[go: up one dir, main page]

DE2022370A1 - N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsaeure-Derivate,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre mikrobizide und fungizide Verwendung - Google Patents

N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsaeure-Derivate,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre mikrobizide und fungizide Verwendung

Info

Publication number
DE2022370A1
DE2022370A1 DE19702022370 DE2022370A DE2022370A1 DE 2022370 A1 DE2022370 A1 DE 2022370A1 DE 19702022370 DE19702022370 DE 19702022370 DE 2022370 A DE2022370 A DE 2022370A DE 2022370 A1 DE2022370 A1 DE 2022370A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid derivatives
fluorodichloromethylthio
active ingredient
microbicidal
sulfamic acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702022370
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Paul Dr Frohberger
Brigitte Dr Hamburger
Erich Dr Klauke
Engelbert Dr Kuehle
Kurt Dr Triebeneck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19702022370 priority Critical patent/DE2022370A1/de
Priority to IL36612A priority patent/IL36612A0/xx
Priority to CH560271A priority patent/CH520130A/de
Priority to NL7106317A priority patent/NL7106317A/xx
Priority to BE766879A priority patent/BE766879A/xx
Priority to FR7116639A priority patent/FR2091360A5/fr
Priority to ES390979A priority patent/ES390979A1/es
Publication of DE2022370A1 publication Critical patent/DE2022370A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/02Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having no bond to a nitrogen atom
    • A01N47/04Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having no bond to a nitrogen atom containing >N—S—C≡(Hal)3 groups

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft neue N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsäure-Derivate, die antimikrobielle und fungizide Wirkung zeigen, sowie ein Verfahren zu ihrer
Herstellung.
Es ist bereits bekannt geworden, daß N-Fluordichlormethylthio-Verbindungen als Fungizide im Pflanzenschutz verwendet werden können. Innerhalb dieser Verbindungsgruppe hat
bislang das N,N-Dimethyl-N'-phenyl-N'-(fluordichlormethylthio )-sulfamid eine große praktische Bedeutung erlangt
(vgl. Deutsche Patentschrift 1 193 498). Es ist ferner bekannt, daß Hydroxydiphenyl und Hydroxybenzoesäuren, z.B. die Salicyl- und die 4-Hydroxybenzoesäure, als antimikrobielle Mittel auf den verschiedensten Gebieten verwendet "werden (K.H.Wallhäußer u. H. Schmidt: Sterilisation, Desinfektion, Konservierung, Chemotherapie, Georg Thieme-Verlag, Stuttgart 1967, S. 168). Die Wirkung der genannten Verbindungen bei niedrigen Aufwandkonzentrationen ist jedoch nicht immer befriedigend.
Schließlich ist seit langer Zeit bekannt, daß quecksilberorganische Verbindungen eine sehr gute mikrobizide Wirkung besitzen, jedoch schränken toxikologische Bedenken und in
mehreren Ländern auch gesetzliche Bestimmungen die Verwendungsmöglichkeiten stark ein.
Le A 12 825 - 1 -
10 9 8 4 9/1937
Es wurde nun gefunden, daß die neuen N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsäure-Derivate der Formel
CH, .Sp
^^N-SOp-N^ d (I) ^ R
in welcher
R für Alkyl oder Alkenyl mit 2 bia 4 Kohlenstoffatomen steht, ' "'
eine sehr gute antimikrobiell und fungizide Wirkung zeigen. ,
Weiterhin wurde gefunden, daß man die Ji-Fluordiehlormethylthiosulfamidsäure-Derivate der Formel (I) erhalt, wenn man Sulfamidsäure-Derivate der Formel _; ,
- ■ . ^N-SQo-N·»,^ (XI)
in welcher ·
R die oben angegebene Bedeutung hat ; .
mit Fluordichlormethansulfenchlorid der Formel
Cl-S-GFCl2 , (III)
in Gegenwart von Säurebindemitteln umsetzt.
Überraschenderweise zeigen die erfindungsgemäßen Verbindungen eine höhere mikrobizide und fungizide Wirkung ala / die aus dem Stand der Technik bekannten Verbindungen. Die erfindungsgemäßen Stoffe stellen somit eine Bereicherung der Technik dar. .
Le A 12 825 - 2 -
109 849/1937 . ^D original
Der Eeäktionsverlauf läßt sich bei Verwendung von N1N-Di-* methyl-N'-propyl-sulfamid und Fluordichlormethansulfen-"'chlorid; durch folgendes Formelschema wiedergeben:
(n) amin
CH- ^S-CFGl9 ^NSONCT
Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden Sulfamidsäure-Derivate sind durch die Formel (II) definiert. In dieser Formel steht R vorzugswe ise für Alkyl mit 2 bis 4 Kohlenstoff atomen* Diese Verbindungen können in prinzipiell bekannter Weise dadurch hergestellt werden, daß man Dimethyleulfamidsäuredchlorid mit primären Aminen in inerten Lösungsmitteln bei Temperaturen zwischen 0 und 5O0C umsetzt.
Das als Ausgangsstoff zu verwendende Fluordichlormethansulfenchlorid ist durch die Formel (III) eindeutig definiert. Die Verbindung und ihre Herstellung ist bekannt <vgl. Angewandte Chemie 7£, 80? - 816 (1964)).
Als Verdünnungsmittel kommen alle inerten organischen Lösungsmittel in Präge· Hierzu, gehören Äther, wie Dioxan, Kohlenwasserstoffe, wie Toluol und Chlorkohlenwasserstoffe, wie Ghlorbenzol. Man kann aber auch in wässeriger Verteilung im Zwei-Phasen-System arbeiten.
Zur Bindung des bei der Reaktion entstandenen Chlorwasserstoffs können alle üblichen Säure bindemittel verwendet werden. Hierzu gehören tertiäre Basen, wie Triäthylarain
Le A 12 823 > ■■' ■.'." " -l 5 - - Γ :' - ':■:..
109849/1937 BAD ORIGINAL
und Pyridin, Alkalihydroxide, wie Natriumhydroxid und Alkalicarbonate, wie Natriumcarbonat.
Die Reaktionstemperaturen können in einem größeren Bereich variiert werden, im allgemeinen arbeitet man zwischen 0 und 100 G, vorzugsweise zwischen 20 und 50 C.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens setzt man die Ausgangsstoffe bevorzugt in äquimolarer Menge ein; jedoch sind Unter- oder Überschreitungen um bis zu 20 <fo ohne wesentliche Ausbeuteminderung möglich. Das Säurebindemittel wird ebenfalls bevorzugt in äquimolarer Menge hinzugefügt. Die Aufarbeitung des Reaktionsgemisches und die Isolierung der Endprodukte wird in allgemein üblicher Weise vorgenommen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann man die als Vorprodukte benötigten SuIfamide, wie oben beschrieben, in einem inerten Lösungsmittel darstellen, und alsdann ohne vorherige Isolierung der Sulfamide durch Zugabe von Fluordichlormethansulfenchlorid und von einem Säurebindemittel in einer "Eintopfreaktion" zu den gewünschten Endprodukten umsetzen.
Durch ihre überlegene antimikrobielle Wirkung, die sich auf eine breite Skala von Mikroorganismen erstreckt, sind die erfindungsgemäßen Verbindungen für viele Zwecke der Desinfektion, Konservierung und antimikrobiellen Ausrüstung sehr gut geeignet; auch liegt eine gute algizide Wirkung vor.
Die Stoffe eignen sich insbesondere zur Haltbarmachung von Holzschliff, dem Vorprodukt für die Papierherstellung. Bedingt durch langwierige Schiffstransporte verschimmelt der feuchte Holzschliff sehr leicht. Zum Teil ist dieser ' stark verschimmelte Holzschliff für die Fabrikation feinerer Papiere nicht mehr brauchbar. Jahrelang haben Quecksilberverbindungen (z.B. Phenyl-quecksilber-acetat) hier ein breites Einsatzgebiet gefunden. Mit dem Verbot Le A 12 825 - 4 -
1098 49/1937
dieser Verbindungen wegen toxikologischer Bedenken treten wieder die gleichen Schwierigkeiten des Verschimmeins ein.
Die erfihdungsgemäßen Verbindungen stellen ferner für den Pflanzenschutz hochwirksame Fungizide dar. Sie eignen sich insbesondere zur Bekämpfung samenübertragbarer und bodenbewohnender phytopathogener Pilze. Die Stoffe sind daher wertvolle Saatgut- urid Bodenbehandlungsmittel. Die Verträglichkeit gegenüber höheren Pflanzen und den Samen von höheren Pflanzen ist gut.
Die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen beschränkt sich nicht .auf die in den Beispielen genannten phytopathogenen Pilze,- sondern erstreckt sich darüberhinaus auf zahlreiche andere Erreger von Pflanzenkrankheiten.
Die erfindungsgemäßen. Wirkstoffe können in die üblichen •Formulierungen übergeführt werden, wie Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate. Diese werden in bekannter V/eise hergestellt, z.B. durch Vermischen der Wirkstoffe mit Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln und/oder festen Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln. Im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel können z.B. auch organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden. Als flüssige Lösungsmittel kommen im wesentlichen infrage: Aromaten, wie Xylol und Benzol, chlorierte Aromaten, wie .Chlorbenzole, Paraffine, wie Erdölfraktionen, Alkohole, wie Methanol und Butanol, stark polare Lösungsmittel, wie Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid, sowie Wasser; als feste Trägerstoffe: natürliche ^esteinsmehle, wie Kaoline, Tonerden, Talkum und Kreide, und synthetische Gesteinsmehle, wie hochdisperse Kieselsäure und Silikate; als Emulgiermittel: nichtionogene und anionische Emulgatoren,
Le A 12 825 - 5 -
109849/1937 ^0 OR1G1HAL
wie Polyoxyäthylen-Fettsäure-Ester, Polyoxyäthylen-Fettalkohol-Äther, z.B. Alkylaryl-polyglykol-ather, Alkylsulfonate und Arylsulfonate; als Dispergiermittel: z.B. Lignin, Sulfitablaugen und Methylcellulose.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können in den Formulierungen in Mischungen mit anderen bekannten Wirkstoffen vorliegen, wie Fungiziden, Insektiziden Akariziden, Nematiziden, Herbiziden, Schutzstoffen gegen Vogelfraß, Wuchsstoffen, Pflanzennährstoffen und Bodenstrukturverbesserungsmitteln. Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 1 und 95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 5 und 90 $.
Die Wirkstoffe können als solche, in Form ihrer Formulierungen oder der daraus durch weiteres Verdünnen bereiteten Anwendungsformen, wie gebrauchsfertige Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate angewendet werden. Die Anwendung geschieht in der üblichen Weise, z.B. durch Gießen, Spritzen, Sprühen, Stäuben, Streuen, Trockenbeizen, Naßbeizen oder Inkrustieren.
Bei der Saatgutbehandlung werden im allgemeinen Wirkstoffmengen von 0,01 g bis 20 g je kg Saatgut, vorzugsweise 0,1 bis 10 g benötigt. Zur Bodenbehandlung können Wirkstoffmengen von 1 bis 1000 g je Kubikmeter Boden, vorzugsweise 2 bis 200 g je Kubikmeter verwendet werden.
Einzelne der erfindungsgemäßen Stoffe erweisen sich auch im Pflanzenschutz als insektizid und akarizid wirksam* Ferner besteht eine insektizide Wirkung gegen Hygiene- und Vorratsschädlinge. Schließlieh wurde noch festgestellt, daß die Verbindungen eine abschreckende Wirkung gegen schädliche Säugetiere besitzen.
Le A 12 825 - 6 -
10984 97 1837
■■:■'■ : ** : : ■:
Einige Anwendungsbereiche der erfindungsgemäßen Stoffe
und deren Wirkung zeigen die folgenden Verwendungsbeispiele
(Die Konstitution der nachfolgend mit (1) bis (5) bezeichneten Verbindungen wird auf Seite 23 bei den Herstellungsbeispielen angegeben).
Le A 12 825 - 7.
109 849/1937
Beispiel A;
Mikrobizide und algizide Wirkung/Reziproke Keimhemmungswerte
Die raikrobizide und algizide Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen gegenüber dem vorbekannten N,N-Dimethyl-N'-phenyl-N'-(fluordichlormethylthio)--sulfainid ist aus der nachfolgenden Tabelle zu ersehen. In diese sind für einige Bakterien, Schimmelpilze und Hefen die reziproken Keimhemmungswerte eingetragen. Es wird damit zum Ausdruck gebracht, bei welchen Verdünnungen der genannten Verbindungen das Wachstum der ausgewählten Mikroorganismen völlig gehemmt wird, wenn diese Verbindungen einem für die Organismen optimalen Nährboden zugesetzt werden. Die für diesen Hemmungsteat eingesetzten Mikroorganismen gehören verschiedenen, allgemein sehr verbreitet vorkommenden Gruppen an. Es wurde mit Mikroorganismen gearbeitet, die gegenüber herkömmlichen chemischen Konservierungs- und Desinfektionsmitteln als besonders resistent bekannt sind.
Aspergillus niger, Penicillium camerunense und Paecilomyces sind Vertreter sehr resistenter Schimmelpilze. Trichophyton mentagrophytes ist ein sehr verbreiteter Fußpilz. Candida und Saccharomyces gehören zu den Hefen, die vielfach als pathogene Formen auftreten. Escherichia coli, Bacterium proteus, Pseudomonas pyocyanea und Staphylococcus aureus gehören zu den gramnegativen resp. grampositiven Keimen, zum Teil sind sie pathogen.
Die oben genannten ausgewählten Schimmelpilze, Hefen und Bakterien ergeben bei Zusatz der erfindungsgemäßen Wirkstoffe Keimhemmungswerte, wie sie erfahrungsgemäß ebenso bei vielen anderen Mikroorganismen dieser drei genannten Gruppen zu erwarten wären.
Die Versuchsergebnisse gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor;
Le A 12 825 - 8 - . Λ
109849/1937
Tabelle
Mikrobizide und algizide Wirkung/Reziproke Keimhemmungswerte
Wirkstoff
Asper- Penicil- Paeci- Tricho- Cangillus lium lo- phyton dida terreus camerunen- myces mentagro- albise phytes cans
Saccharo- Bact. Sta- Bact. Eschemyces pro- phylo- mesen- richia
spec. . teus coccus teri- coli
aureus cus
10000 13000
13000 15000 10000- <5000 <5000 7000
(bekannt)
(1)
(2)
Ie A 12 825
80000 80000
80000 80000 80000 80000
8000Q 50000 80000 18000
80000 80000.
80000 80000 80000 60000
50000 50000
— 9 — 8000
(3) 60000 80000 80000 80000 60000 80000 8000 5000 80000 6000
(4) 60000 72000 60000 - 60000 60000 7000 10000 24000
■ (5) 60000 ' 72000 60000- - 32000 60000. . 6000 50000 -
ro ro co
Beispiel B:
Mikrobizide Wirkung / Holzschliff-Konservierung
Feuchter Holzschliff mit einem Wassergehalt von 50 Gewichtsprozent schimmelt sehr leicht. Bekannt ist seit langer Zeit Phenyl-quecksilberacetat als Konservierungsmittel, dessen Wirkung zum Vergleich mit den erfindungsgemäßen Stoffen auf der nachfolgenden Tabelle aufgeführt ist.
Zur Durchführung der Versuche wurde Holzschliff in ver- f% schiedenen Konzentrationen behandelt. 2 χ 2 cm große Stücke wurden auf mit Pilzen beimpfte Nährböden gelegt und bebrütet, danach wurden die Hemmzonen ausgemessen. Außerdem wurden 10 x 10 cm große Stücke in Erde eingegraben und der Verrottungsgrad nach 3, 6 und 10 Wochen bobachtet.
Die in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Konzentrationen beziehen sich auf die Trockengewichte. ·
Die unter der Rubrik "Verrottungsgrad" angegebenen Zahlenwerte bedeuten:
0 keine Verrottung sichtbar φ 1 Holzschliff nur mäßig angegriffen
2 Holzschliff stark angegriffen, nicht mehr verwendbar
3 völlige Verrottung des Holzschliffs
Le A 12 825 - 10
10 9 8 4 9/1937
Tabelle
liikrobizide Wirkung / Holzschliff-Konservierung
Konzen 0,01 io Hemmzonen in mm Penic.cam. Verrottungsgrad 6Wo 10Wo
Wirkstoff tration 0,05$ 0 2 2
0,2 £ Asp. terr. 0-4 3 Wo 2 2
(Kontrolle) 0,8 io 0 0-3 1-2 2 2
Phenyl-queck- 0,01$ 0-(0,1) 9-11 2 2 2
silber-acetat 0,05$ (3-4) 15-16 1-2 -2 2
(bekannt) 0,2 $> 7 0-(2) 1-2 2 2
0,8 # 5-9 10-20 1 1 2 2
0-(5) *30 1-2 1-2 1-2
(1) 1 ^30 1 (2) 1-2 1-2
9-13 1
*30 1
Le A 12 825
- 11 -
109849/1937
Beispiel
fiaturgerbstofflö'ssungen, die besonders stark sind, werden durch Zugabe der beanspruchten Verbindungen seilast noch in hoher Verdünnung gegen Pilz bewuchs geschützt» BIe Wirkung dieser Verbindungen übertrifft erheblich die Wirkung des für die Konservierung bekannten und vielfach angewandten o~Oxydiphenyls, wie aus folgender fabeile ersichtlich ist j
Wirkstoff Konzentration Pilzbewuchs
(1) 0,0025 5*
(2) 0,0025 $>
(3) 0,005 fo
o-Oxjdiphenjl (bekannt)' 0,01 tfo +
J< 0,05 ^ +
11 0,1 ^
Beispiel P;
Das im Umlauf gefahrene Wasser eines Kühltunaes wird mit der Verbindung {5} versetzt. Man fügt dem zulaufenden Wasser stoßweise 3 x täglich 20 ccm/cbm zu» Der JP5IiIturm bleibt dadurch frei von Bakterien« und Algenbewuchs.
ILe A 12 825 - 12 -
108849/1937
Beispiel E;
Bodenbehandlungsmittel-Test / bodenbürtige Mykosen.
Zur Herstellung einer zweckmäßigen Wirkstoffzubereitung verstreckt man den Wirkstoff mit Talkum auf 5 $ und anschließend mit Qftiarzsand auf 0,5 % Wirks.toffgehalt.
Die Wirkstoffzubereitung vermengt man gleichmäßig mit Fruhstorfer Einheitserde, die zunächst sterilisiert und dann mit Reinkulturen der'Testpilze beimpft worden ist. Die Erd;e,-.wird in Töpfe gefüllt und mit 5x10 Samen der Wirtspflanze■besät. Die Töpfe werden bei den angegebenen Temperaturen im Gewächshaus aufgestellt und normal feucht gehalten.
3 Wochen nach der Aussaat bestimmt man die Anzahl der gesunden Pflanzen in Prozent der ausgelegten Samen. 0 fo bedeutet, daß keine gesunde Pflanze aufgewachsen ist, 100 % bedeutet, daß aus allen Samen gesunde Pflanzen entstanden sind.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen in der Erde, Testpilze, Wirtspflanzen, Gewächshaustemperaturen sowie Ergebnisse gehen hervor aus der nachfolgenden Tabelle.
Le A 12 825 - 13 -
109849/193 7.
Tabelle Bodenbehandlungsraittel-Test / bodenbürtige Mykose,
Rhizoct. Fusarium Verticill.
Testpilze: solani culmorum alboatrum
Wirtspflanze: Erbse Erbse Erbse
Temperaturber.: 18-22° 22-25° 22-25°
Coritcium Thielavioprofsii sis basicola
Erbse
22-25
Le A 12 825
- 14 -
Baumwolle 22-25°
Wirkstoffkons. 96 92 96 94 70 '-'
in .'
Wirkstoffe. mg/Liter Erde.
Fruhstorfer Einheitserde,sterilisiert 0 2 0 4 0
unbehandelt, 4 2 0
Fruhstorfer Einheitserde,sterilisiert 10 0
und beimpft 16 8 30 12 4
unbehandelt - 26
(CH,)N-SO0N- -S-GI11Cl 25
2 50
I I 100
' 500.
(bekannt )
N) N) CO -J O
Tab e 11 β Bodenbehandlungsmittel-Test / "bodenbürtige Mykose
Töstpil2e:
!fihisoet» Fusariuffl Verticil!» Cöritcium Thielaviop-
solani Gtilmoruffi alboatrua rolfaii sis basicola
Wirtspflanze j ErbseA Erbse. Erbse. Erbse. Baumwolle
Temperaturber»: 18-22° 22-25° 22-25 22-25 22-25
Wirkstoffe Wirkstoffkona. 0 66
82
- 94
92
94
92 14 18 "Öl 54
72
78
82
(CH3)2N-SO2-N-S-ÖFC12 m
mg/Liter Erde
CH3 100 64
52
92
86
94
(bekannt)
(CH5)2N-SO2-N-S-CFCl2
C»Hrt«n
38
32
84
(CH3)2N-SO2-N-S-CPCl2 2,5
10
25
50
100
25
50
100
Le A 12 825
- 15 -
Tabelle Bodenbehandlungsmittel-Test / bodenbürtige Mykose
C/Hg-tert. Testpilze: Rhizoct.
solani
Fusarium
culmorum
Verticill.
alboatrum
Coritclum
rolfsii
Thielaviop-
sis basicola
(CH3J2N-SO2-N-S-CFCl2 Wirtspflanze: Erbse Erbse Erbse Erbse Baumwolle
OO O CT ^
C2H5 Teinperaturber: 18-22° 22-25° 22-25° 22-25°, d.d.— <£ ?
Wirkstoffe (CHj)2N-SO2-N-S-CFCl2 Wirkstoffkonz.
in
.mg/Liter Erde
100 85
100 90
100 95 66
Le A 12
- 16 ^
Beispiel 3?:
Saatgutbeizmittel-Test / Streifenkrankheit der Gerste (samenbürtige Mykose)
Zur Herstellung eines zweckmäßigen Trockenbeiamittels verstreckt man den Wirkstoff mit einem Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen Talkum und Kieselgur zu einer feinpulverigen Mischung mit der gewünschten Wirkstoffkonzentration.
Zur Beizung schüttelt man Gerstensaatgut, das durch Helmintho-. sporium gramineum natürlich verseucht ist, mit dem Beizmittel in einer verschlossenen Glasflasche. Das Saatgut setzt man auf feuchten PiIterseheiben in verschlossenen Petrischalen im Kühlschrank 10 Tage lang einer Temperatur von 4 C aus. Dabei wird die Keimung der Gerste und gegebenenfalls auch der Pilzsporen eingeleitet. Anschließend sät man die vorgekeimte Gerste mit 2 χ 50 Korn 2 cm tief in Fruhstorfer Einheitserde und kultiviert sie im Gewächshaus bei T emperaturen um 180C in Saatkästen, die täglich 16 Stunden dem Licht ausgesetzt werden. Innerhalb von 3 bis 4 Wochen bilden sich die typischen Symptome der Streifenkrankheit aus.
ITach dieser Zeit bestimmt man die ..Anzahl der kranken Pflanzen in Prozent der insgesamt aufgelaufenen Pflanzen. Der Wirkstoff ist umso wirksamer je weniger Pflanzen erkrankt sind.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen im Beizmittel, Beizmittelaüfwandmengen und Anzahl der erkrankten Pflanzen gehen hervor aus der nachfolgendenTabelle:
Le A 12 825 - 17 -
109 8 49/1937
Tabelle
Saatgutbeizmittel-Test / Streifenkrankheit der Gerste
Wirkstoff
Wirkatoffkon- Beizmittel- Anzahl streizentration im aufwandmenge fenkranker Beizmittel in g/kg Saat- Pflanzen in in Gew.-^ gut $> der insge
samt aufgelaufenen Pflanzen
ungebeizt
49,3
(CH3)2N-SO2N-S-CPG12 30
(bekannt)
23,9
(CH5)2N-SO2NSGPCl2 30
45,6
5
(bekannt)
)2N-S02N-SCPCl2 30
C5H7
(CH
J)2N-SO2NSCPCl2 30 CiHft-tert.
( CH5 ) 2N-
C2H5
(CH5)2N-S02HSCPCl2
Ι,· λ 12 825"
C5H7-I
- 18 -
0,0 0,0 2,0
109 84 9/1937
20223^
Beispiel G:
Saatigutbeizmittea-Test / Haferflugbrand . ,
(samenbürtige Mykose)
Zur Herstellung eines zweckmäßigen Trockenbeizmittels versteckt man .den Wirkstoff mit einem' Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen Talkum und Kieselgur zu einer feinpulverigen Mischung mit der gewünschten Wirkstoffkonzentration. , .....
Zur Beizung schüttelt man Hafersaatgut, das mit Haferflugbrand (Ustilago avenae) natürlich verseucht ist, mit dem Beizmittel· in einer verschlossenen Glasflasche. Das Saatgut sät man mit 2 χ 100 Korn in Saatkästen 2 cm tief in ein Gemisch aus 1 Volumenteil Frühstoffer Einheitserde und 1 Volumenteil Quarzsand ein. Die Kästen stellt man im Gewächshaue bei einer Temperatur von etwa 18°C auf, hält sie normal feucht und setzt sie täglich '16 Stunden dem licht aus. Nach 10 - 12 Wochen gelangt der Hafer zur Blüte und zeigt gesunde und kranke Rispen (Brandrispen).
Nach dieser Zeit bestimmt man die kranken Rispen in Prozent der insgesamt ausgebildeten Rispen. 0 $ bedeutet, daß keine kranken Rispen vorhanden sind, 100 bedeutet,, daß alle Rispen erkrankt sind. Der Wirkstoff ist umso wirksamer, je weniger kranke Rispen entstanden sind.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen im Beizmittel, Beizmittelauf wandmengen und Anzahl der kranken Rispen gehen hervor aus der nachfolgenden Tabelle;
Le A 12 825 -19-
Tabelle
Saatgutbeizmittel-Test / Haferflugbrand
Wirkstoffe Wirkstoffkon- Beizmit- Anzahl der
zentration telauf- Brandrispen in
in Beizmittel wandmenge # der insgesamt
in Gew.-5$ in g/kg ausgebildeten
Saatgut Rispen
ungebeizt . - - 38,0
(CH3)2N-SO2N-S-CFCl2 30 3 19,4
(bekannt)
(CH^)2N-SO2-N-S-CPCl2 60 3 20,4
lH3
(bekannt)
(CH3J2N-SO2-N-S-CPCl2 30 3 3,4
(CH3)2N-SO2-N-S-CPCl2 10 3 4,8
C4Hg-tert. 30 3 0,0
Le A 12 825 - 20 -
1 09 8 A 9/1937
Beispiel H;
Saatgutbeizmittel-Test / Schneeschimmel (samenbürtige Mykose)
Zur Herstellung eines zweckmäßigen Trockenbeizmittels verstreckt man den Wirkstoff mit einem Gemisch aus gleichen Gewichtsteilen Talkum und Kieselgur zu einer feinpulverigen Mischung mit der gewünschten Wirkstoffkonzentration.
Zur Beizung schüttelt man Roggensaatgut, das durch Fusarium · nivale natürlich verseucht ist, mit dem Beizmittel in einer verschlossenen Glasflasche. Das Saatgut wird mit 2 χ 100 Korn in Saatkästen 1 cm tief in Frühstorfer Einheitserde eingesät. In Klimakammern bei 1O0C, 95$iger relativer Luftfeuchte und diffuser Tageslichtbeleuchtung entwickeln sich die jungen Pflanzen und zeigen innerhalb der ersten 3 Wochen die typischen Symptome des Schneeschimmels.
Nach dieser Zeit bestimmt man die Anzahl der fusariösen Pflanzen in Prozent der insgesamt aufgelaufenen Pflanzen. Der Wirkstoff ist umso wirksamer, je weniger Pflanzen erkrankt sind.
Wirkstoffe, Wirkstoffkonzentrationen im Beizmittel, Beizmittelaufwandmengen und Anzahl der erkrankten Pflanzen gehen hervor aus der nachfolgenden Tabelle:
Le A 12 825 - 21 -
109849/1937
!Tabelle
Saatgutbeizmittel-Test / Schneeschimmel
Wirkstoff
Wirkstoff- Beizmittel- Anzahl fusakonzentraaufwandmenge riöser Pflantion im Beiz- in gAß Saat- zen in # der mittel in gut insgesamt auf-Grew,-# gelaufenen
Pflanzen
ungebeizt
Vergleiciismittel
(bekannt)
30
16,1
8,6
(CH3)2NS02NSCPCl2 30
3,6
)2S-S O2-N-S CPCl2
C2H5
10
0,0
)2N-SO2N-SCPC12 10
C5H7-i
4,5
Le A T2 825
- 22 -
109849/1937
HerstellungBbeispiele; BeIapie! 1;
GH, .S-GPCl9 ^NSOIi
1,6& kg (TO Mol) N.N-Dlmethyl-N'-propylsulfamid (ölige
' 20 Flüssigkeit mit dem Brechungsindex nz = 1,4550) und
1,695 kg (10 Mol) Fluordichlormethansulfenchlorid werden in 4 1 Toluol gelöst. Bei Raumtemperatur tropft man hierau 1,1 kg (11 Mol) Triethylamin und läßt die Temperatur bis 40°C ansteigen. Man zieht das Reaktionsgut mit Wasser aue, trocknet die Toluolschicht über Natriumsulfat und engt im Vakuum ein. Man erhält 2,8 tis 2,9 kg (93 bis 97 ^ der Theorie) !!,N-Dimethyl-N'-propyl-N·-(fluordichlormethyltliio)-
20 sulfamid als öl mit dem Brechungsindex r^= 1,4905.
In entsprechender Weise können die folgenden Verbindungen der Formel
CH3
hergestellt werden:
Beispiel R Physikalische
.Nr. Konstante
(2) i
n20 = 1,4928
(3) C5H7-I n^> = 1,4926
U) n2p :■«. 1,4831.
(5) CjHq-tert. Pp. 490C
Le A 12 825 ■:'- 23 -

Claims (6)

Patentansprüche;
1) N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsäure-Derivate der Formel
CH, S-CFCl9
in welcher
R für Alkyl oder Alkenyl mit 2 bie 4 Kohlenstoffatomen steht.
2) Verfahren zur Herstellung von N-Fluordichlormethylthiosulfamidsäure-Derivaten, dadurch gekennzeichnet, daß man Sulfamidsäure-Derivate der Formel
CH,
^. N-SOp-N
in welcher ,
R die· oben angegebene Bedeutung hat,
mit Fluordichlormethansulfenohlorid der Pormel Cl-S-CFCIp
in Gegenwart von Säurebindemitteln umsetzt.
3) Mikrobiside und fungizide Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an N-Fluordichlormethylthio-aulfamideäure-Derivaten gemäß Anspruch 1.
Le A 12 825 - 24 -
10984 9/ 19 37
4) Verfahren zur Bekämpfung von Mikroben und Pilzen, dadurch gekennzeichnet, daß man N-Fluordichlormethylthiosulfamidsäure-Eerivate gemäß Anspruch 1 auf Mikroben und Pilze oder ihren Lebensraum einwirken läßt.
5) Verwendung von N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsäure-■ Derivaten gemäß Anspruch 1 zur Bekämpfung von Mikroben
und Pilzen.
6) Verfahren zur Herstellung von mikrobiziden und fungiziden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß man N-Fluordichlormethylthiosulfamidsäure-Derivate gemäfl Anspruch 1 mit Streckmitteln und/oder oberflächenaktivem Mitteln vermischt.
Le A 12 825 - 25 -
109849/1937
DE19702022370 1970-05-08 1970-05-08 N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsaeure-Derivate,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre mikrobizide und fungizide Verwendung Pending DE2022370A1 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702022370 DE2022370A1 (de) 1970-05-08 1970-05-08 N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsaeure-Derivate,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre mikrobizide und fungizide Verwendung
IL36612A IL36612A0 (en) 1970-05-08 1971-04-13 N-fluorodichloromethyl-thiosulphamic acid derivatives,their preparation,and their microbicidal,algicidal and fungicidal use
CH560271A CH520130A (de) 1970-05-08 1971-04-16 Verfahren zur Herstellung von N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsäure-Derivaten
NL7106317A NL7106317A (de) 1970-05-08 1971-05-07
BE766879A BE766879A (fr) 1970-05-08 1971-05-07 Derives de l'acide n-fluorodichloromethylthiosulfamique, leur preparation et leur application comme agents microbicides et fongicides
FR7116639A FR2091360A5 (en) 1970-05-08 1971-05-07 N,n-dimethyl-n'-alkyl or alkenyl n'-(fluoro dichloromethylthio) - sulphamide antimicrobial
ES390979A ES390979A1 (es) 1970-05-08 1971-05-08 Procedimiento para la obtencion de derivados del acido n- fluordiclorometiltio-sulfamidico.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702022370 DE2022370A1 (de) 1970-05-08 1970-05-08 N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsaeure-Derivate,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre mikrobizide und fungizide Verwendung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2022370A1 true DE2022370A1 (de) 1971-12-02

Family

ID=5770484

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702022370 Pending DE2022370A1 (de) 1970-05-08 1970-05-08 N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsaeure-Derivate,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre mikrobizide und fungizide Verwendung

Country Status (7)

Country Link
BE (1) BE766879A (de)
CH (1) CH520130A (de)
DE (1) DE2022370A1 (de)
ES (1) ES390979A1 (de)
FR (1) FR2091360A5 (de)
IL (1) IL36612A0 (de)
NL (1) NL7106317A (de)

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006127184A1 (en) * 2005-05-20 2006-11-30 Janssen Pharmaceutica N.V. Process for preparation of sulfamide derivatives
US8084490B2 (en) 2004-06-16 2011-12-27 Janssen Pharmaceutica N.V. Sulfamate and sulfamide derivatives useful for the treatment of epilepsy and related disorders
US8492431B2 (en) 2005-12-19 2013-07-23 Janssen Pharmaceutica, N.V. Use of benzo-fused heterocycle sulfamide derivatives for the treatment of obesity
US8497298B2 (en) 2005-12-19 2013-07-30 Janssen Pharmaceutica Nv Use of benzo-fused heterocycle sulfamide derivatives for lowering lipids and lowering blood glucose levels
US8691867B2 (en) 2005-12-19 2014-04-08 Janssen Pharmaceutica Nv Use of benzo-fused heterocycle sulfamide derivatives for the treatment of substance abuse and addiction
US8716231B2 (en) 2005-12-19 2014-05-06 Janssen Pharmaceutica Nv Use of benzo-fused heterocycle sulfamide derivatives for the treatment of pain
US8809385B2 (en) 2008-06-23 2014-08-19 Janssen Pharmaceutica Nv Crystalline form of (2S)-(-)-N-(6-chloro-2,3-dihydro-benzo[1,4]dioxin-2-ylmethyl)-sulfamide
US8815939B2 (en) 2008-07-22 2014-08-26 Janssen Pharmaceutica Nv Substituted sulfamide derivatives
US8853263B2 (en) 2006-05-19 2014-10-07 Janssen Pharmaceutica Nv Co-therapy for the treatment of epilepsy and related disorders
US8937096B2 (en) 2005-12-19 2015-01-20 Janssen Pharmaceutica Nv Use of benzo-fused heterocyle sulfamide derivatives for the treatment of mania and bipolar disorder

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8084490B2 (en) 2004-06-16 2011-12-27 Janssen Pharmaceutica N.V. Sulfamate and sulfamide derivatives useful for the treatment of epilepsy and related disorders
WO2006127184A1 (en) * 2005-05-20 2006-11-30 Janssen Pharmaceutica N.V. Process for preparation of sulfamide derivatives
US8283478B2 (en) 2005-05-20 2012-10-09 Janssen Pharmaceutica Nv Process for preparation of sulfamide derivatives
US8492431B2 (en) 2005-12-19 2013-07-23 Janssen Pharmaceutica, N.V. Use of benzo-fused heterocycle sulfamide derivatives for the treatment of obesity
US8497298B2 (en) 2005-12-19 2013-07-30 Janssen Pharmaceutica Nv Use of benzo-fused heterocycle sulfamide derivatives for lowering lipids and lowering blood glucose levels
US8691867B2 (en) 2005-12-19 2014-04-08 Janssen Pharmaceutica Nv Use of benzo-fused heterocycle sulfamide derivatives for the treatment of substance abuse and addiction
US8716231B2 (en) 2005-12-19 2014-05-06 Janssen Pharmaceutica Nv Use of benzo-fused heterocycle sulfamide derivatives for the treatment of pain
US8937096B2 (en) 2005-12-19 2015-01-20 Janssen Pharmaceutica Nv Use of benzo-fused heterocyle sulfamide derivatives for the treatment of mania and bipolar disorder
US8853263B2 (en) 2006-05-19 2014-10-07 Janssen Pharmaceutica Nv Co-therapy for the treatment of epilepsy and related disorders
US8809385B2 (en) 2008-06-23 2014-08-19 Janssen Pharmaceutica Nv Crystalline form of (2S)-(-)-N-(6-chloro-2,3-dihydro-benzo[1,4]dioxin-2-ylmethyl)-sulfamide
US8815939B2 (en) 2008-07-22 2014-08-26 Janssen Pharmaceutica Nv Substituted sulfamide derivatives

Also Published As

Publication number Publication date
CH520130A (de) 1972-03-15
FR2091360A5 (en) 1972-01-14
NL7106317A (de) 1971-11-10
ES390979A1 (es) 1973-06-16
BE766879A (fr) 1971-11-08
IL36612A0 (en) 1971-06-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2164723C3 (de) Antimikrobielles Mittel und seine Verwendung zur Bekämpfung von Bakterien, Pilzen und Algen
DE1209799B (de) Saatgutbeizmittel gegen Fusariosen
DE2022370A1 (de) N-Fluordichlormethylthio-sulfamidsaeure-Derivate,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre mikrobizide und fungizide Verwendung
DE2325156A1 (de) Fungizide und mikrobizide mittel
DE1568744A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Propinylaethern
DE2130030A1 (de) Fungizide und bakterizide Mittel
DE2626063A1 (de) Fungizide bzw. bakterizide 2,3-dihydro-1,4-dithiin-1,1,4,4-tetroxide und deren verwendung
DE1809385A1 (de) Oxim-O-kohlensaeure-phenylester sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3812177A1 (de) 2-phenylsulfinyl-nitro-pyridine, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
DE2737298C2 (de) Verwendung von 4(1H)-Oxo-3-chinolincarbonsäure-Derivaten bei der Bekämpfung pflanzenpathogener Bakterien
DE2243626A1 (de) N-sulfenylierte carbamidoxime, verfahren zu ihrer herstellung und ihre fungizide und bakterizide verwendung
DE2431073A1 (de) Fungizides mittel
DE2136923A1 (de) Substituierte benzthiazole, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als fungizide und bakterizide
DE3218176A1 (de) Jodpropargylammoniumsalze, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als schaedlingsbekaempfungsmittel
DE2128700C2 (de) Fungitoxische Mittel
DE1955749A1 (de) Amidophenylguanidine,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre fungizide Verwendung
EP0001623B1 (de) Aryl-thiocarbonsäure-thiocyanmethylester, ihre Herstellung und ihre Verwendung als Pestizide, sowie sie enthaltende Mittel
DE1936130A1 (de) Benzimidazol-Derivate,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre fungizide Verwendung
DE2051117A1 (en) Tri-and tetrachloroalkyl sulphones - with fungicidal, bactericidal, a and rodent - and ruminant-repellant properties
DE1210620B (de) Fungitoxische Mittel
DE1960027A1 (de) Amidophenylthioharnstoffe,Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre fungizide Verwendung
DE2453210C3 (de) Bekämpfung von Pilzen der Gattung Hehmnthosporium mit Dimethyipyrazolylbenzimidazol
DE2011195A1 (de) Bromacetanilide und deren Verwendung als Wirkstoff in Mikrobioziden
EP0291800B1 (de) Neue Cyanhydrin-Iodpropargylether, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Mikrobizide
DE2855695A1 (de) 1-thiocyanato-8-substituierte naphthaline