DE2800262C3 - Vorrichtung zum Abziehen einer flachgelegten Schlauchfolienbahn aus Kunststoff - Google Patents
Vorrichtung zum Abziehen einer flachgelegten Schlauchfolienbahn aus KunststoffInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf eine Vorrichtung zum Abziehen einer flachgelegtsn
Schlauchfolienbahn aus Kunststoff mit einer koaxial zu einem Blaskopf angeordneten antreibbaren Reversierplattform
mit einer Flachlegeeinrichtung und Abquetschwalzen für die aus dem Blaskopf austretende
Schlauchfolie, wobei auf der Reversierplattform randseitig ein sich über einen Teil des Umfanges erstreckendes
Führungselement für die parallel zur Drehachse der Reversierplattform flachgelegte
Schlauchfolienbahn angeordnet ist, die vom Führungselement aus durch einen Spalt einem ortsfesten
Weiterführungselement zuführbar ist.
Die Reversierbewegung der Reversierplattform bewirkt beim Flachlegen der Schlauchfolie ein periodisches
Wandern der Faltkanten, die sich beim Flachlegen bilden, und damit eine statistische Verteilung
von evtl. Dickentoleranzen über die Breite der flachgelegten Schlauchfolienbahn. Wird die flachgelegte
Schlauchfolienbahn danach in einer Aufwickelvorrichtung zu einem Wickel aufgewickelt, so können sich
durch Addition von Dickentoleranzen auf dem Wickel sogenannte Faßreifen nicht mehr bilden. Es versteht
sich von selbst, daß der Schwenkwinkel der Reversierbewegung ausreichend weit gewählt werden muß.
Bei der bekannten gattungsgemäßen Vorrichtung (DE-AS 1 7046H9) bewegt sich der Spalt des Führungselementes
mit der Reversierbewegung periodisch auf das ortsfeste Weiterführungselement zu und
von diesem wieder weg, während die Schlauchfolienbahn mit konstanter, vom Blaskopf vorgegebener Geschwindigkeit
dem Spalt zugeführt wird. Folglich bewegt sich die flachgelegte Schlauchfolienbahn hinter
dem ortsfesten Weiterführungselement mit periodisch schwankender Geschwindigkeit, Beim Aufwickeln
muß der Wickel entsprechend mit unterscUedlicher
ίο Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden, und
zwar mit sehr großer Genauigkeit abgestimmt auf die periodisch schwankende Geschwindigkeit der flachgelegten
Schlauchfolienbahn, was steuerungstechnisch außerordentlich aufwendig ist. Bei Steuerungsfehlern
tritt Faltenbildung beim Aufwickeln auf. Eine andere Möglichkeit bestünde darin, einen entsprechenden
Längenausgleich der Aufwickeleinrichtung vorzuschalten, was bei der bekannten Vorrichtung
nicht der Fall ist.
Grundsätzlich ist eine Längenausgleichseinrichtung in Form einer sogenannten Schlaufenführung mit sich
verlängernder und verkürzender Ausgleichsschlaufe in anderen Bereichen der Technik aus der Praxis bekannt.
Ihre Anwendung bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung würde im Bereich der Aufwickeleinrichtung
erheblichen zusätzlichen Raumbedarf erforderlich machen, und zwar insbes. dann, wenn es sich um
sehr breite flachgelegte Schlauchfolienbahnen handelt. Im übrigen bewegt sich die flachgelegte
Schlauchfolie zwischen dem ortsfesten Weiterführungselement und dem Längenausgleich nach wie vor
mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, was an Umlenkwalzen und dergleichen Faltenbildung hervorrufen
kann.
Bei gattungsfremden Vorrichtungen zum Abziehen einer flachgelegten Schlauchfolienbahn aus Kunststoff
(DE-AS 1900614, DE-AS J 948935) arbeitet man mit einem Längenausgleichsspeicher, der aus einer
Vielzahl von Wendestangen und Umlenkstangen bzw. Wendewalzen und Umlenkwalze in komplizierter
Anordnung auf der Reversierplattform angeordnet ist, wobei die Wendestangen und Umlenkstangen bzw.
Wendewalzen und Umlenkwalzen ihre relative Lage zueinander oder zu vorgeschalteten Umlenkstangen
und Umlenkwalzen ändern. Das ist nicht nur aufwendig, sondern darüber hinaus funktionell nachteilig, da
insbesondere bei hoher Geschwindigkeit der Kunststoffschlauchfolie und bei breiter Bahn der flachgelegten
Kunststoffschlauchfolie Faltenbildung auftreten kann. Tatsächlich ist jede Umlenkstange oder
Wendestange bzw. Umlenkwalze oder Wendewalze auch ein Element, welches Faltenbildung erzeugen
kann, und zwar insbes. dann, wenn zusätzlich in der beschriebenen Weise Relativbewegungen auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung zusätzlich mit einem
Längenausgleich auszurüsten, und zwar unter Verzicht auf eine Längenausgleichseinrichtung mit
Schlaufenführung sowie unter Verzicht au/ Wende-
bo stangen, Umlenkstangen bzw. Wendewalzen und
Umlenkwalzen, die relativ gegeneinander bewegt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß das Führungselement als teilzylindrisches Schie-
b'i berinnenelement ausgebildet ist, daß ein teilzylindrisches
Schieberaußenelement vorgesehen ist, dessen Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser
des Schieberinnenelementes ist und das auf einem Re-
versierkranz angeordnet ist, der gleichphasig und
konzentrisch mit der Reversierplattform und mit deren
halber Winkelgeschwindigkeit antreibbar ist, wobei die Schlauchfolienbahn durch den zwischen Schieberinnenelement
und Schieberaußenelement gebildeten Spalt um eine Austrittskante am Schieberaußenelement
zum Weiterführungselement führbar ist.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung weisen das Schieberinnenelement sowie das Schieberaußenelement
schieberspaltseitig eine reibungsreduzierende Einrichtung auf.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf der Reversierplattform
ein Längenausgleich erfolgt, der auch bei hoher Geschwindigkeit der Schlauchfolienbahn sicher
funktioniert und keinerlei störende Faltenbildung auslöst, zumal die flachgelegte Folienbahn sich
weder auf der Reversierplattform noch hinter dem Weiterführungselement mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
bewegt. Darüber hinaus zeichnet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung durch bauliche
und funktioneile Einfachheit aus, wie im folgenden anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnung ausführlicher erläutert wird. Es zeigt
Fig. 1 perspektivisch und ausschnittweise eine erfindungsgemäße
Vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 3 mit den Teilfiguren a, bund ein einem weiter schematisierten Grundriß der Fig. 1 zum Zwecke der
Erläuterung der klimatischen Zusammenhänge ver schiedene Funktionsstellungen des Führungselementes,
Fig. 4 entsprechend der Fig. 2 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
und
Fig. 5 entsprechend der Fig. 2 eine weitere Ausführungsform.
Die in der Zeichnung dargestellten Vorrichtungen dienen zum Abziehen einer flachgelegten Schlauchfolienbahn
1. Zu den Vorrichtungen gehören im grundsätzlichen Aufbau
eine Reversierplattform 2, die beispielsweise gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 eine Eintrittsausnehmung
3 für die Schlaudifolienbahn 1 aufweist,
ein randseitiges Ablaufführungselement 4 für die flachgelegte Schlauchfoiienbahn 1 an der Reversierplattform
2, und
ein ortsfestes Weiterführungselement 5 für die
Weiterführung der flachgelegten Schlauchfolienbahn 1 zur Weiterveraibeitung, z. B. zu einer Wickelvorrichtung.
.
In der Fig. 1 wird die Schlauchfolienbahn 1 noch in Schlauchform von unten der Eintrittsausnehmung 3
in der Reversierplattform 2 zugeführt. Ein nicht gezeichneter ortsfester Extruder ist vorgeschaltet. Auch
die nachgeschaltete Wickelvorrichtung ist ortsfest. Ihr wird die flachgelegte Schlauchfolienbahn 1 hinter dem
Weiterführungselement 5 zugeleitet. Die Reversierbewegung der Reversierplattform 2 ist durch einen
Doppelpfeil 6 dargestellt worden. Zugeordnet ist der Reversierplattform 2 ein Längenausgleichsspeicher 7,
der erfindungsgemäß besonders gestaltet ist.
Der Längenaussleichsspeicher 7 besteht ausweislich der Fig. 1 und 2 aus einem Ausgleichsdrehschieber
8, der ein teilzylindrisches Schieberinnenelement 9, ein teilzylindrisches Schieberaußenelement
10 und einen zwischengeschalteten Spalt 11 aufweist. Diese teilzylindrischen Bauteile weisen eine Mantelöffnung
auf, deren öffnungswinkel im Ausführungsbeispiel unterschiedlich ist. Das Schieberinnenelement
9 ist mit der Reversierplattform 2 verbunden und bewegt sich folglich mit dieser. Für das Schieberaußenelement
10 ist ein besonderer Reversierkranz
12 vorgesehen, der sich ausgleichend zur Reversier- w plattform 2 bewegt. Auch das ist durch Doppplpfeil
13 verdeutlicht worden. Die kinematischen Zusammenhänge dieser Bewegung werden weiter unten anhand
der Fig. 3 erläutert. Die flachgelegte Schlauchfolienbahn 1 ist von dem randseitigen Ablaufführungselement
4 um eine Eintrittskante 14 am Schieberinnenelement 9 in den schon erwähnten Spalt
11 zwischen Schieberinnenelement 9 und Schieberaußenelement 10 eingeführt. Sie ist um eine Austrittskante
15 am Schieberaußenelement 10 umgelenkt una hier dem Weiterführunoselement 5 zugeführt.
Nicht dargestellt wurde aus Maßstabsgründen, daß Schieberinnenelement 9 sowie Schieberaußenelement
10 des Ausgleichsdrehschiebers 8 auf den Seiten, an denen die flachgelegte Schlauchfolienbahn 1
anliegt, reibungsreduzierende Einrichtungen aufweisen können, sei es in Form von Walzen, Bändern,
selbst angetriebenen Bändern, Gleitauflagen u. dgl. Die Revennerplattform 2 sowie der Reversierkranz
12 sind über ein Getriebe 16 an den gleichen Antrieb j(i 17 angeschlossen. Die Eintrittskanäle am Schieberinnenelement
9 bzw. am Schieberaußenelement 10 sind als vertikale Kanten 14, 15 ausgeführt. Sie können
mit Umlenkwalzen versehen sein.
Im Ausführungsbeispiel besitzt die Reversierplattform
2 eine Abquetscheinrichtung 18, die aus Abquetschwalzen 19 besteht. Dieser Abquetscheinrichtung
18 sind lediglich Umlenkeinrichtungen 20 nachgeschaltet. Aus der Fig. 1 entnirnmt man, daß
die Umlenkeinrichtungen bestehen aus
einem ersten Umlenker 21, der die Kunststoffschlauchfolie 1 in eine Ebene parallel zur Plattformebene umlenkt,
einem zweiten Um!enker, und zwar in Form eines Umlenkdreiecks 22, der die flachgelegte Kunststoff-
•45 schlauchfolie 1 in eine orthogonal zur Plattformebene
verlaufende Ebene 23 umlenkt,
wobei diese Ebene in Richtung einer Sekante des Grundrisses der Reversierplattform 2 zum randseitigen
Ablaufführungselement 4 geführt ist. Hier funktioniert die Eintrittskante 14 am Schieberinnenelement
9 zugleich als randseitiges Ablaufführungselement 4. Man könnte hier aber auch ein Abzugswalzenpaar
anordnen. - Im übrigen entnimmt man aus 'MM.· vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 und 2
ohne weiteres, daß man auf eine Abquetschein'ichtung
18 in Form von Abquetschwalzen 19 ud. dgl. sogar verzichten kann, indem man die Umlenkeinrichtungen
20, die in den Figuren dargestellt worden sind, zugleich als Abquetscheinrichtungen 19 funktionieren
läßt.
Wie bereits erwähnt, geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß bei der dargestellten Ausgleichsschieberanordnung
der von der Schlauchfolienbahn 1 zurückzulegende Weg von der Eintrittskante 14 am
hi Schieberinnenelerrent 9 über den Spalt 11 bis zum
ortsfesten Weiterführungselement 5 bei der hin- und hergehenden Schwenkbewegung der Reversierplatfform
2, mit der das Schieberinnenelement 9 verbtin-
28 OO 262
den ist. konstant gehalten werden kann. Wie das geschieht,
verdeutlicht die stark schematisierte Fig. 3. In der Fig. 3 sind verschiedene Stellungen der Revcrsierplattform
2 in bezug auf das ortsfeste Weiterfiihrungselement S und verschiedene, im Bewegungsablauf
aufeinanderfolgende Stellungen des Schieberaußenelementes 10 in bezug auf das mit der Reversierplattform
2 verbundene Schieberinnenclemcnt 9 in den Teilfiguren a. b und c dargestellt. Die Darstellung
links entspricht einem Schwenkwinkel der Reversierplattform 2 um etwa 180°. die Darstellung rechts einem
Schwenkwinkel um etwa 360°. Aus Darstellungsgründen sind die Schieberelemente 9 bzw. 10
auseinandergezogen worden. Man entnimmt aus einer vergleichenden Betrachtung dieser Teilfiguren unmittelbar,
daß der beschriebene Weg der Schlauchfolienbahn 1 stets konstant ist, so daß die Weiterführung
der Schlauchfolienbahn 1 mit einer einheitlichen konstanten Geschwindigkeit durchgeführt werden kann.
Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. a, b und c entnimmt man außerdem, daß die Bewegung
des Schieberaußenelementes 10 ebenso wie die Bewegung des Schieberinnenelementes 9 als periodische
hin- und hergehende Bewegung erfolgt, wobei diese Bewegungen gleichphasig geschehen. Die Verstellung
des Schieberaußenelementes 10 erfolgt grundsätzlich mit der halben Winkelgeschwindigkeit des Schieberinnenelementes
9. Das gilt für jeden Punkt der Bewegung. Spannungsausgleichende Bewegungen, die die
Schlauchfolienbahn 1 immer stramm halten, können überlagert sein. Das Schieberinnenelement 9 erstreckt
sich etwa über den Winkclbereich. der dem halben Schwenkwinkel entspricht. Das Schicberaußenelcmcnt
10 erstreckt sich etwa über den Winkelbereich, der seiner Schwenkbewegung entspricht. In
Fig. 3 links erstreckt sich ilas Schiebcrinnenelemcnt 9
und das Schieberaußenelement 10 über jeweils etwa 90c. in Fig. 3 rechts erstreckt sich das Schieberinncnclcmcnt
9 und das Außenelement 10 über jeweils etwa 180'. In der Praxis kann man diese Erstreckungen
beliebig vergrößern. Auch kann die Anordminc
der Elemente 4 und 5 den Gegebenheiten angepaßt werden.
Die Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit gewählt. In der
Praxis kann die erfindungsgemäße Vorrichtung sehr viel kompakter gestaltet werden. Das zeigen die Fig. 4
und 5. Die Ausführungsform nach Fig. 4 ist so ausgebildet, daß der Längenausgleichsspeicher 7 an die Reversierplattform
2 extruderseitig angeschlossen ist und dali das Schieberinnenelement 9 sowie das Schicberaußenelement
10 die einlaufende Kunststoffschlauchfolie 1 gleichsam umgeben. Sie könnte, bei
oben liegendem Extruder, auch um 180" gedreht werden. Die Ausführungsform nach Fig. 5 besteht darin,
daß die Abquetscheinrichtung 18 im Bereich des der Reversierplattform 2 abgewandten Randes von
Schieberinnenelement 9 und Schieberaußenelement 10 angeordnet ist. Auch für die Herstellung sehr breiter
Schlfttichfolienbahnen 1, was sehr hohe Schieberelemente
9.10 erforderlich macht, ergibt sich so stets eine sehr niedrige Bauhöhe.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:1, Vorrichtung zum Abziehen einer flachgelegten Schlauchfolienbahn aus Kunststoff mit einer koaxial zu einem Blaskopf angeordneten antreibbaren Reversierplattform mit einer Flachlegeeinrichtung und Abquetschwalzen für die aus dem Blaskopf austretende Schlauchfolie, wobei auf der Reversierplattform randseitig ein sich über einen Teil des Umfangs erstreckendes Führungselement für die parallel zur Drehachse der Reversierplattform flachgelegte Schlauchfolienbahn angeordnet ist, die vom Führungselement aus durch einen Spalt einem ortsfesten Weiterführungselement zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement als teilzylindrisches Schieberinnenelement (9) ausgebildet ist, daß ein teilzylindrisches Schieberaußenelement (10) vorgesehen ist, dessen Innendurchmesser größer als der Auftendurchmesser des Schieberinnenelementes (9) ist und das auf einem Reversierkranz (12) angeordnet ist, der gleichphasig und konzentrisch mit der Reversierplattform (2) und mit deren halber Winkelgeschwindigkeit antreibbar ist, wobei die Schlauchfolienbahn (1) durch den zwischen Schieberinnenelemertt (9) und Schieberaußenelement (10) gebildeten Spalt (11) um eine Austrittskante (15) am Schieberaußenelement (10) zum Weiterführungselement (5) führbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberinnenelement (9) sowie das Schieberaußene^ment (10) schieberspaltseitig eine reibungsreduzierende Einrichtung aufweisen.
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Also Published As
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