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DE202009004815U1 - Schlauchförmige Wursthülle - Google Patents

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DE202009004815U1
DE202009004815U1 DE200920004815 DE202009004815U DE202009004815U1 DE 202009004815 U1 DE202009004815 U1 DE 202009004815U1 DE 200920004815 DE200920004815 DE 200920004815 DE 202009004815 U DE202009004815 U DE 202009004815U DE 202009004815 U1 DE202009004815 U1 DE 202009004815U1
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sausages
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natural
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DE200920004815
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ADE GERLINDE
ZUGSCHWERT MATTHIAS
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ADE GERLINDE
ZUGSCHWERT MATTHIAS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C13/00Sausage casings
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
    • A22C17/14Working-up animal intestines ; Treatment thereof for the manufacture of natural sausage casings; Apparatus for cutting intestines; Machines for pulling intestines to pieces
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C13/00Sausage casings
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  • Food Science & Technology (AREA)
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Abstract

Schlauchförmige Hülle mit Aufdruck für Würste, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Naturdarm bestehende und für Brühwürste bestimmte Hülle mit Motiven und/oder einer Beschriftung aus Lebensmittelfarbstoff bestempelt, bedruckt oder bespritzt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine schlauchförmige Hülle mit Aufdruck für Würste, insbesondere Münchner Weißwürste.
  • Gegenstand der DE 42 06 194 ist ein Verfahren zum Bedrucken von Wursthüllen, um so die Werbewirksamkeit der fertigen Würste zu verbessern. Hierzu ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen, wobei in einer ersten Verfahrensstufe mittels Flexodruck großflächige Aufdrucke angebracht werden, während in einer zweiten Verfahrensstufe mittels Buchdruck ein individueller Teil des Aufdrucks aufgebracht wird. Abgesehen davon, dass dieses Verfahren verhältnismäßig aufwendig ist, eignet es sich nur zum Bedrucken von Wursthüllen aus Kunstdarm.
  • In DE 10 2004 039 559 ist ein Lebensmittelbehältnis in Form einer Hülle beschrieben und dargestellt, das mit einem fotorealistischen Aufdruck des Nahrungsmittels versehen ist, so dass im befüllten Zustand der Eindruck erweckt wird, es handele sich um das Lebensmittel selbst. Wie dieser fotorealistische Aufdruck aufgebracht wird, ist nicht erläutert.
  • Aus DE 37 33 276 ist eine Wursthülle bekannt, die aus einem zylinderförmigen Naturdarm besteht, welcher sich aus zwei Teilen zusammensetzt. Einer dieser beiden Teile ist dabei an seiner Außenfläche mit einem Textilstreifen belegt, der zum Bedrucken geeignet ist, weil – wie in der Beschreibung erläutert – Naturdarm zum Bedrucken der Außenfläche ungeeignet ist.
  • Schließlich ist in DE 199 51 614 ist ein Verfahren zur Kennzeichnung von Würsten erläutert, die eine Hülle aus Naturdarm enthalten. Um an diesen eine Kennzeichnung anzubringen, wird die Oberfläche der Hülle an dem zu kennzeichnenden Bereich mit einer Schablone oder Maske abgedeckt, wonach bei einem Räuchervorgang der Rauch auf die nicht abgedeckten Bereiche einwirkt und damit eine unterschiedliche Färbung der gesamten Oberfläche hervorruft.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit anzugeben, wie eine aus Naturdarm bestehende Wursthülle in einfacher Weise mit einem Aufdruck versehen werden kann, der auch beim Kochen der Wurst in Wasser beständig bleibt, so dass er unmittelbar vor dem Verzehr noch sichtbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorgesehen, dass die aus Naturdarm bestehende und für Brühwürste bestimmte Hülle mit Motiven und/oder einer Beschriftung aus Lebensmittelfarbe bestempelt, bedruckt oder bespritzt ist. Ein derart bestempelter Naturdarm eignet sich für Brühwürste aller Art wie z. B. Weißwürste, Regensburger, Wiener oder Frankfurter Würste. Dabei ist vorgesehen, dass der lebensmittelrechtlich unbedenkliche Farbstoff aus einer Fleischbeschaustempelfarbe besteht.
  • Die besten Ergebnisse wurden erzielt, wenn der Lebensmittelfarbstoff aus dem braunen Azo-Farbstoff „Braun HT E155" besteht, der die Summenformel C27H20N4Na2O9S2 hat.
  • Bei der Erfindung besteht die Möglichkeit, die Bestempelung entweder vor oder nach dem Befüllen der Hülle vorzunehmen.
  • In intensiven Testversuchen wurden zunächst zum Bestempeln des Naturdarms auch blaue und rote Fleischbeschaustempelfarben verwendet. Dabei hat sich jedoch gezeigt, dass diese Farben unter Hitzeeinwirkungen nicht beständig sind und während des Erwärmens in das Innere der Wurst eindringen, was schon aus ästhetischen Gründen nicht akzeptabel ist.
  • Bei der gemäß der Erfindung vorgeschlagenen braunen Fleischbeschaustempelfarbe blieb vor und während des Erwärmens der Wurst in heißem Wasser die Farbe auf dem Naturdarm haften und drang auch nicht in das Innere der Wurst ein. Dies liegt daran, dass Braun HT als Eigenschaft eine hohe Temperatur- und Lichtbeständigkeit aufweist. Diese Fleischbeschau stempelfarbe ist somit uneingeschränkt geeignet, um Naturdarmhüllen zu bestempeln, da sie nicht nur lebensmittelecht ist, sondern auch temperatur- und lichtbeständig. Überdies eignet sich der Braunton sehr gut zum Bestempeln für Brühwürste, beispielsweise Münchner Weißwürste, die mit süßem Senf und Brezen verzehrt werden, deren Farbe gut mit dem Braunton harmoniert.
  • Nachstehend wird eine Versuchsreihe erläutert, die sich über mehrere Tage erstreckte.
  • Am ersten Tag wurden vierzehn Weißwürste mit unterschiedlichen Muster mit der Farbe Braun HT E155 bestempelt. Eine halbe Stunde nach dem Bestempeln wurden zunächst zwei Würste in heißem Wasser gekocht. Nach dem Abziehen des Naturdarms blieb die Farbe an diesem haften und war nicht in die Wurst eingedrungen. Die restlichen Würste wurden im Kühlschrank aufbewahrt und am zweiten Tag erwärmt, wobei das selbe Ergebnis wie am ersten Tag erzielt wurde.
  • Über die Versuche in den folgenden Tagen haben sich die Eigenschaften des Aufdrucks ebenfalls nicht verändert, während die Brühwürste aufgrund ihrer Füllung aus rohem Brät (Kalbfleisch, Schweinefleisch, Speck) nicht mehr genießbar waren, sodass die Versuchsreihe hier abgebrochen wurde.
  • In der beigefügten Zeichnung ist ein Paar sogenannter Münchner Weißwürste dargestellt, die mit unterschiedlichen, einfachen Motiven gemäß der Erfindung bedruckt sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4206194 [0002]
    • - DE 102004039559 [0003]
    • - DE 3733276 [0004]
    • - DE 19951614 [0005]

Claims (4)

  1. Schlauchförmige Hülle mit Aufdruck für Würste, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Naturdarm bestehende und für Brühwürste bestimmte Hülle mit Motiven und/oder einer Beschriftung aus Lebensmittelfarbstoff bestempelt, bedruckt oder bespritzt ist.
  2. Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lebensmittelfarbstoff eine Fleischbeschaustempelfarbe ist.
  3. Hülle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lebensmittelfarbstoff aus braunem Azo-Farbstoff Braun HT E155 mit der Summenformel C27H20N4Na2O9S2 besteht.
  4. Hülle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese mit einem Weißwurstbrät gefüllt ist.
DE200920004815 2009-05-13 2009-05-13 Schlauchförmige Wursthülle Expired - Lifetime DE202009004815U1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3733276A1 (de) 1987-09-29 1989-05-03 Leonhard Franz Fischer Wursthuelle
DE4206194A1 (de) 1992-02-28 1993-09-02 Hoechst Ag Zweistufiges verfahren zum bedrucken von wursthuellen
DE19951614A1 (de) 1998-10-29 2000-10-19 Redlefsen Gmbh & Co Kg H Verfahren zur Kennzeichnung von Würsten
DE102004039559A1 (de) 2004-08-13 2006-02-23 Werner Werz Lebensmittelbehältnis

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