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DE1950485C - Magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung mit einem bewegbaren Treibmagneten - Google Patents

Magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung mit einem bewegbaren Treibmagneten

Info

Publication number
DE1950485C
DE1950485C DE19691950485 DE1950485A DE1950485C DE 1950485 C DE1950485 C DE 1950485C DE 19691950485 DE19691950485 DE 19691950485 DE 1950485 A DE1950485 A DE 1950485A DE 1950485 C DE1950485 C DE 1950485C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
switching
switching device
switching magnet
anchor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691950485
Other languages
English (en)
Other versions
DE1950485B2 (de
DE1950485A1 (de
Inventor
Sebastian 5102 Würselen Knops
Original Assignee
J.G. Merckens KG, 5100 Aachen
Filing date
Publication date
Priority to BE756925D priority Critical patent/BE756925A/xx
Application filed by J.G. Merckens KG, 5100 Aachen filed Critical J.G. Merckens KG, 5100 Aachen
Priority to DE19691950485 priority patent/DE1950485C/de
Priority claimed from DE19702029550 external-priority patent/DE2029550A1/de
Priority to DE19702029550 priority patent/DE2029550A1/de
Priority to CH1366370A priority patent/CH528813A/de
Priority to FR7034067A priority patent/FR2068194A5/fr
Priority to GB4752570A priority patent/GB1324027A/en
Publication of DE1950485A1 publication Critical patent/DE1950485A1/de
Publication of DE1950485B2 publication Critical patent/DE1950485B2/de
Publication of DE1950485C publication Critical patent/DE1950485C/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung mit einem bewegbaren Treibmagneten, mit einem· von diesem durch eine unmagnetische Wand hindurch beeinflußten, mittels einer Drehachse schwenkbar gelagerten Schalfmagneten, der zur Ausführung einer Schnappbewegung zwischen zwei Endstellungen vorgesehen ist, mit mindestens einem zusätzlich wirkenden, mittels einer parallelen Drehachse ebenfalls schwenkbar gelagerten, dem Schaltmagnecen bewegungsmäßig nachgeschalteten flachen Halteanker aus; ferromagnetischem Material, der zum Halten des Sch'altmagneten in seinen Endstellungen unter Einhalten eines Luftspaltcs und dazu dient, bei der Bewegung des Schaltmagneten eine von dieser abhängige Bewegung auszuführen und dabei mindestens einen elektrischen Kontakt zu betätigen.
Bekannt ist (de itsche Auslegeschrift 1 170 038, Fig.5 bis 12) eine Vorrichtung, bei der nur der eine Pol des Schaltmagneten mit dem Halteanker ao zusammenwirkt. Dies ergibt bei der bekanntgewordenen Bauweise eine verhältnismäßig langgestreckte Konstruktion, die eine gedrängte Anordnung nicht ruläßt. Dabei ist auch zu berücksichtigen, daß der Treibmagnet bei der bekanntgewordenen Bauweise a5 »eitwärts angeordnet ist und somit auch in der Breite verhältnismäßig viel Platz beansprucht wird.
Der Erfindung Iie"t die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene Schaltvorrichtung so auszubilden, daß eine gedrängtere Bauweise gerben ist, die insgesamt weniger Platz beansprucht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs belchriebene Schaltvorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß der eine Pol des Schaltmagneten dem einen Ende des Halteankers und der andere Pol des Schaltmagneten dem anderen Ende des Halteankeis gegenübersteht.
Die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung hat eine gedrungenere Form mit geringer Längserstreckung, ohne daß dabei die Breite nennenswert größer ist als bei der obengenannten bekannten Vorrichtung. Der Schaltmagnet kann bei der erfimiungsgemäßen Vorrichtung quer zur Längserstreckung der Vorrichtung stehen. Dadurch ist es möglich, den Treibmagneten so anzuordnen, daß er sich ebenfalls in der Längsrichtung befindet Dabei ist dann die Funktionswirkung zwischen Treibmagnet und Schalt-Hagnet die gleiche wie bei der obengenannten belanntcn Vorrichtung. Darüber hinaus ist bei der er-Indungsgemäßen Vorrichtung der weitere Vorteil gegeben, daß der Halteanker einer unmittelbaren Beinflussung durch den Treibmagneten noch weiter-Iehend entzogen ist als- bei der obengenannten beannten Vorrichtung.
Eine zweckmäßige Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung ist gekennzeichnet durch eine längliche Ausbildung von Schaltmagnet und Halteanker, durch eine Magnetisierung des Schaltmagneten parallel zu dessen Längsrichtung und durch in Richtung auf die Pole des Schaltmagneten zu abgewinkeltc Enden des Halteankcrs.
Die längliche Ausbildung des Scha)tmagneten ist an sich bekannt (s. die obengenannte deutsche Auslegeschrift 1 170 038). Sie hat sich als vorteilhaft bewährt. Die längliche Ausbildung des Halteankers zusammen mit dessen abgewinkelten Enden ergibt mit einfachen Mitteln eine große Haltekraft zusammen mit einer Begünstigung einer exakten Schnappbewegung. Zweckmäßig ist der Halteanker aus weichem Eisen.
Eine weitere Ausbildung der erfindungs^emäßen Schaltvorrichtung ist gekennzeichnet durch Begrenzungsanschläge für die Schwenkbewegungen von Schaltmagnet und Halteanker, die dazu dienen, jeweils zwischen dem dem Halteanker zugekehrten Pol des Schaltmagneten und dem diesem Pol zugekehrten Ende des Halteankers einen Luftabstand zu halten.
Grundsätzlich sind solche Begrenzungsanschläge durch die obengenannte deutsche Auslegeschrift 1170 038 schon bekanntgeworden. Bei der bekanntgewordenen Ausbildung sind aber die Begrenzungsanschläge für den Schaltmagneten von geringerer Bedeutung, da der Schaltmagnet infolge seiner Anordnung gemäß F i g. 5 der genannten deutschen Auslegeschrift theoretisch auch ohne Begrenzungsamchläge arbeiten könnte. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind jedoch wegen der erwähnten Querstellung des Schaltmagneten die Begrenzungsanschläge von größerer Bedeutung.
Eine zweckmäßige Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsanschläge für den Schaltmagneten durch einen Umbug am äußeren Ende der Platine gegeben sind, die die Drehachse für Schaltmagnet und Halteanker trägt.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung kann gekennzeichnet sein durch eine Ausbildung der Platine mit zwei schmalen Streifen aus unmc»netischem Material, von denen der eine länger ist als der andere und den Umbug aufweist.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der erfindungsmäßen Schaltvorrichtung kann außerdem dadurch gekennzeichnet sein, daß die Befe.cnzungsanschläge für den Halteanker durch elektrische Kontakte gebildet sind, die am Halteanker und an einer Gegenkontakthalterung sitzen.
Diese Begrenzungsanschläge für den Halteanker sind durch die deutsche Auslegeschrift 1 170 038 an und für sich bekannt. Sie sind im Zusammenhang mit den übrigen Merkmalen der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung bei dieser besonders vorteilhaft.
Eine etwas andere Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsanschlag für den Halteanker auf der Seite, die keinen Kontakt trägt, durch Niete, aufgenietete Winkel od. dgl. gebildet ist, die am Halteanker und einem Gegenstück sitzen.
Allgemein ist die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung zweckmäßig gekennzeichnet durch einen axial magnetisieren Treibmagneten, dessen Magnetisierungsrichtung mit der Richtung seiner Bewegungsbahn zusammenfällt und dessen Bewegungsbahn in der Ebene, in der die Drehachsen für Schaltmagnet und Halteanker liegen, parallel zu diesen Achsen auf der dem Haltcanker abgekehrten Seite verläuft.
Bei dieser Art der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung kommt die Platzersparnis gegenüber der obengenannten bekannten Vorrichtung besonders stark zum Tragen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das der Erläuterung der Erfindung dient. Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf dieses Ausführungsbeispiel bzw. auf die Zeichnung. Sie beinhaltet aber zugleich eine weitere allgemeine Beschreibung der Erfindung.
. Die Zeichnung zeigt etwas schematisiert und in gegenüber der natürlichen Größe vergrößertem Maßstab eine Draufsicht auf den Treibmagneten sowie auf den Schaltmagneten und den Halteanker, welch letztere in einem Gehäuse untergebracht sind.
Der Schaltmagnet 1 ist um die Drehachse 2 und der Haiteanker 3 um die Drehachse 4 schwenkbar. Die Elrehachsen 2 und 4 sitzen in der Platine 5, die zwei schmale Streifen aufweist, von denen der eine länger ist als der andere und den Umbug 6 trägt. Die inneren Kanten des Umbuges 6 sind die Begrenzungsanschläge für den Schaltmagneven 1. Die Begrenzungsanschläge für den Haiteanker 3 sind gegeben einerseits durch die Kontakte 7', 7" und andererseits durch den aufgenieteten Winkel 8 und den Niet 9.
Der Treibmagnet 10 ist senkrecht zur Zeichenebene auf den Beschauer zu und von ihm wieder weg auf und ab bewegbar zu denken. Der eine seiner Pole möge auf der dem Beschauer zug.kehrten Seite und der andere seiner Pole auf der den Beschauer abgekehrten Seite liegen. Die Pole des Schaltmagneten 1 sind init 11 und 12 bezeichnet. Wenn sich der Treibmagnet 10 in der beschriebenen Weise auf und ab bewegt, vollführt der Schaltmagnet 1 beispielsweise eine Schnappbewegung in die gestrichelt gezeichnete as Stellung 1'. Dabei vollführt dann auch der Haiteanker 3 eine Schnappbewegung in eine entsprechende (nichi: gezeichnete) Stellung. Dabei werden die Kontakte 7', 7" entsprechend der Schnelligkeit der Schnappbewegung rasch geschlossen. Bei einer umgekehrten Bewegung des Schaltmagneten 1 schnappt der Haiteanker 3 wieder zurück in die gezeichnete Stellung, und die Kontakte 7', 7" werden plötzlich geöffnet. Das plötzliche Schließen und öffnen der Kontakte 7' und 7" ermöglicht nicht nur eine sehr exa\te Steuerung beispielsweise des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter, wobei der Treibmagnet 10 mit einem Schwimmer verbunden sein kann, sondern hat auch eine äußerst geringe Kontaktabnutzung durch Schließ- und Öffnungsfunken zur Folge.
Die erwähnten Begrenzungsanschläge sorgen dafür, daß der Luftabstand 13 zwischen dem Schaltmagneten 1 und den abgewinkelten Enden 14,17 des Halteankeirs gewährleistet ist, damit ein Kleben vermieden wird. Die abgewinkelten Enden IJ, 17 dienen der Vergrößerung der Haltekraft und bewirken eine groß« Exaktheit der Schnappbewegung.
Das Gehäuse 15 schützt die empfindlicheren Teile der Schaltvorrichtung gegen Schmutz und sonstig-Verunreinigungen. Das Gehäuse 15 kann zusammen mit den darin befindlichen Schaltteilen mittels einer Klammer 16 leicht lösbar gehaltert sein.
Alle Merkmale, die in der vorstehenden Beschreibung erwähnt und/oder in der Zeichnung dargestellt sind, sollen, sofern der bekannte Stand der Technik dies zuläßt, für sich allein oder in beliebigen Kombinationen oder Teilkombinationen als erfindungswesentlich angesehen werden, auch wenn sie in den Ansprüchen nicht enthalten sind.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Magfretbetätigte elektrische Schaltvorrichtung mit einem bewegbaren Treibmagneten, mit einem von diesem durch eine unmagnetische Wand hindurch beeinflußten, miitels einer Drehachse schwenkbar gelagerten Schaltmagneten, der zur Ausführung einer Schnappbewegung zwischen zwei Endstellungen vorgesehen ist, mit mindestens einem zusätzlich wirkenden, mittels einer parallelen Drehachse ebenfalls schwenkbar gelagerten, dem Schaltmagneten bewegungsmäßig nachgeschalteten flachen Halteanker aus ferromagnetischem Material, der zum Halten des Schaltmagneten in seinen Endstellungen unter Einhalten eines Luftspaltes und dazu dient, bei der Bewegung des Schaltmagneten eine von dieser abhängige Bewegung auszuführen und dabei mindestens einen elektrischen Kontakt zu betätigen, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Pol (11) des Schaltmagncten (1) dem einen Ende (14) des Halteankeiu (3) und der andere Pol (12) des Schaltmagneten (1) dem anderen Ende (17) des Halteankers (3) gegenübersteht.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine längliche Ausbildung von Schaltmagnet (1) und Halteanker (3), durch eine Magnetisierung des Schaltmagneten (1) parallel zu dessen Längsrichtung und durch in Richtung au: die PoIe(Il, 12) des Schaltmagneten (1) zu abgewinkelte Enden (14,17) des Halteankers (3).
3. Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Begrenzungsanschläge (6; T1 7"; 8, 9) für die Schwenkbewegungen von Schaltmagnet (1) und Halteanker (3).
4. Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen ! bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsanschläge für den Schaltmagneten (1) durch einen Umbug (6) am äußeren Ende der Platine (5'j gegeben sind, die die Drehachsen (2, 4) für Schaitmagnet (1) und Halteanker (3) trägt.
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Ausbildung der Platine mit zwei schmalen Streifen (S) aus unmagnetischem Material, von denen eier eine länger ist als der andere und den Umbug (6) aufweist.
6. Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3 und gegebenenfalls 4 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsanschüicc für den Haiteanker (3) durch elektrische Kon takte (7', 7") gebildet sind, die am Halteanker (3' und an einer Gegenkontakthalterung sitzen.
7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsanschlag für den Halteanker (3) auf der Seite, die keinen Kontakt trägt, durch Niete (9). aufgenietete Winkel (8 od. dgl. gebildet sind, die am Halteanker (3) unc eii.jm Gegenstück sitzen.
8. Schaltvorrichtung nach mindestens einerr der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durcl einen axial magnetisieren Treibmagneten (10) dessen Magnetisierungsrichtung mit der Richtunj seiner Bewegungsbahn zusammenfällt und desset Bewegungsbahn in der Ebene, in der die Dreh achsen (2,4) für Schaltmagnet (1) und Halteanke (3) liegen, parallel zu diesen Achsen auf der den Hatteanker (3) abgekehrten Seite verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19691950485 1969-10-07 1969-10-07 Magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung mit einem bewegbaren Treibmagneten Expired DE1950485C (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE756925D BE756925A (fr) 1969-10-07 Appareil electrique de commande a actionnement
DE19691950485 DE1950485C (de) 1969-10-07 Magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung mit einem bewegbaren Treibmagneten
DE19702029550 DE2029550A1 (de) 1969-10-07 1970-06-16 Magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung
CH1366370A CH528813A (de) 1969-10-07 1970-09-15 Magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung, bei der ein schwimmergesteuerter Treibmagnet durch eine unmagnetische Wand hindurch mindestens eine Schalteinrichtung steuert
FR7034067A FR2068194A5 (de) 1969-10-07 1970-09-21
GB4752570A GB1324027A (en) 1969-10-07 1970-10-06 Magnet-operated electrical switch

Applications Claiming Priority (2)

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DE19691950485 DE1950485C (de) 1969-10-07 Magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung mit einem bewegbaren Treibmagneten
DE19702029550 DE2029550A1 (de) 1969-10-07 1970-06-16 Magnetbetätigte elektrische Schaltvorrichtung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1950485A1 DE1950485A1 (de) 1971-04-08
DE1950485B2 DE1950485B2 (de) 1971-08-19
DE1950485C true DE1950485C (de) 1972-03-16

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