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DE20216417U1 - Spritzschutz - Google Patents

Spritzschutz

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Publication number
DE20216417U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
splash guard
chopping block
protective wall
guard according
chopping
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20216417U
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to DE20219077U priority patent/DE20219077U1/de
Publication of DE20216417U1 publication Critical patent/DE20216417U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
    • A22C17/0006Cutting or shaping meat
    • A22C17/0013Boards or blocks for cutting or chopping meat

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Grates (AREA)

Description

• *
PATENTANWALT "*' ' · · ·
""* Koblenz, den 23.10.2002
p-al
Gebrauchsmusteranmeldung
Thomas Lange
Raxffeisenstraße
56333 Winningen
Spritzschutz
Beschreibung:
• *
♦ ·
Die Erfindung betrifft einen Spritzschutz für einen Hackklotz zum Zerteilen bzw. Zerhacken von Fleisch.
Hackklötze werden in Großküchen, in Metzgereien oder in Fleischabteilungen von Lebensmittelgeschäften eingesetzt und dienen als Unterlage zum Zerkleinern und Zerhacken von Fleisch, Knochen oder dergleichen. Sie bestehen in der Regel aus einem Kubus aus massivem Holz und können auf einem Tragegestell oder auf Füßen angeordnet sein.
Beim Zerhacken von Fleisch, Knochen und dergleichen spritzen kleine und kleinste Fleisch- bzw. Knochenpartikel im ganzen Raum umher und setzen sich an den Wänden, Küchenschränken usw. fest. Von dort müssen sie in mühseliger Handarbeit entfernt werden. Oft kommt es auch vor, dass derartige Partikel beim Reinigen übersehen werden, was sehr unhygienisch ist und zu Geruchsbelästigung führt.
Man ist daher dazu übergegangen, derartige Hackklötze mit einem Spritzschutz in Form von hochstehenden Schürzen oder Wänden zu versehen, die außen am Hackklotz fest montiert sind und über die Arbeitsfläche des Hackklotzes vorragen. Diese Schürzen umgeben den Hackklotz an den Seiten und seiner Rückseite, derart, dass dieser von vorne, also von der Bedienseite her, zugänglich ist. Die so ausgestatteten Hackklötze mit Spritzschutz bilden eine Verkaufseinheit. Da die Spritzschutze fest montiert sind, können sie daher zum Zwecke der Reinigung nicht vom Hackklotz abgenommen werden. Es ist nur eine unvollkommene Reinigung möglich. Fleisch- und Knochenpartikel setzen sich in unzugänglichen Ritzen fest, die zwischen Hackklotz und Spritzschutz bestehen bleiben.
Spritzschutze, die es ermöglichen, bestehende Hackklötze ohne Montageaufwand nachzurüsten, sind bisher nicht bekannt geworden.
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Aufgabe der Erfindung ist es, einen Spritzschutz für Hackklötze zu schaffen, der so weitergebildet ist, dass jeder Hackklotz mit einem solchen ohne Montageaufwand nachrüstbar ist. Darüber hinaus soll der Spritzschutz optimal zu reinigen sein und eine Verletzungsgefahr weitgehend ausschliessen.
Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 dadurch gelöst, dass der Spritzschutz aus einer den Hackklotz seitlich und rückseitig umgebenen Rückwand besteht, die sowohl nach oben über die Hackklotz-Oberfläche als nach unten vorragt und in Gebrauchsposition durch mindestens ein Halteelement am Hackklotz abnehmbar abgestützt und gehalten ist.
Der erfindungsgemäße Spritzschutz ist in vorteilhafter Weise als eine Art Aufsatzteil ausgebildet, der nur über den Hackklotz übergestülpt zu werden braucht und diesen von oben gesehen U-förmig umgibt. Eine weitere Befestigung desselben ist nicht erforderlich.
Die Halteelemente, auf denen sich der erfindungsgemäße Spritzschutz nach Aufsetzen auf dem Hackklotz abstützt, reichen aus, den Spritzschutz sicher in Position zu halten. Der umlaufende nach unten vorragende Teil (Schürze) des Spritzschutzes dient der seitlichen Führung desselben beim Aufsetzen und sichert diesen gegen Verschieben während der Benutzung.
Aufgrund der vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Spritzschutzes können bereits im Betrieb befindliche Hackklötze ohne Montageaufwand leicht mit einem solchen nachgerüstet werden, so dass die Neuanschaffung eines Hackklotzes mit festmontiertem Spritzschutz entbehrlich ist. Hierdurch lassen sich in vorteilhafter Weise erhebliche Kosten einsparen.
• J
4 .,
Aus Hygienegründen und zur besseren Stabilität ist die Schutzwand des erfindungsgemäßen Spritzschutzes gemäß Anspruch 2 vorzugsweise aus Edelstahl gefertigt. Es ist aber auch möglich diesen aus Kostengründen und des leichteren Gewichts wegen aus Aluminium herzustellen.
Die erfindungsgemäßen Halteelemente für den Spritzschutz können z.B. Vorsprünge, Laschen oder Stifte sein, die auf der Innenseite der U-förmigen Schutzwand horizontal auf einer Höhe angeformt oder angeschweißt sind.
Im einzelnen ist bevorzugt, dass als Halteelement erfindungsgemäß ein innenseitig an der Schutzwand des Spritzschutzes horizontal umlaufendes, durchgehendes Winkelprofil befestigt ist. Dieses besteht aus dem gleichen Material wie die Schutzwand.
Das Winkelprofil ist mit seiner Rückseite an der Innenwandung der Schutzwand befestigt, und zwar mit einem seiner beiden Schenkel, der dann senkrecht ausgebildet ist. Der horizontal gerichtete Schenkel ragt nach innen vor und bildet die Auflage für den erfindungsgemäßen Spritzschutz auf dem Hackklotz (Anspruch 3).
Dadurch, dass das erfindungsgemäße Halteelement als durchgehendes Profil ausgebildet ist, ist eine bessere Reinigung des erfindungsgemäßen Spritzschutzes möglich, was für eine bessere Hygiene von Vorteil ist.
Aus Hygienegründen kann gemäß Anspruch 5 darüber hinaus auch die innenliegende Ecke des Winkelprofils ausgerundet sein, so dass sich dort kein Material festsetzen kann. Selbstverständlich können natürlich auch die Eckbereiche der U-förmig angeordneten Schutzwand innen ausgerundet sein.
Vorteilhaft ist weiterhin, dass an der Bedienseite die Ecken der Schutzwände des Spritzschutzes nicht winklig sondern gerundet sind. Hierdurch wird die Gefahr von Verletzungen vermieden (Anspruch 6).
Der erfindungsgemäße Spritzschutz ist anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch in den Zeichnungen dargestellt und näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine räumliche Ansicht des erfindungsgemäßen Spritzschutzes und
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Hackklotz und darauf angeordnetem, erfindungsgemäßen Spritzschutz.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Spritzschutzes 1 in einer räumlichen Ansicht gezeigt. Dieser Spritzschutz besteht aus einer einstückigen, in Draufsicht gesehen U-förmig angeordneten Schutzwand 7 u. 8 aus Metall, vorzugsweise Edelstahl.
Zur Lagerung auf einen Hackklotz 2 weist die Schutzwand 7 u. 8 ein horizontal umlaufendes, durchgehendes Winkelprofil 3 auf, das mit seinem vertikalen Schenkel 3 a an der Innenseite der Schutzwand befestigt ist. Der horizontale, frei nach innen vorstehende Schenkel 3 b des Winkelprofils 3 dient als Auflage. Aus der Darstellung ist ersichtlich, dass ein Teil 7 der Schutzwand (etwa 1/4 bis 1/5) vom Winkelprofil 3 aus gesehen nach unten vorragt. Dieses dient der seitlichen Führung und Halterung des erfindungsgemäßen Spritzschutz 1 nach Aufsetzen auf dem Hackklotz 2. Der restliche, über das Winkelprofil 3 überstehende Bereich 8 der Schutzwand dient dem eigentlichen Spritzschutz.
Als Winkelprofil ist ein gleichschenkliger Winkelstahl vorgesehen.
Aus Hygienegründen ist die Innenecke 3 c des Winkelprofils 3 ausgerundet, so dass sich dort keine Fleischreste in einem unzugänglichen Bereich festsetzen können.
An der Bedienseite sind die beiden oberen Eckbereiche der Schutzwand des erfindungsgemäßen Spritzschutzes mit Rundungen 4 bzw. 5 versehen. Hierdurch werden scharfe Ecken, an denen man sich leicht verletzen kann, vermieden.
In Fig. 2 ist der erfindungsgemäße Spritzschutz 1 nach Aufsetzen auf einem Hackklotz 2 im Querschnitt zu sehen. Der Hackklotz kann beispielsweise auf stabilen, federnden Beinen gelagert sein.
Aus der Darstellung ist ersichtlich, dass ein Teil 7 der Schutzwand nach unten über die Hackklotz-Oberfläche 9 vorragt. Der größere Teil 8 der Schutzwand steht nach oben über und bildet den eigentlichen Spritzschutz.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das Edelstahl-Blech etwa eine Stärke von 1,2 bis 1,5 mm aufweist. Der über die Arbeitsflächen 9 des Klotzes 2 überstehende Bereich 8 des erfindungsgemäßen Spritzschutzes besitzt bspw. eine Höhe von ca. 50 cm, der nach unten vorragende Bereich 7 weist etwa eine solche von 10 bis 15 cm auf. Der Hackklotz ist beispielsweise ein Kubus von ca. 4 0 &khgr; 40 cm.
Die Rundungen 4 und 5 der vorderen Eckbereiche der Schutzwand besitzen einen Radius von ca. 5 cm.
Bezugszeichenliste:
1 - Spritzschutz
2 - Hackklotz
3 - Winkelprofil
3a - vertikaler Schenkel 3b - horizontaler Schenkel 3c - Innenecke
4 - Rundung am Eckbereich
5 - Rundung am Eckbereich
6 - Beine für Hackklotz
7 - nach unten ragender Teil der Schutzwand
8 - nach oben ragender Teil der Schutzwand
9 - Hackklotz-Oberfläche

Claims (7)

1. Spritzschutz für einen Hackklotz (2) zum Zerteilen bzw. Zerhacken von Fleisch, bestehend aus einer den Hackklotz (2) seitlich und rückseitig umgebenden Schutzwand (7, 8), die sowohl nach oben über die Hackklotz-Oberfläche (9) als auch nach unten vorragt und in Gebrauchsposition durch mindestens ein Halteelement am Hackklotz (2) abnehmbar abgestützt und gehalten ist.
2. Spritzschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzwand (7, 8) einstückig aus Edelstahl oder Aluminium hergestellt ist.
3. Spritzschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Halteelement ein innenseitig an der Schutzwand horizontal umlaufendes Winkelprofil (3) derart angeordnet ist, dass ein Schenkel (3b) des Winkelprofils (3) horizontal vorragt und die Schutzwand (7, 8) auf dem Hackklotz (2) nach Anordnen abstützt.
4. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelprofil (3) aus Edelstahl bzw. Aluminium hergestellt ist.
5. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die innenliegende Ecke (3c) des umlaufenden Winkelprofils (3) ausgerundet ist.
6. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzwand (7, 8) im Bereich ihrer beiden vorderen Ecken (4 und 5) abgerundet ist.
7. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzwand (7, 8) den Hackklotz (2) seitlich vollständig bis zur freien, vorderen Arbeitsseite hin abschirmt.
DE20216417U 2002-10-24 2002-10-24 Spritzschutz Expired - Lifetime DE20216417U1 (de)

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