DE2021863B2 - Einrichtung zum auffangen, absaugen und entstauben von beim ausstossen von abgegarten kokskuchen aus horizontalkammer-verkokungsoefen anfallenden gasen - Google Patents
Einrichtung zum auffangen, absaugen und entstauben von beim ausstossen von abgegarten kokskuchen aus horizontalkammer-verkokungsoefen anfallenden gasenInfo
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Description
fmmmmim
und der d.e Oberseite aer B elastisches Dichtungsblech nach außen und
^Ä?Ut^ÄdiB^Ä^2dlung „ in Richtung der Koksofenbatterie vorstehend angevnn
Kokskuchenführung und Haube der Absaug- bracht ist, derart, daß die Außenkante der D.chianal
auf ΪΓ<5ΓΓΞ der Kokskuchenführung mit tungsfläche in Betriebsstellung an der Außenseite der
ebTm Absaugrohr verbunden ist, welches an einer die Ofenkammer jeweils begrenzenden Ofenanker
Absaug- und Entstaubungsvorrichtung angeschlos- ^ anliegen.^
OC Um" die von dem auf den Löschwagen aufgeprall- staubungsvorrichtungen mindestens zum Teili au.
ten Kokskuohen aufsteigenden Stäube und Gase Dampfstrahlentstauber auszubilden, denen em WassicheVzu
eto, empfiehlt es sich, die Höhe der serkessel, ein Dampferzeuger und ein Dampfspeicher
Haube im Aufprallbereich des Kokskuchens auf die zugeordnet and. ..._.. . .„.
Löschunterlige der Höhe der Kokskuchenführung 20 In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausan™en
und £1 Richtung der verfahrbaren Lösch- führungsbeispiel schematisch veranschaulicht. Es
unterlaee üvramidenartig zu erweitern, während ein zeigt
SSlSchErT verlängerter Teil der Haube eine Fi g. 1 die Einrichtung nach der Erfindung in Be-
demgegenüber wesentlich geringere Höhe aufweist. triebsstellung, in Seitenansicht
Diese Gestaltung der Haube trägt der Erscheinung 25 Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1
Rechnung daßL AufpralTbereich des Kokskuchens Fig. 3 die Einrichtung nach Fig. 1, jedoch in
die Menee der entbundenen Stäube und Gase am zurückgezogener Ruhestellung
erößten fet und nach einer gewissen, verhältnis- F i g. 4 die linksseitige Abdichtung zwischen Ofen-
mäßS kurzen Zeit nach der die in der Regel ver- anker und Kokskuchenführung gemäß Fig. 2 m
fahrbare Löschunterlage in Richtung eines Lösch- 30 vergrößertem Maßstab und
tumesbewegfXd, verhältnismäßig stark abnimmt. Fig. 5 die linksseitige Abdichtung zwischen Koks-
Diesem Umstand trägt daher auch die weitere kuchenführung und Haube gemäß Fig. 2 in verMaßnahme
Rechnung, daß in die der Verlängerung größertem Maßstab.
a£ekehrti Seite der pyramidenartigen Haube eine In Fig. 1 ist mit 1 ein Horizontalkammer-Ver-
AbWleituns mündet welche an mehrere Absaug- 35 kokungsofen bezeichnet, dessen Ofenkammer 2 sich
und Entstaubungsvorrichtungen mit etwa 37,5 Pro- in senkrechten Ebenen parallel im Abstand vonem-
zent der »esamten installierten Absaug- und Ent- ander erstrecken und von einer Ofendecke 3 uber-
staubunesleistune angeschlossen ist. Demgegenüber deckt sind. An der Stirnseite von die Ofenkammern
SnHSesehen sein daß zwei Absaug- und Ent- trennenden Wänden 4 sind / — Ofenanker 5 vorge-
.taubunivorrichtungen mit etwa 25 Prozent der 40 sehen. Dem Verkokungsofen ist auf der Kotaseile
Gesamtleistung über eine Absaugleitung mit der der ein sogenannter Meistergang 6 vorgelagert, auf des-
Verlän-eruno zugekehrten Seite der pyramidenarti- sen Schienen 7 mittels Rädern 8 ein Gestell 9 senk-
een Haube verbunden sind. Aus den gleichen Grün- recht zu den Achsen der Ofenkammern 2 verfahrbar
den °enü»t es in der Regel auch, daß zwei Absaug- ist. Dieses Gestell 9 nimmt eine Kokskuchenführung
und Entstaubunesvorrichtungen mit etwa 25 Prozent 45 10 auf. die in dem Gestell parallel zu den Achsen der
der Gesamtleistun« an zwei Absaugöffnungen in dem Ofenkammern 2 horizontal hin- und herbewegbai
zum Löschturm verlängerten Teil der Haube ange- ist. Das Fahrgestell 9 für die Kokskuchenführung
schlossen sind. ίτ*ψ außerdem eine Reinigungsvorrichtung 11 zum
Um mit Sicherheit eine hermetische Abdichtung Reinigen von Türrahmen, welche die Ofenkammer
zwischen der Kokskuchenführung und der Haube in 50 öffnungen begrenzen. Auf der der Kokskuchenfüh
ihrer gemeinsamen Betriebsstellung zu erreichen, rung gegenüberliegenden Seite zur Rahmenreini-
empfiehlt es sich, daß mit Elektromagneten be- gungsvorrichtung ist eine Türabhebevorrichtung L·
stückte Dichtungsiejsten an der Eintrittsseite der angeordnet. Diese trägt gemäß Fig. 2 eine von de
Haube angebracht sind. Ofenkammer 2 abgehobene Tür 13, deren Dichtungs
Dabei können an der Außenseite der die Eintritts- 55 flächen gegenüber dem Türrahmen in einer ebenfall
öffnung der Haube begrenzenden Wandung die als auf dem Gestell 9 befestigten Reinigungsvorrichtunj
Winkelprofil ausgebildeten Dichtungsleisten parallel 14 gesäubert werden, bevor die Tür nach dem Aus
zur Längsrichtung der Kokskuchenführung verschieb- stoßen des glühenden Kokskuchens wieder in dl·
bar befestigt sein. An dem etwa lotrecht zur Koks- Ofenkammeröffnung eingesetzt wird.
kuchenführung verlaufenden Profilschenkel der Dich- 60 Ein Löschwagen 15 mit einer schrägen Ladefläch
nmgsleästen ist zweckmäßig mindestens ein Elektro- 15 α ist mit Rädern 16 auf Schienen 17 parallel zu
magnet angebracht, welcher in Betriebsstellung an Kokskuchenführung 10 verfahrbar. Nachdem ei:
einem Anschlagblech anliegt, das im Bereich der glühendei Kokskuchen auf den Löschwagen aufge
Austrittsöffnung der Kokskuchenführung von dieser prallt ist und der Hauptteil der entbundenen staut
seitlich vorsteht. Der Elektromagnet wird zweck- 65 beladenen Gase aufgefangen und gereinigt wurd<
mäßig nach der der Kokskuchenführung zugekehrten wird der glühende Koks mittels des Löschwagen
Seite durch den anderen Schenkel der Dichtungs- unter einen in der Zeichnung nicht dargestellte
leiste abgedeckt, wobei die Stirnseite dieses Profil- Löschturm in Richtung des Pfeiles X in F i g. 2 ge
fahren. Nach dem Ablöschen des Kokses wird disser auf eine ortsfeste Koksrampe 18 verladen, auf die
der Koks nach öffnen der tieferen Längsseite des Löschwagens unter Einwirkung der Schwerkraft herabrutscht.
Von einer Bedienungsbühne 19 auf der dem Löschwagen abgekehrten Seite der Koksrampe
aus kann das Arbeitspersonal den Verladevorgang beobachten und gegebenenfalls den Koks nachlöschen.
Außerdem wird von dieser Bedienungsbühne aus der Koks auf nicht dargestellte Transportvorrichtungen
verladen.
In geringem Abstand oberhalb der Oberkante des Löschwagens 15 ist eine Haube 20 vorgesehen, die
aus einem pyramidenartigen Teil 20 α und aus einem in Richtung des nicht gezeigten Löschturmes verlängerten
Teil 20 b besteht. Die Haube ist an dem der Kokskuchenführung 10 zugekehrten Ende eines
oberen Fahrgestells 21 befestigt, das mittels antreibbarer Räder 22 auf einem unteren Fahrgestell 23
parallel zu den Achsen der Verkokungskammem hin und her verfahrbar ist. Das untere Fahrgestell 23
trägt zu diesem Zweck Schienen 24 und ist mittels antreibbarer Räder 25 senkrecht zu den Ofenkammerachsen
auf Schienen 26 verfahrbar, die auf Stützen 27 verlegt sind. Die Stützen 27 sind einerseits
auf der der Rampe abgekehrten Seite der Bedienungsbühne 19 und andererseits auf der dem Löschwagen
15 zugekehrten Seite der Koksrampe angeordnet! so daß das untere Fahrgestell 23 die Koksrampe
im wesentlichen und die Bedienungsbühne 19 vollständig überspannt.
Der pyramidenartige Teil 20 α der Haube ist etwas höher als die Kokskuchenführung 10 bemessen und
an seiner der Verlängerung 20 ft abgekehrten Seile im Oberteil mit einer Absaugöffnung versehen, die
durch eine Absaugleitung 28 an drei Dampfstrahlentstauber 29 α, 29 b und 29 c angeschlossen ist. Es ist
zweckmäßig, die Absaug- und Entstaubungsleistung dieser drei Dampfstrahlentstauber so zu bemessen,
daß sie etwa 37,5 Prozent der gesamten installierten Absaug- und Entstaubungsleistung aufbringen.
Auf der der Verlängerung 20 b zugekehrten Seite der Haube ist eine ebenfalls in deren Oberteil vorgesehene
Ansaugüffnung über eine weitere Absaugleitung 30 an zwei Dampfstrahlentstauber 31 a, 31 b
angeschlossen. Die Leistung dieser beiden Dampfstrahlentstauber beträgt zweckmäßig etwa 25 Prozent
der installierten Gesamtleistung.
Zwei in Richtung des Pfeiles X hintereinander angeordnete Absaugöffnungen32a, 32 b sind hintereinander
über eine Absaugleitung 33 an zwei Dampfstrahlentstauber 34 α. 34 & angeschlossen, deren Leistung
ebenfalls 25 Prozent der gesamten installierten Leistung betragen sollte. Der verlängerte Teil 20 b
der Haube besitzt eine Höhe, die nur etwa einem Viertel der Höhe der Kokskuchenführung entspricht,
die aber ausreicht, um die geringeren Staubemissionen auffangen und mit Hilfe der Absaugleitung 33
abführen zu können, die nach der schlagartigen Abgabe der größten Staub- und Gasmengen nach dem
Aufprall des Kokskuchens auf den Löschwagen nach einer gewissen Zeit noch frei werden. Auf diese
Weise ist gleichzeitig die Möglichkeit gegeben, daß die Haube zusammen mit dem Löschwagen in Richtung
des Löschrurmes verfahren wird, so daß auch bei der Überführung des auf dem Löschwagen liegenden
zerbrochenen Koksbrandes unter den Löschturm alle dabei noch entbundenen Staub- und Gasemissionen aufgefangen, abgesaugt und entstaubt werden
können.
Fig. 2 zeigt noch einen weiteren Dampfstrahlentstauber
35, der über eine Absaugleitung 36, welche in das Oberteil der pyramidenartigen Haube
20 α auf der der Kokskuchenführung abgekehrten Seite eintritt, über einen weiteren, die Kokskuchenführung
auf der Oberseite abdichtenden Absaugkanal 37 mit einem Ringkanal 38 in Betriebsstellung
ίο der Einrichtung in Verbindung steht. Dabei greift die
Absaugleitung 36 in den Absaugkanal 37 ein, dessen dem Verkokungsofen zugekehrtes vorderes Ende an
der Kokskuchenführung seitlich vorsteht und beidseitig Ansaugöffnungen aufweist, die mit dem Ringkanal
38 an beiden Seiten der Kokskuchenführung in Verbindung stehen. Die Länge des in den Absaugkanal
37 über der Kokskuchenführung eingreifenden Endes der Absaugleitung 36 ist derart bemessen, daß
bei zurückgezogener Haube 20 dieses Ende von dem Absaugkanal 37 der Kokskuchenführung freikommt.
Der Ringkanal wird von den beiden, jeweils eine
Ofenkammer 4 begrenzenden Ofenankern 5 sowie von elastischen Dichtungsblechen 39 an den beiden
gegenüberliegenden Außenseiten der Kokskuchenführung 10 gebildet, die in Betriebsstellung an der
Außenseite der Ofenanker 5 elastisch anliegen. Die Dichtungsbleche 39 sind auswechselbar mittels
Schraubverbindungen 40 an einem Halteblech 41 befestigt, das an der Außenseite der Kokskuchenführung
bei 42 angeschweißt ist.
Gemäß F i g. 5 sind im Abstand parallel angeordnete Führungsbleche 43 an der Außenseite der
Haube 20 im Bereich von deren Eintrittsöffnung angeschweißt. Diese Führungsbleche sind durch Bolzen
44 verbunden, die in Abständen über die Länge der Führungsbleche verteilt angeordnet sind. Diese Bolzen
durchsetzen jeweils ein Langloch 45 in einem Stegblech 46, dessen Stirnseite an einen sich quer
zur Kokskuchenführung erstreckenden Schenkel 47 a einer als Winkelprofil ausgebildeten Dichtungsleiste
47 angeschweißt ist. Die gegenüberliegende Seite dieses Schenkels trägt mindestens einen Elektromagneten
48, der mit Schrauben 49 angeschraubt ist. Die Polfläche des Elektromagneten fluchtet mit der
Stirnseite des anderen Schenkels 47 b der Dichtungsleiste, der den Elektromagnet in Richtung der Kokskuchenführung
abdeckt. In Betriebsstellung der Haube 20 liegen abdichtend, wie Fig. 5 zeigt, der
Elektromagnet 48 und die erwähnte Stirnseite des Profilschenkels 47 b an einem Anschlagblech 50 der
Kokskuchenführung 10 an (siehe auch Fig. 2). Dieses Dichtungsblech ist im Bereich der Austrittsöffnung der Kokskuchenführung an deren Außenseite
angeschweißt und steht von dieser rechtwinklig nach außen vor. Es ist somit ein im wesentlichen
staub- und gasdichter Kanal durch die an den Ofenankern anliegenden Dichtungsbleche 39 und durch
die zusammenwirkenden Dichtungsleisten 47 und Anschlagbleche 50 der Kokskuchenführung und der
Haube beim Durchtritt des glühenden Kokskuchens von der Ofenkammer in die Kokskuchenführung und
in die Absaughaube gewährleistet.
Die Dampfstrahlentstauber bestehen aus einem der Dampf- und Wasserzufuhr dienendi-n Teil 51.
auf das jeweils ein Mischrohr 52 gesetzt ist, an dessen
oberes Ende ein Venturi-Entstauber 53 mit eingebautem Strahlkörper anschließt. Am oberen Ende
befindet sich jeweils ein Entdiffusor 54. Die Dampf-
strahlentstauber sind auf einer Bühne 55 befestigt, die auf dem oberen Fahrgestell 21 angebracht ist und
von dem Bedienungspersonal über eine Treppe 56 erreicht werden kann.
Dem Dampfstrahlentstauber sind ein Wasserkessel 57, ein Dampferzeuger 58 und ein Dampfspeicher 59
zugeordnet, die sämtlich auf dem oberen Fahrgestell 21 montiert sind.
10
Es ist verständlich, daß die jeweils mit eigenem Antrieb versehenen Maschinen, nämlich der Kokskuchenführungswagen
und die Haube durch Fernsteuerung derart automatisch steuerbar sind, daß Kokskuchenführung und Haube selbsttätig in die
Betriebsstellung vor eine Ofenkammer verfahren und danach nacheinander in Richtung der Ofenkammeröffnung
bewegt werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Einrichtung mit einer an eine Absaug- und Entstaubungsvorrichtung angeschlossenen Haube
zum Auffangen, Absaugen und Entstauben von Gasen, die beim Ausstoßen von abgegarten,
glühenden Kokskuchen aus Horizontalkammer-Verkokungsofen durch eine in und quer zur
Richtung der Verkokungsofenkammerachsen be- ίο
wegbare Kokskuchenführung sowie beim Aufprallen solcher Kokskuchen auf eine Löschunterlage
anfallen, dadurch gekennzeichnet, daß ausschließlich auf der dem Verkokungsofen (1) abgekehrten Seite der Löschunterlage
(15) die Haube (20) mit der Absaug- und Entstaubungsvorrichtung (29; 31; 34; 35) parallel
und senkrecht zu den Achsen der Verkokungsofenkammern (2) verfahrbar abgestützt ist, wobei
in der Arbeitsstellung der Einrichtung eine staubdichte Verbindung zwischen Verkokungsofenkammeröffnung
und Haube durch Dichtungsleisten (39: 40; 41) zwischen der ein geschlossenes
Kastenprofil aufweisenden Kokskuchenführung (10) einerseits sowie dem Verkokungsofen
und der Haube andererseits gewährleistet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (20) an dem dem
Verkokungsofen (1) zugekehrten Ende eines oberen Fahrgestells (21) angebracht ist, welches
mehrere Absaug- und Entstaubungsvorrichtungen (29 a, 29 b, 29 c; 31 α, 31 b; 34 a, 34 b\ 35) trägt
sowie parallel zu den Achsen der Verkokungsofenkammern (2) auf einem unteren Fahrgestell
(23) hin und her bewegbar ist, das senkrecht zu den Achsen der Verkokungsofenkammern (2) im
Abstand oberhalb einer Koksrampe (18) und einer Bedienungsbühne (19) gelagert ist und
beide im wesentlichen überspannt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- *°
durch gekennzeichnet, daß in Betriebsstellung der Kokskuchenführung (10) deren ofenseitige Dichtungsleisten
(39) an der die Ofenkammeröffnung jeweils umgebenden Außenseite des Verkokungsofens (1) unter Bildung eines ringartigen Kanals
(38) abdichtend anliegen, der mit einer (35) der Absaug- und Entstaubungsvorrichtungen über
einen Absaugkanal (37) verbunden ist, welcher die Oberseite der Kokskuchenführung (10) dicht
abdeckt.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen für die ofenseitigen
Dichtungsleisten (39) der Kokskuchenführung (10) jeweils von die Verkokungsofenkammeröffnungen
beidseitig flankierenden Ofenankern (5) gebildet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4. dadurch gekennzeichnet, daß in der Arbeitsstellung
von Kokskuchenführung (10) und Haube (20) der Absaugkanal (37) auf der Oberseite der Kokskuchenführung
mit einem Absaugrohr (36) verbunden ist, welches an die eine (35) der Absaug- und Entstaubungsvorrichtungen angeschlossen
ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der
Haube (20) im Aufprallbereich des Kokskuchens auf die Löschunterlage (15) der Höhe der Kokskuchenführung
(10) angepaßt und in Richtung der verfahrbaren Löschunterlage (15) pyramidenartig
(bei 20 a) erweitert ist, während ein zu einem Löschturm verlängerter Teü (20 b) der
Haube eine demgegenüber wesentlich geringere Höhe aufweist
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die der
Verlängerung (20 b) abgekehrte Seite der pyramidenartigen Haube (20 α) eine Absaugleitung
(28) mündet, weiche an mehrere Absaug- und Entstaubungsvorrichtungen (29 a, 29 b, 29 c) mit
etwa 37,5 Prozent der gesamten installierten Absaug- und Entstaubuagsleistung angeschlossen
ist
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Absaug-
und Entstaubungsvorrichtungen (31 a, 31 b) mit etwa 25 Prozent der Gesamtleistung über eine
Absaugleitung (30) mit der der Verlängerung (20 ft) zugekehrten Seite der pyramidenartigen
Haube (20 a) verbunden sind.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Absaug-
und Entstaubungsvorrichtungen (34 a, 34 b) mit etwa 25 Prozent der Gesamtleistung an zwei Absaugöffnungen
(32 a, 32 b) in dem zum Löschturm verlängerten Teil (20 b) der Haube (20) angeschlossen
sind.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit Elektromagneten
(48) bestückte Dichtungsleisten (47) an der Eintrittsseite der Haube (20 a) angebracht
sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Außenseite der die Eintritteöffnung der Haube (20) begrenzenden Wandung die als Winkelprofil
ausgebildeten Dichtungsleisten (47) parallel zur Längsrichtung der Kokskuchenführung (10) verschiebbar
befestigt sind, wobei an dem etwa lotrecht zur Kokskuchenführung verlaufenden Profilschenkel
(47 a) der Dichrungsleistcn mindestens ein Elektromagnet (48) angebracht ist, welcher in
Betriebsstellung an einem Anschlagblech (50) anliegt, das im Bereich der Austrittsöffnung der
Kokskuchenführung (10) von dieser seitlich vorsteht.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet
(48) nach der der Kokskuchenführung (10) zugekehrten Seite durch den anderen Schenkel
(47 b) der Dichtungsleiste (47) abgedeckt ist, wobei die Stirnseite dieses Profilschenkels mit
der Polfläche des Elektromagneten parallel zum Amchlagblech (50) fluchtet.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Eintrittsseite der Kokskuchenführung (10) außen ein Halteblech (41) dicht befestigt ist, an
dem ein elastisches Dichtungsblech (39) nach außen und in Richtung der Koksofenbatterie (1)
vorstehend angebracht ist, derart, daß die Außenkante der Dichtungsbleche in Betriebsstellung
an der Außenseite der die Ofenkammer (4) jeweils begrenzenden Ofenanker (5) anliegen.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab-
saug- und Entstaubungsvorrichtung (29 a, 29 b, die Haube mit der Absaug- und Entstaubungsvorrich-29
c; 31a, 310; 34 a, 34; 35) mindestens zum rung parallel und senkrecht zu den Achsen der ver-Teil
als Dampfstrahlentstauber ausgebi'idet sind, kokungsofenkammern verfahrbar abgestutzt ist, wodenen
ein Wasserkessel (57), ein Dampferzeuger bei ir der Arbeitsstellung der Einrichtung eine stauu-(58)
und ein Dampfspeicher (59) zugeordnet 5 dichte Verbindung zwischen VerkojoingsotenKam
sind, meröffnung und Haube durch Dichtung* eisten
zwischen der ein geschlossenes Kastenprofil aut-
weisenden Kokskuchenführung einerseits some dem
Verkokungsofen und der Haube andererseits geao
währleistet ist. Über die Erfüllung der erwähnten
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung mit einer Aufgabe hinaus wird hierdurch erreicht, daß cn
an eine Absaug- und Entstaubungsvorrichtung an- Massenträgheitskräfte durch Verteilung der oeschlossenen
Haube zum Auffangen, Absaugen und wichte der Kokskuchenführung einerseits und aer
Entstauben von Gasen, die beim Ausstoßen von ab- Haube mit Absaug- und Entstaubungsvorncntunc
gegarten, glühenden Kokskuchen aus Horizontal- 15 andererseits verhältnismäßig niedrig gehalten wer"
kammer-Verkokungsöfen durch eine in und quer zur den können, so daß die Taktzeiten fur die Beaienuno
Fichtung der Verkokungsofenkammerachsen beweg- der einzelnen Ofenkammern durch den bmsatz einci
bare Kokskuchenführung sowie beim Aufprallen Haube mit Absaug- und Entstaubungsvorncntuns
solcher Kokskuchen auf eine Löschunterlage an- keine Veränderung erfahren. Da die Haube in Kien
faUen. 20 tung der Achsen der Verkokungsofenkammern hin
Mit Einrichtungen dieser bekannten Gattung ist. es und her verfahrbar ist, kann mit Sicherheit eneicm
möglich, die für die Verseuchung der freien Atmo- werden, daß der glühende Kokskuchen durcn einen
sphäre auf der Koksseite von Verkokungsofen^- geschlossenen, von der Kokskuchenführung undfler
laoen im wesentlichen verantwortlichen erheblichen Haube gebildeten Führungskanal am die Loscnumci
Stnubmeneen aufzufangen und unschädlich zu 25 lage fallen kann. Die Einrichtung nach der t™?0™«
machen. Dabei sind sowohl Einrichtungen bekannt, erlaubt es ferner, ohne Rücksichtnahme am me dc
d'e ausschließlich Staubemissionen auffangen und lastungsfähigkeit bereits vorhandener ^KOK^
entfernen sollen, die beim Hindurchdrücken d-s öfen, diesen eine optimal arbeitende E'nr™nS
blühenden Kokskuchens durch die Kokskuchenfüh- zum Absaugen und Entstauben der beim Aus«™-n
nm« aus dieser nach oben entweichen, als auch 30 von abgegarten Kokskuchen autsteigenden auuu-
-.olche bei denen eine Fanshaube die Kokskuchen- emissionen zuzuordnen, da die Einrichtung nacn1 uc 1
führung und die Löschunteriaee überspannt. Bei der Erfindung ohne Gewichtsrücksichten mit einer Mauoe
letztgenannten Einrichtung ist!* bekannt, die Haube und Absaug- und Entstaubungsvorrichtung hoclister
mit der Absaue- und Entstaubungsvorrichtung als Qualität und Leistung ausgestattet werden u™1·
Bestandteil eines Kok^kuchenführungswagens auszu- 35 Gemäß einer Ausführungsform der ™aung
bilden und gegebenenfalls in Richtung eines Lösch- kann die Haube an dem dem_V.e*°^°J^b™g"t
lurmes zum Ablöschen des glühenden Kokses auf kehrten Ende eines oberen Fahrgestells ™g«racnt
dem Löschwagen zu erweitern. Der Verwendung der sein, welches mehrere Absaug- und b"ts*auPT«'!>
letztgenannten Konstruktion steht jedoch vielfach vorrichtungen trägt sowie paralle zu den Acnsen
die verhältnismäßig geringe Tragfähigkeit eines so- 40 der Verkokungsofenkammern aut einem um"
••,-nannten Meisterganges entgegen, der die Decke Fahrgestell hin und her bewegbar ist, da *"
eines koksseitigen Schutzhauses für die Beheizungs- zu den Achsen der Verkokungsofenkammern ,
einrichtung des Verkokungsofens bildet und einen stand oberhalb einer Koksrampe und «"«
Kokskuchenführungswagen trägt. Es ist daher auch nungsbühne ge agert ist und beide ™ Je
schon bekannt, für solche Fälle den die Fanghaube 45 überspannt. Hierdurch wird vorteilhaft deJ|J
tragenden Kokskuchenführungswagen als Portalkon- Raum ausgenutzt der oberhalb der_ auch^ ™r««
struktion auszubilden, die einerseits auf dem Meister- bestehenden Verkokungsofenbattenen voihandencn
«ang und andererseits auf einer oberhalb der Ober- Koksrampe und zugehörigen Bedienungsbuhne zur
kante des Löschwagens angeordneten Schiene ver- Verfügung steht Frfindune befahrbar
ist oder aber die am Kokskuchenführung*- 50 Eine vorteilhafte Ausgestaltung, der ]Erfindung De
wagen angebrachte Fanghaube an ihrem den Lösch- steht ferner darm, daß in Be.^ete^™g der KoK
waeen übergreifenden Teil mit einer zusätzlichen kuchenführung deren ofenseitige ^^^.^
Abstützung und Führung zu versehen. der die Ofenkammeroffnung jeweils umgebenden
Aufgabe der Erfindung ist eine weitere Verbesse- Außenseite des Verkokunpofens unter Bildung
,ung der eingangs erwähnten Einrichtung dahin- 55 ringartigen Kanals abdichtend anliegen,_der nut einer
ULd, daß jlgliche zusätzlichen dynamischen und der Absaug- und Entstaubungsvornchtungeη über
ftatischen Belastungen des Meisterganges vermieden, einen Absaugkanal verbunden ist welche^^ die Ob r
trotzdem aber eine staubdichte, das Ansaugen von seile der Kokskuchenführung dicht abdeckt Hu.r
Nebenluft vermeidende Verbindung zwischen den durch kann der Ansaugquerschnitt der Haube opt.
Verkokungskammeröffnungen und der Haube derart 60 mal verkleinert werden. Knkskuchen-
geschaffen wird, daß durch eine sinnvolle Gestaltung Die Ausstattung; der Oberste,toj Κ^5™.
der Haube und eine zweckmäßige Verteilung der zur führung mit einer Haube entfallt ebenso wie: ü.e
Verfügung stehenden Absaug- und Entstaubungs- wendige Erweiterung der-Haube über den gesam
kapazität die Freihaltung der Atmosphäre von Staub- Bereich ^^^νί^Κη^™*£^
emissionen optimal erfüllt werden, kann. 65 sichergestellt daß die gerade an de ^ Jn.
Die Lösung nach der Erfindung ist dadurch ge- ofenkammeroffnung in stärkerem Maße au
kennzeichnet, daß ausschließlich auf der dem Ver- den Staubemissionen «™*^™^»au
kokungsofen abgekehrten Seite der Löschunterlage erfaßt und durch die Absaugleitung, d
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