DE2022315B2 - Elektrisches widerstandsschweissgeraet - Google Patents
Elektrisches widerstandsschweissgeraetInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/30—Features relating to electrodes
- B23K11/31—Electrode holders and actuating devices therefor
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
40
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Widerstandsjchweißgerät
mit einem auf einem Träger angeordneten Transformator, der einen Magnetkreis, eine Primärwicklung
und eine Sekundärwicklung aufweist, wobei die Sekundärwicklung von einer einzigen, das Werk-Itück
enthaltenden Schleife gebildet wird und die Schleife zwei im wesentlichen parallel zueinander
verlaufende, im Inneren des Magnetkreises angeordnete, aus elektrisch-leitendem Werkstoff bestehende
Stangen enthält, die jeweils mit ihrem einen Ende über den Magnetkreis vorstehen, an diesem Ende eine
Elektrode tragen und durch mindestens eine Stellvorrichtung axial verschiebbar sind.
Bei einem vorbekannten Widerstandsschweißgerät dieser Gattung (US-PS 23 00 700) sind die beiden die
Elektroden tragenden Stangen Teil eines U-förmigen Bauteils. Am Querschenkel des U-förmigen Bauteils
greift das Stellglied eines druckmittelbetätigten Stellmotors an, der somit die beiden starr miteinander
verbundenen Elektrodenhalter gemeinsam verschiebt. Da sich die Elektroden im Betrieb unterschiedlich
abnutzen, ist es bei dieser Anordnung nicht ohne zusätzliche Maßnahmen möglich, gleichmäßige Schwei-Bungen
/u erhalten. Hinzu kommt, daß der Stellmotor unmittelbar auf das U-förmige Bauteil einwirkt, das aus
elektrischen Gründen beispielsweise aus Kupfer, also
315
einem Werkstoff geringer mechanischer Festigkeit, besteht. Dies hat zur Folge, daß die Stangen größere
Abmessungen erhalten müssen, als dies elektrisch erforderlich wäre. Der Transformator muß daher
leistungsstärker und platzraubender als eigentlich erforderlich ausgelegt werden.
Bei einem Widerstandsschweißgerät etwas anderer Bauart (US-PS 10 41 778) ist es bereits bekannt, eine mit
den Elektroden fest verbundene U-förmige Sekundärwicklung so auszubilden, daß die beiden Elektroden in
axialer Richtung relativ zueinander verschiebbar sind. Dies wird dadurch erreicht, daß die beiden die
Elektroden tragenden Sekundärwicklungsteile, die als parallel zueinander verlaufende, axial verschiebbare, aus
elektrisch-leitendem Werkstoff bestehende Teile ausgeführt sind, durch einen flexiblen, querverlaufenden
Wicklungsteil miteinander verbunden sind. Aber auch in diesem FaIt werden die beiden die Elektroden tragenden
Sekundärwicklungsieile durch eine gemeinsame Stellvorrichtung verstellt, die über einen angelenkten
Waagebalken an den von den Elektroden abgewandten Enden der beiden Sekundärwicklungsteile angreift.
Auch bei diesem Widerstandsschweißgerät müsssen daher die die Elektroden tragenden Teile größere
Abmessungen erhalten, als dies elektrisch erforderlich
wäre.
Es ist ferner ein elektrisches Widerstandschweißgerät
(US-PS 29 28 915) bekannt, bei dem die beiden Elektroden durch gesonderte Stellmotoren unabhängig
voneinander bewegbar sind. In diesem Fall ist jedoch die
U-förmige Sekundärwicklung stationär angeordnet, wobei jeder Arm der Sekundärwicklung durch ein
flexibles Leitungsstück mit der zugehörigen Elektrode verbunden ist, die ihrerseits über durch die Sekundärwicklung
hindurch geführte, gegenüber dieser elektrisch isolierte Stangen verstellbar sind. Auch in diesem Fall
muß das Widerstandsschweißgerät größere Abmessungen als elektrisch eigentlich erforderlich haben, da die
Stangen eine Vergrößerung des Querschnitts der Sekundärwicklung bedingen und die Verwendung der
aus dem Kreis de; Sekundärwicklung herausragenden biegsamen Anschlußs.tücke eine Impedanzerhöhung der
Sekundärwicklung bedingt, ganz abgesehen davon, daß die Anschlußstücke wegen gleichzeitiger elektrischer
und mechanischer Beanspruchung relativ rasch abgenutzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Widerstandsschweißgerät der eingangs angegebenen
Gattung so auszubilden, daß es möglichst kleine Abmessungen besitzt und dennoch gleichmäßige
Schweißungen erlaubt.
Diese Aufgabe wird bei einem Widerstandsschweißgerät mit den eingangs angegebenen Merkmalen
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden Stangen an ihren von den Elektroden abgewandten
Enden durch ein biegsames Leitungsteil elektrisch miteinander verbunden und durch gesonderte Stellvorrichtungen
unabhängig voneinander verstellbar sind, und die Stellvorrichtungen aus seitlich versetzt und
parallel verlaufend zu den Stangen angeordneten durckmittelbetätigbaren Stellmotoren bestehen, deren
bewegbarer Teil jeweils mittels eines Querträgers mit dem die Elektrode tragenden Ende der zugehörigen
Stange verbunden ist.
Da die Stellmotoren versetzt zu den Stangen angeordnet sind, brauchen die Stangen keine sehr große
mechanische Festigkeit zu haben, wodurch die Abmessungen des Transformators verringerbar sind. Die
i/eiden Elektroden werden unabhängig von etwaigen
unterschiedlichen Abnutzungen mit gleicher Kraft an das Werkstück angedrückt, so daß gleichmäßige
Schweißungen entstehen. Außerhalb des Transformators liegende biegsame Anschlußteile sind nicht
erforderlich, was ebenfalls eine Verringerung der Abmessungen ermöglicht und die Lebensdauer erhöht.
Darüber hinaus ermöglicht das erfindungsgemäße Gerät die Herstellung von sehr eng beieinanderliegenden Schweißpunkten. !0
Im Patentanspruch 2 ist eine an sich bekannte (»Resistance Welding Manual«, Vol. II. 1961, S. 86 bis 89)
vorteilhafte Ausgestaltung des Widerstandsschweißgerätes nach Patentanspruch 1 beschrieben.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines z. T.
aufgebrochenen Widerstandsschweißgerätes,
Fig. 2 eine weitere perspektivische Ansicht des Widerstandsschweißgerätes in einer anderen Lage,
Fig. 3 einen Querschnitt längs der Linie Hl-IiI in
Fig. 1.
Fig.4 einen Querschnitt längs der Linie IV-IV in
Fig.l.
Das in den Zeichnungen dargestellte elektrische Widerstandsschweißgerät weist zwei Elektroden I und
2 auf, welche mittels Kappen 3 und 4 an den unteren Enden zweier vertikaler Stangen 5 und 6 angebiacht
sind. Die Stangen 5 und 6 werden durch ein Gehäuse 8 getragen.
Das Gehäuse 8 besteht im wesentlichen aus dem geschichteten Magnetkreis 11 eines Transformators.
Der Magnetkreis ist durch einen Stapel von Blechkörpern gebildet, die zwischen einem unleren Flansch 12
und einem oberen Flansch 13 mittels Stangen 14 -5
eingespannt sind. Auf dem oberen Flansch 8 befindet sich eine Abdeckung 16, an welcher ein Gewindebolzen
17 angebracht ist. Mit Hilfe des Gewindebolzens 17 kann das Widerstandsschweißgerät an der Halterung
geeigneter Maschinen befestigt werden.
Die den Magnetkreis des Transformators bildenden Blechkörper sind von rechtwinkligem Äußerem, leder
Blechkörper, so der in Fig. 3 der Zeichnungen mit Bezugsnummer 21 dargestellte Blechkörper, weist zwei
Seitenteile 22 und einen Mittelteil 23 auf. Dieser besitzt die doppelte Stärke der beiden Seitenteile. Zwei
Blechkörper einer selben Lage sind einander gegenüberliegend entlang der Mittellinie 25 ausgerichtet. Die
Blechkörper sind in Form kleiner Pakete angeordnet, welche durch isolierende Lagen 26 jeweils voneinander
getrennt sind. Die äußersten Blechkörper sind vom unteren Flansch 12 und vom oberen Flansch 13 durch
zwei in gleicher Weise isolierende Lagen 28 und 29 getrennt.
Am Mittelteil 23 des Magnetkreises 11 des Transformators
sind zwei Primärwicklungen 32, 33 vorgesehen. ]e nach Anwendungszweck ist eine der beiden
Primärwicklungen oder sind beide an eine geeignete Wechselstromquelle angeschlossen.
Der Sekundärkreis des Transformators wird durch ^0
die einzige Sekundärwicklung gebildet, die die beiden Stangen 5, 6 enthält; ein Leitungsteil 36 verbindet die
oberen Enden der beiden Stangen und damit denjenigen Bereich des zu schweißenden Materials, an den
gleichzeitig die beiden Elektroden 1 und 2 angelegt (,<, werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Leitunssteil
36 durch ein biegsames Paket von Kupferla-
45
mellen gebildet, welche die Form eines U aufweisen. Die
Enden des U-förmigen Körpers sind mittels Schrauben 38 und 39 an zwei festen Platten 41 und 42 bzw. an den
oberen Enden der beiden Stangen 5 und 6 befestigt.
Die zwei Stangen 5 und 6 sind in Längsrichtung in einer unteren Führung 45 und in einer oberen Führung
46 verschiebbar. Die beiden Führungen bestehen aus einem isolierenden Material und sind im unteren
Flansch 12 und im oberen Flansch 13 eingefaßt.
Die Verschiebebewegung der beiden Stangen 5 und 6 geschieht mit Hilfe zweier doppelt wirkender Stellmotoren 47,48. die z. B. mit Druckluft beaufschlagt werden.
Eines der Teile der Stellmotoren, z. B. der Zylinder, ist am Gehäuse befestigt, während das andere Teil, d. h. der
Kolben, fest mit der entsprechenden Stange verbunden ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel trägt jeder
Zylinder der beiden Stellmotoren 47 und 48 einen Schraubenbolzen 51, welcher mit Hilfe einer Schraube
52 am oberen Flansch 13 befestigt ist. Der Kolben 54 ist mit einer Stange 55 verbunden, an deren äußerem Ende
ein Querträger 57 angeordnet ist. Durch diesen Querträger erstreckt sich die entsprechende Stange und
ist an dieser mitteis einer Schraube 58 befestigt. Die Schraube 38 verbindet bzw. verspannt die beiden Teile
des Querträgers, die durch einen Spalt 59 gebildet werden. Dieser Spalt mündet in die Bohrung des
Querträgers, durch den sich die Stange erstreckt.
Die beiden Stangen 5 und 6 werden durch e-n umlaufendes Medium gekühlt, /.. B. durch Wasser. Aus
diesem Grund sind sie rohrförmig ausgebildet und an ihrem unteren Ende durch die entsprechenden Elektroden
abgeschlossen, während sie an ihren oberen Enden mit Anschlüssen 62 und 63 versehen sind Diese träger«
je ein Rohr 64 oder 65, das sich koaxial in das Innere der entsprechenden Stange bis zum unteren Ende derselben
erstreckt, d. h. bis in die Nähe der Elektrode 1 oder 2 der entsprechenden Stange.
Der Anschluß 62 ist über einen Balg 66 mit einer öffnung 67 verbunden, welche sich in der Abdeckung 16
befindet, und welche ihrerseits an eine Zuführungsleitung für Kühlwasser angeschlossen ist. Der obere
Bereich des Ringraumes, welcher zwischen dem Rohr 64 und der Wandung der Stange 5 bzw. deren Bohrung
gebildet ist, steht über eine biegsame Leitung 68 mit dem oberen Anschluß 63 der anderen Stange 6 in
Verbindung. Der obere Teil des Ringraumes, welcher sich zwischen dem im Inneren der zweiten Stange
befindlichen Rohr und dieser Stange selbst befindet, ist durch einen weiteren Balg (nicht sichtbar in der
Zeichnung) mit einer in der Abdeckung 16 angeordneten Öffnung 71 verbunden, um Kühlmittel abzuleiten,
welches sich während des Durchlaufs im Gerät erwärmt hat.
Die Arbeitsweise des Widerstandsschweißgerätes ist wie folgt:
Die zu verschweißenden Werkstücke werden unter den Elektroden 1 und 2 ausgerichtet und liegen auf
Gcgenelektroden (nicht dargestellt) auf. Der Beginn eines Schweißtaktes beginnt durch Zuführen von
Druckluft an die beiden Stellmotoren 47 und 48, wodurch die beiden Stangen 5 und 6 ausgefahren, d. h.
nach unten bewegt werden und somit der Sekundärkreis des Transformators geschlossen wird. Dies ist die Phase
der Anlage der Elektroden.
Während die Elektroden nunmehr unier Druck an den zu verschweißenden Werkstücken anliegen, wird
der Primärkreis des Transformators während eines bestimmten Zeitabschnittes unter Spannung gesetzt.
Dies ist die sogenannte Schweißphase. Die Elektroden werden während eines vorbestimmten Zeitabschnittes
unter Druck auf den zu verschweißenden Werkstücken gehalten; dieser Vorgang entspricht der Phase der
Verformung. Schließlich kehrt man die Bewegung der Stellmotoren 47 und 48 um, um die Elektroden von den
miteinander verschweißten Werkstücken zu lösen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:20I. Elektrisches Widerstandsschweißgerät mit einem auf einem Träger angeordneten Transformator. der einen Magnetkreis, eine Primärwicklung und eine Sekundärwicklung aufweist wobei die Sekundärwicklung von einer einzigen, das Werkstück enthaltenden Schleife gebildet wird und die Schleife zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende, im Inneren des Magnetkreises angeordnete, aus elektrisch-leitendem Werkstoff bestehende Stangen enthält, die jeweils mit ihrem einen Ende über den Magnetkreis vorstehen, an diesem Ende eine Elektrode tragen und durcli mindestens eine Stellvorrichtung axial verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stangen (5,6) an ihren von den Elektroden (I, 2) abgewandten Enden durch ein biegsames Leitungsieil (36) elektrisch miteinander verbunden und durch gesonderte Stellvorrichtungen (47,48) unabhängig voneinander verstellbar sind und die Stellvorrichtungen aus seitlich versetzt und parallel verlaufend zu den Stangen (5, 6) angeordneten druckmittelbetätigbaren Stellmotoren (47, 48) bestehen, deren bewegbarer Teil (55) jeweils mittels eines Querträgers (57) mit dem die Elektrode tragenden Ende der zugehörigen Stange verbunden ist.
- 2. Widerstandsschweißgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Stangen (5,6) rohrförmig ausgebildet und an ihrem einen Ende durch die von ihr getragene Elektrode geschlossen ist, während das andere Ende der Stange mit einem Anschluß (62,63) versehen ist. der ein sich koaxial ins Innere der Stange erstreckendes Rohr (64,65) trägt. und daß das Rohr einerseits und der Ringraum zwischen dem Rohr und der Innenwand der Stange andererseits über je einen Anschluß mit einem Kühlmittelkreislauf verbunden sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR6916670 | 1969-05-22 | ||
| FR6916670A FR2044476A5 (de) | 1969-05-22 | 1969-05-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2022315A1 DE2022315A1 (de) | 1972-02-17 |
| DE2022315B2 true DE2022315B2 (de) | 1976-07-01 |
| DE2022315C3 DE2022315C3 (de) | 1977-02-17 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2544112A1 (de) * | 1975-01-27 | 1976-07-29 | Bernard Humblot | Vorrichtung zum widerstandsschweissen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2544112A1 (de) * | 1975-01-27 | 1976-07-29 | Bernard Humblot | Vorrichtung zum widerstandsschweissen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL145161B (nl) | 1975-03-17 |
| DE2022315A1 (de) | 1972-02-17 |
| FR2044476A5 (de) | 1971-02-19 |
| NL7006230A (de) | 1970-11-24 |
| US3663790A (en) | 1972-05-16 |
| DE7017101U (de) | 1970-11-12 |
| GB1276421A (en) | 1972-06-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |