DE2830021A1 - Verfahren und vorrichtung zum stumpfschweissen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum stumpfschweissenInfo
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- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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- B23K11/02—Pressure butt welding
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
- Resistance Welding (AREA)
Description
MB-X-372-GUN
(F-1650)
1A-2525
MITSUBISHI DENKI KABUSHIKI KAISHA, Tokyo , Japan
NIPPON STEEL CORPORATION, Tokyo , Japan
Verfahren und Schweißapparat zum Stumpfschweißen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie einen Schweißapparat zum Stumpfschweißen von Werkstücken. Insbesondere
betrifft die Erfindung einen Schweißapparat zur präzisen und raschen Einstellung des beim Stumpfschweißen erforderlichen
jeweiligen Werkstücküberstandes.
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I1IgUr 1 zeigt einen herkömmlichen Schweißapparat. Dieser
umfaßt einen beweglichen Rahmen 1, welcher horizontal
relativ zu einem stationären Rahmen 2 bewegbar ist.
Der bewegbare Rahmen 1 umfaßt einen bewegungsseitigen
oberen IiIeKt rodent i sch 3a und einen bewegungsseit igen unteren IiI ekt rodent isch 3b. Der obere Elektrodentisch 3a
Kann mit Hilfe einer bewegungsseitigen Spanneinrichtung
0 vertikal bewegt werden, während der untere Elektrodentisch
3b am bewegbaren Rahmen 1 befestigt ist. Auf diese Weise kann das Werkstück 8 zwischen dem oberen Iilektrodent isch 3a und
dem unteren Iilektrodent isch 3b eingespannt werden. Andererseits
weist der stationäre Rahmen 2 einen stationärseitigen oberen
Iilektrodent isch 4a und einen stat ionärseitigen unteren Elektrodentisch
4b auf, sowie eine stationärseitige Spanneinrichtung
7, so daß ein Werkstück 9 wie im Falle des beweglichen Rahmens eingespannt werden kann. Auf diese Weise werden die Werkstücke
8 und 9 jeweils zwischen den Elektrodentischen 3a, 3b bzw. «la, 4b eingespannt und die Werkstücke 8 und 9 können in
Stoßrichtung verschoben werden, so daß die linden derselben stumpf aneinanderstoßen. Der Scliwei ßst rom fließt durch den
Iilekt rodent i sch 3b, die Werkstücke 8 und 9 und den Iilektrodentisch
4b. Dabei werden die Werkstücke verschweißt.
Der wichtigste Faktor zur Erzielung eines ausgezeichneten Stumpfschweißergebnisses besteht in der Einstellung des
Stroms, welcher über die Werkstückabschnitte 8 und 9 fließt, d. h. über den Abstand zwischen dem Elektrodentisch 3b und dem
linde des jeweiligen Werkstücks 8 und den Abstand zwischen dem Iilekt rodent i sch 4b und dem Ende des jeweiligen Werkstücks 9
(Fig. 1). Dieser Abstand sollte in zweckentsprechender Weise eingestellt werden.
Gewöhnlich bezeichnet man diesen Abstand als Oberstand. Dieser
wird je nach der Art und Größe, z. B. der Dicke des Werkstücks ausgewählt. Es ist beim Stumpfschweißen somit erforderlich,
den optimalen Oberstand des Werkstücks jeweils je nach Art und Größe des Werkstücks einzustellen, bevor man den Strom
durch die aneinanderstoßenden Werkstücke schickt. In Fig. 1
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ist ein abgestufter Meßklotz 5 vorgesehen zur Hinstellung des
optimalen Oberstandes. Hierzu wird der Meßklotz 5 zwischen den bewegungssei tigen 1:1 ektrodentischen 3a, 3b und den stationärseitigen
Elektrodentischen 4a, -Ib angeordnet und dann vertikal
bewegt, so daß die linden der Werkstücke 8, 1J die Oberflächen
der jeweils gewünschten Stufe des Stufenmeßklotzes 5 berühren.
Hierbei erhält man den optimalen Überstand der Werkstücke 8 und 9 über die Seitenflächen der Elektrodentische 3a, 3b, 4a und
Der Stufenmeßklotz 5 weist mehrere Stufen verschiedener Dicke
auf und die vertikale Position des Stufenmeßklotzes 5 wird
so eingestellt, daß die Enden der Werkstücke mit der jeweils gewünschten Stufe des Stufenmeßklotzes zusammenwirken. Wenn
nun der bewegliche Rahmen 1 zur Durchführung des Stumpfschweißens der Werkstücke 8 und 9 vorgeschoben werden soll, so wird zunächst
der Stufenmeßklotz 5 entfernt.
Mit der Vorrichtung gemäß Fig. 1 kann man den optimalen Werkstücküberstand
einstellen. Bs muß jedoch ein Stufenmeßklotz
mit einer Vielzahl von Stufen verwendet werden, damit der Überstand verschiedener Werkstücke innerhalb eines weiten
Bereichs auf den optimalen Wert eingestellt werden kann. Dieser optimale Oberstand variiert je nach der Materialart
und je nach der Größe des Werkstücks. Dies führt zu erheblichen Komplikationen hinsichtlich der Steuerung des Stufenmeßklotzes,
z. B. des Einsetzens und des Entfernens desselben. Zur Überwindung
dieser Schwierigkeiten wurde die herkömmliche Einrichtung gemäß Fig. 1 entwickelt. Bei dieser Einrichtung sind
Schereinheiten 10a, 10b sowie Hilfsspannbacken lla, 11b und
12a, 12b vorgesehen, sowie Betätigungseinrichtungen 13, 14 für
die Hilfsspannbacken. Diese Bauteile werden anstelle eines
Stufenmeßklotzes 5 vorgesehen. Somit löst diese herkömmliche Vorrichtung das Problem der Einstellung des optimalen Überstandes
auf völlig andere Weise als die Vorrichtung gemäß Fig. 1. Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1 wird der Überstand
des Werkstückes durch einen Stufenmeßklotz 5 festgelegt, während bei der Vorrichtung gemäß Fig. 2 die Enden der
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Werkstücke 8, 9, welche über die Elektrodentische 3a, 3b
und 4a, 4b überstehen, in bestimmten Positionen durch die Schereinheiten 10a, 10b abgeschnitten werden. Das Werkstück 8
wird sodann von den Hilfsspannbacken 11a, 11b eingespannt und
diese werden mit Hilfe der bewegungs-seitigen Hilfsspannbacken-Betätigungsvorrichtung
13 verschoben und dabei näher aneinander gebracht oder weiter voneinander weg bewegt. Auf
diese Weise wird der optimale Oberstand des Werkstücks 8 eingestellt.
Wenn das Werkstück 8 zur Einstellung des Oberstandes verschoben wird, so sind die Elektrodentische 3a, 3b offen.
Andererseits erfolgt die Einstellung des Überstände;; des
Werkstücks 9 im stationären Rahmen unter Verwendung von Hilfsspannbacken 12a, 12b und unter Verwendung eine-r stationärseitigen
Hilfsspaimbacken-Betätigungsvorrichtung 14. Dies geschieht in gleicher Weise wie bei der bewegungs-seitigen
Vorrichtung und gleichzeitig.
Wenn nun die Werkstücke 8 und 9 durch Stumpfschweißen verbunden werden sollen, so muß der bewegliche Rahmen 1 in
Anstoßrichtung bewegt werden. Zuvor müssen jedoch die Schereinheiten 10a und 10b entfernt werden. Bei der Vorrichtung
gemäß Fig. 2 treten die Nachteile der Vorrichtung gemäß Fig. 1 natürlich nicht auf, da hier kein Stufenmeßklotz eingesetzt
wird. Somit kann man verschiedenste Werkstücke aus verschiedenstem Material und verschiedensten Abmessungen auf
einfache Weise schweißen. Die Vorrichtung gemäß Fig. 2 hat jedoch die folgenden Nachteile.
Bekanntlich werden beim Stumpfschweißen erhebliche Kräfte ausgeübt.
Diese werden von den Elektrodentischen aufgenommen, so daß es sich hierbei um groß dimensionierte Elektrodentische handeln
sollte. Somit muß man Preßeinrichtungen äußerst hoher Leistung verwenden und es bedarf somit einer relativ langen Zeitdauer,
um den relativ schweren Elektrodentisch zu bewegen. Ferner werden bei der Vorrichtung gemäß Fig. 2 die Werkstücke 8 und 9
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durch die Elektrodentische 3a, 3b und 4a, 4b während des Abscherens der Werkstückenden eingespannt. Dann werden die
Werkstücke von den Elektrodentischen freigegeben. Sie werden dann mit Hilfe der Spannbacken 11a, 11b und 12a, 12b verschoben,
um den gewünschten Überstand einzustellen. Dann werden die
Werkstücke wiederum zwischen den Elektrodentischen eingespannt
und schließlich verschweißt. Für den gesamten Arbeitszyklus ist daher eine relativ lange Zeitdauer erforderlich.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung, einen Schweißapparat zu
schaffen, welcher ein Paar Spanneinrichtungen zum Einspannen der Werkstücke umfaßt, so daß diese schlupffrei gehalten
werden, selbst wenn bei Stumpfschweißen auf die Stoßflächen
äußerst hohe Kräfte ausgeübt werden und welcher ferner ein Paar Elektrodentische zur Zufuhr des Schweißstroms umfaßt
und welcher weder die Anwendung eines Stufenmeßblockes erfordert noch einer Hilfsspanneinrichtung bedarf, um den
Werkstücküberstand richtig einzustellen.
Der erfindungsgemäße Schweißapparat umfaßt ein Paar Spanneinrichtungen
zum Einspannen der Werkstücke, welche mit einem spezifischen Spalt angeordnet sind,und zur Verschiebung
der Werkstücke um die Stoßkanten beim Stumpfschweißen aneinander in Angriff zu bringen sowie ferner ein Paar Elektrodentische
in jeder der Spanneinrichtungen zur Zufuhr des Schweißstroms zu den aneinander anstoßenden Werkstücken, wobei der
Elektrodentisch in Stoßrichtung der Werkstücke verschiebbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines herkömmlichen Schweißapparates; Fig. 2 eine Vorderansicht einer.anderen Ausführungsform eines
herkömmlichen Schweißapparates;
Fig. 3 eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Schweißapparates;
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Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 eine teilweise vergrößerte Ansicht einer Spanneinrichtung und eines Elektrodentischs einer
weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schweißapparates;
Fig. 6 eine scheraatische Darstellung eines Mechanismus
zur Einstellung einer Position eines Meßblockes;
Fig. 7 bis 9 Ansichten zur Veranschaulichung der Arbeitsweise einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schweißapparates und
Fig.10 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schweißapparates.
Figur 3 zeigt eine Frontschnittansicht einer ersten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Schweißapparates und Fig. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 3.
Die Ausführungsform des Schvreißapparates gemäß den Figuren
3 und 4 umfaßt einen beweglichen Rahmen 1 und einen stationären Rahmen 2 sowie einen bewegungs-seitigen oberen
Elektrodentisch 3a, einen bewegungs-seitigen unteren Elektrodentisch 3b, eine bewegungsseitige Elektrodenpreßeinrichtung
19 zum Abwärtspressen des bewegungs-seitigen oberen Elektrodentisches 3a hin zum bewegungs-seitigen unteren Elektrodentisch
3b und zur Fixierung des Werkstücks 8 zwischen den beiden Elektrodentischen. Die Bezugszeichen 21a und 21b bezeichnen
bewegungs-seitige Spanneinrichtungen, welche neben den Elektrodentischen 3a, 3b angeordnet sind. Die Bezugszeichen
15a und 15b bezeichnen bewegungs-seitige Elektrodenüberstand-Stel!einrichtungen
zur Verschiebung der bewegungs-seitigen Elektrodentische 3a, 3b in Stoßrichtung. Das Bezugzeichen 6
bezeichnet eine bewegungs-seitige Preßvorrichtung in deren Innerem die bewegungs-seitige Elektrodentisch-Preßvorrichtung
untergebracht ist, sowie die bewegungsseitige Stellvorrichtung 15a zur Einstellung des Elektrodenüberstandes sowie den
oberen Elektrodentisch 3a und den unteren Elektrodentisch 3b
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und die bewegungs-seitigen Spanneinrichtungen 21a und 21b.
Durch Betätigung der Preßeinrichtung 6 wird der bewegungsseitige obere Elektrodentisch 3a und die bewegungsseitige
Spanneinrichtung 21a entweder auf die Werkstückoberfläche
gepreßt oder freigegeben.
Die bewegungsseitige Preßeinrichtung 6, die bewegungsseitige Spanneinrichtung 21b und die bewegungsseitige Elektrodenüberstand-Stellvorrichtung
15b sind am bewegbaren Rahmen 1 angeordnet.
Andererseits liegt dem bewegbaren Rahmen 1 der stationäre Rahmen 2 gegenüber. Hier befindet sich ein stationär-seitiger
oberer Elektrodentisch 4a, ein stationär-seitiger unterer Elektrodentisch 4b, eine stationär-seitige Elektrodenpreßeinrichtung
20, stationär-seitige Spanneinrichtungen 22a, 22b, stationär-seitige Stelleinrichtungen zur Einstellung des
Elektrodenüberstandes 16a, 16b und eine stationär-seitige
Preßeinrichtung 7. Diese Bauteile arbeiten in gleicher Weise wie die bewegungsseitigen Bauteile.
Die Bezugszeichen 10a und 10b bezeichnen Schereinheiten zwischen
den bewegungs-seitigen Elektrodentischen 3a, 3b und den stationär-seitigen Elektrodentischen 4a, 4b zur Abscherung der
aus den Spanneinrichtungen 21a, 21b und 22a, 22b, herausragenden Werkstücke 8, 9 in spezifischen Positionen.
Wenn der bewegliche Rahmen 1 das Werkstück 8 in Stoßrichtung bewegt, so werden zuvor die Schereinheiten 10a, 10b entfernt,
um eine Störung zu verhindern. Eine Stromeinspeisungsvorrichtung (nicht gezeigt) wird zur Herbeiführung des
Schweißvorgangs mit den unteren Elektrodentischen 3a, 3b verbunden.
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Anhand der Figuren 6 bis 9 soll im folgenden die Arbeitsweise erläutert werden. Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform mit
einem Meßblock 24 zwischen den beiden Elektrodentischen 3a,3b und 4a,4b. Dieser Meßblock 24 unterscheidet sich von einem
herkömmlichen abgestuften Meßblock 5 gemäß Fig. 1, da er eine konstante Dicke aufweist. Daher stehen die Werkstücke 8,9
stets um einen konstanten Betrag über die Spanneinrichtungen 21a,21b und 22a,22b vor. Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform,
bei der anstelle des Meßblockes 24 eine Schereinheit 10 vorgesehen ist, welche die Werkstücke 8, 9 derart
zuschneidet, daß ein bestimmter Abstand erhalten wird. In beiden Ausführungsformen der Figuren 6 und 7 werden die Werkstücke
8 und 9 in allen Fällen mit bestimmtem Spalt- angeordnet.
Gemäß Fig. 8 werden die bewegungs-seitigen Elektrodentische 3a, 3b und die stationär-seitigen Elektrodentische 4a, 4b verschoben,
wobei die Abstände zwischen den Endflächen der Elektrodentische 3a, 3b und 4a, 4b einerseits und den Enden der
Werkstücke 8, 9 andererseits auf einen bestimmten Betrag eingestellt werden, je nach Art und Größe der Werkstücke 8, 9.
Hierzu werden die Klemmvorrichtungen für die Elektrodentische 3a, 3b und 4a, 4b gelöst und dann werden die Elektrodentische
3a, 3b und 4a, 4b verschoben. Während dieses gesamten Vorgangs bleiben jedoch die Werkstücke 8,9 in den Spanneinrichtungen
21a, 21b und 22a, 22b eingespannt. Es ist somit nicht erforderlich nach dem Abscheren der Werkstücke 8, 9 die Spanneinrichtungen
21a, 21b und 22a, 22b zu verschieben, wie das bei der Ausführungsform der Fig. 3 der Fall ist. Gemäß Fig. 9
wird nun der bewegliche Rahmen 1 verschoben, so daß die Werkstücke 8 und 9 aneinander anstoßen. Dabei findet der
Stumpfschweißvorgang statt. Bei Berührung der Oberflächen der Werkstücke wird aufgrund des durch die Elektroden 3b, 4b
fließenden Schweißstroms Wärme entwickelt und dabei wird Druck auf die Werkstücke ausgeübt, wobei diese verschweißt werden.
Der Druck wird aufgrund der reibungsschlüssigen Verbindung zwischen den Werkstücken und den Spanneinrichtungen 21a, 21b
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und 22a, 22b auf die Werkstücke übertragen.
Bei einem herkömmlichen Stumpfschweißverfahren, z. B. einem
herkömmlichen Abbrennstumpfschweißverfahren ist es gewöhnlich
erforderlich, einen Druck von 5 bis 15 kg/mm2 auf die Stoßflächen auszuüben. Wenn man z. B. Weichstahlbleche mit einer
Dicke von 6 mm und einer Breite von 1600 mm verschweißen
will, so ist es erforderlich, eine recht hohe Kraft von etwa 80 000 kg auszuüben. Somit sind zum Einspannen der Werkstücke
äußerst hohe Spannkräfte erforderlich. Erfindungsgemäß
werden die sehr hohen Spannkräfte durch die Spannvorrichtungen 21a, 21b und 22a, 22b aufgebracht. Andererseits sind die
Spannkräfte der Elektrodentische 3a, 3b und 4a, 4b lediglich erforderlich, um den Schweißstrom zuführen zu können". Daher
können die Spannkräfte der Elektrodentische einen Bruchteil der Spannkräfte der Elektrodentische herkömmlicher Schweißapparate
betragen.
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schweißapparates, bei dem nach beendetem Schweißvorgang zum Zwecke der Durchführung einer Hitzebehandlung zur
Verbesserung des Sclweißbereichs nochmals dem verschweißten Bereich der Werkstücke ein Strom mit Hilfe der Stromeinspeisungsvorrichtung
zugeführt wird. Nach beendetem Schweißen geht die im Schweißbereich entwickelte Wärme durch die Elektrodentische
3a, 3b und 4a, 4b verloren. Um nun den Schweißbereich wiederum zu erhitzen, ist ein großer Strom erforderlich,
welcher das Mehrfache des Stroms bei einem Abbrennstumpfschweißverfahren
beträgt. Bei dem herkömmlichen Verfahren werden die Elektrodentische geöffnet und der bewegliche Rahmen 1 wird
verschoben, um den Abstand zwischen den Elektrodentischen 3a, 3b und den Elektrodentischen 4a, 4b zu erhöhen. Dann werden
die Elektrodentische wieder geschlossen und ein Strom wird hindurchgeschickt. Dies ist ein relativ komplizierter Vorgang.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 10 sind die Spanneinrichtungen
von den Elektrodentischen getrennt und die Stromeinspeisungseinrichtung 23 ist derart angeschlossen, daß der
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Strom auch den Spanneinrichtungen 21b, 22b gemäß Fig. 10 zugeführt wird. Zwischen den bewegungs-seitigen Elektrodentischen
3a, 3b sowie zwischen den stationär-seitigen Elektrodentischen 4a und 4b wird ein Zwischenraum ausgebildet,
so daß auf diese Weise der genügende Abstand für den Stromfluß rasch ausgebildet werden kann.
Es ist möglich, die Werkstücke durch Isolierkörper 17, 18 anzuheben,
um so einen Kontakt zwischen den Werkstücken 7, 8 und den unteren Elektrodentischen 3b, 4b zu verhindern, wenn die
oberen Elektrodentische 3a, 4a angehoben werden. Während des Schweißvorgangs fließt der Strom hauptsächlich durch die
Elektrodentische, da die über die Elektrodentische 3b, 4b verlaufende Stromleitung kürzer ist als die über die Spanneinrichtungen
verlaufende Stromleitung (wenn man nur eine einzige Stromeinspeisungsvorrichtung 23 verwendet). Mit dieser
Vorrichtung kann die Hitzenachbehandlung nach beendetem Schweißvorgang auf einfache Weise durch den Schweißapparat
erfolgen, indem man den Strom durch die Spanneinrichtungen 21b, 22b fließen läßt.
Wenn es nicht erforderlich ist, den Strom durch die Spanneinrichtungen
21b, 22b 'fließen zu lassen, so kann man auf den Spannflächen der Spanneinrichtungen 21a, 21b und 22a, 22b
für das Einspannen der Werkstücke 8, 9 Vorsprünge ausbilden, so daß die Reibungskoeffizienten der Spannflächen erhöht werden
und somit die Spannkräfte oder Klemmkräfte für das Einspannen der Werkstücke erhöht sind. Die Elektrodentische 18a, 19a und
18b, 19b bestehen gewöhnlich aus Kupfer. Die Spanneinrichtungen
21a, 22a und 21b, 22b bestehen aus hartem Stahl mit einer hohen Härte. Auf den Spannflächen der Spanneinrichtungen
können daher ohne weiteres scharfe Vorsprünge ausgebildet werden, so daß hierdurch der Reibungskoeffizient erhöht wird.
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Erfindungsgemäß sind die Elektrodentische und die Spanneinrichtungen
getrennt voneinander ausgebildet und die Elektrodentische können je nach Wunsch in Stoßrichtung verschoben
werden, so daß weder ein stufenförmiger Meßblock noch Hilfsspanneinrichtungen zur Einstellung des Überstandes
der Werkstücke erforderlich sind. Die Spanneinrichtungen müssen zum Zwecke der Einstellung des Oberstandes der Werkstücke
über die Elektroden nicht geöffnet und geschlossen werden, so daß die Geschwindigkeit des Gesamtvorganges
der Einstellung des Oberstandes äußerst groß ist.
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Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHEVerfahren zum Stumpfschweißen von Werkstücken durch Einspannen der Werkstücke in je eine Spannvorrichtung sowie zwischen zwei Elektrodentischen, Einstellung des gewünschten Überstandes der Werkstücke über die Elektrodentische und Inberührungbringen der Enden der Werkstücke unter Druck- und Strombeaufschlagung, dadurch gekennzeichnet, daß man die Werkstücke mit einem vorbestimmten Spalt zwischen den Werkstücken in den Spannvorrichtungen einspannt und danach durch Verschieben der geöffneten Elektrodentische relativ zu den geschlossenen Spannvorrichtungen den gewünschten Überstand der Werkstücke über die Elektrodentische einstellt und schließlich nach Schließen der Elektrodentische die Werkstücke in Angriff aneinander bringt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man vor Einstellung des Überstandes den vorbestimmten Spalt zwischen den eingespannten Werkstücken dadurch einstellt, daß man die Werkstückenden mit einer zwischen den Elektrodentischen angeordneten Schereinheit abschert.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man vor Einstellung des Überstandes den vorbestimmten Spalt zwischen den eingespannten Werkstücken durch Inberührung bringen der Werkstückenden mit einem Meßklotz bestimmter Größe zwischen den Elektrodentischen einstellt.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Nacherhitzung der Schweißstelle die Spannvorrichtungen bei geöffneten Elektrodentischen mit Strom beaufschlagt.809884/094$
- 5. Schweißapparat zum Stumpfschweißen von Werkstücken bei dem jedem Werkstück eine Spannvorrichtung und zwei Elektrodentische zugeordnet sind und bei dem der Werkstücküberstand über die Elektrodentische durch Relativbewegung zwischen den Werkstücken und den Elektrodentischen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Paar von Elektrodentischen (3a,3b;4a,4b) in der jeweils zugeordneten Spannvorrichtung (21a,21b;22a,22b) untergebracht sind und relativ zu den Spannvorrichtungen (21a,21b;22a,22b) in Stoßrichtung verschiebbar sind während die Werkstücke (8;9) durch die Spannvorrichtungen (21 a,21 a;22a,22b) stationär gehalten werden.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Werkstücken (8,9) angreifenden Oberflächen der Spannvorrichtungen (21a,21b;22a,22b) mit Vorsprüngen versehen sind.§09884/0946
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