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DE202020006111U1 - Fersenstützvorrichtung einer Fußbekleidung - Google Patents

Fersenstützvorrichtung einer Fußbekleidung Download PDF

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DE202020006111U1
DE202020006111U1 DE202020006111.5U DE202020006111U DE202020006111U1 DE 202020006111 U1 DE202020006111 U1 DE 202020006111U1 DE 202020006111 U DE202020006111 U DE 202020006111U DE 202020006111 U1 DE202020006111 U1 DE 202020006111U1
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foot
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Fußbekleidungsgegenstand, umfassend: ein Fußbekleidungsobermaterial, das mindestens einen Abschnitt eines Fuß-aufnehmenden Hohlraums festlegt und eine Knöchelöffnung an dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum festlegt; eine Sohlenstruktur, die an dem Fußbekleidungsobermaterial angebracht ist und unter diesem vorliegt; eine Vorrichtung, die so ausgebildet ist, dass sie einen Abschnitt des Fuß-aufnehmenden Hohlraums an einem Fersenbereich des Fußbekleidungsgegenstands umgibt, wobei die Vorrichtung eine Innenseite und eine Außenseite aufweist, wobei die Innenseite näher an dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum vorliegt als die Außenseite, und die Vorrichtung umfasst: einen oberen Abschnitt mindestens teilweise rückwärtig von der Knöchelöffnung; und einen unteren Abschnitt angrenzend an die Sohlenstruktur und der unterhalb des oberen Abschnitts und mindestens teilweise rückwärtig von dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum angeordnet ist; wobei, an einem Querschnitt, der sich entlang einer Längsmittellinie des Fußbekleidungsgegenstands erstreckt, der obere Abschnitt eine konvexe Krümmung an der Innenseite und eine konkave Krümmung an der Außenseite aufweist und der untere Abschnitt eine konkave Krümmung an der Innenseite und eine konvexe Krümmung an der Außenseite aufweist; wobei eine Oberfläche des oberen Abschnitts an der Innenseite mindestens teilweise aufwärts gerichtet ist und als eine Rampe für das Eintreten des Fußes in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum dient; und wobei, an dem Querschnitt, eine untere Erstreckung des oberen Abschnitts der Vorrichtung dünner ist als an der Rampe und dünner ist als an einem oberen Bereich des unteren Abschnitts.

Description

  • QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG
  • Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der US-Provisional-Anmeldung Nr. 62/805,037 , die am 13. Februar 2019 eingereicht worden ist und die in ihrer Gesamtheit unter Bezugnahme einbezogen ist.
  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Offenbarung betrifft allgemein einen Fußbekleidungsgegenstand mit einer Fersenstützvorrichtung, die für ein einfaches Einsetzen des Fußes ausgebildet ist.
  • HINTERGRUND
  • Herkömmlich erfordert das Anordnen einer Fußbekleidung an einem Fuß häufig die Verwendung einer Hand oder beider Hände zum Dehnen der Knöchelöffnung eines Fußbekleidungsobermaterials und das Halten des hinteren Abschnitts während des Einsetzens des Fußes, insbesondere in dem Fall eines relativ weichen Obermaterials und/oder eines Obermaterials, das keine Fersenkappe aufweist, die an einem flexiblen Stoff rückwärtig von der Knöchelöffnung angebracht ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die hier beschriebenen Zeichnungen dienen lediglich Veranschaulichungszwecken, sind schematisch und sollen beispielhaft sein und nicht den Umfang der Offenbarung beschränken.
    • 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Fersenstützvorrichtung.
    • 2 ist eine Vorderansicht der Fersenstützvorrichtung von 1.
    • 3 ist eine mediale Seitenansicht der Fersenstützvorrichtung von 1.
    • 4 ist eine laterale Seitenansicht der Fersenstützvorrichtung von 1.
    • 5 ist eine Rückansicht der Fersenstützvorrichtung von 1.
    • 6 ist eine Draufsicht der Fersenstützvorrichtung von 1.
    • 7 ist eine Ansicht der Fersenstützvorrichtung von 1 von unten.
    • 8 ist eine laterale Seitenansicht eines Fußbekleidungsgegenstands mit der Fersenstützvorrichtung von 1 in einer Gebrauchsposition.
    • 9 ist eine laterale Seitenansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 8 mit der Fersenstützvorrichtung in einer Zugangsposition.
    • 10 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Fersenstützvorrichtung.
    • 11 ist eine Rückansicht der Fersenstützvorrichtung von 10.
    • 12 ist eine laterale Seitenansicht der Fersenstützvorrichtung von 10.
    • 13 ist eine mediale Seitenansicht der Fersenstützvorrichtung von 10.
    • 14 ist eine laterale Seitenansicht eines Fußbekleidungsgegenstands mit der Fersenstützvorrichtung von 10 in einer Zugangsposition.
    • 15 ist eine laterale Seitenansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 14 mit der Fersenstützvorrichtung in einer Gebrauchsposition.
    • 16 ist eine Rückansicht einer weiteren Fersenstützvorrichtung.
    • 17 ist eine Rückansicht einer weiteren Fersenstützvorrichtung.
    • 18 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Fersenstützvorrichtung.
    • 19 ist eine Rückansicht der Fersenstützvorrichtung von 18.
    • 20 ist eine mediale Seitenansicht der Fersenstützvorrichtung von 18.
    • 21 ist eine laterale Seitenansicht der Fersenstützvorrichtung von 18.
    • 22 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Fersenstützvorrichtung.
    • 23 ist eine laterale Seitenansicht eines Fußbekleidungsgegenstand mit der Fersenstützvorrichtung von 18 in einer Zugangsposition.
    • 24 ist eine laterale Seitenansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 23 mit der Fersenstützvorrichtung in einer Gebrauchsposition.
    • 25 ist eine Teilquerschnittsansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 24 an den Linien 25-25 in der 24.
    • 26 ist eine Rückansicht einer weiteren Fersenstützvorrichtung.
    • 27 ist eine Rückansicht einer weiteren Fersenstützvorrichtung.
    • 28 ist eine Rückansicht einer weiteren Fersenstützvorrichtung.
  • BESCHREIBUNG
  • Hier sind verschiedene Fersenstützvorrichtungen und Fußbekleidungsgegenstände, welche die Fersenstützvorrichtungen aufweisen, offenbart, die ein relativ einfaches Einsetzen und Entfernen des Fußes ohne Hände ermöglichen. In einem Beispiel kann ein Fußbekleidungsgegenstand ein Obermaterial und eine Fersenstützvorrichtung umfassen. Das Obermaterial kann einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum mit einem Fersenbereich festlegen. Die Fersenstützvorrichtung kann an einem hinteren Abschnitt des Obermaterials angeordnet sein und kann sich um die Rückseite des Fersenbereichs erstrecken. Beispielsweise kann die Fersenstützvorrichtung in dem hinteren Abschnitt des Obermaterials angeordnet sein, an dem hinteren Abschnitt des Obermaterials in Position angebracht sein oder beides. Die Fersenstützvorrichtung kann eine Mehrzahl von Lamellen und eine Basis umfassen. Jede Lamelle kann ein zentrales Segment und einen Arm aufweisen, der sich abwärts und vorwärts von dem zentralen Segment zu der Basis erstreckt. Jede Lamelle kann zwischen einer unbelasteten Position und einer belasteten Position, wenn sie in der Richtung der Basis von der unbelasteten Position zu der belasteten Position zusammengedrückt wird, elastisch biegsam sein. Das zentrale Segment kann in der unbelasteten Position weiter entfernt von der Basis beabstandet sein als in der belasteten Position. Die Mehrzahl von Lamellen kann eine oberste Lamelle, eine unterste Lamelle näher an der Basis als die oberste Lamelle und mindestens eine Zwischenlamelle umfassen, die zwischen der obersten Lamelle und der untersten Lamelle angeordnet ist. Die Mehrzahl von Lamellen kann einen progressiven Gradienten von Breiten von der untersten Lamelle zu der obersten Lamelle aufweisen. Zusätzlich kann in einigen beispielhaften Fersenstützvorrichtungen die Mehrzahl von Lamellen einen progressiven Gradienten von Längen von der untersten Lamelle zu der obersten Lamelle umfassen. Beispielsweise kann die unterste Lamelle kürzer und dünner sein als die mindestens eine Zwischenlamelle und die mindestens eine Zwischenlamelle kann kürzer und dünner sein als die oberste Lamelle. Es kann davon ausgegangen werden, dass jede Lamelle ähnlich wie ein Träger wirkt, der an einem Ende befestigt ist und an dem zentralen Segment frei ist, wenn eine abwärts gerichtete Last auf das zentrale Segment ausgeübt wird. Für eine gegebene, auf das zentrale Segment einer solchen Lamelle abwärts ausgeübte Last ist die Abwärtsauslenkung für eine längere Lamelle größer als für eine kürzere Lamelle und für eine schmalere Lamelle größer als für eine breitere Lamelle (z.B. wenn die Länge entlang der Längsmittelachse der Lamelle gemessen wird und die Dicke senkrecht zur Längsachse der Lamelle gemessen wird), und unter der Annahme, dass die Querschnittsfläche der schmaleren Lamelle kleiner ist als die Querschnittsfläche der breiteren Lamelle. Demgemäß kann das Konfigurieren der Vorrichtung mit einer Mehrzahl von Lamellen mit einem progressiven Gradienten von Breiten, einem progressiven Gradienten von Längen oder beiden ermöglichen, dass jede Lamelle bei einer gegebenen Last tendenziell in einem entsprechenden Ausmaß ausgelenkt wird.
  • In einem Aspekt der Offenbarung kann die Fersenstützvorrichtung einen Zapfen umfassen, der sich durch eine Öffnung in dem Obermaterial erstreckt und an einer Oberfläche des Obermaterials angebracht ist. Beispielsweise kann ein Abschnitt des Zapfens, der sich von der Öffnung auswärts erstreckt, durch Hochfrequenzschweißen oder in sonstiger Weise an einer Außenoberfläche des Obermaterials angebracht werden. In einigen Ausführungsformen kann das Obermaterial eine Innenschicht und eine Außenschicht umfassen. Die Öffnung kann sich durch die Außenschicht erstrecken. Die Fersenstützvorrichtung kann zwischen der Innenschicht und der Außenschicht angeordnet sein. In einem Beispiel erstreckt sich der Zapfen auswärts von dem zentralen Segment der untersten Lamelle der Mehrzahl von Lamellen und kann der einzige Zapfen sein, der sich von der Mehrzahl von Lamellen auswärts erstreckt. Da die unterste der Lamellen die dünnste Lamelle ist, kann zum Ermöglichen, dass der Zapfen einen größeren Durchmesser aufweist, das zentrale Segment der untersten der Lamellen, von der sich der Zapfen erstreckt, einen verdickten Bereich aufweisen, von dem sich der Zapfen erstreckt. In weiteren Beispielen kann sich der Zapfen auswärts von dem zentralen Segment einer anderen Lamelle der Lamellen erstrecken und/oder ein oder mehrere zusätzliche(r) Zapfen kann/können sich von der Rückseite der Basis oder von den Seiten der Basis auswärts erstrecken.
  • In einem weiteren Aspekt der Offenbarung kann das zentrale Segment einer Lamelle der Mehrzahl von Lamellen eine längliche Spitze umfassen, die sich rückwärts erstreckt. Die längliche Spitze dient zur Vergrößerung der Oberfläche, auf der ein Fuß aufliegen kann, während eine abwärts gerichtete Kraft ausgeübt wird, und sich in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum des Obermaterials bewegt. Beispielsweise kann sich die längliche Spitze von der obersten Lamelle der Mehrzahl von Lamellen erstrecken. In einigen Implementierungen ist das Obermaterial zum Aufnehmen der länglichen Spitze ausgebildet. Beispielsweise kann das Obermaterial einen Fersenkragen aufweisen, der eine Öffnung in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum festlegt. Das Obermaterial kann eine konische Erweiterung aufweisen, die sich rückwärtig von dem Fersenkragen erstreckt. Die konische Erweiterung des Fersenkragens kann die längliche Spitze überlagern. Die konische Erweiterung des Fersenkragens kann einen inneren Hohlraum bilden und die längliche Spitze kann in dem inneren Hohlraum der konischen Erweiterung des Fersenkragens angeordnet sein. Eine obere Oberfläche der länglichen Spitze kann in der Richtung des Fuß-aufnehmenden Hohlraums abwärts und einwärts geneigt sein. In einigen Ausführungsformen kann eine Neigung der oberen Oberfläche der länglichen Spitze in einer Vorwärtsrichtung entlang einer Längsmittellinie des Fußbekleidungsgegenstands zunehmen, so dass eine Rampe bereitgestellt wird. Dies kann das einfache Einsetzen des Fußes in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum unterstützen. In einigen Ausführungsformen kann ein Außenumfang des zentralen Segments einen Unterbrechungspunkt an der länglichen Spitze aufweisen. Anders ausgedrückt ist der Außenumfang an der länglichen Spitze auswärts gewinkelt. Beispielsweise kann ein Unterbrechungspunkt auf jeder Seite der länglichen Spitze vorliegen. Die Position der länglichen Spitze wird verglichen mit einem zentralen Segment ohne Unterbrechung an dem Außenumfang aufgrund des Unterbrechungspunkts oder der Unterbrechungspunkte von oben einfacher bestimmt, was die Einfachheit, mit der die Ferse des Fußes mit der länglichen Spitze während des Zusammendrückens der Fersenstützvorrichtung ausgerichtet wird und auf dieser aufliegen kann, und des Einsetzens des Fußes in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum verbessert.
  • In einem weiteren Aspekt kann die Fersenstützvorrichtung so ausgebildet sein, dass sie ein einfaches und genaues Befestigen des Obermaterials an der Fersenstützvorrichtung während der Herstellung ermöglicht. Beispielsweise kann die Basis der Fersenstützvorrichtung einen relativ dicken Abschnitt angrenzend an eine oberste Erstreckung der Basis und einen relativ dünnen Abschnitt angrenzend an eine unterste Erstreckung der Basis umfassen. Das Obermaterial kann an den relativ dünnen Abschnitt der Basis genäht oder geklebt werden. Aufgrund deren relativer Dünnheit kann eine Nähnadel während des Nähens des Obermaterials an der Fersenstützvorrichtung den relativ dünnen Abschnitt leichter durchdringen. Zusätzlich können die Grenzen des relativ dünnen Abschnitts aufgrund des Kontrasts mit dem dickeren Abschnitt der Basis einfach erkennbar sein, was eine genaue Ausrichtung und Anordnung des Obermaterials gegen den relativ dünnen Abschnitt während Näh- oder Klebevorgängen erleichtert.
  • In einem Aufbau kann ein Fußbekleidungsgegenstand ein Obermaterial und eine Fersenstützvorrichtung umfassen. Das Obermaterial kann einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum mit einem Fersenbereich festlegen, das Obermaterial kann einen Fersenkragen aufweisen, der eine Öffnung in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum festlegt, und das Obermaterial kann eine konische Erweiterung aufweisen, die sich rückwärtig von dem Fersenkragen erstreckt. Die Fersenstützvorrichtung kann sich um eine Rückseite eines Fersenbereichs erstrecken und kann einen Einstellstab und eine Basis umfassen. Der Einstellstab kann ein zentrales Segment und einen Arm aufweisen, der sich abwärts und vorwärts von dem zentralen Segment zu der Basis erstreckt. Der Einstellstab kann zwischen einer unbelasteten Position und einer belasteten Position elastisch biegsam sein und kann in der Richtung der Basis von der unbelasteten Position zu der belasteten Position zusammengedrückt werden. Das zentrale Segment kann in der unbelasteten Position weiter entfernt von der Basis vorliegen als in der belasteten Position. Das zentrale Segment kann eine längliche Spitze umfassen, die sich rückwärts erstreckt. Die konische Erweiterung des Fersenkragens kann die längliche Spitze überlagern. Die konische Erweiterung des Fersenkragens kann einen inneren Hohlraum bilden und die längliche Spitze kann in dem inneren Hohlraum der konischen Erweiterung des Fersenkragens angeordnet werden. Beispielsweise kann die konische Erweiterung so ausgebildet, geformt und dimensioniert sein, dass der innere Hohlraum sehr gut zu der Form und den Abmessungen der länglichen Spitze passt, wobei die konische Erweiterung als Tasche dient, die dabei unterstützt, dass das Obermaterial sehr gut um die längliche Spitze der Fersenstützvorrichtung passt.
  • In einem Aufbau kann ein Fußbekleidungsgegenstand ein Obermaterial und eine Fersenstützvorrichtung umfassen. Das Obermaterial kann einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum mit einem Fersenbereich festlegen und das Obermaterial kann einen Fersenkragen aufweisen, der eine Öffnung in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum festlegt. Die Fersenstützvorrichtung kann sich um eine Rückseite eines Fersenbereichs erstrecken und kann einen Einstellstab und eine Basis umfassen. Der Einstellstab kann ein zentrales Segment und einen Arm aufweisen, der sich abwärts und vorwärts von dem zentralen Segment zu der Basis erstreckt. Der Einstellstab kann zwischen einer unbelasteten Position und einer belasteten Position elastisch biegsam sein und kann in der Richtung der Basis von der unbelasteten Position zu der belasteten Position zusammengedrückt werden. Das zentrale Segment kann in der unbelasteten Position weiter von der Basis entfernt als in der belasteten Position. Das zentrale Segment kann eine längliche Spitze umfassen, die sich rückwärts erstreckt. Das Obermaterial kann mindestens eines des Arms und der länglichen Spitze überlagern. In einigen Implementierungen kann das Obermaterial jedes des Arms und der länglichen Spitze überlagern.
  • Bezugnehmend auf die Zeichnungen, wobei sich in den gesamten Ansichten entsprechende Bezugszeichen auf entsprechende Komponenten beziehen, sind Ausführungsformen von Fersenstützvorrichtungen mit verschiedenen Merkmalen abgebildet, die zum Fördern des Einsetzens des Fußes in einen Fußbekleidungsgegenstand potenziell ohne Hände vorteilhaft sind. Die 1 zeigt eine Fersenstützvorrichtung 10, die eine Mehrzahl von Lamellen 12 und eine Basis 14 umfasst. Die Lamellen 12 können hier zusammen auch als Einstellstab bezeichnet werden. In einigen Ausführungsformen von hier offenbarten Fersenstützvorrichtungen kann nur eine einzelne Lamelle vorliegen, die als Einstellstab bezeichnet werden kann. Die Vorrichtung 10 ist als eine integrierte, einheitliche, einstückige Komponente gezeigt, wobei jede Lamelle der Mehrzahl von Lamellen 12 sowie die Basis 14 als ein kontinuierlicher Bogen ausgebildet sind, der sich von einer medialen Seite 16 zu einer lateralen Seite 18 um eine Rückseite 20 der Vorrichtung 10 erstreckt.
  • Das Material der Vorrichtung 10 ist so ausgebildet, dass es das Vermögen zum elastischen Verformen durch ein elastisches Biegen zu einer belasteten Position oder Zugangsposition bereitstellt, wie es beschrieben ist, und potenzielle Energie, wie z.B. elastische Energie, speichert, welche die Vorrichtung 10 zu einer unbelasteten Position (als unbelastete Position, ungespannte Position oder Gebrauchsposition bezeichnet) zurückführt. Beispielhafte Materialien für die Vorrichtung 10 umfassen Kunststoffe (wie z.B. thermoplastische Kunststoffe), Verbundmaterialien bzw. Komposite und Nylon. Ein beispielhaftes Material für die Vorrichtung 10 ist ein Polyether-Blockamid, wie z.B. PEBAX®, das von Arkema, Inc., King of Prussia, Pennsylvania, USA, erhältlich ist. Ein weiteres beispielhaftes Material für die Vorrichtung 10 ist ein glasfaserverstärktes Polyamid. Ein Beispiel für ein glasfaserverstärktes Polyamid ist RISLAN® BZM 7 0 TL, das von Arkema, Inc., King of Prussia, Pennsylvania, USA, erhältlich ist. Ein solches glasfaserverstärktes Polyamid kann eine Dichte von 1,07 Gramm pro Kubikzentimeter gemäß dem ISO 1118-Prüfverfahren, eine momentane Härte von 75 auf einer Shore D-Skala gemäß dem ISO 868-Prüfverfahren, einen Zugmodul von 1800 MPa gemäß dem ISO 527 Prüfverfahren (mit Proben, die 15 Tage bei 23 Grad Celsius mit 50 % relativer Feuchtigkeit konditioniert worden sind) und einen Biegemodul von 1500 MPa gemäß dem ISO 178-Prüfverfahren (mit Proben, die 15 Tage bei 23 Grad Celsius mit 50 % relativer Feuchtigkeit konditioniert worden sind) aufweisen. Ein weiteres beispielhaftes Material für die Vorrichtung 10 ist Nylon 12 (mit oder ohne Glasfasern), wie z.B. RTP 200F oder RTP 201F, erhältlich von RTP Company, Winona, Minnesota, USA. Ein weiteres beispielhaftes Material für die Vorrichtung 10 ist steifes thermoplastisches Polyurethan (mit oder ohne Glasfasern), wie z.B. RTP 2300 oder RTP 2301, erhältlich von RTP Company, Winona, Minnesota, USA. Ein weiteres beispielhaftes Material für die Vorrichtung ist Acetal (Polyoxymethylen (POM)) (mit oder ohne Glasfasern), wie z.B. RTP 800 oder RTP 801, erhältlich von RTP Company, Winona, Minnesota, USA. Die vorstehend spezifisch genannten Materialien sind lediglich als Beispiele und nicht als ausschließliche Auflistung zu verstehen, und informieren in einer Kombination mit der gesamten vorliegenden Beschreibung einen Fachmann bezüglich alternativer Materialien mit ähnlichen Eigenschaften, die geeignet sein können, wenn sie gemäß einer oder mehreren der hier offenbarten strukturellen Ausführungsformen gebildet werden.
  • Wie es in der 1 gezeigt ist, umfasst die Mehrzahl von Lamellen 12 insgesamt vier Lamellen, einschließlich eine oberste Lamelle 12A, eine erste Zwischenlamelle 12B, eine zweite Zwischenlamelle 12C und eine unterste Lamelle 12D. Die erste Zwischenlamelle 12B ist zwischen der obersten Lamelle 12A und der zweiten Zwischenlamelle 12C angeordnet. Die zweite Zwischenlamelle 12C ist zwischen der ersten Zwischenlamelle 12B und der untersten Lamelle 12D angeordnet. Innerhalb des Umfangs der Offenbarung könnte die Mehrzahl von Lamellen 12 nur eine der Zwischenlamellen 12B oder 12C bei insgesamt drei Lamellen umfassen oder könnte mehr als zwei Zwischenlamellen bei insgesamt mehr als vier Lamellen umfassen.
  • Jede Lamelle 12A-12D weist ein zentrales Segment 22, einen medialen Arm 24, der sich abwärts und vorwärts von dem zentralen Segment 22 zu der Basis 14 erstreckt, und einen lateralen Arm 26, der sich abwärts und vorwärts von dem zentralen Segment 22 zu der Basis 14 erstreckt, auf. In einigen hier offenbarten Ausführungsformen mit nur einer einzelnen Lamelle oder einer Mehrzahl von Lamellen kann jede Lamelle nur einen medialen Arm oder nur einen lateralen Arm umfassen, der sich von dem zentralen Segment zu der Basis erstreckt. Untere Enden der medialen und lateralen Arme 24, 26 sind integriert mit der Basis 14 ausgebildet, so dass die Arme 24, 26 als elastisch biegsame Verbindungen in der Nähe ihrer Verbindung zu der Basis 14 wirken, wie es hier beschrieben ist. In der unbelasteten Position, die in der 1 gezeigt ist (auch als die Gebrauchsposition bezeichnet), sind angrenzende Lamellen durch Schlitze 21 (z.B. Luftspalte) voneinander getrennt.
  • Das zentrale Segment 22D der untersten Lamelle 12D ist näher an der Basis 14 angeordnet als das zentrale Segment 22A der obersten Lamelle 12A und auch näher an der Basis 14 als die zentralen Segmente 22B und 22C der ersten bzw. zweiten Zwischenlamellen 12B und 12C. Wie es hier weiter diskutiert wird, biegt sich dann, wenn die Mehrzahl von Lamellen 12 abwärts in der Richtung der Basis 14 durch eine Kraft, wie z.B. die Kraft eines Fußes, der in einen Fußbekleidungsgegenstand eingesetzt wird, zusammengedrückt wird, jede der Lamellen elastisch in der Richtung the Basis 14, und angrenzende Lamellen 12 können an den zentralen Segmenten 22 miteinander in Kontakt kommen. In der belasteten Position, die in der 9 gezeigt ist, schließen sich die Schlitze 21 und angrenzende Lamellen 12 kontaktieren einander an den zentralen Segmenten 22.
  • Die Mehrzahl von Lamellen 12 umfasst einen progressiven Gradienten von Breiten und Längen von der untersten Lamelle 12D zu der obersten Lamelle 12A. Anders ausgedrückt und unter Bezugnahme auf die 1 und 2 nehmen die Dicken und Längen der Lamellen 12 in der Reihenfolge der Abfolge der Lamellen 12 von der untersten Lamelle 12D zu der obersten Lamelle 12A zu. Die unterste Lamelle 12D weist die geringste Dicke T4 und die geringste Länge L4 auf. Die zweite Zwischenlamelle 12C weist eine Dicke T3 auf, die größer ist als die Dicke T4, und eine Länge L3 auf, die größer ist als die Länge L4. Die erste Zwischenlamelle 12B weist eine Dicke T2 auf, die größer ist als die Dicke T3, und eine Länge L2 auf, die größer ist als die Länge L3. Die oberste Lamelle 12A weist eine Dicke T1 auf, die größer ist als die Dicke T2, und eine Länge L1 auf, die größer ist als die Länge L2. In einem nicht-beschränkenden Beispiel kann die Dicke T1 5 mm betragen, die Dicke T2 kann 4,5 mm betragen, die Dicke T3 kann 4 mm betragen und die Dicke T4 kann 2,5 mm betragen. In nicht-beschränkenden Beispielen können Bereiche von Breiten der Lamellen in der diskutierten Reihenfolge der Abfolge zwischen 1,5 mm bis 6,5 mm betragen. Da das Biegemoment eines Träger-artigen Gegenstands (wie z.B. jedweder der Lamellen 12A, 12B, 12D und 12D) proportional zu dessen Dicke und dessen Länge ist (z.B. wenn die Dicke senkrecht zu einer Längsachse der Lamelle gemessen wird und die Länge entlang der Längsachse der Lamelle gemessen wird), ermöglicht das Konfigurieren der Vorrichtung 10 mit einer Mehrzahl von Lamellen 12 das Biegen bei einer niedrigeren Kraft wie wenn eine einzelne, dickere Lamelle verwendet werden würde, die eine Dicke aufweist, die sich von der Oberseite der obersten Lamelle 12A zu der Unterseite der untersten Lamelle 12D erstreckt. Jede Lamelle 12A, 12B, 12C und 12D biegt sich bei einer ausgeübten Belastung (z.B. der Kraft F in der 9), wobei sie proportional zu deren individuellen Dicke und Länge ausgelenkt wird (wobei dickere Lamellen bei einer gegebenen Belastung weniger ausgelenkt werden als eine dünnere Lamelle mit der gleichen Länge und längere Lamellen bei einer gegebenen Belastung stärker ausgelenkt werden als eine kürzere Lamelle mit der gleichen Dicke). Demgemäß wird jede Lamelle um ein gegebenes Ausmaß mit einer geringeren Kraft ausgelenkt, als dies bei der einzelnen Lamelle mit einer größeren Gesamtdicke der Fall wäre. Die Lamellen 12A, 12B, 12C und 12D kontaktieren einander an den zentralen Segmenten 22, wenn eine abwärts gerichtete Last auf die oberste Lamelle 12A ausgeübt wird. Die Lamellen 12A, 12B, 12C und 12D gleiten jedoch gegeneinander, wo sie in Kontakt sind, so dass Biegekraftanforderungen für ein gewünschtes Auslenkausmaß bezogen auf diejenigen des Beispiels der einzelnen breiten Lamelle nicht zunehmen (z.B. wirken sie jeweils als ein separater Träger und nicht als ein großer Träger).
  • Wie es in der 2 ersichtlich ist, nimmt die Länge der Lamellen 12A, 12B, 12C und 12D von der untersten Lamelle 12D zu der obersten Lamelle 12A zu, wobei die Länge von dem Ende des jeweiligen medialen Arms 24 an der Basis 14 zu dem Ende des jeweiligen lateralen Arms 26 an der Basis 14 gemessen wird. Die unterste Lamelle 12D ist kürzer als die angrenzende Zwischenlamelle 12C, da die unterste Lamelle 12D näher an der Basis 14 vorliegt und deren Enden rückwärtig von den Enden der angrenzenden Zwischenlamelle 12C vorliegen, wobei die zentralen Segmente 22 jedoch relativ vertikal gestapelt sind. Entsprechend ist die zweite Zwischenlamelle 12C kürzer als die Zwischenlamelle 12B und die erste Zwischenlamelle 12B ist kürzer als die oberste Lamelle 12A. Demgemäß ist die unterste Lamelle 12D kürzer und dünner als die Zwischenlamelle 12C, die kürzer und dünner ist als die Zwischenlamelle 12B, die kürzer und dünner als die oberste Lamelle 12A.
  • Wie es am Besten in den 3 und 4 gezeigt ist, ist jede Lamelle an einem Ende von dessen jeweiligem medialen Arm 24 (3) und an einem Ende von dessen jeweiligem lateral Arm 26 (4) (z.B. in der Nähe der Basis 14) dicker als an dem zentralen Segment 22. Anders ausgedrückt variiert die Dicke jeder Lamelle entlang deren Länge mit einer minimalen Dicke an dem zentralen Segment 22 und einer maximalen Dicke an den Enden des medialen Arms 24 und des lateralen Arms 26. Zusätzlich ist die Querschnittsfläche von jedem des medialen Arms 24 und des lateralen Arms 26 an den Enden größer als die Querschnittsfläche des zentralen Segments 22, wobei jeder Querschnitt senkrecht zu der Länge (z.B. zur Längsmittelachse) der jeweiligen Lamelle 12A, 12B, 12C oder 12D vorgenommen wird. Die oberste Lamelle 12A weist eine Dicke T1A an deren Enden auf, die größer ist als die Dicke T1. Beispielsweise kann die Dicke T1A 1 mm größer sein als die Dicke T1. Die Zwischenlamelle 12B weist eine Dicke T2A an deren Enden auf, die größer ist als die Dicke T2. Beispielsweise kann die Dicke T2A 1 mm größer sein als die Dicke T2. Die Zwischenlamelle 12C weist eine Dicke T3A an deren Enden auf, die größer ist als die Dicke T3. Beispielsweise kann die Dicke T3A 1 mm größer sein als die Dicke T3. Die unterste Lamelle 12D weist eine Dicke T4A an deren Enden auf, die größer ist als die Dicke T4. Beispielsweise kann die Dicke T4A 1 mm größer sein als die T4. Zusätzlich nehmen die Dicken an den Enden in der Reihenfolge T4A, T3A, T2A, T1A zu, wobei T4A am dünnsten ist und T1A am dicksten ist. Da Abschnitte der medialen Arme 24 und der lateralen Arme 26 am nächsten zu der Basis 14 dem stärksten Biegen unterliegen, wenn die zentralen Segments 22 zu der Zugangsposition zusammengedrückt werden (in der 9 gezeigt), wird dadurch, dass diese Abschnitte dicker gemacht werden als das zentrale Segment 22 (und mit einer entsprechenden größeren Querschnittsfläche als das zentrale Segment), die Spannung in diesen Abschnitten verglichen mit einem dünneren Arm vermindert.
  • Die 5 ist eine Rückansicht der Fersenstützvorrichtung 10. Aus den Ansichten der Fersenstützvorrichtung 10 ist ersichtlich, dass die Basis 14 einen relativ dicken Abschnitt 14A angrenzend an die oberste Erstreckung 30 der Basis 14 aufweist und einen relativ dünnen Abschnitt 14B angrenzend an eine unterste Erstreckung 32 der Basis 14 aufweist. Der relativ dünne Abschnitt 14B ist ausreichend dünn, so dass die Vorrichtung 10 durch Nähen (z.B. Steppen) einer unteren Erstreckung des Obermaterials zu der Basis 14 durch den relativ dünnen Abschnitt 14B an einem Fußbekleidungsobermaterial angebracht werden kann. Alternativ oder zusätzlich kann die Basis 14 an das Obermaterial geklebt werden. In einigen Konfigurationen kann die Basis 14 an eine Sohlenstruktur, die unter dem Fußbekleidungsobermaterial vorliegt, wie z.B. an eine Zwischensohle, genäht und/oder geklebt werden. Da der relativ dünne Abschnitt 14B auswärts von der Sohle des Fußes und näher an der Sohle des Fußes als der relativ dicke Abschnitt 14A vorliegt, wenn eine Fersenstütze mit der Basis 14 mit dem relativ dicken Abschnitt 14A und dem relativ dünnen Abschnitt 14B (wie z.B. die Fersenstützvorrichtung 110) in einem Obermaterial 42 eines Fußbekleidungsgegenstands 140 angebracht ist, wie dies in der 14 gezeigt ist, kann ein größerer Komfort aufgrund von dessen größerer Flexibilität als mit dem relativ dicken Abschnitt bereitgestellt werden. In verschiedenen Ausführungsformen kann die Vorrichtung an oder in einem hinteren Abschnitt des Obermaterials angeordnet sein. In einigen Ausführungsformen kann die Vorrichtung 10 an dem Obermaterial an einer Außenoberfläche einer äußersten Schicht des Obermaterials angebracht sein. Beispielsweise kann eine Innenseite 34 (die in 1 und 6 gezeigt ist) der Vorrichtung 10 an einer Außenoberfläche einer Außenschicht des Obermaterials angeordnet sein. Alternativ kann die Vorrichtung 10 derart zwischen Schichten des Obermaterials (z.B. in dem Obermaterial) angeordnet sein, dass sie größtenteils oder vollständig bedeckt ist und von außerhalb der Fußbekleidung nicht sichtbar ist, wobei die Innenseite 34 der Vorrichtung 10 an einer Außenoberfläche einer Innenschicht des Obermaterials und einer Außenschicht des Obermaterials auswärts von einer Außenseite 36 der Vorrichtung 10 angebracht ist (in den 1 und 5 gezeigt). Die 7 ist eine Ansicht der Vorrichtung 10 von unten.
  • Die 8 zeigt einen Fußbekleidungsgegenstand 40 mit der Fersenstützvorrichtung 10 in einer unbelasteten Position, die auch als die Gebrauchsposition bezeichnet wird. Die Fersenstützvorrichtung 10 ist an einer Rückseite 41 einer Innenschicht 54 eines Fußbekleidungsobermaterials 42 angebracht und erstreckt sich um die Rückseite 43 eines Fersenbereichs 44 des Fußbekleidungsgegenstands 40 von der lateralen Seite 18 (gezeigt) zu einer medialen Seite, an der die mediale Seite 16 der Vorrichtung 10 angeordnet ist. Der Fußbekleidungsgegenstand 40 umfasst auch einen Mittelfußbereich 46 und einen Vorderfußbereich 48. Die Vorrichtung 10 und das Obermaterial 42 sind an einer darunterliegenden Sohlenstruktur 45 angebracht. Das Obermaterial 42 erstreckt sich in den Fersenbereich 44, den Mittelfußbereich 46 und den Vorderfußbereich 48 und bildet einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum 50 über der Sohlenstruktur 45. Das Obermaterial 42 weist einen Fersenkragen 51 und eine Knöchelöffnung 52 an dem Fersenkragen 51 auf, der mit dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum 50 in Verbindung steht und durch den ein Fuß 60 (vgl. die 9) eingesetzt werden kann. Die Fersenstützvorrichtung 10 ist mit verborgenen Linien gezeigt, wie sie zwischen der Innenschicht 54 (mit verborgenen Linien dargestellt) und der Außenschicht 56 des Obermaterials 42 angeordnet ist. Alternativ kann die Vorrichtung 10 in einigen Ausführungsformen derart an einer Außenseite der Außenschicht 56 angebracht werden, dass sie auf der Fußbekleidung 40 sichtbar ist (z.B. von der Außenseite der Fußbekleidung).
  • Wie es in der 9 gezeigt ist, kann die Mehrzahl von Lamellen 12 durch eine ausgeübte Kraft F von der unbelasteten Position von 8 zu einer belasteten Position von 9, die auch als Zugangsposition bezeichnet wird, zusammengedrückt werden. Durch die ausgeübte Kraft F des Fußes 60 auf der obersten Lamelle 12A an dem zentralen Segment 22 (z.B. durch das Obermaterial 42) werden die Lamellen 12A-12D so zusammengedrückt, dass die zentralen Segments 22 näher an der Basis 14 vorliegen als in der unbelasteten Position. Das Obermaterial 42 wird durch die Vorrichtung 10 an der Rückseite der Knöchelöffnung 52 derart abwärts gezogen, dass sich die Knöchelöffnung 52 zu einem größeren Ausmaß öffnet (z.B. von oberhalb und von der Rückseite) als in der Gebrauchsposition, so dass der Fuß 60 einfacher in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 50 eintreten kann. Beispielsweise kann die Verwendung von Händen oder anderen Hilfsmitteln zum Dehnen oder Öffnen der Knöchelöffnung 52 vermieden werden. Wenn das Obermaterial 42 aus einem dehnbaren Material ausgebildet ist, kann die Knöchelöffnung 52 in der Zugangsposition größer sein als in der Gebrauchsposition. Jede Lamelle 12A-12D biegt sich elastisch zwischen der unbelasteten Position von 8 und der belasteten Position von 9, wenn die Mehrzahl von Lamellen 12 in der Richtung der Basis 14 zusammengedrückt wird. Wenn der Fuß 60 das Eintreten abgeschlossen hat, werden die internen Vorspannkräfte der Lamellen 12A-12D die Vorrichtung 10 zu der unbelasteten Position zurückführen, wodurch die gespeicherte Energie, die durch den Fuß 60 zum Biegen der Lamellen 12A-12D eingebracht worden ist, freigesetzt wird. Die Vorrichtung 10 und die Rückseite des Obermaterials 42 werden bei der Rückkehr zu der unbelasteten Position aufwärts über die Rückseite des Fersenabschnitts des Fußes 60 gleiten.
  • In einigen Ausführungsformen kann die Fersenstützvorrichtung mindestens einen Zapfen umfassen, der sich durch eine Öffnung in dem Obermaterial erstreckt und an einer Oberfläche des Obermaterials angebracht ist. Beispielsweise ist unter Bezugnahme auf die 10 eine Fersenstützvorrichtung 110 gezeigt, die in allen Aspekten der Fersenstützvorrichtung 10 entspricht, mit der Ausnahme, dass die Fersenstützvorrichtung 110 nur einen einzelnen Zapfen 62 umfasst, der sich von dem zentralen Segment 22 der untersten Lamelle 12D erstreckt. Die 11 zeigt die Position des einzelnen Zapfens 62 auf der untersten Lamelle 12D am besten. Ein Abschnitt des zentralen Segments 22 der untersten Lamelle 12D weist einen verdickten Bereich 64 auf, von dem sich der Zapfen 62 erstreckt. Der verdickte Bereich 64 ermöglicht die Verwendung eines Zapfens 62 mit einem größeren Durchmesser als dies möglich wäre, wenn der Abschnitt der untersten Lamelle 12D, von dem sich der Zapfen 62 erstreckt, so dünn wie angrenzende Abschnitte des zentralen Segments 22 der untersten Lamelle 12D wäre. Beispielsweise kann, während die angrenzenden Abschnitte eine Dicke T4 von etwa 2,5 mm aufweisen können, der verdickte Bereich 64 es dem Zapfen 62 ermöglichen, einen Durchmesser von 4 mm aufzuweisen. Die 12 und 13 zeigen laterale und mediale Seitenansichten der Vorrichtung 110.
  • Die 14 und 15 zeigen die Vorrichtung 110, wenn sie in dem Obermaterial 42 eines Fußbekleidungsgegenstands 140 eingesetzt ist. Der Zapfen 62 erstreckt sich durch eine Öffnung 61 des Obermaterials 42 und ist an die Außenoberfläche 63 des Obermaterials 42 geschweißt (z.B. durch Hochfrequenzschweißen). Der Aufbau des Zapfens 62 sowie das Verfahren zur Herstellung der Fußbekleidung 140 zum Schweißen des Zapfens 62 an das Obermaterial 42 sind derart, wie es in der gleichzeitig anhängigen US-Anmeldung Nr. 16/689,590 der Anmelderin beschrieben ist, die am 20. November 2019 eingereicht worden ist und die in ihrer Gesamtheit unter Bezugnahme einbezogen ist. Die Öffnung 61 erstreckt sich durch die Außenschicht 56 und ist durch einen vergrößerten Kopf des Zapfens 62 bedeckt, der gebildet wird, wenn der Zapfen 62 zum Schweißen an die Außenoberfläche 63 des Obermaterials 42 teilweise schmilzt. Da sich der Zapfen 62 von der untersten Lamelle 12D erstreckt, verankert er die Außenschicht 56 des Obermaterials 42 an der untersten Lamelle 12D, wenn er daran geschweißt wird. Die Außenschicht 56 und die Innenschicht 54 sind an der Knöchelöffnung 52 über der Vorrichtung 110 miteinander verbunden, wie z.B. mit einem Steppen an einer invertierten Naht.
  • Wenn die Vorrichtung 110 durch die Kraft F des Fußes 60 zusammengedrückt wird, wie es in der 14 gezeigt ist (z.B. durch die ausgeübte Belastung des Fußes 60), stellt der Fuß 60 ein abwärts gerichtetes Ziehen auf die Innenschicht 54 bereit, wenn der Fuß 60 die Innenschicht 54 während des Einsetzens des Fußes kontaktiert und gegen diesen gleitet. Da der Zapfen 62 als Verankerungspunkt der Außenschicht 56 in der Mitte der untersten Lamelle 12D wirkt und da die Innenschicht 54 an der Außenschicht 56 angebracht ist, wird das Einwärtsziehen des gleitenden Fußes 60 auf der Innenschicht 54 auf den Zapfen 62 übertragen und der Abschnitt der Außenschicht 56, der sich zwischen dem Zapfen 62 und der Innenschicht 54 erstreckt, wird in einer Richtung über die Oberseite der obersten Lamelle 12A und abwärts mit der Innenschicht 54 gezogen, wie es in der 14 durch den Pfeil F1 angegeben ist. Da die Lamellen 12A-12D während des Zusammendrückens der Vorrichtung 10 durch die Kraft F in der Vorne-Hinten-Richtung gegeneinander gleiten, sobald sich die Schlitze 21 schließen, unterstützt der Zug des Obermaterials 42 von dem untersten Zapfen 62 nach oben und über die Innenschicht 54 dabei, alle Lamellen 12A-12D als Einheit mit nur einem geringen oder keinem Kippen von Seite zu Seite relativ zueinander in Bewegung zu halten. Im Vergleich dazu könnte dann, wenn der Zapfen 62 nach wie vor der einzige Zapfen an der Vorrichtung 110 wäre, sich jedoch von der Zwischenlamelle 12C (oder jedweder der Lamellen 12A oder 12B) erstrecken würde anstatt von der untersten Lamelle 12D, die unterste Lamelle 12D gegebenenfalls nicht den Zugkräften des Obermaterials 42 ausgesetzt sein, die durch den Fuß 60 erzeugt werden, da sie unterhalb des Verankerungspunkts des Obermaterials 42 an dem Zapfen 62 vorliegen würde. Dadurch würde die Lamelle 12D in einer solchen Ausführungsform bezüglich einer Seite-zu-Seite-Bewegung bezogen auf die anderen Lamellen 12A, 12B und 12C während des Zusammendrückens und Eintretens des Fußes empfindlicher sein.
  • In weiteren Ausführungsformen können zwei oder mehr Zapfen 62 vorliegen, die sich von der Fersenstützvorrichtung erstrecken. Das Bereitstellen von mindestens zwei beabstandeten Zapfen 62, die sich von einer Fersenstützvorrichtung wie denjenigen erstrecken, wie sie hier gezeigt und beschrieben sind, ermöglicht eine genaue Positionierung der Fersenstützvorrichtung bezogen auf ein Fußbekleidungsobermaterial während der Herstellung, wobei das Fußbekleidungsobermaterial mit der gleichen Anzahl von Öffnungen ausgebildet ist, die mit dem gleichen relativen Abstand wie die Mehrzahl von Zapfen 62 angeordnet sind. Beispielsweise zeigt die 16 eine Ausführungsform einer Fersenstützvorrichtung 210, die in allen Aspekten der Fersenstützvorrichtung 110 entspricht, mit der Ausnahme, dass sich ein zusätzlicher Zapfen 62 von der Rückseite der Basis 14 auswärts erstreckt. Wenn sich dieser untere Zapfen 62 durch eine entsprechende Öffnung in dem Obermaterial 42 erstreckt und an die Außenoberfläche 63 der Außenschicht 56 geschweißt wird, unterstützt er dabei, die Außenschicht 56 des Obermaterials 42 zusätzlich zu jedwedem Steppen oder Kleben des Obermaterials an die Basis 14 an der Basis 14 anzubringen. Die 17 zeigt eine Ausführungsform einer Fersenstützvorrichtung 310, die in allen Aspekten der Fersenstützvorrichtung 110 entspricht, mit der Ausnahme, dass drei zusätzliche Zapfen für insgesamt vier Zapfen 62 hinzugefügt werden. Zusätzlich zu dem Zapfen 62, der sich von der untersten Lamelle 12D erstreckt, und dem Zapfen 62, der sich von der Rückseite der Basis 14 erstreckt, erstreckt sich ein Zapfen 62 von der Basis 14 an der medialen Seite 16 und ein Zapfen 62 erstreckt sich von der Basis 14 an der lateralen Seite 18. Durch Bereitstellen von vier Zapfen 62 mit einem Zapfen 62 auf der untersten Lamelle 12D, einem Zapfen 62 auf der Rückseite der Basis 14, einem Zapfen 62 auf der medialen Seite der Basis 14 und einem Zapfen 62 auf der lateralen Seite 18 der Basis 14, sind die vier Zapfen 62 in einer ersten Anordnung von vier beabstandeten Positionen beabstandet, die nicht alle koplanar sind. Dies kann der Vorrichtung 310 ermöglichen, bezogen auf ein Obermaterial mit vier Öffnungen genauer positioniert zu werden, die in der gleichen ersten Anordnung beabstandet sind, oder bezogen auf ein solches Obermaterial während der Herstellung genauer positioniert zu werden, und zwar in einem kürzeren Zeitraum, als dies mit einer Vorrichtung mit nur zwei oder drei Zapfen möglich wäre.
  • Einige Fersenstützvorrichtungen können eine längliche Spitze umfassen, die sich rückwärtig von dem zentralen Segment der obersten Lamelle erstreckt, so dass die Einfachheit des Einsetzens des Fußes weiter verbessert wird. Die 18 zeigt eine Fersenstützvorrichtung 410, die in allen Aspekten der Fersenstützvorrichtung 10 entspricht, mit der Ausnahme, dass das zentrale Segment 22 der obersten Lamelle 12A eine längliche Spitze 70 umfasst, die sich rückwärts von dem zentralen Segment 22 erstreckt. Eine obere Oberfläche 72 der länglichen Spitze 70 ist in einer Richtung zu dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum 50 abwärts und einwärts geneigt, wenn die Fersenstützvorrichtung 410 an der Rückseite des Obermaterial 42 in einem Fußbekleidungsgegenstand 440 angeordnet und dort in Position angebracht ist, wie es in der 24 gezeigt ist. Diese Abwärts- und Einwärtsneigung stellt eine Rampe für den Fuß 60 bereit, die den Fuß 60 in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 50 von 23 führt. In der 18 kann die obere Oberfläche 72 einen Unterbrechungspunkt P1 aufweisen, bei dem die Neigung der oberen Oberfläche 72 in einer Vorwärtsrichtung (z.B. in einer Richtung von der Rückseite 20 zu der Vorderseite 74 der Vorrichtung 10) und entlang einer Längsmittellinie LM des Fußbekleidungsgegenstands 440, in dem die Vorrichtung 410 angebracht ist, zunimmt (vgl. die 23 und 25). Beispielsweise ist die Neigung der Oberfläche 72 rückwärtig von dem Punkt P1 konstant (z.B. ist der Abschnitt der Oberfläche 72 rückwärtig von dem Unterbrechungspunkt P1 flach), wohingegen die Neigung des Abschnitts 72A der Oberfläche 72 vorwärts von dem Unterbrechungspunkt P1 nicht-linear ist. Diese Änderung der Neigung der Oberfläche 72 wird den Rampeneffekt der länglichen Spitze 70 weiter erhöhen. Alternativ kann sich die obere Oberfläche 72 ohne einen Unterbrechungspunkt erstrecken, der Unterbrechungspunkt kann mehr rückwärtig auf der oberen Oberfläche 72 vorliegen oder es kann mehr als ein Unterbrechungspunkt auf der oberen Oberfläche 72, bei dem sich die Neigung ändert, vorliegen. Wie es gezeigt ist, erstreckt sich die obere Oberfläche 72 rückwärtig von der Unterbrechungspunkt P1 im Allgemeinen in dem gleichen Winkel bezogen auf eine horizontale Ebene, wie dies bei den medialen Armen 24 (20) und den lateralen Armen 26 (21) der Fall ist, wenn sich die Fersenstützvorrichtung 410 in der unbelasteten Position von 18 befindet. Ferner kann die längliche Spitze 70 so ausgebildet sein, dass sie stärker vorwärts oder stärker rückwärts ausgerichtet ist, als dies in den 20 und 21 gezeigt ist, was zu einer stärkeren Änderung der Krümmung an einem Unterbrechungspunkt entlang der Oberfläche 72 führen kann.
  • Die 18 zeigt auch, dass der Außenumfang 76 des zentralen Segments 22 der obersten Lamelle 12A Unterbrechungspunkte P2 und P3 auf jeder Seite der länglichen Spitze 70 aufweist, bei denen die längliche Spitze 70 von dem Rest der Lamelle 12A divergiert. Die Unterbrechungspunkte P2 und P3 sind auch in der Rückansicht von 19 und in den medialen und lateralen Ansichten gezeigt. Durch Bereitstellen der Unterbrechungspunkte P2 und P3 kann die Position der länglichen Spitze 70 durch eine Person vor dem Einsetzen des Fußes leicht visuell lokalisiert werden, da sie sich deutlicher und unterscheidbarer von der obersten Lamelle 12A erstreckt, als dies bei einer länglichen Spitze der Fall wäre, die der gleichen Krümmung wie die oberste Lamelle 12A ohne einen Unterbrechungspunkt folgt. Beispielsweise ist eine alternative längliche Spitze 70A ohne Unterbrechungspunkte an dem Außenumfang 76 der obersten Lamelle 12A in der 22 so gezeigt, dass sie sich rückwärtig von der obersten Lamelle 12A der Fersenstützvorrichtung 510 erstreckt. Die Fersenstützvorrichtung 510 ist identisch mit der Fersenstützvorrichtung 410 ausgebildet, ausgenommen die alternative längliche Spitze 70A. Die alternative längliche Spitze 70A, die durch das Fehlen von jedwedem Unterbrechungspunkt an dem Außenumfang 76 der obersten Lamelle 12A gekennzeichnet ist, stellt den Nutzen einer breiteren Fläche (z.B. einer breiteren länglichen Spitze 70A) bereit, auf welcher der Fuß während des Zusammendrückens der Vorrichtung 510 zu der belasteten Position aufgesetzt wird.
  • Die 25 ist ein Querschnitt durch die Fußbekleidung 440 an der Längsmittellinie LM. Das Obermaterial 42 weist eine konische Erweiterung 42A auf, die sich rückwärtig von dem Fersenkragen 51 erstreckt und die längliche Spitze 70 überlagert. Da die Vorrichtung 410 innerhalb des Obermaterials 42 angeordnet ist, überlagert das Obermaterial 42 auch jeden des medialen Arms 24 und des lateralen Arms 26 der obersten Lamelle 12A. In weiteren Ausführungsformen kann das Obermaterial 42 stattdessen nur einen Arm der Vorrichtung 410, wie z.B. einen medialen Arm oder einen lateralen Arm, anstatt der länglichen Spitze überlagern. In weiteren Ausführungsformen kann das Obermaterial nur die längliche Spitze und nicht den Arm oder die Arme der Vorrichtung überlagern. Die konische Erweiterung 42A bildet einen inneren Hohlraum 78 und die längliche Spitze 70 ist in dem inneren Hohlraum 78 angeordnet. Insbesondere sind die Innenschicht 54 und die Außenschicht 56 an einer invertierten Naht 57 aneinander gesteppt und die längliche Spitze 70 sowie die Polsterung 80 sind in dem inneren Hohlraum 78 angeordnet. In einigen Ausführungsformen ist das Zusammenpassen der länglichen Spitze 70 mit der Erweiterung 42A des Fersenkragens 51 ausreichend, um das Obermaterial 42 bezogen auf die Vorrichtung 410 so anzubringen, dass sich das Obermaterial 42 mit der Vorrichtung 410 während des Zusammendrückens zu der Zugangsposition abwärts bewegt und zurück aufwärts zu der Gebrauchsposition bewegt, nachdem die Kraft des Zusammendrückens F (z.B. die Belastung) aufgehoben worden ist, so dass keine Zapfen 62 oder andere angebrachte Teile der Lamellen 12 an dem Obermaterial 42 einbezogen sind.
  • Die 26 zeigt eine Fersenstützvorrichtung 610, die in allen Aspekten der Fersenstützvorrichtung 410 entspricht, mit der Ausnahme, dass sich ein Zapfen 62 rückwärtig von der untersten Lamelle 12D erstreckt. Der Zapfen 62 kann sich durch eine Öffnung in der Außenschicht 56 des Obermaterials 42 erstrecken und an der Außenschicht 56 des Obermaterials 42 in der gleichen Weise (z.B. durch Hochfrequenzschweißen oder in sonstiger Weise) angebracht werden und stellt die gleichen Vorteile bereit, wie sie in Bezug auf die Fersenstützvorrichtung 110 in den 14 und 15 beschrieben sind. Die 27 zeigt eine Ausführungsform einer Fersenstützvorrichtung 710, die in allen Aspekten der Fersenstützvorrichtung 610 entspricht, mit der Ausnahme, dass sich ein zusätzlicher Zapfen 62 rückwärtig von der Rückseite der Basis 14 erstreckt. Dieser untere Zapfen 62 unterstützt dabei, die Außenschicht 56 des Obermaterials 42 an der Basis 14 anzubringen, wenn er sich durch eine entsprechende Öffnung in der Außenschicht 56 erstreckt, und ist an die Außenoberfläche 63 der Außenschicht 56 geschweißt. Die 28 zeigt eine Ausführungsform einer Fersenstützvorrichtung 810, die in allen Aspekten der Fersenstützvorrichtung 610 entspricht, mit der Ausnahme, dass drei zusätzliche Zapfen für insgesamt vier Zapfen 62 hinzugefügt sind. Zusätzlich zu dem Zapfen 62, der sich von der untersten Lamelle 12D erstreckt, und dem Zapfen 62, der sich von der Rückseite der Basis 14 erstreckt, erstreckt sich ein Zapfen 62 von der Basis 14 an der medialen Seite 16 und ein Zapfen 62 erstreckt sich von der Basis 14 an der lateralen Seite 18. Die vier Zapfen 62 können an dem Obermaterial 42 in einer entsprechenden Weise wie die vier Zapfen 62 auf der Fersenstützvorrichtung 310 von 17 angebracht werden.
  • Die Merkmale und Vorteile der hier beschriebenen Fersenstützvorrichtungen können in einer Kombination oder getrennt bereitgestellt werden, so dass die erhöhte Funktionalität und das einfache Eintreten in die Fußbekleidung, wie sie beschrieben worden sind, ermöglicht werden. Zusätzlich sind die folgenden, gleichzeitig anhängigen Anmeldungen der Anmelderin vollständig unter Bezugnahme einbezogen: US-Nicht-Provisional-Anmeldung Nr. 15/793,008 , die am 25. Oktober 2017 eingereicht worden ist (mittlerweile veröffentlicht als US 2018/0110292 ); US-Nicht-Provisional-Anmeldung Nr. 16/008,797 , die am 14. Juni 2018 eingereicht worden ist (mittlerweile veröffentlicht als US 2018/0289109 ); US-Nicht-Provisional-Anmeldung Nr. 16/689,590 , die am 20. November 2019 eingereicht worden ist; und US-Nicht-Provisional-Anmeldung Nr. 16/689,665 , die am 20. November 2019 eingereicht worden ist.
  • Die folgenden Gegenstände stellen Beispielkonfigurationen eines hier offenbarten Fußbekleidungsgegenstands bereit.
  • Gegenstand 1. Fußbekleidungsgegenstand, umfassend: ein Obermaterial, das einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum mit einem Fersenbereich festlegt; eine Fersenstützvorrichtung, die an und/oder in einem hinteren Abschnitt des Obermaterials angeordnet und/oder in Position daran angebracht ist, sich um die Rückseite eines Fersenbereichs erstreckt und eine Mehrzahl von Lamellen und eine Basis umfasst; wobei jede Lamelle ein zentrales Segment und einen Arm aufweist, der sich abwärts und vorwärts von dem zentralen Segment zu der Basis erstreckt; jede Lamelle zwischen einer unbelasteten Position und einer belasteten Position, wenn sie von der unbelasteten Position zu der belasteten Position in der Richtung der Basis zusammengedrückt wird, elastisch biegsam ist, wobei das zentrale Segment in der unbelasteten Position von der Basis weiter entfernt ist als in der belasteten Position; wobei die Mehrzahl von Lamellen eine oberste Lamelle, eine unterste Lamelle, die näher an der Basis vorliegt als die oberste Lamelle, und mindestens eine Zwischenlamelle umfasst, die zwischen der obersten Lamelle und der untersten Lamelle angeordnet ist; und wobei die Mehrzahl von Lamellen einen progressiven Gradienten von Längen und/oder Breiten von der untersten Lamelle zu der obersten Lamelle umfasst.
  • Gegenstand 2. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 1, wobei die unterste Lamelle kürzer und dünner ist als die mindestens eine Zwischenlamelle; und die mindestens eine Zwischenlamelle kürzer und dünner ist als die oberste Lamelle.
  • Gegenstand 3. Fußbekleidungsgegenstand von einem der Gegenstände 1-2, wobei die Fersenstützvorrichtung mindestens einen Zapfen umfasst, der sich durch eine Öffnung in dem Obermaterial erstreckt und an einer Oberfläche des Obermaterials angebracht ist.
  • Gegenstand 4. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 3, wobei das Obermaterial eine Innenschicht und eine Außenschicht umfasst; sich die Öffnung durch die Außenschicht erstreckt; und die Fersenstützvorrichtung zwischen der Innenschicht und der Außenschicht angeordnet ist.
  • Gegenstand 5. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 3, wobei sich der mindestens eine Zapfen von dem zentralen Segment einer Lamelle der Mehrzahl von Lamellen erstreckt.
  • Gegenstand 6. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 5, wobei der mindestens eine Zapfen ein einzelner Zapfen ist.
  • Gegenstand 7. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 6, wobei sich der einzelne Zapfen von der untersten Lamelle der Mehrzahl von Lamellen auswärts erstreckt.
  • Gegenstand 8. Fußbekleidungsgegenstand von einem der Gegenstände 1-7, wobei eines der zentralen Segmente eine längliche Spitze umfasst, die sich rückwärts erstreckt.
  • Gegenstand 9. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 8, wobei sich die längliche Spitze von einer obersten Lamelle der Mehrzahl von Lamellen erstreckt.
  • Gegenstand 10. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 8, wobei das Obermaterial einen Fersenkragen umfasst, der eine Öffnung in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum festlegt; das Obermaterial eine konische Erweiterung aufweist, die sich von dem Fersenkragen rückwärts erstreckt; und die konische Erweiterung des Fersenkragens die längliche Spitze überlagert.
  • Gegenstand 11. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 10, wobei die konische Erweiterung des Fersenkragens einen inneren Hohlraum bildet und die längliche Spitze in dem inneren Hohlraum der konischen Erweiterung des Fersenkragens angeordnet ist.
  • Gegenstand 12. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 10, wobei eine obere Oberfläche der länglichen Spitze in der Richtung des Fuß-aufnehmenden Hohlraums abwärts und einwärts geneigt ist.
  • Gegenstand 13. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 12, wobei eine Neigung der oberen Oberfläche der länglichen Spitze in einer Vorwärtsrichtung entlang einer Längsmittellinie des Fußbekleidungsgegenstands zunimmt, wobei eine Rampe bereitgestellt wird.
  • Gegenstand 14. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 12, wobei die obere Oberfläche der länglichen Spitze einen Unterbrechungspunkt umfasst.
  • Gegenstand 15. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 12, wobei ein Außenumfang des zentralen Segments einen Unterbrechungspunkt an der länglichen Spitze aufweist.
  • Gegenstand 16. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 12, wobei ein Außenumfang des zentralen Segments durch das Fehlen eines Unterbrechungspunkts an der länglichen Spitze gekennzeichnet ist.
  • Gegenstand 17. Fußbekleidungsgegenstand von einem der Gegenstände 1-16, wobei die Basis einen relativ dicken Abschnitt angrenzend an eine oberste Erstreckung der Basis und einen relativ dünnen Abschnitt angrenzend an eine unterste Erstreckung der Basis umfasst.
  • Gegenstand 18. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 17, wobei das Obermaterial an den relativ dünnen Abschnitt der Basis genäht oder geklebt ist.
  • Gegenstand 19. Fußbekleidungsgegenstand, umfassend: ein Obermaterial, das einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum mit einem Fersenbereich festlegt, wobei das Obermaterial einen Fersenkragen aufweist, der eine Öffnung in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum festgelegt, und das Obermaterial eine konische Erweiterung aufweist, die sich von dem Fersenkragen rückwärts erstreckt; eine Fersenstützvorrichtung, die sich um eine Rückseite eines Fersenbereichs erstreckt und einen Einstellstab und eine Basis umfasst, wobei der Einstellstab ein zentrales Segment und einen Arm aufweist, der sich abwärts und vorwärts von dem zentralen Segment zu der Basis erstreckt; wobei der Einstellstab zwischen einer unbelasteten Position und einer belasteten Position elastisch biegsam ist und in der Richtung der Basis von der unbelasteten Position zu der belasteten Position zusammengedrückt werden kann, wobei das zentrale Segment in der unbelasteten Position weiter von der Basis entfernt ist als in der belasteten Position; wobei das zentrale Segment eine längliche Spitze umfasst, die sich rückwärts erstreckt; und die konische Erweiterung des Fersenkragens die längliche Spitze überlagert.
  • Gegenstand 20. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 19, wobei die konische Erweiterung des Fersenkragens einen inneren Hohlraum bildet und die längliche Spitze in dem inneren Hohlraum der konischen Erweiterung des Fersenkragens angeordnet ist.
  • Gegenstand 21. Fußbekleidungsgegenstand, umfassend: ein Obermaterial, das einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum mit einem Fersenbereich festlegt, wobei das Obermaterial einen Fersenkragen aufweist, der eine Öffnung in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum festgelegt; eine Fersenstützvorrichtung, die sich um eine Rückseite eines Fersenbereichs erstreckt und einen Einstellstab und eine Basis umfasst, wobei der Einstellstab ein zentrales Segment und einen Arm aufweist, der sich abwärts und vorwärts von dem zentralen Segment zu der Basis erstreckt; wobei der Einstellstab zwischen einer unbelasteten Position und einer belasteten Position elastisch biegsam ist und in der Richtung der Basis von der unbelasteten Position zu der belasteten Position zusammengedrückt werden kann, wobei das zentrale Segment in der unbelasteten Position weiter von der Basis entfernt ist als in der belasteten Position; wobei das zentrale Segment eine längliche Spitze umfasst, die sich rückwärts erstreckt; und wobei das Obermaterial mindestens eines des Arms und der länglichen Spitze überlagert.
  • Gegenstand 22. Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 21, wobei das Obermaterial jedes des Arms und der länglichen Spitze überlagert.
  • Zum Unterstützen und Verdeutlichen der Beschreibung von verschiedenen Ausführungsformen sind hier verschiedene Begriffe bzw. Ausdrücke definiert. Falls nichts anderes angegeben ist, gelten die folgenden Definitionen in der gesamten Beschreibung (einschließlich die Ansprüche). Zusätzlich sind alle Dokumente, auf die verwiesen wird, in ihrer Gesamtheit hierin einbezogen.
  • Ein „Fußbekleidungsgegenstand“, ein „Fußbekleidungsherstellungsgegenstand“ und eine „Fußbekleidung“ können sowohl als Vorrichtung als auch als Herstellungsgegenstand betrachtet werden. Zusammengesetzte, tragebereite Fußbekleidungsgegenstände (z.B. Schuhe, Sandalen, Stiefel, usw.) sowie einzelne Komponenten von Fußbekleidungsgegenständen (wie z.B. eine Zwischensohle, eine Außensohle, eine Obermaterialkomponente, usw.) vor dem Endzusammensetzen zu tragebereiten Fußbekleidungsgegenständen hier alternativ entweder im Singular oder Plural als „Fußbekleidungsgegenstand oder -gegenstände“ berücksichtigt und bezeichnet.
  • „Ein(e(r)“, „eines“, „der, die, das“, „mindestens eine(r)“ und „ein(e(r)) oder mehrere“ werden austauschbar verwendet, um anzugeben, dass mindestens einer der Gegenstände vorliegt. Es kann eine Mehrzahl solcher Gegenstände vorliegen, falls sich aus dem Zusammenhang nicht klar etwas anderes ergibt. Alle Zahlenwerte von Parametern (z.B. von Mengen oder Bedingungen) in dieser Beschreibung sollen, falls sich nicht ausdrücklich oder deutlich etwas anderes ergibt, so verstanden werden, dass sie bezogen auf den Zusammenhang, einschließlich die beigefügten Ansprüche, in allen Fällen durch den Begriff „etwa“ modifiziert sind, und zwar unabhängig davon, ob „etwa“ vor dem Zahlenwert vorliegt oder nicht. „Etwa“ gibt an, dass der angegebene Zahlenwert eine geringe Ungenauigkeit aufweist (mit einer gewissen Annäherung an den genauen Wert; näherungsweise oder vernünftig nahe an dem Wert; nahezu). Wenn die Ungenauigkeit, die durch „etwa“ bereitgestellt wird, in dem Fachgebiet ansonsten nicht mit dieser gewöhnlichen Bedeutung verstanden wird, dann gibt „etwa“, wie es hier verwendet wird, mindestens Variationen an, die sich mit gewöhnlichen Verfahren des Messens und Verwendens solcher Parameter ergeben können. Gemäß der Verwendung in der Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen wird ein Wert als „näherungsweise“ identisch mit einem angegebenen Wert betrachtet, wenn er weder mehr als 5 Prozent größer noch mehr als 5 Prozent kleiner als der angegebene Wert ist. Darüber hinaus ist eine Offenbarung eines Bereichs so zu verstehen, dass er spezifisch alle Werte und weiter unterteilte Bereiche innerhalb des Bereichs umfasst.
  • Die Begriffe „umfassend“, „enthaltend“ und „aufweisend“ sind einschließlich und legen daher das Vorliegen der angegebenen Merkmale, Schritte, Vorgänge, Elemente oder Komponenten fest, schließen jedoch das Vorliegen oder das Hinzufügen von einem oder mehreren weiteren Merkmal(en), Schritt(en), Vorgang oder Vorgängen, Element(en) oder Komponente(n) nicht aus. Die Reihenfolgen von Schritten, Prozessen und Vorgängen können gegebenenfalls verändert werden und zusätzliche oder alternative Schritte können eingesetzt werden. Wie in dieser Beschreibung verwendet, umfasst der Begriff „oder“ jedwede und alle Kombinationen der zugehörigen angegebenen Begriffe. Der Ausdruck „jedweder von“ bzw. „eine(r) von“ soll so verstanden werden, dass er jedwede mögliche Kombination von Gegenständen, auf die verwiesen wird, einschließlich „jedweden einen“ der Gegenstände, umfasst, auf die Bezug genommen wird. Der Ausdruck „jedweder von“ soll so verstanden werden, dass er jedwede mögliche Kombination von Ansprüchen, auf die verwiesen wird, der beigefügten Ansprüche umfasst, einschließlich „jedweden einen“ der Ansprüche, auf die verwiesen wird.
  • Aus Gründen der Konsistenz und Zweckmäßigkeit können richtungsbezeichnende Adjektive in dieser detaillierten Beschreibung verwendet werden, die den gezeigten Ausführungsformen entsprechen. Ein Fachmann wird erkennen, dass Begriffe, wie z.B. „über“, „unter“, „aufwärts“, „abwärts“, „oben“, „unten“, usw., beschreibend bezogen auf die Figuren verwendet werden können, ohne Beschränkungen bezüglich des Umfangs der Erfindung darzustellen, wie sie durch die Ansprüche festgelegt ist.
  • Der Begriff „longitudinal“ bzw. „längs“ bezieht sich auf eine Richtung, die sich in der Länge einer Komponente erstreckt. Beispielsweise erstreckt sich eine Längsrichtung eines Schuhs zwischen einem Vorderfußbereich und einem Fersenbereich des Schuhs. Der Begriff „vorwärts“ oder „vordere“ wird zum Bezeichnen der allgemeinen Richtung von einem Fersenbereich in der Richtung eines Vorderfußbereichs verwendet, und der Begriff „rückwärtig“ bzw. „rückwärts“ wird zum Bezeichnen der entgegengesetzten Richtung verwendet, d.h., die Richtung von dem Vorderfußbereich zu dem Fersenbereich. In manchen Fällen kann eine Komponente mit einer Längsachse sowie einer Vorwärts- und Rückwärts-Längsrichtung entlang dieser Achse identifiziert werden. Die Längsrichtung oder -achse kann auch als Vorne-Hinten-Richtung oder -Achse bezeichnet werden.
  • Der Begriff „quer“ bezieht sich auf eine Richtung, die sich in einer Breite einer Komponente erstreckt. Beispielsweise erstreckt sich eine Querrichtung eines Schuhs zwischen einer lateralen Seite und einer medialen Seite des Schuhs. Die Querrichtung oder -achse kann auch als laterale Richtung oder Achse oder als mediolaterale Richtung oder Achse bezeichnet werden.
  • Der Begriff „vertikal“ bezieht sich auf eine Richtung im Allgemeinen senkrecht sowohl zur lateralen Richtung als auch zur Längsrichtung. Beispielsweise kann sich die vertikale Richtung in Fällen, bei denen eine Sohle flach auf einer Erdoberfläche aufgesetzt ist, von der Erdoberfläche aufwärts erstrecken. Es sollte beachtet werden, dass jedes dieser richtungsbezogenen Adjektive auf einzelne Komponenten einer Sohle angewandt werden kann. Der Begriff „aufwärts“ oder „nach oben“ bezieht sich auf die vertikale Richtung, die zu einer Oberseite der Komponente zeigt, die einen Rist, einen Schnür- bzw. Schließbereich und/oder eine Hauptöffnung eines Obermaterials umfassen kann. Der Begriff „abwärts“ oder „nach unten“ bezieht sich auf die vertikale Richtung entgegengesetzt zur Aufwärtsrichtung in der Richtung der Unterseite einer Komponente und kann allgemein in die Richtungen der Unterseite einer Sohlenstruktur eines Fußbekleidungsgegenstands zeigen.
  • Das „Innere“ eines Fußbekleidungsgegenstands, wie z.B. eines Schuhs, bezieht sich auf Abschnitte an dem Raum, der durch den Fuß eines Trägers eingenommen wird, wenn der Schuh getragen wird. Die „Innenseite“ einer Komponente bezieht sich auf die Seite oder Oberfläche der Komponente, die in der Richtung des Inneren der Komponente oder des Fußbekleidungsgegenstands in einem zusammengesetzten Fußbekleidungsgegenstand ausgerichtet ist (oder sein wird). Die „Außenseite“ oder das „Äußere“ einer Komponente bezieht sich auf die Seite oder Oberfläche der Komponente, die von dem Inneren des Schuhs in einem zusammengesetzten Schuh weggerichtet ist (oder sein wird). In manchen Fällen können weitere Komponenten zwischen der Innenseite einer Komponente und dem Inneren in dem zusammengesetzten Fußbekleidungsgegenstand vorliegen. Entsprechend können weitere Komponenten zwischen einer Außenseite einer Komponente und dem Raum außerhalb des zusammengesetzten Fußbekleidungsgegenstands vorliegen. Ferner beziehen sich die Begriffe „nach innen“ und „einwärts“ auf die Richtung zu dem Inneren der Komponente oder des Fußbekleidungsgegenstands, wie z.B. eines Schuhs, und die Begriffe „nach außen“ und „auswärts“ beziehen sich auf die Richtung zu dem Äußeren der Komponente oder des Fußbekleidungsgegenstands, wie z.B. des Schuhs. Darüber hinaus bezieht sich der Begriff „proximal“ auf eine Richtung, die näher an einem Zentrum einer Fußbekleidungskomponente vorliegt oder näher in der Richtung eines Fußes vorliegt, wenn der Fuß in den Fußbekleidungsgegenstand eingesetzt ist, wenn er durch einen Nutzer getragen wird. Entsprechend bezieht sich der Begriff „distal“ auf eine relative Position, die weiter von einem Zentrum der Fußbekleidungskomponente entfernt ist oder weiter von einem Fuß entfernt ist, wenn der Fuß in den Fußbekleidungsgegenstand eingesetzt ist, wenn er durch den Nutzer getragen wird. Folglich können die Begriffe proximal und distal so verstanden werden, dass sie im Allgemeinen gegensätzliche Begriffe zum Beschreiben von relativen räumlichen Positionen bereitstellen.
  • Während verschiedene Ausführungsformen beschrieben worden sind, soll die Beschreibung beispielhaft und nicht beschränkend sein und für einen Fachmann ist ersichtlich, dass viele weitere Ausführungsformen und Implementierungen möglich sind, die innerhalb des Umfangs der Ausführungsformen liegen. Jedwedes Merkmal von jedweder Ausführungsform kann in einer Kombination mit jedwedem anderen Merkmal oder Element in jedweder anderen Ausführungsform vorliegen oder durch dieses ersetzt werden, solange keine spezifische Beschränkung vorliegt. Demgemäß sind die Ausführungsformen nicht beschränkt, ausgenommen im Hinblick auf die beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente. Ferner können verschiedene Modifizierungen und Änderungen innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche vorgenommen werden.
  • Während verschiedene Modi zur Ausführung der vielen Aspekte der vorliegenden Lehren detailliert beschrieben worden sind, werden diejenigen, die mit dem Fachgebiet vertraut sind, zu dem diese Lehren gehören, verschiedene alternative Aspekte zur Ausführung der vorliegenden Lehren erkennen, die innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche liegen. Jedwede Gegenstände, die in der vorstehenden Beschreibung enthalten sind oder in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind, sollen so ausgelegt werden, dass sie für den gesamten Bereich von alternativen Ausführungsformen veranschaulichend und beispielhaft sind, die ein einschlägiger Fachmann als impliziert durch, strukturell und/oder funktionell äquivalent zu oder in sonstiger Weise als offensichtlich auf der Basis des einbezogenen Inhalts und nicht als lediglich auf die explizit gezeigten und/oder beschriebenen Ausführungsformen beschränkt erkennen würde.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Claims (17)

  1. Fußbekleidungsgegenstand, umfassend: ein Fußbekleidungsobermaterial, das mindestens einen Abschnitt eines Fuß-aufnehmenden Hohlraums festlegt und eine Knöchelöffnung an dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum festlegt; eine Sohlenstruktur, die an dem Fußbekleidungsobermaterial angebracht ist und unter diesem vorliegt; eine Vorrichtung, die so ausgebildet ist, dass sie einen Abschnitt des Fuß-aufnehmenden Hohlraums an einem Fersenbereich des Fußbekleidungsgegenstands umgibt, wobei die Vorrichtung eine Innenseite und eine Außenseite aufweist, wobei die Innenseite näher an dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum vorliegt als die Außenseite, und die Vorrichtung umfasst: einen oberen Abschnitt mindestens teilweise rückwärtig von der Knöchelöffnung; und einen unteren Abschnitt angrenzend an die Sohlenstruktur und der unterhalb des oberen Abschnitts und mindestens teilweise rückwärtig von dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum angeordnet ist; wobei, an einem Querschnitt, der sich entlang einer Längsmittellinie des Fußbekleidungsgegenstands erstreckt, der obere Abschnitt eine konvexe Krümmung an der Innenseite und eine konkave Krümmung an der Außenseite aufweist und der untere Abschnitt eine konkave Krümmung an der Innenseite und eine konvexe Krümmung an der Außenseite aufweist; wobei eine Oberfläche des oberen Abschnitts an der Innenseite mindestens teilweise aufwärts gerichtet ist und als eine Rampe für das Eintreten des Fußes in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum dient; und wobei, an dem Querschnitt, eine untere Erstreckung des oberen Abschnitts der Vorrichtung dünner ist als an der Rampe und dünner ist als an einem oberen Bereich des unteren Abschnitts.
  2. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 1, wobei das Fußbekleidungsobermaterial eine Innenschicht und eine Außenschicht umfasst; und die Vorrichtung mindestens teilweise zwischen der Innenschicht und der Außenschicht angeordnet ist.
  3. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 2, ferner umfassend: eine Schaumpolsterung, die mindestens teilweise über der Oberfläche des oberen Abschnitts an der Innenseite zwischen der Vorrichtung und der Innenschicht des Fußbekleidungsobermaterials angeordnet ist.
  4. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 2, wobei die Vorrichtung eine Spitze an einem oberen Ende des oberen Abschnitts der Vorrichtung umfasst; und die Spitze zwischen der Innenschicht und der Außenschicht angeordnet ist.
  5. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 4, wobei die Oberfläche des oberen Abschnitts an der Innenseite von der Spitze in der Richtung des Fuß-aufnehmenden Hohlraums an einer Rückseite des Fersenbereichs vorwärts und abwärts geneigt ist.
  6. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 1, wobei die Oberfläche des oberen Abschnitts an der Innenseite als Rampenoberfläche mit variabler Neigung ausgebildet ist, wobei eine erste Neigung an einem hinteren Abschnitt der Oberfläche vorliegt und eine zweite Neigung, die steiler ist als die erste Neigung, an einem vorderen Abschnitt der Oberfläche niedriger als der hintere Abschnitt vorliegt.
  7. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 6, ferner umfassend: eine Schaumpolsterung, welche die Rampenoberfläche mit variabler Neigung mindestens teilweise überlagert.
  8. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 1, wobei sich die Vorrichtung um eine Rückseite des Fersenbereich von einer medialen Seite zu einer lateralen Seite des Fuß-aufnehmenden Hohlraums erstreckt; und der untere Abschnitt der Vorrichtung eine konkave Krümmung an der Innenseite in einer Richtung von der medialen Seite zu der lateralen Seite aufweist.
  9. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung so ausgebildet ist, dass sie sich bei einer auf die Oberfläche des oberen Abschnitts an der Innenseite ausgeübten abwärts gerichteten Kraft derart elastisch verformt, dass sich der obere Abschnitt der Vorrichtung durch die ausgeübte abwärts gerichtete Kraft mindestens teilweise rückwärtig von einer ersten Position zu einer zweiten Position bewegt, wobei potenzielle Energie gespeichert wird, welche die Vorrichtung nach dem Aufheben der ausgeübten abwärts gerichteten Kraft zu der ersten Position zurückbringt.
  10. Fußbekleidungsgegenstand, umfassend: ein Fußbekleidungsobermaterial, das einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum mit einem Fersenbereich festlegt und eine Knöchelöffnung festlegt; wobei das Fußbekleidungsobermaterial eine Innenschicht und eine Außenschicht umfasst; eine Sohlenstruktur, die an dem Fußbekleidungsobermaterial angebracht ist und unter dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum vorliegt; eine Fersenstützvorrichtung, die sich um eine Rückseite des Fersenbereich erstreckt; wobei die Fersenstützvorrichtung eine längliche Spitze umfasst, die ein oberes Ende der Fersenstützvorrichtung bildet; wobei die Fersenstützvorrichtung mindestens teilweise in einem Hohlraum angeordnet ist, der mindestens teilweise durch die Innenschicht und die Außenschicht ausgebildet ist, wobei die Innenschicht und die Außenschicht mindestens teilweise den Hohlraum umschließen; wobei, an der Rückseite des Fersenbereichs an einem Querschnitt entlang einer Längsmittellinie des Fußbekleidungsgegenstands, die Fersenstützvorrichtung und die Außenschicht eine konkave Krümmung und dann eine konvexe Krümmung von dem oberen Ende der Fersenstützvorrichtung in der Richtung der Sohlenstruktur an einer Außenseite des Fußbekleidungsgegenstands bilden, und die Fersenstützvorrichtung und die Innenschicht eine konvexe Krümmung und dann eine konkave Krümmung an dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum von dem oberen Ende der Fersenstützvorrichtung in der Richtung der Sohlenstruktur bilden; und wobei die Fersenstützvorrichtung so ausgebildet ist, dass sie sich durch eine ausgeübte abwärts gerichtete Kraft auf die längliche Spitze elastisch verformt, so dass sich ein oberer Abschnitt der Fersenstützvorrichtung durch die ausgeübte abwärts gerichtete Kraft mindestens teilweise rückwärtig von einer ersten Position zu einer zweiten Position bewegt, so dass potenzielle Energie gespeichert wird, welche die Fersenstützvorrichtung bei der Entfernung der ausgeübten abwärts gerichteten Kraft zu der ersten Position zurückführt.
  11. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 10, wobei die Innenschicht und die Außenschicht durch eine invertierte Naht benachbart zu einem distalen Ende der länglichen Spitze verbunden sind.
  12. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 10, wobei an dem Querschnitt der obere Abschnitt die konkave Krümmung mit der Außenschicht bildet und mindestens teilweise rückwärtig von der Knöchelöffnung vorliegt; die Fersenstützvorrichtung einen unteren Abschnitt umfasst, der die konvexe Krümmung mit der Außenschicht bildet und an die Sohlenstruktur angrenzt und unterhalb des oberen Abschnitts und mindestens teilweise rückwärtig von dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum angeordnet ist; und der obere Abschnitt der Fersenstützvorrichtung in einer Richtung von der länglichen Spitze zu der Sohlenstruktur progressiv dünner ist.
  13. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 10, ferner umfassend: eine Schaumpolsterung, die mindestens teilweise über einer Oberfläche einer Innenseite der Fersenstützvorrichtung zwischen der Fersenstützvorrichtung und der Innenschicht des Fußbekleidungsobermaterials angeordnet ist.
  14. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 13, wobei die Oberfläche der Innenseite der Fersenstützvorrichtung von der länglichen Spitze in der Richtung des Fuß-aufnehmenden Hohlraums an der Rückseite des Fersenbereichs vorwärts und abwärts geneigt ist.
  15. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 10, wobei eine Innenseite der Fersenstützvorrichtung eine Rampenoberfläche mit variabler Neigung umfasst, wobei eine erste Neigung an einem hinteren Abschnitt angrenzend an die längliche Spitze vorliegt und eine zweite Neigung, die steiler ist als die erste Neigung, an einem vorderen Abschnitt niedriger als der hintere Abschnitt vorliegt.
  16. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 15, ferner umfassend: eine Schaumpolsterung, welche die Rampenoberfläche mit variabler Neigung mindestens teilweise überlagert.
  17. Fußbekleidungsgegenstand nach Anspruch 10, wobei sich die Fersenstützvorrichtung um die Rückseite des Fersenbereichs von einer medialen Seite zu einer lateralen Seite des Fuß-aufnehmenden Hohlraums erstreckt; und der untere Abschnitt der Fersenstützvorrichtung angrenzend an die Sohlenstruktur eine konkave Krümmung an dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum in einer Richtung von der medialen Seite zu der lateralen Seite aufweist.
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