DE2029550A1 - Magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung - Google Patents
Magnetbetätigte elektrische SchaltvorrichtungInfo
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Description
Heinrich Steller Aachen, den 15»6ο 1970
Mein Zeichen: PaGiD 11-806
Die Erfindung betrifft eine magnetbetätigte elektrische
Schaltvorrichtung, bei der ein schwimmergesteuerter |
Treibmagnet durch eine unmagnetische Wand hindurch mindestens eine Schalteinrichtung steuert, die als in
einem unmagnetischen Gehäuse zusammengefaßte, auswechselbare Baueinheit ausgebildet ist, welche im wesentlichen
einen vom Treibmagneten beeinflußten Schaltmagneten umfaßt, der eine längliche Form hat, in seiner Längsrichtung magnetisiert ist, etwa in seiner Mitte auf einer
Drehachse gelagert und für eine Schnappbewegung zwischen
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BAD ORIGINAL
zwei Endstellungen vorgesehen ist, sowie mindestens
einen mit dem Schaltmagneten zusammenwirkenden Halteanker, der zum Halten des Schaltmagneten in seinen End-Stellungen dient und gegebenenfalls abhängig von der
Bewegung des Schaltmagneten selbst eine Bewegung ausführen kann, sowie femer mindestens einen elektrischen
Kontakt zur Betätigung durch den Schaltmagneten und/oder
den Halteanker.
■■-
Eine grundsätzliche Ausführungsart einer solchen Schaltvorrichtung ist bekannt geworden durch die deutsche Auslegeschrift 1 170 038o
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs
beschriebene Schaltvorrichtung so auszubilden, daß ein und dieselbe Baueinheit in verschiedenartiger Weise verwendet werden kann und daß diese Baueinheit konstruktiv
einfach ist und auch auf die Dauer zuverlässig arbeitet«
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Schaltvorrichtung erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit
zum wahlweisen Zusammenwirken I0 mit einem vor dem einen
Pol des Schaltmagneten oder IL· mit einem an der Seite vom
Schaltmagneten angeordneten Treibmagneten vorgesehen ist, wobei im ersten Fall I der Treibmagnet zweckmäßig länglich
ausgebildet ist, seinen gleichnamigen Pol dem Pol des Schaltmagneten zukehrt und um eine Achse parallel zur
Drehachse des Schaltmagneten schwenkbar ist und wobei im zweiten Fall II der Treibmagnet zweckmäßig kürzer ausge-
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badIdrksinäL "'"'"''
bildet ist, in Sichtung parallel zur Drehachse dea
Schaltmagneten magnetisiert und in dieser Richtung bewegbar ist, und daß zur Srmdglichung eines möglichst
geringen Abstandes zwischen dem betreffenden Treibmagneten und dem jeweils beeinflußten Teil des Schaltmagneten die Wandung des Gehäuses der Baueinheit die zur
Beeinflussung vorgesehenen Teile des Schaltmagneten mit einem für die Schnappbewegung ausreichenden Spielraum eng umschließtο |
ausgebildete Treibmagnet und der Schwimmer durch eine
gerade Verbindungsstange fest miteinander verbunden und
gemeinsam um eine waagerechte Achse schwenkbar sind,
die an einer in den Kessel hineinragenden Halterung
sitzt. Der Schwimmer ragt auf diese Weise frei in den
bei mittlerem Wasserstand im Kessel die gemeinsame
sich der Schwimmer beispielsweise in einem -i» gesonderten,
vertikal montierten Flüssigkeitsstandrohr, das über
zwei Rohrstutzen kommunizierend mit dem Kessel verbunden
ist. Am Schwimmer ist eine vertikal nach oben gehende
sich die Schwimmerstange und der Treibmagnet vertikal
nach oben oder unten, und der Treibmagnet wird dabei an
der Seite des betreffenden Schaltmagneten vorbeigeführt
und betätigt diesen dabei.
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BADOBiGlNAU
Zur Gewährleistung ausreichend großer magnetischer
Schaltkräfte ist erfindungsgemäß sowohl im Falle I wie auch im Falle U der Abstand zwischen dem betreffenden Treibmagneten und dem jeweils beeinflußten Teil
des Schaltmagneten möglichst gering, und dies ist srfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Wandung des
Gehäuses der Baueinheit die zur Beeinflussung vorgesehenen Teile des Schaltmagneten mit einem für die Schalt»
bewegung ausreichenden Spielraum eng umschließto Durch
eine gemäß der Erfindung günstige FormausbiHung der
Wandung trifft dies sowohl für den Fall I wie auch für den Fall II zu„ Dadurch' ist der besondere forteil gegeben, daß ein und dieselbe Baueinheit für diese beiden
Fälle verwendet werden kann» Dies bedingt eine erhebliche Fertigungsvereinfachung und mit Rücksicht auf die
dadurch gegebene Möglichkeit einer Fertigung in größeren Stückzahlen eine bessere Rationalisierung, als sie mit
verschiedenartigen Typen von Baueinheiten möglich wäre. Auch eine Lagerhaltung ist auf diese Weise stark vereinfachtο
Eine zweckmäßige Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß an der Wandung
des Gehäuses Endanschläge für die Erstellungen des Schaltmagneten ausgebildet sind«
Eine Weiterbildung dieser Art der erfindungsgemäßen
Schaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Endanschläge durch die Wandung selbst gebildet sind»
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Die vorstehend beschriebene Art und deren Weiterbildung haben den besonderen Vorteil, daß einerseits die
Endanschläge zuverlässig definiert sind und daß andererseits zwischen dem Schaltmagneten und der Gehäusewandung in den Endstellungen des Schaltmagneten kein.
Abstand vorhanden ist, der den Abstand gegenüber dem Treibmagneten in unerwünschter Weise vergrößern würde,
; I
Eine besonders vorteilhafte Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse der Baueinheit eine längliche Form mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt hat, daß die
Symmetrielängsachse des Gehäuses zusammenfällt mit der
Symmetrielängsachse des länglichen Schaltmagneten, wenn dieser sich in der (nicht stabilen) Hittellage zwischen
seinen Endstellungen befindet, daß der Kopfteil der Gehäusewandung sich in geringer Entfernung vom im Fall I
beeinflußten Pol des Schaltmagneten befindet, daß im Einflußbereich des anderen Poles des Schaltmagneten ein I
Halteanker von länglicher Form aus weichem Eisen, der sich im wesentlichen quer zur Symmetrielängsachse des
Gehäuses erstreckt, etwa in seiner Mitte auf einer zur Drehachse des Schaltmagneten parallelen und durch die
Symmetrielängsachse des Gehäuses gehenden Drehachse zwischen zwei Endlagen schwenkbar gelagert ist und daß
das Gehäuse im Bereich des Halteankers eine der Länge des Halteankers entsprechende Breite und im Bereich des
Schaltmagneten eine dem Weg der Schnappbewegung des Schaltmagneten entsprechende geringere Breite hat.
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BAD^ORlGiNAL
Diese Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung hat
den Vorteil, daß das Gehäuse der Baueinheit ein Optimum
an geringem Abstand zwischen Treibmagnet und Schaltmagnet ermöglicht, und zwar sowohl in bezug auf den Fall I
wie auch in bezug auf den Fall II· Dabei ist mit der größeren Gehäusebreite im Bereich des Halteankers auf
die Länge des Halteankers und seine freie Beweglichkeit Rücksicht genommen, ohne daß hierdurch der Abstand
zwischen Schaltmagnet und Treibmagnet im Fall II größer gewählt werden muß. Dies liegt im wesentlichen daran,
daß bei einem beispielsweise zylindrischen Treibmagneten und einem diesen umschließenden unmagnetischen Bohr diese
Teile an der Seite des Gehäuses der Baueinheit im Bereich des Schaltmagneten genügend Platz haben, da sie
sich bei der genannten runden Form ohnehin nicht in den Bereich des Halteankers erstrecken»
Eine zweckmäßige Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung kann dann dadurch gekennzeichnet sein, daß die senkrecht zur Breite gemessene Tiefe des Gehäuses geringer
ist als die größere Breite,
Die notwendige Tiefe des Gehäuses ist durch die Abmessungen gewisser Einbauteile in dieser Sichtung gegeben.
Hierüber wird weiter unten noch im einzelnen gesprochen«,
Eine zweckmäßige Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß das
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Gehäuse auf der des Kopfteil der Gehäusewandung abgekehrten Seite mit einem Halterungssockel dicht abgeschlossen ist.
Der.Halterungssockel ermöglicht in zweckmäßiger Weise
die Montage der Baueinheit, Der dichte Abschluß gewährleistet zugleich eine zuverlässige Funktion der
Baueinheit auch in feuchten Bäumen.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsart der Schaltvorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß
das Gehäuse und der Halterungssockel aus glasfaserverstärktem Kunststoff (z,B. Nylon 66) bestehen und miteinander verschweißt oder verklebt sind und daß die
Zuleitungen für die im Gehäuse befindlichen elektrischen Kontakte durch den Halterungssockel dicht schließend hindurchgeführt, vorzugsweise eingegossen sind.
Diese Ausführungsart ist auch mechanisch sehr widerstandsfähige I
Eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung ist gekennzeichnet durch
zwei mit dem Halterungssockel einstückige, sich in der Längsrichtung des Gehäuses in dessen Innern erstreckende
Lagerböcke zur Halterung der Drehachsen von Schaltmagnet und Halteanker und durch zwei sich nach außen erstreckende Klemmlaschen zur Befestigung der Baueinheit an Halte-
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bolzen od.dgl., wobei die Klemilaschen ein gesondertes
Klemrnteil bilden können, das mittels einer Feder- und
flutausbildung formschlüssig mit des Halterungasockel
verbindbar ist,,
Die einstticke Ausbildung von Halteningssockel und
bocken ist fertigungstechnisch besonders günstig und
ergibt bei Verwendung des genannten glasfaserverstärk·= ten Kunststoffes eine gute Festigkeit» Äaefa das Klemmteil kann zweckmäßig aus glasfaserverstärktem Kunststoff
bestehen» Bas Klemmteil kann auch entbehrt werden, ws wodurch
eine susätzliche Variation der Ifentagefflilgliehkeit
gegeben ist„
Zweckmäßig ist diese Art der erfiadungsgeaiäßen Schaltvorrichtung dadurch gekennzeichnet, Saß die durch die
Mitte der beiden Klemmlaschen gelegt® Ebene auf der durch die Mitte der beiden Lagerböcke gelegten Ebene
senkrecht steht»
Hinsichtlich der Befestigung der Baueinheit kann die
erfindungsgemäße Schaltvorrichtuag dadurch gekennzeichnet
sein, daß für eine durch die Schwimmersteuerung gegebene Auf« und Abbewegung des TreibiiagEetesi die Klemmlaschen
und die Haltebolsen od»dgl. für eine Halterung
der Baueinheit mit waagerechter Syanetrielängsachse vorgesehen sind, wobei die Baueinheit jeweils so eu befestigen
ist, daß im Fall I eine waagerechte lage der
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Drehachsen für den Schaltmagneten und den Halteauker
und im Fall II eine senkrechte Lage dieser Drehachsen gegeben ist.
Bei dieser Art der Befestigung ist es besonders vor»
teilhaft, wenn gemäß den Ausführungen weiter oben die
durch die Mitte der beiden Klemmlaschen gelegte Ebene
auf der durch die Mitte der beiden Lagerböcke gelegten Ebene senkrecht steht« Es ist dann nämlich möglich,
im Falle II mehrere Baueinheiten auf einem einzigen,
senkrecht stehenden Haltebolzen übereinander zu montieren, wobei die Baueinheiten unmittelbar die für den
Fall II richtige Stellung haben. Im Falle I kann das Klemmteil zweckmäßig fortgelassen werden. Dies ergibt
zudem eine besonders raumsparende Bauweise«,
Eine vorteilhafte Art der erf indungsgemäßen Schaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß am schwenkbar
gelagerten Halteanker elektrische Kontakte sitaen» die
mit Gegenkontakten zusammenwirken, welche an der Innenseite des Halterungssockels sitzen«
Eine zweckmäßige Weiterbildung dieser Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß am Halteanker eine mit ihm zusammen schwenkbare
Kontaktplatte festsitzt, die eine Anzahl von Kontakten trägt, und daß der Halterungssockel eine entsprechende
Anzahl von Gegenkontakten trägt, so daß durch die Schwenkbewegung von Schaltmagnet und Halteanker mehr als
ein unabhängiger Schaltkreis geschaltet werden kann.
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Bei entsprechend vielen Kontakten hat die Kontaktplatte eine entsprechende (senkrecht zur Gehäusebreite gemessene) Tiefe und bedingt demnach eine entsprechende
Tiefe des Gehäuses· Eine Anzahl unabhängiger Schaltkreise mit einem Schaltvorgang zu schalten, ist vielfach von Bedeutung· Insbesondere erspart man sich
Zwischenrelais tu dgl*
Eine weitere zweckmäßige Ausbildung der erfinctaagsge»·
mäßen Schaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnetf daß
im Falle I der länglich ausgebildete Treibmagnet und
der Schwimmer durch eine gerade ¥erbi»dungsstange fest
miteinander verbunden und gemeinsai tu eine waagerechte
Achse schwenkbar sind, die an einer in äen Kessel hineinragenden Halterung sitzt« daß der den Schaltiagueten
durch die unmagnetische Wand der Halterung hindurch steuernde Treibmagnet gegen Korrosion durch eine Ummantelung vorzugsweise ans nicht rostendemf UBiegneiisehen
Stahl geschützt ist, isß_ die Halterung als mir sum.
Kesselinnern hiß offen©® i@n Treibiaga'etea und die
und daß auf der ferbiainHgestaag© in der Iahe der
Schwenklageraehse ©in© Seheibe sitzt, die die zum
Kessellnnern hiß gehende Kammeröffnung so weit abschließt,
daß ein Ansetzen von magnetischen Fremdkörpern an der
Ummantelung des Treibmagneten vermieden wirdo
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In der Zeichnung sind Äusführungsbeispiele dargestellt,
die der Erläuterung der Erfindung dienen· Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf diese Ausftihrungsbeispiele
bzw. auf die Zeichnung. Sie beinhaltet aber zugleich eine weitere allgemeine Beschreibung der
Erfindung. In der Zeichnung zeigen
Figo 1 in einem gegenüber der Wirklichkeit etwas vergrößertem Maßstab, etwas schematisiert einen
Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Baueinheit mit schematischer Darstellung von zwei
Anordnungsmöglichkeiten des Treibmagneten,
Fig. 2 etwa im gleichen Maßstäbe wie Figo 1 einen Längs
schnitt durch die erfindungsgemäße Baueinheit mit Darstellung weitergehender konstruktiver
Einzelheiten,
Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie ΙΠ-ΠΙ
in Fig. 2,
Fig. 4 in einem Maßstab, der etwas kleiner ist als der
Maßstab der Fig. 1 bis 3, einen Längsschnitt durch eine Gesamtvorrichtung gemäß Fall I und
Fig. 5 in noch kleinerem Maßstabe einen Längsschnitt
durch eine Gesamtvorrichtung gemäß Fall II«,
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Zum Folgenden siehe Fig«, 1 „ Im Halteningssoekel 1 sitzen einstückig die Lagerböeke 2» die die Drehachse 3
für. den Schal tniagneten 4 und die Drehachse 5 für den Halteanker 6 haltern. Das Ganze ist umschlossen vom
Gehäuse 7, dessen Teil 7' im Bereich des Öalteankers
eine der Länge dieses Halteankers entsprechende gröBere Breite hat, während der Teil 7m eine geringere Breite
hat, die mit Bücksicht auf den Weg bei der Schmappbew©-
gung des Schaltmagneten 4 gegeben ist. Die Innenseite der: Wandung des Gehäuseteiles 7" bildet sugleieh die
Endanschläge für den Schaltoagneten 4« Der Schaltnagnet
4 wird in seinen Sodetellungeti gehaltert durch
das Zusammenwirken mit den schwenkbaren Halteanker 6«
Der Halterungssockel 1 hat beispielsweise die Klemmlaschen 8 und kann mittels der Schraube 9 em Halte«
fesixBBxiSxg bolzen 10 befestigt werden«. Die elektrischen Kontakte 11 sitsen auf einer Kontaktplatte 15,
die am Halteanker 6 festsitzt und mit diesem zusammen schwenkbar ist. Die Gegenkontakte 12 sind innen am
Halterungssockel 1 befestigt und mittels der Leitungen 14 mit den übrigen Schaltungsteilen der Gesamtvorrichtung
verbindbar. Die Leitungen 14 sind dicht schließend durch den Halterungssockel 1 hindurchgeführt<
Das Gehäuse 7 und der Halterungssockel 1 sind dicht miteinander verschweißt oder verklebt.
Für eine "Vor-Kopf-Betätigung" kann der Treibmagnet
vorgesehen sein (Fall I), wobei sich vom Schaltmagneten
4 und Treibmagneten 15 für eine Schnappbewegung
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gieichnamige Pole gegenüberstehen müssen. Die Bewegung
des Treibmagneten 15 ist angedeutet durch den Pfeil 16. Der Treibmagnet 15 ist unreine Drehachse 17 schwenkbar.
Die Drehachsen 17, 3 und 5 sind einander parallel und liegen alle auf der Symnetrielängsachse 18 des Gehäuses 7*
Für eine Betätigung im Falle II kann der an der Seite
vom, Schaltmagneten 4 angeordnete Treibmagnet 19 dienen, dessen Magnetisierung parallel zur Richtung der Achse 3
ist.und dessen Bewegung in dieser selben Richtung erfolgt, also senkrecht zur Zeichnungsebene·
Zum Folgenden siehe die Fig. 2 und 3. Diese Figuren
zeigen grundsätzlich einen Aufbau, wie er bereits in Fig, 1 dargestellt ist. Darüber hinaus zeigen diese
Figuren folgende Einzelheiten. Der Halterungssockel ist
etwas anders ausgebildet als der Halterungssockel 1. Am
Halterungssockel 1 waren die Klemmlaschen 8 mit diesem
Halterungssockel einstückig. Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 und 3 bilden die Klemmlaschen 21 ein gesondertes
Klemmteil 22, das mittels der Hut- und Federausbildung 23 in den Boden des Halterungssockels 20 so einschiebbar ist, daß eine formschltissige Verbindung gegeben ist« Die Durchführung der Zuleitungen ist etwas
anders ausgebildet als bei der Ausftihrungsart gemäß
Fig» 1» Die Leitungen 24 enden in abgewinkelten Kabelschuhen 25, die zugleich die Gegenkontakte haltern.
Das Gehäuse 7 ist noch umkleidet mit einem Blechstreifen 26 aus ferromagnetische!!! Material, insbesondere
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aus weichem Eisen, a.B» dynamoblech. Dieser Blechstreifen dient dazu, bei der Anordnung mehrerer Baueinheiten
nebeneinander oder übereinander eine gegenseitig© Beeinflussung zu vermeiden. Der Blechstreifen 26 ist an
der Stelle 27 unterbrochen, um im Fall I den Kraftlinienfluß ungehindert durchzulassen» Im übrigen verläuft
er so, daß auch im Fall II der KraftlinienfluB
ungehindert von der Seite her durchtreten kann·
Zum Folgenden siehe die Fig» 4. In Fig. 4 ist schematisch eine Gesamtvorrichtung gemäß dem Fall I dargestellt. Die Baueinheit mit dea Gehäuse 7 ist an Konstruktionsteilen montiert, die an einem Flansch 28 sitzen, welcher die Kesselöffnung abschließt und zugleich
den in den Kessel hineinragenden Schwimmer 29 schwenkbar halterto Über die Verbindungsstange 30 iet der Treibmagnet
31 mit dei Schwimmer 29 verbunden« Der Treibmagnet
ist gegen Korrosion äurcb eine Ummantelung 32 vorzugsweise
aus nicht rosteadeii» «Bfflagae ti seiles Stahl-geschützt.
Der Treibroagoet wirkt durch die «niiagiastisehe Maad. 33
hindurch auf den ii Gehäuse 7 sitzendes! Schaltmagaeten«.
Die Lagerstelle 34 für den Schwimmer 29 und den Treibmagneten
31 sitzt in ein©r Kammer 35® di© äuroh die
Scheibe 36 so weit afegeschlogaen ist» daß ein Ansetssea
von magnetischen Fremdkörpern aa der UnanteluHg 32 des ■
Treibmagaeten 31 vermiede» wirdL
(FaIUI);
Zum Folgeaden siehe die Fig., yißiä^fluisigkeitsstandgehäuse
37 ist mit den iatsefaltißstutzen 38 und 39
kommunigierend mit dei Kessel verbunden· Im Flüssig-
keitsstandgehäuse 37 befindet sich der Schwimmer 40,
der oben an der Schwimmerstange 41 den Treibmagneten 42 trägtο Der Treibmagnet 42 bewegt sich mit dem
Schwimmer auf und ab, wenn sich der Flüssigkeitsspiegel
im Flüssigkeitsstandgehäuse 37 ändert/Der Treibmagnet 42 wird dabei an den Baueinheiten 42, 43, 44, 45,
46, 47 vorbeibewegt und schaltet die diesbezüglichen SchaltSiSSiilc, Die Beeinflussung der Schaltmagnete
durch den Treibmagneten 42 erfolgt durch die unmagnetische Wand 48 hindurch. Die Baueinheiten 42 bis 47 sind
gehaltert an den Haltebolzen 49 und 50 (entsprechend dem Haltebolzen 10 in Fig, I)V
Alle Merkmale, die in der vorstehenden Beschreibung erwähnt und/oder in der Zeichnung dargestellt sind, sollen,
sofern der bekannte Stand der Technik dies zuläSt, für sich allein oder in beliebigen Kombinationen oder Teilkombinationen als erfindungswesentlich angesehen werden,
auch wenn sie in den Ansprüchen nicht enthalten sind.
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Claims (13)
- PatentansprücheMagnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung, bei der ein schwimmergesteuerter Treibmagnet durch eine unmagnetische Wand hindurch mindestens eine Schalteinrichtung steuert, die als in einem unnagnetischen Gehäuse zusammengefaßte, auswechselbare Baueinheit ausgebildet ist, welche im wesentlichen einen you Treibmagneten beeinflußten Schal !magneten umfaßt,, der eine längliche Form hat, in seiner Längsrichtung magnetisiert ist, etwa in seiner Mitte auf einer Drehachse gelagert und für eine Schnappbewegung zwischen zwei Endstellungen vorgesehen ist, sowie mindestens einen mit dem Schaltmagneten zusammenwirkenden Halteanker, der zum Halten des Schaltmagneten in seinen Endstellungen dient und gegebenenfalls abhängig von der Bewegung des Schaltmagneten selbst eine Bewegung ausführen kann, sowie femer ^mindestens einen elektrischen Kontakt zur Betätigung durch den Schaltmagneten und/oder den Halteanker, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit zum wahlweisen Zusammenwirken I. mit einem vor dem einen Pol des Schaltmagneten (4) oder II. mit einem an der Seite vom Schaltmagneten (4) angeordneten Treibmag-209823/0070neten (15 oder 19) vorgesehen ist, wobei im ersten Fall I der Treibmagnet (15) zweckmäßig länglich ausgebildet ist, seinen gleichnamigen Pol dem Pol des Schaltmagneten (4) zukehrt und um eine Achse (17) parallel zur Drehachse (3) des Schaltmagneten (4) schwenkbar (16) ist und wobei im zweiten Fall II der Treibmagnet (19) zweckmäßig kürzer ausgebildet ist, in Sichtung parallel zur Drehachse (3) des Sehaltmagneten (4) magnetisiert und in dieser Richtung bewegbar ist, und daß zur Ermöglichung eines möglichst * geringen Abstandes zwischen dem betreffenden Treib= magneten (15, 19) und dem jeweils beeinflußten Teil des Schaltmagneten (4) die Wandung des Gehäuses (7) der Baueinheit die zur Beeinflussung vorgesehenen Teile des Schaltmagneten (4) mit einem für die Schnappbewegung ausreichenden Spielraum eng umschließt.
- 2) Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wandung des Gehäuses (7) End- m anschlage für die Bndstellungen des Schaltmagneten(4) ausgebildet sind.
- 3) Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endanschläge durch die Wandung selbst gebildet sind.209823/0070
- 4) Schaltvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (7) der Baueinheit eine längliche Form mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt hat, daß die SymmetrielMngsachse (18) des Gehäuses zusammenfällt mit der Symmetrielängsachse des länglichen Schaltmagneten (4), wenn dieser sich in der (nicht stabilen) Hittellage zwischen seinen Endetellungen befindet, daß der Kopfteil der Gehäusewandung sich in geringer Entfernung Tom im Fall I beeinflußten Pol des Schaltmagneten (4) befindet, daß im Einfluß« bereich des anderen Poles des Schaltmagneten (4) ein Halteanker (6) von länglicher Form aus weichem Eisen, der sich im wesentlichen quer zur Symmetrielängsachse (18) des Gehäuses (7) erstreckt, etwa in seiner Mitte auf einer zur Drehachse (5) des Schaltmagneten (4) parallelen und durch die Symmetrielängsachse (18) dee Gehäuses (7) gehenden Drehachse (5) awisehen zwei Endlagen schwenkbar ge~ ■lagert ist und daß das Geh&ise (7) in Bereich (7e) des HmlteaBkere (6) eine der Mtoge des Halteankers entsprechende Breit® uad ia Bereich (7W) des Schalt- _magneten (4) eine den Weg der Schaappbewegung des _ Schaltaagnetea entsprechende geringere Breite hat·
- 5) Scfealtforrichtuiig mach Anspruch 4* dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur Breite gemessene Tiefe des Gehäuses geringer ist als die größere Breite (vgl. Fige 2 und 3h209823/0070~ 19-
- 6) Schaltvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (7) auf der dem Kopfteil der Gehäusewandung abgekehrten Seite mit einem Halterungssockel (1, 20) dicht abgeschlossen ist,,
- 7) Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (7) und der Halterungssockel (1, 20) aus glasfaserverstärktem Kunststoff λ ££xBx (ZoBo Nylon 66) bestehen und miteinander verschweißt oder verklebt sind und daß die Zuleitungen (14, 20) für die im Gehäuse (7) befindlichen elektrischen Kontakte (12) durchden Halterungssockel (1, 20) dicht schließend hindurchgeführt, vorzugsweise eingegossen (1) sind,
- 8) Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch zwei mit dem Halterungssockel (1, 20) einstückige, sich in der Längsrichtung desGehäuses (7) in dessen Innern erstreckende Lager- μbocke (2) zur Halterung der Drehachsen (3, 5) von Schaltmagnet (4) und Halteanker (6) und durch zwei sich nach außen erstreckende Klemmlaschen (8, 21) zur Befestigung der Baueinheit an Haltebolzen (10) od,dgl«, wobei die Klemmlaschen (21) ein gesondertes Klemmteil (22) bilden können, das mittels einer Feder- und Nutausbildung (23) formschlüssig mit dem Halterungssockel (20) verbindbar ist.209823/0070
- 9) Schaltvorrichtung nach Inspmch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Mitte der beiden Klemmlaschen (δ, 21) gelegte Ebene auf der durch die Mitte der beiden Lagerhöeke (2) gelegten Ebene senkrecht steht.
- 10) Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen 1, B ünd~9y dadurch gekennzeichnett da£ für eine durch die SchwiiBHiersteuerung gegebene Auf- und Ibbewegong des Treibaagneten (15, 19) die Klsiaialaschem (8e -21). und die Haltebolzen (10) odoclgl« für eine Halterung äer Baueinheit mit waagerechter Symiaetrieläiigsachs® (18) vorgesehen sind, wobei die Baueinheit jeweils so au befestigen ist^ daß in Fall I eine waagerechte Lage der Drehachsen (59 5) für den Schaltnagneten (4) .und den Halteanker (6) und im Fall II eine senkrechte Lage dieser Drehachsen gegeben ist·
- 11) Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, ,dadurch gekennzeichnet, daß an schwenkbar gelagerten Halteanker (6) elektrische Kontakte-(11) sitaen, / die mit Gegenkontakten (12) ssusamsieEwirkeB,) welche an der Innenseite des Halterungssockels Ct9 20) sitzen.209823/0070
- 12) Schaltvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Halteanker (6) eine mit ihm zusammen schwenkbare Kontaktplatte (13) festsitzt, die eine Anzahl von Kontakten (11) trägt, und daß der Halterungssockel (1, 20) eine entsprechende Anzahl von Gegenkontakten (12) trägt, so daß durch die Schwenkbewegung von Schaltmagnet (4) und Halteanker (6) mehr als ein unabhängiger Schaltkreis geschaltet werden kann·
- 13) Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Pall I der länglich ausgebildete Treibmagnet (31) und der Schwimmer (29) durch eine gerade Verbindungsstange (30) fest miteinander verbunden und gemeinsam um eine waagerechte Achse (34) schwenkbar sind, die an einer in den Kessel hineinragenden Halterung sitzt, daß der den Schaltmagne« ten (4) durch die unmagnetische Wand (33) der Halterung hindurch steuernde Treibmagnet (3D gegen Korrosion durch eine Ummantelung (32) vorzugsweise aus nicht rostendem, unmagnetischen) Stahl geschlitzt ist, daß die Halterung als nur zum Kesselinnern hin offene, den Treibmagneten (31) und die Schwenklagerachse (34) umschließende Kammer (35) ausgebildet ist und daß auf der Verbindungsstange (30) in der Nähe der Schwenklagerachse (34) eine Scheibe (36) sitzt, die die zum Kesselinnern hin gehende Kammeröffnung so weit abschließt, daß ein Ansetzen von magnetischen Fremdkörpern an der ummantelung (32) des Treibmagneten (3D vermieden wird»2098-23/0070
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