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QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG
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Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der US-Provisional-Anmeldung Nr.
62/785,780 , die am 28. Dezember 2018 eingereicht worden ist und die hiermit in ihrer Gesamtheit unter Bezugnahme einbezogen ist.
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TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Offenbarung betrifft allgemein einen Fußbekleidungsgegenstand, der ein Fersensystem mit einem Fersenkorb und einer Fersenkappe umfasst.
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HINTERGRUND
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Ein Fußbekleidungsgegenstand umfasst typischerweise eine Sohlenstruktur, die so ausgebildet ist, dass sie sich unter dem Fuß eines Trägers befindet, so dass der Fuß weg vom Boden beabstandet ist. Sohlenstrukturen in einer Sportfußbekleidung sind typischerweise so ausgebildet, dass sie eine Dämpfung, eine Bewegungskontrolle und/oder eine Elastizität bereitstellen. Herkömmlich erfordert das Anordnen einer Fußbekleidung an einem Fuß häufig die Verwendung einer Hand oder von beiden Händen zum Strecken der Knöchelöffnung eines Fußbekleidungsobermaterials und zum Halten des hinteren Abschnitts während des Einsetzen des Fußes, insbesondere in dem Fall eines relativ weichen Obermaterials und/oder eines Obermaterial, das keine Fersenkappe aufweist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die hier beschriebenen Zeichnungen dienen lediglich Veranschaulichungszwecken, sind schematisch und sollen beispielhaft sein, anstatt den Umfang der Offenbarung zu beschränken.
- 1 ist eine laterale Seitenansicht eines Fußbekleidungsgegenstands mit einem Obermaterial und einem Fersensystem, das einen Fersenkorb und eine Fersenkappe umfasst, und mit einem Fuß in einer Teildurchsicht.
- 2 ist eine mediale Seitenansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 1 mit dem Fuß in einer Teildurchsicht.
- 3 ist eine Teilquerschnittsansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 1 an den Linien 3-3 in der 4, welche die Fersenkappe zeigt, die in das Fersensystem einbezogen ist.
- 4 ist eine Rückansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 1.
- 5 ist eine Vorderansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 1, wobei das Obermaterial nicht gezeigt ist.
- 6 ist eine Draufsicht des Fersenkorbs des Fußbekleidungsgegenstands von 1.
- 7 ist eine laterale Seitenansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 1, wobei ein linker Fuß in einer Durchsichtdarstellung eine hintere Vorwölbung des Fersenkorbs hält und ein rechter Fuß in einer Durchsichtdarstellung aus dem Fußbekleidungsgegenstand zurückgezogen wird.
- 8 ist eine laterale Seitenansicht eines Fußbekleidungsgegenstands mit einem Fersensystem, das eine Fersenkappe und ein verdicktes Obermaterial oberhalb der Fersenkappe umfasst.
- 9 ist eine Querschnittsansicht des Fußbekleidungsgegenstands von 8 entlang der Linien 9-9 in der 8.
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BESCHREIBUNG
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Die vorliegende Offenbarung betrifft allgemein einen Fußbekleidungsgegenstand, der ein Fersensystem umfasst, das zum Ermöglichen eines einfachen Fußeintritts ohne Zusammendrücken des hinteren Teils des Obermaterials ausgebildet ist, wobei der Fuß in das Obermaterial effektiv wie mit einem Schuhlöffel eingebracht wird. Insbesondere kann in einem Beispiel der Fußbekleidungsgegenstand ein Obermaterial mit einem Fersenabschnitt und einem Fersensystem umfassen. Das Fersensystem kann einen Fersenkorb, der an dem Obermaterial angebracht ist, und eine Fersenkappe umfassen. Die Fersenkappe kann sich entlang der Rückseite des Fersenabschnitts zu einem oberen Ausmaß oberhalb des Fersenkorbs erstrecken.
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In einigen Konfigurationen kann der Fersenkorb eine Basis und einen oberen Streifen aufweisen. Die Basis kann sich von einer medialen Seite zu einer lateralen Seite des Obermaterials um eine Rückseite des Fersenabschnitts erstrecken und der obere Streifen kann sich um die Rückseite des Fersenabschnitts oberhalb der Basis erstrecken. Der obere Streifen kann mit einem vorderen medialen Abschnitt der Basis und mit einem vorderen lateralen Abschnitt der Basis verbunden sein und kann von der Basis an der Rückseite des Fersenabschnitts beabstandet sein.
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Die Fersenkappe kann relativ steifer sein als das Obermaterial. Durch Verlängern zu einem oberen Ausmaß oberhalb des oberen Streifens kann die Fersenkappe das Zusammendrücken des Obermaterials und somit des Fersenkorbs während des Eintretens des Fußes verhindern. Zusätzlich kann sich das Obermaterial über das obere Ausmaß der Fersenkappe erstrecken und dieses bedecken. Eine Außenoberfläche des Obermaterials, das über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe angeordnet ist, kann einen Reibungskoeffizienten aufweisen, der kleiner als ein vorgegebener Reibungskoeffizient oder mit diesem identisch ist, und sie wird so ausgewählt, dass sie ein einfaches Gleiten des Fußes in einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum des Obermaterials ermöglicht. Beispielsweise kann das Obermaterial Leder an der Außenoberfläche umfassen, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe angeordnet ist.
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In einer oder mehreren Implementierung(en) kann das Obermaterial funktionell an einem zentralen Segment des oberen Streifens angebracht sein. Das zentrale Segment des oberen Streifens kann einen Spalt festlegen und das Obermaterial kann eine Lasche umfassen, die sich durch den Spalt erstreckt. Die Lasche kann an einer Außenoberfläche des Obermaterials an der Rückseite des Fersenabschnitts des Obermaterials angebracht sein. Durch Anbringen des Obermaterials an dem zentralen Segment des oberen Streifens mittels des Spalts und der Lasche kann der Widerstand gegen ein Zusammendrücken während des Eintretens des Fußes, der durch die relativ steife Fersenkappe bereitgestellt wird, auch ein Zusammendrücken des oberen Streifens in der Richtung der Basis hemmen.
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In einem Aspekt kann die Fersenkappe eine erste Schicht und eine zweite Schicht umfassen. Die zweite Schicht kann relativ steifer sein als die erste Schicht und kann höher sein als die erste Schicht, wodurch das obere Ausmaß der Fersenkappe festgelegt wird. Die zweite Schicht kann dicker sein als die erste Schicht oder kann sowohl höher als auch dicker sein als die erste Schicht. Beispielsweise kann die zweite Schicht mindestens zweimal so dick sein wie die erste Schicht. Eine Verstärkung zum Hemmen des Zusammendrückens der Fußbekleidung im Fersenbereich kann an der Rückseite des Fersenabschnitts durch Konzentrieren der relativ steifen zweiten Schicht an der Rückseite des Fersenabschnitts, wobei sich die weniger steife erste Schicht von der medialen Seite zu der lateralen Seite weiter um die Rückseite des Fersenabschnitts erstreckt als die zweite Schicht, erreicht werden. Da die zweite Schicht auf diese Weise in der Querrichtung des Fußbekleidungsgegenstands weniger breit ist als die erste Schicht, kann eine Verminderung des Gesamtgewichts und der Materialien erreicht werden.
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In einem weiteren Aspekt kann die Fersenkappe einwärts von einer Außenschicht des Obermaterials angeordnet sein. Beispielsweise kann die Fersenkappe zwischen der Außenschicht des Obermaterials und einer Innenschicht des Obermaterials angeordnet sein. Der Fersenkorb kann außerhalb von einer Außenoberfläche der Außenschicht des Obermaterials angeordnet sein. In einer solchen Implementierung kann der Fersenkorb an der Außenseite des Fußbekleidungsgegenstands freiliegen, während die Fersenkappe zwischen der Außenschicht und der Innenschicht des Obermaterials nicht sichtbar ist.
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Zum Erreichen der Ziele des Fußbekleidungsgegenstands mit dem Fersensystem, der in der beschriebenen Weise wirkt, können verschiedene Materialien verwendet werden. In nicht-beschränkenden Beispielen kann die Fersenkappe ein thermoplastisches komprimiertes Pulver umfassen, der Fersenkorb kann ein thermoplastisches Poly(ether)-Blockcopolymer-Elastomer umfassen und/oder die Außenoberfläche des Obermaterials, die über dem oberen Ausmaß angeordnet ist, kann natürliches oder synthetisches Leder bzw. Kunstleder umfassen und es kann sich in einer Implementierung um ein natürliches genarbtes Leder handeln.
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In einem Beispiel kann ein Fußbekleidungsgegenstand ein Obermaterial mit einem Fersenabschnitt und das einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum und eine Knöchelöffnung festlegt, die mit dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum in Verbindung steht, umfassen. Der Fußbekleidungsgegenstand kann auch ein Fersensystem umfassen, das einen Fersenkorb und eine Fersenkappe umfasst. Der Fersenkorb kann eine Basis und einen oberen Streifen aufweisen. Die Basis kann sich von einer medialen Seite zu einer lateralen Seite des Obermaterials um eine Rückseite des Fersenabschnitts erstrecken. Der obere Streifen kann sich um die Rückseite des Fersenabschnitts oberhalb der Basis erstrecken und kann mit einem vorderen medialen Abschnitt der Basis und einem vorderen lateralen Abschnitt der Basis verbunden sein. Der obere Streifen kann von der Basis an der Rückseite des Fersenabschnitts beabstandet sein und der Fersenkorb kann den hinteren Teil des Fuß-aufnehmenden Hohlraums unterhalb der Knöchelöffnung umgeben. Die Fersenkappe kann sich entlang der Rückseite des Fersenabschnitts zu einem oberen Ausmaß oberhalb des oberen Streifens erstrecken. Das Obermaterial kann sich über das obere Ausmaß der Fersenkappe erstrecken und kann eine Außenoberfläche aufweisen, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt und sich von der Knöchelöffnung einwärts in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum erstreckt. Die Fersenkappe kann mindestens eine vorgegebene Steifigkeit aufweisen und die Außenoberfläche des Obermaterials kann über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegen. Die Außenoberfläche des Obermaterials kann einen Reibungskoeffizienten aufweisen, der kleiner als ein vorgegebener Reibungskoeffizient oder damit identisch ist. Die vorgegebene Steifigkeit der Fersenkappe und der Reibungskoeffizient der Außenoberfläche des Obermaterials, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt, ermöglichen es einem Fuß, in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum ohne Verformung des Fersenkorbs zu gleiten, wenn der Fuß eine vorgegebene Kraft auf die Außenoberfläche des Obermaterials ausübt, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt.
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In einem Beispiel kann ein Fußbekleidungsgegenstand ein Obermaterial umfassen, das einen Fersenabschnitt aufweist und einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum und eine Knöchelöffnung festlegt, die mit dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum in Verbindung steht. Der Fußbekleidungsgegenstand kann ein Fersensystem umfassen, das eine Fersenkappe umfasst, die sich entlang des Fersenabschnitts zu einem oberen Ausmaß erstreckt. Das Obermaterial kann über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe relativ dick sein. Beispielsweise kann das Obermaterial an dem oberen Ausmaß dicker sein als die Fersenkappe. Das Obermaterial kann eine Außenoberfläche aufweisen, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt und sich von der Knöchelöffnung einwärts in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum erstreckt. Die Fersenkappe kann mindestens eine vorgegebene Steifigkeit aufweisen und die Außenoberfläche des Obermaterials, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt, kann einen Reibungskoeffizienten aufweisen, der kleiner als ein vorgegebener Reibungskoeffizient oder damit identisch ist. Der relativ dicke Abschnitt des Obermaterials oberhalb des oberen Ausmaßes der Fersenkappe kann die Kraft, die durch die Unterseite eines Fußes ausgeübt wird, über eine größere Oberfläche verteilen, als dies bei einem dünneren Obermaterial an dieser Stelle der Fall wäre, wodurch der Kontakt des Obermaterials mit dem Fuß komfortabler wird. Der relativ niedrige Reibungskoeffizient unterstützt dabei, dem Zugeffekt der größeren Oberfläche in Kontakt mit dem Fuß entgegenzuwirken, wodurch der Fuß einfacher gleiten kann.
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Die vorstehenden Merkmale und Vorteile und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Lehren ergeben sich in einfacher Weise aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Modi zur Ausführung der vorliegenden Lehren, wenn diese mit den beigefügten Zeichnungen zusammengenommen werden.
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, wobei sich entsprechende Bezugszeichen in den Ansichten auf entsprechende Komponenten beziehen, zeigt die 1 einen Fußbekleidungsgegenstand 10 mit einer Sohlenstruktur 12 und einem Fußbekleidungsobermaterial 14 und umfasst neben anderen Merkmalen und Vorteilen ein Fersensystem 16, das ein Zusammendrücken der Fußbekleidung 10 in dem Fersenbereich 18 hemmt. Die Fußbekleidung 10 ist hier als Freizeitschuh oder Sportschuh gezeigt, jedoch umfassen die vorliegenden Lehren auch einen Fußbekleidungsgegenstand, der ein eleganter Schuh, ein Arbeitsschuh, eine Sandale, ein Slipper, ein Stiefel oder jedwede andere Kategorie von Fußbekleidung ist.
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Der Fußbekleidungsgegenstand 10 weist den Fersenbereich 18 sowie einen Mittelfußbereich 20 und einen Vorderfußbereich 22 auf. Der Fersenbereich 18 umfasst im Allgemeinen Abschnitte des Fußbekleidungsgegenstands 10, die hinteren Abschnitten eines menschlichen Fußes 24 (in einer Durchsichtdarstellung gezeigt) entsprechen, einschließlich das Fersenbein, wenn der menschliche Fuß 24 mit einer Größe, die dem Fußbekleidungsgegenstand 10 entspricht, in einem Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26, der durch das Obermaterial 14 festgelegt ist, angeordnet ist, und auf der Sohlenstruktur 12 gestützt ist. Beispielsweise liegt ein Fersenabschnitt 19 des Obermaterials 14 in dem Fersenbereich 18 vor. Der Vorderfußbereich 22 des Fußbekleidungsgegenstands 10 umfasst im Allgemeinen Abschnitte des Fußbekleidungsgegenstands 10, die den Zehen und den Gelenken entsprechen, welche die Mittelfußknochen mit den Zehengliedern des menschlichen Fußes 24 verbinden (hier austauschbar als die „Metatarsal-Phalangeal-Gelenke“ oder „MPJ“-Gelenke bezeichnet). Der Mittelfußbereich 20 des Fußbekleidungsgegenstands 10 ist zwischen dem Fersenbereich 18 und dem Vorderfußbereich 22 angeordnet und umfasst im Allgemeinen Abschnitte des Fußbekleidungsgegenstands 10, die einem Gewölbebereich des menschlichen Fußes 24, einschließlich das Kahnbeingelenk, entsprechen. Die 1 zeigt eine laterale Seite 28 der Fußbekleidung 10 und die 2 zeigt eine mediale Seite 30 der Fußbekleidung 10. Die laterale Seite 28 und die mediale Seite 30 erstrecken sich beide von dem Fersenbereich 18 zu dem Vorderfußbereich 22 und sind im Allgemeinen gegenüberliegende Seiten der Fußbekleidung 10 (die z.B. auf gegenüberliegenden Seiten einer Mittellinie in der Längsrichtung der Fußbekleidung 10 liegen).
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Die Sohlenstruktur 12 umfasst eine oder mehrere Sohlenkomponente(n), die Sohlenschichten 34 sein können, wie z.B. eine Laufsohle, eine Mittelsohle oder eine einstückige Kombination aus einer Laufsohle und einer Mittelsohle, die als Unisohle bezeichnet werden kann. Die Sohlenstruktur 12 liegt unter dem Obermaterial 14 vor. Ein unterer Abschnitt 33 des Obermaterials 14 kann an der Sohlenstruktur 12 angebracht werden, wie z.B. durch ein Haftmittel oder in sonstiger Weise. Die Sohlenstruktur 12 kann beispielsweise eine Sohlenschicht 34 umfassen, wie z.B. eine Mittelsohle aus einem Elastomerschaum, wie z.B. einem Polyurethan- oder Ethylvinylacetat-Schaum, zum Dämpfen von Bodenreaktionskräften (z.B. zur Bereitstellung einer Dämpfung), wenn sie zwischen dem Fuß und dem Boden während des Gehens, Laufens oder anderen Gehaktivitäten komprimiert wird. In weiteren Konfigurationen kann die Sohlenstruktur 12 fluidgefüllte Kammern, Platten, Moderatoren oder andere Elemente in der Mittelsohle enthalten, die Kräfte weiter dämpfen, die Stabilität erhöhen oder die Bewegungen des Fußes beeinflussen. In der gezeigten Ausführungsform kann die Sohlenschicht 34 mindestens teilweise ein Polyurethanschaum, ein Polyurethan-Ethylen-Vinylacetat (EVA)-Schaum sein, und kann ein durch Wärme ausgedehntes bzw. geschäumtes und geformtes EVA-Schaumgranulat umfassen. Die Sohlenschicht 34 kann im Allgemeinen Phylon (Ethylen-Vinylacetat oder „EVA“) und/oder Harze auf Polyurethan („PU“)-Basis umfassen. Wenn EVA verwendet wird, kann es eine Vinylacetat (VA)-Konzentration zwischen etwa 9 % und etwa 40 % aufweisen. Geeignete EVA-Harze umfassen z.B. Elvax®, das von E. I. du Pont de Nemours und Company geliefert wird, und Engage™, das von Dow Chemical Company geliefert wird. In bestimmten Ausführungsformen kann das EVA aus einer Kombination aus einem Material mit hohem Schmelzindex und einem Material mit niedrigem Schmelzindex ausgebildet sein. Beispielsweise kann das EVA einen Schmelzindex von etwa 1 bis etwa 50 aufweisen. Das EVA-Harz kann so gemischt bzw. compoundiert werden, dass es verschiedene Komponenten umfasst, einschließlich ein Treibmittel und ein Aushärtungs/Vernetzungsmittel. Das Treibmittel kann einen Gewichtsprozentsatz zwischen etwa 10 % und etwa 20 % aufweisen. Das Treibmittel kann thermisch zersetzbar sein und wird aus gewöhnlichen organischen und anorganischen chemischen Treibmitteln ausgewählt. Die Art des Treibmittels ist nicht speziell beschränkt, solange es sich bei den Temperaturbedingungen zersetzt, die beim Einbringen des Schaums in das ursprüngliche Harz verwendet werden. Geeignete Treibmittel umfassen z.B. Azodicarboamid. In bestimmten Ausführungsformen kann ein Aushärtungsmittel auf Peroxid-Basis, wie z.B. Dicumylperoxid, verwendet werden. Die Menge des Aushärtungsmittels kann zwischen etwa 0,6 % und etwa 1,5 % liegen. Das EVA kann auch Homogenisierungsmittel, Verarbeitungshilfsmittel und Wachse umfassen. Beispielsweise kann ein Gemisch aus leichten aliphatischen Kohlenwasserstoffen, wie z.B. Struktol® 60NS, das von Schill+Seilacher „Struktol“ GmbH erhältlich ist, einbezogen werden, so dass andere Materialien oder EVA-Abfälle leichter in das Harz einbezogen werden können. Das EVA kann auch andere Bestandteile, wie z.B. ein Trennmittel (z.B. Stearinsäure), Aktivierungsmittel (z.B. Zinkoxid), Füllstoffe (z.B. Magnesiumcarbonat), Pigmente und Tone, umfassen. In Ausführungsformen, in die mehrere Materialien einbezogen sind, kann jedes Material aus einem Material ausgebildet sein, das mit dem anderen Material verträglich ist und einfach damit verbunden werden kann. Beispielsweise können die Materialien jeweils aus einem EVA-Harz mit geeigneten Treibmitteln, Vernetzungsmitteln und anderen zusätzlichen Komponenten, Pigmenten, Füllstoffen und dergleichen ausgebildet werden. Weitere geeignete Materialien sind für einen Fachmann aufgrund dieser Offenbarung ersichtlich.
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Die Sohlenschicht 34 kann ein oder mehrere Blasenelement(e) umfassen, das oder die blasgeformt oder aus polymeren Lagen ausgebildet ist oder sind, die verschiedene Materialien umfassen können, einschließlich verschiedene Polymere, die ein Fluid, wie z.B. Luft oder ein anderes Gas, elastisch halten können. Beispiele für Polymermaterialien für die polymeren Lagen umfassen thermoplastisches Urethan, Polyurethan, Polyester, Polyesterpolyurethan und Polyetherpolyurethan. Darüber hinaus können die polymeren Lagen jeweils aus Schichten aus verschiedenen Materialien ausgebildet sein. In einer Ausführungsform ist jede polymere Lage aus dünnen Folien mit einer oder mehreren thermoplastischen Polyurethanschicht(en) mit einer oder mehreren Sperrschicht(en) aus einem Copolymer aus Ethylen und Vinylalkohol (EVOH) ausgebildet, die bezüglich des darin enthaltenen, mit Druck beaufschlagten Fluids undurchlässig ist oder sind, wie es im US-Patent Nr.
6,082,025 offenbart ist, das unter Bezugnahme vollständig hierin einbezogen ist. Jede polymere Lage kann auch aus einem Material ausgebildet sein, das abwechselnde Schichten aus thermoplastischem Polyurethan und einem Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer umfasst, wie es in den US-Patenten Nr.
5,713,141 und
5,952,065 für Mitchell et al. offenbart ist, die in ihrer Gesamtheit unter Bezugnahme einbezogen sind. Alternativ können die Schichten ein Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer, ein thermoplastisches Polyurethan und ein Regeneratmaterial des Ethylen-Vinylalkohol-Copolymers und des thermoplastischen Polyurethans umfassen. Die polymeren Lagen können auch jeweils eine flexible Mikroschichtmembran sein, die abwechselnde Schichten eines Gassperrmaterials und eines Elastomermaterials umfasst, wie es in den US-Patenten Nr.
6,082,025 und
6,127,026 für Bonk et al. offenbart ist, die in ihrer Gesamtheit unter Bezugnahme einbezogen sind. Zusätzliche geeignete Materialien für die polymeren Lagen sind in den US-Patenten Nr.
4,183,156 und
4,219,945 für Rudy offenbart, die in ihrer Gesamtheit unter Bezugnahme einbezogen sind. Weitere geeignete Materialien für die polymeren Lagen umfassen thermoplastische Folien, die ein kristallines Material umfassen, wie sie in den US-Patenten Nr.
4,936,029 und
5,042,176 für Rudy offenbart sind, und ein Polyurethan umfassen, das ein Polyesterpolyol umfasst, wie sie in den US-Patenten Nr.
6,013,340 ,
6,203,868 und
6,321,465 für Bonk et al. offenbart sind, die in ihrer Gesamtheit unter Bezugnahme einbezogen sind. Beim Auswählen von Materialien für die polymeren Lagen können Konstruktionseigenschaften, wie z.B. Zugfestigkeit, Dehnungseigenschaften, Ermüdungseigenschaften, dynamischer Modul und Verlustziffer, berücksichtigt werden. Die Dicken von polymeren Lagen können so ausgewählt werden, dass diese Eigenschaften bereitgestellt werden.
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Die Sohlenstruktur 12 kann eine Laufsohle oder Laufsohlenabschnitte umfassen, die aus Materialien ausgebildet sein kann oder können, die im Allgemeinen natürlichen oder synthetischen Kautschuk oder andere geeignete dauerbeständige Materialien umfassen. Das Material oder die Materialien für die Laufsohle kann oder können zum Bereitstellen einer gewünschten Kombination aus Dauerbeständigkeit und Flexibilität ausgewählt werden. Verwendbare synthetische Kautschuke umfassen Ethylen-Propylen-Kautschuk (EPR), Styrol-Isopren-Styrol (SIS)-Copolymer Kautschuk und Styrol-Butadien-Kautschuk.
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Das Obermaterial 14 legt mindestens einen Abschnitt einer Knöchelöffnung 35 fest, der mit dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 in Verbindung steht. Der Fuß 24 tritt in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 durch die Knöchelöffnung 35 ein. Das Obermaterial 14 kann eine oder mehrere Schicht(en) aus einem oder mehreren Material(ien) umfassen und dient als Abdeckung zum Aufnehmen und mindestens teilweise Bedecken des Fußes 24 und Halten des Fußes 24 in Position auf der Sohlenstruktur 12. Beispielsweise kann das Obermaterial 14 verschiedene Materialien, wie z.B. Textilien, Verbundmaterialien, gestrickte, geflochtene oder gewebte Schichten, umfassen. In einem Beispiel kann das Obermaterial 14 ein dehnbares Gewebe umfassen, wie z.B. ein Nylongewebe mit 4-Wege-Dehnung, wodurch ein leichtes, atmungsaktives Gefühl erzeugt wird.
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In der gezeigten Ausführungsform umfasst das Fersensystem 16 einen Fersenkorb 36 und eine Fersenkappe 38. Die Fersenkappe 38 erstreckt sich zu einem oberen Ausmaß 40 oberhalb des Fersenkorbs 36 an dem Fersenabschnitt 19 des Obermaterials 14 (z.B. in dem Fersenbereich 18), und kann so als vertikal-verlängerte Fersenkappe bezeichnet werden. Die Fersenkappe 38 ist relativ steifer als der Fersenabschnitt 19 des Obermaterials 14 in dem Fersenbereich 18. Die Fersenkappe 38 ist ausreichend starr, so dass ein Zusammendrücken der Fußbekleidung 10 an dem Fersenbereich 18 während des Eintretens des Fußes in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 an der Knöchelöffnung 35 gehemmt wird, wenn maximal eine vorgegebene Kraft in der vertikalen Abwärtsrichtung auf das Obermaterial 14 und das obere Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 ausgeübt wird, wie es hier diskutiert wird.
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Der Fersenkorb 36 weist eine Basis 42 auf, die sich von der lateralen Seite 28 zu der medialen Seite 30 um eine Rückseite 44 des Obermaterials 14 erstreckt, wie es in den 1 und 2 gezeigt ist. Der Fersenkorb 36 umfasst auch einen oberen Streifen 46, der sich um die Rückseite 44 des Fersenabschnitts 19 oberhalb der Basis 42 erstreckt. Der Fersenkorb 36 kann eine einstückige, einteilige Komponente sein, welche die Basis 42 und den oberen Streifen 46 umfasst, oder separate Komponenten umfassen, die miteinander verbunden sind. Beispielsweise kann der Fersenkorb 36 spritzgegossen oder in sonstiger Weise derart geformt werden, dass die Basis 42 und der obere Streifen 46 Abschnitte des einstückigen Fersenkorbs 36 sind.
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Der obere Streifen 46 umfasst ein zentrales Segment 46A, einen lateralen Seitenarm 46B, der sich abwärts und vorwärts entlang der lateralen Seite 28 des Obermaterials 14 von dem zentralen Segment 46A erstreckt, wie es in der 1 gezeigt ist, und einen medialen Seitenarm 46C, der in der 2 gezeigt ist, der von dem lateralen Seitenarm 46B beabstandet ist und sich abwärts und vorwärts von dem zentralen Segment 46A entlang der medialen Seite 30 des Obermaterials 14 erstreckt.
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In einer oder mehreren Ausführungsform(en), wie z.B. in der gezeigten Ausführungsform, ist die Basis 42 kontinuierlich und ist sowohl mit dem lateralen Seitenarm 46B als auch mit dem medialen Seitenarm 46C verbunden. Die Basis 42 ist kontinuierlich und ist sowohl mit einem vorderen Abschnitt des lateralen Seitenarms 46B als auch einem vorderen Abschnitt des medialen Seitenarms 46C verbunden und erstreckt sich rückwärts davon unter dem oberen Streifen 46 um die Rückseite 44 des Obermaterials 14. Die Basis 42 ist dahingehend kontinuierlich, dass sie sich ohne Unterbrechungen oder Verbindungen durch andere Komponenten von dem lateralen Seitenarm 46B zu dem medialen Seitenarm 46C erstreckt. Insbesondere weist die Basis 42 einen lateralen Basisarm 42B, der mit dem lateralen Seitenarm 46B des oberen Streifens 46 verbunden ist, einen medialen Basisarm 42C, der mit dem medialen Seitenarm 46C des oberen Streifens 46 verbunden ist, und ein zentrales Segment 42A auf, das den lateralen Basisarm 42B mit dem medialen Basisarm 42C verbindet. In dem gezeigten Beispiel weist der obere Streifen 46 eine Bogenform auf und die kontinuierliche Basis 42 weist eine Bogenform auf. Der obere Streifen 46 und der Basis 42 sind nicht auf die gezeigten Bogenformen beschränkt und können innerhalb des Umfangs der Offenbarung andere Formen aufweisen.
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Abgesehen davon, dass der laterale Seitenarm 46B des oberen Streifens 46 mit dem lateralen Basisarm 42B verbunden ist und der mediale Seitenarm 46C des oberen Streifens 46 mit dem medialen Basisarm 42C verbunden ist, ist der obere Streifen 46 von der Basis 42 beabstandet. Das Obermaterial 14 liegt an der Außenseite der Fußbekleidung 10 zwischen dem oberen Streifen 46 und der Basis 42 frei. Beispielsweise liegt die Außenschicht 14B des Obermaterials 14 frei. In anderen Ausführungsformen muss der Fersenkorb 36 keine Basis 42 umfassen und Enden des lateralen Seitenarms 46B und des medialen Seitenarms 46C gegenüber dem zentralen Segment 46A können an der Sohlenstruktur 12 und/oder dem Obermaterial 14 verankert sein.
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Die Basis 42 kann an der Sohlenschicht 34 z.B. durch Kleben mit einem Haftmittel, thermisches Verbinden oder in anderer Weise angebracht werden. Zusätzlich oder alternativ kann die Basis 42 an dem unteren Abschnitt 33 des Obermaterials 14 angebracht werden. Der obere Streifen 46 wird auch an dem Obermaterial 14 angebracht, wenn das zentrale Segment 46A funktionell mit dem Obermaterial rückwärts von der Knöchelöffnung 35 verbunden wird, wie es hier beschrieben ist.
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In einem Beispiel kann der Fersenkorb 36 ein thermoplastisches Poly(ether)-Blockcopolymer-Elastomer, wie z.B. ein Polyether-Blockamid, umfassen, das PEBAX®, erhältlich von Arkema, Inc., King of Prussia, Pennsylvania, USA, umfasst. Ein weiteres Beispielmaterial, das für den Fersenkorb 36 verwendet werden kann, ist ein Glasfaserverstärktes Polyamid. Ein Beispiel für das Glasfaser-verstärkte Polyamid ist RISLAN® BZM 7 0 TL, erhältlich von Arkema, Inc., King of Prussia, Pennsylvania USA. Ein solches Glasfaserverstärktes Polyamid kann eine Dichte von 1,07 Gramm pro Kubikzentimeter gemäß dem ISO 1183-Prüfverfahren, eine momentane Härte von 75 auf einer Shore D-Skala in dem ISO 868-Prüfverfahren, einen Zugmodul von 1800 MPa in dem ISO 527-Prüfverfahren (mit Proben, die 15 Tage bei 23 Grad Celsius mit 50 % relativer Feuchtigkeit konditioniert worden sind) und einen Biegemodul von 1500 MPa in dem ISO 178-Prüfverfahren (mit Proben, die 15 Tage bei 23 Grad Celsius mit 50 % relativer Feuchtigkeit konditioniert worden sind) aufweisen.
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Die Fersenkappe 38 kann mehrere Schichten umfassen, wie z.B. eine erste Schicht 38A und eine zweite Schicht 38B. Die zweite Schicht 38B kann relativ steifer sein als die erste Schicht 38A und kann höher sein als die erste Schicht 38A, so dass die zweite Schicht 38B das obere Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 festlegt. Die zweite Schicht 38B kann auch dicker sein als die erste Schicht 38A oder kann sowohl höher als auch dicker sein als die erste Schicht 38A. Beispielsweise kann die zweite Schicht 38B mindestens zweimal so dick sein wie die erste Schicht 38A. In einem Beispiel kann die erste Schicht 38A ein thermoplastisches Material sein, wie z.B. ein thermoplastisches komprimiertes Pulvermaterial. Beispielsweise kann die erste Schicht 38A ein thermoplastisches komprimiertes Pulvermaterial sein, das als RHENOPRINT® P357 von Rhenoflex, Ludwigshafen, Deutschland, erhältlich ist. Die erste Schicht 38A kann eine Dicke T1 von 0,8 mm oder innerhalb von 10 Prozent von 0,8 mm aufweisen, wobei die Dicke T1 die Abmessung von einer Innenoberfläche zu einer Außenoberfläche der ersten Schicht 38A in einer Bewegungsrichtung auswärts von dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 (z.B. entlang einer Mittellinie in der Längsrichtung des Fußbekleidungsgegenstands 10) ist. Die zweite Schicht 38B kann aus dem gleichen Material wie die erste Schicht 38A ausgebildet sein, wie z.B. aus dem thermoplastischen komprimierten Pulvermaterial, das als RHENOPRINT® P357 erhältlich ist, und kann deren erhöhte Steifigkeit aufgrund deren größeren Dicke T2 erreichen. Beispielsweise kann die zweite Schicht 38B RHENOPRINT® P357 mit einer Dicke T2 von 1,8 mm oder innerhalb 10 Prozent von 1,8 mm sein.
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Da eine erhöhte Steifigkeit zum Hemmen eines Zusammendrückens des Fersenabschnitts 19 des Obermaterials 14 vorwiegend an der Rückseite 44 des Fersenabschnitts 19 des Obermaterials 14 erforderlich ist, können in dem Fersenbereich 18 des Fußbekleidungsgegenstands 10 eine Verminderung des Gesamtgewichts und von Materialien durch Konzentrieren der relativ steifen zweiten Schicht 38B an der Rückseite 44 des Fersenabschnitts 19 erreicht werden, wobei sich die weniger steife erste Schicht 38A von der medialen Seite 30 zu der lateralen Seite 28 weiter um die Rückseite 44 des Obermaterials 14 in dem Fersenbereich 18 erstreckt als die zweite Schicht 38B, wie es am Besten in den 4 und 5 gezeigt und diesbezüglich beschrieben ist.
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Unter Bezugnahme auf die 3 kann die Fersenkappe 38 einwärts von einer Außenschicht 14B des Obermaterials 14 angeordnet sein. Die Außenschicht 14B wird hier auch als Außenschicht 14B des Obermaterials 14 bezeichnet. Beispielsweise kann die Fersenkappe 38 zwischen der Außenschicht 14B des Obermaterials 14 und einer Innenschicht 14A des Obermaterials 14 angeordnet sein. Der Fersenkorb 36 kann außerhalb einer Außenoberfläche 48 der Außenschicht 14B des Obermaterials 14 angeordnet sein. In einer solchen Implementierung ist der Fersenkorb 36 an der Außenseite des Fußbekleidungsgegenstands 10 angeordnet, während die Fersenkappe 38 zwischen der Außenschicht 14B und der Innenschicht 14A des Obermaterials 14 nicht sichtbar ist.
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Da sich die zweite Schicht 38B der relativ steiferen Fersenkappe 38 zu dem oberen Ausmaß 40 oberhalb des oberen Streifens 46 des Fersenkorbs 36 erstreckt, kann die Fersenkappe 38 ein Zusammendrücken des Obermaterials 14 und somit des Fersenkorbs 36 während des Eintretens des Fußes hemmen. Wie es in der 3 gezeigt ist, erstreckt sich das Obermaterial 14 über das obere Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 und bedeckt dieses. Insbesondere umfasst das Obermaterial 14 eine oberste Schicht 14C, die von der Innenschicht 14A zu der Außenschicht 14B über dem oberen Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 vorliegt. Anders ausgedrückt ist die oberste Schicht 14C an der Innenschicht 14A (wie z.B. durch eine Naht oder ein Haftmittel) und der Außenschicht 14B angebracht. Eine Außenoberfläche 50 der obersten Schicht 14C des Obermaterials 14 ist über dem oberen Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 angeordnet. Demgemäß ist die Außenoberfläche 50 die Oberfläche, die durch den Fuß 24 (oder durch eine Socke, die an dem Fuß 24 getragen wird) während des Eintretens des Fußes in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 kontaktiert wird. Die oberste Schicht 14C kann ein Material umfassen, das derart ausgewählt ist, dass die Außenoberfläche 50 einen Reibungskoeffizienten aufweist, der kleiner als ein vorgegebener Reibungskoeffizient oder damit identisch ist und der ein einfaches Gleiten des Fußes 24 in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 ermöglicht. Beispielsweise kann die oberste Schicht 14C Leder an der Außenoberfläche 50 umfassen, die über dem oberen Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 angeordnet ist. In einem Beispiel kann ein natürliches Leder, wie z.B. ein natürliches genarbtes Leder, oder ein synthetisches Leder bzw. Kunstleder verwendet werden. In einem weiteren Beispiel kann eine Beschichtung auf die oberste Schicht 14C aufgebracht werden und die Beschichtung kann die Außenoberfläche 50 bereitstellen, die den Reibungskoeffizienten aufweist, der kleiner als der vorgegebene Reibungskoeffizient oder damit identisch ist. Die Steifigkeit der vertikal-verlängerten Fersenkappe 38 kombiniert mit dem niedrigen Reibungskoeffizienten der Außenoberfläche 50 ermöglichen es der obersten Schicht 14C und der Fersenkappe 38, zusammen eine Funktion ähnlich wie ein integrierter Schuhlöffel in dem Fußbekleidungsgegenstand 10 auszuüben.
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Die 3 zeigt, dass das zentrale Segment 46A des oberen Streifens 46 einen Spalt 52 festlegt, der sich durch das zentrale Segment 46A erstreckt. Das Obermaterial 14 umfasst eine Lasche 54, die sich durch den Spalt 52 erstreckt. Die Lasche 54 ist ein integrierter Abschnitt der obersten Schicht 14C in der gezeigten Ausführungsform. In weiteren Ausführungsformen könnte die Lasche 54 ein Abschnitt einer weiteren Schicht des Obermaterials 14 sein oder könnte eine separate Komponente sein, die an der obersten Schicht 14C angebracht ist. Wie es gezeigt ist, ist die Lasche 54 an der Außenoberfläche 48 des Obermaterials 14 an der Rückseite 44 des Fersenabschnitts 19 des Obermaterials 14 in dem Fersenbereich 18 der Fußbekleidung 10, wie z.B. durch die Naht 57, an der Außenschicht 14B angebracht. Alternativ können, obwohl es durch ein Vernähen mit einem Kreuzstich („box stitch“) in der 4 gezeigt ist, andere Arten von Nähten oder andere Modi des Befestigens der Lasche 54 an dem Obermaterial 14 genutzt werden, wie z.B. durch die Verwendung einer Niete durch die Lasche 54 und die Außenschicht 14B, durch ein Haftmittel oder in sonstiger Weise. Alternativ könnte die Lasche 54 abhängig von den Materialien der Lasche 54 und der Außenschicht 14B an der Außenschicht 14B durch ein Wärmeverbinden oder in sonstiger Weise angebracht werden. Da die oberste Schicht 14C auch an der Innenschicht 14A angebracht ist, ist der Abschnitt des zentralen Segments 46A einwärts von dem Spalt 52 auf einen Raum 58 zwischen der Lasche 54 und der Außenschicht 14B beschränkt. Das Obermaterial 14 ist somit funktionell an dem zentralen Segment 46A des oberen Streifens 46 angebracht. Durch Anbringen des Obermaterials 14 an dem zentralen Segment 46A des oberen Streifens 46 mittels der Lasche 54 kann der Widerstand gegen ein Zusammendrücken während des Eintretens des Fußes, der durch die relativ steife Fersenkappe 38 bereitgestellt wird, auch eine Bewegung des oberen Streifens 46 in der Richtung der Basis 42 hemmen. Obwohl der Raum 58 in den Zeichnungen aus Gründen der Klarheit relativ groß gezeigt ist, kann die Lasche 54 durch den Spalt 52 gezogen werden und die Naht 57 kann sich sehr nahe an der Unterseite des zentralen Segments 46A befinden, so dass das Vermögen des zentralen Segments 46A zum Bewegen relativ zu dem Obermaterial 14 minimiert wird. Die 4 zeigt die Naht 57, die auf diese Weise direkt unter und entlang der Unterseite des zentralen Segments 46A angeordnet ist. Wie es am Besten in der 4 gezeigt ist, ist der Spalt 52 gekrümmt, so dass er der gekrümmten unteren Kante 60 des zentralen Segments 46A folgt, so dass die Naht 57 dem zentralen Segment 46A sehr genau folgen kann, wodurch der Raum 58 minimiert wird und die Bewegung des zentralen Segments 46A relativ zu dem Obermaterial 14 oder der Basis 42 gehemmt wird. In der gezeigten Ausführungsform ist die Lasche 54 an dem Obermaterial 14 durch einen Kreuzstich 57 unmittelbar unterhalb des Spalts 52 angebracht
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Die 4 zeigt die relativen Formen und Positionen des Fersenkorbs 36, der ersten Schicht 38A und der zweiten Schicht 38B der Fersenkappe 38. Die Außenoberfläche 50 der obersten Schicht 14C ist das höchste Ausmaß der Fußbekleidung 10 und stellt die Außenoberfläche 50 als die anfängliche Kontaktoberfläche für den eintretenden Fuß 24 (den Fuß 24, der in der 4 nicht gezeigt ist) dar. Das obere Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 und insbesondere das obere Ausmaß 40 der relativ steifen zweiten Schicht 38B der Fersenkappe 38 erstrecken sich über ein oberes Ausmaß 62 des Fersenkorbs 36, wenn die Fußbekleidung 10 auf einer horizontalen Bodenebene G ruht. Es ist folglich wahrscheinlich, dass ein Fuß 24, der von oben eintritt, eine abwärts gerichtete Kraft F auf die zweite Schicht 38B der Fersenkappe 38 durch die oberste Schicht 14C anstatt direkt auf den Fersenkorb 36 ausübt. Selbst wenn der Fuß 24 so positioniert werden würde, dass er anfänglich den Fersenkorb 36 kontaktiert, wird aufgrund der Anordnung der Naht 57 durch die Lasche 54 direkt unter der unteren Kante 60 des zentralen Segments 46A die abwärts gerichtete Kraft zu dem oberen Ausmaß 40 der zweiten Schicht 38B durch die oberste Schicht 14C übertragen, welche die Lasche 54 bildet, und die relativ steife Fersenkappe 38 wird die Bewegung des oberen Streifens 46 und des Obermaterials 14 in der Richtung der Basis 42 hemmen. Die vorgegebene Steifigkeit der Fersenkappe 38 und der Reibungskoeffizient der Außenoberfläche 50 der obersten Schicht 14C des Obermaterials 14, die über dem oberen Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 freiliegt, können es einem Fuß 24 ermöglichen, in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 ohne Verformung des Fersenkorbs 36 zu gleiten, wenn der Fuß eine vorgegebene Kraft F auf die Außenoberfläche 50 des Obermaterials 14 ausübt, die über dem oberen Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 freiliegt.
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Die 1, 2, 4 und 5 zeigen auch, dass sich die erste Schicht 38A von der Rückseite 44 der Fußbekleidung 10 entlang der lateralen Seite 28 und der medialen Seite 30 weiter nach vorne erstreckt. Insbesondere folgen eine laterale Kante 66 und eine mediale Kante 68 im Allgemeinen einer Mittellinie des lateralen Seitenarms 46B bzw. einer Mittellinie des medialen Seitenarms 46C des oberen Streifens 46 des Fersenkorbs 36, wobei eine Breite W1 der ersten Schicht 38A in der Querrichtung der Fußbekleidung 10 (z.B. der Richtung von der lateralen Seite 28 zu der medialen Seite 30) geschaffen wird. Im Gegensatz dazu ist die Breite W2 der zweiten Schicht 38B in der Querrichtung der Fußbekleidung 10 viel geringer als die Breite W1 der ersten Schicht 38A, so dass eine laterale Kante 70 und eine mediale Kante 72 der zweiten Schicht 38B im Allgemeinen entlang der Rückseite 44 der Fußbekleidung 10 weiter rückwärtig und weiter quer einwärts als die Kanten 66, 68 der ersten Schicht 38A angeordnet sind.
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Unter erneuter Bezugnahme auf die 3 weist das zentrale Segment 42A der Basis 42 eine hintere Vorwölbung 73 auf, die sich im Allgemeinen nach hinten zu einer Rippe 75 erstreckt, die eine Spitze bildet. Die Basis 42 umfasst auch eine aufwärts gerichtete Verlängerung 77 an dem zentralen Segment 42A. Das zentrale Segment 42A weist eine abgeschrägte Form mit einer konkaven oberen Abschrägung 79, die vorwärts und aufwärts von der Rippe 75 zu der aufwärts gerichteten Verlängerung 77 geneigt ist, und mit einer unteren Abschrägung 81 auf, die abwärts und vorwärts von der Rippe 75 zu einer Unterseite 83 der Basis 42 geneigt ist, an der die Basis 42 an der Sohlenstruktur 12 montiert und angebracht ist. Beispielsweise weist die Basis 22 einen sich einwärts erstreckenden Rand 85 auf, der auch in der 6 gezeigt ist und der sich kontinuierlich von dem medialen Basisarm 42C um das zentrale Segment 42A zu dem lateralen Basisarm 42B derart erstreckt, dass der Rand 85 im Allgemeinen eine U-Form aufweist. In solchen Ausführungsformen kann die Sohlenschicht 34 eine Aussparung aufweisen, in welcher der Rand 85 eingebettet ist. Der Fersenkorb 36 wird durch Anbringen des Rands 85 an die obere Oberfläche 88 der Sohlenschicht 34 durch Wärmeverbinden, durch ein Haftmittel oder in sonstiger Weise an der Sohlenschicht 34 angebracht. Die Basis 42 liegt unter dem oberen Streifen 46 vor und ist an dem Fußbekleidungsobermaterial 14 angebracht, wobei der mediale Basisarm 42C an der medialen Seite 30 der Außenschicht 14B angebracht ist (vgl. die 2), der laterale Basisarm 42B an einer lateralen Seite 28 der Außenschicht 14B angebracht ist (vgl. die 1) und das zentrale Segment 42A an der Rückseite 44 der Außenschicht 14B angebracht ist (vgl. die 3).
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Die 6 zeigt, dass der laterale Seitenarm 46B und der mediale Seitenarm 46C des oberen Streifens 46 des Fersenkorbs 36 einen Vorsprung 90 aufweisen (auch in den 1 und 2 gezeigt). Der Vorsprung 90 ragt vorwärts oberhalb eines absteigenden Abschnitts eines Entsprechenden des lateralen Seitenarms 46B und des medialen Seitenarms 46C vor und kann als erhöhter Vorsprung bezeichnet werden. Der erhöhte Vorsprung 90 erstreckt sich von einer oberen Oberfläche 95 des zentralen Segments 46A des oberen Streifens 46 teilweise den lateralen Seitenarm 46B und den medialen Seitenarm 46C hinab. Da sich die zweite Schicht 38B nicht lateral (z.B. quer) zu dem Vorsprung 90 erstreckt und die erste Schicht 38A an einer Mittellinie des oberen Streifens 46 endet, kann sich dann, wenn das Obermaterial 14 ein flexibles Material ist, der Abschnitt des Obermaterials 14, der oberhalb des Vorsprungs 90 angeordnet ist, während des Einsetzens des Fußes unter dem Fuß 24 verformen und der erhöhte Vorsprung 90 kann eine Stützstruktur für den Fuß 24 bereitstellen, gegen die er anliegen kann, wenn der Fuß 24 in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 eingesetzt wird. Aufgrund der relativ hohen zweiten Schicht 38B der Fersenkappe 38 und der darüberliegenden obersten Schicht 14C des Obermaterials 14 sollte der Fuß 24 den hinteren Teil des Vorsprungs 90 oder das zentrale Segment 46A des oberen Streifens 46 nicht kontaktieren. Sollte jedoch der Fuß 24 die Abschnitte des erhöhten Vorsprungs 90 oberhalb des lateralen Seitenarms 46B und des medialen Seitenarms 46C kontaktieren, kann der obere Streifen 46, einschließlich der Vorsprung 90, ein Material mit bestimmten Eigenschaften, wie z.B. einem relativ niedrigen Reibungskoeffizienten, umfassen, so dass der Fuß 24 dabei unterstützt wird, abwärts und vorwärts in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 zu gleiten. Beispielsweise kann der Fersenkorb 36 oder mindestens eine Beschichtung auf dem Fersenkorb 36 ein Polyether-Blockamid umfassen, wie es hier beschrieben ist, so dass sowohl die bloße Haut des Fußes 24 als auch jedwedes von verschiedenen Sockenmaterialien, die auf dem Fuß 24 getragen werden, leichter abwärts und vorwärts in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 gleiten können, wenn sie bzw. es gegen die reibungsarme oberste Schicht 14C und den reibungsarmen Vorsprung 90 gleitet.
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Die 7 ist eine laterale Seitenansicht des Fußbekleidungsgegenstands 10, wobei ein linker Fuß 24A in einer Durchsichtdarstellung auf der hinteren Vorwölbung 73 des Fersenkorbs 36 anliegt und der rechte Fuß 24 in einer Durchsichtdarstellung von dem Fußbekleidungsgegenstand zurückgezogen wird. Wie es am Besten in der 7 gezeigt ist, kann der Träger dessen gegenüberliegenden Fuß 24A (z.B. den linken Fuß, wie es gezeigt ist) auf der konkaven oberen Abschrägung 79 zum Halten der Fußbekleidung 10 an Ort und Stelle belassen, wenn der Fuß 24 durch Zurückziehen des Fußes 24 durch die Knöchelöffnung 35 aus dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 des Obermaterials 14 entfernt wird. Die Rippe 75 ist so ausgebildet, dass sie ausreichend weit vorragt, so dass ermöglicht wird, dass die Kante des gegenüberliegenden Fußes 24A oder die Zehen des gegenüberliegenden Fußes 24A auf der konkaven oberen Abschrägung 79 anliegen. Die Außenoberfläche 92 der konkaven oberen Abschrägung 79 kann eine größere Oberfläche in Kontakt mit dem haltenden Fuß 24A bereitstellen als es die Außenoberfläche einer planaren Abschrägung würde, da Abschnitte der Oberfläche des haltenden Fußes 24A auch im Allgemeinen abgerundet sind und sich gegebenenfalls besser an die abgeschrägte Außenoberfläche 92 der konkaven oberen Abschrägung 79 anpassen können.
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Wie es auch in der 7 gezeigt ist, weist die Sohlenschicht 34 eine hintere Oberfläche 94 auf, die abwärts und vorwärts von der unteren Abschrägung 81 bei der gleichen oder im Wesentlichen der gleichen Neigung wie die untere Abschrägung 81 geneigt ist. Die kontinuierliche Neigung der unteren Abschrägung 81 und der hinteren Oberfläche 94 bewegt das hinterste Ausmaß der Bodenkontaktoberfläche 96 der Sohlenschicht 34 (die so gezeigt ist, dass sie auf der Bodenebene G vorliegt) geringfügig vorwärts von dem zentralen Segment 42A und der hinteren Vorwölbung 73. Dies kann Kräfte unterstützen, die durch den haltenden Fuß 24A auf die konkave obere Abschrägung 79 ausgeübt werden, so dass ein Drehmoment um die hintere Kante 98 der Sohlenschicht 34 in Kontakt mit der Bodenebene G ausgeübt wird (z.B. ein Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn bezogen auf die Ansicht in der 7), das den Kräften entgegenwirkt, die der Fuß 24, der zurückgezogen wird, auf die Fußbekleidung 10 ausüben kann, wenn er aufwärts gegen das Obermaterial 14 vor der Knöchelöffnung 35 drückt, wenn der Fuß 24 zurückgezogen wird.
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Die 8 ist eine laterale Seitenansicht eines Fußbekleidungsgegenstands 110, der ein Obermaterial 114 und eine Sohlenstruktur 112 aufweist. Die Sohlenstruktur 112 kann wie die Sohlenstruktur 12 ausgebildet sein und aus jedweden der Materialien zusammengesetzt sein, die bezüglich der Sohlenstruktur 12 beschrieben worden sind. Der Fußbekleidungsgegenstand 110 weist ein Fersensystem 116 auf, das die Fersenkappe 38 mit der ersten und der zweiten Schicht 38A, 38B umfasst, wie sie bezüglich des Fußbekleidungsgegenstands 10 beschrieben worden sind. Das Fersensystem 116 umfasst den Fersenkorb 36 nicht. Das Obermaterial 114 des Fußbekleidungsgegenstands 110 weist viele der gleichen Merkmale wie das Obermaterial 14 auf und einige davon sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die Lasche 54 der obersten Schicht 14C ist einfach über die Fersenkappe 38 gefaltet und an der Rückseite 44 des Fersenabschnitts 19 angebracht, erstreckt sich jedoch nicht durch einen Fersenkorb, da das Fersensystem 116 keinen Fersenkorb aufweist. Das Obermaterial 114 ist über dem oberen Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 relativ dick. Beispielsweise ist das Obermaterial 114 an dem oberen Ausmaß 40 dicker als die erste Schicht 38A der Fersenkappe 38, und ist auch dicker als die zweite Schicht 38B, und kann dicker sein als die erste Schicht 38A und die zweite Schicht 38B zusammengenommen. Das Obermaterial 114 ist auch dicker als das Obermaterial 14 des Fußbekleidungsgegenstands 10 über dem oberen Ausmaß 40. Das Obermaterial 114 kann durch Anordnen eines zusammendrückbaren Elements 115, wie z.B. einer Schaumpolsterung, zwischen der obersten Schicht 14C und der Fersenkappe 38 dicker gemacht werden, wie es am Besten in der 9 gezeigt ist. Das Obermaterial 114 weist eine Außenoberfläche 150 auf, die über dem oberen Ausmaß 40 der Fersenkappe 38 freiliegt und sich einwärts in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum 26 erstreckt. Aufgrund des zusammendrückbaren Elements 115 ist die Fläche der Außenoberfläche 150, die über der Fersenkappe 38 freiliegt und die mit dem Fuß 24 beim Eintreten des Fußes in Kontakt kommen kann, größer als die Außenoberfläche 50 des Obermaterials 14 oberhalb des oberen Ausmaßes 40 in dem Fußbekleidungsgegenstand 10 von 3. Alternativ kann in einigen Ausführungsformen kein zusammendrückbares Element verwendet werden und die Außenschicht 14C allein bewirkt, dass eine Außenoberfläche des Obermaterials 114 oberhalb des oberen Ausmaßes 40 größer als dann, wenn nur die Innenschicht 14A und die Außenschicht 14B des Obermaterials 114 zusammen oberhalb des oberen Ausmaßes 40 angebracht wären.
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Die Außenoberfläche 150 der Außenschicht 14C weist einen Reibungskoeffizienten auf, der kleiner als ein vorgegebener Reibungskoeffizient oder damit identisch ist. Der relativ dicke Abschnitt des Obermaterials 114, der die Außenoberfläche 150 oberhalb des oberen Ausmaßes 40 der Fersenkappe 38 bildet, verteilt die Kraft, die durch die Unterseite des Fußes 24 ausgeübt wird, über eine größere Fläche als ein dünneres Obermaterial an dieser Stelle, wodurch der Kontakt des Fußes 24 mit dem Obermaterial 114 komfortabler wird. Der relativ niedrige Reibungskoeffizient unterstützt dabei, dem Zugeffekt der größeren Fläche der Außenoberfläche 150 in Kontakt mit dem Fuß 24 entgegenzuwirken, wodurch das Gleiten für den Fuß 24 einfacher wird. In einigen Ausführungsformen kann ein Fußbekleidungsgegenstand wie der Fußbekleidungsgegenstand 10 ausgebildet sein, kann jedoch das zusammendrückbare Element 115 umfassen, das in dem Fußbekleidungsgegenstand 110 von 9 gezeigt ist. Beispielsweise kann ein Fußbekleidungsgegenstand ein Fersensystem 16 umfassen, das sowohl die beschriebene Fersenkappe 38 als auch den Fersenkorb 36 umfasst, und kann auch das verdickte Obermaterial oberhalb der Fersenkappe 40 umfassen, das durch das zusammendrückbare Element 115 bereitgestellt ist, das die Kontaktfläche der Außenoberfläche 150 erweitert.
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Gegenstand 1: Fußbekleidungsgegenstand, umfassend: ein Obermaterial mit einem Fersenabschnitt; ein Fersensystem, umfassend: einen Fersenkorb, der an dem Obermaterial angebracht ist; und eine Fersenkappe, die sich entlang der Rückseite des Fersenabschnitts zu einem oberen Ausmaß der Fersenkappe oberhalb des Fersenkorbs erstreckt.
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Gegenstand 2: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 1, wobei die Fersenkappe relativ steifer ist als das Obermaterial.
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Gegenstand 3: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 2, wobei: die Fersenkappe eine erste Schicht und eine zweite Schicht umfasst; und die zweite Schicht relativ steifer ist als die erste Schicht.
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Gegenstand 4: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 3, wobei die zweite Schicht höher ist als die erste Schicht und das obere Ausmaß der Fersenkappe festlegt.
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Gegenstand 5: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 4, wobei die zweite Schicht dicker ist als die erste Schicht.
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Gegenstand 6: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 5, wobei die zweite Schicht mindestens doppelt so dick ist wie die erste Schicht.
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Gegenstand 7: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 3, wobei sich die erste Schicht von einer medialen Seite des Obermaterials zu der lateralen Seite des Obermaterials weiter um die Rückseite des Fersenabschnitts erstreckt als die zweite Schicht.
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Gegenstand 8: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 1, wobei die Fersenkappe einwärts von einer Außenschicht des Obermaterials angeordnet ist.
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Gegenstand 9: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 8, wobei die Fersenkappe zwischen der Außenschicht des Obermaterials und einer Innenschicht des Obermaterials angeordnet ist.
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Gegenstand 10: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 8, wobei der Fersenkorb außerhalb von einer Außenoberfläche der Außenschicht des Obermaterials angeordnet ist.
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Gegenstand 11: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 1, wobei die Fersenkappe ein thermoplastisches komprimiertes Pulver umfasst.
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Gegenstand 12: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 1, wobei der Fersenkorb ein thermoplastisches Poly(ether)-Blockcopolymer-Elastomer umfasst.
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Gegenstand 13: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 1, wobei sich das Obermaterial über das obere Ausmaß der Fersenkappe erstreckt und dieses bedeckt.
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Gegenstand 14: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 13, wobei eine Außenoberfläche des Obermaterials, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe angeordnet ist, einen Reibungskoeffizienten aufweist, der kleiner als ein vorgegebener Reibungskoeffizient oder mit diesem identisch ist.
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Gegenstand 15: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 14, wobei das Obermaterial Leder an der Außenoberfläche umfasst, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe angeordnet ist.
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Gegenstand 16: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 1, wobei: der Fersenkorb eine Basis und einen oberen Streifen umfasst, wobei sich die Basis von einer medialen Seite des Obermaterials zu einer lateralen Seite des Obermaterials um eine Rückseite des Fersenabschnitts erstreckt und sich der obere Streifen um die Rückseite des Fersenabschnitts oberhalb der Basis erstreckt und mit einem vorderen medialen Abschnitt der Basis und einem vorderen lateralen Abschnitt der Basis verbunden ist, wobei der obere Streifen von der Basis an der Rückseite des Fersenabschnitts beabstandet ist; und das Obermaterial funktionell an einem zentralen Segment des oberen Streifens angebracht ist.
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Gegenstand 17: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 16, wobei: das zentrale Segment des oberen Streifens einen Spalt festlegt; das Obermaterial eine Lasche umfasst, die sich durch den Spalt erstreckt; und die Lasche an einer Außenoberfläche des Obermaterials an der Rückseite des Fersenabschnitts des Obermaterials angebracht ist.
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Gegenstand 18: Fußbekleidungsgegenstand, umfassend: ein Obermaterial mit einem Fersenabschnitt und das einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum und eine Knöchelöffnung festlegt, die mit dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum in Verbindung steht; ein Fersensystem, umfassend: einen Fersenkorb, der eine Basis und einen bogenförmigen Streifen aufweist, wobei sich die Basis von einer medialen Seite des Obermaterials zu einer lateralen Seite des Obermaterials um eine Rückseite des Fersenabschnitts erstreckt, und sich der bogenförmige Streifen um die Rückseite des Fersenabschnitts oberhalb der Basis erstreckt und mit einem vorderen medialen Abschnitt der Basis und mit einem vorderen lateralen Abschnitt der Basis verbunden ist, wobei der bogenförmige Streifen von der Basis an der Rückseite des Fersenabschnitts beabstandet ist und der Fersenkorb die Rückseite des Fuß-aufnehmenden Hohlraums unterhalb der Knöchelöffnung umgibt; und eine Fersenkappe, die sich entlang der Rückseite des Fersenabschnitts zu einem oberen Ausmaß oberhalb des bogenförmigen Streifens erstreckt; wobei sich das Obermaterial über das obere Ausmaß der Fersenkappe erstreckt und eine Außenoberfläche aufweist, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt und sich von der Knöchelöffnung einwärts in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum erstreckt; und wobei die Fersenkappe mindestens eine vorgegebene Steifigkeit aufweist und die Außenoberfläche des Obermaterials, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt, einen Reibungskoeffizienten aufweist, der kleiner als ein vorgegebener Reibungskoeffizient oder damit identisch ist.
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Gegenstand 19: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 18, wobei es die vorgegebene Steifigkeit der Fersenkappe und der Reibungskoeffizient der Außenoberfläche des Obermaterials, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt, einem Fuß ermöglichen, in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum ohne Verformung des Fersenkorbs zu gleiten, wenn der Fuß eine vorgegebene Kraft auf die Außenoberfläche des Obermaterials ausübt, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt.
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Gegenstand 20: Fußbekleidungsgegenstand von Gegenstand 18, wobei: der Fersenkorb ein thermoplastisches Poly(ether)-Blockcopolymer-Elastomer umfasst; die Fersenkappe ein thermoplastisches komprimiertes Pulver umfasst; und das Obermaterial Leder an der Außenoberfläche umfasst, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt und sich von der Knöchelöffnung einwärts in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum erstreckt.
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Gegenstand 21: Fußbekleidungsgegenstand, umfassend: ein Obermaterial mit einem Fersenabschnitt und das einen Fuß-aufnehmenden Hohlraum und eine Knöchelöffnung festlegt, die mit dem Fuß-aufnehmenden Hohlraum in Verbindung steht; ein Fersensystem, umfassend: eine Fersenkappe, die sich entlang des Fersenabschnitts zu einem oberen Ausmaß erstreckt; wobei das Obermaterial über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe verdickt ist und eine Außenoberfläche aufweist, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt und sich von der Knöchelöffnung einwärts in den Fuß-aufnehmenden Hohlraum erstreckt; und wobei die Fersenkappe mindestens eine vorgegebene Steifigkeit aufweist und die Außenoberfläche des Obermaterials, die über dem oberen Ausmaß der Fersenkappe freiliegt, einen Reibungskoeffizienten aufweist, der kleiner als ein vorgegebener Reibungskoeffizient oder damit identisch ist.
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Zum Unterstützen und Verdeutlichen der Beschreibung von verschiedenen Ausführungsformen werden hier verschiedene Begriffe festgelegt. Falls nichts anderes angegeben ist, gelten die folgenden Definitionen in der gesamten Beschreibung (einschließlich die Ansprüche). Zusätzlich sind alle Dokumente, auf die verwiesen wird, in ihrer Gesamtheit hierin einbezogen.
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Ein „Fußbekleidungsgegenstand“, ein „Fußbekleidungsherstellungsgegenstand“ und eine „Fußbekleidung“ können sowohl als Gegenstand als auch als Verfahren aufgefasst werden. Zusammengesetzte, tragebereite Fußbekleidungsgegenstände (z.B. Schuhe, Sandalen, Stiefel, usw.) sowie einzelne Komponenten von Fußbekleidungsgegenständen (wie z.B. eine Mittelsohle, eine Laufsohle, eine Obermaterialkomponente, usw.) vor dem Endzusammensetzen zu tragebereiten Fußbekleidungsgegenständen werden hier entweder im Singular oder im Plural als „Fußbekleidungsgegenstand oder -gegenstände“ betrachtet und hier alternativ so bezeichnet.
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„Ein(e(s))“, „einer“, „der, die, das“, „mindestens eine(r) bzw. eines“ und „ein oder mehrere“ werden hier austauschbar verwendet, um anzugeben, dass mindestens einer der Gegenstände vorliegt. Eine Mehrzahl von solchen Gegenständen kann vorliegen, falls sich aus dem Zusammenhang nicht klar etwas anderes ergibt. Alle Zahlenwerte von Parametern (z.B. von Mengen oder Bedingungen) in dieser Beschreibung sollen, falls nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist oder sich klar aus dem Zusammenhang, einschließlich den beigefügten Patentansprüchen, ergibt, so verstanden werden, dass sie in allen Fällen durch den Begriff „etwa“ modifiziert sind, und zwar unabhängig davon, ob „etwa“ vor dem Zahlenwert tatsächlich erscheint oder nicht. „Etwa“ gibt an, dass der angegebene Zahlenwert eine geringe Ungenauigkeit zulässt (mit einer gewissen Genauigkeit des Werts; ungefähr oder vernünftig nahe an dem Wert; nahezu). Wenn die Ungenauigkeit, die durch „etwa“ bereitgestellt wird, ansonsten in dem Fachgebiet nicht mit dieser gewöhnlichen Bedeutung verstanden wird, dann gibt „etwa“, wie es hier verwendet wird, mindestens Variationen an, die sich aus üblichen Verfahren des Messens und Verwendens solcher Parameter ergeben. Gemäß der Verwendung in der Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen wird ein Wert als „etwa“ gleich einem angegebenen Wert erachtet, wenn er weder mehr als 5 Prozent größer, noch mehr als 5 Prozent kleiner als der angegebene Wert ist. Darüber hinaus ist eine Offenbarung eines Bereichs so zu verstehen, dass sie spezifisch alle Werte und ferner weiter aufgeteilte Bereiche innerhalb des Bereichs offenbart.
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Die Begriffe „umfassen“, „einschließen bzw. enthalten“ und „aufweisen“ sind einschließlich aufzufassen und legen daher das Vorliegen von angegebenen Merkmalen, Schritten, Vorgängen, Elementen oder Komponenten fest, schließen jedoch das Vorliegen oder das Hinzufügen von einem bzw. einer oder mehreren weiteren Merkmal(en), Schritt(en), Vorgang bzw. Vorgängen, Element(en) oder Komponente(n) nicht aus. Die Reihenfolge von Schritten, Verfahren und Vorgängen kann gegebenenfalls verändert werden und zusätzliche oder alternative Schritte können eingesetzt werden. Gemäß der Verwendung in dieser Beschreibung umfasst der Begriff „oder“ jedwede Kombinationen der entsprechenden angegebenen Gegenstände. Der Ausdruck „jedwede(r)“ soll so verstanden werden, dass er jedwede mögliche Kombination der angegebenen Gegenstände umfasst, einschließlich „einen“ der angegebenen Gegenstände. Der Ausdruck „jedwede(r)“ soll so verstanden werden, dass er jedwede mögliche Kombination von rückbezogenen Ansprüchen der beigefügten Ansprüche umfasst, einschließlich „einen“ der rückbezogenen Ansprüche.
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Aus Einheitlichkeits- und Zweckmäßigkeitsgründen können richtungsbezogene Adjektive in dieser detaillierten Beschreibung entsprechend den gezeigten Ausführungsformen verwendet werden. Ein Fachmann wird erkennen, dass Begriffe wie z.B. „oberhalb“, „unterhalb“, „aufwärts“, „abwärts“, „oben“, „unten“, usw., beschreibend bezogen auf die Figuren verwendet werden können, ohne Beschränkungen des Umfangs der Erfindung, wie er durch die Ansprüche festgelegt ist, darzustellen.
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Der Begriff „längs“ bezieht sich auf eine Richtung, die eine Länge einer Komponente erweitert. Beispielsweise erstreckt sich die Längsrichtung eines Schuhs zwischen einem Vorderfußbereich und einem Fersenbereich des Schuhs. Der Begriff „vordere“ bzw. „vorwärts“ oder „anterior“ wird für einen Verweis auf die allgemeine Richtung von einem Fersenbereich zu einem Vorderfußbereich verwendet, und der Begriff „hintere“ bzw. „rückwärts“ oder „posterior“ wird für einen Verweis auf die entgegengesetzte Richtung verwendet, d.h., die Richtung von dem Vorderfußbereich zu dem Fersenbereich. In manchen Fällen kann eine Komponente mit einer Längsachse sowie einer vorderen und hinteren Längsrichtung entlang der Achse bezeichnet werden. Die Längsrichtung oder -achse kann auch als Anterior-posterior-Richtung oder -achse bezeichnet werden.
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Der Begriff „quer“ bezieht sich auf eine Richtung, die sich in der Breite einer Komponente erstreckt. Beispielsweise erstreckt sich eine Querrichtung eines Schuhs zwischen einer lateralen Seite und einer medialen Seite des Schuhs. Die Querrichtung oder -achse kann auch als eine laterale Richtung oder Achse oder eine mediolaterale Richtung oder Achse bezeichnet werden.
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Der Begriff „vertikal“ bezieht sich auf eine Richtung im Allgemeinen senkrecht sowohl zur lateralen Richtung als auch zur Längsrichtung. Beispielsweise kann sich in Fällen, bei denen eine Sohle flach auf einer Bodenoberfläche angeordnet ist, die vertikale Richtung von der Bodenoberfläche aufwärts erstrecken. Es ist ersichtlich, dass jedes dieser Richtungsadjektive auf einzelne Komponenten einer Sohle angewandt werden kann. Der Begriff „aufwärts“ oder „nach oben“ bezieht sich auf die vertikale Richtung, die zu einer Oberseite der Komponente zeigt, die einen Rist, einen Schnürbereich und/oder eine Öffnung eines Obermaterials umfassen kann. Der Begriff „abwärts“ oder „nach unten“ bezieht sich auf die vertikale Richtung, die der Aufwärtsrichtung entgegengesetzt ist, zu der Unterseite einer Komponente und kann im Allgemeinen zu der Unterseite einer Sohlenstruktur eines Fußbekleidungsgegenstands gerichtet sein.
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Das „Innere“ eines Fußbekleidungsgegenstands, wie z.B. eines Schuhs, bezieht sich auf Abschnitte des Raums, der vom Fuß eines Trägers eingenommen wird, wenn der Schuh getragen wird. Die „Innenseite“ einer Komponente bezieht sich auf die Seite oder Oberfläche der Komponente, die auf das Innere der Komponente oder des Fußbekleidungsgegenstands in einem zusammengefügten Fußbekleidungsgegenstand gerichtet ist (oder sein wird). Die „Außenseite“ oder das „Äußere“ einer Komponente bezieht sich auf die Seite oder Oberfläche der Komponente, die von dem Inneren des Schuhs in einem zusammengefügten Schuh weggerichtet ist (oder sein wird). In manchen Fällen können weitere Komponenten zwischen der Innenseite einer Komponente und dem Inneren in dem zusammengefügten Fußbekleidungsgegenstand vorliegen. Entsprechend können weitere Komponenten zwischen einer Außenseite einer Komponente und dem Raum außerhalb des zusammengefügten Fußbekleidungsgegenstands vorliegen. Ferner beziehen sich die Begriffe „einwärts“ und „nach innen“ auf die Richtung zu dem Inneren der Komponente oder dem Fußbekleidungsgegenstand, wie z.B. einem Schuh, und die Begriffe „auswärts“ und „nach außen“ beziehen sich auf die Richtung zu dem Äußeren der Komponente oder des Fußbekleidungsgegenstands, wie z.B. des Schuhs. Darüber hinaus bezieht sich der Begriff „proximal“ auf eine Richtung, die näher an einer Mitte einer Fußbekleidungskomponente liegt, oder die näher an einem Fuß liegt, wenn der Fuß in den Fußbekleidungsgegenstand eingeführt ist, wenn er von einem Nutzer getragen wird. Entsprechend bezieht sich der Begriff „distal“ auf eine Relativposition, die weiter von einer Mitte der Fußbekleidungskomponente entfernt ist oder weiter von einem Fuß entfernt ist, wenn der Fuß in den Fußbekleidungsgegenstand eingeführt ist, wenn er von einem Nutzer getragen wird. Folglich können die Begriffe proximal und distal so verstanden werden, dass sie im Allgemeinen Begriffe mit entgegengesetzter Bedeutung zum Beschreiben von räumlichen Relativpositionen sind.
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Während verschiedene Ausführungsformen beschrieben worden sind, soll die Beschreibung beispielhaft und nicht beschränkend sein, und für einen Fachmann ist ersichtlich, dass viele weitere Ausführungsformen und Implementierungen möglich sind, die innerhalb des Umfangs der Ausführungsformen liegen. Jedwedes Merkmal von jedweder Ausführungsform kann in einer Kombination mit jedwedem anderen Merkmal oder Element oder als Ersatz für jedwedes andere Merkmal oder Element in jedweder anderen Ausführungsform verwendet werden, falls keine spezielle Beschränkung vorliegt. Demgemäß sollen die Ausführungsformen nicht beschränkt sein, ausgenommen im Hinblick auf die beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente. Ferner können innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche verschiedene Modifizierungen und Änderungen durchgeführt werden.
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Während verschiedene Modi zur Ausführung der vielen Aspekte der vorliegenden Lehren detailliert beschrieben worden sind, werden diejenigen, die mit dem Fachgebiet vertraut sind, zu dem diese Lehren gehören, verschiedene alternative Aspekte zur Ausführung der vorliegenden Lehren erkennen, die innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche liegen. Alle Gegenstände, die in der vorstehenden Beschreibung enthalten sind oder in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind, sollen als veranschaulichend und beispielhaft für den gesamten Bereich von alternativen Ausführungsformen betrachtet werden, die ein Fachmann als impliziert durch die, strukturell und/oder funktionell äquivalent zu oder ansonsten offensichtlich auf der Basis des einbezogenen Inhalts betrachten würde, und nicht so, dass sie lediglich auf diejenigen Ausführungsformen beschränkt sind, die explizit gezeigt und/oder beschrieben sind.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- US 62/785780 [0001]
- US 6082025 [0018]
- US 5713141 [0018]
- US 5952065 [0018]
- US 6127026 [0018]
- US 4183156 [0018]
- US 4219945 [0018]
- US 4936029 [0018]
- US 5042176 [0018]
- US 6013340 [0018]
- US 6203868 [0018]
- US 6321465 [0018]