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DE202009003149U1 - Toilettenspülanordnung und Toilette - Google Patents

Toilettenspülanordnung und Toilette Download PDF

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DE202009003149U1
DE202009003149U1 DE200920003149 DE202009003149U DE202009003149U1 DE 202009003149 U1 DE202009003149 U1 DE 202009003149U1 DE 200920003149 DE200920003149 DE 200920003149 DE 202009003149 U DE202009003149 U DE 202009003149U DE 202009003149 U1 DE202009003149 U1 DE 202009003149U1
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toilet flushing
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    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/13Parts or details of bowls; Special adaptations of pipe joints or couplings for use with bowls, e.g. provisions in bowl construction preventing backflow of waste-water from the bowl in the flushing pipe or cistern, provisions for a secondary flushing, for noise-reducing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D2201/00Details and methods of use for water closets and urinals not otherwise provided for
    • E03D2201/40Devices for distribution of flush water inside the bowl

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Abstract

Toilettenspülanordnung für eine Toilettenschüssel (2), wobei die Toilettenspülanordnung mit einem Spülwasservorrat (8) über eine Rohrleitung (7) verbindbar ist und in der Toilettenspülanordnung ein Spülwasserkanal (12) angeordnet ist, welcher wenigstens eine Spülöffnung (18, 33) zum Einspritzen von Spülwasser in das Innere (19) der Toilettenschüssel (2) aufweist, wobei zum Anschluss der Rohrleitung (7) ein Rohrleitungsanschlussstutzen (22) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rohrleitungsanschlussstutzen (22) und dem Spülwasserkanal (12) ein Vakuumbrecher (6) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Toilettenspülanordnung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 1 und eine Toilette.
  • Toiletten mit Wasserspülung sind im Stand der Technik in vielfältiger Form bekannt. Beispielsweise geht aus der DE 10 2007 016 819 A1 eine Mobiltoilette hervor, die eine Toilettenschüssel aufweist, die in einem oberen Randbereich einen Spülwasserkanal umfasst, der von einer Rohrleitung mit Spülwasser gespeist wird. Die Rohrleitung ist mit einem Vakuumbrecher gekoppelt, der zur Verhinderung eines Übertritts von Wasser aus der Toilettenschüssel in die Rohrleitung dient.
  • Trotz einer grundsätzlich zufrieden stellenden Funktionsweise der aus dem Stand der Technik bekannten Anordnung ist jedoch als nachteilig an dieser Anordnung anzusehen, dass der Zusammenbau der Vorrichtung aufgrund der Komplexität, Baugröße und hohen Anzahl der Bauteile einen erhöhten Montageaufwand mit sich bringt. Darüber hinaus muss eine zusätzliche Einheit bereit gestellt werden, um den Vakuumbrecher in der geforderten Position zu halten.
  • Der Erfindung liegt ausgehend von dem Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Toilettenspülanordnung und eine Toilette aufzuzeigen, die sich leichter montieren lassen, die weniger Einzelteile aufweisen und die weniger Bauraum beanspruchen.
  • Der erste Teil der Aufgabe wird durch eine Toilettenspülanordnung mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.
  • Die Toilettenspülanordnung ist für eine Toilettenschüssel vorgesehen und mit einem Spülwasservorrat über eine Flüssigkeit führende, hier als Rohrleitung verallgemeinerte Leitung verbindbar.
  • Unter dem hier Verwendung findenden Begriff Rohrleitung ist im Sinne der Anmeldung demnach auch jede andere zur Führung von Flüssigkeit geeignete Leitung zu verstehen, wie bspw. auch eine Schlauchleitung, die als starre oder flexible Leitungen ausgebildet sein können.
  • In der Toilettenspülanordnung ist ein Spülwasserkanal angeordnet, welcher wenigstens eine Spülöffnung zum Einspritzen von Spülwasser in das Innere der Toilettenschüssel aufweist. Zum Anschluss der Rohrleitung ist ein Rohrleitungsanschlussstutzen vorgesehen. Erfindungsgemäß ist zwischen dem Rohrleitungsanschlussstutzen und dem Spülwasserkanal ein Vakuumbrecher angeordnet.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung hat den besonderen Vorteil, dass der Vakuumbrecher in den Spülwasserkanal integriert ist. Dies führt dazu, dass aufgrund einer geringen Zahl von Bauteilen der Montageaufwand geringer ist. Die integrierte Bauweise bringt es weiterhin mit sich, dass die Einbauhöhe reduziert ist, so dass weniger Bauraum vorgesehen werden muss.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Toilettenspülanordnung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 20.
  • Gemäß einer solchen Ausführungsform ist mit dem Ventil des Vakuumbrechers eine Belüftungsöffnung des Spülwasserkanals verschließbar. Durch die Belüftungsöffnung ist in vorteilhafter Weise sichergestellt, dass der Spülwasserkanal nach jedem Spülvorgang vollständig entleert wird. Dies stellt insbesondere im Winterbetrieb einen wesentlichen Vorteil da, wenn ein Gefrieren von Flüssigkeitsrückständen im Spülwasserkanal in den unbeheizten Fahrzeugen verhindert wird und somit die Frostsicherheit des Gesamtsystems gewährleistet ist. Während des Spülvorgangs jedoch sollte die Belüftungsöffnung geschlossen sein, damit das Spülwasser nicht aus der Rohrleitung durch die Belüftungsöffnung austritt, sondern ausschließlich durch die Spülöffnungen.
  • Der Belüftungsöffnung kann weiterhin ein Sicherheitsablauf zugeordnet sein. Sollte sich einmal zuviel Wasser im Spülwasserkanal ansammeln und die Belüftungsöffnung geöffnet sein, so wird Wasser durch die Belüftungsöffnung austreten. Der Sicherheitsablauf stellt in diesem Falle sicher, dass das Wasser in die Toilettenschüssel abfließen kann.
  • Vorteilhafterweise ist mit dem Ventil des Vakuumbrechers die Rohrleitung verschließbar. Dies ermöglicht die Trennung eines Trinkwasserbereichs in der Rohrleitung von einem Brauchwasserbereich im Spülwasserkanal und in der Toilettenschüssel. Brauchwasser kann somit nicht aus dem Spülwasserkanal in die Rohrleitung fließen und das dortige Spülwasser kontaminieren.
  • Das Ventil des Vakuumbrechers kann ein Ventilgehäuse aufweisen, in dem eine Lüftungsöffnung vorgesehen ist, die mit einem Verschlusselement verschlossen ist. Auf diese Weise kann die Rohrleitung entleert werden, auch wenn das Ventil des Vakuumbrechers die Rohrleitung verschließt. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Toilette für eine längere Zeit stillgelegt werden soll. Um Frostsicherheit zu gewährleisten, müssen alle Leitungen entleert werden. Mit der vorliegenden Ausführungsform ist dies sehr einfach möglich.
  • Eine alternative Ausführungsform sieht vor, dass die Rohrleitung in jeder Stellung des Ventils des Vakuumbrechers in fluidleitender Verbindung mit dem Spülwasserkanal steht. Auf diese Weise kann jederzeit Flüssigkeit oder Luft aus dem Spülwasserkanal in die Rohrleitung strömen oder in diese gesogen werden. Mithin wird ein Entleeren der Rohrleitung ermöglicht, auch wenn keine weitere Lüftungsöffnung im Ventilgehäuse vorgesehen ist.
  • Zweckmäßigerweise weist das Ventil des Vakuumbrechers einen stößelförmigen Ventilkörper auf, der in den Spülwasserkanal ragt. Durch den stößelförmigen Ventilkörper ist sichergestellt, dass sich der Ventilkörper im Ventilgehäuse einwandfrei in axialer Richtung des Ventilkörpers bewegen kann und sich nicht verkantet.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Ventilkörper eine Dichtung auf. Durch die Dichtung wird die Belüftungsöffnung im Spülwasserkanal und/oder die Rohrleitung verschlossen. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Dichtung einen ringförmigen Dichtkörper umfasst. Ein solcher Dichtkörper kann für den Fall, dass zwei Öffnungen zu verschließen sind, zwei Dichtflächen aufweisen, die auf gegenüberliegenden Seiten des Dichtkörpers angeordnet sind.
  • Der Dichtkörper kann einen Elastomer, vorzugsweise Gummi, enthalten. Gummi ist ein besonders kostengünstiges, weithin verfügbares und in Dichtungen erprobtes Material.
  • Die Toilettenspülanordnung weist vorteilhafterweise einen Keramikhalter und einen Spülring auf, zwischen denen der Spülwasserkanal ausgebildet ist. Durch den zweiteiligen Aufbau ist es nicht erforderlich, den Spülwasserkanal in einem Bauteil vorzusehen, so dass die Herstellung erheblich einfacher ist. Ferner können die beiden Bauteile spezifisch ausgebildet werden, um weitere Funktionen zu erfüllen. Der Keramikhalter kann beispielsweise dazu vorgesehen sein, eine Klobrille zu tragen, auf der ein Benutzer sitzen kann.
  • Der Spülring ist vorzugsweise mit dem Keramikhalter stoffschlüssig und/oder formschlüssig verbunden. Es muss sichergestellt sein, dass die Verbindung von Keramikhalter und Spülring wasserdicht ist und dies über die gesamte Lebensdauer der Toilettenspülanordnung hinweg bleibt. Für den Fall, dass die Teile aus Kunststoff gefertigt sind, kann der Keramikhalter mit dem Spülring verklebt oder vorzugsweise mit einem Ultraschall- oder Laserschweißverfahren verschweißt sein. Bei einer formschlüssigen Verbindung kann an einem der zu verbindenden Teile eine Dichtlippe vorgesehen sein. Alternativ bietet es sich an, einen separaten Dichtkörper zwischen den Teilen anzuordnen.
  • Zweckmäßigerweise sind der Spülring und das Ventilgehäuse des Vakuumbrechers einstückig ausgebildet. Auf diese Weise können beide Teile in einem Arbeitsgang gefertigt werden.
  • Das Ventilgehäuse kann weiterhin einen Rohrleitungsanschlussstutzen aufweisen. Auf diesen Anschlussstutzen ist eine Rohrleitung, beispielsweise in Form eines flexiblen Schlauchs, aufschiebbar.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die wenigstens eine Spülöffnung des Spülwasserkanals im Spülring ausgebildet ist. Die Spülöffnung kann besonders einfach durch eine Bohrung eingebracht werden. Durch die Anordnung des Spülrings auf der Unterseite des Keramikhalters ist sichergestellt, dass sich das Spülwasser durch die Spülöffnung in das Innere der Toilettenschüssel ergießt.
  • Der Keramikhalter und/oder der Spülring kann ein Kunststoffspritzteil sein. Kunststoffspritzteile können in Massenproduktionsprozessen besonders rationell mit Extrusionsverfahren hergestellt werden.
  • Die Belüftungsöffnung ist vorteilhafterweise im Keramikhalter vorgesehen. Der Keramikhalter schließt den Spülwasserkanal in vertikaler Richtung nach oben ab. Somit kann die Belüftungsöffnung am höchsten Punkt des Spülwasserkanals angeordnet werden.
  • Weiterhin wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Keramikhalter Versteifungsstege aufweist. Die Versteifungsstege ermöglichen es, Material einzusparen, ohne die Stabilität und Festigkeit des Keramikhalters zu vermindern.
  • Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass mehrere Spülöffnungen vorgesehen sind und diese Spülöffnungen mit zunehmendem Abstand von dem Vakuumbrecher größer ausgebildet sind. Die Spülöffnungen, die sich nahe dem Vakuumbrecher befinden, können ein rundes Loch aufweisen, während die weiter entfernten Spülöffnungen vorzugsweise als Langlöcher ausgeführt sind. Durch diese differenzierte Ausbildung der Spülöffnungen wird sichergestellt, dass sich das Spülwasser aus allen Spülöffnungen in einer in etwa gleichen Menge in die Toilettenschüssel ergießt wodurch die Benetzung der Keramik mit Spülflüssigkeit wesentlich verbessert wird. Es ergibt sich insgesamt eine verbesserte Spülleistung trotz gleich bleibender Durchflussmenge, dass heißt gleich bleibender Pumpenleistung.
  • Die wenigstens eine Spülöffnung des Spülwasserkanals weist in einem Mündungsbereich einen konisch verjüngten Abschnitt auf, an den sich ein konisch erweiterter Abschnitt anschließt. Mithin wird eine Düse geschaffen, durch die sich das Spülwasser mit einer besonders hohen Geschwindigkeit in die Toilettenschüssel ergießt und die dazu beiträgt, dass die Toilettenschüssel nach dem Toilettengang durch das sich in sie ergießende Spülwasser weitgehend gereinigt wird.
  • Die Toilettenspülanordnung ist insbesondere für Mobiltoiletten vorgesehen. Sie kann im Rahmen einer Erstausstattung als Teil der Mobiltoilette ausgeliefert werden. Die Toilettenspülanordnung kann auch als Ersatzteil oder Nachrüstteil angeboten werden, das auf eine standardisierte Toilettenschüssel aufgesetzt und mit dieser form- und/oder stoffschlüssig verbunden werden kann.
  • Der zweite Teil der Aufgabe wird durch eine Toilette gemäß Anspruch 21 gelöst.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine erfindungsgemäße Toilettenspülanordnung;
  • 2 einen Ausschnitt A aus 1;
  • 3 einen Keramikhalter und einen Spülring in einer perspektivischen Ansicht von unten;
  • 4 den Keramikhalter in einer Ansicht von oben;
  • 5 den Keramikhalter und den Spülring sowie den Ventilkörper in einer Explosionsdarstellung;
  • 6 den Keramikhalter in einer perspektivischen Ansicht von oben;
  • 7 und 8 den Vakuumbrecher in perspektivischen Ansichten von oben und von unten; und
  • 9 eine Querschnittsdarstellung einer Spülöffnung.
  • In der 1 ist eine erfindungsgemäße Toilettenspülanordnung 1 für eine Toilette dargestellt. Die Toilettenspülanordnung 1 ist auf eine Toilettenschüssel 2 aufgesetzt. Am in vertikaler Richtung oberen Rand 3 umfasst die Toilettenspülanordnung 1 einen Keramikhalter 4, an dem ein Spülring 5 befestigt ist. Auf der in der Bildebene rechten Seite ist ein Vakuumbrecher 6 vorgesehen, an den eine Rohrleitung 7 angeschlossen ist, die zu einem Spülwasservorrat 8 führt. Der Vakuumbrecher 6 weist ein Ventil 9 mit einem Ventilgehäuse 10 auf, wobei der Ventilkörper 11 in einen Spülwasserkanal 12 in der Wandung 24 der Toilettenspülanordnung 1 ragt und stößelförmig ausgebildet ist, so dass er in dem Ventilgehäuse 10 axial verschiebbar ist, ohne verkanten zu können.
  • Der Vakuumbrecher 6 ist im Detail in 2 dargestellt. Man erkennt, dass der Ventilkörper 11 einen rotationssymmetrischen Kern 27 und vier seitliche Flügel 28 aufweist und am oberen Ende 13 von einer Dichtung 14 umgeben ist. Die Dichtung 14 weist einen Dichtkörper 15 auf, der ringförmig ausgebildet ist und aus Gummi besteht. Der Durchmesser DVK des Ventilkörpers 11 ist kleiner als der Durchmesser DVG des Ventilgehäuses 10. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Dichtkörper 15 sowohl eine Belüftungsöffnung 16 im Keramikhalter 4 als auch eine Mündungsöffnung 17 des Ventilgehäuses 10 verschließen kann. Die Belüftungsöffnung 16 weist einen den Ventilkörper 11 zentrierenden Absatz 29 auf.
  • Während eines Spülvorgangs wird Spülwasser aus dem Spülwasservorrat 8 durch die Rohrleitung 7 in das Ventilgehäuse 10 des Vakuumbrechers 6 gedrückt. Das Spülwasser hebt den Ventilkörper 11 an, so dass das Spülwasser in den Spülwasserkanal 12 einströmen kann. Dort verteilt es sich und fließt dann durch die Spülöffnungen 18 im Spülring 5 in das Innere 19 der Toilettenschüssel 2. Wenn der Druck des Wassers in der Rohrleitung 7 nachlässt oder ein Unterdruck in der Rohrleitung 7 entsteht, senkt sich der Ventilkörper 11 ab, bis er die Rohrleitung 7 verschließt. Auf diese Weise wird die Belüftungsöffnung 16 im Keramikhalter 4 geöffnet, so dass aufgrund der durch die Belüftungsöffnung 16 einströmenden Luft das Spülwasser aus dem Spülwasserkanal 12 vollständig abfließen kann. Sollte es zu einem steigenden Wasserspiegel im Innern 19 der Toilettenschüssel 2 kommen, kann das Wasser durch die Spülöffnungen 18 in den Spülwasserkanal 12 eintreten, aber aufgrund des die Rohrleitung 7 verschließenden Ventilkörpers 11 nicht in die Rohrleitung 7 eindringen. Vielmehr wird das Wasser durch die Belüftungsöffnung 16 im Keramikhalter 4 nach außen gedrückt und fließt über einen Sicherheitsabfluss 20 (vgl. auch 57) in die Toilettenschüssel 2 zurück.
  • Das Ventilgehäuse 10 weist an seinem unteren Ende 21 einen Rohrleitungsanschlussstutzen 22 auf. Auf diesen Rohrleitungsanschlussstutzen 22 ist die Rohrleitung 7 in Form eines Schlauches aufschiebbar (vgl. 1). Innenseitig weist das Ventilgehäuse 10 einen Absatz 23 auf, um zu verhindern, dass der Ventilkörper 11 bei Unterdruck in die Rohrleitung 7 gesogen wird.
  • Des Weiteren ist im Ventilgehäuse 10 des Ventils 9 eine Lüftungsöffnung 25 vorgesehen, die mit einem Verschlusselement 26 verschlossen ist. Über die Lüftungsöffnung kann die Rohleitung 7 und der stromaufwärts angeordnete Teilbereich der Rohleitung belüftet und somit Flüssigkeitsrückstände vollständig entleert werden.
  • 3 zeigt, dass der Keramikhalter 4 und der Spülring 5 im Wesentlichen kreisringförmig ausgebildet sind. Der Spülring 5 ist in den Keramikhalter 4 eingeschoben und beide Elemente 4, 5 sind per Ultraschall miteinander verschweißt. Der Keramikhalter 4 weist Versteifungsstege 31 auf, die sich in radialer Richtung in gleichmäßigen Abständen auf dem Umfang verteilt erstrecken. Der Spülring 5 weist auf seiner Unterseite 32 ferner über den gesamten Umfang verteilte Spülöffnungen 18, 33 auf. Um zu gewährleisten, dass sich das Spülwasser gleichmäßig aus allen Spülöffnungen 18, 33 ergießt, sind die Spülöffnungen 18, 33 im Vergleich zur Querschnittsfläche des Spülwasserkanals 12 (2) klein. Die Spülöffnungen 18, 33 sind zudem mit zunehmendem Abstand vom Vakuumbrecher 6 größer ausgebildet. Die Spülöffnungen 18 in der Nähe des Vakuumbrechers 6 sind als einfache Rundlöcher ausgeführt, während die Spülöffnungen 33, die dem Vakuumbrecher 6 gegenüber liegen, Langlöcher sind. Ferner ist unmittelbar angrenzend an den Vakuumbrecher 6 keine Spülöffnung 18 im Spülring 5 vorgesehen. Diese Merkmale gewährleisten, dass sich das Spülwasser zunächst im Spülwasserkanal 12 verteilt, ehe es durch die Spülöffnungen 18, 33 austritt.
  • In der Draufsicht der 4 sind acht auf einem Teilkreis versetzt angeordnete Befestigungsbohrungen 40 im Keramikhalter 4 erkennbar.
  • Bei der Montage wird, wie man anhand der 5 und 6 sehen kann, zunächst ein Spülring 5 bereitgestellt, an dem ein Vakuumbrecher 6 als einstückiger Bestandteil ausgebildet ist, in den der Ventilkörper 11 eingeführt wird. Anschließend wird der Keramikhalter 4 von oben aufgesteckt, und der Spülring 5 und der Keramikhalter 4 werden miteinander mit einem Kunststoffschweißverfahren verschweißt.
  • Der Sicherheitsablauf 20 ist im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet und weist eine Überleitung 50 auf der Innenseite 51 auf (vgl. 5-7). Dies gewährleistet, dass eventuell durch die Belüftungsöffnung 16 austretendes Wasser sicher in Richtung der Toilettenschüssel 2 abgeleitet wird (vgl. 1).
  • In der 8 ist erkennbar, dass zwischen dem Gehäuse 10 des Vakuumbrechers 6 und dem Spülring 5 ein Steg 80 vorgesehen ist, um die beabstandete Anbindung des Vakuumbrechers 6 an den Spülring 5 zusätzlich zu versteifen.
  • Die Spülöffnungen 18 weisen zwei Abschnitte 90, 91 auf, die im Mündungsbereich 92 jeweils konisch ausgebildet sind, wie in 9 in einer Vergrößerung gezeigt ist. Der dem Spülwasserkanal 12 zugewandte Abschnitt 90 ist konisch verjüngt, während der in die Toilettenschüssel 2 mündende Abschnitt 91 konisch erweitert ist. Auf diese Weise wird das aus dem Spülwasserkanal 12 austretende Spülwasser zusätzlich beschleunigt und der Spülerfolg in der Toilettenschüssel 2 verbessert.
  • 1
    Toilettenspülanordnung
    2
    Toilettenschüssel
    3
    Rand
    4
    Keramikhalter
    5
    Spülring
    6
    Vakuumbrecher
    7
    Rohrleitung
    8
    Spülwasservorrat
    9
    Ventil
    10
    Ventilgehäuse
    11
    Ventilkörper
    12
    Spülwasserkanal
    13
    Ende v. 11
    14
    Dichtung
    15
    Dichtkörper
    16
    Belüftungsöffnung
    17
    Mündungsöffnung
    18
    Spülöffnung
    19
    Inneres v. 2
    20
    Sicherheitsabfluss
    21
    Ende v. 10
    22
    Rohrleitungsanschlussstutzen
    23
    Absatz
    24
    Wandung
    25
    Lüftungsöffnung
    26
    Verschlusselement
    27
    Kern
    28
    Flügel
    31
    Versteifungssteg
    32
    Unterseite v. 4
    33
    Spülöffnung
    40
    Befestigungsbohrung
    50
    Überleitung
    51
    Innenseite v. 4
    80
    Steg
    90
    Abschnitt
    91
    Abschnitt
    92
    Mündungsbereich
    DVG
    Durchmesser von 10
    DVK
    Durchmesser von 11
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102007016819 A1 [0002]

Claims (21)

  1. Toilettenspülanordnung für eine Toilettenschüssel (2), wobei die Toilettenspülanordnung mit einem Spülwasservorrat (8) über eine Rohrleitung (7) verbindbar ist und in der Toilettenspülanordnung ein Spülwasserkanal (12) angeordnet ist, welcher wenigstens eine Spülöffnung (18, 33) zum Einspritzen von Spülwasser in das Innere (19) der Toilettenschüssel (2) aufweist, wobei zum Anschluss der Rohrleitung (7) ein Rohrleitungsanschlussstutzen (22) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rohrleitungsanschlussstutzen (22) und dem Spülwasserkanal (12) ein Vakuumbrecher (6) angeordnet ist.
  2. Toilettenspülanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vakuumbrecher (6) ein Ventil (9) aufweist und mit dem Ventil (9) des Vakuumbrechers (6) eine Belüftungsöffnung (16) des Spülwasserkanals (12) verschließbar ist.
  3. Toilettenspülanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Belüftungsöffnung (16) ein Sicherheitsablauf (20) zugeordnet ist.
  4. Toilettenspülanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Ventil (9) des Vakuumbrechers (6) die Rohrleitung (7) verschließbar ist.
  5. Toilettenspülanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (9) ein Ventilgehäuse (10) mit einer Lüftungsöffnung (25) aufweist, wobei die Lüftungsöffnung (25) mit einem Verschlusselement (26) verschließbar ist.
  6. Toilettenspülanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung (7) in jeder Stellung des Ventils (9) des Vakuumbrechers (6) in fluidleitender Verbindung mit dem Spülwasserkanal (12) steht.
  7. Toilettenspülanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (9) des Vakuumbrechers (6) einen stößelförmigen Ventilkörper (11) aufweist, der in den Spülwasserkanal (12) ragt.
  8. Toilettenspülanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (11) eine Dichtung (14) aufweist.
  9. Toilettenspülanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (14) einen ringförmigen Dichtkörper (15) umfasst.
  10. Toilettenspülanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtkörper (15) einen Elastomer, vorzugsweise Gummi, enthält.
  11. Toilettenspülanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Keramikhalter (4) und ein Spülring (5) vorgesehen sind, zwischen denen der Spülwasserkanal (12) ausgebildet ist.
  12. Toilettenspülanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Keramikhalter (4) mit dem Spülring (5) stoffschlüssig und/oder formschlüssig verbunden ist.
  13. Toilettenspülanordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülring (4) und das Ventilgehäuse (10) des Vakuumbrechers (6) einstückig ausgebildet sind.
  14. Toilettenspülanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse (10) einen Rohrleitungsanschlussstutzen (22) aufweist.
  15. Toilettenspülanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Spülöffnung (18, 33) des Spülwasserkanals (12) im Spülring (5) ausgebildet ist.
  16. Toilettenspülanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Keramikhalter (4) und/oder der Spülring (5) ein Kunststoffspritzteil ist.
  17. Toilettenspülanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsöffnung (16) im Keramikhalter (4) vorgesehen ist.
  18. Toilettenspülanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Keramikhalter (4) Versteifungsstege (31) aufweist.
  19. Toilettenspülanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Spülöffnung (18, 33) des Spülwasserkanals (12) in ihrem Mündungsbereich (92) einen konisch verjüngten Abschnitt (90) aufweist, an den sich ein konisch erweiterter Abschnitt (91) anschließt.
  20. Toilettenspülanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülwasserkanal (12) entlang seiner Erstreckung eine Mehrzahl von Spülöffnungen (18, 33) aufweist, wobei die Spülöffnungen (18, 33) mit zunehmendem Abstand von dem Vakuumbrecher (6) größer ausgebildet sind.
  21. Toilette mit einer Toilettenspülanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007016819A1 (de) 2007-04-05 2008-10-09 Dometic Gmbh Toilettensystem mit integrierter Vorrichtung zur Abgabe von Sanitärzusätzen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007016819A1 (de) 2007-04-05 2008-10-09 Dometic Gmbh Toilettensystem mit integrierter Vorrichtung zur Abgabe von Sanitärzusätzen

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