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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Kerzenhaltersystem.
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Kerzenhaltersysteme
dienen dazu, eine Vielzahl von Kerzen oder Teelichter in unterschiedlichen Anordnungen
zu halten. Hierdurch ist es beispielsweise mit einem einzigen Kerzenhaltersystem
möglich,
einen gedeckten Tisch auf viele unterschiedliche Art und Weisen
zu dekorieren. Bisher bekannte Kerzenhaltersysteme, die eine Vielzahl
unterschiedlicher Kombinationsmöglichkeiten
und somit eine Vielzahl unterschiedlicher Verwendungsmöglichkeiten
bieten, haben in der Regel den Nachteil, dass sie aus einer Vielzahl
von Einzelelementen bestehen und somit bei der Lagerung viel Platz
benötigen.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kerzenhaltersystem bereit
zu stellen, das eine Vielzahl verschiedener Verwendungsmöglichkeiten bietet,
aber gleichzeitig sehr platzsparend aufbewahrt werden kann.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch ein Kerzenhaltersystem
gelöst
mit einem ersten, einem zweiten und einem dritten Element, wobei das
erste und das zweite Element so zusammenfügbar sind, dass sie einen im
Wesentlichen geschlossenen Körper
mit einem Hohlraum ausbilden, in welchen das dritte Element einfügbar ist.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
sind wenigstens zwei Elemente des ersten, des zweiten und des dritten
Elements übereinander
anordenbar. Auf diese Weise ergibt sich eine Vielzahl verschiedener
Anordnungsmöglichkeiten
des ersten, zweiten und dritten Elements.
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Es
ist bevorzugt, dass das erste Element mittels einer Steckverbindung
mit dem zweiten Element verbindbar ist. Zusätzlich oder alternativ kann
das dritte Element mittels einer Steckverbindung mit dem ersten
oder zweiten Element verbindbar sein. Somit kann ein stabiler Kerzenständer bereitgestellt
werden.
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Es
ist bevorzugt, wenn eine Aufnahme einer ersten Art und eine Aufnahme
einer zweiten Art vorgesehen sind. Hierbei kann beispielsweise die
Aufnahme der ersten Art eine Aufnahme für eine Kerze und die Aufnahme
der zweiten Art eine Aufnahme für ein
Teelicht sein.
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Weiterhin
ist es bevorzugt, wenn das erste Element eine Aufnahme einer ersten
Art und das zweite Element eine Aufnahme einer zweiten Art aufweist.
Zusätzlich
kann das dritte Element eine Aufnahme einer ersten oder einer zweiten
Art aufweisen. Da das erste, zweite und dritte Element auch einzeln als
Kerzenhalter verwendet werden können,
bietet das erfindungsgemäße Kerzenhaltersystem
eine Vielzahl verschiedener Verwendungsmöglichkeiten.
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Es
ist von Vorteil, wenn die Aufnahme einer zweiten Art des zweiten
Elements und die Aufnahme der zweiten Art des dritten Elements so
ausgebildet sind, dass sie eine Steckverbindung ausbilden. Dies hat
den Vorteil, dass das zweite Element sehr einfach mit dem dritten
Element verbunden werden kann.
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Es
ist vorteilhaft, wenn das erste Element im Wesentlichen als eine
mit einer Öffnung
versehene Schale ausgebildet ist, denn dann kann das erste Element ebenfalls
als Vase oder als Aufnahme für beispielsweise
ein Teelicht verwendet werden. Zusätzlich kann bei einer Weiterbildung
der Erfindung eine der Schalenöffnung
gegenüberliegende
Seite eine Aufnahme einer ersten Art aufweisen, welche in entgegengesetzte
Richtung zu der Schalenöffnung weist.
Diese Ausführungsform
bietet die Verwendung des ersten Elements in zwei verschiedenen
Anordnungen.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
des Kerzenhaltersystems ist das zweite Element im Wesentlichen als
ein eine Öffnung
aufweisender, sich verjüngender,
insbesondere kelchförmiger,
Becher ausgebildet. Hierbei ist es bevorzugt, wenn eine der Becheröffnung gegenüberliegende
Seite eine Aufnahme einer zweiten Art aufweist, welche in entgegengesetzte
Richtung zu der Becheröffnung
weist. Somit kann das zweite Element in analoger Weise zum ersten
Element nicht nur als separat stehender Kerzenhalter, sondern auch
als Vase oder als Behälter
für ein
Teelicht verwendet werden.
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Weiterhin
ist bevorzugt, dass das dritte Element im Wesentlichen als ein eine Öffnung aufweisender,
sich verjüngender,
insbesondere kelchförmiger,
Becher ausgebildet ist. Hierbei kann eine der Becheröffnung gegenüberliegende
Seite eine Aufnahme einer zweiten Art aufweisen, welche in entgegengesetzte
Richtung zu der Becheröffnung
weist. Auf diese Weise bietet das dritte Element die gleichen Verwendungsmöglichkeiten
wie das zweite Element.
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Es
ist von Vorteil, wenn ein viertes Element vorgesehen ist, das mit
dem dritten Element so zusammenfügbar
ist, dass das dritte und vierte Element einen im Wesentlichen geschlossenen
Körper
ausbilden, welcher in den Hohlraum des vom ersten und zweiten Element
gebildeten Körpers
einfügbar
ist. Dies erweitert das erfindungsgemäße Kerzenhaltersystem, um eine
noch größere Vielfalt
an Verwendungsmöglichkeiten
zu schaffen, ohne dass mehr Lagerplatz zur Verfügung gestellt werden muss.
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Hierbei
ist es bevorzugt, dass das dritte und vierte Element mittels einer
Steckverbindung miteinander verbindbar sind, um einen stabilen Kerzenständer bereitzustellen.
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Bei
einer vorteilhaften Weiterbildung des Kerzenhaltersystems können wenigstens
zwei Elemente des ersten, des zweiten, des dritten und des vierten
Elements übereinander
anordenbar sein. Hierbei können
beispielsweise das zweite, das dritte und das vierte Element so übereinander
anordenbar sein, dass sie einen Gesamtkörper ergeben.
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Weiterhin
ist es bevorzugt, dass das vierte Element im Wesentlichen als eine
mit einer Öffnung versehene
Schale ausgebildet ist. So kann bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Kerzenhaltersystems
eine der Schalenöffnung
gegenüberliegende
Seite eine Aufnahme einer ersten Art aufweisen, welche in entgegengesetzte
Richtung zu der Schalenöffnung
weist. Somit kann das vierte Element in der gleichen Art und Weise
verwendet werden wie das erste Element.
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Es
ist vorteilhaft, dass das dritte und das vierte Element einen Körper mit
einem Hohlraum ausbilden, der geeignet ist, wenigstens ein fünftes Element aufzunehmen.
Auf diese Weise kann das erfindungsgemäße Kerzenhaltersystem weiter
erweitert werden.
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Weiterhin
ist es bevorzugt, dass das erste und vierte Element sowie das zweite
und dritte Element jeweils bei unterschiedlicher Größe im Wesentlichen
die gleiche Form aufweisen. Somit kann das dritte und vierte Element
passgenau in das erste und zweite Element aufgenommen werden.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
wird anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:
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1 ein
Kerzenhaltersystem gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform
in einer auseinander gezogenen Darstellung;
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2 einen
ersten Körper
des Kerzenhaltersystems gemäß der bevorzugten
Ausführungsform;
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3 einen
zweiten Körper
des Kerzenhaltersystems gemäß der bevorzugten
Ausführungsform;
und
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4 die
Verwendung jedes Elementes des Kerzenhaltersystems gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
als separater Kerzen- bzw. Teelichthalter.
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1 zeigt
das erfindungsgemäße Kerzenhaltersystem 10 in
einer auseinander gezogenen Darstellung. Das Kerzenhaltersystem 10 umfasst
einen ersten Körper 12 und
einen zweiten Körper 14, wobei
der erste Körper 12 aus
einem ersten Element 16 und einem zweiten Element 18,
und der zweite Körper
aus einem dritten Element 20 und einem vierten Element 22 besteht.
Das erste Element 16 und das vierte Element 22 sind
jeweils als eine mit einer Öffnung 24 bzw. 26 versehene
Schale ausgebildet. An ihren den Schalenöffnungen 24 bzw. 26 jeweils gegenüberliegenden
Seiten 28 bzw. 30 weisen sie jeweils eine Aufnahme 34 für eine Kerze
auf, wobei in 1 nur die Aufnahme 34 für eine Kerze
des vierten Elements erkennbar ist. Die Aufnahmen 34 weisen
in entgegengesetzte Richtung zu der jeweiligen Schalenöffnung 24 bzw. 26.
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Wenn
die Schalenöffnung 24, 26 als
Bodenfläche
dient, können
erste Element 16 und das vierte Element 22 jeweils
als Kerzenständer
verwendet werden. Werden das erste Element 16 und das vierte Element 22 jeweils
umgedreht, so dass die Seite 28, 30, an der sich
die Aufnahme 34 für
eine Kerze befindet, als Bodenfläche
dient, können
das erste Element 16 und das vierte Element 22 jeweils
als Teelicht oder als Vase verwendet werden.
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Das
zweite Element 18 und das dritte Element 20 sind
jeweils als ein mit einer Öffnung 38, 40 versehener,
sich verjüngender
Becher ausgebildet, wobei eine der Becheröffnung 38, 40 gegenüberliegende
Seite 42, 44 des zweiten bzw. dritten Elements 18, 20 jeweils
eine Aufnahme 46, 48 für ein Teelicht aufweisen. Die
Aufnahmen 46, 48 weisen in entgegengesetzte Richtung
zu den jeweiligen Becheröffnungen 38, 40.
Somit lassen sich in analoger Weise zum ersten und vierten Element, 16, 22 das
zweite Element 18 und das dritte Element 20 jeweils
als Teelichthalter oder als Behälter
für ein
Teelicht oder als Vase verwenden.
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Das
erste Element 16 weist an seiner Schalenöffnung 24 einen
entlang des äußeren Umfangs der
Schalenöffnung
verlaufenden Steg 50 auf. Am zweiten Element 18 befindet
sich an der Becheröffnung 38 entlang
des Umfangs der Becheröffnung 38 ein
Absatz 52, der in radialer Richtung nach innen versetzt
ist. Der Absatz 52 des ersten Elements 16 und
der Steg 50 des zweiten Elements 18 wirken zusammen,
um eine Steckverbindung zwischen dem ersten Element 16 und
dem zweiten Element 18 auszubilden. Weiterhin weist das
zweite Element 18 am äußeren Umfang
seiner Aufnahme 46 für
ein Teelicht einen Steg 54 auf, der bündig mit der Außenfläche 58 des
zweiten Elements 18 abschließt. Am dritten Element 20 befindet
sich am Umfang der Aufnahme 48 für ein Teelicht ein in radialer
Richtung nach innen versetzter Absatz 56. Mittels des Stegs 54 und
des Absatzes 56 wird eine Steckverbindung zwischen dem
zweiten und dritten Element 18, 20 bereitgestellt,
bei der die Außenfläche 58 des
dritten Elements 20 und die Außenfläche 60 des zweiten
Elements 18 eine im Wesentlichen stufenlosen Verbindung
bilden, um einen einheitlichen Gesamtkörper auszubilden. Zwischen
dem dritten Element 20 und dem vierten Element 22 ist
eine Steckverbindung ausgebildet, die im Wesentlichen der Steckverbindung
zwischen dem ersten und zweiten Element 16, 18 entspricht.
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Der
zweite Körper 14 weist
im Wesentlichen die gleiche Form wie der erste Körper 12 auf, allerdings
mit dem Unterschied, dass der zweite Körper 14 kleiner gestaltet
ist als der erste Körper 12.
Da der erste Körper 12 hohl
ist, kann der erste Körper 12 den zweiten
Körper 14 platzsparend
in sich aufnehmen.
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Das
ersten, zweite, dritte und vierte Element 16, 18, 20, 22 können in
einer Vielzahl von Anordnungen verwendet werden. So kann jedes Element 16, 18, 20, 22,
wie in 4 dargestellt, auch als separater Kerzenhalter
bzw. Teelichthalter verwendet werden.
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In 2 ist
eine Anordnung dargestellt, in der das erste und zweite Element 16, 18,
d. h. der erste Körper 12,
und das dritte und vierte Element 20, 22, d. h.
der zweite Körper 14 jeweils
als Einheit dargestellt sind. In dieser Anordnung können der
erste Körper 12 und
der zweite Körper 14 jeweils
als Teelichthalter oder Kerzenhalter verwendet werden.
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Bei
einer nicht dargestellten Ausführungsform
können
der erste Körper 12 und
der zweite Körper 14 aufeinandergesteckt
werden, um einen einzelnen Kerzenständer auszubilden. Natürlich kann
auch nur das dritte Element 20 auf den ersten Körper 12 gesteckt
werden, um einen Teelichthalter zu bilden. Es können auch nur das zweite und
dritte Element 18, 20 als Einheit verwendet werden.
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Wie
zu erkennen ist, bietet das erfindungsgemäße Kerzenhaltersystem eine
Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten,
von denen hier nicht alle aufgelistet sind.
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Das
dargestellte Kerzenhaltersystem ist aus einem Metall hergestellt.
Es ist jedoch denkbar, auch andere Materialien, wie beispielsweise
Holz oder Porzellan zur Herstellung des Kerzenhaltersystems zu verwenden.
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Bei
weiteren nicht dargestellten Ausführungsformen können die
Elemente 20 und 22, d. h. der zweite Körper, einstückig ausgebildet
sein. Alternativ können
weitere Körper
oder Elemente in den bereits vorhandenen zweiten Körper 14 eingefügt werden.