41 bis Mt 120 des Nachrichten- wird in eine bestimmte Stufe voreingestellt und dann
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durch geeignete Zeitsignale in Tätigkeit gesetzt, um bar sind und wiederholt werden müssen, angefordert, rückwärts zu zählen und den Inhalt des Adressen- Für diese Operation liefert die Leitungswähler-Steuerregisters 155 so zu ändern, daß jeweils ein anderes schaltung 407 einen besonders kodierten Ausgang, Wort im Speichernachrichtenabschnitt in aufeinan- wenn die erste Bestimmungsadresse gerade in den derfolgenden Wortzeitintervallen adressiert sind. 5 Speicher 26 übertragen wird. Dieser Ausgang dient
Die Übertragung eines Worts vom Puffer-Kodierer zusammen mit geeigneten Zeitsignalen dazu, die Be-20 zum Speicher 26 umfaßt fünf Bit-Zeitintervalle. Stimmungsadresse in das Leitungswählerregister 410 Zum Beispiel benachrichtigt bei Mt 39 des Pro- (F i g. 6) zu übertragen.
grammsA die Zeitintervallsteuerung 404 den Wäh- Wenn für die Leitung die Wiederholung einer
lersucher 22, daß eine Nachrichtenübertragung be- ίο Nachricht angefordert wird, wird ein bestimmter Satz ginnen kann. Bei Mt 40 wird der Inhalt des Rück- von Gattern benutzt, um die Bestimmungsadresse wärtszählers 405, der die gewünschte Adresse der unter dem Einfluß von Signalen, die durch die später Speicherfläche des letzten Textworts (F i g. 20) im geschilderte Prüf bestätigungsschaltung 420 (F i g. 7) Speicher 26 enthält, in den Wortteil des Adressen- erzeugt werden, in das Register 410 zu übertragen, registers 155 geleitet. Bei Mt 41 gibt der Wähler- 15 Im Fall einer Nachrichtenwiederholung muß die Leisucher22 das letzte Textwort der Nachricht in das tungsgruppennummer der bei der vorherigen Über-Speicherregister 150. Bei Mt 42 wird die richtige tragung benutzten Leitung dem Leitungswähler 31 Reihe des Rückwärtszählers 405 in die falsche Reihe zur selben Zeit wie die Bestimmungsadresse geliefert geleitet, während bei Air 44 die richtige Reihe in die werden. Diese Information wird in ein Register ge-Zählung geändert wird, welche den zum Speicher- ao leitet, das mit dem Leitungswählerregister 410 verraum des letzten Textworts am nächsten liegenden gleichbar ist, und zwar bei Mt 9 während des Prüf-Raum im Nachrichtenabschnitt des Speichers 26 be- bestätigungsintervalls im Programm B. zeichnet. Der Zyklus wird dann wiederholt, um Ein Start-Signal wird zum Leitungswähler 31 ge-
jedes Wort in umgekehrter Reihenfolge vom Puffer- geben. Die Schaltung ist so eingerichtet, daß die Lei-Kodierer 20 zum Speicher 26 zu übertragen. as tungsnummer, die der jeweiligen Bestimmungs-Nach Beendigung dieser Übertragung sämtlicher adresse zugeordnet ist, durch den Leitungswähler 31 Textwörter ist der Wählersucher vorbereitet, die Be- innerhalb dreier Bit-Intervalle nach Empfang des Stimmungsadresse der ersten Nachricht zu übertra- Start-Signals zurückgegeben wird, gen, welche einen der für diese Nachricht gewählten Die zugeordnete Leitungsnummer wird in paralle-Bestimmungsort bezeichnet. Gleichzeitig wird bei 30 ler Form in dasLeitungsregister414(Fig. 6) gegeben. Mt91 das Adressenlageregister 406 (Fig. 9) durch Wenn sich sämtliche Leitungen im besetzten Zuden Wählersucher so eingestellt, daß es bestimmt, stand befinden, wird die Anforderung für eine Leiweiche Bestimmungsadresse übertragen werden soll. tungsnummer durch die Nachrichtensteuerschaltung Die ursprüngliche relative Lage der Bestimmungs- zu einer späteren Zeit wiederholt. Dies geschieht daadresse, wie sie durch den Datenverarbeiter 11 dem 35 durch, daß eine geeignete Angabe in der niedrigst-Puffer-Kodierer 20 geliefert werden, muß beibehalten wertigen Ziffer der Bestätigungszählerbezeichnung werden, um die richtige Information für den Daten- im ersten Steuerwort des Nachrichtenabschnitts verarbeiter 11 im empfangenden Anschluß zu erhal- (F i g. 20 eingesetzt wird. Der Bestätigungszähler in ten. Aus diesem Grunde wird eine Bestimmungs- der Bit-Steuerung 28 führt dann eine vorgeschriebene adressen-Lageinformation vom Puffer-Kodierer über 40 Zählung durch, und die Nachrichtensteuerung 27 den Wählersucher 22 zum Adressenlageregister 406 wird angewiesen, nochmals den Erhalt einer Leiübertragen. __ tungsnummerzuordnung zu versuchen.
Die erste in den Speicher 26 übertragene Bestim- Während der "Periode des Umlaufens des Leitungs-
mungsadresse wird ferner zu dieser Zeit zum Wählen Wählers 31 wird der Speicher 26 bei Air 111 (Provon Leitungen durch eine Prüfung der Information, 45 gramm A) für das zweite Steuerwort in den Nachdie im Adressenlageregister 406 gespeichert ist, aus- richtenabschnitt adressiert. Wenn mehrere Puffergewählt. Dies geschieht durch die Leitungswähler- Kodierer benutzt werden, wird eine Angabe des bei steuerung 407 (F i g. 9), welche die Bestimmungs- dieser Nachricht benutzten Puffer-Kodierers über das adressen-Lageinformation bei Mt 91 zum Leitungs- Speicherregister 150 eingeführt. Gleichzeitig wird der Wählerregister 410 (F i g. 6) leitet. Nachfolgende Be- 50 Teil des Speicherregisters 150, der zum Empfang Stimmungsadressen werden bei Mt 96, Mt 101 und der im ersten Steuerwort des Nachrichtenabschnitts Mt 106 zum Speicher 26 gegeben. zu speichernden Leitungsnummer bestimmt ist, von
Die Bestimmungsadressen-Lageinformation gibt einer etwaigen früheren Nachricht frei gemacht, zur ferner an, wo die Bit-Steuerung 28 ihre Tätigkeit be- Vorbereitung für die Aufnahme der Leitungsnumginnen soll, d. h., die zuletzt gespeicherte Bestim- 55 mer, die vom Leitungswähler 31 über das Leitungsmungsadresse soll die erste über die abgehende Lei- register 414 (Fig. 6) geliefert wird. Die Leitungstung zu übertragende Information sein. Das Wort im nummer wird in das Speicherregister 150 (Fig. 11) Speicher 26, das diese Bestimmungsadresse enthält, bei Mt 116 des Programms A als Teil des ersten wird durch den Wort-Start-Übersetzer 408 (F i g. 9) Worts des zur Zeit aufgezeichneten Nachrichtenfestgelegt. 60 abschnitts geleitet. Gleichzeitig werden der Ausgang
Nachdem sämtliche Textwörter und sämtliche des Wort-Start-Ubersetzers 408 (Fig. 9), der die Adressen im Speicher 26 aufgezeichnet sind, befiehlt Lage der ersten Bestimmungsadresse in den Nachdie Nachrichtensteuerung 27 dem Leitungswähler 31, richtenabschnitt bezeichnet, und des Bestätigungsdie Adresse zu suchen, die vorher zur Leitungswäh- Übersetzers 427 (F i g. 7), der einen besetzten Nachler-Zugriffsschaltung 409 (F ig. 6) gesendet wurde. 65 richtenabschnitt bezeichnet, an den geeigneten Lagen
Vom Leitungswähler 31 wird eine Leitungsnummer im ersten Steuerwort in das Speicherregister 150 gefür abgehende neue Nachrichten und für Nachrich- bracht,
ten, die für den empfangenden Anschluß unannehm- Über das System können verschiedene Nachrich-
tenlängen übertragen werden, z. B. eine Nachricht aus vier Wörtern, aus sieben Wörtern oder aus zehn Wörtern. Längere Nachrichten beschränken notwendigerweise die Anzahl der Bestimmungsadressen, die vorgesehen werden können, damit eine gleichmäßige Größe des Nachrichtenspeicherabschnitts im Speicher 26 gewährleistet wird. Somit werden überlange Nachrichten mit einer herabgesetzten Anzahl von Bestimmungsadressen übertragen. Der Wählersucher 22 setzt zu irgendeiner Zeit während der Textübertragung einen Multivibrator in Tätigkeit, wenn eine überlange Nachricht übertragen wird. Im übrigen arbeitet die Nachrichtensteuerung, als ob eine feste Anzahl von Nachrichtenwörtern vorhanden sei. Das Intätigkeitsetzen dieses Multivibrators stellt sicher, daß das Adressenlageregister 406 rückgestellt und daß das zusätzliche Textwort an Stelle der ersten Bestimmungsadresse, die normalerweise bei Mt 91 abgelesen wird, in den Speicher 26 gebracht wird. Danach wird das Adressenlageregister 406 in der Weise »o eingestellt, wie sie oben beschrieben wurde, um die verfügbaren Adressen in den Speicher 26 einzufügen. Am Ende des Nachrichtenübertragungsteils des Arbeitszyklus, das bei Mt120 im Programm A eintritt, werden nach der Übertragung sämtlicher Textwörter der notwendigen Adressen und der beiden Steuerwörter sämtliche Multivibratoren in der Nachrichtensteuerung 27 zur Vorbereitung des nächsten Bit-Übertragungsintervalls rückgestellt.
Übertragung vom Speicher zum Puffer
Hierdurch wird die Funktion der Nachrichtensteuerung 27 bei der eigentlichen Übertragung einer Nachricht von einem Puffer-Kodierer in einen Nachrichtenabschnitt im Speicher beendet. Die am Empfangsanschluß durchgeführte umgekehrte Operation erfordert wiederum die Hilfe der Nachrichtensteuerung bei der Übertragung einer im Speicher 26 registrierten Nachricht zu einem Puffer-Kodierer 20. Diese Operation, die bei Mt 51 bis Mt 130 des Nachrichtenübertragungsintervalls nach Programm B (Fig. 21) durchgeführt wird, wird durch die Bit-Steuerung 28 eingeleitet, die eine vollständige Nachricht in einen der Nachrichtenabschnitte des Speichers 26 vorfindet und daraufhin den Multivibrator 402' (Fig. 9) in der Nachrichtenübertragungsschaltung 400 in Tätigkeit setzt. Das Ausgangssignal dieser Schaltung mit einem Umlauf dient dazu, die Schaltung des Nachrichtenabschnitts, der die ankommende Nachricht enthält, vom Adressenregister 155 zur späteren Verwendung in »das Nachrichtenabschnittsregister 403' zu leiten.
Bei Mt 30 im Programm B wird der Wählersucher über einen anderen Ausgang des Multivibrators 402' benachrichtigt, daß die Nachrichtensteuerung 27 zur Übertragung einer Nachricht vorbereitet ist. Wenn ein Puffer-Kodierer 20 verfügbar ist, liefert der Wählersucher ein Signal, das dazu dient, die Tätigkeit der Nachrichtenübertragungsschaltung zur Durchführung der Übertragung vom Speicher zum Puffer einzuleiten.
Die erste Aktion, die bei der Übertragung vom Speicher zum Puffer stattfinden muß, ist das Ablesen des im Nachrichtenabschnitt gespeicherten zweiten Steuerworts. Dies geschieht, um die gespeicherte Länge der Nachrichteninformation, nämlich die Bits 16 und 19 (Fig. 20) zu erhalten, ferner das Ende der Anzeige um Eins vermehrten Nachricht, nämlich die Bits 24 bis 27. Die Art und Weise wie diese Information erhalten wird, wird in Zusammenhang mit der Prüfschaltung 440 (F i g. 10) für die Nachrichtenlänge beschrieben.
Bei Mt 51 wird die Nachrichtenabschnittsbezeichnung vom Nachrichtenabschnitts-Adressenregister 413 (Fig. 7) zum Adressenregister 155 (Fig. 11) in der Bit-Steuerung 28 geleitet. Die Bits für die Nachrichtenlänge werden aus dem Speicherregister 150 in die Nachrichtenübertragungsschaltung 400 (F i g. 9) gebracht, wie es im Zusammenhang mit der Übertragung einer Nachricht vom Puffer zum Speicher geschildert wurde. Wenn es sich um eine überlange Nachricht handelt, wird bei Mt 53 ein Multivibrator in der Zeitintervallsteuerung 404 (F i g. 9) eingestellt. Gleichzeitig wird das Ende der Anzeige der um Eins vermehrten Nachricht, die im zweiten Steuerwort enthalten ist, in den Rückwärtszähler 405 (F i g. 9) gebracht. In diesem Fall wird das Wort sowohl in die falsche als auch in die richtige Reihe des Zählers 405 gegeben, um sofort eine Rückwärtszählung von Eins durchzuführen. Diese Aktion dient dazu, die Wortadresse des letzten Textworts der Nachricht in die richtige Reihe des Rückwärtszählers 405 zu bringen.
Das letzte Textwort wird bei Mt 56 (Programm B) aus dem Speicher abgelesen. Nach Beendigung dieser Ablesung wird der Rückwärtszähler 405 in der vorher geschilderten Weise weitergeschaltet und das vorletzte Textwort aus dem Speicher abgelesen. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis eine vorgeschriebene Anzahl von Wörtern, die die übliche Nachrichtenlänge bilden, zum Puffer-Kodierer übertragen ist. Wenn die Nachricht kürzer als die übliche Länge ist, wird sie dennoch so behandelt, als ob sie die übliche Länge hätte, jedoch werden Startsignale nur für die tatsächlich übertragenen Wörter an den Speicher gegeben. Diese Funktion wird durch die Schaltung für die Länge der Nachricht gesteuert. Wenn die Nachricht eine vorgeschriebene Anzahl von Wörtern oder weniger Wörter enthält, wird der Zähler 405 gesperrt, der gleichzeitig den Puffer-Kodierer benachrichtigt, daß die Nachrichtenübertragung beendet ist. Wenn jedoch die Nachricht mehr als die vorgeschriebene Anzahl von Wörtern bei MiIOl aufweist, wird der Puffer-Kodierer benachrichtigt, daß eine überlange Nachricht übertragen wird.
Während der Nachrichtenübertragungszeit des Programms B müssen drei weitere Operationen durchgeführt werden. Diese umfassen das Benachrichtigen des Puffers, welche Bestimmungsadresse empfangen wurde, das Prüfen, um festzustellen, daß die richtige Bestimmungsadresse empfangen wurde, und das Entfernen der gesamten Überwachungsinformation, die von der Bit-Steuerung benutzt wurde, um festzustellen, wenn eine Nachricht vollständig ist.
Wenn die Länge der ankommenden Nachricht bestimmt wird, wird außerdem die Identität der mit der Nachricht empfangenen Bestimmungsadresse festgestellt, wobei eine zustimmende Bestätigung, wenn diese berechtigt ist, erzeugt und im zweiten Steuerwort des Nachrichtenabschnitts gespeichert wird. Ein Teil dieser Bestätigung enthält die jeweilige Bestimmungsadresse, wobei der Wählersucher 22 so aufgebaut ist, daß er diese Bestimmungsadresse während des Zeitintervalls MtUl bis Mt 115 in einer bestimmten kodierten Form erhält.
Um diese Bestimmungsadresse zum Wählersucher zu übertragen, muß das zweite Steuerwort des Nachrichtenabschnitts befragt werden. Dies geschieht
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Al
dadurch, daß bei MiIlO in das Adressenregister 155 die Adresse für das zweite Steuerwort (ankommende Nachricht) eingebracht wird. Danach wird bei MtIH die Information im zweiten Steuerwort in bezug auf die beendete kurze Nachricht Bit 17 sowie das Ende der um Eins vermehrten Nachricht, die Bits 24 bis 27 bei Mt 113 gelöscht. Diese Überwachungsinformation, die aus dem zweiten Steuerwort entfernt wird, wird von der Bit-Steuerung 28 benutzt, um eine Anzeige
stellen. Die Adresse des Worts, welche diese Information enthält, definiert ihrerseits die Lage der Bestimmungsadresse, die für diese Nachricht vom Ursprungsanschluß empfangen wurde.
Wenn der Nachrichtenabschnitt in der obigen Folge befragt wird, ergibt sieh aus Fig. 20, daß vier Intervalle vorhanden sind, in denen der eindeutige Text-Start-Kode festgestellt werden kann. Wenn der Speicher 26 auf das Wort in dem Nachrichtenab-
zu erzeugen, daß eine vollständige Nachricht von dem iq schnitt adressiert wird, das den Text-Start-Kode ent
Speicher zum Puffer übertragen wurde.
Bei Mt 11$ wird die vierte Bestimmungsadresse aus dem Speicher zu Prüfungszwecken abgelesen. Dieser Vorgang wird nachfolgend im Zusammenhang mit
hält, wird die Speicherung der Text-Start-Lage entsprechend der Zeit, in der der Ausgang empfangen wird, im Register 446 ermöglicht. Die Bits der Nachrichtenlänge, die in demselben
der Sendebestätigungsschaltung der F i g. 8 behan- 15 Wort des Nachrichtenabschnitts enthalten sind, trendelt. Bei Mt 121 wird die Löschung der Über- nen den Text-Start-Kode von dem eigentlichen Text
und müssen in einen Kode zum Gebrauch in der Nachrichtenlängenprüfschaltung übersetzt werden.
des ersten
Dies geschieht dadurch, daß das Register 446 ent-
wachungsinformation durch Ablesen Steuerworts aus dem Speicher beendet.
Hierdurch wird die Nachrichtenübertragung vom
Speicher zum Puffer Programm B beendet, abgesehen ao sprechend den betreffenden Bits der Nachrichtenlänge von der Rückstellung sämtlicher Multivibratoren in eingestellt wird.
Während der obenerwähnten Folge von Adressierungen auf jedes Wort in dem Nachrichtenabsehnitt wird, wenn sich ein Text-Start-Kode nicht findet, ein «5 Störungs-Muitivibrator bei Mt 20 in Tätigkeit gesetzt, der ein Außertätigkeitsetzen von Ausgangsgattern
der Nachrichtenübertragungsschaltung, die durch besondere Zeitsignale am Ende des Nachriehtenübertragungsintervalls durchgeführt wird.
Register 446 verfügbar. Eine Übersetzung dieser Information in die im zweiten Steuerwort des Nachrichtenabschnitts benötigte Information geschieht mit Hilfe des Nachrichtenübersetzers 447 (Fig. 10).
Prüfung der Nachrichtenlänge
Wenn der Start-Kode einer ankommenden Nach- zum Speicherregister 150 bewirkt und anzeigt, daß in rieht in der ankommenden Leitungsschaltung 25 er- der Nachricht eine Störung vorhanden ist. Die gescheint, benachrichtigt im empfangenden Anschluß samte Information, die zur Feststellung der Adresse der Leitungsabtaster 32 die Bit-Steuerung 2§, daß 3d des letzten Textworts notwendig ist, ist nunmehr im eine ankommende Nachricht unterwegs ist. Die Bitsteuerung 28 überträgt ihrerseits die Nachricht Bit
für Bit von der ankommenden Leitung 25 in einen
vorgewählten Nachrichtenabsehnitt des Speichers 26
am Anschlußort. 35 Diese Information geht vom Übersetzer 447 bei Mt 21
Die Prüfung der Nachrichtenlänge ist die erste zum Speicherregister 150, während das zweite Steuer-Funktion, die durch die Nachrichtensteuerung bei der wort in diesem Register enthalten ist, vorausgesetzt, ankommenden Nachricht durchgeführt wird, Dies ge- daß der Störungs-Muitivibrator im zurückgestellten schjeht in Mti bis Mt30 des Programms A, dem Zustand bleibt. Die im zweiten Steuerwort (ankom-Nachrichtenübertragungsintervall (Fig. 21), in der 40 mende Nachricht) erforderliche Information, die in als Blockschema in Fig. 10 dargestellten Nachrich- der Nachrichtenabschnitts-Bit-Lage in Fig. 20 dartenlängen-Prüfschaltung 440. Das erste Nachrichten- gestellt ist, stellt eine Bestätigung dar, daß eine Nachtextwort wird vollständig in dem Nachrichtenab- rieht empfangen wurde, ferner eine Anzeige des schnitt gespeichert, danach benachrichtigt die Bit- Empfangs einer vollständigen kurzen Nachricht, wei-Steuerung 28 die Nachrichtensteuerung 27, mit der 45 terhin eine Nachrichtenlängen-Prüfinformation und Nachrichtenlängenprüfung zu beginnen. Dies ge- schließlich Anzeigen des Endes der Nachricht, schicht durch die Speicherung eines geeigneten Die Bestätigungsübersetzung geschieht entspre-Signals im Bit 18 des zweiten Steuerworts (ankom- chend der empfangenen Bestimmungsadresse und mende Nachricht), das bedeutet, daß eine Prüfung ihrer Lage im Nachrichtenabsehnitt des Speichers am der Nachrichtenlänge beginnen soll. Dieser Bit wird 50 sendenden Anschluß, so daß sie eine gesonderte Bejedesmal, wenn das zweite Steuerwort des Nachrich- stätigung entsprechend dei· empfangenen Adresse
tenabschnitts abgelesen wird, befragt, wobei er, wenn eine Prüfung der Nachrichtenlänge erforderlich ist, dazu dient, den Multivibrator 441 in Tätigkeit zu
bildet.
Wenn die in Frage stehende Nachricht eine kurze Nachricht ist und die erste Adresse die empfangene setzen. Der Ausgang dieser Schaltung mit einem Um- 55 Adresse ist, ist die Nachricht nunmehr vollständig, lauf überträgt die jeweilige Nachrichtenabschnitts- und eine Anzeige dieses Zustande dient zusammen
mit einer geeigneten Übersetzung dazu, die Angabe der vollständigen kurzen Nachricht in die Bit-Lage 17 des zweiten Steuerworts bei Mt 21 des Pro-
des Programms A wird die Länge dieser ankommen- 6a gramms A einzusetzen, den Nachricht geprüft. Der Speicher 26 wird durch Die Angaben der Nachrichtenlänge für das zweite
den Wortadressenübersetzer 443 für die dritte, zweite Steuerwort sind für die nachfolgende Übertragung und erste Bestimmungsadressenlage und für die Lage der Nachricht vom Speicher zum Puffer erforderlich, des ersten Textwortes im Nachrichtenabsehnitt in wobei diese Angaben über den Übersetzer 447 zu den aufeinanderfolgenden Wortzeitintervallen adressiert, 65 Bit-Lagen 16 und 19 des zweiten Steuerworts bei
nummer vom Nachrichtenteil des Adressenregisters 150 zum Nachrichtenabschnittsregister 442, Beginnend bei Mti der nächsten Übertragungszeit
wie es in F i g. 21 angegeben ist. Dieses besondere Programm wird benutzt, um die Lage des Bits des Text-Start-Kodes und der Nachrichtenlänge festzu-
Mt 21 geliefert werden.
Zur Zeit der Übertragung muß die Nachrichtensteuerung 27 wissen, wann das Ende einer überlangen
Nachricht eintritt, da die nachfolgende Übertragung der Nachricht vom Speicher zu einem Puffer-Kodierer mit dem letzten Wort der Nachricht beginnt. Eine weitere Reihe von Ausgangsgattern des Übersetzers 447 führt diese Funktion durch, indem die Angaben von geeigneten Multivibratoren im Register 446 zu 4en Bit-Lagen 20 bis 23 des zweiten Steuerworts im Speicherregister 150 übertragen werden.
Die Angabe Ende der Nachricht vermehrt um Eins wird von der Bit-Steuerung benutzt, um sie mit der zur Zeit behandelten Wort-Lage zu vergleichen. Wenn der Vergleich durchgeführt ist, benachrichtigt die Bit-Steuerung die Nachrichtensteuerung. Die Angabe Ende der Nachricht vermehrt um Eins wird aus der Information gewonnen, die im Register 446 durch eine geeignete Übersetzung im Übersetzer 447 und in den Bit-Lagen 24 bis 27 des zweiten Steuerworts gespeichert wird. Die Prüfung der Nachrichtenlänge wird bei Mt 25 beendet, nachdem die mögliehe Lage der Nachrichtenbestimmungsadressen des ersten Textworts und des zweiten Kontrollworts durchlaufen sind, wenn nicht ein Text-Start-Kode gefunden wird. Im letzteren Fall wird eine Bestätigung »nicht in Ordnung« zum sendenden Anschluß zurückgegeben, indem ein geeignetes Signal im niedrigstwertigen Bit des Bestätigungszählers eingebracht wird, die Übertragung der Bestätigung zu beginnen. Die Prüfschaltung für die Nachrichtenlänge wird nach Beendigung ihres Arbeitszyklus durch geeignetes Rückstellen sämtlicher Multivibratoren in den Normalzustand zurückversetzt.
Sendebestätigung
Während einer Übertragung einer Nachrieht vom Speicher zum Puffer am Empfangsanschluß wird die Bezeichnung des Nachrichtenabschnitts, der die vollständige ankommende Nachrieht enthält, im Nachrichtenabschnittsregister 455 der als Blockschema in Fig. 8 dargestellten Sendebestätigungsschaltung gespeichert. Wenn eine richtige Bezeichnungsadresse vorhanden ist, wird der Wählersucher bei Mt 120 von diesem Ergebnis unterrichtet. Nach Empfang einer derartigen Angabe unterrichtet der Wählersucher den Puffer-Kodierer, der seinerseits die Nachrichtenprüfung und die Rückgabe einer Bestätigung dieser Prüfung durchführt. Diese Bestätigung geht über den Wählersucher und dient dazu, einen Multivibrator einzustellen, wenn die Nachricht nicht in einem zufriedenstellenden Zustand empfangen wird.
Wenn die Bestimmungsadresse nach einer Bestätigungsprüfung in der Nachrichtensteuerschaltung unzureichend ist, ist dieser Zustand zwischen dem Übertragungsintervall vom Speicher zum Puffer Programm B und der Sendebestätigungsperiode Mt 31 bis Mt 40 im Nachrichtenübertragungsteil des nachfolgenden Arbeitszyklus des Programms A vorhanden. So ist bei Mt 30 im Programm A die Nachrichtensteuerung 27 in der Lage, eine positive oder negative Bestätigung der Nachricht und ihrer Bestimmungsadresse zum sendenden Anschluß zu geben.
Das zweite Steuerwort des Nachrichtenabschnitts wird durch Liefern der geeigneten Wortadresse in das Adressenregister 155 adressiert. Wenn die vom Puffer-Kodierer empfangene Bestätigung einen zufriedenstellenden Empfang der Nachricht anzeigt, wird jetzt das zweite Wort des Nachrichtenabschnitts nicht zerstörend abgelesen. Wenn jedoch das Gegenteil richtig ist, wird das zweite Wort des Nachrichtenabschnitts zerstört, so daß eine nicht zufriedenstellende Bestätigung erzeugt und aufgezeichnet werden kann.
Der Bestätigungsstartkode wird bei Mt 31 (Programm A) in den ersten Teil des zweiten Steuerworts gebracht. Danach wird bei Mt 36 das erste Steuerwort aus dem Speicher 26 abgelesen und eine geeignete Angabe in den niedrigstwertigen Bit des Bestätigungszählerteils dieses Wortes geschrieben.
Prüfbestätigung
Die Prüfbestätigungsscha,ltung 420 ist als Blockschema in F i g. 7 dargestellt, Dieser Teil der Nachrichtensteuerung 27 befaßt sieh besonders mit dem zufriedenstellenden Empfang einer Nachricht in dem geeigneten Bestimmungsanschlußschaltzentrum. So führt er eine Prüfung durch, um sicherzustellen, daß
ao eine Bestätigung der Nachricht im Ursprungsanschlußschaltzentrum empfangen wird, und leitet bei Nichtvprhandensein einer zufriedenstellenden Bestätigung die Zuordnung einer anderen Leitung zur nochmaligen übertragung der Nachricht ein.
Ein Zustand, bei dem sämtliche Leitungen besetzt sind, der bei einem vorherigen Versuch zur nochmaligen übertragung <äer Nachricht eintrat oder ein Zustand mit stillgesetztem Nachriehtenabschnitt, der eintritt, wenn die Nachricht nicht in einer vorbe-
3Q stimmten Zeit bestätigt wird, erfordern ebenfalls die Aufmerksamkeit der Prufbestitigungsschaltung. So wird die Anzeige des Vorhandenseins dieser Zustände ebenfalls über die Prüfbeatätigungsschaltung 420 geleitet. Das Verfahren, das. die Prüfbestätigungsschaltung durchführt, um festzustellen, welcher der drei Zustände vorhanden ist, das im Intervall Mil bis MiSO des Programms B (Fig, 21) durchgeführt wird, umfaßt das Ablesen des zweiten Steuerworts (abgehende Nachricht) des Nachrichtenabsehnltts (F i g, 20), um die Bestätigung zu erhalten, wenn eine solche vorhanden ist, und danach das Ablesen des ersten Steuerworts des Nachriehtenabschnitts, um das Vorhandensein einer Leitungsnummer festzustellen. Wenn die Bestätigung vorhanden ist, wird die Prüfbestätigung durchgeführt, Ist keine Bestätigung vorhanden und auch keine Leitungsnummer, besteht der Zustand, daß sämtliche Leitungen besetzt sind. Wenn schließlich keine Bestätigung vorhanden ist, jedoch eine Leitungsnummer vorgefunden wird, besteht der
so Zustand des Stillsetzens.
Die Operation wird vor dem Naehriehtenübertragungsintervall begonnen, wenn der Bestätigungsteil des Speieherregisters 150 seine maximale Zählung erreicht hat, die den Empfang einer Nachrichtenbestätigung anzeigt. Zu dieser Zeit wird der Multivibrator 421 (F i g. 7) durch ein Signal vom Steuerregister 152 (Fig. 11) in Tätigkeit gesetzt Sein Ausgang bewirkt die Übertragung der Bezeichnung des Nachrichtenabschnitts, der die Bestätigung enthält, vem Adressenregister 155 (Fig. 11) zum Nachrichtenabschnittsregister 413 (Fig. 7), wo sie für die Dauer der Bestätigungsprüfung festgehalten wird.
Bei Mti wird der Speieher 26 hinsichtlich des zweiten Steuerworts adressiert. Der Inhalt des Nachrichtenabschnitts-Adressenregisters 413 wird dann in das Adressenregister 155 geleitet. Danaeh wird die Bestätigung, die in dem zweiten Steuerwort des Nachrichtenabschnitts enthalten ist, vom Speicher 26 ab-
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gelesen, geprüft und die Ergebnisse im Bestätigungs- (Fig. 11) und die Leitungswählerzugriffsschaltung register 425 (F i g. 7) aufgezeichnet. 409 (F i g. 6), diese Bestimmungsadresse zum Lei-
Die Angabe über die Zählung der Sendezahlen, die tungswählerregister 410 zu übertragen, ebenfalls im gleichen Steuerwort enthalten ist, wird Wenn während dieser ersten Operation das Bestä-
im Bestätigungsregister 425 registriert, so daß die 5 tigungsregister 425 das Vorhandensein einer positiven Nachricht zerstört wird, wenn sie eine vorbestimmte Bestätigung oder das NichtVorhandensein einer BeAnzahl mal übertragen wurde. Wenn ferner der Zu- Stimmungsadresse in dem geprüften Wort angezeigt stand, daß sämtliche Leitungen besetzt sind, der hätte, würde ein Ausgang nicht zum Leitungswählerebenfalls im zweiten Steuerwort enthalten ist, eine Register 410 gegeben werden. Die obige Operation vorbestimmte Anzahl mal auftritt, wird er im Be- io wird für die dritte, zweite und erste Bestimmungsstätigungsregister 425 aufgezeichnet und die Nach- adressenlage in dieser Reihenfolge wiederholt, bericht zerstört. ginnend bei Mt 16, Mt 21 bzw. Mt 26.
Sämtliche sachdienliche Informationen, die im zwei- Bei Mt 31 wird nach Prüfen sämtlicher möglichen ten Steuerwort des Nachrichtenabschnitts enthalten Bestimmungsadressenlagen das erste Steuerwort nochsind, werden nun geprüft und im Bestätigungsregister 15 mais aus dem Nachrichtenabschnitt abgelesen, und die 425 gespeichert. Die Übersetzung der registrierten In- Bestimmungsadresse und die Leitungsgruppennumformationen wird dann in den Bestätigungsübersetzer mer, die im Leitungswähler-Register 410 (F i g. 6) ge-427 und in den Wortnummern-Übersetzer 428 ge- speichert sind, werden zur Wahl einer neuen Leitung leitet, um die Notwendigkeit zur Ausführung der Be- zum Leitungswähler 31 geleitet. Bei Mt 36 wird das stätigungsprüfung festzustellen. Wenn eine positive 20 erste Steuerwort nochmals vom Speicher 26 abgelesen, Bestätigung oder keine Bestätigung vorgefunden wird, und die neue Leitungsnummer wird, wenn der Leiwird ein geeignetes Signal vom Wortnummern-Über- tungswähler 31 eine Nummer erhalten hat, in den setzer 428 zum Steuerregister 152 (Fig. 11) über- ersten zehn Bits des Speicherregisters 150 aufgezeichtragen, das diesen Zustand anzeigt. net. Zur gleichen Zeit muß die Bezeichnung des Bei Mt 6 wird das erste Steuerwort vom Speicher 25 Worts, die in der nochmals zu übertragenden Bestim-26 abgelesen, um das Vorhandensein einer dieser mungsadresse enthalten ist, erzeugt und in die Bit-Nachricht zugeordneten Leitungsnummer bei der vor- Lagen 15 bis 18 des ersten Steuerworts gebracht werherigen Übertragung festzustellen. Die Leitungs- den. Der Wortübersetzer 428 (Fig.7), der diese gruppenidentifizierung, die im Leitungsnummernteil Wortadresse liefert, besteht aus einer Reihe von Gatdes ersten Steuerworts enthalten ist, wird zum Lei- 30 tern, welche wahlweise entsprechend der vorgeschrietungswählerregister 410 (Fig. 6) geleitet, um die Be- benen Reihenfolge in der die Bestimmungsadressen nutzung einer Leitung in dieser Gruppe für die übertragen werden sollen, in Tätigkeit gesetzt wernächste Übertragung der Nachricht zu verhindern. den. Der Ausgang des Übersetzers 428 geht direkt Der Leitungsnummernteil des ersten Steuerworts wird zu den Stufen 15 bis 18 des Speicherregister 150 und über das Leitungsnummerngatter 430 übertragen, 35 bewirkt die Speicherung der erforderlichen Bezeichregistriert und dem Bestätigungsübersetzer 427 nung der Nummer des Worts, welche die zu über-(Fig. 7) zur Verfügung gestellt, wo festgestellt wird, tragende Bestimmungsadresse enthält. ob in der Tat eine Leitungsnummer vorhanden ist. Bei Mt 36 wird der Nachrichtenabschnitt belegt, Wenn die Bestätigung anzeigt, daß eine nochmalige indem die geeignete binäre Ziffer in die Bit-Lage 12 Übertragung der Nachricht notwendig ist, wird die 40 des ersten Steuerworts gebracht wird, das zu dieser Nachrichtenbestimmungsadresse zum Leitungswähler- Zeit im Speicherregister 150 vorhanden ist. Dies geregister 410 (Fig. 6) gegeben. Hierfür muß zunächst schieht, wenn ein Signal im Wortübersetzer 428 festgestellt werden, welche Bestimmungsadresse im (F i g. 7) vom Leitungsregister 414 (F i g. 6) empfanSpeicher 26 vorhanden ist. Somit wird der Speicher gen wird, das anzeigt, daß eine Leitung der bezeich-26 in folgender Reihenfolge befragt: Bei MiIO des 45 neten Bestimmung zugeordnet wurde. Programms B wird die Lage der vierten Bestimmungs- Die Bezeichnung der Anzahl mit der eine Nachadresse im Nachrichtenabschnitt geprüft. Bei Mt 15 rieht gesendet wird, ist im zweiten Steuerwort aufwird die Lage der dritten Bestimmungsadresse ge- gezeichnet, wobei nach Empfang der neuen Leitungsprüft, bei Mt 20 die Lage der zweiten Adresse und nummer diese Zählerangabe um Eins vermehrt werbei Mt 25 die Lage der ersten Adresse. Diese Reihen- 50 den muß. Wenn jedoch stattdessen eine Angabe, daß folge wird an Hand der Nachrichtenabschnitts-Bit- sämtliche Leitungen besetzt sind, zurückgegeben Anordnung der Fig. 20 verständlich. Der zeitliche wurde, muß die Anzeige des Zählers, »alle Leitungen Ablauf dieser Reihenfolge wird durch Gatter im besetzt«, die ebenfalls im zweiten Steuerwort enthal-Wortadressen-Übersetzer 423 (F i g. 7) gesteuert. ten ist, um Eins vermehrt werden.
Die ersten vier Bits des vierten Bestimmungsadres- 55 Diese Funktionen werden dadurch durchgeführt, senworts, die einen Start-Kode bilden, werden über daß das zweite Steuerwort des Nachrichtenabschnitts das Start-Kode-Gatter 424 (Fig. 7) bei Mill im Be- bei Mt41 abgelesen wird, um die vorherige Zählung stätigungsregister 425 empfangen. Danach stellt der sowohl des Zählers, Anzahl der Sendungen, als auch Bestätigungsübersetzer 427 aus diesem registrierten des Zählers, »alle Leitungen besetzt«, zu erhalten. Start-Kode fest, ob eine Bestimmungsadresse in die- 60 Wenn der Zustand »alle Leitungen besetzt« eintritt, ser Adressen-Wortlage vorhanden ist. Das Bestäti- wird die Zählersteuerung 426 bei Mt36 vom Leigungsregister 425 versieht somit den Bestätigungs- tungsnummern-Register 414 aufmerksam gemacht, übersetzer 427 und den Wortnummern-Übersetzer Danach wird bei Mt 44 die Zählersteuerung 426 vollmit der negativen Bestätigung und der Identität ständig in Tätigkeit gesetzt und der geeignete Teil der Bestimmungsadresse, zu der eine nochmalige 65 des Speicherregisters 150 durch dessen Ausgang beÜbertragung der Nachricht notwendig ist. Bei dieser tätigt. Wenn der Zustand »alle Leitungen besetzt« Kombination von Informationen benachrichtigen die nicht besteht, wird der Zähler »Anzahl der Sendun-Übersetzer 427 und 428, das Speicherregister 150 gen« im Speicherregister 150 durch den Ausgang der
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Zählersteuerung 426 in Tätigkeit gesetz. In jedem wurden. In aufeinanderfolgenden Arbeitszyklen wäh-FaIl wird die alte Zählung während der Periode Mt 44 red des Bit-Übertragungsintervalls, dem die Speicherbis Mt 47 geändert und die neue Zählung in den fläche, welche diese Nachricht enthält, zugeordnet ist, Speicher 26 geschrieben. werden die beiden Steuerwörter und die erste Be-
5 Stimmungsadresse von der vorliegenden gespeicherten Abgehende Datennachricht Nachricht abgelesen. Die beiden Steuerwörter werden
Nachdem die verschiedenen Steuerkreise zur Ver- vermehrt, um sicherzustellen, daß der richtige Bit, bindung der Datenanschlüsse und der Leitungen mit der dem Beginn der Bestimmungsadresse entspricht, dem Datenspeicher beschrieben wurde, soll nunmehr festgestellt und richtig geleitet wird. Die Leitungsdie Art und Weise, wie eine Nachricht über diese spe- io nummer, welche für die Übertragung dieser Nachzielle Ausführung eines Datenschaltsystems übertra- rieht gewählt wurde, wird laufend an den Leitungsgen wird, beginnend damit, daß eine Anforderung für nummern-Übersetzer 29 übertragen, danach wird der den Dienst vom Ursprunganschluß über den Daten- erste Bit des Adressenworts über den Bit-Verteiler 33 verarbeiter 11 empfangen wird, betrachtet werden. zur gewählten abgehenden Leitung 24 geleitet, welche Die Erläuterung dieser Operation wird leicht an Hand 15 durch den Leitungsnummem-Übersetzer 29 zur richdes Blockschemas der Fig. 4 bis 18 verständlich. tigen Zeit in Tätigkeit gesetzt wird, um einen ein-
Der Text der Nachricht geht zusammen mit den zelnen Bit der Nachricht zu empfangen.
Adressen, welche die gewünschten Bestimmungsorte In jedem folgenden Arbeitszyklus wird ein weiterer
bezeichnen, als einzelne Nachricht vom Datenverar- Bit der vorliegenden Nachricht aus dem jeweiligen beiter 11 aus. Der Puffer-Kodierer 20 wird dann auf 20 Nachrichtenabschnitt in dem zugeordneten Bit-Überdas Vorhandensein einer wartenden Nachricht auf- tragungsintervall abgelesen. Zur Vorbereitung der merksam gemacht und benachrichtigt seinerseits den Übertragung dieses folgenden Bits der vorliegenden Wählersucher 22, eine freie Schaltzentrale 23 zu be- Nachricht, werden die beiden Steuerwörter und das legen. Die Nachrichtensteuerung 27 in allen Schalt- adressierte Wort wieder abgelesen und in der Bitzentralen 23 beobachtet fortlaufend den entsprechen- 25 Steuerschaltung vermehrt, so daß der richtige Nachden Speicher 26 und wird sofort von der Verfügbar- richten-Bit über den Bit-Verteiler 33 zur richtigen keit eines freien Abschnitts für abgehende Nachrich- abgehenden Leitungsschaltung 24 geleitet wird,
ten benachrichtigt, der für die vorliegende Nachricht Die ersten wenigen Bits, welche der Bestimmungs-
benutzt werden kann. adresse vorausgehen, bilden den Adressen-Start-Kode,
Nach Belegen der Schaltzentrale 23 durch den 30 der dazu dient, die ankommende Leitungsschaltung Wählersucher 22 wird diese Information über das 25 in der Vermittlungsstelle 10 des Empfangs-Vorhandensein eines freien Abgangsnachrichten- anschlusses darauf aufmerksam zu machen, daß eine abschnitts über das Speicherregister 150 der Bit- Nachricht empfangen werden soll. Nach dem Start-Steuerung 28 zur Nachrichtensteuerung 27 übertra- Kode wird vor den eigentlichen Textwörtern ein Begen. Der Puffer-Kodierer 20 wird daraufhin von der 35 Stimmungsadressenwort oder eine Gruppe von Adres-Nachrichtensteuerung 27 angewiesen, mit der Be- senwörtern empfangen. Die gesamte Nachricht wird handlung der vorliegenden Nachricht zu beginnen. jedoch zur Vorbereitung einer Wiederholung über Die gewählte Schaltzentrale 23 wird festgehalten, bis eine andere Leitung im abgehenden Nachrichtendie gesamte Nachricht zur Schaltzentrale übertragen abschnitt des Speichers 26 festgehalten, wenn eine ist. 40 Bestätigung vom empfangenen Anschluß zurück-
DeF Text und die Adressen der Nachricht werden gegeben wird, daß eine Nachricht nicht in annehmgeprüft und kodiert und eine Feststellung getroffen, barem Zustand empfangen wurde,
ob die Nachricht an eine Anzahl von Bestimmungs- Wenn man nun annimmt, daß das in F i g. 2 darorten gerichtet ist, in welchem Fall die Nachricht gestellte Anschlußzentrum die vorliegende Nachricht wiederholt übertragen wird, wobei jede Übertragung 45 empfängt, und zwar mit einem Bit je Arbeitszyklus, die jeweilige Bestimmungsadresse enthält, der der beobachtet die Nachrichtensperrung 27 fortlaufend Text folgt. Die Nachricht, welche den Text und die den Speicher 26, um die Verfügbarkeit von freien anjeweilige Adresse enthält, wird über das Speicher- kommenden Nachrichtenabschnitten festzustellen, register 150 der Bit-Steuerung 28 in den Speicher 26 Diese Information wird durch die Nachrichtensteuewährend eines vorgeschriebenen Teils des nächsten 50 rung 27 zum Leitungsabtaster 32 weitergegeben. Arbeitszyklus, beginnend mit dem letzten Wort der Nachdem der Leitungsabtaster 32 erkannt hat, daß Nachricht, gegeben. Gleichzeitig wird zum Leitungs- ein Start-Kode für die vorliegende Nachricht durch wähler 31 eine bestimmte Adresse durch die Nach- eine der ankommenden Leitungsschaltungen 25 emprichtensteuerung 27 übertragen, welche eine Zuord- fangen wurde, wird die Bit-Steuerung 28 angefordert, nung einer freien abgehenden Leitungsschaltung 24 55 um einen freien ankommenden Nachrichtenabschnitt anfordert. Nach der Wahl wird die abgehende Lei- zu liefern, wobei die Nachrichtensteuerung 27 dem tungsschaltung 24 belegt, und das durch die zugehö- Leitungsabtaster 32 angegeben hat, daß ein derartiger rige abgehende Leitung zirkulierende Freisignal wird freier Abschnitt verfügbar ist. Die ankommende Leibeendet. Der Leitungswähler 31 gibt daraufhin die tungsnummer wird dann in dem gewählten NachNummer der gewählten Leitung zusammen mit der 60 richtenabschnitt aufgezeichnet.
Nummer der Leitungsgruppe, welche die gewählte Während des nächsten Arbeitszyklus, wenn das
Leitung enthält, an die Nachrichtensteuerung 27 zu- dem freien ankommenden Nachrichtenabschnitt zurück, geordnete Bit-Übertragungsintervall eintritt, wird die Der Leitungswähler 31 hat die Leitungsgruppen- ankommende Leitungsschaltung 25 durch die Bitnummer und die freie abgehende Leitungsnummer 65 Steuerung 28 über den Leitungsnummem-Übersetzer zur Nachrichtensteuerung 27 in der Zeit gegeben, als 29 in Tätigkeit gesetzt, um den ersten Bit der Nachdie beiden Steuerwörter, die zu der vorliegenden rieht zur Speicherung in dem gewählten ankommen-Naehricht gehören, in den Speicher 26 eingebracht den Nachrichtenabschnitt zu liefern. Wieder werden
die beiden Steuerwörter in dem jeweiligen Nachrichtenabschnitt abgelesen und vermehrt, so daß der nächste ankommende Bit richtig aufgezeichnet wird. Das erste Adressenwort wird dann vom Speicher 26 abgelesen und dort ein Bit des Start-Kodes der vorliegenden Nachricht aufgezeichnet.
Die Operation wird in den folgenden Arbeitszyklen nach Erscheinen des dem gewählten Nachrichtenabschnitt zugeordneten Bit-Übertragungsintervalls wiederholt, so daß aufeinanderfolgende Bits der Nachrieht im Speicher 26 aufgezeichnet werden. In jedem Fall werden die beiden Steuerwörter abgelesen und vermehrt, dann wird das Adressenwort vom Speicher abgelesen, der nächste Bit der Nachricht eingeführt und das Wort wieder in den Speicher geschrieben. Die Nachrichten-Bits treten in den Speicher ein, wie sie zu der ankommenden Leitung 25 kommen, und zwar ein Bit in jedem aufeinanderfolgenden Arbeitszyklus bis die gesamte Nachricht in den gewählten Nachrichtenabschnitt eingebracht ist. ao
Nach dem Speichern der gesamten Nachricht im ankommenden Abschnitt des Speichers 26 wird die Nachrichtensteuerung 27 benachrichtigt, und während eines nachfolgenden Arbeitszyklus wird die gesamte Nachricht vom Speicher über den Wählersucher 22 zum Puffer-Kodierer 21 übertragen. Im Puffer-Kodierer wird die Nachricht dekodiert und auf Fehler geprüft. Wenn sie zufriedenstellend ist, wird sie zum entsprechenden Datenverarbeiter 20 gegeben. Die Nachrichtensteuerung 27 wird dann benachrichtigt, eine geeignete Bestätigung zum Schaltzentrum des sendenden Anschlusses zu liefern, woraufhin die gesamte Einrichtung, die zur Übertragung der Nachricht gehört, in den Normalzustand zurückversetzt wird.
Nachrichtenbestätigung
In dem Fall, daß die empfangene Nachricht nicht zufriedenstellend ist, wird der Puffer-Kodierer 20 die empfangene Nachricht nicht beachten und die Nachrichtensteuerschaltung anweisen, eine negative Bestätigung zur Vermittlungsstelle des sendenden Anschlusses zu geben, so daß die Nachricht nochmals übertragen werden kann. Die Bestätigung, die in der Nachrichtensteuerung 27 entsteht, wird während des Nachrichtenübertragungsintervalls im selben Nachrichtenabschnitt des Speichers 26 gespeichert. Die Bestätigung wird dann Bit für Bit zur Vermittlungsstelle des Ursprunganschlusses nach Art der eigentlichen Nachrichtenübertragung gegeben. So wird das erste Steuerwort abgelesen und in der Bit-Steuerschaltung vermehrt, so daß das richtige Bit der Bestätigung abgelesen und richtig geleitet wird. Danach wird die Bestätigung selbst abgelesen, und zwar mit einem Bit in jedem aufeinanderfolgenden Arbeitszyklus im Bit-Übertragungsintervall, das dem betreffenden Nachrichtenabschnitt zugeordnet ist.
Zur geeigneten Zeit in jedem Arbeitszyklus ermöglicht ein Signal von der Bit-Steuerung 28, daß der Leitungsnummern-Übersetzer 29 die geeignete ankommende Leitungsschaltung 25 in Tätigkeit setzt, die gerade den Empfang der vorliegenden Nachricht beendet hat. Inzwischen hat die ankommende Leitungsschaltung 25 die Bestätigungsader der Leitung in Tätigkeit gesetzt, welche in diesem Fall die Rückleitung ist, wobei eine Information von der ankommenden Leitungsschaltung 25 in der Vermittlungsstelle des empfangenden Anschlusses zur abgehenden Leitungsschaltung 24 der Vermittlungsstelle des Ursprungsanschlusses gegeben wird. Die Bestätigung wird dann Bit für Bit über die Rückleitung übertragen. Nachdem die Bestätigung von der Vermittlungsstelle des empfangenden Anschlusses übertragen ist, wird der Nachrichtenabschnitt, welcher die Bestätigung speicherte, freigegeben wie auch der Rest der Einrichtung im Schaltzentrum des empfangenden Anschlusses, der zu dieser Nachricht gehört.
In der Vermittlungsstelle des Ursprungsanschlusses wird die Bestätigung über die abgehende Leitungsschaltung 24 empfangen, welche die vorliegende Nachricht behandelte. Ihr Start-Kode wird festgestellt, woraufhin die abgehende Leitungsschaltung 24 die Bit-Steuerung 28 anweist, über den Leitungsnummern-Übersetzer 29 die betreffende abgehende Fernleitung festzustellen. Der Leitungsnummern-Übersetzer setzt seinerseits die jeweilige abgehende Leitung zur geeigneten Zeit in jedem Arbeitszyklus in Tätigkeit, um die aufeinanderfolgenden Bits der Bestätigung in der Schaltzentrale 23 zu empfangen. Die Bit-Steuerung 28 überträgt dann einen Start-Kode zum Speicher 26, um die Speicherbestätigung einzuleiten. Die Vermittlungsstelle des empfangenden Anschlusses wird nach Beendigung der Speicherung der Bestätigung durch die Übertragung eines Frei-Signals von der abgehenden Leitungsschaltung 24 benachrichtigt. Die Leitungsschaltung 24 prüft dieses Frei-Signal und benachrichtigt den Leitungswähler 31, daß die Leitung frei ist.
Im nächsten Arbeitszyklus während der Nachrichtenübertragungsperiode werden der Start-Kode und die Bestätigung zur Nachrichtensteuerung 27 gegeben. Wenn die Bestätigung positiv ist, wird die Nachricht, welche im Speicher 26 im zugeordneten Nachrichtenabschnitt festgehalten wurde, nicht mehr beachtet und der Abschnitt freigemacht. Wenn jedoch die Bestätigung negativ ist, wird die Nachricht über eine andere Leitung nochmals übertragen. In diesem Fall wird die Operation, die für die Übertragung der Nachricht geschildert wurde, wiederholt, wobei der Leitungswähler 31 eine neue abgehende Leitungsschaltung 24 und eine entsprechende Leitungsgruppe sucht, um die Nachricht aufzunehmen. Diese Operation kann nacheinander wiederholt werden, wenn eine nicht zufriedenstellende Nachrichtenübertragung eintritt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Übertragung von mehrziffrige Worte umfassende Datennachrichten zwischen Datenanschlüssen (Datenquellen) einer digitalen Datenübertragungsanlage mit einer Vielzahl von jeweils einen Datenspeicher enthaltenden Vermittlungsstellen, an die jeweils eine Vielzahl von Datenanschlüssen angeschaltet ist, und mit abgehenden und ankommenden Verbindungsleitungen zur Verbindung der Vermittlungsstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Worte einer Bestimmungsadressen enthaltenden abgehenden Nachricht nacheinander während eines bestimmten Nachrichtenübertragungsintervalls in einem sich wiederholenden Arbeitszyklus von einem Datenanschluß (12) zum Datenspeicher (26) übertragen werden, daß die Ziffern jedes Wortes gleichzeitig übertragen werden und daß eine Ziffer jeder abgehenden Nachricht vom Da-
tenspeicher zu einer bestimmten, einer der Bestimmungsadressen entsprechenden abgehenden Verbindungsleitung (24) in einem zugeordneten von einer Vielzahl von Ziffernübertragungsintervallen während des restlichen Arbeitszyklus übertragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch zum Datenspeicher (26) eine von einer entfernten Vermittlungsstelle (10) über eine ankommende Verbindungsleitung (25) empfangene ankommende Nachricht mit einer Ziffer je Arbeitszyklus in einem zugeordneten Ziffernübertragungsintervall übertragen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Ziffern abgehender Nachrichten zwischen die Übertragung der Ziffern ankommender Nachrichten während des sich wiederholenden Arbeitszyklus eingeschoben ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Worte einer ankommenden Nachricht vom Datenspeicher (26) zum Bestimmungsdatenanschluß (12) während des Datenübertragungsintervalls nacheinander und die Ziffern jedes Wortes der ankommenden Nachricht gleichzeitig übertragen werden.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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