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DE1474098C - Großspeicheranordnung fur Datenverarbeitungsanlagen - Google Patents

Großspeicheranordnung fur Datenverarbeitungsanlagen

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Publication number
DE1474098C
DE1474098C DE19641474098 DE1474098A DE1474098C DE 1474098 C DE1474098 C DE 1474098C DE 19641474098 DE19641474098 DE 19641474098 DE 1474098 A DE1474098 A DE 1474098A DE 1474098 C DE1474098 C DE 1474098C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
information
control
storage
address
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19641474098
Other languages
English (en)
Other versions
DE1474098A1 (de
DE1474098B2 (de
Inventor
Matthew Lincroft N J Raspanti (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US334725A external-priority patent/US3312947A/en
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1474098A1 publication Critical patent/DE1474098A1/de
Publication of DE1474098B2 publication Critical patent/DE1474098B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1474098C publication Critical patent/DE1474098C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

vergrößert und trotzdem eine vollständige Verdopp- Aus dem Gesprächsspeicher können Informa-
lung aller Informationen beibehalten werden. Dar- tionen mit der Geschwindigkeit eines Systemzyklus über hinaus können die Informationen in der Spei- (5,5 Mikrosekunden je Zyklus) abgelesen, und neue cheranordnung neu geordnet werden, wobei eine Informationen können mit der gleichen Geschwindirekte Adressierung auch nach der Neuordnung 5 digkeit in den Gesprächsspeicher eingeschrieben möglich ist. Die Informationen in der Speicher- werden. Der Gesprächsspeicher wird also benutzt,-^ anordnung werden an Hand ihres Blocknamens um die sich schneller ändernden Informationen des adressiert,' ddr bei der Verschiebung von Infor-" Systems zu speichern.
miationen zwischen Speichereinheiten mit übertragen Bestimmte, hier beschriebene Maßnahmen können
wird. Dies geschieht mit Hilfe von zwei verschie- io nur bei Gesprächsspeichereinheiten angewendet wer- ■ denen Adressierverfahren, wobei der einen Hälfte den. Die meisten Maßnahmen lassen sich jedoch : jeder Speichereinheit ein Festadressenregister und sowohl bei den Gesprächsspeicher- als auch bei den der anderen Hälfte ein variables Adressenregister Programmspeichereinheiten verwenden. Diese Maßzugeordnet ist. Beim Verschieben von Informationen nahmen sind mit Bezug auf den Gesprächsspeicher wird die neue Adresse der Informationen in dieses 15 ohne besonderen Hinweis auf ihre Anwendbarkeit variable Adressenregister eingeschrieben. Dann kann bei dem Programmspeichersystem beschrieben. ' trotz der Verschiebung ein direkter Zugriff ohne Bei diesem Ausführuhgsbeispiel weist das GeErhöhung der Zugriffszeit erfolgen. V c ΐ: ΐ sprächsspeichersystem 103 eine. Vielzahl vonunab-
Gemäß der im Anspruch 2 gekennzeichneten ' hängigen Gesprächsspeichern auf. Jeder Gesprächs-Weiterbildung lassen sich Änderungen der Betriebs- ao speicher besteht aus einem Ferritplattenspeicher mit weise durch Einschreiben von Informationen in das einer Kapazität von 8192Wörtern mit 24Bit. , Steuerregister mit dem gleichen Kommandoformat Das Gesprächsspeichersystem 103 umfaßt wenig-
erreichen, das zum Einschreiben von Informationen stens zwei Gesprächsspeicher, um den -Anfordennv in die Speichereinheiten benutzt wird. gen bezüglich der Zuverlässigkeit des Systems zu
Für Wartungszwecke ist es erwünscht, Zugriff zu as genügen. Es kann jede ganze Zahl von Speichereinem Speicherblock zu haben, nachdem dessen einheiten zwischen zwei und der Kodierkapazität Informationen übertragen worden sind. Eine Weiter- des Kode mit 6 Bit, der die Bit KO bis KS enthält, bildung der Erfindung sieht zu diesem Zweck vor, aufweisen.
daß jede Speichersteuerschaltung Schaltungen auf- Die Informationskapazität eines Gesprächs-
weist, die auf die einem Block einer Speichereinheit 30 Speichers 103 ist in zwei Hälften unterteilt. Eine zugeordnete feste Adresse ansprechen, um außerdem Hälfte der Informationskapazität wird als linke oder Zugriff zu dem anderen Block dieser Speichereinheit Η-Hälfte und die andere Hälfte als rechte oder zu erhalten. Normalerweise erfolgt der Zugriff zu G-Hälfte bezeichnet.
diesem Block nur mit Hilfe einer variablen Namens- ' Um eine Verwendung einer ungeraden Anzahl adresse. * - - 35 von Gesprächsspeichern zu ermöglichen und trotz-
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der dem eine vollständige Informationsverdopplung in Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen noch dem Speichersystem für das ungestörte System genauer beschrieben. Dabei wird eine spezielle aufrechtzuerhalten, sind die Informationen nach dem Datenverarbeitungsanlage benutzt, nämlich eine im oberen Teil der Fig. 20 gezeigten Muster verprogrammgesteuerte Fernsprechvennittlungsanlage. 40 doppelt Die in der rechten Hälfte des »(»«-Speichers Die Erfindung läßt sich jedoch ganz allgemein bei gespeicherte Information»^!« ist in der linken Hälfte Datenverarbeitungsanlagen anwenden. In den Zeich- des »!«-Speichers verdoppelt. Entsprechend ist die nungen zeigt ''s- ^- 1^ * ν y; < ..:.-j;-. Information »B« in der rechten Hälfte des Vl«-Spei-
Fig. 1 das Blockschaltbild eines Fernsprech- chers in der linken Hälfte dies >2«-Speichers ververmittlungssystems, bei dem die erfindungsgemäße, 45 doppelt, usw. Die Information »E« in der rechten Anordnung benutzt werden kann, '--: Hälfte des »4«-Speichers (dem letzten Speicher des
Fig. 2 bis 7 die verschiedenen Übertragungswege Ausführungsbeispiels) ist in der linken Hälfte des für ein Gesprächsspeichersystem 103, »0«-Speichers verdoppelt. ^;.:;f: Γ ' '
Fig. 8 bis 19 schematische Darstellungen eines ; ; Aus dem Gesprächsspeichersystem werden?lnfor-Ausführurigsbeispiels der ,Erfindung/ '■'■■?■ ;■* -j ? ν so mationen durch ein Kommando; von der Zentral-
Fig. 20 die Anordnung von Informationen in den steuerung 101 wiedergewonnen, das unter anderem Speichereinheiten eines Speichersystems und die einen Informationsblock-Kodehiamen"; und; eine Zuordnung der- Speichereinheiten zu den verdoppel- Adresse angibt, welche .den Ort des "gewünschten ten Eingangs-und Ausgangssammelleitungssystemen, Informationswortes innerhalb des bezeichneten In-
Fig. 21 und 22 die Zuordnung der Fig. 2 bis 7 55 formationsblqcks angibt. Auf ähnliche Weise, wer- und 8 bis 19. - "" * den Informationen in das Gesprächsspeichersystem
Die Hauptbestandteile des elektronischen Fern- 103 durch ein Kommando yonder Zentralsteuerung sprechvermittlungssystems sind in Fig. 1 gezeigt. 101 eingeschrieben, das einen,Informationsblock-Die dort benutzten Bezeichnungen beschreiben all-., Kodenamen bezeichnet, ferner eine; Adresse, welche ( gemein die Aufgaben, welche jedem Block der Figur 60 den Ort angibt, derdie .,Daten/ empfangen/soll, und zugeordnet sind. Aus Fig. 1 "ergibt sich'" daß der die kodierten Daten, die in den bezeichneten Infor- '. zentrale Patenverarbeiter die Zentralsteuerung 101, mationsort eingeschrieben^ werden^ sollen. 1 ^;; > j einenPrograihmsp^iclier 102 (halbpermanenter Spei- ^;; ?,, Jedem Informationsblock, ist, ein Jjestimmte^ -
' ! eher)^ühd-emeni^^präcbispeichCT ^nne Storurig<des Systems"
speicher) umfaßt^ Der^ Programmspeicher enthält die 65 ein Informationsblock in zwei Speichern verdoppelt Befehle des Systems und bestimmte, sich langsam ist, sind die beiden Speicher, in welchen sich diese ändernde Daten, während der Gesprächsspeicher Information befindet, so angeordnet, daß sie beide Daten enthält, die schnell geändert werden müssen. auf den Informationsblock-Kodenamen ansprechen.
Im Falle des Gesprächsspeichers 103 besteht bei Gesprächsspeicher - Adressen -Sammelleitungssystem
einem Ausfall eines oder mehrerer Speicher des 6401, das Schreibdaten-Sammelleitungssystem 6402
Speichersystems die Möglichkeit, Informationen neu und das Gesprächsspeicher -Antworte -Sammellei-
zu ordnen, um eine Verdopplung bestimmter wich- tungssystem 6501 übertragenen Informationen wird
tiger Information sicherzustellen. Bestimmte Infor- 5 spätererläutert. i
mationen im Gesprächsspeicher 103 sind nämlich
relativ wichtiger als andere Informationen. Daher
ist es bei einer Störung eines Gesprächsspeichers Gesprächsspeicher-Sammelleitungszusammenim Gesprächsspeichersystem 103 wünschenswert, die stelluneen '
Informationen wieder neu zu ordnen und die wichti- io **. ■ ■ " :
geren Informationen unter Auf gäbe der Verdopplung ■ . ·, ■■/; \--^. ■:■■■.■■:. ■■:■■-. ■:.;.-·.
der weniger wichtigen Informationen zu verdoppeln. Die Zentralsteuerung 101 weist verdoppelte Zen-■■ Demgemäß ist,- obwohl jede Gesprächsspeicher- tralsteuerungen auf, die während des normalen Beeinheit auf zwei Informationsblock-Kodenamen an- triebes mit aktiver Zentralsteuerung und Reservesprechen muß, nur einer der Kodenamen dauernd 15 Zentralsteuerung bezeichnet werden. Während des einer bestimmten Gesprächsspeichereinheit zugeord- üblichen Betriebs werden die beiden Zentralsteuenet, nämlich der Kodename der in der linken Hälfte nmgen im Gleichschritt betrieben, d. h;, beide Zendes Speichers enthaltenen Information. Der der tralsteuerungen bearbeiten gleichzeitig die gleichen Informationskapazität der rechten Hälfte des Ge- Informationen. Bei dieser Arbeitsweise ist der aksprächsspeichers 103 zugeordnete Kodename kann ao tiven Zentralsteuerung eine bestimmte Sammelleitung geändert werden, wie später beschrieben werden des Sammelleitungssystems und der Reserve-Zentralsoll,.und wird daher variabler Kodename genannt. steuerung die andere Sammelleitung jedes Sammel-.. > ■ Das Nachrichtenübertragungs - Sammelleitungs- leitungssystems zugeordnet. Eine normale Gesprächssystem 106 mit den Adressen- und Steuer-Sammel- Speicherzusammenstellung, die bei Nichtvorhandenleitungen 6401, den Datensammelleitungen 6402 und as sejn einer Störung in einem der Gesprächsspeicher den Antworte-Sammelleitungen 6501, welche der oder in einem der Sammelleitungssysteme benutzt Zentralsteuerung 101 und dem Gesprächsspeicher werden kann, ist im oberen Teil der Fig.20 dar-103 allein zugeordnet sind, werden entsprechend gestellt. Bei dieser normalen Zusammenstellung benutzt, lUm.Kommandos von der Zentralsteuerung wird angenommen, daß die aktive Zentralsteuerung 101 zum Gesprächsspeicher 103, Schreibdaten aus 30 (nicht gezeigt) mit der Sammelleitung »0« sowohl der Zentralsteuerung 101 zum Gesprächsspeicher 103 des Adressen-Sammelleitungssystems 6401 als auch und Antworten aus dem Gesprächsspeicher 103 zu- des Schreibdaten-Sammelleitungssystems 6402 arrück zur Zentralsteuerung 101 zu übertragen. Außer beitet. Entsprechend arbeitet die aktive Zentralüber diese drei eigenen Übertragungswege empfängt steuerung auch mit der Sammelleitung »0« des jeder Gesprächsspeicher des Gesprächsspeicher- 35 Antworte-Sammelleitungssystems 6501.
systems 103 Informationen aus der Zentralsteuerung , Die Reserve-Zentralsteuerung wird dann mit der 101 in Form von Ausgangssignalen des zentralen Sammelleitung »1« des Adressen-Sammelleitungs-Impulsverteilers 143. systems 6401, der Sammelleitung »1« des Schreib-Ein besseres Verständnis dieser eigenen Sammel- daten-Sammelleitungssystems 6402 und der Sammelleitungssysteme läßt sich an Hand der Fig. 2 bis 7 40 leitung »1« des Antworte-Sammelleitungssystems gewinnen. Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, ist die 6501 betrieben. Fig. 20 zeigt, daß die Informations-Zentralsteuerung 101 mit den Einheiten CCl und blöcke Λί bis E verdoppelt sind, wie bereits aus- CC 2 mit dem Gesprächsspeichersystem 103 mit den geführt, und daß die Speicher, die durch die aktive Einheiten CSl bis CSN über das Gesprächsspeicher- Sammelleitung (Sammelleitung »0«) adressiert wer-Adressen-Sammelleitungssystem 6401 verbunden. 45 den, eine Kopie der^Tnformationsblöcke A bis D Dieses System weist zwei mit »0« und »1« bezeich- und zwei Kopien des Informationsblocks E enthalten, nete Sammelleitungen auf, von denen jede 25 Leiter- Die Speicher, die über die Reserve-Sammelleitung paare enthält. Diese Sammelleitungen können von adressiert werden können,, enthalten Kopien der beiden Zentralsteuerungen CCl und CC2 erregt Informationsblöcke A bis D, aber keine Kopie des werden, und die Ausgangsschaltungen von CCl und 50 Informationsblocks E. Folglich kann, wenn das Ge-.. CC2 sind an die einzelnen Paare des Sammel- sprächsspeichersystem . eine ungerade Zahl von leitungssystems 6401 parallel angeschaltet. Die Zen- Speichereinheiten aufweist, die ,. Reserye-Zentraltralsteuerungen CCl und CC 2 können wahlweise steuerung unabhängig Informationen aus allen Informit dem Gesprächsspeichersystem 103 über die mationsblöcken außer einem ablesen. Die aktive Sammelleitung »0«, die Sammelleitung »1« oder 55 Zentralsteuerung kann Informationen aus allen über beide Sammelleitungen »0« und »1« des Informationsblöcken ablesen iind ist außerdem in Gesprächsspeicher-Adressen-Sammelleitungssystems der Lage, Informationen von zwei Kopien der Infor-6401 in Verbindung treten. : mationsblöcke zu gewinnen, die von der Reserve-Wieaus den Fig. 2 und 3 zu ersehen, weist Zentralsteuerung nicht unabhängig ^erreicht werden das Gesprächsspeicher-Schreibdaten-Sammelleitungs- 60 können. ■ -Γ .■'... Λ-'->."::^"" ·ί'.':.Γ:;" system 6402 zwei mit »0« und »1« bezeichnete Die Zahl von Gesprächsspeicher-Sammelleitüngs-Sammelleitungen auf, von denen jede 25 Leiterpaare Zusammenstellungen, die beim Auftreten einer Stö-■ enthält. . ~ rung in einer der Sammelleitungen der yerschiede-Das Gesprächsspeicher-Äntworte-Sammelleitungs- . nen Sammelleitungssysteme" oder in bestimmteri system 6501 weist zwei Sammelleitungen »0« und 65 Gesprächsspeichereinheiten benutzt werden^ kann, »1« auf, die jeweils 26 Leiterpaare enthalten. ist sehr groß. Daher ist nur ein Ausführdngsbeispiel Die Bedeutung der von der Zentralsteuerung 101 für eine Störzusammenstellung hier gezeigt; Wenn zu dem Gesprächsspeichersystem 103 über das der Speicher 1 gestört ist, kann die im unteren Teil
der F i g. 20 gezeigte Störzusammenstellung benutzt werden. Wenn angenommen wird, daß die Iniormation im Block A für die Fortsetzung des Betriebs der Anlage wichtiger ist als die Information im Block B und C, ermöglicht die gezeigte Störzusammenstellung die Herstellung einer doppelten Kopie des Informationsblocks A, während von dem Informationsblock B und C nur eine einfache Kopie hergestellt wird. Wie die Störzusammenstellung entsprechend Fig. 20 zeigt, können die Speicher 2, 3 und 4 von der aktiven Sammelleitung »0« erreicht werden, und in dieser Zusammenstellung kann die aktive Zentralsteuerung Informationen aus jedem der Informationsblöcke A bis E ablesen, und der Informationsblock D ist dann innerhalb dieser drei Speicher verdoppelt. Die Reserve-Zentralsteuerung hat unabhängigen Zugriff nur zum Inhalt des Speichers 0, nämlich den Informationsblöcken A und E. Immer dann jedoch, wenn die aktive Zentralsteuerung die Speicher 2, 3 und 4 adressiert, wird der Inhalt der Informationsblöcke, zu denen die Reserve-Zentralsteuerung keinen unabhängigen Zugriff hat, zu der Reserve-Zentralsteuerung über die Sammelleitung »1« des Antworte-Sammelleitungssystems 6501 gegeben. Es ist also, obwohl die Reserve-Zentralsteuerung nicht unabhängig Informationen aus allen Informationsblöcken abliest, ein fortdauernder Gleichschrittbetrieb der beiden Zentralsteuerungen möglich, da Kommandos der aktiven Zentralsteuerung bewirken, daß die entsprechenden Gesprächsspeicherantworten sowohl zu der aktiven Zentralsteuerung als auch zu der Reserve-Zentralsteuerung zurückgegeben werden. Die Reserve-Zentralsteuerung kann weiterhin Kommandos erzeugen und über ihre zugeordnete Adressen- und Schreibdaten-Sammelleitung übertragen. Wegen der Einstellung der verschiedenen Flipflops in den Gesprächsspeichern sind jedoch bestimmte, über diese Sammelleitungen übertragene Kommandos nicht in der Lage, einen Speicher abzulesen,
Gesprächsspeicher-Arbeitsweisen
45
Ein Gesprächsspeicher kann in folgenden fünf Arbeitsweisen betrieben werden:
1. Normale Lese- und Schreibarbeitsweise
50
Bei dieser Arbeitsweise definiert die Zentralsteuerung 101 mit Hilfe eines Gesprächsspeicherkommandos einen Adressenort in einem bestimmten Block gespeicherter Informationen und verlangt, daß die Information an dieser Adresse zur Zentralsteuerung 101 übertragen wird oder daß bestimmte Daten in den definierten Ort eingeschrieben werden. Jedem Block der verdoppelten Information ist ein Kodename in dem Kode mit 6 Bit zugeordnet. Dementsprechend antworten zwei Gesprächsspeicher, in welchen eiiie verdoppelte Information gespeichert ist, auf einen einzigen Kodenamen.
2. H(links)-Wartungslese- und Schreib-Arbeitsweise
Hierbei definiert die Zentralsteuerung 101 eine Adresse in einem bestimmten Block gespeicherter Information, und nur der Speicher, dessen fester Kodename dem übertragenen Kodenamen entspricht antwortet auf dieses Kommando. Wie bei der normalen Arbeitsweise können Informationen aus dem Speicher abgelesen oder Daten in den Speicher eingeschrieben werden.
3. G (rechts)-Wartungslese- und Schreibarbeitsweise
Hierbei definiert die Zentralsteuerung 101 eine Adresse in einem bestimmten Block von Informationen in der rechten oder G-Hälfte eines Gesprächsspeichers 103. Der Gesprächsspeicher 103 wird jedoch mit Hilfe eines festen Kodenamens adressiert, d. h. mit dem Namen, der dem Informationsblock in der H- oder linken Hälfte des Speichers zugeordnet ist.
Bei jeder der obigen Lese-Arbeitsweisen wird der adressierte Informationsort regeneriert.
4. Lese-Steuerungs-Arbeitsweise
Hierbei werden Zustandsinformationen in binärer Form mit Bezug auf eine Anzahl von Prüfpunkten von einem Gesprächsspeicher 103 zur Zentralsteuerung 101 über das Gesprächsspeicher-Antworte-Sammelleitungssystem 6501 übertragen. Die Prüfpunkte sind in Gruppen angeordnet, die Zeilen genannt werden, und die Informationen einer bestimmten Zeile können wahlweise in dem Kommando von der Zentralsteuerung 101 bezeichnet werden.
5. Schreibsteuer-Arbeitsweise
Hierbei kann die Zentralsteuerung 101 zur Neuordnung von Daten innerhalb des Speichers und zur Diagnose von Störungen wahlweise Informationen in verschiedene Elemente des Gesprächsspeichersystems 103 einschreiben. Im Verlauf der Neuordnung von Informationen im Speicher kann beispielsweise die Zentralsteuerung 101 bei dieser Arbeitsweise wahlweise die Flipflops NO bis TV 5 des variablen Namensregisters 9100 und die Flipflops HSO, HSl, GSO und GSl des Wegregisters 9101 einstellen oder zurückstellen. Außerdem können im Verlauf einer Störungsdiagnose diese und weitere Flipflops innerhalb der Gesprächsspeicher-Steuerschaltung wahlweise eingestellt oder zurückgestellt werden, um ihre Funktion für nachfolgende Kommandos der Lesesteuer-Arbeitsweise zu prüfen. Man beachte, daß es nicht möglich ist, in alle Flipflops des Speichers bei dieser Arbeitsweise einzuschreiben, und außerdem, daß nicht allen Prüfpunkten, die bei der Lesesteuer-Arbeitsweise abgelesen werden können, Flipflops zugeordnet sind.
Das Gesprächsspeichersystem 103 ist ohne Kommandos von der Zentralsteuerung 101 passiv.
In jedem Gesprächsspeicher 103 sind sieben Steuer-Flipflops vorhanden, welche die Eingangssignale von den Sammelleitungen und die Ausgangssignale zu den Sammelleitungen steuern. Bestimmte dieser Flipflops werden durch Ausgangssignale von dem zentralen Impulsverteiler 143 eingestellt oder' zurückgestellt, während andere beim Betrieb des
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Gesprächsspeichers 103 in der Sohreibsteuer-Arbeitsweise eingestellt oder zurückgestellt werden. E;ne Tabelle dieser Flipflops, der Informationsquelle zur
10
Einstellung oder Rückstellung der Flipflops und die Bedeutung der eingestellten oder zurückgestellten Flipflops ist im folgenden aufgeführt.
Quelle und Bedeutung für die Einstellung der Weg-Flipflops
Flipflop Eingestellt und
zurückgestellt durch
eingestellt
RO CPD zurückgestellt
eingestellt
HSO Schreibsteuerung eingestellt
HSl Schreibsteuerung eingestellt
GSO Schreibsteuerung eingestellt
GSl Schreibsteuerung eingestellt
TBLO CPD eingestellt
TBLl CPD
Bedeutung
— Empfangen von der Sammelleitung »0«. Senden von Wartungs- und Steuerablesungen auf der Sammelleitung »0«
— Empfangen von der Sammelleitung »1«. Senden von Wartungs- und Steuerablesungen auf der Sammelleitung »1«
— Senden normaler Ablesungen von der Η-Seite auf der Sammelleitung »0«
— Senden normaler Ablesungen von der Η-Seite auf der Sammelleitung »1«
— Senden normaler Ablesungen von der G-Seite auf der Sammelleitung »0«
— Senden normaler Ablesungen von der G-Seite auf der Sammelleitung »1«
— Sperren des Betriebs mit der Sammelleitung »0« (sowohl Empfangen als auch Senden)
— Sperren des Betriebs mit der Sammelleitung »1« (sowohl Empfangen als auch Senden)
Diese Flipflops werden durch die Zentralsteuerung 101 beeinflußt, um die gewünschten Speicher-Sammelleitungs-Zusammenstellungen nicht nur dann zu erhalten, wenn alle Speicher und alle Sammelleitungssysteme richtig arbeiten, sondern auch dann, wenn eine Störung vorhanden ist und entweder eine Sammelleitung oder ein bestimmter Speicher nicht verfügbar sind.
Die Einstell- und Rückstellsignale für die von dem zentralen Impulsverteiler gesteuerten Flipflops RO, TBLQ und TBL1 werden über das Bipolarkabel 6700 empfangen, das in Fig. 11 dargestellt ist. Es ist ein weiteres Bipolarsignal vorhanden, das an den Gesprächsspeicher 103 gegeben wird. Dieses wird benutzt, um die Flipflops des Fehlerregisters 9300 wahlweise einzustellen oder zurückzustellen. Die Arbeitsweise des Fehlerregisters 9300 wird später beschrieben.
Die Bipolarsignale werden in den Gesprächsspeicher 103 über individuelle Kabelpaare des Bipolarkabels 6700 gebracht und enden in einem Übertrager, beispielsweise 8600. Der Übertrager 8600 ist so angeschaltet, daß er ein Eingangssignal an einen ersten Verstärker 8601 bei einem Signal einer ersten Polarität, d. h. ein Einstellsignal liefert, und ein Eingangssignal einen anderen Verstärker, beispielsweise 8602, auf Grund eines Eingangssignals der entgegengesetzten Polarität liefert, d. h., ein Rückstellsignal. Jedes bipolare Signal wird von einem Sicherungssignal begleitet, das hier WRMI-Gatterimpuls genannt wird. WRMI-Signale werden von dem zentralen Impulsverteiler 143 zu den verschiedenen Orten im ganzen System über das WRMI-Sammelleitungssystem 6701 übertragen. Dieses Sammelleitungssystem umfaßt ein erstes Kabelpaar, das Sammelleitung »0« genannt ist, und ein zweites Kabelpaar, das mit Sammelleitung»!« bezeichnet ist. Wie in Fig. 11 gezeigt ist, wird ein WRMI-Signal auf der Sammelleitung »0« über den Übertrager 8603, den Verstärker 8604 und und das ODER-Glied 8605 übertragen, um Signale für die UND-Glieder 8606 und 8607 bereitzustellen. Entsprechend wird ein WRMI-Signal auf der Sammelleitung »1« über den Übertrager 8608, den Verstärker 8609 und das ODER-Glied 8605 übertragen.
Den Flipflops i?0, TBL6 und TBLl werden getrennte Einstell- und Rückstellsignale über das Kabel 861Ö zugeleitet.
Nach dieser allgemeinen Übersicht soll jetzt der Betrieb eines Gesprächsspeichers 103, der in den F i g. 8 bis 19 gezeigt ist, bei einer Anzahl von Betriebsbedingungen beschrieben werden.
Die Anschaltung der Adressen-Sammelleitungen an einen Gesprächsspeicher 103 wird in F i g. 8 gezeigt. Entsprechend der durchweg in den Zeichnungen benutzten symbolischen Darstellung stellen der Übertrager 8300 bzw. der Verstärker 8302 eine Vielzahl von Übertragern und Verstärkern dar. Die Zahl der Übertrager und Verstärker entspricht der Zahl von Adressen- und Steuerbit der Information auf der »O«-Sammelleitung des Adressen- und Steuersammelleitungssystems 6401. Die Sammelleitung »0« enthält, wie die in F i g. 2 gezeigte Sammelleitung »1«, 26 Bit:
A. 12 AdressenbiM 0 bis A11
B. 6 Kodebit KQ bis KS
C. 3 Arbeitsweisenbit HM, GM, CM
D. Synchronisationsbit Sl
E. 2 Befehlsbit R, W
F. lParitätsbii
G. Synchronisationsbit S 2
Wie oben angegeben, enthält jeder Ferritplattenspeicher 8192 diskrete Informations-Wortadressen. Die 8192 Adressenwörter eines Gesprächsspeichers sind in einem Verdrahtungsmuster mit minimalen Störgeräuschen angeordnet, das hier nicht erläutert wird. Die' individuellen Speicherstellen der Worte können jedoch zur Ablesung oder Änderung der Informationen an dem gewünschten Ort mit Hilfe einer Binäradresse mit 12 Bit in Verbindung mit Kodebit £0 bis K5 definiert werden.
Einem Gesprächsspeicher sind zwei identische Gruppen mit jeweils 64 Y- oder horizontalen Treibleitungen zugeordnet, und weiterhin sind zwei identische Gruppen von X- oder vertikalen Zugrifftreibleitungen mit 64 Adern in jedem Gesprächsspeicher vorhanden. Diese Anordnung ermöglicht also den Zugriff zu den Ziffern 2 · 64 · 64 oder 8192 Wortstellen innerhalb eines Gesprächsspeichers. Wie oben angegeben, wird eine Zwölf-Bit-Binäradresse mit den Bit AO bis Λ11 von der Zentralsteuerung 101 zu so dem Gesprächsspeicher 103 übertragen. Wie allgemein bekannt, sind zwölf Bit notwendig und ausreichend, um 4096 diskrete Orte zu definieren. Das zusätzliche Informationsbit, das zur Bestimmung von 8192 Orten erforderlich ist, wird von dem Kode- und Betriebsweisendekodierer 8700 abgeleitet. Der feste Namenkode ist immer der H- oder linken Hälfte eines Gesprächsspeichers zugeordnet. Wenn, daher das Querverbindungsfeld 8701 den Kode- und Betriebsweisendekodierer 8700 auf einen ankommenden Namenkode ansprechen läßt und der Speicher in der normalen Betriebsweise arbeitet, ist das Kommando notwendigerweise darauf gerichtet. Informationen in einem Speicherort abzulesen oder in diesen einzu- ■ schreiben, welcher sich in der linken Hälfte des Speichers befindet. Wenn jedoch das Kommando an einen Gesprächsspeicher geht, bei dem der Informationsblock mit dem identifizierenden Kodenamen in dem variablen Namensregister 9100 gespeichert ist, empfängt der Kode- und Arbeitsweisendekodierer 8700 ein variables Adressen-Anpaßsignal auf der Leitung VADM, welches das Ausgangssignal der variablen Adressen-Anpaßeinrichtung 8703 darstellt. Die Leitungen 13 H und 13 G des Kode- und Arbeitsweisendekodierers 8700 sind erregt, wenn Informationen aus der linken bzw. rechten Seite des Speichers abzulesen sind. Die Leitungen 13 G und 13// liefern Eingangssignale sowohl für die X- als auch die F-Zugriffsschaltung in Fig. 10. Es wäre möglich, die Leitungen 13 G und 13 H nur in der X-Zugriffsschaltung zu benutzen, um die linke oder rechte Hälfte der Speichereinheit zu definieren. Um jedoch Geräuschstörungen innerhalb des Gesprächsspeichers möglichst klein zu halten, sind getrennte X- und F-Zugriffsleiter für die H- und G-Hälften des Speichers vorgesehen, und diese Leitungen werden wahlweise erregt.
Das Ablesen von ,Informationen aus einem Ferritplattenspeicher ist zerstörend. Daher enthält jedes Lesekommando eine Wiederherstellfunktion. Bei dem vorliegenden Gesprächsspeicher ergibt das Ablesen des Speichers an einer Bit-Stelle, in welcher eine »0« gespeichert ist, kein Ausgangssignal, während das Ablesen einer Bit-Stelle, in welcher eine »1« gespeichert ist, ein Ausgangssignal liefert.
Impulse auf den fünf Leitungen HM, GM, CM, R und W definieren die Arbeitsweise des Speichers wie folgt:
HM GM CM R W Arbeitsweise
O O O 1 O Normal
Lesen
O O O ο 1 Normal
-■ Schreiben
O 1 1 1 O H Wartungs
lesen
O 1 1 O 1 H Wartungs
schreiben
1 O 1 1 O G Wartungs
lesen
1 O 1 O 1 G Wartungs
schreiben
1 1 O O O Steuer-Lesen
τ-Ι 1 O V O Steuer-Lesen
1 1 O 1 1 Steuer-Lesen
1 1 O O 1 Steuer-
Schreiben
Ein erstes Synchronisationssignal »Sync 1« begleitet die Adressen-, Kode- und Arbeitsweisen-Bit, und ein zweites Synchronisationssignal »Sync 2« begleitet die Lese-, Schreib- und Adressen-Paritätsinformation. Die Verwendung der Lese- und Schreibinformation ist in der obigen Tabelle angegeben. Es sollte beachtet werden, daß Informationen auf den Leitungen J? und W und dem Leiter AP des Gesprächsspeicher-Adressen- und Steuersammelleitungssystem 6401 durch ein UND-Glied, wie 8316 oder 8317, ein ODER-Glied 8324 und das Kabel 8328 zu den Flipflops R, W und AP des Befehls- und Paritätsregisters 8900 gegeben werden.
Wie später mit Bezug auf einem Speicher-Schreibbefehl beschrieben werden soll, werden die in eine definierte Wortstelle einzuschreibenden Daten von der Zentralsteuerung 101 zum Gesprächsspeicher 103 über das Gesprächsspeicher-Schreibdaten-Sammelleitungssystem 6402 übertragen, und wie später im einzelnen noch beschrieben werden soll, wird diese Information zu dem Datenregister 9000 gegeben. In ähnlicher Weise wird, wenn der Speicher in der Schreibsteuer-Arbeitsweise betrieben wird, die über die Gesprächsspeicher-Schreibdaten-Sammelleitung 6402 empfangene Information zweigleisig an die verschiedenen Stellen innerhalb der Gesprächsspeicher-Steuerschaltungen gegeben,· welche wahlweise durch den Schreibsteuerbefehl eingestellt oder zurückgestellt werden müssen.
Normale Arbeitsweise
Bei der normalen Arbeitsweise können Informationen aus einer bestimmten Stelle des Speichers abgelesen oder ein neues Datenwort, das aus der Zentraisteuerung 101 gewonnen worden ist, kann in eine bestimmte Stelle eingeschrieben werden. Ein Lesevorgang in der normalen Arbeitsweise stellt daher ein Kommando dar, den Speicher an einer bestimmten Stelle abzulesen und zu regenerieren, während ein Schreibvorgang in der normalen Arbeitsweise ein Kommando darstellt, den Speicher zu löschen und neue Daten einzuschreiben. Es soll ange-
13 14
nommeh werden, daß das System störungsfrei arbei- des Gesprächsspeicher-Schreibdaten-Sammelleitungstet, daß die Störungs-Flipflops TBLO und TBLl systems 6402 an.
beide zurückgestellt sind und daß Kommandos für Unter diesen Bedingungen wird die erste Infor-
den betrachteten Speicher über die Sammelleitung »1« mationswelle eines Kommandos von der Zentral-
des Adressen- und Steuer-Sammelleitungssystems 5 steuerung 101 parallel über UND-Glieder, wie 8309,
6401 und über die Sammelleitung »1« des Gesprächs- 8311, 8313 und 8315 zu dem Zeitpunkt übertragen,
speicher, Schreibdaten-Sammelleitungssystems 6402 der durch das erste Synchronisationssignal auf der
empfangen werden sollen. Dementsprechend ist das. Leitung »Sync 1« bestimmt wird. Die Glieder 8309,
Weg-Flipflop RO durch ein früheres. Bipolarsignal 8311, 8313 und 8315 sind teilweise durch ein Aus-
von dem zentralen Impulsverteiler 143 in den Zu- io gangssignal des UND-Gliedes 8305 erregt, dessen
stand »0« zruückgestellt. Eingangsleitungen die Leitungen Έö und TFEIZ
Der Gesprächsspeicher wird asynchron mit Bezug sind. Die Leitung 7?ü ist die Ausgangsleitung »0«
auf die Zentralsteuerung 101 betrieben. Die Vor- des Flipflops 84.R0 und die Leitung TELYÄ ist die
gänge innerhalb des Gesprächsspeichers werden Ausgangsleitüng des UND-Gliedes 8401. Das UND-
durch den Empfang eines Kommandos von der Zen- 15 Glied 8401 kombiniert die »O«-Ausgangsleitung
tralsteuerung 101 eingeleitet. Die Zeitgeberschaltung TBLl des Flipflops TBL1 und die SperrleitungLO1,
8800 wird hier im einzelnen nicht beschrieben. Die welche die Ausgangsleitung des Zeitgebers 8800 ist,
Funktionen der Zeitgeberschaltung 8800 werden die Sperrleitung LO1 erregt das UND-Glied 8401
durch ein Synchronisationssignal eingeleitet, das die und ermöglicht die Aufnahme der Adressen- und
Kommandos der Zentralsteuerung begleitet. Die Zeit- ao Steuerinfprmation über die UND-Glieder 8309, 8311,
geberschaltung weist ein Grund-Betriebsintervall von 8313, und 8315. Vi Mikrosekunde nach Empfang des
5,5 Mikrosekunden auf, und die Vorgänge innerhalb ersten Synchronisationssignals und nach Übertragung
des Gesprächsspeichers werden mit Hilfe von Im- eines Startsignals über das UND-Glied 8315 und das
pulsen eingereiht, die in geeigneten Intervallen des ODER-Glied 8323 zum Zeitgeber 8800 wird jedoch
Betriebszyklus von 5.5 Mikrosekunden auftreten. 25 die Sperrleitung LO1 bis zum Ende des normalen
Ein Lesekommando in der normalen Arbeitsweise Gesprächsspeichersignals von 5,5 Mikrosekunden
von der Zentralsteuerung 101 zu dem Gesprächs- aberregt. Für den Fall, daß Kommandos über die
speicher 103 enthält parallele Signale auf den Lei- »O«-Sammelleitung 8350 empfangen werden, werden
tungen der Gesprächsspeicher-Adressen- und Steuer- die UND-Glieder 3402 und 8304 benutzt, um Infor-
sammelleitungen 8350 und 8351 des Adressen- und 30 mationen durch die UND-Glieder 8308", 8310, 8312
Steuersammelleitungssystems 6401. und 8314 zu leiten, und diese Glieder werden abge-
Die Übertragung der Kommandoinformation von schaltet, wenn der Zeitgeber 8800 die Erregung von
der Zentralsteuerung 101 zu dem Gesprächsspeicher der Sperrleitung LOO wegnimmt.
103 erfolgt im Fall einer normalen oder Wartungs- Die während der ersten Welle des Kommandos
Lesefunktion in zwei Wellen und im Fall einer nor- 35 empfangene Information wird wie folgt verteilt:
malen oder Wartungsschreibfunktion in drei Wellen.
Die erste Informationswelle umfaßt: A. Die Zwölf-Bit-Adresse mit den Bit A 0 bis
A11, die über eine Vielzahl von UND-Gliedern wie
A. Sechs Kodebit JsTO bis K S, die den Informations- 3309 und ODER-Gliedern 8320 empfangen wird, block definieren, aus dem das gewünschte Wort 40 wjrd über die Leitergruppe 8325 zu dem Adressenabzulesen ist. . register 8400 übertragen. Das Adressenregister 8400
B. Zwölf Adressenbit, die zusammen mit den oben wird am Ende jedes normalen Speicher-Zeitzyklus angegebenen Kodebit den Ort des gewünschten zurückgestellt. Daher wird die Information über die Ortes innerhalb des Speichers vollständig defi- Leitergruppe 8325 eingleisig übertragen. Der Inhalt nieren. 45 des Adressenregisters 8400 wird wie folgt verwendet:
C. Bit, welche die gewünschte Arbeitsweise definieren, d. h. die normale Wartungs- oder Steuer- 1. Als Teil der Adressen sowohl für die Z-Zuarbeitsweise. . griffsschaltung 8501 als auch die Y-Zugriffs-
D. Das Synchronisationsbit Sync 1 von der Zen- schaltung 8502
tralsteuerung 101. 50 2. Die Bit A 0 bis A 3 stellen Eingangssignale des
Steuer-Adressendekodierers 8403 dar. Der
Die zweite Informationswelle enthält das Adres- Steuer-Adressendekodierer wird bei der Steuersen-Paritätsbit, die Lese- und Schreibbefehls-Bit und Arbeitsweise benutzt und soll in Verbindung mit das zweite Synchronisationssignal. Die zweite Infpr- dieser Arbeitsweise beschrieben werden,
mationswelle eines einzelnen Befehls folgt der ersten 55 3. Die Bit Λ 5. und AU werden als Eingangs-Welle nach etwa einer halben Mikrosekunde, signale der Zeitgeberschaltung 8800 verwendet. , Die dritte Informationswelle wird nur im Falle Wie sich mit Bezug auf das Ablesen von Inforeines Schreibkommandos benutzt und folgt der zwei- mationen aus dem Ferritplattenspeicher 8500 ten Informationswelle nach nominell 2Mikrosekun- ergibt, bestimmen die Bit A5 und AU der Y-den. Die dritte Informationswelle umfaßt dreiund- 60 und X-Adresse, welche Gruppe von Leseverzwanzig Datenbit, die Datenparität und ein drittes stärkern benutzt wird.
Synchronisationsbit. 4. Die BitAO bis AU sind Eingangssignale der
Wenn die Flipflops TBLO, TBLl und RO alle zu- Paritäts-Prüfschaltung 8901.
rückgestellt sind, spricht der Speicher auf Korn- ;
mandoinformationen von der Zentralsteuerung 101 65 B. Der Sechs-Bit-Code mit den Bit KO bis KS
auf der »!«-Sammelleitung 8351 des Adressen- und wird über das UND-Glied 8311, das ODER-Glied
Steuersammelleitungssystems 6401 und auf Infor- 8321 und die Leitergruppe 8326 zu den Einstellan-
mationen auf der »!«-Datensammelleitung 8651 Schlüssen des Koderegisters 8705 übertragen. Wie im
Falle des Adressenregisters werden das Koderegister 87Ö5 und das Arbeitsweisenregister 8704 beide durch Zeitgeber-Ausgangssignale am Ende des normalen Gesprächsspeicherzyklus von 5,5 Mikrosekunden zurückgestellt. Die Ausgangsleiter des Koderegisters 8705 stellen Eingangssignale für das Querverbindungsfeld 8701 und die variable Adressen-Anpaßschaltung 8703 dar. Das Querverbindungsfeld 8701 umfaßt sechs Paare von Eingangsanschlüssen und sechs Ausgangsanschlüsse. Die sechs Ausgangsanschlüsse des Querverbindungsfeldes 8701 stellen Eingangsleitungen des UND-Gliedes 8706 dar. Die Ausgangsanschlüsse 1 bis 6 werden entsprechend dem festen Kodenamen des Speichers mit sechs Eingangsanschlüssen KO bis KS querverbunden.. Wenn der Kodename des Koderegisters 8705 mit dem Verdrahtungsmuster des Querverbindungsfeldes 8701 übereinstimmt, wird das UND-Glied 8706 erregt, und es erscheint ein Signal auf dem Festadressen-Anpaßleiter FADM. Wenn der Kodename in dem Koderegister 8705 mit dem Kodenamen des variablen Namensregister 9100 übereinstimmt, wird die variable Adressen-Anpaßschaltung 8703 erregt, und ein Ausgangssignal erscheint auf dem variablen Adressen-Anpaßleiter VA DM.
C. Die Arbeitsweisen-Bit CM, GM und HM werden über ein UND-Glied, wie 8313, ein ODER-Glied wie 8322, und die Leitergruppe 8327 zu den Einstellanschlüssen des Arbeitsweisenregisters 8704 übertragen. Die »0«-Ausgangsleiter, nämlich C, Ό und Ή der Flipflops des Arbeitsweisenregisters 8704 bilden die Eingänge des UND-Gliedes 8702, dessen Ausgangssignal ein Erregungssignal für die variable Adressen-Anpaßschaltung 8703 dargestellt. Der Gesprächsspeicher muß nur dann auf seinen festen Namenskode ansprechen, wenn er in der Steuer-Arbeitsweise oder in einer der Wartungs-Arbeitsweisen betrieben wird. Wenn daher eins der Flipflops des Arbeitsweisenregisters 8704 erregt ist urd ein Kommando für eine Arbeitsweise anzeigt, die nicht die normale Arbeitsweise ist, wird das UND-Glied 8702 aberregt und demgemäß auch die variable Adressen-Anpaßschaltung 8703 aberregt.
D. Das Signal Sync 1 wird über das UND-Glied 8315, das ODER-Glied 8323, den Start-Leiter und das Zeitgeber-Eingangskabel 8810 übertragen. Ein Impuls auf dem Start-Leiter leitet den Betrieb der Zeitgeberschaltung 8800 ein.
Die Information, die in der zweiten Welle des Kommandos etwa V« Mikrosekunde nach der ersten Informationswelle eintrifft, wird wie folgt über das System verteilt:
A. Der Adressenparitätsleiter AP, der Leseleiter R und der Schreibleiter W sind Eingangsleiter der UND-Glieder, wie 8317, und Informationen auf diesen Leitern werden über ODER-Glieder, wie 8324, und das Kabel 8328 zu dem Befehls- und Paritätsregister 8900 übertragen. Die Einstellung der Lese- und Schreib-Flipflops R und ■ W des Befehls- und Paritätsregisters 8900 wird bei allen Arbeitsweisen benutzt, um festzustellen, ob eine Lese- oder eine Schreibfunktion angegeben wird, und das Adressenparitäts-Flipflop89,4P des Befehls- und Paritätsregisters 8900 dient zur Speicherung des Paritätsbit, das über die Leitung AP ankommt. Die Ausgangsleiter des Flipflops AP. liefern ebenfalls Eingangssignale an die Paritätsprüfschaltung 8901 und vervollständigen deren Eingangsinformationen. Die Ausgangsleiter der Flipflops R und W liefern Eingangssignale an den Befehlsdekodierer 8902 und sind außerdem an die Zeilenprüfschaltung angeschlossen.
B. Das Signal Sync 2 wird über das UND-Glied 8319 übertragen und stellt ein Eingangs-Sperrsignal »1« für die Zeitgeberschaltung 8800 dar. Das heißt, beim Empfang eines Signals Sync 2 entfernt die Zeitgeberschaltung 8800 das Erregungssignal LOl von dem UND-Glied 8401 und sperrt daher den Empfang weiterer Informationen von der Adressen- und Steuersammelleitung »1« bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Zeitgeberschaltung 8800 ihren Betriebszyklus von 5,5 Mikrosekunden beendet hat.
Entsprechend der empfangenen Adresse mit den Bit A 0 bis A11 und der zusätzlichen Adresseninfor-
ao mation auf den Leitern 13 G und 13 H, die aus den Kodebit KO bis K5 mit Hilfe des Kode- und Arbeitsweisendekodierers 8700 abgeleitet worden ist, erregt die A"- und F-Zugriffsschaltung. Die entsprechenden X- und !"-Leitungen und fragt den Ferritplatten-
s5 speicher an der gewünschten Wortstelle ab. Zeitgebersignale zur Steuerung sowohl der X- als auch der Y-Zugriffsschaltungen werden aus der Zeitgeberschaltung 8800 abgeleitet.
Wie in Fig. 10 gezeigt, sind zwei Gruppen von Leseverstärkern vorhanden, nämlich die Gruppe A und B. Jede-Gruppe enthält 24 Leseverstärker, und beide Gruppen sind an die Diskriminatoren 8503 und 8504 angeschaltet. Eine Gruppe von Leseverstärkern 8500/4 bis 8523Λ bedient eine Hälfte der Wortstellen in dem Ferritplattenspeicher 8500, während die andere Gruppe 8500 B bis 8523 B die restlichen Wortstellen des Speichers bedient. Informationen, die aus der Adressen-Wortstelle des Speichers 8500 gewonnen worden sind, werden über ihre entsprechende Gruppe von Leseverstärkern zu den individuellen Diskriminatoren 8503 und 8504 übertragen. Die Diskriminatoren 8503 und 8504 bedienen jeweils zwei Leseverstärker, nämlich die Leseverstärker der Gruppen A und B, welche entsprechende Bit des Speicherwortes verwirken. Beispielsweise empfängt der Diskriminator 8503, der das Informationsbit Null des Speicherwortes bedient, Eingangssignale von dem Verstärker Null beider Gruppen A und B von Leseverstärker. Die Entschei-.
dung, durch welchen Verstärker das Ausgangssignal zu dem Diskriminator geleitet wird, wird durch Erregung der Zeitgeber-Ausgangsleiter UCA und UCB getroffen. Ein weiteres Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung 8800 ist ein kleines Auswertesignal,, ■ das dazu dient, Informationen durch die Diskriminatoren, wie 8503 und 8504, zur Übertragung über die Leiter R 0 bis R 23 zu führen.
Bei der Lese-Arbeitsweise wird die aus dem Speicher abgelesene Information sowohl dem Datenregister 9016 als auch einer gewählten oder beiden Sammelleitungen des Gesprächsspeicher-Antworte-Sammelleitungssystems 6501 zugeführt. Die Information auf den Ausgangsleitern RO bis R23 des Diskriminators wird den einzelnen Stufen des Daten-
65. registers 9016 über UND-Glieder, wie 9012 und 9013, zugeführt. Die gleiche Information wird an eine geeignete Sammelleitung . oder Sammelleitungen des Gesprächsspeicher-Antworte-Sammelleitungs-
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17 18
systems 6501 gegeben. Wenn beispielsweise Infor- Die auszuführende Betriebsklasse wird durch die mationen über die Sammelleitung »1« zurückgegeben Eingangssignale des Steuer-Adressendekodierers 8403 werden sollen, werden die aus dem Speicher abge- bestimmt. Der Steuer-Adressendekodierer wird solesenen Informationen über eine Vielzahl von UND- wohl bei der Schreibsteuer- als auch der Lesesteuer-Gliedern, wie 9220, ODER-Gliedern, wie 9226, und 5 Arbeitsweise benötigt. Er wird entweder durch ein
Übertragern, wie 9225, übertragen. Signal auf dem Leiter CR oder ein Signal auf dem
Die im Datenregister 9016 gespeicherte Informa- Leiter C W erregt, die beide Ausgangsleiter des Betion wird zur Regenerierung der Information im fehlsdekodierers 8902 sind. Das heißt, wenn der Speicher benutzt. Das heißt, die Ausgangsleiter der Kode- und Arbeitsweisendekodierer 8700 ein Steuereinzelnen Stufen des Datenregisters 9016 stellen io arbeitsweisenkommando feststellt (Leiter 87 C er-Steuerleitungen für die Sperrstrom-Treibschaltungen, . regt), werden die Leiter CÄ und CW wahlweise entwie 8506 und 8507, dar. Bei der Lese-Arbeitsweise sprechend der Einstellung der Flipflops R und W bewirken Zeitsignale aus dem Zeitgeber 8800 ein des Befehls- und Paritätsregisters 8900 erregt. Die Einschreiben von Informationen in die adressierte zeitliche Einordnung der Ausgangssignale des Steuer-Speicherstelle entsprechend dem Inhalt des Daten- 15 Adressendekodierers 8403 erfolgt unter Steuerung registers 9016. eines Zeitimpulses auf dem Leiter SOER, welcher
Jede Antwort für die Zentralsteuerung 101 über einer der Ausgangsleiter des Zeitgebers 8800 ist. das Gesprächsspeicher- Antworte - Sammelleitungs- Die bestimmte Klasse der durchzuführenden Steuersystem 6501 enthält ein Signal auf dem ASW( Alles- schreib- oder Steuerlesefunktion wird durch den scheintgut)-Leiter der Sammelleitung, wenn die "in- ao Inhalt der ersten vier Stufen des Adressenregisters ternen Betriebsprüfungen des Gesprächsspeichers 8400 bestimmt. Im Falle eines Steuerarbeitsweisenpositiv erscheinen. Das ASW-Signal wird aus der kommandos enthält die erste Informationswelle die Schaltung der Fig..18 abgeleitet und über die Lei- folgenden Angaben: . ,.' .
tung 9306 zu den ASW-Antworte-UND-Gliedera
o£1 Tl ,921I ^.bertfagen; PaS ASW-UND-Glied *5 α. Eine Adresse, in der die Bit A 0 bis A 3
SK ^n , f? τ aVf 61O6J?1, d-er be-iuen *ffT kodiert sind, um die Klasse der erforder-
RO 1,TPl erregt. Der Leiter RO1 ist wahrend der lichen Funktion anzugeben;
normalen und Wartungs-Lesearbeitsweisen und der B die Kodenamen-Bit KO bis X5;
Leiter TPl während Lese-Steuer-Arbeitsweisen er- c die Arbeitsweisen-Bit CM, GM und HM;
regt. Entsprechend wird das UND-Glied 9214 durch 30 . D. das erste Synchronisationssignal »Sync 1«.
Signale auf einem der beiden Leiter ROO oder TPO
erregt.
Außerdem erscheint für alle Antworten zu der Die zweite Informationswelle enthält das Paritäts-
Zentralsteuerung 101 über das Antworte-Sammel- bit, die Lese- und Schreib-Bit und das zweite Syn-
leitungssystem ein Gesprächsspeicher-Synchroni- 35 chronisationsbit »Sync 2«.
sationssignal auf der Synchronisationsleitung der Ge- Die dritte Informationswelle enthält im Falle der sprächsspeicher-Antwortesammelleitung des Sammel- ersten Klasse von Funktionen ein Wort mit zwanzig leitungssystems 6501. Das Synchronisationssignal für Bit, dessen Kodierung den gewünschten Zustand der die Sammelleitung »0« tritt am Ausgang des ODER- Flipflops des variablen Namensregisters 9100 und Gliedes 9213 auf. Die Eingänge des ODER-Gliedes 40 der Flipfiops des Wegregisters 9101 definiert. Bei 9213 umfassen den Leiter ROd und den Leiter TPQ, der zweiten Klasse von Steuerarbeitsweisen-Schreibund da diese Leiter die Weitergabe aller anderen funktionen werden die Daten von der Zentralinformationen zu der Sammelleitung »0« steuern, steuerung 101 über das Gesprächsspeicher-Schreibwird das Synchronisationssignal parallel mit anderen daten-Sammelleitungssystem 6402 nicht benötigt.
Antworteinformationen übertragen. Auf ähnliche 45 Bei der ersten Klasse von Schreibsteuerfunktionen Weise liefern die Leiter ROl und TPl Eingangs- werden Informationen von der geeigneten Sammelsignale an das ODER-Glied 9223, und dessen Aus- leitung »0« oder »1« über dessen zugeordentes UND-gangssignal wird zu der Zentralsteuerung 101 über Glied, wie 8620 oder 8621, das ODER-Glied 8624 die Synchronisationsleitung der Sammelleitung »1« und die Leitergruppe 8626 zu den Einstell- und des Gesprächsspeicher-Antworte-Sammelleitungs- 50 Rückstell-Anschlüssen der Namen- und Wegregister systems 6501 übertragen. 9100 und 9101 übertragen. Die wahlweise Einstellung und Rückstellung der Flipflops des varia-
Steuerarbeitsweisen blen Namensregisters 9100 und des Wegregisters
- 9101 wird auf diese Weise direkt erreicht.
Die Steuerschreib-Arbeitsweise läßt zwei Betriebs- 55 Bei der zweiten Klasse von Steuerarbeitsweisenklassen zu. Bei der ersten Betriebsklasse werden Schreibfunktionen bestimmt die Kodierung der von der Zentralsteuerung 101 über das Gesprächs- Adressenbit AO bis A3, daß bestimmte Zeitinforspeicher-Schreibdaten - Sammelleitungssystem 6402 mationen in das Datenregister 9016 einzugeben sind, übertragene Informationen benutzt, um die Flipflops Bei der zweiten Betriebsklasse können zwei Gruppen des variablen Namensregisters 9100, die Flipflops 60 von Signalen wahlweise benutzt werden, um das des Wegregisters 9101 und das Datenregister 9016 Datenregister 9016 einzustellen. Wenn die erste wahlweise einzustellen oder zurückzustellen. Bei der Gruppe von Informationen benutzt werden soll, verzweiten Betriebsklasse werden Informationen, die anlaßt die Kodierung der Adressenbit AO bis A3, aus den X- und F-ZugriffsschaltungehjSSOl und daß der Steuer-Adressendekodierer 8403 ein Aus-8502 abgeleitet worden, sind, in das Djateriregister 65 gangssignal auf dem Leiter ΛTl abgibt. JDer Leiter 9016 eingegeben, und bei einer nachfolgenden ATl liefert ein Eingangssignal an die F-Zugriffs-Steuerlesefunktion wird der Inhalt des Datenregisters schaltung 8502 und bewirkt daher, daß eine Anzahl zur Zentralsteuerung 101 übertragen. von Ausgangssignalen auf bestimmten Paaren der
Leitergruppe 8511 erscheint. Die Signale auf dem Leiter Λ Tl werden außerdem über das Ausgangskabel 8451 des Steuer-Adressendekodierers zur Fig. 18 und folglich über den Leiter ATl, das ODER-Glied 9301, das UND-Glied 9302, den In- ä verter.9303 und das'UND-Glied 9304 zu dem Einstell-Leiter des Flipflops TTl übertragen. Der Ausgangsleiter TTl des Flipflops TTl liefert ein Erregungssignal an das UND-Glied 9008. Wenn das. UND-Glied 9008 erregt ist, gibt es die Informationen auf der Leitergruppe 9019 zum ODER-Glied 9010 und zu ODER-Gliedern, wie 9014 und 9015, um die Stufen des Datenregisters 9016 wahlweise einzustellen. Die Information auf der Leitergruppe 9019 wird von einer Anzahl von Orten innerhalb der Gesprächsspeicher - Steuerschaltung abgeleitet. Die Signale XRG, XWG, CCK, PCG, SOER, SOW, SBT, EOWP und HINH stellen alle Ausgangssignale des Zeitgebers 8800 dar. Die Signale auf den Leitern XREA, XRLA, XWOA und XWlA sind alle ao Ausgängssignale der AT-Zugriffsschaltung, die über bestimmte Paare der Leitergruppe 8510 und des Zeilen-Prüfkabels 8450 übertragen werden.
Die Feststellung, daß diese bestimmte, Gruppe von Informationen in das Datenregister 9016 einzugeben ist, erfolgt entsprechend der Kodierung der Adressenbit A 0 bis A 3. Auf Grund der bestimmten Kodierung, die anzeigt, daß diese Information zu dem Datenregister zu übertragen ist, wird der Leiter P des Steuer-Adressendekodiörers 8403 erregt, und wie in Fig. 18 gezeigt, ist der LeiterP einer der Eingänge des UND-Gliedes 9304, das, wenn es erregt ist, das Flipflop TTl einstellt. Wenn die zweite Gruppe von Informationen der gleichen Art zu dem Datenregister 9016 übertragen werden soH, ist die Kodierung der AdressenbitA0 bis A3 so beschaffen, daß der Steuer-Adressendekodierer 8403 Ausgangssignale auf den Leitern ATl und Q liefert. Dann werden Vorgänge innerhalb der y-Zugriffsschaltung 8502 ausgelöst und das Flipflop TT2 eingestellt. Der Ausgangsleiter TTl des Flipflops TTl erregt das UND-Glied 9009 und überträgt folglich die Information auf der Leitergruppe 9020 zu dem Datenregister 9016.
Bei der Steuerlese-Arbeitsweise können fünf Klassen oder Zeilen von Informationen wahlweise über eine1 gewählte Sammelleitung zur Zentralsteuerung 101 übertragen werden. Die bestimmte Information, die abgelesen werden soll, wird durch die Kodierung der Adressenbit A 0 bis A 3 oder durch die Einstellung der Befehls-Flipflops R und W bestimmt. Die Übertragung der fünf Klassen oder Zeilen von Informationen in dem Gesprächsspeicher 103 zur Zentralsteuerung 101 ist in den Fig. 15 und 17 schematisch gezeigt. Informationen, die nicht von der Einstellung des Adressenregisters 8400 entsprechend dem empfangenen Kommando abhängen, werden'unter Steuerung der Adressenbit A 0 bis A 3 übertragen. Wenn jedoch Informationen, die von der richtigen Einstellung des Adressenregisters 8400 abhängen, zu übertragen sind, werden diese Informationen unter Steuerung der Zustände des Flipflops R und des Flipflops W des Befehls- und Paritätsregisters 8900 übertragen. Beispielsweise werden Ausgangssignale der AT-Zugriffsschaltung 8501 und· der Y-Zugriffsschaltung 8502 zum Eingang des ODER-Gliedes 9208 unter Steuerung von Signalen auf den Leitern DRC-2 und DRC-3 übertragen. Diese Leiter sind Ausgangsleiter des Befehlsdeködierers 8902.
Die erste Klasse von Informationen umfaßt den Inhalt des Datenregisters 9016 und wird über das UND-Glied 9200, das ODER-Glied 9208, die Leitergruppe 9209 und die entsprechenden Gesprächsspeicher-Antworte-Glieder 9212 oder 9222 übertragen. Das UND-Glied 9200 wird durch ein Signal auf dem Leiter DRC-I erregt, welcher ein Ausgangsleiter des Steuer-Adressendekodierers 8403 ist. Auf ähnliche Weise wird die Information, die nach der Zeichnung über die Leitergruppen 9004 und 9003 geht, über die UND-Glieder 9203 und 9204 unter Steuerung von Signalen auf den Leitern DRC-4 bzw. DRC-S übertragen, welche ebenfalls Ausgangsleiter des Steuer-Adressendekodierers 8403 sind.
Außer der Übertragung diskreter Wartungsinformationen von dem Gesprächsspeicher 103 zur Zentralsteuerung 101 über das Gesprächsspeicher-Antworte-Sammelleitungssystem 6501 ist noch ein Zugriff zu einer Anzahl von Spannungsprüfpunkten innerhalb des Gesprächsspeichers 103 vorgesehen.
Dieser Zugriff, dessen Möglichkeiten von der Zentralsteuerung 101 ausgenutzt werden, erfolgt mit Hilfe von Abtastpunkten im Hauptabtaster 144. Wie in Fig. 19 gezeigt, sind die Prüf punkte innerhalb der Stromversorgung 8400 über Kontakte der Relais FAl und FA3 eingeschaltet. Die RelaisFAl bis FA 4 werden wahlweise durch Ausgangssignale des Signalverteilers gesteuert, der sich in dem Misch-Verbindungsleitungsrahmen 138 befindet. Die Verbindung an dem Signalverteiler 140 zu dem Gesprächsspeicher 103 ist nicht gezeigt, soll aber jetzt beschrieben werden. Die Relais FA1 und FA 4 werden zur Prüfung der Ferrods benutzt, die den Spannungsprüfpunkten zugeordnet sind. Die Zuordnung der Abtastpunkte im Hauptabtaster 144 ist der Zentralsteuerung bekannt, und diese Punkte werden durch eine gerichtete Abtastung abgefragt, statt durch eine nacheinander erfolgende Abtastung, wie Teilnehmer- und Verbindungsleitungen. Die Spannungsprüfpunkte des Gesprächsspeichers 103 sind mit dem Hauptabtaster 144 über das Gesprächsspeicher-Diagnosekabel 6903 verbunden.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

■ 1 ' Λ' . ". -2 '/ ■ ; ; ■;■> ■-■'■.:/■:·. Vielzahl von unabhängigen Speichereinheiten, von Patentansprüche: denen jede ein Paar'von Speicherblöcken und eine den Speicherblöcken einer. Einheit gemeinsame
1. Großspeicheranordnung für eine Daten- Speichersteuerschaltung enthält, und mit Übertraverarbeitungsanlage mit einer Vielzahl von un- 5 gungsschaltungen zur Verbindung der Speicherabhängigen Speichereinheiten, von denen jede anordnung mit einem zentralen Datenverarbeiter, ein Paar von Speicherblöcken und eine den der. Speichersteuersignale "für die Speichersteuer-Speicherblöcken einer Einheit gemeinsame schaltungen erzeugt. , ;
Speichersteuerschaltung enthält, und mit Über- Die zunehmende Kompliziertheit von Datentragungsschaltungen zur Verbindung der Spei- io Verarbeitungsanlagen, die in zunehmendem Umfang cheranordnung mit einem zentralen Daten- zur Steuerung von Fertigungsanlagen, Fernsprechverarbeiter, der Speichersteuersignale für die Vermittlungsanlagen und kritischer wissenschaftlicher Speichersteuerschaltungen erzeugt, dadurch Vorgänge eingesetzt werden, hat die Entwicklung gekennzeichnet, daß die Information extrem zuverlässiger Systeme erforderlich gemacht, jedes Blockes (Fig. 20, z. B. A) einer gewählten 15 Wesentlicher Bestandteil solcher Datenverarbei-Speichereinheit (z. B. Speicher 0) in einer tungsanlagen sind deren Speicheranordnungen. Bei Speichereinheit (z. B. Speicher 1) verdoppelt ist, der erforderlichen großen Kapazität der Speicher die verschieden ist von derjenigen Speicher- tritt eine Anzahl von Problemen auf, wenn ein uneinheit (z. B- Speicher 4), in welcher die Infor- unterbrochener Betrieb auch in Gegenwart von mation des anderen. Blocks (z. B. E) der ge- 20 Fehlern sichergestellt, die Zugriffszeit selbst bei solwählten Speichereinheit verdoppelt ist, daß die chen Fehlern kurz, eine Erweiterung durch Hinzu-Speichersteuerschaltungen (F i g. 20, Steuerung 0 fügung weiterer Speichereinheiten möglich und die bis 4) je eine einem ersten Block (z. B. E) der erforderliche Zuverlässigkeit gegeben sein soll. Bei Speichereinheit zugeordnete Festadressen-Steuer- bekannten Speicheranordnungen wurden eine Verschaltung (Fig. 12: 8701, 8706) sowie eine 25 dopplung der Informationen und umgesetzte Befehle variable Adressensteuerschaltung (Fig. 12: 8703) vorgesehen, um einen anderen als den adressierten und ein variables Adressenregister (F i g. 16: 9100) Speicherbereich ablesen zu können, wenn ein Fehler enthalten, die dem zweiten Block (z. B. A) der aufgetreten war. Durch das Umsetzen erhöht sich Speichereinheit zugeordnet und vom Daten- die Zugriffszeit. Außerdem müssen bei den bekannverarbeiter programmabhängig steuerbar sind, 30 ten Speicheranordnungen, bei denen die Inforund daß bei einer Übertragung einer Information mationen in paarweise vorgesehenen Speichervon einer bestimmten Speichereinheit (Fig. 20: einheiten verdoppelt sind, bei einer Erweiterung z. B. Speicher 0) zu dem zweiten Block einer Speichereinheiten immer paarweise hinzugefügt arideren Speichereinheit (z. B. Speicher 2) das werden (vgl. deutsche Auslegesohrift 1 105 476).
dem zweiten Block der anderen Speichereinheit 35 Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine zugeordnete variable Adressenregister so ge- Großspeicheranordnung für eine Datenverarbeiändert wird, daß es die Adresse der von der tungsanlage zu schaffen, die auf wirtschaftliche Weise bestimmten Speichereinheit übertragenen Infor- eine kurze Zugriffszeit zu den verdoppelten Information enthält. mationen und eine einfache Erweiterung durch ein-
2. Großspeicheranordnung nach Anspruch 1, 40 zelne und nicht nur durch Paare von Speioherbei der die Übertragungsschalrungen ein verdop- einheiten ermöglicht und dabei große Zuverlässigkeit peltes Antworte-Sammelleitungssystem (Fig. 20: und Anpassungsfähigkeit besitzt. Zur Lösung dieser 6501) zur Übertragung von aus der Speicher- Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Großanordnung, gewonnenen Informationen auf- speicheranordnung der eingangs genannten Art und weisen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der 45 ist dadurch - gekennzeichnet, daß die Information Steuerschaltungen (F i g. 20, Steuerung 0 bis 4) jedes Blockes einer gewählten Speichereinheit in der Speichereinheiten Steuerregisterschaltungen einer Speichereinheit verdoppelt ist, die verschieden (Fig. 16: 9101) enthält, die wahlweise die ist von derjenigen Speichereinheit, in welcher die Speichereinheiten den verdoppelten Antworte- Information des . anderen Blocks der gewählten Sammelleitungen zuordnen, und daß der Zugriff 50 Speichereinheit verdoppelt ist, daß die Speicherzu den Steuerregisterschaltungen (9101) und dem Steuerschaltungen je eine einem ersten Block der variablen Adressenregister (Fig. 16: 9100) durch Speichereinheit zugeordnete Festadressen-Steuer-Speichersteuersignale gleichen Formats wie bei schaltung sowie eine variable Adressensteuerschalden Speicherblöcken erfolgt. tung und ein· variables Adressenregister enthalten,
3. Großspeicheranordnung nach Anspruch 1 55 die dem zweiten Block der Speichereinheit zugeord- oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spei- net und vom Datenverarbeiter programmabhängig chersteuerschaltung Schaltungen (Fig. 12: 8704, steuerbar sind, und daß bei einer Übertragung einer 8700) aufweist, die auf die einem Block einer Information von einer bestimmten Speichereinheit Speichereinheit zugeordnete feste Adresse an- zu dem zweiten Block einer anderen Speichereinheit sprechen, um außerdem Zugriff zu dem anderen 60 das dem zweiten Block der anderen Speichereinheit Block dieser Speichereinheit zu erhalten. ' zugeordnete variable Adressenregister so geändert
wird, daß es die Adresse der von der bestimmten ' . Speichereinheit übertragenen Information enthält.
-- Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter-
65 ansprüchen gekennzeichnet. · "
Auf diese Weise kann die Speicheranordnung um
Die Erfindung betrifft eine Großspeicheranord- einzelne1 Speichereinheiten einschließlich zugehöriger nung für eine Datenverarbeitungsanlage mit einer Speichersteuerung statt nur um Paare von Einheiten
DE19641474098 1963-12-31 1964-12-28 Großspeicheranordnung fur Datenverarbeitungsanlagen Expired DE1474098C (de)

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US334725A US3312947A (en) 1963-12-31 1963-12-31 Plural memory system with internal memory transfer and duplicated information
US33472563 1963-12-31
DEW0038251 1964-12-28

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DE1474098A1 DE1474098A1 (de) 1969-09-25
DE1474098B2 DE1474098B2 (de) 1972-09-07
DE1474098C true DE1474098C (de) 1973-04-12

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