DE20221421U1 - Ventilanordnung zur Verwendung beim Zapfen von einem Getränk - Google Patents
Ventilanordnung zur Verwendung beim Zapfen von einem Getränk Download PDFInfo
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Abstract
Ventilanordnung
für einen
Behälter
in dem ein Innenbeutel zum Aufnehmen von Getränken, insbesondere von mit
Kohlensäure
versetzten Getränken,
wie zum Beispiel Bier, bereitgestellt ist, wobei ein Getränkeventil
bereitgestellt ist, das auf der dem Innenbeutel zugewandten Seite
mit einer Verbindung mit dem Innenraum des Beutels versehen ist
und auf der gegenüberliegenden
Seite mit Einrichtungen zum Betätigen
des Getränkeventils durch
eine Zapfvorrichtung, in die der Behälter aufgenommen werden kann,
versehen ist, wobei das Getränkeventil auf
der gegenüberliegenden
Seite von einer senkrecht stehenden ersten Einfassung, die gasdicht
ist, umgeben ist, während
entlang der Außenseite
der ersten Einfassung in einem Abstand davon eine zweite Einfassung,
die ebenso gasdicht ist, angeordnet ist, während zwischen der ersten und
zweiten Einfassung eine Bodenwand mit wenigstens einer Gasdurchlassöffnung,
die während
der Verwendung mit dem zwischen dem Innenbeutel und einem den Innenbeutel
umgebenden Behälter
eingeschlossenen Raum in Verbindung ist, bereitgestellt ist, die
Anordnung derartig ist, dass während
der Anwendung...
Description
- Diese Erfindung betrifft eine Ventilanordnung zur Verwendung beim Zapfen von einem Getränk. Eine derartige Ventilanordnung ist aus NL 1009654 bekannt.
- Diese bekannte Ventilanordnung, die insbesondere zur Verwendung in Getränkebehältern mit einem Innenbeutel, wie beispielsweise in Behältern des Typs Bag-in-Box, Bagin-Container oder Bag-in-Bag vorgesehen ist, ist mit einem Ventilkörper, der gleichzeitig als Getränkeventil und als Gasventil wirkt, ausgerüstet. Zu diesem Zweck ist der Ventilkörper im Wesentlichen zylindrisch ausgelegt, wobei auf der Innenseite ein Schaft ein Getränkeventil und auf der Außenseite ein Gehäuse das Gasventil damit bildet. Der Innenbeutel wird an dem Schaft an der unteren Außenseite davon befestigt, so dass das Getränk nur mittels des Getränkeventils aus dem Innenbeutel verdrängt werden kann, während das Gas entlang dem Gasventil in einen Raum zwischen dem Innenbeutel und einem äußeren Behälter strömen kann. Zu diesem Zweck wird der Ventilkörper während der Anwendung gegen eine Federkraft in Richtung nach unten gedrückt. Der Ventilkörper ist in die geschlossene Position vorgespannt.
- Diese bekannte Ventilanordnung hat den Nachteil, dass sie besonders komplexer Struktur ist und aus einer relativ großen Anzahl von Teilen zusammenzubauen ist. Darüber hinaus bleibt der zwischen dem Innenbeutel und dem Außenbehälter aufgebaute Druck beim Lösen des Ventilkörpers auch dann erhalten, wenn beispielsweise der Innenbeutel bis auf eine Sollhöhe geleert wurde und der Behälter zu entsorgen ist. Dies kann zu gefährlichen Situationen führen.
- Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Ventilanordnung des Typs bereitzustellen, der im einleitenden Satz der Beschreibung dargestellt wurde, bei dem die erwähnten Nachteile vermieden wurden, während die Vorteile davon erhalten bleiben.
- Spezieller ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Ventilanordnung für Behälter mit Innenbeutel bereitzustellen, die ermöglicht, dass der Behälter nach der Verwendung direkt und drucklos entsorgt werden kann.
- Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung eine solche Ventilanordnung, die relativ einfacher Struktur ist, bereitzustellen.
- Darüber hinaus ist es ein weiteres Ziel der Erfindung, eine solche Ventilanordnung bereitzustellen, die die Möglichkeit zum relativ schnellen Füllen des Innenbeutels durch eine relativ große Öffnung und zum Leeren des Innenbeutels durch eine relativ kleine Öffnung bietet.
- Diese und weitere Ziele können einzeln oder kombiniert mit einer erfindungsgemäßen Ventilanordnung erreicht werden.
- In einer Ventilanordnung gemäß der Erfindung wird ein Getränkeventil, das im Aufbau und in der Anwendung einfach ist, verwendet. Diese Ventilanordnung umfasst nicht unbedingt ein Gasventil. Während der Anwendung ist eine offene Verbindung zwischen einem Gasversorgungskanal und dem Innenraum zwischen dem Innenbeutel und dem ihn umgebenden Behälter vorhanden, wobei der Behälter ein relativ steifer Behälter, ein äußerer Beutel, eine Schachtel oder dergleichen sein kann. Überraschenderweise wurde festgestellt, dass eine solche Ventilanordnung ausreichende Abdichtung für den Innenbeutel bietet und dass das Getränkeventil nach der Entnahme des Behälters wenigstens für eine relativ lange Zeit verhindert, dass sich das Volumen des Innenbeutels beim Abgeben des Drucks in den Umgebungsraum vergrößert. Das bedeutet, dass bei zeitweiliger Änderung dieses Drucks der Kontakt von Luft mit dem Getränk in dem Innenbeutel oder das Eintreten eines unerwünschten Ausmaßes der Trennung von beispielsweise Kohlensäure von dem Getränk verhindert werden kann.
- In einer Ventilanordnung gemäß der Erfindung, werden vorzugsweise gas- und flüssigkeitsdichte Sockel, die wenigstens dagegen abdichten, verwendet, so dass eine von dem Getränkeventil abgeschirmte Kammer gebildet wird, in die Druckgas zugeführt werden kann, um so in den Raum zwischen dem Innenbeutel und dem Behälter geleitet zu werden. Die Position eines Einlasses für Gas in die Kammer kann willkürlich gewählt werden, insbesondere auch asymmetrisch in Bezug auf das Getränkeventil, d. h. in der Draufsicht daneben, wodurch das Anschließen weiter vereinfacht wird.
- Ein zusätzlicher Vorteil einer Ventilanordnung gemäß der Erfindung ist, dass das unter Druck setzen des Innenbeutels durch das Einführen von Gas und das Öffnen des Flüs sigkeitsventils zeitlich getrennt durchgeführt werden können. So kann beispielsweise Gas zugeführt werden, bevor das Getränkeventil geöffnet wird. Auf diese Art und Weise bleibt für eine längere Zeit eine luftdichte Abdichtung des Innenbeutels und folglich des Getränks erhalten, was der Getränkequalität dienlich ist. Insbesondere ist dies in dem Fall von kohlesäurehaltigen und/oder oxidierenden Getränken, wie zumindest Flüssigkeiten, wie beispielsweise Bier und dergleichen, besonders vorteilhaft. Darüber hinaus ist das Füllen des Innenbeutels in einer einfacheren Art und Weise möglich, da die Drücke in dem Innenbeutel und um diesen herum unabhängig voneinander kontrolliert werden können.
- Der Ventilkörper des Getränkeventils ist vorzugsweise so bemaßt, dass er eine Stirnfläche hat, die größer als der Querschnitt der Öffnung durch die das Getränk gezapft wird ist, so dass der Ventilkörper von der Unterseite angeordnet werden kann, d. h., der von den Sockeln entfernt liegenden Seite, und beispielsweise durch eine Feder gegen den um diese Öffnung herum ausgebildeten Ventilsitz gedrückt werden kann. Auf diese Art und Weise kann ein in die geschlossene Position vorgespanntes Ventil einfach erreicht werden, wobei dieses Ventil darüber hinaus leicht zu montieren ist. Der Ventilkörper kann beispielsweise durch ein Tauchrohr oder dergleichen einfach verschlossen werden.
- In einer Ventilanordnung gemäß der Erfindung ist vorzugsweise um den zweiten Sockel herum ein dritter Sockel bereitgestellt, der auf der Außenseite mit einer ersten Kupplungseinrichtung zum Zusammenwirken mit einer komplementären Einrichtung in dem Behälter versehen ist, während die zweite Kupplungseinrichtung zum Ankoppeln mit dem Anschlussteil bereitgestellt ist. Die erste Kupplungseinrichtung ist beispielsweise ein Gewindeanschluss, Teil eines Bajonettverschlusses oder dergleichen. In einem solchen Ausführungsbeispiel kann die Ventilanordnung einfach in dem Behälter, beispielsweise in dem Stutzen davon, befestigt werden, während das Anschlussteil ebenso einfach eingepasst werden kann. Insbesondere kann die Ventilanordnung vor dem Füllen des Behälters eingepasst werden und das Anschlussteil danach. Zusammen mit dem Anschlussteil kann dann ebenso ein Zapfelement eingepasst werden.
- Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Anordnung einer erfindungsgemäßen Ventilanordnung und eines Anschlussteils zum Anschließen daran, die durch die Merkmale des Anspruchs 9 gekennzeichnet ist.
- Eine derartige Anordnung bietet den Vorteil, dass ein Behälter besonders einfach aufgebaut werden kann, insbesondere ein Typ, bei dem der Behälter einen Beutel enthält, und ermöglicht, dass die Ventilanordnung vorzugsweise zusammen mit dem Innenbeutel eingepasst wird und dass der Innenbeutel einfach gefüllt werden kann, wonach das Anschlussteil, in dem ein Zapfelement enthalten ist, eingepasst werden kann. Das Anschlussteil, insbesondere das Zapfelement, bietet in angeschlossenem Zustand anschließend die Möglichkeit, das Getränkeventil zu betätigen, während die genannte Kammer beim Platzieren des Anschlussteils gebildet wird. Das Anschlussteil liegt wenigstens flüssigkeitsdicht an dem Sockel an, insbesondere an der Innenseite davon und vorzugsweise durch einen geringfügig elastischen Rand. Auf diese Art und Weise wird eine bewegbare Abdichtung zwischen dem Zapfelement und dem Sockel einfach erreicht. Der Durchlasskanal des Zapfelementes kann dann einfach von relativ dünner Konstruktion sein, so dass das Getränk mit einer kleineren Durchflussgeschwindigkeit, wenigstens durch eine kleinere Öffnung als die Öffnung durch die der Innenbeutel gefüllt wird, abgegeben werden kann. Auf diese Art und Weise kann ein vorteilhaftes Zapfverhalten einfach erreicht werden.
- Die Erfindung betrifft des Weiteren einen durch die Merkmale nach Anspruch 15 gekennzeichneten Behälter, der mit einem Innenbeutel zum Aufnehmen von Getränken, insbesondere von kohlensäurehaltigen Getränken, wie zum Beispiel Bier, ausgerüstet ist.
- Ein derartiger Behälter ist insbesondere zur Verwendung mit einer erfindungsgemäßen Ventilanordnung oder in einer erfindungsgemäßen Anordnung geeignet.
- Bei einem Verfahren zur Verwendung eines Behälters mit einer erfindungsgemäßen Anordnung, wird bei an der Ventilanordnung befestigtem Innenbeutel die Ventilanordnung in einem Stutzen des Behälters befestigt, wonach bei abgenommenem Anschlussteil der Innenbeutel durch die Ventilanordnung hindurch entlang dem Getränkeventil gefüllt wird, wonach bei geschlossenem Getränkeventil das Anschlussteil an der Ventilanordnung und/oder an dem Behälter befestigt wird.
- Der Behälter wird nach dem Einpassen des Anschlussteils in einer Zapfvorrichtung angeordnet und anschließend zwischen den Innenbeutel und den diesen umgebenden Behälter durch die wenigstens eine Gasdurchlassöffnung ein Gas zum Komprimieren des Innenbeutels eingeführt wird, dadurch das in dem Innenbeutel vorhandene Getränk nach Öffnung des Getränkeventils verdrängend.
- Ein derartiges Verfahren stellt den Vorteil bereit, dass der Innenbeutel relativ schnell und einfach entlang dem Getränkeventil gefüllt werden kann, während der Gegendruck in dem Raum zwischen dem Innenbeutel und den ihn umgebenden Behälter einfach kontrolliert werden kann, während das Anschlussteil daraufhin, um den Behälter geeignet zur Verwendung in einer Zapfvorrichtung zu machen, einfach angeordnet werden kann.
- Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele einer Ventilanordnung, einer Behälteranordnung und eines Verfahrens gemäß der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, wobei in den Zeichnungen
-
1 eine seitliche Schnittansicht einer Ventilanordnung gemäß der Erfindung mit dem teilweise eingezeichneten Innenbeutel zeigt, -
2 eine Zapfventilanordnung in der Draufsicht zeigt, -
3 die Zapfventilanordnung in einer seitlichen Schnittansicht entlang der Linie III-III aus1 zeigt, -
4 die Zapfventilanordnung gemäß der Erfindung befestigt in einem Behälter mit einem zugehörigem Anschlussteil zeigt, -
5 in einer seitlichen Schnittansicht ein alternatives Ausführungsbeispiel einer Ventilanordnung gemäß der Erfindung in einem Behälter befestigt zeigt, -
6 vergrößert ein Gasventil für eine Ventilanordnung gemäß der Erfindung zeigt, -
7 einen durch 2-Komponenten-Injektion geformten Ventilkörper zeigt und -
8 ein Detail des Ventilgehäuseteils ohne Öffnung zeigt. - In dieser Beschreibung haben dieselben oder entsprechende Teile dieselben oder entsprechende Referenzziffern.
- In dieser Beschreibung werden beispielhafte Ausführungsbeispiele zur Verwendung mit kohlensäurehaltigen Getränken, insbesondere mit Bier, beschrieben.
- Es versteht sich jedoch, dass eine solche Anordnung ebenso für andere Fluids verwendet werden kann. In den gezeigten beispielhaften Ausführungsbeispielen wird ein Behälter in der Form eines Behältertyps, der einen Beutel enthält, d. h., mit einem relativ steifen Außenbehälter und einem elastischen Innenbeutel gezeigt. Es versteht sich jedoch, dass der Ausdruck „Behälter" in dieser Anmeldung so zu verstehen ist, dass er wenigstens ebenso Behälter des Typs Bag-in-Box und Bag-in-Bag umfasst. Eine Anordnung gemäß der Erfindung kann beispielsweise in einer Zapfvorrichtung, wie in der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung NL 1019054 beschrieben, verwendet werden. Eine solche Anordnung kann jedoch ebenso in anderen Zapfvorrichtungen verwendet werden, solange Letztere mit geeigneten Verbindungseinrichtungen für Druckgas und für den Zapfschlauch des Getränks ausgerüstet sind.
- Eine Ventilanordnung gemäß
1 umfasst ein Gehäuse2 von im Wesentlichen zylindrischer Form, in das ein hohler zylindrischer Ventilkörper4 mit einer Stirnwand5 aufgenommen wird. Die Stirnwand5 bildet eine Verschlussfläche eines Getränkeventils6 . Das Gehäuse2 umfasst einen Bund7 auf dem ein Flansch8 bereitgestellt ist, wobei auf dem Flansch8 der Innenbeutel9 des Behälters des Typs Bag-in-Container (im Folgenden als Behälter bezeichnet) befestigt ist. Von der Unterseite des Bundes7 in der1 erstreckt sich ein erster rohrförmiger Teil10 , in dem der Ventilkörper4 aufgenommen ist. Von der von dem Bund7 entfernt liegenden Seite ist in dem rohrförmigen Teil10 mit Überständen16 , die sich in Aussparungen14 erstrecken, ein Verschlusskörper12 befestigt, wobei der Verschlusskörper12 auf der dem Ventilkörper4 zugewandten Seite mit einem Stützelement18 versehen ist, das mit einem Mittelteil20 und mit einer Anzahl von Speichen22 , zwischen denen Durchlassöffnungen24 bereitgestellt sind, versehen ist. Ein Steigrohr (Tauchrohr)26 ist in den Verschlusskörper12 eingeführt und erstreckt sich während der Anwendung bis zu einem Punkt, der nahe dem Boden28 des Innenbeutels9 ist. Die Unterseite des Tauchrohrs26 ist mit gatterförmigen Öffnungen30 versehen, so dass es durch den Innenbeutel28 nicht angesperrt werden kann. Auf dem Stützelement18 , wenigstens jedoch auf den Speichen22 , liegt eine Feder32 auf, die schematisch durch ein Rechteck in Strichlinien dargestellt ist, die sich in den Ventilkörper4 erstreckt und den Ventilkörper4 gegen einen in dem Bund7 ausgebildeten Ventilsitz34 , der schräg ist und mit einem schrägen Teil36 der Verschlussfläche5 zusammenwirkt, vorspannt. In dem Bund7 ist eine Durchlassöffnung38 , die kleiner als die Stirnfläche des Ventilkörpers4 ist, bereitgestellt. - Der Ventilkörper
4 ist um seinen Außenumfang herum mit einer Anzahl von sich radial erstreckenden Rippen40 versehen, die den Ventilkörper4 an der Innenseite des ersten rohrförmigen Teils10 führen und darüber hinaus zwischen der Innenseite des rohrförmigen Teils10 und dem Ventilkörper4 Raum frei lassen, so dass bei offenem Getränkeventil6 , wodurch Raum zwischen der Verschlussfläche5 und dem Ventilsitz34 erzeugt wird, das Getränk von dem Tauchrohr26 entlang dem Ventilkörper4 durch die Durchlassöffnung38 strömen kann. In dem gezeigten beispielhaften Ausführungsbeispiel sind vier Rippen40 bereitgestellt, die sich parallel zur Längsrichtung des rohrförmigen Teils10 erstrecken. - Auf der Seite des Bundes
7 , die von dem ersten rohrförmigen Teil10 entfernt liegt, sind eine erste Einfassung42 , eine zweite Einfassung44 und eine dritte Einfassung46 bereitgestellt. Diese Einfassungen42 ,44 und46 erstrecken sich relativ zueinander und relativ zu der Durchlassöffnung38 und zu dem Ventilkörper4 konzentrisch. Die erste Einfassung42 umfängt die Öffnung38 in einem relativ kleinen Abstand und ist relativ hoch, wenigstens höher als die zweite und dritte Einfassung44 und46 . Die Längskante47 , die von dem Bund7 entfernt liegt, ist nach innen in Richtung auf die Öffnung38 schräg und nach außen in Richtung auf die zweite Einfassung44 schräg. - Die zweite Einfassung
44 ist relativ niedrig, wenigstens niedriger als die dritte Einfassung46 , und umfängt die erste Einfassung42 in einem Abstand. Zwischen der ersten Einfassung und der zweiten Einfassung42 und44 ist eine Bodenwand48 bereitgestellt. Die dritte Einfassung46 ist entlang der Oberkante davon mit einem sich nach außen erstreckenden Flansch49 versehen und darüber hinaus auf der Außenseite mit einem Schraubgewinde50 versehen. - Auf der Innenseite der dritten Einfassung
46 sind Eingreifrippen52 für Werkzeuge, mit denen die Ventilanordnung1 in den Stutzen des Behälters geschraubt oder aus diesem herausgeschraubt werden kann, bereitgestellt. Es versteht sich, dass für diesen Zweck auch andere Einrichtungen bereitgestellt werden können. - Von der Bodenwand
48 erstrecken sich Öffnungen54 durch den Bund7 , die über dem Flansch8 , wenigstens über dem Innenbeutel9 , enden. In der Draufsicht der2 sind neun derartiger Durchlässe bereitgestellt, es versteht sich jedoch, dass jede erwünschte Anzahl von Durchlässen und ebenso beispielsweise nur einer verwendet werden kann. - In der
1 wird die Ventilanordnung in geschlossenem Zustand gezeigt. In diesem geschlossenem Zustand kann das Getränkeventil5 durch das Pressen des Ventilkörpers4 nach unten, gegen die Federkraft der Feder32 weg von der Durchlassöffnung38 , geöffnet werden, so dass das Getränk durch den Ventilkörper4 hindurchströmen kann. Während des Füllens des Innenbeutels9 kann der Ventilkörper4 relativ weit von dem Ventilsitz34 weg gepresst werden, um einen großen Durchlass zu erreichen. Während der Abgabe des Getränks muss der Ventilkörper4 etwas nach unten gedrückt werden. Für diesen Zweck kann eine relativ kleine Kraft ausreichend sein. - Die
4 zeigt eine seitliche Teilschnittansicht einer Ventilanordnung1 gemäß der1 in einem beispielsweise aus Kunststoff oder Metall hergestellten Behälter55 . Die Ventilanordnung wurde durch das Außengewinde50 in ein passendes Gewinde in einem Stutzen56 des Behälters55 geschraubt, so dass sich der Flansch49 außerhalb des Stutzens56 erstreckt. Ein Anschlussteil57 wurde mittels Schnappverbindern58 oder gleichartigen Klemmeinrichtungen auf dem Flansch49 befestigt. Wahlweise können zur weiteren Sicherung des Anschlussteils57 auf dem Behälter55 , insbesondere auf einem darauf befestigten Bund60 , weitere Schnappeinrichtungen59 bereitgestellt werden. - Das Anschlussteil
57 umfasst einen Boden61 und eine senkrechte Längswand62 , in der ein Zapfschlauch63 , der einen knieförmigen Zapfteil64 hat, verriegelt werden kann. Dieser Schlauch63 ist vorzugsweise im Wesentlichen flexibel und von einer solchen Länge, dass das Element64 nach außerhalb des Anschlussteils57 versetzt werden kann, beispielsweise um mit einem Hahn einer geeigneten Zapfvorrichtung zusammenzuwirken. - In dem Boden
61 ist eine erste Öffnung65 durch die sich ein Zapfelement66 , das im Wesentlichen knieförmig ist, erstreckt, bereitgestellt, wobei der Schlauch63 in einem ersten Schenkel67 davon befestigt ist. Der zweite Schenkel68 erstreckt sich annähernd vertikal und ist an seinem freien Ende mit einer Anzahl von Schenkeln68 mit Durchlassöffnungen69 dazwischen versehen, so dass, wenn die Schenkel68 auf der Abschlussfläche5 des Ventilkörpers4 aufliegen und der Ventilkörper4 mit dem Zapfelement66 aus der in der4 abgebildeten Position etwas nach unten bewegt wird, das Getränk durch das Zapfrohr26 entlang dem Ventilkörper durch die Öffnungen69 in den Kanal70 des Zapfelementes66 strömen kann, wie durch die gepunkteten Pfeile P1 in der4 dargestellt. Anschließend kann das Getränk durch den Schlauch63 und das Element64 aus dem Kanal70 gezapft werden. - An dem zweiten Schenkel
68 davon ist das Zapfelement66 mit einem sich nach außen erstreckenden flexiblen Bund71 versehen, der in einem gewissen Ausmaß nach unten abgeschrägt ist und bei geringfügiger elastischer Verformung an der Innenseite72 des ersten Sockels42 anliegt. Im Ergebnis wird eine gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen dem zweiten Schenkel68 und dem ersten Sockel42 erreicht. Dieser Bund71 , wenigstens die Abdichtung, kann selbstverständlich auch in einer anderen Art und Weise, beispielsweise durch einen O-Ring, erreicht werden. - Um die erste Öffnung
65 herum ist der Boden61 mit einem sich nach unten erstreckenden ersten Bund73 versehen, der während der Anwendung, an der Außenseite des ersten Sockels42 anliegt, während ein zweiter Bund74 , der an der Innenseite des zweiten Sockels44 anliegt, bereitgestellt ist. Auf diese Art und Weise wird eine gasdichte Kammer75 jeweils zwischen der ersten Einfassung42 , der zweiten Einfassung44 , dem ersten Bund73 , dem zweiten Bund74 und der Bodenwand48 und dem Boden61 erhalten, wobei die Kammer75 mit den Durchlasskanälen54 in offener Verbindung ist. In dem Boden61 ist neben der ersten Öffnung65 eine zweite Öffnung76 bereitgestellt, durch die sich ein trichterförmiger Gaskanal77 , der an der Unterseite der Kammer75 endet, erstreckt. Während der Anwendung kann eine Gaszuführleitung mit dem trichterförmigem Teil78 des Gaskanals77 verbunden werden, so dass durch den trichterförmigen Gaskanal77 , die Kammer75 und die Durchlasskanäle54 Druckgas zwischen den Behälter55 und den Innenbeutel9 eingelassen werden kann, wie schematisch durch die gepunkteten Pfeile P2 in der4 dargestellt. Vorzugsweise ist der trichterförmige Teil78 flexibel ausgelegt, so dass einfaches Anschließen erreicht werden kann. - Eine Anordnung gemäß der Erfindung kann wie folgt verwendet werden.
- Der Innenbeutel
9 wird um den rohrförmigen Teil10 und das Tauchrohr10 gewickelt, wonach die Ventilanordnung mit dem Innenbeutel nach vorn so weit in den Stutzen56 des Behälters55 geschraubt wird, dass der Flansch49 annähernd an dem Stutzen56 anliegt. Danach wird mit einem dafür geeigneten Füllkopf (nicht gezeigt) das Getränk entlang dem Getränkeventil4 in den Innenbeutel9 eingelassen, dadurch der Innenbeutel in Richtung nach außen verdrängend, wodurch durch die Durchlasskanäle54 Luft entweichen kann. Der Ventilkörper4 kann durch den Füllkopf weg gedrängt werden, kann jedoch ebenso durch den Flüssigkeitsdruck gegen die Federkraft weg gedrängt werden. Wenn der Druck auf den Ventilkörper4 aufgehoben ist, beispielsweise, wenn der Innenbeutel9 voll ist, wird er sich automatisch schließen. Als Nächstes wird das Anschlussteil57 mittels der Schnappverbindungen58 davon so über den Flansch49 gepresst, dass die erwünschte Abdichtung zwischen den zwei Sockeln42 und44 und den Bünden73 und74 erhalten wird. Der Behälter ist dann zur Verwendung bereit. - Vor der Verwendung wird der Behälter in eine geeigneten Zapfvorrichtung gesetzt, das Zapfelement
64 wird in einen Hahn gelegt oder an diesen angeschlossen und eine Gaszuführleitung wird an den Gaskanal77 angeschlossen, wonach das Zapfelement 66 zum Zapfen des Getränks nach unten gepresst wird. Durch den Druckaufbau in dem Raum80 zwischen dem Innenbeutel9 und dem Behälter55 wird der Innenbeutel9 nach innen unter Druck gesetzt, so dass das Getränk bei offenem Getränkeventil4 durch das Tauchrohr26 entlang dem Getränkeventil4 durch den Schlauch63 gezwungen wird, so dass es gezapft werden kann. Möglicherweise sollte für diesen Zweck der Hahn der Zapfvorrichtung geöffnet sein. - In dem gezeigten beispielhaften Ausführungsbeispiel ist der erste Sockel
42 relativ hoch und der zweite Sockel relativ niedrig, so dass das Platzieren des Anschlussteils relativ einfach möglich ist. Darüber hinaus wird dadurch eine relativ große Länge gewonnen, über die in Bezug auf die Kante71 eine bewegbare Abdichtung erreicht werden kann. Dies bedeutet einen relativ großen Hub für das Zapfelement66 . - Die
5 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel einer Ventilanordnung1 gemäß der Erfindung, die in einem Behälter55 angeordnet ist. Diese Figur ist mit der4 vergleichbar. Dieselben Teile haben dieselben Referenzziffern. - Die
5 wird hier nur insofern wie sie sich von dem Ausführungsbeispiel der4 unterscheidet erörtert. - In diesem Ausführungsbeispiel wurde der elastische Bund
71 , der in der4 gezeigt wird, durch einen O-Ring71A , beispielsweise einen O-Gummiring oder dergleichen, der eine Abdichtung an der Einfassung42 erreicht, ersetzt. In diesem Ausführungsbeispiel wird das Gehäuse entlang der Trennungslinie Q in zwei Teile aufgeteilt. Im Ergebnis umfasst das Ventilgehäuse2 einen im Wesentlichen zylindrischen Teil Q1, der den rohrförmigen Teil10 , den Bund7 und die innere Einfassung42 mit dem Ventilsitz34 umfasst. Der zweite, obere Teil Q2 umfasst die kanalförmigen Öffnungen54 und die beiden äußeren Einfassungen44 und46 und auch den Flansch49 . Die beiden Teile Q1 und Q2 wurden, beispielsweise durch Kleben, Schweißen oder dergleichen, insbesondere Reibungsschweißen, so aneinander befestigt, dass sie einen gasdichten Verschluss bilden. - Die
8 zeigt, in einem gewissen Ausmaß vergrößert, schematisch einen Teil des oberen Teils Q2 des Gehäuses2 von dem unteren Teil Q1 gelöst. Klar zu sehen ist die Öffnung90 durch die die erste Einfassung42 angemessen so eingeführt werden kann, dass die Unterseite81 auf der Oberseite des Flansches7 aufliegen kann. Gezeigt wird ein einzelner Durchlass54 durch den während der Anwendung Gas strömen kann, wobei der Durchlass54 einen horizontalen Teil54A umfasst. Dies erbringt den Vorteil, dass zu jeder Zeit eine Situation, in der der Durchlass54 oder jeder Durchlass54 durch den Beutel9 abgesperrt werden kann, verhindert wird. Es versteht sich, dass das Bilden des Gehäuses2 in zwei Teilen Q1 und Q2 unter dem Gesichtspunkt der Fertigung vorteilhaft ist. - In dem in der
5 gezeigten Ausführungsbeispiel verjüngt sich der Flansch8 in der Richtung nach außen etwas, was unter dem Gesichtspunkt der Thermik vorteilhaft ist, wenn der Beutel beispielsweise durch Heißklebung, Heiß-Bonding oder dergleichen darauf befestigt wird. - Die
7 zeigt einen Ventilkörper4 , der auf der Oberseite5 mit einer relativ weichen Abdeckung5A , beispielsweise aus Weichkunststoff oder Gummi, versehen ist. Vorzugsweise wurde der Ventilkörper durch 2-Komponenten-Injektion geformt. Die relativ weiche Abdeckung5A wird eine angemessene Abdichtung an dem Ventilsitz36 bereitstellen. - Die
5 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel der zweiten Öffnung76 , in der in diesem Ausführungsbeispiel ein Ventilkörper82 aufgenommen wird. In der6 wird etwas vergrößert die zweite Öffnung76 mit dem Ventilkörper82 darin dargestellt. - In diesem Ausführungsbeispiel ist der trichterförmige Teil
78 als ein Einsatz in die Öffnung76 eingepasst und dämmt dadurch den Ventilkörper82 ein. Der trichterförmige Körper78 umfasst eine Bodenwand78A mit einer mittigen Öffnung78B , wobei diese Öffnung kleiner als das proximale Ende88 des Ventilkörpers82 ist. Die Axiallänge S des Ventilkörpers82 ist so gewählt, dass er sich zwischen der Bodenwand78B und einer gegenüberliegenden Stirnwand84 der Öffnung76 in der Axialrichtung etwas bewegen kann. Der Ventilkörper84 ist von relativ dünner Konstruktion und mit einem schrägen sich nach außen erstreckenden Sockel85 versehen, der geringfügig kegelstumpfförmig ist, und dessen breiterer Teil der Bodenwand78A abgewandt ist. In der Wand86 , die die Öffnung76 umfängt, ist auf der Innenseite eine Umfangsnut87 , angrenzend an die freie Längskante des Sockels85 , wenn der Ventilkörper82 in der unteren Position ist, bereitgestellt, wie in der6 gezeigt. Der Durchmesser D1 des Sockels85 ist geringfügig größer als der Innendurchmesser der Wand86 , jedoch geringfügig kleiner als der größte Durchmesser der Nut87 . Deshalb wird, wenn der Ventilkörper82 nach oben bewegt wird, bis das Ende83 an der Bodenwand78A ist, anschließend der Sockel85 in abdichtendem Eingriff mit der Innenseite der Wand86 sein, so dass aus dem Raum80 , wenigstens jedoch der Kammer75 , kein Gas entlang dem Ventilkörper82 zurückströmen kann, dies um so weniger, da der Ventilkörper82 die Öffnung78B im Wesentlichen absperren wird. Die Verwendung eines solchen Ventilkörpers82 kann den Vorteil bieten, dass beim Entnehmen des Behälters55 aus einer Zapfvorrichtung der Ventilkörper82 schließen wird und dadurch verhindert, dass Gas aus dem Raum80 ausströmt und infolgedessen der Druck in dem Raum beachtlich vermindert wird. Auf diese Art und Weise bleibt die Qualität des Getränks in dem Beutel9 noch besser erhalten. - In dem in der
5 gezeigten Ausführungsbeispiel könnte der Beutel9 mittels der Kante davon zwischen den beiden Teilen Q1 und Q2 aufgenommen werden, was zu einer besseren Abdichtung führen kann. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel wurde der Beutel9 jedoch auf dem Flansch8 , außerhalb des zweiten Teils Q2 befestigt. In dieser Art und Weise kann ebenfalls eine angemessene Abdichtung erreicht und erhalten werden. - Es versteht sich, dass Kombinationen von Teilen der verschiedenen gezeigten Ausführungsbeispiele ebenso als hierin dargestellt zu betrachten sind und infolgedessen unter den Schutzanspruch der Erfindung fallen.
- Die Erfindung ist in keiner Art und Weise auf die in der Beschreibung beschriebenen und in den Zeichnungen gezeigten beispielhaften Ausführungsbeispiele begrenzt. Innerhalb des durch die Ansprüche dargelegten Schutzanspruchs der Erfindung sind viele Änderungen möglich. So können beispielsweise die Durchlasskanäle an verschiedenen Positionen bereitgestellt werden, die Ventilanordnung kann aus verschiedenen Teilen zusammengebaut werden, der Ventilkörper kann vorgespannt werden und auf verschiedene Arten ausgelegt sein und die Sockel können anders als konzentrisch angeordnet werden. Letzteres kann beispielsweise dann vorteilhaft sein, wenn eine spezielle Ausrichtung erwünscht ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel wurde keine Ausrichtungsrichtung der Ventilanordnung relativ zu dem Anschlussteil beansprucht, wodurch das Anordnen weiter vereinfacht wird. Das Anschlussteil kann selbstverständlich eine Vielzahl von Formen haben und in jedem erwünschten Material ausgeführt sein. In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Ventilanordnung sind der zweite und der dritte Sockel in einem ersten Gehäuseteil mit einer ersten mittigen Öffnung durch die dieser erste Gehäuseteil über dem ersten Sockel auf dem Bund
7 , beispielsweise durch Reibungsschweißen, Pressschweißen, Kleben oder dergleichen, befestigt wurde, enthalten. - Diese und viele vergleichbare Änderungen sind so zu verstehen, dass sie unter den durch die Ansprüche dargelegten Schutzanspruch der Erfindung fallen.
Claims (15)
- Ventilanordnung für einen Behälter in dem ein Innenbeutel zum Aufnehmen von Getränken, insbesondere von mit Kohlensäure versetzten Getränken, wie zum Beispiel Bier, bereitgestellt ist, wobei ein Getränkeventil bereitgestellt ist, das auf der dem Innenbeutel zugewandten Seite mit einer Verbindung mit dem Innenraum des Beutels versehen ist und auf der gegenüberliegenden Seite mit Einrichtungen zum Betätigen des Getränkeventils durch eine Zapfvorrichtung, in die der Behälter aufgenommen werden kann, versehen ist, wobei das Getränkeventil auf der gegenüberliegenden Seite von einer senkrecht stehenden ersten Einfassung, die gasdicht ist, umgeben ist, während entlang der Außenseite der ersten Einfassung in einem Abstand davon eine zweite Einfassung, die ebenso gasdicht ist, angeordnet ist, während zwischen der ersten und zweiten Einfassung eine Bodenwand mit wenigstens einer Gasdurchlassöffnung, die während der Verwendung mit dem zwischen dem Innenbeutel und einem den Innenbeutel umgebenden Behälter eingeschlossenen Raum in Verbindung ist, bereitgestellt ist, die Anordnung derartig ist, dass während der Anwendung ein Bund eines Anschlussteils gasdicht und flüssigkeitsdicht an der zweiten Einfassung anliegt, während ein Zapfelement gasdicht und flüssigkeitsdicht an der ersten Einfassung anliegt, so dass zwischen den zwei Einfassungen eine Kammer gebildet ist, durch die Druckgas separat von dem Getränk durch die wenigstens eine Gasdurchlassöffnung gezwungen werden kann.
- Ventilanordnung nach Anspruch 1, wobei die erste Einfassung höher als die zweite Einfassung ist.
- Ventilanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die erste und zweite Einfassung in Beziehung zu dem Getränkeventil konzentrisch angeordnet sind.
- Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Getränkeventil einen Ventilkörper mit einer der ersten Einfassung zugewandten Stirnfläche, die größer als die Querschnittsfläche des durch die erste Einfassung eingeschlossenen Kanals ist, umfasst und wobei das dem Ventilkörper zugewandte Ende der ersten Einfassung einen Ventilsitz für den Ventilkörper definiert.
- Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Getränkeventil einen Ventilkörper umfasst, der in die Richtung auf einen Ventilsitz, der an das untere Ende der ersten Einfassung angrenzend, in einem röhrenförmigen Körper, der den Ventilkörper umgibt und an die erste Einfassung wenigstens an der Bodenwand anschließt, definiert ist, vorgespannt ist, wobei der Ventilkörper Abstandshaltereinrichtungen zum Bilden von Durchlassöffnungen zwischen dem Ventilkörper und dem röhrenförmigen Körper wenigstens dann, wenn das Getränkeventil geöffnet ist, umfasst.
- Ventilanordnung nach Anspruch 5, wobei der Ventilkörper durch Federeinrichtungen vorgespannt wird, die auf einem Verschlusselement, das von dem Ende, das der ersten Einfassung gegenüberliegend angeordnet ist, in den röhrenförmigen Körper eingepasst und darin befestigt wurde, getragen werden.
- Ventilanordnung nach Anspruch 6, wobei das Verschlusselement durch elastische Überstände, die in Öffnungen eingreifen, befestigt wurde.
- Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei um die zweiten Einfassung herum, auf der von der ersten Einfassung entfernt liegenden Seite, eine dritte Einfassung bereitgestellt ist, die auf der Außenseite davon mit einer ersten Kupplungseinrichtung zum Zusammenwirken mit der komplementären Einrichtung in dem Behälter, insbesondere mit Gewinde- oder Bajonetteinrichtungen, und mit zweiten Kupplungseinrichtungen zum Koppeln mit dem Anschlussteil versehen ist.
- Anordnung einer Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche und eines Anschlussteils zum Koppeln daran, wobei das Anschlussteil auf einer ersten Seite davon mit einem Bund, der im Zustand der Anwendung gasdicht und flüssigkeitsdicht an der zweiten Einfassung anliegt, versehen ist, während in dem Bund ein Zapfelement, das sich bis zu der zweiten Seite des Anschlussteils erstreckt und in der Richtung des Getränkeventils relativ zu dem Bunde bewegbar ist, angeordnet ist, das Zapfelement im Wesentlichen hohl ist und auf der zweiten Seite mit einem Zapfschlauch oder einem Zapfrohr gekoppelt ist und auf der ersten Seite mit einer Anschlusskante, die gasdicht und flüssigkeitsdicht mit der ers ten Einfassung zusammenwirken kann, versehen ist, während sich von der zweiten Seite des Anschlussteils ein Gaskanal erstreckt, der in eine Kammer, die während der Anwendung zwischen erster Einfassung, zweiter Einfassung, der Bodenwand und dem Anschlussteil eingeschlossen ist, reicht, so dass durch diesen Gaskanal Druckgas durch die wenigstens eine Gasdurchlassöffnung gezwungen werden kann, während das Getränkeventil durch das Pressen des Zapfelementes nach unten gegen das Getränkeventil zum Abgeben des Getränks durch das Zapfelement und den Zapfschlauch oder das Zapfrohr geöffnet werden kann.
- Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, wobei der Gaskanal auf der zweiten Seite neben einer Durchlassöffnung, durch die sich das Zapfelement erstreckt, endet.
- Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, wobei das Zapfelement auf der ersten Seite mit einer geringfügig elastischen Kante, die abdichtend an der Innenseite des ersten Sockels anliegt, versehen ist und sich diese Kante in einem gewissen Ausmaß nach außen erstreckt.
- Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei das Anschlussteil innerhalb des Bundes einen zweiten Bund um das Zapfelement herum umfasst und der zweite Bund mit der obere Längskante und/oder der Außenseite des ersten Sockel in abdichtendem Eingriff ist.
- Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei das Anschlussteil eine Kammer, in die der Zapfschlauch oder das Zapfrohr aufgenommen werden kann, umfasst.
- Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei das Anschlussteil zum Befestigen des Anschlussteils an der Ventilanordnung mit Gegenkupplungseinrichtungen zum Koppeln mit zweiten Kupplungseinrichtungen, die auf einem dritten Sockel der Ventilanordnung bereitgestellt sind, versehen ist.
- Behälter, in dem ein Innenbeutel zum Aufnehmen von Getränken, insbesondere von mit Kohlensäure versetzten Getränken, wie zum Beispiel Bier, bereitgestellt ist, in dem eine Ventilanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder eine Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 14 bereitgestellt ist.
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