DE13518C - Vorrichtung an Pianinns zur Tonverlegung - Google Patents
Vorrichtung an Pianinns zur TonverlegungInfo
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- DE13518C DE13518C DENDAT13518D DE13518DA DE13518C DE 13518 C DE13518 C DE 13518C DE NDAT13518 D DENDAT13518 D DE NDAT13518D DE 13518D A DE13518D A DE 13518DA DE 13518 C DE13518 C DE 13518C
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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- G10C3/28—Transposing devices
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Transponirvorrichtung, d. h. eine
Einrichtung, welche es ermöglicht, ein beliebiges Musikstück um einen oder mehrere Töne
höher oder tiefer zu spielen. Diese Einrichtung läfst sich ohne viele Mühe und Kosten an
jedem neuen oder alten Pianino anbringen, ohne dafs dasselbe in seinem äufseren Ansehen
irgendwie verändert wird.
Wie bei anderen ähnlichen Vorrichtungen ist die Klaviatur verschiebbar gemacht, derart,
dafs man die Hinterenden der Tasten unter andere Hebel der Mechanik und somit andere
Saitenchöre zum Anschlag bringen kann. In Verbindung hiermit ist aber Vorkehrung getroffen,
die Mechanik derart von den Tasten zu entfernen, dafs dieselbe beim Verschieben der Klaviatur nicht beschädigt wird.
' Auf beiliegender Zeichnung ist diese Einrichtung an einem Pianino dargestellt. Fig. 1 zeigt
einen Querschnitt durch das Instrument, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 einen Horizontalschnitt
nach A-B, Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach C- D.
Im vorliegenden Falle ist eine Verschiebbarkeit von einem halben Ton aufwärts und abwärts
vorausgesetzt. Fig. 2 zeigt den Klaviaturrahmen α in seiner Mittelstellung; in dieser
Lage wird er durch den federnden Stift b gehalten, der in dem äufseren Unterbau gelagert
ist und in ein entsprechendes Loch des Rahmens α eingreift. Aufserdem wird der Klaviaturrahmen
noch durch den Riegel oder Stift d fixirt; derselbe reicht mit seinem oberen Ende
durch ein in dem Unterbau befestigtes und in ein an dem Klaviaturrahmen angebrachtes, mit
mehreren Löchern versehenes Blech. Es ist somit die Verschiebung des Rahmens a mit
seinen Tasten nur dann möglich, wenn sowohl der Stift d als auch der Stift b den Rahmen
freigegeben hat. Der Stift d steht mit dem Pianozug in Verbindung, welcher gleichzeitig
das Abheben der Hebel / der Mechanik wie folgt bewirkt: Die Stützleiste g für die Hammerstiele
der Mechanik ist drehbar angeordnet und kann durch einen kleinen Winkelhebel i in die
durch Fig. 5 angedeutete Lage gebracht werden, derart, dafs die sämmtlichen Hämmer mittelst
des Riemchens 0 und Drahtes η ihre Hebel / in die Höhe ziehen, so dafs sie nicht mehr,
wie in Fig. 1, auf der Taste aufliegen. Der erwähnte Winkelhebel i wird mittelst des Stofsstabes
/ von dem Hebel t bewegt, auf welchem auch die den Stift d tragende Stange befestigt
ist. Diese Hebelcombination bewirkt somit, dafs beim Hochheben der Hebel/der Klaviaturrahmen
gewissermafsen entriegelt und frei wird, d. h. nach Herabziehen des Stiftes b verschoben
werden kann, was mittelst eines Knopfes m erfolgt. Der Rahmen kann somit erst dann verschoben
werden, wenn die Hebel/hochgehoben und die Tasten frei sind.
Entsprechend den drei Lagen, die der Klaviaturrahmen annehmen kann, sind für den
Stift d drei Löcher in dem betreffenden Blech des Rahmens α anzubringen. Soll jedoch eine
Transposition um mehrere Töne erreicht wer-;
den, so sind natürlich auch mehrere Löcher in dem Blech anzubringen. Im vorliegenden Falle
greift der Rahmen α mit den Stücken c in Aussparungen der Seitenwangen r des Instrumentes
ein und bilden auch diese einen Anschlag für die Verschiebung des Rahmens nach rechts oder links.
Die beschriebene Einrichtung kann nur dann Anwendung finden, wenn die Reihe der Hebel
/ durch keine Spreizen unterbrochen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Pianinos die beschriebene Einrichtung zur Tonverlegung, bestehend aus der Anordnung des verschiebbaren Klaviaturrahmens a in Verbindung mit der Vorrichtung zum Hochheben der Hebel f der Mechanik und der hierbei gleichzeitig stattfindenden Entriegelung des Klaviaturrahmens α mittelst Stiftes d.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13518C true DE13518C (de) |
Family
ID=290665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13518D Active DE13518C (de) | Vorrichtung an Pianinns zur Tonverlegung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13518C (de) |
-
0
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