DE63492C - Klingendes Pedal - Google Patents
Klingendes PedalInfo
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- DE63492C DE63492C DENDAT63492D DE63492DA DE63492C DE 63492 C DE63492 C DE 63492C DE NDAT63492 D DENDAT63492 D DE NDAT63492D DE 63492D A DE63492D A DE 63492DA DE 63492 C DE63492 C DE 63492C
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- strings
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/12—Keyboards; Keys
- G10C3/14—Keyboards; Keys for playing by the feet
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
(Pennsylvania, V. St. A.).
Die vorliegende Erfindung betrifft ein klingendes Pedal, dessen Saiten und Mechanik
hinter dem Sitz des Spielers, dessen Tasten dagegen vor demselben angebracht sind, so
dafs es in Verbindung mit einem gewöhnlichen Piano bezw. einer Orgel gespielt werden kann.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein derartiges Pedal in Fig. ι schaubildlich dargestellt;
Fig. 2 zeigt in schaubildlicher Darstellung das mit einem gewöhnlichen Piano verbundene
Pedal,
Fig. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das Pedalpiano,
Fig. 4 ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 1-2, Fig. 3;.
Fig. 5 bringt die Anordnung der Saiten zur Darstellung;
Fig. 6 zeigt die Anordnung der Tasten in oberer Ansicht;
Fig. 7 und 8 zeigen Einzelheiten der Dämpfervorrichtung ;
Fig. 9 stellt eine besondere Anordnung der Tasten dar.
In dem aufrecht stehenden Kasten A, Fig. 4, des Pedals ist der Resonanzboden B und der
Metallrahmen D angebracht, auf welchem die Saiten χ befestigt sind. Die Saiten sind, wie
aus Fig. 5 zu ersehen, auf dem Rahmen diagonal angebracht, um bei beschränkter Höhe des
Pedals die möglichst gröfste Länge zu haben.
Die Mechanik ist ungefähr die gleiche wie bei einem gewöhnlichen Piano, nur sind die
Stöfser α bedeutend länger als gewöhnlich, da die Hämmer höher liegen.
Die Vorrichtung zum Bewegen der Dämpferleiste b, durch welche die Dämpfer von den
Saiten abgehoben werden, um den Ton zu verlängern, sowie die Vorrichtung zum Verstellen
der Hammeranschlagleiste d, zur Veränderung der Stärke des Anschlages, ist ebenfalls
verschieden von den bisher zu diesem Zwecke üblichen Vorrichtungen. Die Dämpferleiste b
ist nämlich an einer Stange b1, Fig. 7, angebracht,
welche durch eine Oeffnung des Gehäuses nach aufsen tritt und mit einem Handgriff
b2 versehen ist. Der Hebel d1, Fig. 8,
welcher auf die Hammeranschlagleiste d einwirkt, ist mit einer Stange d2 verbunden, die
ebenfalls durch eine Oeffnung des Gehäuses nach aufsen tritt und mit einem Handgriff ds versehen
ist. An beiden Stangen sind Vorsprünge c angebracht, welche dieselben, wenn sie zurückgestofsen
sind, in ihrer hinteren Stellung festhalten. Die Handgriffe sind zu beiden Seiten
des auf dem Sitz F sitzenden Spielers angebracht, so dafs sie mit gröfster Leichtigkeit von
demselben gehandhabt werden können.
Der Sitz F ist mit einem Scharnier F1 an der Vorderseite des Gehäuses A befestigt und
ruht auf den zurückklappbaren Consolen F2.
Wenn diese beiden Consolen nach einwärts
Claims (1)
- zurückgeklappt sind, kann man auch den Sitz F herunterlassen, so dafs derselbe nur sehr wenig Platz einnimmt.Der Rahmen G der Pedalklaviatur wird zweckmäfsig unabhängig von dem übrigen Gehäuse gemacht, jedoch kann man auch beide mit einander vereinigen. Die Pedaltasten G1 sind mit Scharnieren / an einer Querschiene fl befestigt und werden von Federn /2 beeinflufst, welche bestrebt sind, die äufseren Enden der Tasten hochzuheben. Im Uebrigen sind die Pedaltasten ebenso construirt, wie die bekannten Pedalklaviaturen an Orgeln. Die auf den Zeichnungen dargestellte Klaviatur enthält 30 Tasten.Am inneren Ende einer jeden Taste ist ein verstellbarer Stift g angebracht, welcher auf den einen Arm eines in dem vorspringenden Theil A1 des Gehäuses drehbar angebrachten Hebels H einwirkt. Dieser Hebel wirkt auf einen zweiten Hebel H\ der die Wippe h zur Unterstützung des Stöfsers α trägt. Die Stifte g sind verstellbar gemacht, um irgend welche Ungleichheiten in der Klaviatur auszugleichen.Die Einfügung der Hebel HH1 hat den Zweck, die Breite der Mechanik kleiner zu machen als die Breite der Klaviatur. Dies wird dadurch erreicht, dafs die Hebel H und H\ wie aus Fig. 6 zu ersehen, von den Tasten Gλ aus strahlenförmig zusammenlaufen. Die Breite der Mechanik entspricht auf diese Weise genau der Breite der schräg laufenden Besaitung.Die Hebel H werden von Federn Λ1 beeinflufst, welche bestrebt sind, die Verbindungsstellen der beiden Hebel nach aufwärts zu drücken. Anstatt die strahlenförmig zusammenlaufenden Hebel HH1 zu benutzen, kann man auch, wie in Fig. 9 dargestellt, an den Enden der Tasten rechtwinklige Arme i anbringen, welche Hebel i1 tragen, auf denen ■die Wippen befestigt sind. Die rechtwinkligen Arme sind von verschiedener Länge, je nach der Lage ihrer betreffenden Tasten.An dem vorderen Theil des Klaviaturgehäuses G ist ein Rahmen J angebracht, in welchem zwei Bolzen k in der Weise angebracht sind, dafs, wenn die Vorrichtung mit einem gewöhnlichen Piano verbunden ist, diese Bolzen auf die an den gewöhnlichen Pianos angebrachten beiden Pedale kl treffen. Aufserdem haben diese beiden Bolzen . noch den Zweck, das Gehäuse der Pedalklaviatur immer in derselben Stellung zu dem Piano zu halten, so dafs der Spieler nicht durch eine Verschiebung der Klaviatur gestört werden kann.Die Tretköpfe der Pedaltasten sind nach einer Kreislinie angeordnet in der Weise, dafs die mittelste Taste am tiefsten liegt, während die Endtasten höher liegen. In derselben Weise ist die Länge der Tretköpfe verschieden gemacht, indem der mittelste Tretkopf am kürzesten, die äufsersten Tretköpfe am längsten sind. Infolge dieser Anordnung kann der Spieler die äufseren Tasten mit derselben Leichtigkeit anschlagen wie die inneren.Dadurch, dafs der Rahmen und die Mechanik der Vorrichtung hinter dem Platz des Spielers ν angeordnet ist, kann das gleichzeitige Spielen des Pianos und des .Pedalpianos ungehindert vor sich gehen.Die Saiten des Pedals sind umgekehrt angeordnet, wie bei einem gewöhnlichen Piano, d. h. wenn man die Saiten von vorn betrachtet, sind die Discantsaiten auf der linken, die Bafssaiten auf der rechten Seite. Auf diese Weise stehen sich die Discant- und die Bafssaiten der beiden Instrumente genau gegenüber. . ■ .Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :Ein klingendes Pedal, dessen Saiten und Mechanik hinter dem Sitz des Spielers, dessen Tasten dagegen vor demselben angebracht sind, so dafs das Instrument mit einem gewöhnlichen Piano verbunden und beide Instrumente gleichzeitig gespielt werden können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63492C true DE63492C (de) |
Family
ID=337415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63492D Expired - Lifetime DE63492C (de) | Klingendes Pedal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63492C (de) |
-
0
- DE DENDAT63492D patent/DE63492C/de not_active Expired - Lifetime
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