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DE20219025U1 - Golf-Trainingsgerät - Google Patents

Golf-Trainingsgerät

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Publication number
DE20219025U1
DE20219025U1 DE20219025U DE20219025U DE20219025U1 DE 20219025 U1 DE20219025 U1 DE 20219025U1 DE 20219025 U DE20219025 U DE 20219025U DE 20219025 U DE20219025 U DE 20219025U DE 20219025 U1 DE20219025 U1 DE 20219025U1
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DE
Germany
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golf
training device
golf training
orientation rod
drawer
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20219025U
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English (en)
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to PCT/EP2003/011122 priority patent/WO2004052475A1/de
Priority to AU2003278055A priority patent/AU2003278055A1/en
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/36Training appliances or apparatus for special sports for golf
    • A63B69/3676Training appliances or apparatus for special sports for golf for putting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B67/00Sporting games or accessories therefor, not provided for in groups A63B1/00 - A63B65/00
    • A63B67/02Special golf games, e.g. miniature golf ; Putting tracks therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)

Description

Eingereichte Fassung
GRÜNECKER KINKELDJeJ* STQCK'I^A'IfJ 8j ijC'r+V^AliHÄÄjSSER
ANWALTSSOZIETÄT
GKS & S LEISTIKOWSTRASSE 2 D-14050 BERLIN GERMANY
RECHTSANWÄLTE LAWYERS
MÜNCHEN
DR. HELMUT EICHMANN
GERHARD BARTH
DR. ULRICH BLUMENRÖDER, LLM.
CHRISTA NIKLAS-FALTER
DR. MAXIMILIAN KINKELDEY, LL. M.
SONJA SCHÄFFLER
DR. KARSTEN BRANDT
ANJA FRANKE, LLM.
UTE STEPHANI
DR. BERND ALLEKOTTE, LLM.
DR. ELVIRA PFRANG, LL M.
PATENTANWÄLTE EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
MÜNCHEN
DR. HERMANN KINKELDEY PETER H. JAKOB WOLFHARD MEISTER HANS HILGERS DR. HENNING MEYER-PLATH ANNEUE EHNOLD THOMAS SCHUSTER DR. KLARA GOLDBACH MARTIN AUFENANGER GOHFRIED KLITZSCH DR. HEIKE VOGELSANG-WENKE REINHARD KNAUER DIETMAR KUHL DR. FRANZ-JOSEF ZIMMER BETTINA K. REICHELT DR. ANTON K. PFAU DR. UDO WEIGELT RAINER BERTRAM JENS KOCH, M.S. (U of PA) M.S.
BERND ROTHAEMEL DR. DANIELA KINKELDEY DR. MARIA ROSARIO VEGA LASO THOMAS W. LAUBENTHAL
PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
BERLIN
PROF. DR. MANFRED BÖNING DR. PATRICK ERK, M.S. (MIT)
KÖLN
DR. MARTIN DROPMANN
CHEMNITZ
MANFRED SCHNEIDER
OF COUNSEL PATENTANWÄLTE
AUGUST GRÜNECKER DR. GUNTER BEZOLD DR. WALTER LANGHOFF
PATMARK®
IHR ZEICHEN/YOUR REF.
UNSER ZEICHEN / OUR REF.
G 4881-085/es DATUM / DATE
06.12.2002
Deutsche Gebrauchsmusteranmeldung "Golf-Trainingsgerät"
-ALFRED SOELLINGER
DAFFINGERSTR. 8
LEONDING
OESTERREICH
GRÜNECKER KINKELDEY
STOCKMAIR & SCHWANHÄUS«*^ J···
LEISTIKOWSTRASSE 2 JJJ**
D-14050 BERLIN ·..· J...
GERMANY
TEL +49 30 3 05 10.29 DEUTSCHE BANK MÜNCHEN No. 17 51734 BLZ 700 700 ' SWIFT: DEUTDE MM
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GOLF-TRAININGSGERAT
Die Erfindung betrifft ein Golf-Trainingsgerät zum Üben des Puttens mit wenigstens einer horizontal ausgerichteten Orientierungsstange und einer an der Orientierungsstange anbringbaren Zieleinheit, die einen Durchlass mit einer lichten Weite von mindestens einem Golfballdurchmesser ausbildet.
Beim Golfspiel ist insbesondere das Putten sehr schwierig, da es einen präzisen Bewegungsablauf erfordert. Beim Putten muss der Ball über eine geringe Distanz in das Golfloch gebracht („geputtet") werden. Dabei wird keine Schlagbewegung sondern eher eine Schiebebewegung vom Golfspieler mit einem speziellen Schläger, dem sogenannten Putter, durchgeführt. Der Putter weist eine im Wesentlichen ebene bis leicht konvex gekrümmte Schlagfläche auf und muss beim Putten parallel zum Boden exakt in Richtung des Loches geführt werden.
Um diese Bewegung zu üben, sind im Stand der Technik eine Reihe von Golf-Trainingsgeräten bekannt. Diese Golf-Trainingsgeräte weisen eine horizontale Orientierungsstange auf, die parallel zur Schlaglinie des Golfballes vom Abschlagpunkt zum Loch gelegt wird und eine Zielhilfe für den übenden Golfspieler darstellt. Die Orientierungsstange dient zum einen als Orientierung für die Schlagbewegung, bei der der übende Golfspieler den Putterkopf möglichst parallel zur Orientierungsstange führt. Andererseits dient die Orientierungsstange als visuelle Hilfe, mit der die Bewegungsrichtung des Golfballes in Richtung des Loches angezeigt wird.
Um die Genauigkeit beim Putten zu erhöhen, weisen die bekannten Golf-Trainingsgeräte einen Durchlass auf, der üblicherweise in einer Platte ausgeformt ist. Passiert der Golfball den Durchlass, ohne anzuecken, dann wurde der Schlag erfolgreich ausgeführt, der Ball rollt weiter ins Loch. Durch einen solchen Durchlass kann ein Golfspieler das Putten auch ohne ein Loch üben.
Nachteilig bei den herkömmlichen Golf-Trainingsgeräten ist, dass sie oftmals eine zu starke visuelle Unterstützung des Spielers bieten, so dass sich der Spieler beim Spiel auf dem Golfplatz ohne Golf-Trainingsgeräte unerwartet schwer tut, obwohl er das Putten geübt hat.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Golf-Trainingsgerät zu schaffen, das es ermöglicht, das Putten unter möglichst realistischen Bedingungen zu üben.
Diese Aufgabe wird für ein Golf-Trainingsgerät der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Durchlass links und rechts von zwei im Wesentlichen senkrechten Zapfenelementen begrenzt ist, die sich von der Zieleinheit nach unten erstrecken.
Diese Lösung ist einfach und ermöglicht das Üben des Puttens durch einfachste konstruktive Mittel. Durch die Begrenzung des Durchlasses nur durch Zapfenelemente entsteht für den übenden Golfspieler kein visuelles Hindernis, wie es bei den aus dem Stand der Technik bekannten Platten mit Durchlass vorhanden ist. Im Gegensatz zu den Platten fallen die erfindungsgemäßen Zapfen optisch nicht ins Auge, so dass der übende Golfspieler lernt, sich hauptsächlich an der Lage des Loches mit seinem Schlag zu orientieren. Dennoch kann die Genauigkeit des Schlages sofort dadurch bestimmt werden, dass ein nicht exakt geschlagener Golfball an den Zapfen anschlägt und den Durchlass nicht passieren kann.
Ein positiver Nebeneffekt der einfachen Ausgestaltung liegt in dem verringerten Gewicht des Golf-Trainingsgeräts, da die Zapfen wesentlich leichter sind als die herkömmlichen Platten.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Zapfen biegeelastisch sind. Dabei kann die Biegeelastizität vorteilhaft so bemessen sein, dass bei den beim Putten üblichen Schlagkräften der Aufprall des Golfballes auf einen der Zapfen diesen biegeelastisch verformt. Diese Ausgestaltung erhöht das Erfolgserlebnis des übenden Golfspielers, da Bälle, die nur knapp den Durchlass verfehlen und gegen einen der Zapfen schlagen, den Zapfen nur auslenken und vom Zapfen wieder zurück in Richtung des Loches gefedert werden. Es können demnach bei dieser Ausgestaltung Bälle durch den Durchlass passieren und eingelocht werden, die bei starren Zapfen zurückprallen würden.
Je nach Trainingszustand des übenden Golfspielers wird er in der Lage sein, den Ball durch weitere oder engere Durchlässe zu bugsieren. Daher ist in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, dass die Zapfen in ihrem Abstand so veränderlich an
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der Zieleinheit anbringbar sind, dass die Weite des Durchlasses an den Trainingszustand des übenden Golfspielers angepasst werden kann.
Um den übenden Golfspieler eine weitere visuelle Orientierungshilfe für die Schlagrichtung zu bieten und um das Golf-Trainingsgerät optimal auf das Loch hin auszurichten, kann mittig zwischen den Zapfenelementen eine Markierung angebracht sein, die von oben, also aus der Position des übenden Golfspielers heraus, sichtbar ist. Diese Markierung kann durch einen Farbauftrag oder durch Einkerbungen oder Vorsprünge an der Zieleinheit ausgebildet sein.
Neben der Weite des Durchlasses kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung auch die Entfernung des Durchlasses vom Golfball beim Putten an den Trainingszustand des übenden Golfspielers angepasst werden. Je weiter der Durchlass vom Abschlagpunkt entfernt ist, um so kleiner ist der mögliche Streuwinkel beim Putten, bei dem der Ball noch durch den Durchlass hindurchgeht. Auf konstruktiv einfache Weise kann die Entfernung des Durchlasses vom Abschlagpunkt dadurch verändert werden, dass die Zieleinheit auf der Orientierungsstange verschieblich gehalten ist.
Als weitere zusätzliche Einrichtung kann das Golf-Trainingsgerät eine an der Orientierungsstange lösbar anbringbare Ballabschlageinrichtung aufweisen, durch die der Ball gegen Wegrollen gesichert abschlagbar gehalten ist. Die Ballabschlageinrichtung hat dieselbe Funktion wie das Tee auf dem Grün. Sie ermöglicht die Verwendung des Golf-Trainingsgeräts unabhängig vom Untergrund, beispielsweise auch auf schrägem Untergrund oder im Indoor-Bereich auf hochflorigen Teppichen, Parkettböden und ähnlichen.
Die Stabilität des Golf-Trainingsgeräts kann durch eine zweite Orientierungsstange erhöht werden. Die zweite Orientierungsstange kann mit der ersten Orientierungsstange wiederholt lösbar verbindbar und von der ersten Orientierungsstange parallel weiter beabstandet sein, als die Breite eines Putterkopfes beträgt. Sind nämlich die Orientierungsstangen beim Putten zu nah am Putterkopf, so wird der Putter beim Schlag zwangsweise durch die Stangen geführt und der übende Golfspieler lernt nicht mehr, den Putter frei zu führen.
Die zweite Orientierungsstange kann insbesondere durch die Zieleinheit und ein Endstück parallel zur ersten Orientierungsstange gehalten sein. Das Endstück kann dabei an dem der Zieleinheit gegenüberliegenden Enden der Orientierungsstangen angeordnet sein, so dass der Golfball beim Abschlag zwischen Zieleinheit und Endstück liegt.
Im zusammengebauten Zustand kann das Golf-Trainingsgerät eine als Ganzes transportierbare Einheit bilden, im auseinandergebauten Zustand, in die Einzelteile zerlegt, dagegen einen Bausatz, der in seinen Außenmaßen die Größe einer üblichen Golftasche nicht überschreitet. Dies kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass die wenigstens eine Orientierungsstange eine Länge aufweist, die nicht oder nur unwesentlich länger als die Länge eines Golfschlägers ist. Um in diesem Fall auch bei langen Putting-Strecken eine ausreichende Orientierung zu bieten, können in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung mehrere Orientierungsstangen hintereinander anordenbar ausgestaltet sein. Eine derartige Ausgestaltung kann beispielsweise durch teleskopierbare Orientierungsstangen oder durch hintereinander befestigbare Orientierungsstangen realisiert werden.
Das Endstück kann, um zusammen mit der Zieleinheit eine möglichst exakte Ausrichtung des Golf-Trainingsgeräts zum Loch hin zu ermöglichen, eine Visiereinrichtung aufweisen, deren Abstand von der wenigstens einen Orientierungsstange gleich dem Abstand der Mitte des Durchlasses zwischen den beiden Zapfen der Zieleinheit ist. Folglich fluchten die Visiereinrichtung der Zieleinheit und der Durchlass bzw. die Markierung am Durchlass und das Golf-Trainingsgerät kann auf einfache Weise zum Loch hin ausgerichtet werden. Durch den großen Abstand der Markierungen auf der Zieleinheit an dem einen Ende der Orientierungsstange und dem Endstück an dem anderen Ende der Orientierungsstange wird eine lange Visierlinie erhalten, die eine genaue Ausrichtung des Golf-Trainingsgeräts ermöglicht.
Die Zieleinheit kann in einer Ausgestaltung verschieblich an wenigstens einer Orientierungsstange gehalten sein. Ferner können Anschläge für die Orientierungsstangen an der Zieleinheit vorgesehen sein, die die Lage der Orientierungsstangen zueinander genau definieren.
Für den Gebrauch und die Herstellung der Orientierungsstangen ist es günstig, wenn diese aus Rundstangen gefertigt sind. Zur vorzugsweise verschieblichen Befestigung der Zieleinheit und/oder des Endstückes an den Rundstangen können diese das Rundmaterial klemmend umgreifende Befestigungsabschnitte aufweisen. Diese Befestigungsabschnitte können insbesondere als Hülsen mit einer zur Klemmung dienenden radial durch die Hülse verschraubten Befestigungsmittel, wie einer Madenschraube, ausgestaltet sein.
Das Golf-Trainingsgerät kann insbesondere für den Heimgebrauch eine Ball-Sammeleinheit aufweisen, in der die Übungsbälle aufbewahrt werden und die mit einem Golfloch versehen ist, um auch zuhause das Putten üben zu können. Über einen angeschrägten Rampenabschnitt an der Ball-Sammeleinheit können die geputteten Bälle zum Loch hochlaufen.
Die Ball-Sammeleinheit in den folgenden Varianten wird unabhängig von der Ausgestaltung des üblichen Golf-Trainingsgeräts als eine für sich vorteilhafte Vorrichtung angesehen und kann eine eigenständige Erfindung darstellen.
Um sämtliche eingelochten Bälle aufzusammeln, ist bei der Ball-Sammeleinheit unter dem Golfloch eine aus der Ball-Sammeleinheit wiederholt entfernbare und wieder einsetzbare Schublade angeordnet. Vorzugsweise ist diese Schublade durch eine weitere, gleiche Schublade ersetzbar, so dass an der Stelle des Abschlages eine mit Golfbällen gefüllte Schublade hingelegt werden kann, während gerade die zweite Schublade in der Ball-Sammeleinheit sich mit den in das Golfloch versenkten Übungsbällen füllt. Dadurch liegen die Golfbälle stets geordnet in der Schublade zum Üben bereit. Natürlich kann anstelle einer Schublade auch ein gleichwirkender Behälter vorgesehen sein.
Damit sich der übende Golfspieler beim Austausch der vollen Schublade aus der Ball-Sammeleinheit gegen eine leere Schublade nicht bücken muss, ist die Schublade so ausgestaltet, dass sie durch den Golfschläger, vorzugsweise durch den Putter, herausziehbar und tragbar bzw. anhebbar ist. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass an der Schublade eine Halteeinrichtung vorgesehen ist, die kraftschlüssig mit dem Griff des Schlägers in Eingriff bringbar ist. Da der Griff eines Golfschlägers meistens mit einem Material mit guter Haptik, beispielsweise mit einem schweißabsorbieren-
den Material, beschichtet ist, kann am Griff des Schlägers durch einfache Maßnahmen eine hohe Reibung erzielt werden, durch die die Schublade am Schläger gehalten werden kann.
So kann die Halteeinrichtung in einer konstruktiv einfachen Ausgestaltung am oberen Ende der Schublade eine Schlaufe oder Lasche aufweisen, deren lichte Weise größer als der Schlägerdurchmesser ist. Dadurch lässt sich der Schläger mit dem unteren Rand der Schublade verkeilen, wobei durch das vortragende Ende der Schublade ein Drehmoment um das Schlägerende erzeugt wird, der das untere Ende der Schublade gegen den Schläger presst und dadurch eine ausreichende Reibung erzeugt.
Um den Schläger beim Herausziehen und Anheben der Schublade gegen Abrutschen zu sichern, kann die Halteeinrichtung am unteren Ende der Schublade ein mit der Lasche zusammenwirkendes Gegenlager aufweisen, durch das das Schlägerende seitlich im wesentlich unverschieblich gehalten ist.
Alternativ kann die Halteeinrichtung auch so ausgestaltet sein, dass der Putterkopf in die in der Ball-Sammeleinheit eingeschobenen Schublade eingeschoben werden kann und als Verbindungsmittel zur Schublade dient, über das diese herausgezogen und angehoben werden kann.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Ausführungsform mit Bezug auf die Zeichnungen beispielhaft erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Golf-Trainingsgeräts;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Zieleinheit des Golf-Trainingsgeräts der Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Ballabschlageinrichtung des Golf-Trainingsgeräts der Fig. 1;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Endstückes des Golf-Trainingsgeräts der Fig. 1;
Fig. 5 eine Ball-Sammeleinheit des Golf-Trainingsgerät der Fig. 1 mit teilweise herausgezogener Schublade in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 6 die herausgezogene Schublade der Fig. 5 mit als Träger dienenden Golfschläger.
Zunächst wird mit Bezug auf die Fig. 1 der Aufbau eines erfindungsgemäßen Golf-Trainingsgeräts 1 beispielhaft erläutert.
Das Golf-Trainingsgerät 1 weist eine erste Orientierungsstange 2 aus einem Rundstahl auf. An dem einen Ende 3 der Orientierungsstange 2 ist eine Zieleinheit 4 lösbar und entlang der Orientierungsstange 2 verschieblich angeordnet. An dem anderen Ende der Orientierungsstange 2 ist ein Endstück 6 ebenfalls lösbar und verschieblich entlang der Orientierungsstange 2 angeordnet.
Die Zieleinheit 4 und das Endstück 6 halten eine zweite Orientierungsstange 7 parallel zur ersten Orientierungsstange 2 in einem Abstand, der größer ist als die Breite eines Putter-Kopfes. Die Zieleinheit 4 und das Endstück 6 sind an der zweiten Orientierungsstange ebenfalls wiederholt lösbar und verschieblich entlang der Längserstreckung der zweiten Orientierungsstange 7 angebracht.
Zwischen der Zieleinheit 4 und dem Endstück 6 ist wiederholt lösbar und verschieblich an der ersten Orientierungsstange 2 eine Ballabschlageinheit 8 angeordnet, an der zur Veranschaulichung der Größenverhältnisse ein Golfball 9 gehalten ist.
An dem ersten Ende 3 mit der Zieleinheit 4 ist eine Ball-Sammeleinheit 10 mit einer Schublade 11 angeordnet. In der Fig. 1 ist eine zweite, gegen die Schublade 11 austauschbare Schublade 12 an der Seite des Endstückes 6 am anderen Ende 5 der Orientierungsstangen 2, 7 abgelegt gezeigt. Die Breite quer zur Längserstreckung der Orientierungsstangen 2, 7 der Ball-Sammeleinheit 10 entspricht in etwa dem Abstand der beiden Orientierungsstangen 2, 7 voneinander.
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Wie ferner in der Fig. 1 zu erkennen ist, weist die Zieleinheit 4 ein erstes, senkrecht ausgerichtetes Zapfenelement 12 und ein zweites, senkrecht ausgerichtetes Zapfenelement 13 auf, die in einem Abstand voneinander von der Zieleinheit 4 nach unten erstrecken. Der Abstand der beiden Zapfenelemente in Richtung quer zur Längserstreckung der horizontal ausgerichteten Orientierungsstangen beträgt mindestens den Durchmesser eines Golfballes 9.
Die Ball-Sammeleinheit 10 weist einen schrägen, nach oben laufenden Rampenabschnitt 14 auf, der in einer horizontalen Plattform 15 endet. In etwa der Mitte der horizontalen Plattform 15 ist ein Loch 16 angeordnet, dessen Durchmesser dem Durchmesser von Löchern auf Golfplätzen entspricht.
Das Golf-Trainingsgerät 1 wird mit den Orientierungsstangen auf dem Boden abgelegt. Die Zieleinheit, die Orientierungsstangen, das Endstück und die Ballabschlageinheit können aus witterungsbeständigen Materialien, beispielsweise Kunststoffen oder witterungsbeständig beschichteten Metallwerkstoffen gefertigt sein. Die Schublade 12 und die Ball-Sammeleinheit 10 können ebenfalls aus Kunststoffen oder Metallen, aus ästhetischen Gründen vorzugsweise jedoch aus Holz gefertigt sein. Die Oberflächen der Ball-Sammeleinheit 10, wie der Rampenabschnitt 14 und die horizontale Plattform 15 können mit Filz oder einem Vliesgewebe beschichtet sein.
Im Folgenden wird der Aufbau der einzelnen Bestandteile des Golf-Trainingsgeräts 1 genauer erläutert.
In Fig. 2 ist eine Zieleinheit 4 genauer dargestellt. Die Zieleinheit 4 weist zu beiden Seiten Befestigungsabschnitte in Form von Hülsen 17 auf, in die die Orientierungsstangen 2, 7 eingeschoben werden können. In den Hülsen 17 kann ein Anschlag ausgebildet sein, gegen den die Orientierungsstangen 2, 7 anliegen, oder aber die Hülsen 17 können vollständig über die Orientierungsstangen 2, 7 geschoben werden. Um in letzterem Fall die Position der Hülsen 17 auf den Orientierungsstangen 2, 7 zu fixieren, ist eine radiale Gewindebohrung 18 vorgesehen, in die eine Madenschraube (in Fig. 2 nicht zu erkennen) eingeschraubt ist. Durch Einschrauben der Madenschraube drückt diese gegen die jeweilige Orientierungsstange 2 oder 7 und klemmt somit die Hülse 17 fest. Zur
Lagefixierung der Hülsen können auch andere Befestigungsarten, wie federnde Klemmen, Clops, Keile etc. verwendet werden.
Zwischen den beiden Hülsen weist die Zieleinheit 4 in Richtung quer zur Längserstreckung der Orientierungsstangen 2, 7 einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf. Die beiden Schenkel 19 des U's erstrecken sich von den beiden auf dem Boden aufliegenden Hülsen 17 senkrecht nach oben. Die beiden Schnenkel 19 sind durch ein waagerechtes, plattenförmiges Bodenteil 20 miteinander verbunden. Das Bodenteil 20 der U-förmigen Zieleinheit 4 ist vom Boden mindestens um eine Golfballhöhe beabstandet.
Im Bodenteil 20 des U's sind die beiden Zapfen 12, 13 in der Ausführungsform lediglich beispielhaft mittels Muttern 21 befestigt, so dass sie senkrecht nach unten ragen. Hierzu ist ein Ende der Zapfen 12, 13 mit einem Außengewindeabschnitt versehen. Die Länge der Zapfen 12, 13 ist so bemessen, dass ihr unteres Ende vom Boden etwas beabstandet ist, wobei der Abstand vom Boden kleiner ist als ein Durchmesser, vorzugsweise kleiner als ein Radius, eines Golfballes ist.
Zwischen den beiden Zapfen 12, 13 und dem Bodenteil 20 ist ein Durchlass 22 gebildet, durch den ein Golfball passieren kann. Die Weite des Durchlasses 22 kann durch Umstecken der Zapfen 12, 13 in weiteren Aufnahmebohrungen 23 im Bodenteil 20 der Zieleinheit 4 verändert werden. Dabei kann eine beliebige Anzahl von Bohrungen vorgesehen sein. Alternativ kann auch ein Längsschlitz anstelle der Vielzahl von Bohrungen vorgesehen sein, entlang dem die Zapfen 12, 13 verschoben und fixiert werden können.
Vorzugsweise sind unterschiedliche Markierungen am Bodenteil 20 vorgesehen, die jeweils einem Paar von Bohrungen 23 zugeordnet sind, wobei durch ein solches Paar ein mit der Mittenlinie zwischen den beiden Orientierungsstangen 2, 7 fluchtender Durchlass gebildet wird. In der Mitte des Durchlasses 22 und der Orientierungsstangen 2, 7 ist ferner eine Markierung 24 von oben sichtbar an dem Bodenteil 20 angebracht. Die Markierung kann, wie in Fig. 2 dargestellt ist, durch eine Farbmarkierung oder durch eine Vertiefung, Öffnung (in Fig. 2 ist zusätzlich zur Markierung eine Bohrung 25 vorgesehen), Kerben oder ähnlichem gebildet sein. Auf der Markierung 24 kann mittig ein Visierstück (nicht gezeigt) in Form eines länglichen, parallel zu den Orientierungsstangen
ausgerichteten Stabes vorgesehen sein. Dieser Stab kann über die Stifte auf die Zieleinheit ausstreckbar ausgestaltet sein.
Die Zapfen 12, 13 sind aus einem biegeelastischen Material gefertigt und bilden biegeelastische Federn aus, die sich beim Auftreffen eines geputteten Golfballes verformen. Natürlich können die Zapfen 12, 13 auch starr sein, doch verbessert sich bei biegeelastischen Zapfen 12, 13 der Trainingseffekt, wie weiter unten erläutert wird.
Die Zapfen 12, 13 können aus Kunststoffen, Gummis oder ummantelten Schraubenfedern gefertigt sein.
In Fig. 3 ist die Ballabschlageinheit 8 genauer gezeigt. Sie dient als Ersatz für das herkömmliche Tee beim Golfspielen und stellt die mittige Position des Golfballes 9 zwischen den beiden Orientierungsstangen 2, 7 sicher. Die Ballabschlageinheit 8 ist über einen im Wesentlichen U-förmigen Halteabschnitt 26 an der ersten Orientierungsstange 2 - wahlweise auch an der zweiten Orientierungsstange 7 - verschieblich gehalten. Die lichte Weite des U-förmigen Halteabschnittes ist vorzugsweise etwas kleiner als der Durchmesser einer Orientierungsstange 2, 7, so dass die Ballabschlageinheit 8 mit einem leichten Klemmsitz an ihrer jeweiligen Position auf einer der Orientierungsstangen 2, 7 gehalten ist. Ein in den Zwischenraum zwischen den beiden Orientierungsstangen 2, 7 vom Halteabschnitt 26 kragender Arm 27 liegt auf dem Boden auf und weist exakt in der Mitte zwischen den beiden Orientierungsstangen 2, 7 eine Ballhalterung in Form einer muldenförmigen Vertiefung oder eines Loches 28 auf, in das der schematisch durch Phantomlinien dargestellte Golfball 9 mit seiner Spitze eingesetzt werden kann, so dass er gegen Wegrollen gesichert gehalten ist. In dieser Position fluchtet der Ball 9 mit der Markierung 24, 25 auf der Zieleinheit 4.
Die Ballabschlag-Einheit kann aus einem Bogenmaterial wie Blech oder Kunststoff gefertigt sein und durch Umformen wie Abkanten der Biegen in ihre endgültige Form gebracht worden sein.
In Fig. 4 ist das gegenüber der Zieleinheit 4 angeordnete Endstück gezeigt. Wie die Zieleinheit 4 ist das Endstück 6 mit Hülsen 17, die über die Orientierungsstangen 2, 7 geschoben werden, an den Orientierungsstangen 2, 7 befestigt. Die Hülsen 17 können
innen einen Anschlag aufweisen, um die Lage der Orientierungsstangen 2, 7 festzulegen, oder aber vollständig über die Orientierungsstangen 2, 7 verschiebbar sein. Wie bei der Zieleinheit 4 können die Hülsen 17 des Endstückes 6 beispielsweise mit einer Gewindebohrung 18 und darin eingesetzter Madenschraube auf den Orientierungsstangen 2, 7 fixiert werden. Das Endstück 6 kann mit der Zieleinheit 4 zu Transportzwecken zusammensteckbar ausgestaltet sein. Beispielsweise können die Zapfenelemente 12, 13 zum Zusammenschrauben der Zieleinheit 4 und des Endstückes 6 verwendet werden.
Das Endstück 6 weist einen plattenförmigen Abschnitt 29 aus Bogenmaterial, wie Blech, auf, der an den beiden Hülsen 17 angebracht ist und auf dem Boden aufliegt. Die Breite des Abschnittes 29 in Richtung quer zur Längsstreckung der Orientierungsstangen 2, 7 ist gleich der Breite der Zieleinheit 4 zwischen den Orientierungsstangen 2, 7, so dass die Orientierungsstangen parallel zueinander laufen. In der Mitte des plattenförmigen Abschnittes 29, in der Mitte zwischen den beiden Orientierungsstangen 2, 7 ist eine Markierung 24 ähnlich wie bei der Zieleinheit 4 angebracht.
In der Fig. 5 ist die Ball-Sammeleinheit 10 mit einer zum Teil herausgezogen dargestellten Schublade 11 gezeigt. Natürlich kann die Schublade 11 in die Sammeleinheit 10 eingeschoben werden, bis die stirnseitige Endplatte 30 der Schublade 11 an die Ball-Sammeleinheit schlägt. Die Schublade 11 kann in einer Variante die gleiche Breite wie die Sammeleinheit 10 aufweisen und einen Teil der Seitenwände bilden.
Die Ball-Sammeleinheit 10 weist, wie bereits bei Fig. 1 erwähnt wurde, einen Rampenabschnitt 14 und eine horizontale Plattform 15 auf, wobei in der horizontalen Plattform 15 das Loch 16 vorgesehen ist, das sich zum Sammelabschnitt 31 der Schublade öffnet. Der Sammelabschnitt 31, die Rampe 14 und die horizontale Plattform 15 sind mit Filz ausgekleidet. Zu beiden Seiten der Rampe 14 und der horizontalen Plattform 15 sind Begrenzungen 32 vorgesehen, deren Höhe in etwa dem Radius eines Golfballes 9 entspricht. Auch der Sammelabschnitt 31 der Schublade 11 ist mit einer derartigen Begrenzung 32 umgeben.
An dem vom Rampenabschnitt 14 abgewandten Ende der horizontalen Plattform 15 ist die Begrenzung 33 bogenförmig um das Loch 16 herum ausgebildet. Die Form des Bogens bestimmt sich nach der Lage des Golfloches 16, da fehlgeschlagene Bälle, die am
Loch 16 vorbeirollen, nach dem Abprallen von der Begrenzung 33 in das Loch 16 gelenkt werden sollen. Die Begrenzung 33 kann auch Teil der Schublade 11 sein und/oder gerade ausgebildet sein.
An der stirnseitigen Endplatte 30 der Schublade 11 ist eine Halteeinrichtung 34 angeordnet, die aus einer oberen, bogenförmigen Lasche oder Schlaufe 35 und am unteren Bereich mit einem vorspringenden, in Breitenrichtung bogenförmig ausgesparten Gegenlager 36 versehen ist. Die Halteeinrichtung 34 ist in der Mitte der stirnseitigen Endplatte 30 angeordnet. Sie ist so ausgestaltet, dass die Schublade 11 mittels eines Griffabschnittes eines Golfschlägers 37 aus der Ball-Sammeleinheit 10 herausziehbar und anschließend anhebbar ist, wie in Fig. 6 dargestellt ist. Hierzu wird der Griff 38 des Golfschlägers 37 in senkrechter Richtung durch die Lasche 35 gesteckt, bis er auf dem Boden aufliegt und von der Aussparung des Gegenlagers 36 beabstandet von der Stirnplatte 30 aufgenommen wird. Durch einen leichten Versatz zwischen dem Durchlass der Lasche 35 und der Aussparung des Gegenlagers 36 in Richtung des Pfeiles 39 verkeilt sich der Griff 38 selbsttätig zwischen Lasche 35 und Gegenlager 36, so dass der dadurch entstehende Reibschluss ausreicht, um die Schublade 11 sicher anheben zu können. Durch die Beschichtung des Griffes 38 wird der Reibschluss zwischen der Halteeinrichtung 34 und dem Golfschläger 37 erhöht.
Anstelle der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Halteeinrichtung 34 kann die Halteeinrichtung 34 auch so ausgestaltet sein, dass der Putterkopf des Golfschlägers 37 von der Schublade 11 aufgenommen wird und zum Herausziehen und Anheben der Schublade 11 verwendet werden kann. Außerdem kann die Halteeinrichtung an der Innenseite der Endplatte 30 angeordnet sein, was die Hebelverhältnisse günstiger macht. Diese Ausgestaltung kann insbesondere mit der einstückigen Ausgestaltung der Begrenzung 33 an der Schublade 11 kombiniert werden, um die Schublade mit einem Golfschläger öffnen zu können.
In der Fig. 6 ist der Aufbau der Schublade 11 genauer zu erkennen. Der Sammelabschnitt 31 ist danach in Richtung des von der Halteeinrichtung 34 abgewandten Endes der Schublade 11 leicht geneigt, so dass die Golfbälle 9 von sich aus zu diesem Ende rollen. An diesem Ende ist eine Begrenzung 39 vorgesehen, die nur etwas über die Bodenfläche des Sammelabschnittes 31 ragt und abgerundet ist.
Durch diese Ausgestaltung sammeln sich, wie in Fig. 1 dargestellt ist, die Bälle an der Begrenzung 39 und können ohne großen Aufwand durch den Putter über die Begrenzung 39, den plattenförmigen Abschnitt 29 des Endstückes 6 zur Golfball-Aufnahme 28 der Ballabschlageeinheit 8 buchsiert werden.
Von der Ballabschlageinheit 9 wird der Ball dann durch den Durchlass 22 zwischen den beiden Zapfen 12, 13 geputtet.
Die Markierungen 24 auf der Zieleinheit 4, die Zapfen 12, 13 und die Markierung 24 auf dem Endstück 6 dienen, ebenso wie die Orientierungsstangen 2, 7 als Orientierungshilfe für die Schlagrichtung.
Falls das Golf-Trainingsgerät auf einem Golfplatz benutzt wird, ist die Ballsammeleinheit 10 entbehrlich und es kann ein Loch des Golfplatzes zum Üben verwendet werden. Hierzu wird das Golf-Trainingsgerät mit seinen Markierungen auf das Loch hin ausgerichtet. Der übende Golfspieler lernt anhand der Orientierungsstangen 2, 7 den Putter parallel zur Schlagrichtung zu führen. Trifft er den Ball nicht exakt, so dass sich eine leichte Abweichung von der durch die Markierungen 24 definierten Ideallinie des Balles ergibt, so stößt der Ball gegen die Zapfen 12, 13. Da diese biegeelastisch sind, geben sie dem Ball leicht nach und lenken ihn wieder zurück zur Ideallinie. Auf diese Weise können auch verschlagene Bälle noch den Durchlass 22 passieren und eingelocht werden. Zwar merkt der übende Golfspieler, dass er einen Fehlschlag abgegeben hat, da die Zapfen 12, 13 berührt wurden. Doch ist das Training nicht so geistig ermüdend wie bei herkömmlichen Trainingsgeräten, da durch die Nachgiebigkeit der Zapfen 12, 13 auch bei fehlgeschlagenen Bällen ein Einlochen möglich ist und somit ein Erfolgsgefühl erzielt werden kann, das den Trainingeffekt steigert.
Wird das Golf-Trainingsgerät 1 beispielsweise zuhause verwendet, so findet die Ball-Sammeleinheit 10 Anwendung. Hierzu werden die Markierungen 24 auf das Loch 16 der Ball-Sammeleinheit ausgerichtet, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Eine Schublade 12, die mit Golfbällen 9 gefüllt ist, wird an das Ende 5 mit dem Endstück 6 gelegt. Eine leere Schublade 11 wird in die Ball-Sammeleinheit 10 eingesetzt.
• ·
Der übende Golfspieler entnimmt solange die Golfbälle 9 aus der am Ende 5 liegenden Schublade 12, bis diese leer ist. Er muss sich aufgrund der Ausgestaltung der Schublade 9 und des Endstückes 6 nicht bücken, wenn er die Golfbälle 9 von der Schublade 12 zur Ballabschlageinrichtung 8 rollt.
Ist die Schublade 12 leer, so hebt er diese durch Einsetzen seines Golfschlägers 37 in die Haiteeinirichtung 34 an und trägt sie zur Ball-Sammeleinheit 10. Dort entnimmt er die mittlerweile mit Golfbällen 9 gefüllte Schublade 11, ebenfalls ohne sich zu bücken, nur mit seinem Golfschläger und setzt die leere Schublade 12 in die Ball-Sammeleinheit ein. Die volle Schublade 11 transportiert der übende Golfspieler mit Hilfe seines Golfschlägers 37 an das Ende 5 des Golf-Trainingsgeräts 1 und das Üben kann von neuem beginnen.

Claims (24)

1. Golf-Trainingsgerät (1) zum Üben des Puttens, mit wenigstens einer horizontal ausgerichteten Orientierungsstange (2, 7) und einer an der Orientierungsstange (2, 7) anbringbaren Zieleinheit (4), die einen Durchlass (22) mit einer lichten Weite von mindestens einem Golfball Durchmesser ausbildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlass (22) links und rechts von zwei, im Wesentlichen senkrechten Zapfenelementen (12, 13) begrenzt ist, die sich von der Zieleinheit (4) nach unten erstrecken.
2. Golf-Trainingseinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenelemente (12, 13) biegeelastisch sind.
3. Golf-Trainingseinheit (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenelemente (12, 13) eine Biegeelastizität aufweisen, die so bemessen ist, dass die Zapfenelemente (12, 13) beim Aufprall eines geputteten Golfballes elastisch auslenkbar sind.
4. Golf-Trainingseinheit (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittig zwischen den Zapfenelementen (12, 13) eine von oben sichtbare Markierung (24) an der Zieleinheit (4) angebracht ist.
5. Golf-Trainingseinheit (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zieleinheit (4) verschieblich an der Orientierungsstange (2, 7) angebracht ist.
6. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite, horizontal ausgerichtete Orientierungsstange (7) vorgesehen it.
7. Golf-Trainingsgerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, das die zweite Orientierungsstange (7) durch die Zieleinheit (4) und ein Endstück (6) parallel zur ersten Orientierungsstange gehalten ist.
8. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, gekennzeichnet durch eine beabstandet von der Zieleinheit (4) an der Orientierungsstange (2, 7) anbringbares Endstück (6) mit einer von oben und/oder in Blickrichtung längs der Orientierungsstange (2, 7) sichtbare Markierung (24), deren Abstand von der Orientierungsstange (2, 7) gleich dem Abstand der Mitte des Durchlasses (22) von dieser Orientierungsstange (2, 7) ist.
9. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zieleinheit (4) verschieblich zu wenigstens einer Orientierungsstange (2, 7) gehalten ist.
10. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, gekennzeichnet durch eine an wenigstens einer Orientierungsstange verschieblich anbringbare Ballabschlageinrichtung (8), durch die ein Golfball (9) gegen Wegrollen gesichert fluchtend mit der Mitte des Durchlasses (22) abschlagbar gehalten ist.
11. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Orientierungsstange (2, 7) aus einem Rundmaterial gefertigt ist.
12. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zieleinheit (4) und/oder das Endstück (6) die Orientierungsstange (2, 7) klemmbar umgreifende Befestigungsabschnitte (17) aufweisen.
13. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenelemente (12, 13) in verschiedenen Abständen voneinander an der Zieleinheit (4) wiederholt lösbar anordbar ausgestaltet sind.
14. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Orientierungsstange (2, 7) mit der daran angebrachten Zieleinheit (4) und dem Endstück (6) eine als Ganzes transportierbare und wieder zerlegbare Einheit bilden.
15. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Orientierungsstangen (2, 7) vorgesehen sind, die in Längsrichtung im Wesentlichen hintereinander anordenbar sind.
16. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Orientierungsstange (2, 7) in etwa die Länge eines Golfschlägers aufweist.
17. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ball-Sammeleinheit (10) mit einem Golfloch (16), unter dem eine Schublade (11, 12) entfernbar angeordnet ist.
18. Golf-Trainingsgerät (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (11, 12) mit einer Halteeinrichtung (34) versehen ist, die mit einem Golfschläger (37) derart in Eingriff bringbar ist, dass die Schublade (11, 12) mit dem Schlägerende aus der Ball-Sammeleinheit (10) herausziehbar und in diese wieder einsetzbar und anhebbar ist.
19. Golf-Trainingsgerät (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (34) eine am oberen Ende der Schublade (11, 12) angebrachte Lasche (35) aufweist, deren lichte Weite größer als der Durchmesser eines Endes eines Golfschlägers (37) ist.
20. Golf-Trainingsgerät (1) nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (34) am unteren Ende ein Gegenlager (36) aufweist, in dem das Schlägerende seitlich im Wesentlichen unverschieblich gehalten it.
21. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (34) eine Aufnahme für ein Ende eines Golfschlägers (37) aufweist, in der der Golfschläger (37) reibschlüssig gehalten ist.
22. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 21 dadurch gekennzeichnet, dass ein Sammelabschnitt (31) der Schublade (11, 12) geneigt ist.
23. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Rand der Schublade (11, 12) eine niedrige Umrandung ausgebildet ist, die sich um weniger als den Radius eines Golfballes (9) über den Sammelabschnitt (31) erstreckt.
24. Golf-Trainingsgerät (1) nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsabschnitte (17) als Hülsen ausgestaltet sind.
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