DE20219077U1 - Spritzschutz - Google Patents
SpritzschutzInfo
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- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C17/00—Other devices for processing meat or bones
- A22C17/0006—Cutting or shaping meat
- A22C17/0013—Boards or blocks for cutting or chopping meat
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Description
: &egr;!. Cä'ri ^: ^i 2S Koblenz, den 04.12.2002
..i:.::':>y. p-al-tk
Gebrauchsmusteranmeldung
Thomas Lange
Raiffeisenstraße
56333 Winningen
Spritzschutz
mit innerer Priorität der deutschen Gebrauchsmuster-Anmeldung 202 16 417.9 vom 24.10.2002
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Spritzschutz für einen Hackklotz zum Zerteilen bzw. Zerhacken von Fleisch.
Hackklötze werden in Großküchen, in Metzgereien oder in Fleischabteilungen von Lebensmittelgeschäften eingesetzt und dienen als Unterlage zum Zerkleinern und Zerhacken von Fleisch, Knochen oder dergleichen. Sie bestehen in der Regel aus einem Kubus aus massivem Holz und können auf einem Tragegestell oder auf Füßen angeordnet sein.
Beim Zerhacken von Fleisch, Knochen und dergleichen spritzen kleine und kleinste Fleisch- bzw. Knochenpartikel im ganzen Raum umher, und setzen sich an den Wänden, Küchenschränken usw. fest. Von dort müssen sie in mühseliger Handarbeit entfernt werden. Oft kommt es auch vor, dass derartige Partikel beim Reinigen übersehen werden, was sehr unhygienisch ist und zu Geruchsbelästigung führt.
Man ist daher dazu übergegangen, derartige Hackklötze mit einem Spritzschutz in Form von hochstehenden Schürzen oder Wänden zu versehen, die außen am Hackklotz fest montiert sind und über die Arbeitsfläche des Hackklotzes vorragen. Diese Schürzen umgeben den Hackklotz an den Seiten und seiner Rückseite, derart, dass dieser von vorne, also von der Bedienseite her, zugänglich ist. Die so ausgestatteten Hackklötze mit Spritzschutz bilden eine Verkaufseinheit. Da die Spritzschutze fest montiert sind, können sie daher zum Zwecke der Reinigung nicht vom Hackklotz abgenommen werden. Es ist nur eine unvollkommene Reinigung möglich. Fleisch- und Knochenpartikel setzen sich in unzugänglichen Ritzen fest, die zwischen Hackklotz und Spritzschutz bestehen bleiben.
Spritzschutze, die es ermöglichen, bestehende Hackklötze ohne Montageaufwand nachzurüsten, sind bisher nicht bekannt geworden.
•••3
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Spritzschutz für Hackklötze zu schaffen, der so weitergebildet ist, dass jeder Hackklotz mit einem solchen ohne Montageaufwand nachrüstbar ist. Darüber hinaus soll der Spritzschutz optimal zu reinigen sein und eine Verletzungsgefahr weitgehend ausschliessen.
Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 dadurch gelöst, dass der Spritzschutz aus einer den Hackklotz seitlich und rückseitig umgebenen Rückwand besteht, die sowohl nach oben über die Hackklotz-Oberfläche als nach unten vorragt und in Gebrauchsposition durch mindestens ein Auflagerelement (Halteelement) am Hackklotz abnehmbar abgestützt und gehalten ist.
Der erfindungsgemäße Spritzschutz ist in vorteilhafter Weise als eine Art Aufsatzteil ausgebildet, der nur über den Hackklotz übergestülpt zu werden braucht und diesen von oben gesehen U-förmig umgibt. Eine weitere Befestigung desselben ist nicht erforderlich.
Die Halteelemente, auf denen sich der erfindungsgemäße Spritzschutz nach Aufsetzen auf dem Hackklotz abstützt, reichen aus, den Spritzschutz sicher in Position zu halten. Der umlaufende nach unten vorragende Teil (Schürze) des Spritzschutzes dient der seitlichen Führung desselben beim Aufsetzen und sichert diesen gegen Verschieben während der Benutzung.
Aufgrund der vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Spritzschutzes können bereits im Betrieb befindliche Hackklötze ohne Montageaufwand leicht mit einem solchen nachgerüstet werden, so dass die Neuanschaffung eines Hackklotzes mit festmontiertem Spritzschutz entbehrlich ist. Hierdurch lassen sich in vorteilhafter Weise erhebliche Kosten einsparen.
Aus Hygienegründen und zur besseren Stabilität ist die Schutzwand des erfindungsgemäßen Spritzschutzes gemäß Anspruch 2 vorzugsweise aus Edelstahl gefertigt. Es ist aber auch möglich diesen aus Kostengründen und des leichteren Gewichts wegen aus Aluminium herzustellen.
Die Auflagerelemente für den erfindungsgemäßen Spritzschutz können z.B. Vorsprünge, Laschen oder Stifte sein, die auf der Innenseite der ü-förmigen Schutzwand horizontal auf einer Höhe angeformt oder angeschweißt sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass als Halteelement erfindungsgemäß ein innenseitig an der Schutzwand des Spritzschutzes horizontal umlaufendes, durchgehendes Winkelprofil befestigt ist. Dieses besteht aus dem gleichen Material wie die Schutzwand.
Das Winkelprofil ist mit seiner Rückseite an der Innenwandung der Schutzwand befestigt, und zwar mit einem seiner beiden Schenkel, der dann senkrecht ausgebildet ist. Der horizontal gerichtete Schenkel ragt nach innen vor und bildet die Auflage für den erfindungsgemäßen Spritzschutz auf dem Hackklotz (Anspruch 3).
Dadurch, dass das erfindungsgemäße Halteelement als durchgehendes Profil ausgebildet ist, ist eine bessere Reinigung des erfindungsgemäßen Spritzschutzes möglich, was für eine bessere Hygiene von Vorteil ist.
Aus Hygienegründen kann gemäß Anspruch 6 darüber hinaus auch die innenliegende Ecke des Winkelprofils ausgerundet sein, so dass sich dort kein Material festsetzen kann. Selbstverständlich können natürlich auch die Eckbereiche der U-förmig angeordneten Schutzwand innen ausgerundet sein.
Vorteilhaft ist weiterhin, dass an der Arbeitsseite die Ecken der Schutzwände des Spritzschutzes nicht winklig sondern gerundet sind. Hierdurch wird die Gefahr von Verletzungen vermieden (Anspruch 7).
Aufgrund der vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 ist es möglich, den erfindungsgemäßen Spritzschutz als ebenes Stanzteil, zum Beispiel auch Stahlblech, auszubilden und diesen durch entsprechende Biegung längst der Fig. 4 beispielhaft dargestellten Biegelienen in seine fertige Gebrauchsform zu überführen (Anspruch 19) . Hierdurch ist es möglich, den erfindungsgemäßen Spritzschutz noch kostengünstiger herzustellen. Weiterhin wird hierdurch der Vorteil erreicht, dass jede Ecke des erfindungsgemäßen Spritzschutzes frei zugänglich ist, so dass dieser noch einfacher und zuverlässiger zu reinigen ist.
In vorteilhafter Weise ist es zur Halterung des erfindungsgemäßen Spritzschutzes ausreichend, dass an der Innenseite jeder Wand eine Auflagelasche vorgesehen ist, deren Länge an sich gering sein kann. Diese müssen lediglich ihre Funktion, den Spritzschutz auf dem Hackklotz abzustützen und zu Halten, erfüllen. So reicht es aus, wenn gemäß einem Ausführungsbeispiel die Auflagelaschen eine Länge von ca. 5 cm und eine Tiefe von ca. 3 cm aufweisen.
Die durch das Umbiegen der Auflagelaschen entstandenen Durchbrechungen in den Wänden des erfindungsgemäßen Spritzschutzes werden bei dessen Anordnung auf dem Hackklotz von diesem weitgehend überdeckt. Damit auch noch an den Ecken der Auflagelaschen evtl. nach Aufsetzen des erfindungsgemäßen Spritzschutzes auf dem Hackklotz freibleibende Spalten zugedeckt werden, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Umrisse der Auflagelaschen pilzförmig gestaltet sind, wodurch in den Ecken der Stanzlöcher weitgehend abdeckende Materialbereiche stehen bleiben.
Vorteilhaft ist, dass der erfindungsgemäße Spritzschutz ohne eine feste Verschraubung mit dem Hackklotz auskoimit und dass dieser auch bei Zerhacken von Knochen oder dergleichen keine -oder wenn überhaupt- nur geringste Gegenbewegungen vollführt. Dies wird durch die im Querschnitt u-förmige Gestaltung des Spritzschutzes als Aufsatzteil erreicht, dessen nach unten vorragende Schürze nach Anordnen des Spritzschutzes auf dem Hackklotz diesen formschlüssig und zuverlässig festhält.
Um den festen Sitz des Spritzschutzes auf dem Hackklotz zu erhöhen, können die beiden Seitenwände des Spritzschutzes zusätzlich an der offenen Arbeitsseite mittels einer im unteren Bereich desselben angeordneten Zugfeder kraftschlüssig verbunden werden. Diese Feder kann zur Erleichterung der Anordnung und des Abnehmens des erfindungsgemäßen Spritzschutzes aushängbar angeordnet sein.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass an den freien Enden der Seitenwände des Spritzschutzes zungenförmige Laschen angeformt sind, die in einem Winkel von etwa 90° aufeinander zugebogen sind und auf diese Weise den Hackklotz auch von seiner Arbeitsseite her nach Anordnen umgreifen. (Anspruch 12) Hierdurch erhält der erfindungsgemäße Spritzschutz eine zusätzliche Sicherung gegen Verschieben, und etwaigen Gegenbewegungen des Spritzschutzes bei Hackarbeiten entgegengewirkt.
Eine zusätzliche Sicherung gegen Verschieben des erfindungsgemäßen Spritzschutzes kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in vorteilhafter Weise durch entsprechende Wahl der Biegeradien der Rückwand und den Seitenwänden dadurch erreicht werden, dass der Spritzschutz unter Vorspannung seiner Seitenwände auf dem Hackklotz anordbar ist. (Anspruch 13) Hierzu ist es lediglich erforderlich, dass die Seitenwände des Spritzschutzes beim Aufsetzen auf den Hackklotz mittels eines geringen Kraftaufwandes geringfügig auseinandergedrückt werden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Seitenwände des Spritzschutzes an ihren Oberkanten nach außen, das heißt vom Arbeitsbereich weg, abgebogen oder umgekantet sind. (Anspruch 16) Auch durch diese Ausgestaltung wird einer Unfallgefahr entgegengewirkt, da keine scharfen Kanten mehr nach oben ragen, an der sich das Küchenpersonal bei unachtsamen Umgang evtl. verletzen könnte. Außerdem eignen sich die umgebogenen Kanten der Seitenwände in vorteilhafter Weise als Handgriffe, wodurch die Handhabung des erfindungsgemäßen Spritzschutzes beim Aufsetzen und Abnehmen desselben erleichtert wird.
Um die Bewegungsfreiheit während der Arbeit bei Verwendung des erfindungsgemäßen Spritzschutzes zu erhöhen, ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die umgebogenen Seitenwände abgeschrägt sind, das heißt, dass die Höhe der Seitenwände zur Arbeitsseite hin, also nach vorn zu, kontinuierlich abnimmt. (Anspruch 14)
Hierbei ist es auch vorteilhaft, die Abschrägung der Seitenwände jeweils in zwei unterschiedlichen Winkeln zu gestalten, wodurch jede Seitenwand einen steileren vorderen Bereich aufweist, der danach in einen flacheren Bereich übergeht. (Anspruch 15) Auch durch diese Ausgestaltung wird das Verletzungsrisiko durch Hängenbleiben beispielsweise an hohen Endbereichen der Seitenwände an der Arbeitsseite vermieden.
Auch wenn aufgrund der vorerwähnten Ausgestaltung im vorderen Bereich die Seitenwandhöhe des erfindungsgemäßen Spritzschutzes stark verringert wird, so ist hierdurch keine Einbuße des Abschirmeffekt zu befürchten, da ohnehin die Arbeiten auf dem Hackklotz nicht im vorderen Randbereich desselben ausgeführt werden.
Der erfindungsgemäße Spritzschutz ist anhand von Ausführungsbeispielen schematisch in den Zeichnungen schematisch dargestellt und näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine räumliche Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spritzschutzes,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Hackklotz und darauf angeordnetem, erfindungsgemäßen Spritzschutz in der Ausführung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine räumliche Ansicht einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spritzschutzes mit gestrichelt angedeutetem Hackklotz und
Fig. 4 den ebenen Zuschnitt aus Metallblech der Aus führungs form gemäß Fig. 3 in der Draufsicht vor dem Biegen in die fertige Form und
In allen Figuren wurden dieselben Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Spritzschutzes 1 in einer räumlichen Ansicht gezeigt. Dieser Spritzschutz besteht aus einer einstückigen, in Draufsicht gesehen U-förmig angeordneten Schutzwand 7 u. 8 aus Metallblech, vorzugsweise Edelstahl.
Zur Lagerung auf einen Hackklotz 2 weist die Schutzwand 7 u. 8 ein horizontal umlaufendes, durchgehendes Winkelprofil 3 auf, das mit seinem vertikalen Schenkel 3 a an der Innenseite der Schutzwand befestigt ist. Der horizontale, frei nach innen vorstehende Schenkel
3 b des Winkelprofils 3 dient als Auflage. Aus der Darstellung ist ersichtlich, dass ein Teil 7 der Schutzwand (etwa 1/4 bis 1/5) vom Winkelprofil 3 aus gesehen nach unten vorragt. Dieses dient der seitlichen Führung und Halterung des erfindungsgemäßen Spritzschutz 1 nach Aufsetzen auf dem Hackklotz 2. Der restliche, über das Winkelprofil 3 überstehende Bereich 8 der Schutzwand dient dem eigentlichen Spritzschutz.
Als Winkelprofil ist ein gleichschenkliger Winkelstahl vorgesehen.
Aus Hygienegründen ist die Innenecke 3 c des Winkelprofils 3 ausgerundet, so dass sich dort keine Fleischreste in einem unzugänglichen Bereich festsetzen können.
An der Arbeitsseite des Hackklotzes sind die beiden oberen Eckbereiche der Schutzwand des erfindungsgemäßen Spritzschutzes mit Rundungen 4 bzw. 5 versehen. Hierdurch werden scharfe Ecken, an denen man sich leicht verletzen kann, vermieden.
In Fig. 2 ist der erfindungsgemäße Spritzschutz 1 nach Aufsetzen auf einem Hackklotz 2 im Querschnitt zu sehen. Der Hackklotz kann beispielsweise auf stabilen, federnden Beinen gelagert sein.
Aus der Darstellung ist ersichtlich, dass ein Teil 7 der Schutzwand nach unten über die Hackklotz-Oberfläche 9 vorragt. Der größere Teil 8 der Schutzwand steht nach oben über und bildet den eigentlichen Spritzschutz.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das Edelstahl-Blech etwa eine Stärke von 1,2 bis 1,5 mm aufweist. Der über die Arbeitsflächen 9 des Klotzes 2 überstehende Bereich 8 des erfindungsgemäßen Spritzschutzes besitzt bspw. eine Höhe von ca. 50 cm, der nach unten vorragende Bereich 7 weist etwa eine solche von 10 bis 15 cm auf. Der Hackklotz ist beispielsweise ein Kubus von ca. 4 0 &khgr; 4 0 cm.
Die Rundungen 4 und 5 der vorderen Eckbereiche der Schutzwand besitzen einen Radius von ca. 5 cm.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spritzschutzes 1 räumlich dargestellt, die aus einem ebenen Zuschnitt 10 aus Stahlblech durch Biegung längs von Biegelinien 11 hergestellt ist.
An den beiden Seitenwänden 12 und der Rückwand 14 dieses Ausführungsbeispieles sind als Auflagerelemente auf gleicher Höhe jeweils eine zungenförmige, horizontale Auflagelasche 15 angeformt, die den erfindungsgemäßen Spritzschutz 1 nach Aufsetzen auf dem Hackklotz 2 abstützen, wobei die seitlichen Auflagelaschen 15 aus Stabilitätsgründen nahe der Arbeitsseite angeordnet sind.
Alle Ecken der Auflagelaschen 15 sind zur Vermeidung einer Verletzungsgefahr gerundet. Die hinteren Eckbereiche zwischen den beiden Seitenwänden und der Rückwand 14 sind ausgerundet, damit sie leicht zu reinigen sind.
An den beiden freien Enden 12c der Seitenwände 12 sind in deren unteren Bereichen jeweils vertikale Laschen 16 angeformt und aufeinander zu in etwa rechtwinklig umgebogen, derart, dass diese den Hackklotz 2 in Gebrauchsposition des Spritzschutzes 1 von der Arbeitsseite her umgreifen. Auch hier können die Biegewinkel ein etwas geringeres Maß als 90° aufweisen um eine Vorspannung zu bewirken. Die Ecken der vertikalen Laschen 16 sind zur Vermeidung von Verletzungen gerundet.
Aus der Fig. 3 ist ferner zu erkennen, dass die beiden Seitenwände 12 zur Arbeitsseite des Spritzschutzes 1 hin abgeschrägt sind, und zwar ist die jeweilige, vordere Abschrägung 12a in Bezug auf die freie, vertikale Seitenkante 12c in einem steileren Winkel und die
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hintere 12b in einem flacheren Winkel angeordnet. So kann zum Beispiel die gedachte Verlängerung der hinteren Abschrägung 12b mit der vorderen, vertikalen Seitenkante 12c der Seitenwand 12 einen Winkel von ca. 110° bilden und die vordere Abschrägung jeweils in einem Winkel von ca. 135° die vertikale Seitenkante 12c schneiden.
Im Bereich der seitlichen Abschrägungen sind die Seitenwände nach außen, also vom Arbeitsbereich weg, umgekantet oder umgebogen, wobei die Ränder der Abbiegungen oder Abkantungen im Querschnitt gerundet sein können, wodurch einer Verletzungsgefahr oder einem Hängenbleiben vorgebeugt wird.
Fig. 4 zeigt den ebenen, aus Stahlblech ausgestanzten Zuschnitt 10 der Ausführungsform gemäß Fig. 3 des erfindungsgemäßen Spritzschutzes 1 vor der Fertigstellung. Zu diesem Zweck wird das Blech entlang den Biegelinien 11 in die in Fig. 3 dargestellte Form umgebogen.
Der erfindungsgemäße Spritzschutz 1 ist auch für andere Formen von Hackklötzen, wie beispielsweise in Quaderform, gleich gut geeignet und auch vorsehbar. Es ist dann lediglich erforderlich, den uförmigen Querschnitt des Spritzschutzes 1 an die unterschiedlichen Abmessungen des Hackklotzes 2 anzupassen, wobei sämtliche Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Spritzschutzes in gleicher Weise anwendbar bleiben.
Bezugszeichenliste:
1 - Spritzschutz
2 - Hackklotz
3 - Winkelprofil
3a - vertikaler Schenkel 3b - horizontaler Schenkel 3c - Innenecke
4 - Rundung am Eckbereich
5 - Rundung am Eckbereich
6 - Beine für Hackklotz
7 - nach unten ragender Teil der Schutzwand
8 - nach oben ragender Teil der Schutzwand
9 - Hackklotz-Oberfläche
10 - ebener Zuschnitt
11 - Biegelinie
12 - Seitenwände
12a- vordere Abschrägung 12b- hintere Abschrägung 12c- vertikale Seitenkanten
13 - Stanzlöcher
14 - Rückwand
15 - zungenförmige Auflagelaschen
16 - vertikale Laschen
17 - Abbiegungen oder Abkantungen an den Seitenwänden
Claims (19)
1. Spritzschutz für einen Hackklotz (2) zum Zerteilen bzw. Zerhacken von Fleisch, bestehend aus einer den Hackklotz (2) in Gebrauchsposition seitlich und rückseitig umgebenden Schutzwand (7, 8), die sowohl nach oben über die Hackklotz-Oberfläche (9) als auch nach unten vorragt und durch mindestens ein Auflagerelement (3 bzw. 15) am Hackklotz (2) abnehmbar abgestützt und gehalten ist.
2. Spritzschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzwand (7, 8) einstückig aus Edelstahl oder Aluminium hergestellt ist.
3. Spritzschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Auflagerelement ein durchgehendes Profil (3) angeordnet ist, das einen Vorsprung (3b) zur Auflage auf dem Hackklotz (2) bildet.
4. Spritzschutz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Auflagerelement ein innenseitig an der Schutzwand horizontal umlaufendes Winkelprofil (3) derart angeordnet ist, dass ein Schenkel (3b) des Winkelprofils (3) horizontal vorragt und die Schutzwand (7, 8) auf dem Hackklotz nach (2) Anordnen abstützt.
5. Spritzschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelprofil (3) aus Edelstahl bzw. Aluminium hergestellt ist.
6. Spritzschutz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die innenliegende Ecke (3c) des umlaufenden Winkelprofils (3) ausgerundet ist.
7. Spritzschutz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzwand im Bereich ihrer beiden oberen Ecken (4 und 5) abgerundet ist.
8. Spritzschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Auflagerelement mehrere Einzelvorsprünge innenseitig an der Schutzwand (7, 8) angeordnet sind.
9. Spritzschutz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Vorsprünge durch aus dem Material der Schutzwand . ausgestanzte und in eine horizontale Ebene umgebogene, zungenförmige Auflagelaschen (15) gebildet sind.
10. Spritzschutz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass innenseitig an den beiden einander gegenüberliegenden Seitenwänden (12) und der Rückwand (14) auf gleicher Höhe jeweils eine zungenförmige Auflagelasche (15) angeordnet ist.
11. Spritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzwand (7, 8) den Hackklotz (2) seitlich vollständig bis zur freien, vorderen Arbeitsseite hin abschirmt.
12. Schutzwand nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass unten an den beiden Seitenwänden (12)desselben, winklig zu diesen, jeweils eine vertikale Lasche (16) angeformt ist, die in Gebrauchsposition des Spritzschutzes (1) den Hackklotz (2) an der Arbeitsseite umgreifen.
13. Spritzschutz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, in dem jeweils die Rückwand (14) und eine Seitenwand (12) aneinanderstoßen den Winkel von 90° um ein geringes Maß unterschreitet.
14. Spritzschutz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Höhe der beiden Seitenwände (12) zur Arbeitsseite hin jeweils kontinuierlich verringert.
15. Spritzschutz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkanten der schrägen Seitenwände (12) in einem vorderen Bereich (12a) eine stärkere Steigung und einem hinteren Bereich (12b) eine geringere Steigung aufweisen.
16. Spritzschutz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Ränder der Seitenwände (12) in einem oder mehreren Bereichen (17) vom Arbeitsbereich weg nach außen umgebogen sind.
17. Spritzschutz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbiegungen (17) im Querschnitt halbkreisförmig gerundet sind.
18. Spritzschutz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgestanzten Auflagelaschen (15) und damit die hierdurch gebildeten Stanzlöcher 18 einen pilzförmigen Umriss aufweisen.
19. Spritzschutz, nach mindestens einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus einem ebenen ausgestanzten Blech (Zuschnitt) (10) gebogen ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20219077U DE20219077U1 (de) | 2002-10-24 | 2002-12-10 | Spritzschutz |
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|---|---|---|---|
| DE20216417U DE20216417U1 (de) | 2002-10-24 | 2002-10-24 | Spritzschutz |
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Publications (1)
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Family Applications (2)
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Family Applications Before (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE20216417U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2881320A1 (fr) * | 2005-02-03 | 2006-08-04 | Vincent Kieffer | Dispositif pour le conditionnement, l'oxygenation et l'egouttage de pieces de viande |
| CN111387257A (zh) * | 2018-05-14 | 2020-07-10 | 尹小兵 | 一种基于减少人员作功的超市用柜台用猪排制块器及方法 |
-
2002
- 2002-10-24 DE DE20216417U patent/DE20216417U1/de not_active Expired - Lifetime
- 2002-12-10 DE DE20219077U patent/DE20219077U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2881320A1 (fr) * | 2005-02-03 | 2006-08-04 | Vincent Kieffer | Dispositif pour le conditionnement, l'oxygenation et l'egouttage de pieces de viande |
| CN111387257A (zh) * | 2018-05-14 | 2020-07-10 | 尹小兵 | 一种基于减少人员作功的超市用柜台用猪排制块器及方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE20216417U1 (de) | 2003-01-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030410 |
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Effective date: 20051027 |
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Effective date: 20090701 |