DE20214336U1 - Vorrichtung zum Reinigen von Kühlschmierstoffen - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von KühlschmierstoffenInfo
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Description
SPARING
EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Dipl-Ing. Helmut Marsch (1934-1979) Postfach 14 04 43
Dipl-Ing. Klaus Sparing (1968-1999) D-40074 Düsseldorf
Dr. rer. nat. Wolf Horst Röhl
Dr. rer. nat. Daniela Henseler Telefon (0211) 6710 34
Telefax (0211) 66 34 20
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Bürener Maschinenfabrik GmbH
Fürstenberger Str. 37
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33142 Buren 303 DE 29
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Kühlschmierstoffen bei spangebender Metallbearbeitung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Vorrichtung der vorgenannten Art ist bekannt aus DE 31 27 440 C2. Derartige Vorrichtungen arbeiten mit Filtervliesen auf einem Filterboden, um die notwendige Filterfeinheit für die Aufbereitung der bei der Bearbeitung von metallischen Werkstoffen anfallenden Kühlschmierstoffe zu erreichen. Als nachteilig erwiesen hat sich jedoch, daß die Filtervliese nach einmaliger Verwendung entsorgt werden müssen.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Reinigen von Kühlschmierstoffen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die die Menge an verbrauchtem Filtervlies verkleinert und dabei ein wartungsarmes Reinigen von mit Feststoffteilen versetztem Kühlschmierstoff erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Hierdurch wird eine Vorrichtung geschaffen, bei der die Filtervlieszufuhr durch einen mit der Führung eines Filterbandes gekoppelten Einlauf erfolgt. Die Vorrichtung kann dadurch mit und ohne Filtervlies betrieben werden. Eine solche Vorrichtung kann mit einer Grundbetriebsart, bei der mit einem endlosen, umlaufenden Filterband gearbeitet wird, oder mit einer Sonderbetriebsart betrieben werden, bei der das umlaufende Filterband zusammen mit einem zusätzlichen Filtervlies auf den Filterboden gelangt, um eine hohe Filterfeinheit bereitstellen zu können.
Nur dann, wenn hohe Filterfeinheiten verlangt werden, oder zur Badpflege, wird Filtervlies in die Vorrichtung eingetragen, während für viele Anwendungen, wo geringere Anforderungen an die Filterfeinheit gestellt werden, allein mit dem Filterband gearbeitet werden kann. Die Menge an verbrauchtem Filtervlies verringert sich dadurch deutlich. Dabei entfällt die Notwendigkeit einer zeitaufwendigen Umstellung der Vorrichtung von Filterband auf Filtervlies, da das Filterband bei einem Einsatz von Filtervlies in der Vorrichtung verbleibt und dort als filtrierendes Stützband für das Filtervlies dient. Die Führung des Filterbandes im Umlenkbereich gegenüberliegend dem Austragkopf ist derart gewählt, daß das Filterband das Filtervlies aufgrund seiner Bewegung mitnehmen kann und demzufolge auf den Filterboden ziehen kann, wenn das Filtervlies in den Einlauf eingelegt wird. Wird dagegen die Zufuhr von Filtervlies in den Einlauf
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unterbrochen, geht die Vorrichtung automatisch von der Sonderbetriebsart mit Filtervlies in die Grundbetriebsart allein mit Filterband über.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in der beigefügten Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Reinigen von Kühlschmierstoffen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Kühlschmierstoffen bei spangebender Metallbearbeitung von Spänen und Feststoffen mit einem Vollkasten 1, der ein Flachkastenteil 2 und ein kastenartiges Aufsteigeteil 3 umfaßt. In dem Vollkasten 1 ist eine endlose, umlaufende Fördereinrichtung 4 angeordnet, deren Antriebseinheit 5 in einem Antriebsgehäuse 6 angeordnet ist. Die Fördereinrichtung 4 erstreckt sich von einem zum Abwerfen der Späne und Feststoffe vorgesehenen Abwurfkopf 7 am oberen Ende des Aufsteigeteils 3 bis zu einem dem Aufsteigeteil 3 gegenüberliegenden Ende 8 des Flachkastenteils 2.
Das Flachkastenteil 2 umfaßt eine Schmutzflüssigkeitskammer 9 mit einem Einlauf 10 für verschmutzten Kühlschmierstoff und eine über einen Filterboden 13 von dieser getrennten unteren Kammer 11 mit einem pumpengesteuerten, einen Unterdruck erzeugenden Auslauf 12 für gereinigten Kühlschmierstoff. Der Filterboden 13 wird vorzugsweise von einem Spaltsieb gebildet. Revisionsklappen 21 können an der unteren Kammer 11 vorgesehen sein.
Die Fördereinrichtung 4 läuft in der Schmutzflüssigkeitskammer 9 um mit einem vom Filterboden 13 abgestützen Untertrum 14. Die Fördereinrichtung 4 wird
vorzugsweise von einer umlaufenden Kratzerkette gebildet, von der nur einzelne Kettenglieder in der Fig. 1 dargestellt sind. Die Umlenkung der Fördereinrichtung 4 erfolgt im Antriebsgehäuse 6 einerseits und benachbart zu dem Ende 8 des Flachkastenteils 2 im Bereich der Schmutzflüssigkeitskammer 9 andererseits.
Ferner ist ein endloses, umlaufendes Filterband 15 vorgesehen, das auf dem Filterboden 13 durch die Schmutzflüssigkeitskammer 9 geführt und außerhalb derselben zurückgeführt ist, wofür eine Umlenkeinrichtung vorgesehen ist, die aus mehreren Umlenkrollen besteht. Am Abwurfkopf 7 sind hier drei Umlenkrollen 16.1 bis 16.3 vorgesehen, die das Filterband 15 aus dem Vollkasten 1 kommend unter den Vollkasten 1 lenken, wobei Umlenkrollen 16.4 und 16.5 das Filterband 15 unterhalb des Flachkastenteils 2 bis hinter dessen Ende 8 lenken. Oberhalb des Flachkastenteils 2 ist eine von der Umlenkreinrichtung ebenfalls umfaßte Umlenkrolle 16.6 vorgesehen, die das Filterband 15 derart tangential zu einem Umlenkbogen 17 der Fördereinrichtung 4 in die Schmutzflüssigkeitskammer 9 lenkt, daß der Umlenkbogen 17 das Filterband 15 durch zumindest teilweises Umlenken zum Filterboden 13 führt. Das Filterband 15 wird von der Umlenkrolle 16.6 vorzugsweise im wesentlichen vertikal nach unten geführt, so daß in einem Scheitelpunkt S des Umlenkbogens 17 das Filterband 15 den Umlenkbogen 17 berührt und dann geführt von dem Umlenkbogen 17 auf einem Bogenabschnitt gegen die Fördereinrichtung 4 anliegt, danach zwischen Fördereinrichtung 4 und Filterboden 13 liegt, bevor es im Abwurfkopf 7 den Vollkasten 1 verläßt. Das Filterband 15 wird gespannt mittels einer Bandspannung, die auf die Umlenkrolle 16.6 wirkt.
Zum Reinigen des Filterbandes 15 können im Bereich des Abwurfkopfes 7 eine Klopferwelle 19 und eine Bandspülung 20 vorgesehen sein.
Der vorstehend beschriebene Unterdruckfilter arbeitet wie folgt. Verschmutzter Kühlschmierstoff gelangt durch den Einlauf 10 in die Schmutzflüssigkeitskammer
9. Eine nicht dargestellte Filter-Systempumpe erzeugt durch ein Ansaugen am Auslauf 12 unterhalb des Filterbodens 13 einen Unterdruck und bewirkt gemeinsam mit dem hydrostatischen Druck über dem Filterboden 13 die Filtration. Die Verunreinigungen im Kühlschmierstoff verbleiben auf dem über dem Filterboden 13 befindlichen Filterband 15 und bilden dort einen Filterkuchen. Dieser wird während einer Regeneration der Vorrichtung mittels der Fördereinrichtung 4, insbesondere einer Kratzerkette, aus dem Vollkasten 1 ausgetragen.
Das Filterband 15 besitzt Filterfeinheiten, die üblicherweise nicht unter 50 &mgr;&igr;&eegr; liegen. Neben der vorstehend beschriebenen Grundbetriebsart kann die Vorrichtung auch in einer Sonderbetriebsart arbeiten. Dazu wird zwischen Filterboden 13 und Untertrum 14 nicht nur das Filterband 15 sondern auch ein Filtervlies 22 geführt, das von einer Vorratsrolle 23 ablaufen kann. Zum Einfädeln des Filtervlieses 22 in den Vollkasten 1 und Führen durch den Vollkasten 1 ist der Umlenkrolle 16.6 eine Führungseinrichtung zugeordnet, die einen gerichteten, parallel zum Filterband 15 geführten Einlauf für das Filtervlies 22 bildet.
Die Führungseinrichtung besteht vorzugsweise aus einem Leitblech 24, das parallel zum Führungsweg des Filterbandes 15 an der Umlenkrolle 16.6 ausgerichtet wird. Ein Einfädeln des Filtervlieses 22 zwischen Umlenkrolle 16.6 und Leitblech 24 führt dazu, daß das Filtervlies 22 bei einer Vorwärtsbewegung des Filterbandes 15 mitgenommen wird und ab der tangentialen Berührung am Scheitelpunkt S unter Abrollen von der Vorratsrolle 23 zwischen Filterband 15 und Fördereinrichtung 4 gelangt. Auf dem Filterband 15 liegend wird das Filtervlies 22 mit diesem und unter dem Untertrum 14 liegend in die Schmutzflüssigkeitskammer 9 gezogen und kann aus dieser mit dem Filterband 15 heraustransportiert werden. Ein Filterkuchen sammelt sich dann auf dem Filtervlies 22 an und kann von diesem durch die Fördereinrichtung 4 ausgetragen werden. Bedarfsbezogen kann das Filtervlies 22 durch neues ersetzt werden, indem das Filterband 15
vorwärtsbewegt wird. Mittels einer klappbaren Übergabehaube 26 kann das über den Abwurfkopf 7 auslaufende verschmutzte Filtervlies 22 in eine nicht dargestellte Auffangvorrichtung gelenkt werden. Während das gebrauchte Filtervlies 22 beseitigt wird, erhält das Filterband 15 eine Reinigung mittels Klopferwelle 19 und Bandspülung 20 und wird dann zurückgeführt. Das Filtervlies 22 kann ebenfalls an der Klopferwelle 19 vorbeigeführt werden.
Wird die Zufuhr an Filtervlies 22 von einer Vorratsrolle 23 unterbrochen, entfällt der Nachschub an Filtervlies, so daß dann die Sonderbetriebsart mit Filtervlies 22 automatisch in die Grundbetriebsart allein mit Filterband 15 übergeht. Durch erneutes Einfädeln von Filtervlies 22 an der Umlenkrolle 16.6 und dem Leitblech 24 sowie Abwickeln von der Vorratsrolle 23 kann in einfacher und schneller Weise wieder in die Sonderbetriebsart übergegangen werden.
Das Leitblech 24 kann dabei an der Bandspannung 18 vorgesehen sein. Eine Drehkontrolleinrichtung 25 kann gegen die Vorratsrolle 23 anstehen.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Reinigen von Kühlschmierstoffen bei spangebender Metallbearbeitung von Spänen und Feststoffen mit einer endlosen, umlaufenden Fördereinrichtung in einem Vollkasten, der aus einem Flachkastenteil und einem kastenartigen Aufsteigeteil besteht, das am oberen Ende zum Abwerfen der Späne und Feststoffe einen Abwurfkopf besitzt, und das Flachkastenteil eine einen Einlauf für verschmutzten Kühlschmierstoff aufweisende Schmutzflüssigkeitskammer umfaßt, die durch einen Filterboden von einer unteren Kammer getrennt ist, die untere Kammer einen pumpengesteuerten, einen Unterdruck erzeugenden Auslauf für gereinigten Kühlschmierstoff aufweist, und die Fördereinrichtung in der Schmutzflüssigkeitskammer umläuft mit einem vom Filterboden abgestützten Untertrum, wobei zwischen Filterboden und Untertrum ein Filtervlies geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein endloses, umlaufendes Filterband (15) vorgesehen ist, das auf dem Filterboden (13) durch die Schmutzflüssigkeitskammer (9) geführt und außerhalb derselben zurückgeführt ist, wofür an dem dem Aufsteigeteil (3) gegenüberliegenden Ende (8) des Flachkastenteils (2) eine Umlenkeinrichtung (16) vorgesehen ist, die eine oberhalb dem Flachkastenteil (2) angeordnete Umlenkrolle (16.6) umfaßt, die das Filterband (15) derart tangential zu einem Umlenkbogen (17) der Fördereinrichtung (4) in die Schmutzflüssigkeitskammer (9) lenkt, daß der Umlenkbogen (17) das Filterband (15) durch zumindest teilweises Umlenken zum Filterboden (13) führt, und der Umlenkrolle (16.6) eine Führungseinrichtung zugeordnet ist, die einen gerichteten, parallel zum Filterband (15) geführten Einlauf für das Filtervlies (22) in die Schmutzflüssigkeitskammer (9) und zum Einziehen des Filtervlieses (22) zwischen Filterband (15) und Umlenkbogen (17) bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung vom einem Leitblech (24) gebildet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung an einer mit der Umlenkeinrichtung verbundenen Bandspannung (18) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Filtervliesvorratsrolle (23) benachbart zur Umlenkrolle (16.6) auf dem Flachkastenteil (2) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drehkontrolleinrichtung (25) gegen die Filtervliesvorratsrolle (23) ansteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Fördereinrichtung (4) als umlaufende Kratzerkette ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterboden (13) von einem Spaltsieb gebildet wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abwurfkopf (7) eine Übergabehaube (26) zum Ableiten von gebrauchtem Filtervlies (22) angeordnet ist.
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