DE202532C - - Google Patents
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- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 3
- 230000017105 transposition Effects 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/28—Transposing devices
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Description
PATENTSCHRIFT
Vr 202532 KLASSE 516. GRUPPE
Dr. FELIX von KRAUS in ZELL a. Ziller, Tirol.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Neuerung an kreuzsaitigen Flügeln, welche
die Anbringung einer Transponiervorrichtung ermöglichen soll. Die Neuerung besteht im
wesentlichen darin, daß die Abstände der Saitenchöre voneinander an den Hammeranschlagpunkten
sowohl beim Baß- als auch beim Diskantbezuge überall genau gleich sind
(die Größe des Abstandes kann für ein-, zwei- und dreisaitige Chöre mit je 1,3:3 cm festgesetzt
werden), so daß das Transponieren durch einfaches Verschieben des ganzen Klaviaturrahmens
mit Klaviatur und Mechanik hervorgebracht werden kann. Die gleichmäßige Anordnung- der Saiten erzielt man durch das
Anbringen der Stützpunkte der Spreizen des Gußrahmens über den Saiten, während sie in
der Regel- sich zwischen denselben befinden.
Das Transponieren kann um beliebig viele Töne geschehen. An der Kreuzungsstelle
werden Saiten eingefügt, für die keine Hammer . und Tasten vorgesehen sind. Diese Saiten
sind jedoch mit Dämpfern versehen, welche aber gleich sämtlichen anderen Dämpfern bei
der Verschiebung der Mechanik zwecks Transponierens an ihrem Platze verbleiben.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in
Fig. ι in der Seitenansicht dargestellt.
Fig. 2 veranschaulicht den Stuhlrahmen in Oberansicht, und
Fig. 3 zeigt in Oberansicht die Anordnungder Saiten.
Der Gußrahmen α (Fig. 1) befindet sich, wie
bisher, starr befestigt in dem Flügel. Der Saitenbezug ist gegenüber gewöhnlichen Rahmen,
wie oben angegeben, geändert. Für die zu transponierende Zahl von Halbtönen
nach auf- und abwärts sind an der Kreuzungsstelle der Saiten besondere Saiten nochmals
eingefügt, wie aus Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich. Diese Saiten besitzen weder Hämmer
noch Klaviatur. Nur ihre Dämpfung ist wie bisher vorhanden. Diese doppelt vorhandenen
Saiten dienen dazu, daß bei allen Phasen der Verschiebung
1. der Höhenabstand zwischen dem Hammerkopfe in der Ruhelage und der jeweilig
von ihm anzuschlagenden Saite der gleiche bleibt,
2. jeder Hammerkopf parallel steht zu der Richtung der von ihm anzuschlagenden Saite.
Beides sind Erfordernisse eines gleichmäßigen Anschlages. Die nötigen Änderungen im Zuschnitt
der Tasten ergeben sich von selbst, da die Lage des Anfangs- und Endpunktes
jeder Taste genau bestimmt ist. Der zur Anbringnng der Hammerleistenstütze erforderliche
Raum vvird durch entsprechende halbkreisförmige Ausschnitte der angrenzenden beiden
Tastenhölzer gewonnen.
Die Rahmenspreizen befinden sich ganz oberhalb der Saiten b. c ist die Dämpfvorrichtung
(Fig. 1). Die Klaviatur d nebst der Mechanik e, die sich von den bisher üblichen
in nichts unterscheiden, werden auf einem Rahmen f gehalten, der sich auf Rollen g
seitwärts um die Summe der Entfernungen der zu transponierenden Töne verschieben läßt.
Eine Feststellvorrichtung k (Fig. 2), bestehend aus einer gezahnten Schiene, verhindert ein
selbsttätiges Verstellen des Rahmens / wäh-
rend des Spielens. Die Feststellvorrichtung läßt sich von beliebiger Stelle aus, vorzugsweise
von der Schloßleiste, mittels eines umlegbaren Hebels o. dgl. auslösen, worauf das
Transponieren durch Verschieben des Rahmens/ leicht vorgenommen werden kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ίο i. Anordnung der Spreizen und Saitenbei kreuzsaitigen Flügeln, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Anbringung einer Transponiervorrichtung die Spreizen ganz oberhalb der Saiten liegen und die Saitenchöre an der Anschlagstelle der Hämmer durchweg gleiche Abstände voneinander haben.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kreuzungsstelle der Saiten eine der Zahl der zu transponierenden Töne entsprechende Anzahl besonderer Saitenchöre angeordnet sind, die eine Dämpfung besitzen, denen aber Tastatur und Mechanik fehlt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202532C true DE202532C (de) |
Family
ID=465014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT202532D Active DE202532C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202532C (de) |
-
0
- DE DENDAT202532D patent/DE202532C/de active Active
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