DE2021949A1 - Vorrichtung zur Steuerung der Breite einer laufenden Bahn - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der Breite einer laufenden BahnInfo
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Description
202194$
PATENTANWALT DIPL.-JNG. HARRY ROEVER
68 MANNHEIM 51 (FEUDENHEIM) · AM BOGEN 23 POSTFACH
Q-4, Mai 1970
R/be
Turbo Machine Company 84o West Hain Street
Landsdale, Pa. /DSA
Vorrichtung zur Steuerung der Breite einer laufenden Bahn
Priorität der USA-Patentanmeldung Nr. 835 546 vom 23. 6, 1969
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der
Breite einer laufenden Bahn, und zwar insbesondere einen
Servomechanismus zur Steuerung der Breite einer laufenden
Bahn aus kontinuierlichem Textilmaterial.
Textilmaterial, wie z.B. Werg, wird gewöhnlich in Vorrichtungen verarbeitet, in denen das Werg aus einem Sack oder
einer Tasche oder aus einem Gebinde, einer Trommel oder derglelcÄeji. abgezogen wird und über eine Mehrzahl von Stangen
geführt wird, ua-in-der Wergbahn-·Ιηβ Spannung zu er- ^
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zeugen und um dieses Material der Verarbeitungsvorrichtung
in Fora eines sich bewegenden Bahn zuzuführen. Um diese Bahn richtig verarbeiten zu können, ist es erforderlich,
die Breite der Bahn so genau wie möglich gleichmäßig zu halten, beispielsweise dann, wenn diese Bahn in ein«*'weitere
Verarbeitungsmaschine eingeführt wird, wie beispielsweise in eine Heftmaschine.
Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung zur Einstellung
der Breite einer laufenden Bahn aus kontinuierlichem Material, wie z.B. einem Fadenstrang geschaffen. Diese Vorrichtung
umfaßt eine Einrichtung zur Verbreiterung oder zur Verschmälerung des Stranges oder sonstigen, ähnlichen
Materials nach Haflgabe von Eingangssignalen von Tastern, die
zwischen dieser Einrichtung zum Verbreiten oder Veraehmälern und der Vorrichtung, in welche die Bahn eingeleitet wird,
vorgesehen sind. Hierzu sind eine oder mehrere Stangen vorgesehen, die schwenkbar gelagert sind, daß sie von zumindest
einer Oberfläche der Materialbahn weg oder auf diese Oberfläche zn bewegbar sind, wobei diese Stangen gekrümmte Oberflächen
für die Anlage der Materlaibahn haben. Bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung sind zwei Stangen auf einem gemeinsamen, schwenkbar gelagerten Rahmen vorgesehen
ι eine dieser Stangen hat eine konvexe Oberfläche, die an der einen Bahnoberfläche anliegt, und die andere
Stange hat eine konkave Oberfläche, die ebenfalls einer Oberseite der Bahn zugekehrt 1st. Nach Maßgabe von entspre-
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chenden Eingangssignalen, die von in Bewegungsrichtung
der Bahn hinter den Rannen liegenden Taftern abgegeben
werden, wird der Ratuaen derart verschwenkt, daB die eine
oder die andere oder auch beide Stangen in »ehr oder weniger
kräftigen Kontakt «it den Bahnoberflächen gebracht werden.
Die konkave Stange hat das Beetreben, die Bahn susansnen zu
drücken unter Verringerung der Bandbreite. Die konvexe Stange ist dagegen bestrebt, die Materialbahn zu verbreitern.
Eine Fehlerabtastvorrichtung«ißt kontinuierlich die Abweichung der Bahnbreite von des gewünschten MaS, and nach
Maftgabe der hiervon abgegebenen lapulse wird der geschilderte
Rahaanverschwenkt, so daß also eine dauernde Naehregelung
der Bahübrelte-erfolgt.
Die Aufgabe der Erfindung ist also die Schaffung eines
Servostschanlsnus zur Steuerung der Breite einer kontinuierlich durchlaufenden Materialbahn.
Die Aufgaben, Merkaale und Vorteile der Srfindang ergeben
sich im einzelnen aus <l©r folgenden, auf die Zeichnungen
bezugnehmenden Beschreiblangen.
In der Zeichnung ist Figur 1eine perspektivische Ansicht
einer Vorrichtung «tar Handhabung einer laufenden Mater laibahn;
diese Figur zeigt das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei bestlawt« Teile weggebrochen dargestellt
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sind und die Vorrichtung in Arbeiteverbindung mit einer durch die Vorrichtung laufenden Materialbahn dargestellt ist.
Figur 2 - ist ein schematlsches Diagramm des Servosystems für
die in Figur 1 gezeigte Ausführungsform.
Figur 1, wobei andere Stellungen in strichpunktierten Linien dargestellt sind.
Figur 4 -. ist eine vergrößerte Stirnanelcht eines Teils der
in Figur 1 gezeigten Vorrichtung, teilweise weggebrochen, mit einer anderen, strichpunktierten
Lage eines der gezeigten Teile.
Figur 5 - ist eine Ansicht in Richtung der Linie 5-5 in
Figur 1.
Figur 6 - ist eine perspektivische Darstellung einer abgewandelten
Ausführungsform der Erfindung.
Bs sind zwar spezielle Ausführungsformen der Erfindung zwecke Darstellung in der Zeichnung ausgewählt worden, und diese
Aueführungsformen der Erfindung werden nachfolgend im einzelnen
mit bestimmten Ausdrücken beschrieben, jedoch soll diese Beschreibung nicht den in den Patentansprüchen gekenn-
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zeichneten Erfindungsgedanken einschränken.
In den Zeichnungen zeigt Figur 1 einen Teil einer Vorrichtung,
die insgesamt nit Io bezeichnet und einen Teil einer (nicht
im einzelnen gezeigten) größeren Naschine ist, wie z.B. einer
Heftmaschine zur Verarbeitung einer kontinuierlichen Bahn aus
Textilmaterial. Im Falle einer Heftmaschine ist das verarbeitete
Textilmaterial Werg, das aus einem (nicht dargestelltem) Vorrat in beliebiger Form abgezogen und sodann über und
unter einer Mehrzahl von Führungsstangen hindurch gezogen wird, die sowohl zur Führung als auch zur Spannung des Wergs
in gewissem Maße vor dem Zeltpunkt seiner Einführung in den
Arbeitsmechanismus der Heftmaschine dienen· Wenn das Werg dem
Heftabschnitt der Maschine näher kommt, liegen die Führungsstangen näher und näher aneinander und die Spannung vergrößert
sich von einer nur geringen Spannung, die zur Entfernung des
Durchhängens infolge des Gewichts der Bahn zwischen weit voneinander entfernt liegenden Führungsstangen dient, bis zu
einer größeren Spannung, die dadurch entsteht, daß das Werg
um nahe beieinander liegende Spannstangen herum gewunden 1st
und über diese Stangen gezogen wird. Das Werg ist bestrebt, auf
den Stangen in Querrichtung zu seiner Bewegungsrichtung zu
wandern, wenn es abgezogen wird, und die Bahn selbst, die aus
einer Vielzahl von kontinuierlichen Fäden besteht, ändert
ihre Bahnbreite häufig. Die Erfindung befaßt sich mit dem
speziellen Problem der Bandbreiten-Steuerung, nicht mit dem
Problem des Wandern* oder der Steuerung der seitlichen Ver-
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Wie in Figur 1 dargestellt, umfaßt der ait Io bezeichnete
Teil der Vorrichtung einen Rahmen 12, an dem eine Vielzahl von feststehenden, geraden Fuhrungsstangen 14, 16, 18, 2o,
22 und 24 befestigt ist, um die herum eine Bahn 26 aus Werg gezogen wird, und zwar in der durch die Pfeile dargestellten
gewundenen Bahn. Die Wirkung dieser Anordnung 1st eine Spannung und Führung dieser Bahn.
Om die Bahribreite zu steuern, ist ein Servomechanismus vorgesehen,
der schematisch durch das in Figur 2 gezeigte System dargestellt wird. Dieses System weist eine Leistungsquelle auf,
die insgesamt mit 3o bezeichnet ist, ferner eine Fehler-Abtasteinrichtung 4o und eine insgesamt mit 5o bezeichnete
Steuereinrichtung. Das dargestellte System ist ein pneumatisches System, jedoch ist hervorzuheben, daß diese Steuerung
auch hydraulisch, elektrisch oder in anderer Weise arbeiten könnte. Das dargestellte System entspricht der Type mit geschlossener
Schleife insofern als die Abweichung zwischen dem gewünschten Zustand und dem Istzustand dauernd gemessen wird,
und wenn eine Abweichung vorhanden ist, dagegen etwas unternommen wird. Wie bereits welter oben angegeben, ist der Fehler,
mit dem sich die Erfindung befaßt, eine Abweichung in der Bahnbreite. Die Bahnbreite kann größer oder kleiner als die
an einer bestimmten Stelle gewünschte Bahnbreite sein. Dementsprechend 1st durch Steuerung der Bahnbreite ein Taster 42,
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Figuren 1 und 2rin Bahnbewegungsrichtung oberhalb dieser
Stelle vorgesehen. Durch das Servosystem steuert der Taster die Bewegungen der noch weiter in Bewegungsrichtung oberhalb
vorgesehenen Steuereinrichtung 5o.
Anhand der Figuren 1*3 sollen nun die Einselheiten der
Steuereinrichtung und ihrer Arbeltsweise in Besag auf die
Steuerung der Breite der Bahn 26 beschrieben werden. Die Steuereinrichtung
5o weist einen Rabaen 52 auf, der in jeder geeigneten
Art und Weise asi Rahaen 12 schwenkbar gelagert ist,
beispielsweise alttelt der gerafUen Welle 54, die fest sit
de« Rahmen 52 Verbunden 1st, durch diesen hlndurchl&uft, und
in (nicht dargestellten) Lagern la Fihsien 12 drehbar gelagert
ist. Die Mittellinie der Welle 54 ist parallel su den Mittellinien der FOhrungswellen 14, 16, 18, 2o, 22 und 24. Die Welle
54 ist iaaer in Berührung alt einer Oberseite der Bahn 26.
Bei dea bevorsugten Ausfflhrungsbeispiel sind swei Steuerstangen
vorgesehen, ua die Bahnbreite su verandern. Diese Steuerstangen können aa besten definiert werden durch die Lage ihrer
Krflssmngen gegenüber den Oberflächen der Wergbahn 26. Die Steuerstahge
56 kann als die konkave Steueretange und die Steuerstange 58 als die konvexe Steuerstange bezeichnet werden.
Xn den Figuren 1 und 3 sind sowohl die konvexe als auch die
konkave Steuerstange in Anlage an der Bahn 26 dargestellt. Infolgedessen wird die Bahn zuerst durch die konkave Stange
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verschmälert und dann durch die konvexe Stange verbreitert,
bevor «ie den Taster 42 erreicht. Dieser Sustand ist lediglich zufällig und ausschließlich zu« Zwecke der Darstellung der
Funktion dieser Steuerstangen dargestellt. Die konkave Oberfische der Stange 56 ist bestrebt, eine Verringerung der Bahnbreite
zu bewirken, wenn die Bahn unter Spannung zwischen der Führungsstange 16 und der Helle 54 hindurchlauft. Die konvexe
Oberflache der Steuerstange 58 ist bestrebt, die Bahn zu verbreitern,
wenn sie Ober die Stange 58 läuft, und zwar unter Spannung zwischen der Welle 54 und der Führungsstange 18 hindurch.
Ss ist ersichtlich, daß diese Stangen in ihrer Relativlage zur Bewegungslinie der Bahn austauschbar sind. Nenn sehr
/ schmalef Material behandelt werden soll, so ist es wünschenswert,
die Bahn breiter als die gewünschte Breite zu halten, indem die eine Bahnverbreiterung bewirkende Stange 58 in Bewegungsrichtung
vor der eine Verschmälerung bewirkenden Steuerstange 56 angeordnet wird, wodurch dann die eine Verschnälerung
bewirkende Stange als letzte Steuerung dienen kann, um die Bahnbreite auf diejenige Bahnbreite herabzusetzen, die beim
Durchlauf der Bahn an den Bezugspunkt gewünscht wird.
Is ist ferner ersichtlich, daß ein Durchschnittsfachmann zahlreiche
andere Einstellungen oder Veränderungen des Mechanissns, wie er dargestellt ist, vornehmen kann. Beispielsweise
1st es möglich, die Stangen auf getrennten, schwenkbar gelagerten Rahmen zu lagern, oder das Material nur über die
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konkave Stange zu führen,, während die konvexe Stange im
Normalzustand außer Berührung mit der Bahn gehalten wird und nur dann, wenn es erforderlich ist mit der Bahn in Berührung
gebracht wird; es ist aber auch möglich, diesen Vorgang umzukehren und nur die konvexe Stange normalerweise
in Anlage mit der Bahn zu halten, während die konkave Stange
im Abstand von der Wergbahn gehalten wird und nur dann, wenn
es erforderlich ist, mit dieser Bahn in Anlage gebracht wird.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß durch Lagerung der beiden
Stangen in einem gemeinsamen, schwenkbar gelagerten Rahmen und durch Aufrechterhaltung einer Anlage beider Stangen an
der Bahn das optimale Maß einer Steuerung der Bahnbreite erzielt werden kann.
Ferner ist festgestellt worden, daß durch Abtastung der Lage
einer gespannten Kante der Bahn in nächster Nähe der Steuereinrichtung eine genaue Steuerung der Bahnbreite möglich ist.
Um dieses zu verwirklichen, ist ein Taster 42 vorgesehen, der mehr im einzelnen in Figur 4 gezeigt und normalerweis» durch
die Feder 44 in Uhrzeigerrichtung um eine Welle 46, die durch
den Taster hindurchgeht, mit Federbelastung versehen ist.
Die Well« 46 ist an dem Rahmen 48 befestigt, der in irgendwelcher
geeigneten Art und Weise in der Vorrichtung befestigt
1st, wie beispielsweise durch Verschweißung mit dem Tragrahmen
63, der fest mit dem Rahmen 12 verbunden ist. Der Taster 42 nimmt eine solche Lage «in, daft sein freies Ende
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- Io -
43 an der Kante 27 (Figur 1) der Bahn 26 anliegt. Der Vaster
ist vorzugsweise etwa 12 an breit und nach außen von der Bahn weg gekrümmt, so daß er nicht an der Kante 27 der Bahn sich
verhangen kann. Die Federvorspannung durch die Feder 44 ist ausreichend, um den Taster an der Bahnkante in Anlage zu behalten,
während sich die Bahn in Querrichtung bewegt« d.h. also quer zur Bewegungsrichtung nach den in Figur 1 und 3
dargestellten Pfeilen; eine solche Verschiebungsmöglichkeit ist in Figur 4 durch eine strichpunktierte Linie dargestellt.
Wie Figur 5 zeigt, ist der Taster 42 vorzugsweise derart angeordnet,
daß er über der Oberseite der Bahn 26 liegt. Dieses wird dadurch bewirkt, daß der Taster, wie dargestellt, unter
einem Winkel gelagert wird. Auf diese Weise wird die Kante bei ihrem Vorbeilaufen an den Taster etwas nach unten gedrückt,
nimmt jedoch ihre normale Lage in der Bahn wieder an, wenn diese über die nächste Führungestange geführt wird. Dieses
Merkmal der Erfindung bewirkt in wirksamer Welse ein Einrollen
oder Einfalten der Bahnkante.
Jede von dem Taster 42 festgestelltirAbweichung wird über das
Servosystem der Steuerungseinrichtung 5o zugeleitet, die, um eine Korrektur dieses Fehlers zu bewirken, bewegt wird, im
Folgenden soll nun dieses System mehr im einzelnen beschrieben werden. Wie die Figuren 2 und 4 zeigen, ist der Taster
in einer Lage, in welcher die Bahnbreite schmaler 1st als die
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am Abtastpunkt erwünschte Optimalbreite. Infolgedessen hat
sich der Taster in ührzeigerrichtung etwas aus der mitN
bezeichneten Normallinie herausverschwenkt« Die Normallinie
ist eine solche, die durch die Schwenk-Mittellinie der Welle 46 hindurchgeht, die normalerweise parallel zur Kante 41 des
Tasters 42 wäre, wenn diese Kante in derselben Ebene und in
Anlage an der Kante 27 der Bahn 26 liegt. In dieser Stellung wird kein Impuls oder Signal erzeugt, und dieses ist die
optimale NormeIsteilung, in der die zu überwachende Bahnbreite
als konstant in dem richtigen MaB anzusehen ist.
In der Normalstellung liegt die Kante 41 im Abstand von den
Oberflachen der beiden Ventilplunger 7o und 72. Diese beiden
Ventilplunger sind durch Federn 71 bzw. 73 in Öffnungsrichtung
belastet, so daß durch die Leitungen 74 uitf 75 herankommende
Luft durch die Entlüftungsbohrungen 76 bzw. 77 austreten kann.
Die Leitungen 74 und 75 stehen laufend unter Druck ans einer
Quelle gesteuerten Druckes 3o, wie in Figur 2 gezeigt ist*
Diese Leitungen sind mit den Enden eines pneumatischen Zylinders 8o verbunden, der an dem Rahmen 12 befestigt 1st.
Es ist wünschenswert, daB der Zylinder derart gelagert ist,
daß er sich verschwenken kann, und zu diesem Zweck 1st an einem von dem Rahmen 12 ausgehenden Arm 15 eine Führungsbahn
13 vorgesehen. Eine Welle 17 erstreckt sich von der Seite des
Zylinders durch die Führungsbahn 13 und ist an seinem Außenende in einem Lager gelagert, das gegenüber dem Arm 15 fest-
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stehend in (nicht dargestellter) beliebiger, geeigneter Art und Weise gehalten ist, so daß der Zylinder frei um die
Welle 17 verschwenken kann und trotzdem gegenüber dem Arm 15 festgehalten ist.
Ia Zylinder befindet sich ein Kolben 82 (Figur 2), dessen
Kolbenstange 84 durch eine geeignete Dichtung an Ende des Zylinders hindurch lftuft und schwenkbar mittels des Zapfens
85 (Figur 3) mit dem Rahmen 52 verbunden ist. Wenn also der Kolben 82 im Zylinder 8o axial verschoben wird, bewirkt die
Kolbenstange 84 eine Schwenkbewegung des Rahmens 52 um die Mittellinie der Welle 54 herum.
In der Normalstellung ist der Druck in den Leitungen 74 und 75 gleich, und Infolgedessen ist auch der Druck auf den beiden
Selten des Kolbens 82 im Zylinder 8o gleich. Der Rahmen 52 wird daher in fester Lage gehalten. Wenn die Bahn 26
schmaler wird, wie dieses in Figur 4 in ausgesogenen Linien geseigt ist, dann folgt das Ende 43 des Tasters 42 der Kante
27 der Bahn, und der Taster 42 wird in Uhrseigerrichtung verschwenkt.
Bei dieser Verschwenkung nimmt er zuerst den Zwischenraum «wischen der Kante 41 und dem Plunger 7o auf und
drückt anschließend den Ventilplunger 7o nach innen und öffnet die Entlüftungebohrung 76. Dadurch baut sich in der Leitung
74 ein Druck auf, und infolgedessen wird der Druck hinter dem Kolben 82 im Zylinder So größer als vor dem Kolben und in der
Leitung 75. Der Kolben wird also in der Blickrichtung nach
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Figur 2 nach links verschoben, und die Stange 84 bewirkt eine
Verschwenkung des Rahmens 52 entgegen der Uhrzeigerrichtung
um die Mittellinie der Welle 54. Der Rahmen 52 gelangt dann
also in diejenige Stellung, die in Figur 3 in strichpunktierten
Linien mit A dargestellt ist. Infolgedessen wird die konkave Steuerstange 56 außer Anlage mit der Bahn 26 gebracht,
und die Bahn kann von der Steuerstange 16 frei fiber die Weile
54 laufen. Außerdem wird die konvexe, eine Verbreiterung bewirkende
Steuer stange 58 derart verschoben, daß sie in der' Bahn eine größere Spannung erzeugt und sie breiter aufspreizt.
Dadurch wird also die Bahn verbreitert, während sie über die
Stange 18 und die Stange 2o läuft.
Wenn die Bahn breiter wird, so drückt die Kante 27 den Taster
42 in derjenigen Richtung, daß er entgegen der Uhrzeigerrichtung in seine Normalstellung zurückgelangt, Wenn er die Hormalstellung
wieder erreicht hat, so sind beide Entlüftungsbohrungen geöffnet, und der Druck auf beiden Kolbenseiten ist
wieder gleich. Der Kolben bleibt dann in seiner Lage, bis ein
weiterer Fehler abgetastet, wird.
Wenn die Bahn breiter wird als gewünscht, bewegt sieh der
Taster in diejenige Stellung, die in Figur 4 in gestrichelten Linien gezeigt ist, was die Folge hat, daß der Ventilplunger
72 die Entlüftungsbohrung 77 schließt und der Druck in der
Leitung 75 erhöht wird, so daß der Kolben nach rechts gedrückt
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und den Rahmen 52 in Ohrseigerrichtung verschwenkt. Dadurch
wird die Berührung der Steuerstange 58 mit der Oberfläche der
Bahn herabgesetzt, wahrend das Mae der Anlage der Oberfläche
der Bahn an der Steuerstange 56 erhöht wird, wie dieses in
Figur 3 strichpunktiert mit b gezeigt ist. Das ergibt eine Verschaftlerung der Bahn und anschließend eine Zurückbewegung
des Tasters in seine Normalstellung.
Bei Verwendung eines Tasters der beschriebenen Art bestimmt
der Abstand zwischen der Fläche 41 «es Tasters und den Ventilplungern
7o und 72 in einen gewissen HaBe die Empfindlichkeit
der Vorrichtung. Nenn die Fläche 41 dauernd in Anlage an den Ventilplungern wäre, so wäre der Bereich oder die zulässige
Abweichung für die Bahnbreite nur sehr gering, weil das Ansprechen
auf eine Schwenkbewegung des Tasters praktisch sofort erfolgen würde. Wenn aber zwischen der Fläche 41 und
den Ventilplungern, wie vorstehend beschrieben, eine Zwischenraum freigelassen wird, so «wird ein zulässiger Abweichungsbereich geschaffen, innerhalb dessen sich die Bandbreite
ändern kann, ohne daß die Vorrichtung irgendeine Korrektur durchführt. Selbstverständlich können, um diesen Bereich zu
verändern, auch noch andere Faktoren geändert werden. Beispielsweise können zwecks Veränderung dieses Bereich innerhalb
des Erfindungsgedankens die jeweiligen Abstände zwischen den Berührungspunkten der Fläche41 mit den Ventilplungern
und der Mittellinie der Welle 46, und zwischen dem
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Berührungspunkt der Bahn Bit der vorlaufenden Kante 43 und
der Mittellinie der Helle 46 geändert werden.
Figur 6 zeigt eine andere Ausführungsforn der Erfindung, bei
der eine Mehrzahl von Tastern verwendet wird und bei der die Bahnbreite kräftig und permanent in einer Richtung gebrückt
wird, wahrend sie in der anderen Richtung gesteuert wird.
Bei diesem Aueführungsbeispiel ist ein abgewandelter Rahmen
Io2 vorgesehen, in welchen die Welle 54 starr befestigt ist;
diese Helle ist in Lagern in Rahmen 12 gelagert. Jedoch ist das außenliegende Ende der Helle 54 über eine Lasche Io4 mit
den äuBeren Enden der Hellen 56 und 58 verbunden. Die Lasche
Io4 erhöht die Stabilität der Hellen zueinander und gestattet es, daft die Helle 56 eine größere Belastung aufnimmt. Wenn
außerdem der Rahmen Io2, wie bei dem vorangegangenen Ansführungsbeipiel,
um die Mittellinie der Helle 54 verschwenkt wird, dann liegen beide Steuerwellen auf derselben- Seite der Schwenkwelle,
statt auf gegenüberliegenden Seiten derselben. Die Bahn 26 wird inner um die eine Verschmälerung bewirkende,
konkave Steuerstange 56 und dann über die Helle 54 gesogen. Es erfolgt also eine dauernde Verschmälerung der Bahn 26.
Der pneumatische Kolben und Zylinder 8o sind die gleichen, wie vorstehend beschrieben; der Kolben ist mit den Rahmen Io2 so
verbunden, daß er ihn um die Mittellinie der Helle 54 verschwenkt.
Mach entsprechender Bewegung wird die eine Verbrei-
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terung hervorrufende Steuerstange 58 in Anlage mit der
Oberfläche der Bahn 26 gebracht, und bewirkt eine Verbreiterung der Bahn. Die obere Welle oder Stange ist also dauernd
bestrebt, ein Konvertieren der Bahn auf eine Minimalbreite zu bewirken, während die untere Welle 58 die Bahn
intermittierend spannt, um sie wieder zu verbreitern.
Ein Paar von Fülllern oder Tastern Ho und 112 ist auf einer
Stange 114,dieser gegenüber isoliert, gelagert. Diese Stange
114 ist in irgendeiner geeigneten Art und Weise derart am Rahmen 12 befestigt, daB sie quer zur Bahn 26 verläuft. Diese
Fühler werden vorzugsweise aui Federstahl oder ähnlichem Werkstoff hergestellt und sind derart federbelastet, daß sie
an der Bahn anliegen oder aber an der Metallstange 116 zur Anlage kommen, wenn zwischen ihnen und dieser Metallstange
keine Bahn vorhanden ist. Die Stange 116 und die Fühler Ho
und 112 sind über eine (nicht dargestellte) elektrische Schaltung miteinander verbunden, in welcher jeder Fühler mit
der Stange 116 als Schalter zusammenarbeitet. Diese elektrische Schaltung steuert den Luftdruck in den Leitungen 118
und 12o des Luftzylinders 8© durch irgendwelche geeigneten Mittel, wie z.B. durch ein solenaid-betltigtes Dreiwegeventil
(nicht gezeigt) und steuert somit also die Stellung der lylindmrs 82 im Zylinder 8o.
Daa dargestellte System 1st ein sogenanntes Sin- Anssystem
....... V^ 109808/1231
insofern, als.die -Steuerwelle oder S-teuer'stange 56 dauernd
©In Zusammendrucken amm ämsWbmnelmifms&ämn Materials bewirkt
und nur dann,"'wenn.dieses MaterIa-I sich über eine noch zu- V
lässig«--'Grenze hiusiie zusammenzieht, eine Veränderung der
tage des .Rahmens Io2.vorgenommen'.wird. Im Normalzustand bewirkt di@ Stange §S tetrM eineVersehaälerung der Bahn 26',
und die Stang® SS bewirkt entweder eine Verbreiterung der
Bahn auf min.'-gewünschtes MaS oder ist überhaupt garnlcht
an der Bahn in Anlage«, Wenn die Bahn zu schmal wird und damit
aus den B@r@ie& -zwischen entweder einem oder beiden Fühlern
Ho0 112 einerseits wmä der Stange 115 andererseits herausgelangt, s@ stieien diese -.Fühler einen Kreis, der eine Verschwenkung der Eafmens Io2 um die Helle 54 entgegen der Uhrzeigerrichtung
bewirkte Dadurch. kontt die konvexe. Stange 58
in Anlage an ämw Bahn 26 β Bei Verbreiterung der Bahn lauft
diese eventuell wieder zwischen die Fühler und die Stange 116; unterbricht '--damit den !reis und ermöglicht es dem Rahmen
wieder in seine -Ausgangslage - zurückzukehren-.
Für den Ourehsehnittfaehmann -.Ist ersichtlich, daft zahlreiche
Abwandlungen in den aareis, die §@haltkreise Ho bis 116 und
112..:bis 116 durehgmfOlirtan Funktionen möglich sind, u» die ;
Auswirkungen· -aa£ .den:'Rahmen. Io2 mn .verludern;. Es könnten zusätzliche Fühler mmä Schaltkreise verwendet werden, um ähnliche
Ergebnisse ? wie vorstehend benelirieben,zu erzielen.
Beispielsweise könnte der Sclsaltkreis 112-116 dazu verwendet
werden, um äi« Bahn sm verbreitern^ während der Schaltkreis
Ho-116 dazu verwendet werden könnte, um den Rahmen Io2 in :
101801/1231
atexiaiieben und gleichzeitig der konkaven
, die Bahn wieder zu ver-Abweichungen können innerhalb des
gemacht Herden, beispielsweise durch
einer zweite Gruppe von Fühlern, die parenthe«
Abstand ve© amw ersten Gruppe von Fühlern liegt«,
tm eijae teSer« ilseas« für die Bahnbreite zu setzen. Wiederum
wmmnmämt werden, ua die Anlage der Steuer«
2i sm beenden oder herabzusetzen.
Es ist als© ^f:#ira.t..;ic'te, (äaB die Steuerungen in der Vielxafel
^r©m lim» Jtosst«ss«eimgeart«n verwendet werden können,
wie XoBo hml »ia*f w»£tereii Form, bei der die Bahn normalerweise (faaftsäi <äi· itasfif® §8 verbreitert und zwischen den Fühlern
^mh&Mmsti wlTä aä Sie !reise normalerweise geschlossen sind^
mm äm& ämsmg wrnsm Ulm lato breiter wird und einen der Kreise
UsUt0 htmTÜW£<gfa «ii&e Betätigung des Rahmens Io2 er-
m äie Bata^^#£t« seriel kleiner wird, daß die Bahn
wtmäms iwisefetgffi ämm Füllern läuft, dann- schlieeen die Schal~
tes «iffiitfö Wxmim0 s© <ie0 der Rahmen wieder in seine Auegang««
kossstaatea Bahnbreitenbmreichs beim kontlnuier»
BAD ORIGINAL
109898/1231
κ" lichen Hindurchlaufen der Bahn durch die Maschine, Dadurch,
daß der Steuerrahmen Io2 soweit wie Möglich in Bewegungsrichtung
vor der Stalle angebracht wird, an welcher die Bahn eine zulässige Bahnbreite haben soll, ist es möglich, die
Auswirkungen jeglicher geringen Abweichungen der Bahnbreite auf ein Minimum herabzusetzen. Außerdem sollten die Stelle,
an welcher der Fehler abgetastet wird, in Bewegungsrichtung hinter den Steuerrahmen, und zwar so nahe wie möglich an diesem,
liegen.
Das bei dem abgewandelten Ausführungsbeispiel nach Figur 6
der Zeichnung dargestellte Prinzip der Verwendung von Tastern
entlang beiden Kanten der Bahn kann leicht auch auf das erste
Ausführungsbeispiel angewandt werden; eine solche Anwendung liegt natürlich ebenfalls innerhalb des Erfindungsgedankens.
>k Es ist klar, daß zahlreiche andere Abwandlungen in den Einzelheiten, Werkstoffen und Anordnungen der Teile vorgenommen werden
können, die vorstehend besehrieben und gezeigt worden sind,
. um die Art der Erfindung zu erläutern? hierbei wird ebenfalls
der in den Patentansprüchen gekennzeichnete Erfindungsgedanke nicht verlassen.
109*087123
Claims (11)
- - 2ο -Patentansprüche..) Vorrichtung zur Steuerung der Breite einer laufenden Bahn, die über eine Mehrzahl von Stangen läuft, gekennzeichnet durch einen in der Vorrichtung schwenkbar gelagerten Rahmen, der eine Mehrzahl von mit den Rahmen verschwenkbaren Stangen, von denen mindestens einige gekrümmt sind, trägt, durch Schwenkeinrichtungen für den Rahmen, durch die der gekrümmte Teil zumindest einer der gekrümmten Stangen in Anlage an der Bahn gebracht werden kann, und durch Tasteinrichtungen zur Abtastung der Breite der Bahn und zur Steuerung der Schwenkeinrichtung.
- 2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Stange·»gegenüber einer Oberfläche der laufenden Bahn konvexe Form und zumindest eine andere Stange eine gegenüber einer Oberseite der laufenden Bahn konkave Form hat.
- 3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine gekrümmte Stange in dauernder Anlage an der Bahn gehalten wird.
- 4.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rahmen zusätzlich zumindest eine genau gerade Stange109106/1231.- 21 -gelagert ist, die in Bewegangsweg der laufenden Bahn zwischen der konvexen und konkaven Stange liegt.
- 5.) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die konvexe und konkave Stange auf gegenüberliegenden Seiten des Schwenkpunkts des Rahmens liegen.
- 6.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtung zumindest einen in Bewegungsrichtung der Bahn hinter dem Rannen liegenden Taster umfaßt.
- 7.) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtung zumindest einen Taster umfaßt, der an der Seitenkante der Bahn anliegt und in der vorrichtung schwenkbar gelagert ist und derart gegen diese Kante gedrückt wird, daß er den Bewegungen der Bahnkante folgt und über auf die Bewegungen des Tasters ansprechende Steuer!elemente die. Schwenkeinrichtung des Rahmens steuert»
- 8.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtung zumindest einen an einer Oberfische der Bahn anliegenden Taster zur Betätigung einer Schal-ν tung umfaßt.109808/1231
- 9.) Vorrichtung nach eine» oder mehreren der Ansprüche 1-8, gekennzeichnet durch einen als Schwenkeinrichtung für den Rahmen vorgesehenen pneumatischen, doppeltwirkenden Zylinder alt Kolben, dessen Kolbenstange schwenkbar mit dem Rahmen verbunden ist, wahrend der Zylinder schwenkbar in der Vorrichtung gelagert ist, durch eine Druckluftquelle, die über getrennte Leitungen mit den beiden Enden des Zylinders verbunden ist, und durch einen im wesentlichen flach ausgebildeten Taster, der schwenkbar in der Vorrichtung derart gelagert ist, daß er an einer Kante der Bahn anliegt und federnd gegen diese Kante gedrückt wird, so daß er den Bewegungen der Bahnkante folgt und dann in den Leitungen liegende Ventile betätigt, welche den den beiden Enden des Zylinders zugeleiteten Druck steuern.
- lo.) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden zumindest einiger der von dem Rahmen entfernt liegenden Stangen starr miteinander verbunden sind.
- 11.) Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster auf der Oberfläche der Bahn aufliegt.109808/1231
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