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DE3235003A1 - Eindicker zum entwaessern von suspensionen, insbesondere von faserstoffsuspensionen - Google Patents

Eindicker zum entwaessern von suspensionen, insbesondere von faserstoffsuspensionen

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Publication number
DE3235003A1
DE3235003A1 DE19823235003 DE3235003A DE3235003A1 DE 3235003 A1 DE3235003 A1 DE 3235003A1 DE 19823235003 DE19823235003 DE 19823235003 DE 3235003 A DE3235003 A DE 3235003A DE 3235003 A1 DE3235003 A1 DE 3235003A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suspension
sieve
trough
filtrate
thickener
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823235003
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English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Andreas Kufferath GmbH and Co KG
Original Assignee
Andreas Kufferath Kg 5160 Dueren
Andreas Kufferath KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andreas Kufferath Kg 5160 Dueren, Andreas Kufferath KG filed Critical Andreas Kufferath Kg 5160 Dueren
Priority to DE19823235003 priority Critical patent/DE3235003A1/de
Publication of DE3235003A1 publication Critical patent/DE3235003A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B01D33/50Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps with backwash arms, shoes or nozzles
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    • B01D2201/34Seals or gaskets for filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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    • B01D2201/48Overflow systems

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Description

  • Eindicker zum Entwässern von Suspensionen, insbesondere
  • von Faserstoffsuspensionen Die Erfindung betrifft einen Eindicker, der im Oberbegrirf des ersten Anspruchs angegebenen Gattung. Ein derartiger, eine Siebtrommel, bzw. einen Siebzylinder als Siebelement aufweisender Eindicker ist als Trommeleindicker bekannt (DE-PS 2 039 292).
  • Mit einem Trommeleindicker ohne Gautschwalze lassen sich in der eingedickten Suspension im allgemeinen Stoffdichten von 3 bis 5%, bei solchen mit Gautschwalze AuslaufstofS dichten bis zu 8%, und mit Vakuumfilter Auslaufstoffdichten bis zu 14% erreichen. Sollen darüberhinausgehende Stoffdichten erzielt werden, kommen Entwässerungsmaschinen anderer Art wie Banddruckfilter, Siebbandpressen oder Schnekkenpressen in Frage.
  • Bei Trommeleindickern stellt sich das Eindicken bzw.Entwässern der Suspension bzw. des Stoffs als kontinuierlicher Filtrationsvorgang dar, bei welchem der ausgefilterte Fest- bzw. Faserstoff selbst als Filterschicht dient, also der Feinheit des Siebs der Siebtrommel im Hinblick auf die Filtratqualität nur nachrangige Bedeutung zukommt. Die Leistung der Trommeleindicker ist in erster Linie vom Filtrationsdruck bestimmt,der sich meistalsHöhendifferenz zwischen dem Suspensionsspiegel der zuströmenden Suspension und dem des abfließenden Filtrats darstellt. Da die verfügbare Siebfläche der Siebtrommel konstant ist, bleibt auch der Höhenunterschied praktisch konstant, so daß bei einem Mengenstoß der zuströmenden Suspension - mit dem in der Praxis immer gerechnet werden muß - der Trommeleindicker mit all den damit verbundenen Nachteilen überläuft.
  • Der Filtrationsdruck kann zwar durch Vakuum - beispielsweise unter Einsatz von Fallrohren oder Pumpen - beeinflußt werden, doch ist damit nicht nur ein erheblicher könstruk- tiver Aufwand, sondern auch Nachteile durch störende Rohrleitungen und/oder höheren Energiebedarf verbunden.
  • Als weiterer grundsätzlicher Nachteil von Trommeleindikkern ist anzusehen, daß der Wirkung des Filtrationsdrucks auf die auf der Sieboberfläche am Trommelumfang zurückg8-haltenen Fest- bzw. Faserstoffe die Wirkung der Zentrifugalkraft entgegensteht, so daß einw Erhöhung der Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit der Siebtrommel Grenzen -gesetzt sind. Zwar wird die sich pro Siebflächeneinheit ablagernde Fest- bzw. Faserstoffmenge grundsätzlich von der Verweildauer bestimmt, was an sich für eine geringe Umfangsgeschwindigkeit spricht. Da aber die Faserablagerung mit zunehmender Stärke der Filterschicht immer langsamer vor sich geht, läßt sich vielfach ein besseres Ergebnis bei einem Betrieb mit höherer Geschwindigkeit und mit dünnerer Filterschicht erzielen. Dabei sind al lerdings durch die damit einhergehende erhöhte Zentrifugalkraft Grenzen gesetzt. Eine Beschränkung, die um so eher greift, je größer der vorgegebene Trommeldurchmesser des Eindickers ist.
  • Nachteilig bei einem Trommeleindicker ist auch - wenn auch nicht so schwerwiegend wie das Überlaufen eines Trommeleindickers - daß des öfteren nicht alle auf dem Sieb abgelegten Fasern mit der Filterschicht abgenommen werden, sondern zum-Teil zurückrollen. Die Ursache für solche Störungen liegt in der beträchtlichen Empfindlichkeit der bekannten Konstruktion gegenüber Schwankungen in der Stoffbeschaffenheit, Zulaufmengen und/oder Stoffdichte der zugeführten Suspension, womit aber z.B. bei Sekundärfaserstoff stets gerechnet werden muß. Da die verfügbare Siebfläche mehr oder weniger begrenzt ist und der Filtrationsdruck praktisch gleichbleibt, läßt sich in solchen Fällen nur die pro Zeiteinheit verfügbare Siebfläche, also bei gegebener Siebfläche die Geschwindigkeit in engen Grenzen variieren. Damit geht allerdings einher, daSiStrömungsverhältnisse im Trog unruhig werden und daß die Gefahr, daß die Filterschicht verletzt und abgewaschen wird, wächst. Zu allem aber könnten Maßnahmen, um Schwankungen und Störungen zu begegnen, erst ergriffen werden, wenn die Änderungen im zulaufenden Stoff bemerkt werden, was meist erst nach Auftreten der Störung der Fall ist.
  • Zur Leistungsverbesserung eines Trommeleindickers unter Beibehaltung der Baulänge des Trommeleindickers ist schon eine Vergrößerung der geometrischen Siebfläche in der Weise vorgeschlagen worden, daß am Umfang des Siebzylinders Siebfalten ausgebildet werden. Diese Siebflächenvergrößerung pro Aggregat bzw-. pro Grundfläche des Aggregats geht allerdings mit Einbußen bei den in der. Einfachheit von Konstruktion und Funktion begründet liegenden Vorzügen der Trommeleindicker einher.
  • Die Vorgabe einer vergleichsweise großen Siebfläche auf vergleichsweise geringem Raum ist bei Scheibeneindickern bekannt, mit welchem unter Anwendung von Vakuum eine Suspension von einer Zulaufstoffdichte von 0,5 bis 1,5% auf eine Ablaufstoffdichte von 10 bis 14% eingedickt werden kann. Bei den Scheibeneindickern wird als Siebelement eine Mehrzahl von jeweils aus einzelnen abgeschlossenen, mit Sieb#gewebe bespannten Segmenten zusammengesetzten Scheiben vorgesehen. Jedes der Segmente einer Scheibe ist ein in sich abgeschlossenes Bauteil, welches zur Ableitung des in das Innere des Segments gelaSten Filtrats eine Kanüle aufweist, die in die als Hohlachse ausgebildete Drehachse mündet. Wenn also die Segmentscheibe in die Suspension eintaucht, bildet sich analog zu den Vorgängen in einem Trommeleindicker - zwischen dem Suspensionsniveau im Trog und dem abfließenden Filtrat im Inneren der Segnete der Filtrationsdruck aus. Dabei darf das Suspensionsniveau jedoch nicht unter das Niveau der Hohlachse absinken, weil sonst die Gefahr des Falschlufteinzugs besteht. Als Folge der vorgegebenen geometri#:chen Verhältnisse ist der Filtrationsdruck beschränkt und çie bei Trommeleindickern praktisch konstant. Die Fasern setzen sich an den Außenflächen der Segmentscheiben ab und werden durch Druckluft oder Spritzwasser abgenommen. Da sich bei diesen Scheiben mit seit lichen Faserablagerungen die Zentrifugalkraft weniger auswirkt, als bei einer Trommel mit periphärer Faserablagerung, kann die Umfangsgeschwindigkeit bei Scheibeneindik kern höher gewählt werden, ohne daß es zum Abwaschen der Filterschicht kommt. Zur weiteren Leistungssteigerung läßt sich auch hier der Filtrationsdruck durch Vakuum vergrößern, womit allerdings auch die zuvor im Zusammenhang mit Trommeleindickern angesprochenen Nachteile verbunden sind. Die höhereh Leistungen von Scheibeneindickern im Vergleich zu Trommeleindickern werden mit einer wesentlich aufwendigeren Konstruktion erkauft. Damit wächst die Störanfälligkeit, insbesondere bei einer nicht ohne Probleme einzudickenden Suspension, wie beispielsweise Sekundärfaserstoffen. Theoretisch ist auch beim Scheibeneindikker die Gefahr des Überlaufens als Folge des unveränderlichen Filtrationsdrucks vorhanden, doch läßt sich die pro Baulänge oder Grundfläche des Eindickers verfügbare Siebfläche von vornherein bei Scheibeneindickern sehr viel großzügiger bemessen und bereitstellen.
  • Davon ausgehend zielt die Erfindung darauf ab, in Meidung der vorgenannten Nachteile einen Eindicker der einleitend genannten Gattung zu schaffen, der bei einfacher Konstruktion und großer verfügbarer Siebfläche geringe Störanfälligkeit aufweist.
  • Dies gelingt nach der Erfindung bei einem Eindicker der einleitend genannten Gattung, durch die im Kennzeichen des ersten Anspruchs gegebene Lösung.
  • Dadurch wird erreicht, daß bei den mit vergleichsweise geringer Drehzahl rotierenden Siebscheiben die Strömungsverhältnisse im Trog und die Durchströmgeschwindigkeit durch die Filterschicht hindurch konstant gehalten werden können und somit Durchsatz und Reststoffgehalt im Filtrat von Schwankungen der zuströmenden Suspension unberührt bleiben.
  • Durch die ausreichend vorgegebene verfügbare Siebfläche, die sich selbsttätig an Schwankungen der zulaufenden Suspension- anpaßt, ist die ungestörte Ausbildung einer mögl.chst geschlossenen, vor einem Auswaschen durch zu hohe Durchströmgeschwindigke#iten geschützten Filterschicht und damit ein niedriger Reststoffgehalt im Filtrat erreichbar. Ebenso paßt sich der Filtrationsdruck selbsttätig an Schwankungen der und in der zulaufenden Suspension an und reagiert dabei variabel und unmittelbar auf in der Praxis nicht auszuschließende Änderungen in den Zulaufbedingungen der Suspension. Die Beaufschlagung der Suspensionskammern stellt sich als von der Drehbewegung der Siebscheiben unabhängig dar, so daß der Suspensionsspiegel auch über dem Niveauder Drehachse der Siebscheibe gelegen sein kann. Der Suspensionsspiegel in der Suspensionskammer stellt sich automatisch in Abhängigkeit von Beschaffenheit, Menge und Konzentration der zulaufenden Suspension ein. Nehmen z.B. Menge oder Mahlgrad der Suspension zu, so wird der Suspensionsspiegel ohne Einwirkung von außen ansteigen. Dadurch vergrößer sich aber auch der als Differenz zwischen Suspensionsniveau und Filtratniveau ergebende Filtrationsdruck.
  • Damit einher geht eine Zunahme der Entwässerungswirkung, jedoch ohne abträglichen Einfluß auf die Stoffströmung innerhalb der Suspensionskammer. Die Beschaffenheit der Filterschicht bleibt unverändert, weil sich gleichzeitig mit der Erhöhung des Filtrationsdrucks die beaufschlagbare siebfläche vergrößert, und zwar ohne, daß dies mit einer nachteiligen Erhöhung der Zentrifugalkräfte einhergeht, da die Umdrehungszahl der Siebscheiben relativ niedrig vorgesehen ist und vorgegeben werden kann.
  • Das Verhältnis von Durchsatz des Eindickers, bezogen auf die Arbeitsbreite bzw. die Baulänge des Eindickers, ist insbesondere gegenüber Trommeleindickern deutlich größer.
  • Dies alles ist mit vergleichsweise niederem Investionsaufwand und bei vergleichsweise niederen Betriebskosten zu erreichen.
  • Weiterbildungen des Eindickers nach dem ersten Anspruch ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 15.
  • Durch die Weiterbildung nach Anspruch 2 ist eine kompakte, gleichsam geschlossene Eindicker-Einheit gegeben, mit einer nach oben offenen Suspensionskammer, in der die einfließende Suspension von beiden Seiten her und nach beiden Seiten hin durch Siebbespannte Flächen hindurch in Filtratkammern entwässert wird. Für die Filtratströmung inund aus der Filtratkammer ist es dabei unerheblich, ob die Filtratkammer beiderseits von einer Siebfläche oder - wie es bei den Filtratkammern in den Außenpositionen des Eindikkers der Fall ist - einerseits von einer Siebfläche und andererseits von der Trogwandung begrenzt ist.
  • Durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 ist eine praktisch sehr bedeutsame Eindicker-Ausbildung gegeben, mit der pro Einheit Grund bzw. Standfläche eine vergleichsweise hohe Eindick-Kapazität bei geringer Störanfälligkeit bereitgestellt werden kann.
  • Durch die Weiterbildung nach Anspruch 5 wird eine einfache und rasche Montage und Demontage auch einzelner Siebscheiben oder Siebscheibenhälften möglich. Dies schlägt sich in geringen, durch Reparaturen an den Siebscheiben oder deren Siebbespannung bedingten Unterbrechungen und Ausfallzeiten nieder. Die rasche Montage und Demontage ermöglicht es, daß in den meisten Fällen das Problem mit den Siebscheiben durch Austausch der beschädigten Siebscheiben oder Siebscheibenhälften durch in Reserve stehende einwandfreie Stücke gelöst werden kann.
  • Durch die Weiterbildung nach Anspruch 8 wird mit einfachen Mitteln und auf zuverlässige Weise die Aufrechterhaltung von weitgehend gleichbleibend stabilen Entwässerungs- und Strömungsbedingungen in der Suspensionskammer erreicht, in dem einem Ablagern von Fest- bzw. Faserstoffen in der Suspensionskammer bzw. an den sie begrenzenden Trogwänden und sich daraus ergebenden Störungen und Unterbrechungen entgegengewirkt ist. Die umlaufenden Auswurfbleche übernehmen Abstreifaufgaben.
  • Durch die Weiterbildung nach Anspruch 10 wird erreicht, daß die Abnahme der Filterschicht bzw. deren Teile von der Siebbespannung durch Spritzwasseraufgabe auf die nicht beaufschlagte Rückseite der Siebbespannung in- die Suspensionskammer erfolgt, so daß dem Eindringen von Fest- bzw. Faserstoffen in die Filtratkammer entgegengewirkt ist. Der Zugang über die Filtratkammer, in der ja keine umlaufenden Teile wie Distanzstäbe, Auswurfbleche angeordnet sind, ermöglicht die konstruktiv einfache Anwendung von stationären Spritzrohren und Spritzdüsen.
  • Durch die Weiterbildung nach Anspruch 11 ist ein besonders wesentlicher Vorzug erreicht, der darin zu sehen ist, daß durch das Absperrorgan, beispielsweise einen Schieber, auf einfache und rasche Weise jederzeit der Zulauf zu einer Suspensionskammer gesperrt oder gegebenenfalls geöffnet werden kann und so eine Suspensionskammer ab- und gegebenenfalls zugeschaltet werden kann. Dadurch ist eine flexible Anpassung des Eindickers an unterschiedliche Vorgaben gegeben. Im Falle von Störungen oder Defekten im Bereich einer Suspensionskammer kann so durch schalten dieser einen Suspensionskammer die Störung oder der Defekt gleichsam ausgeklammert werden. Der Betrieb des Eindickers mit den übrigen Suspensionskammern kann in der Regel ohne diese Suspensionskammer weitergeführt werden, so daß die Behebung der Störung oder des Defekts bis zu einer vorgesehenen Produktionsunterbcechung aufgeschoben werden kann.
  • Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert.
  • Es zeigen schematisch: Figur 1 in perspektivischer Ansicht eine Ausführungsform eines Eindickers nach der Erfindung mit fünf um eine horizontale Achse drehbar in einem Trog aufgenommenen, jeweils aus zwei Siebscheiben aufgebauten Siebkäfigen, Figur 2 in vergrößertem Maßstab einen Ausschnitt eines mehrfach unterbrochen gezeichneten Vertikalschnitts durch die Drehachse eines#lndickers nach der Erfindung und Figur 3 ein Funktionsschema des Eindickers nach der Erfindung.
  • Figur 1 zeigt einen Eindicker mit einem Trog 1 in Schweißkonstruktion. Dieser Trog 1 nimmt in einer beiderseits von einer Stirnwand 10 abgedichteten, liegend angeordneten Rinne 11 von kreisbogenförmigem Querschnitt hier fünf um eine horizontale Achse drehbare, gegen die Innenwand der Rinne 11 abgedichtete, kreisförmig begrenzte Siebkäfige 22 auf. Die nebeneinander angeordneten Siebkäfige 22 sind jeweils aus zwei einseitig mit einer Siebbespannung versehenen und mit ihren bespannten Flächen aufeinander zuweisenden, kreisförmig begrenzten Siebscheiben 2 aufgebaut. Die Siebscheiben 2 bzw. die Siebkäfige 22 sind im Abstand von einander auf einer horizontalen, in den Stirnwänden 10 des Trogs 1 gelagerten Drehachse 7 befestigt und im Bereich des Umfangsrands 20 gegen die Innenwand der Rinne 10 abgedichtet. Die Drehachse 7 ist mit einem nicht dargestellten Antrieb, beispielsweise einem Drehstromgetriebemotor, verbunden.
  • Die Siebkäfige 22 schließen jeweils eine nach oben offene Suspensionskammer 4 ein, die von der Innenwand der Rinne 11 und den siebbespannten Flächen der Siebscheiben 2 eines Siebkäfigs 22 begrenzt sind. Jede Suspensionskammer 4 weist einen in der Rinnenwandung belassenen Suspensions -Zulauf 41 sowie einen in der dem Zulauf 41 gegenüberliegenden Rinnenwandung belassenen Suspensions-Auslaß 42 auf.
  • Die Zuläufe 41 sind durch hier nicht dargestellte Absperrorgane unabhängig voneinander verschließbar und stehen hier mit einer sich über die Länge des Eindickers erstrekkenden, die Form eines Flachtrichters aufweisenden Verteilereinrichtung 43 mit einem Überlaufwehr 44 und einem im Bereich der Trichterspitze angeordneten Anschlußflansch 45 in Verbindung.
  • Die Auslässe 42 sind hier jeweils als Überlauf ausgebildet, an den sich eine Rutsche 46 anschließt, die in eine sich über die Länge des Eindickers erstreckende Sammelrinne 47 zur Ableitung der eingedickten Suspension weisen.
  • Zu beiden Seiten eines jeden Siebkäfigs 22 ist eine Filtratkammer 3 zur Aufnahme des durch die siebbespannten Flächen aus der Suspensionskammer 4 eindringenden Filtrats vorgesehen. Am Boden bzw. der tiefsten Stelle der Filtratkammer 3 mündet in der vom Trog 1 bzw. dessen Rinne 10 gebildeten Trogbegrenzung der Filtratkammer 3 der Filtratablauf 48. Der Ablauf 48 einer jeden Filtratkammer 3 steht über eine Sammelleitung mit einem niveaugeregelten Überlaufkasten 49 in Verbindung#.
  • Zur Abnahme der auf den siebbespannten Flächen einer Siebscheibe 2 gebildeten Filterschicht sind Spritzrohre 8 vorgesehen, die sich hier etwa parallel zu dieser Siebscheibe 2 in die Filtratkammern 3 erstrecken und Spritzdüsen 81 aufweisen, dieU5ie Rückseite der Siebbespannung gerichtet sind. Die Spritzrohre 8 werden in der Regel mit im Eindikker anfallenden Filtrat gespeist.
  • Der in Figur 1 dargestellte Eindicker ist für die Aufnahme von acht Siebkäfigen 22 ausgelegt. Allerdings sind hier nur die Positionen von fünf Siebkäfigen besetzt. Durch den nicht besetzten Trogabschnitt ergibt sich jedoch kein negativer Einfluß auf die Eindickwirkung. Denn durch die gegenüber dem Trog abgedichteten, jeweils eine Suspensithtkammer 4 einschließenden Siebkäfige 22 ist sichergestellt, daß dieser unbesetzte Trogabschnitt von Suspension frei bleibt. Durch diese unbesetzten Siebkäfig-Positionen ist jedoch eine jederzeit und kurzfristig verfügbare Reserve für etwa später benötigte Kapazitätserweiterungen gegeben.
  • Dadurch, daß die Zuläufe 41 zu den Suspensionskammern 4 jeweils mit separaten Absperrorganen versehen sind und somit stets unabhängig voneinander absperrbar sind, können einzelne Suspensionskammern 4 auf einfache und rasche Weise abgeschaltet werden. Daher kann im Falle, daß ein Siebbezug einer Siebscheibe 2 beschädigt ist und daß aufgrund dieser Beschädigung Suspension bzw. Stoff in die Filtratkammer 3 bzw. in das Filtrat gelangt, unmittelbar und ohne jede Betriebsunterbrechung Abhilfe geschaffen werden, indem die defekte Ein#heit bzw. Suspensionskammer 4 kurzerhand abgeschaltet und entleert wird. Da in aller Regel dadurch die damit verbundene Niveauänderung in den verbleibenden Suspensionskammern 4 ohne weiteres aufgefangen werden kann, kann die Reparatur bzw. der Austausch der beschädigten Siebscheibe bis zur nächsten Produktionsunterbrechung zurückgestellt werden, ohne daß die Eindickwirkung beeinträchtigt wird.
  • Figur 2 zeigt mit Blick auf einen Zulauf 41 eine aus einer beiderseits von einer Filtratkammer 3 begrenzten Suspensionskammer 4 bestehende "geschlossene" Einheit. Die Suspensionskammer 4 wird in Richtung der Drehachse 7 gesehen beiderseits von den beiden Siebscheiben 2 des Siebkäfigs 22 begrenzt. Die beiden Siebscheiben 2 weisen mit ihren, die Siebbespannung 24 tragenden Flächen au#i-nander zu und sind über mehrere, über den Umfang verteilt, angeordnete Distanzstäbe 23 miteinander lösbar verbunden. Eine Siebscheibe 2 besteht aus einem Rahmen 25, der auf der der Suspensionskammer 4 zugewandten Seite eine Siebbespannung 24 trägt. Die Siebbespannung 24, die vorzugsweise aus einem außenliegenden Filtergewebe und einem innenliegenden Untergewebe besteht, ist am Rahmen 25 befestigt und wird dabei von einem aus Stäben und Streben gebildeten Gerüst 26 unterstützt. Das Gerüst 26 bildet im übrigen eine stabile Verbindung zwischen einem äußeren Rig 28, über welchen die Siebscheibe 2 an einem Bund 71 der Drehachse 7 befestigt ist. Um eine einfache Montage und Demontage der Siebscheiben zu ermöglichen, sind die Siebscheiben 2 aus zwei identisch ausgebildeten, separat an einem Bund 71 lösbar befestigbaren, Hälften zusammengesetzt.
  • Die Abdichtung des Siebkäfigs 22 im Trog 1 bzw. an der in Figur 2 gezeigten Wandung der Rinne 11 mit dem als. Aussparung belassenen Zulauf 41 erfolgt durch eine im Bereich des Umfangrandes 20 einer jeden Siebscheibe 2 befestigte, umlaufende Dichtungslippe 9. Diese Dichtungslippe 9 wirkt innerhalb des Troges 1 bzw. der Rinne 11 mit Führungsleisten 91 zusammen. An diesen Führungsleisten 91 legt sich der freie Abschnitt der Dichtungslippe 9 - wie in Figur 2 unten ersichtlich - unter Verformung an. Im in Figur 2 oben dargestellten Zustand ist der freie Abschnitt der Dichtlippen 9 ohne jeden Kontakt mit einer Führungsleiste 91 und steht im wesentlichen gestreckt in Richtung der Drehachse 7 am Umfangsrand 20 ab In Figur 2 unten ist eines von mehreren, vorzugsweise drei, über den -Umfang verteilt am Siebkäfig 22 befestigten Auswurfblechen 29 gezeigt. Diese vorzugsweise mit Lochreihen versehenen Auswurfbleche 29 dienen dazu, etwaige, an der Überlaufkante des Suspensions-Ablaufs 42 zurückgehaltene und/ oder in der Suspensionskammer 4 abgesetzte Fest- bzw. Faserstoffe durch den Anlauf 42 aus der Suspensionskammer zu befördern.
  • Zu beiden Seiten der Suspensionskammer 4 sind Filtratkammern 3 mit je einem an der tiefsten Stelle der Trogbegrenzung bzw. im Bodenbereich der Rinnenwandung des Troges mündenden Filtrat-Ablauf 48 vorgesehen. In jede dieser Filtratkammern 3 ragt von oben jeweils ein Spritzrohr 8 mit davon ausgehenden Spritzdüsen 81 hinein. Die Spritzdüsen 81 sind auf die nicht von Suspension beaufschlagten Rückseiten der Siebbespannungen 24 des Siebkäfigs 22 gerichtet.
  • Das in Figur 3 dargestellte Funktionsschema des Entwässerungsvorgangs eines Eindickers nach der Erfindung zeigt in prinzipieller Weise eine Draufsicht auf die Siebbespannung 24 einer in einem Trog 1 bzw. einer Rinne 11 aufgenommenen Siebscheibe 2 bzw. eines Siebkäfigs 2. Die Siebscheibe 2 bzw. der Siebkäfig 22 ist an der Drehachse 7 befestigt und mit dieser in Pfeilrichtung gesehen auf die Verteilereinrichtung 43 mit Wehr 44 hindrehbar. Auf der - bezogen auf die Drehachse 7 - der Verteilereinrichtung 43 gegenüberliegenden Seite des Troges 1 bzw. dessen Rinne 11 ist der Suspensions-Auslaß 42 mit angeschlossener Rutsche 46 dargestellt. Im Bodenbereich der Rinne 11 ist der Filtratablauf 48 der hinter der Siebscheibe 2 gelegenen Filtratkammer angedeutet. In dieser Figur 3 ist der Verlauf des Suspensionsspiegels in der Suspensionskammer für drei verschiedene Differenzhöhen ho, hl und h2 dargestellt. Der Verlauf der drei Niveaulinien der Suspension in der Suspensionskammer zeigt, daß mit einer Änderung des Suspensionsniveaus in der Suspensionskammer eine gleichlaufende Änderung der zur Verfügung stehenden Siebfläche und eine gleichlaufende Änderung des Filtrationsdrucks einhergeht.
  • Die Anpassung des Filtrationsdrucks und der verfügbaren Siebfläche auf Schwankungen in den Zulaufbedingungen der zugeführten Suspension erfolgt dabei selbsttätig und ohne jede spezielle Steuerungseinrichtung, wobei die Beschaffenheit der eingedickten Suspension und des Filtrats praktisch konstant bleiben.
  • Beim Einsatz einer aus einer Suspensionskammer und zwei Filtratskammern bestehenden Eindicker-Einheit in einer auf Basis Altpapier arbeitenden Produktionsanlage, wurde bei einer Drehzahl des Siebkäfigs von 10 U/min und einer Stofftemperatur von ca. 370C über vier Tage die Einlauf- und Auslaufstoffdichte am Eindicker ermittelt. Es zeigte sich, daß bei Schwankungen in der Einlaufstoffdichte zwischen 3 - 4% atro die Auslaufstoffdichte lediglich im Bereich von 6,0 bis 6,5% atro schwankte, also praktisch konstant geblieben ist.
  • Der Energiebedarf des Eindickers kann also bei lkWh pro to Stoff atro und der Spritzwasserbedarf ab bei 5 - 6Bar mit etwa hundert 1/min pro Siebkäfig liegend angesehen werden.
  • Bei Einsatz einer derartigen Eindicker-Einheit zu-r Reinigung des Kreislaufwassers in einer Altpapier verarbeitenden Produktionsanlage konnte des weiteren beobachtet werden, daß sich die Zahl der zuvor in der Trockenpartie am Papier auftretenden Flecken, die wohl auf Schlieren aus Leim, Wachs oder dergleichen störenden Stoffe, die als fein emulgierte Bestandteile jede Sortierung passieren, zurückzuführen sind, deutlich verminderte. Es wird vermutet, daß infolge der bei der Eindicker-Einheit möglichen und vorgebbaren sanften Entwässerung bzw. Filtration genügend Fejnstoff in der sich auf der Siebbespannung ablagernden Filterschicht eingelagert wurden, um zumindest ei#nen Teil dieser störenden Stoffe auszufiltern und zurückzuhalten.
  • Mit dem Eindicker nach der Erfindung ist eine Vorrichtung gegeben, die sich nicht nur universell als Eindicker zum Entwässern von Suspensio#n,beispie1sweise von auch von den vielfach problematis§èk§82undärEaserstoffen, sondern die sich auch als Filter oder Stoff änger zum Reinigen von Wassern eignet. Deeri98rgleichsweise große und dem Bedarf selbsttätig anpaßbare Siebfläche aufweisende Eindicker ist bei sich ebenfalls selbsttätic einstellendem Filtrationsdruck mit vergleichsweise. gerirgem Energiebedarf bei Umdrehzahlen von nur 16 - max. 40 U/min zu betreiben. Die Bildung und Schonung der Filterschicht wird bei den dabei sich ergebenden Relativbewegungen zwischen Suspension und Siebfläche nicht gestört, so daß selbst so niedrige Restgehalte wie 0,2 60 im Filtrat ohne weiteres zu erreichen und einzuhalten sind.

Claims (15)

  1. Ansprüche: Eindicker zum Entwässern von Suspensionen, insbesondere von Faserstoffsuspensionen aus Zellstoff, Holzschliff oder dergleichen, mit einem die Suspension aufnehmenden Trog, mit einem im Trog drehbar gelagerten, partiell in die Suspension eintauchenden, gegen den Trog abgedichteten Siebelement, mit einem Zulauf für die Suspension, einem Auslaß für die eingedickte Suspension und mit einem vom Siebelement gegen die Suspension abgeschirmten Filtrat-Ablauf dadurch gekennzeichnet, daß als Siebelement wenigstens eine, vorzugsweise mehrere, im Abstand voneinander angeordnete, kreisförmige Siebscheiben (2) vorgesehen sind, die jeweils im Bereich des Umfangrandes (20) gegen den Trog (1) abgedichtet sind und die jeweils eine Filtratkammer (3), in deren vom Trog gebildeten Bodenbereich ein Filtrat-Ablauf (48) mündet, von einer Suspensionskammer (4) trennen, in der im Bereich der einen Trogbegrenzung ein Suspensions-Zulauf (41) und in der im Bereich der anderen, dem Suspensions-Zulauf (41) gegenüberliegenden Trogbegrenzung ein Suspensions-Auslaß (42) mündet.
  2. 2. Eindicker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte, zwischen sich eine Suspensionskammer (4) begrenzende Sebscheiben (2) einen Siebkäfig (22) bilden, der beidefseits eine Filtratkammer (3) begrenzt.
  3. 3. Eindicker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Trog (1) eine Mehrzahl von Siebkäfigen (22) nebeneinander angeordnet aufgenommen sind und eine entsprez chende Zahl von alternierend angeordneten Filtrat- und Suspensionskammern (3, 4) begrenzen.
  4. 4. Eindicker nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebscheiben (2) einseitig mit einer Siebbespannung (24) versehen sind.
  5. 5. Eindicker nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebscheiben (2) längs einer Durchmesserlinie geteilt ausgebildet sind.
  6. 6. Eindicker nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebscheiben eines Siebkäfiqs (22) mit den mit der Siebbespannung(24) versehenen Flächen aufeinander zuweisen.
  7. 7. Eindicker nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebscheiben (2) eines Siebkäfigs (22) durch über den Umfang verteilt angeordnete Distanzstäbe (23) miteinander lösbar verbunden sind.
  8. 8. Eindicker nach Anspruch 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Siebkäfig (22) über den Umfang verteilt, mehrere, vorzugsweise drei, sich zwischen den Siebscheiben (2) erstreckende, mit dem Suspensions-Ablauf (42) zusammenwirkende Auswurfbleche (29) angeordnet sind.
  9. 9. Eindicker nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung von Siebscheiben (2) und Trog (1) im Bereich des Umfangrandes (20) der Siebscheiben (2) eine ringförmige Dichtlippe (9) vorgesehen ist, die innerhalb des Trogs (1) an einer Führungsleiste (91) zur Anlage kommt.
  10. lo. Eindicker nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die Filtratkammern (3) Spritzrohre (8) hineintragen, an denen auf die Siebscheiben (2) gerichtete Spritzdüsen (81) angeordnet sind.
  11. 11. Eindicker nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Suspensions-Zulauf (41) einer jeden Suspensionskammer (4) mit einem Absperrorgan versehen und verschließbar ist.
  12. 12. Eindicker nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Suspensions-Zulauf (41) einer jeden Suspensionskammer (4) mit einer sich über die Arbeitsbreite des Eindickers erstreckenden, vorzugsweise ein Überlaufwehr (44) aufweisenden, Verteilereinrichtung (43) in Verbindung steht.
  13. 13. Eindicker nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtrat-Ablauf (48) an der tiefsten Stelle der Filtratkammer (3) angeordnet ist.
  14. 14. Eindicker nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtrat-Ablauf (48) mit einem niveaugeregelten Überlaufksten (49) in Verbindung steht.
  15. 15. Eindicker nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Suspensions-Auslaß (42) als Überlauf in eine Sammelrinne (47) ausgebildet ist.
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