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DE202008017867U1 - Schubstangenspannvorrichtung - Google Patents

Schubstangenspannvorrichtung Download PDF

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DE202008017867U1 DE202008017867U DE202008017867U DE202008017867U1 DE 202008017867 U1 DE202008017867 U1 DE 202008017867U1 DE 202008017867 U DE202008017867 U DE 202008017867U DE 202008017867 U DE202008017867 U DE 202008017867U DE 202008017867 U1 DE202008017867 U1 DE 202008017867U1
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Abstract

Schubstangenspannvorrichtung, umfassend eine Axialführung (1) für eine Schubstange (2), die auf einer Seite der Axialführung (1) ein freies Spannende (20) und auf der anderen Seite der Axialführung (1) ein spannkraftaufbringseitiges Ende (3) aufweist, wobei zwischen diesem Ende (3) und einem mit der Axialführung (1) verbundenen Widerlager (5) eine in Spann- und Öffnungsstellung bringbare, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Stellgliedern (6', 6'') gebildete Kniehebelmechanik (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnungsvariation der Kniehebelmechanik (6) im Verhältnis zur in Spannstellung befindlichen Schubstange (1) ein die Spannstellung des freien Spannendes (20) definierender Abstand zwischen dem spannkraftaufbringseitigem Ende (3) der Schubstange (2) und der Axialführung (1) unterschiedlich einstell- und fixierbar ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schubstangenspannvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
  • Derartige Schubstangenspannvorrichtungen sind nach dem DE-STA-CO Prospekt aus Juli 2003, Seite 4.7 und nach der US 3,912,251 bekannt. Solche Spannvorrichtungen haben insofern einen einfachen Aufbau, als sie aus einer Axialführung für eine beidendig die Axialführung überragende Schubstange bestehen, wobei zwischen dem spannkraftaufbringseitigen Ende der Schubstange und einem dazu auf Distanz angeordneten Widerlager eine Kniehebelmechanik angelenkt ist. Die Axialführung für die Schubstange und das zugehörige, dazu in Distanz angeordnete Widerlager zur Anlenkung der Kniehebelmechanik sind dabei aus entsprechend massivem Blech zu einem Halter zusammengefaßt. Als Spann- bzw. Verstellmechanik für die Schubstange sind in beiden Fällen Kniehebelmechaniken vorgesehen. Was die Verstellbarkeit der Schubstange betrifft, um diese in Spannstellung zu bringen, so kann diese bei entsprechendem Zugriff zur Kniehebelmechanik von Hand oder (siehe hierzu den DE-STA-CO-Prospekt, Juli 2003, Seite 12.17) per hydraulischem, pneumatischem oder auch elektrischem Antrieb bewirkt werden. Bei all diesen Schubstangenspannvorrichtungen ist der Stellweg der Schubstange durch die Kniehebelmechanik festgelegt, d. h., der Stellweg bzw. der Hub der Schubstange ergibt sich, wenn die Kniehebelmechanik in Strecklage gebracht ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schubstangenspannvorrichtung der eingangs genannten Art hinsichtlich ihrer Variabilität zu verbessern.
  • Diese Aufgabe ist nach der Erfindung mit einer Schubstangenspannvorrichtung der eingangs genannten Art durch die im Kennzeichen des Schutzanspruches 1 angeführten Merkmale gelöst.
  • Nach der Erfindung ist also vorgesehen, dass durch Anordnungsvariation der Kniehebelmechanik im Verhältnis zur in Spannstellung befindlichen Schubstange ein die Spannstellung des freien Spannendes definierender Abstand zwischen dem spannkraftaufbringseitigem Ende der Schubstange und der Axialführung unterschiedlich einstell- und fixierbar ausgebildet ist.
  • Mit anderen Worten ausgedrückt, wird also durch die Art der Anbindung bzw. der Anordnungsvariation der Kniehebelmechanik zwischen dem antriebsseitigen Ende der Schubstange und dem Widerlager für ein unterschiedliches Maß der werkstückseitig frei aus der Axialführung herausragenden Schubstange gesorgt.
  • Bei einer diesbezüglich konkreten Ausführungsform ist ein als Ausleger ausgebildetes Verbindungselement an der Axialführung mit seiner Längserstreckung parallel zur Schubstangenerstreckung angeordnet und mit dem koaxial zur Schubstangenerstreckung angeordneten Widerlager versehen, zwischen dem und der Schubstange die Kniehebelmechanik angelenkt ist. Soll also die Spannposition der Schubstange, d. h., der werkstückseitig aus der Axialführung herausragende Teil der Schubstange von klein auf groß oder umgekehrt geändert werden, so ist lediglich die Fixierung des Auslegers zu lösen, der Ausleger in die andere Position zu verstellen und erneut festzulegen. Hierbei lassen sich also an einer solchen Schubstangenspannvorrichtung, ohne deren einfaches Bauprinzip grundsätzlich zu verändern, mindestens zwei unterschiedliche Stellwege bzw. Spannendstellungen der Schubstange einstellen, d. h., der Anwendungsbereich einer solchen Spannvorrichtung ist entsprechend erweitert, und es müssen nicht zwei Spannvorrichtungen mit jeweils unterschiedlichem Hub bereitgehalten werden.
  • Alternativ (oder zusätzlich) kann gemäß dem abhängigen Schutzanspruch 7 auch vorgesehen sein, dass das Widerlager in unterschiedlichen Positionen am Verbindungselement befestigbar ausgebildet ist. Auch hierdurch ergeben sich jeweils unterschiedliche Endstellungen der Schubstange.
  • Eine weitere, Gleiches ermöglichende, aber dazu insoweit andere konkrete Gestaltung, die auch ohne Verstellbarkeit des Auslegers auskommen kann (aber nicht muss), ergibt sich nach dem abhängigen Schutzanspruch 9, gemäß dem das spannkraftaufbringseitige Ende der Schubstange mindestens zwei Anlenkstellen zur Anlenkung der Kniehebelmechanik aufweist. Wird bei dieser Ausführungsform die Kniehebelmechanik an unterschiedlichen Stellen mit der Schubstange verbunden, so führt dies, bezogen auf die Spannposition, zu einem kürzer aus der Axialführung herausragenden Teil der Schubstange und an der anderen, ganz am Ende der Schubstange befindlichen Stelle, zu einem weiter herausragenden Teil der Schubstange.
  • Nach der US 4,257,583 ist eine Schubstangenspannvorrichtung besonderer Art bekannt, bei der zwar auch eine Hubeinstellung vorgesehen ist, die jedoch einer völlig anderen Zweckbestimmung und zwar der einer Feinsteinstellung einer Spannbacke in Bezug auf eine gegenüberstehende Festspannbacke dient. Die Schubstangenspannvorrichtung nach der US 4,257,583 weist nämlich im Gegensatz zu der nach der einleitend genannten US 3,912,251 hintereinander zwei zusammenwirkende Spann- bzw. Kniehebelmechaniken auf, von denen die schubstangenseitige dazu dient, die Schubstange mit ihrer Spannbacke von Hand erst einmal in Anlagestellung zum Werkstück zu bringen und die mit einem Betätigungszylinder gekoppelte zweite, um die eigentliche Spann kraft aufzubringen. Da dieses diffiziele Doppelantriebssystem einer genauen Einstellung bedarf, ist die vom Betätigungszylinder betätigbare zweite Kniehebelmechanik mit Feinjustierungselementen versehen, die aus einem am Ende eines an der Axialführung angeordneten Gehäuses mittels Kontermuttern festlegbaren und damit feineinstellbaren Gewindezapfen bestehen. Der Gewindezapfen erstreckt sich dabei koaxial fluchtend zur Schubstange, d. h., die Schubstange mit ihrer Axialführung, die doppelten Kniehebelmechaniken und der Gewindezapfen sind hintereinander angeordnet und verlangen einen entsprechend langes, die eigentliche Axialführung verlängerndes Gehäuse, wobei zu berücksichtigen ist, dass bei dieser Vorrichtung wegen der lediglich vorgesehenen Feineinstellung nur minimale axiale Verstellungen des Gewindezapfens in Betracht kommen. Außerdem verlangt dieses in sich labile Doppelsystem die Zuordnung von Anschlägen für die beiden Kniehebelmechaniken, um es überhaupt in Strecklage und zur wirksamen Spannkraftübertragung bringen zu können. Sofern man nicht eine insoweit noch extremere Verlängerung des per se langen Gehäuses bei der Spannvorrichtung nach der US 4,257,583 in Kauf nehmen will, ist diese Spannvorrichtung nicht geeignet, damit in Anpassung an unterschiedliche Stärken einzuspannender Werkstücke entsprechend große Hubgrößeneinstellungen der Schubstange vornehmen zu können, abgesehen davon, dass bei ebenfalls entsprechend großer Verlängerung des Gewindezapfens solche zentimeterlangen Verstellungen eine Vielzahl von umständlichen Drehungen der beiden Kontermuttern verlangen würden.
  • Im Gegensatz zur Schubstangenspannvorrichtung nach der US 4,257,583 ist das dort erforderliche, die erwähnten Anschläge aufweisende Gehäuse bei der erfindungsgemäßen Schubstangenspannvorrichtung auf einen einfachen, in sich stabilen und ausbiegesteifen Ausleger reduziert, der jedoch in einem Fall in sich längenveränderlich und in mindestens zwei Stellungen fi xierbar ausgebildet ist; und der in einem weiteren Fall unverändert bleiben kann, dabei aber je nach Anbindung der Kniehebelmechanik an der Schubstange diese quasi verkürzt oder verlängert zur Wirkung kommt. In einem dritten Fall wird die Anordnung des Widerlages zum Verbindungselement variiert.
  • Die erfindungsgemäße Schubstangenspannvorrichtung sowie deren vorteilhaften Weiterbildungen und Ausführungsformen gemäß der abhängigen Schutzansprüche werden nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Es zeigt schematisch
  • 1 die Spannvorrichtung in Seitenansicht und in Grundstellung;
  • 2 die Spannvorrichtung gemäß 1 in Spannstellung;
  • 3 die Spannvorrichtung gemäß 1 bei ausgezogenem Ausleger in Grundstellung;
  • 4 die Spannvorrichtung gemäß 3 in Spannstellung;
  • 5 die Spannvorrichtung in Seitenansicht und in besonderer Ausführungsform;
  • 6 die Spannvorrichtung gemäß 5 in Spannstellung;
  • 7 die Spannvorrichtung gemäß 5 bei geänderter Verbindung zwischen Schubstangenende und Spannmechanik;
  • 8 die Spannvorrichtung gemäß 7 in Spannstellung;
  • 9 die Spannvorrichtung gemäß der 1 bis 4 in Draufsicht und
  • 10 in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform der Schubstangenspannvorrichtung.
  • Die in den 1 bis 10 dargestellte Schubstangenspannvorrichtung besteht aus einer Axialführung 1 für eine Schubstange 2, die auf einer Seite der Axialführung 1 ein freies Spannende 20 und auf der anderen Seite der Axialführung 1 ein spannkraftaufbringseitiges Ende 3 aufweist, wobei zwischen diesem Ende 3 und einem mit der Axialführung 1 verbundenen Widerlager 5 eine in Spann- und Öffnungsstellung bringbare, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Stellgliedern 6', 6'' gebildete Kniehebelmechanik 6 angeordnet ist.
  • Für die erfindungsgemäße Schubstangenspannvorrichtung ist nun wesentlich, dass durch Anordnungsvariation der Kniehebelmechanik 6 im Verhältnis zur in Spannstellung befindlichen Schubstange 1 ein die Spannstellung des freien Spannendes 20 definierender Abstand zwischen dem spannkraftaufbringseitigem Ende 3 der Schubstange 2 und der Axialführung 1 unterschiedlich einstell- und fixierbar ausgebildet ist.
  • Unter Verweis auf die 1 bis 4 konkret umgesetzt, wird eine Schubstangenspannvorrichtung verwendet, bei der zwischen der Axialführung 1 und dem Widerlager 5 der Kniehebelstellmechanik 6 ein als Ausleger ausgebildetes Verbindungselement 4 als die Distanz herstellendes Bauelement angeordnet ist, wobei, bezogen auf die Spannstellung der Kniehebelmechanik 6, diese in ihrer Distanz zum Ende 3 der Schubstange 2 in unterschiedlichen Positionen positionierbar ausgebildet ist. Der vorzugsweise in seiner Längserstreckung parallel zur Schubstange erstreckte Ausleger ist dabei längenveränderlich einstell- und fixierbar.
  • 1 zeigt dabei die Schubstangenspannvorrichtung mit der Schubstange 2 in Rückzugsstellung. 2 zeigt die gleiche Vorrichtung in Spannstellung, wobei also die Kniehebelmechanik 6 in Strecklage bzw. in Übertotpunktstellung mittels eines am Stellglied 6'' der Kniehebelmechanik 6 angeordneten Stellhebels 9 gedrückt worden ist. Der sich dabei eingestellte Hub ist mit H bezeichnet und stellt den mit dieser Vorrichtung erreichbaren Maximalhub dar.
  • Das Verbindungselement 4 ist bevorzugt aus einem ersten und einem zweiten Teil gebildet, wobei der erste Teil als Haltefortsatz 11 ausgebildet und an der Axialführung 1 befestigt ist. Am zweiten Teil das Widerlager 5 angeordnet, wobei dass zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Verbindungselements 4 eine Längsschlitzführung 12 und dazu formangepaßte Fixierungselemente 13 vorgesehen sind. Zur Anbringung der Fixierungselemente 13 weist der Haltefortsatz 11 mehrere in Reihe angeordnete Fixierungselementaufnahmen 16 auf. Der Ausleger kann übrigens auch aus zwei beabstandet parallelen Strängen gebildet sein oder wegen seiner zu fordernden Stabilität noch vorteilhafter als U-Profil ausgebildet werden, das zur Schubstange 2 hin offen in geeigneter Weise an der Axialführung 1 bzw. am Gehäuse G verstellbar im Sinne der 1 oder stationär im Sinne der 5 zu befestigen ist.
  • Soll nun beispielsweise bei anderer Stärke festzulegender Werkstücke einer Werkstückreihe der maximale Hub H der Schubstange 2 reduziert werden, so sind lediglich die Fixierungselemente 13 zu lösen, und der Ausleger 4 ist in die Position gemäß 3 zurückzusetzen und wieder zu fixieren, was dann gemäß 4, nachdem die Kniehebelmechanik 6 in Strecklage gebracht wurde, einen entsprechend reduzierten Hub H' zur Folge hat.
  • Die vorerwähnte Betätigung der Schubstangenspannvorrichtung mittels eines von Hand zu betätigenden Stellhebels 9 ist beim Ganzen nicht zwingend, d. h., die Kniehebelmechanik 6 kann auch mit einem pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch betätigbaren, schwenkbar gelagerten Stellantrieb 10 gekoppelt sein, was in 5 der Einfachheit halber schematisch mit angedeutet ist, obgleich es sich dabei um eine besondere und sich von der vorerläuterten abhebende Ausführungsform handelt, die nachfolgend näher beschrieben wird.
  • Von der gleichen Schubstangenspannvorrichtung, wie einleitend erwähnt, ausgehend, ist bei der Ausführungsform nach den 5 bis 8 ebenfalls der Hubgrößenverstelleffekt, wie vorbeschrieben, dadurch erreicht, dass das spannkraftaufbringseitige Ende 3 der Schubstange 2, das wegen des Anschlusses des Stellgliedes 6' der Kniehebelmechanik 6 zweckmäßig sowieso nicht zylindrisch ausgebildet ist, zu deren Hubeinstellung mit mindestens zwei, wie dargestellt, Anlenkstellen 8, 8' für die Spannmechanik 6 versehen ist. In diesem Falle ist also der Ausleger 4, wie in 6 dargestellt, direkt und unverstellbar mit der Axialführung 1 verbunden. Die 5 und 6 verdeutlichen dabei die Anbindung an der Anlenkstelle 8 und die 7 und 8 die Anbindung an der anderen Anlenkstelle 8', wobei die 6 und 8 jeweils den Spannstellungen entsprechen. Die Anlenkung des Stellgliedes 6' an der Anlenkstelle 8' kommt also praktisch einer Verkürzung der Schubstange 2 gleich, was wiederum bedeutet, dass der werkstückseitige Teil der Schubstange 2 in Spannstellung weniger weit aus der Axialführung 1 herausragt. Die Anordnung oder Ausbildung des Widerlagers 5 am unverstellbaren Ausleger 4 ist dabei so zu treffen bzw. so zu gestalten, dass die Restlänge des Endes 3 der Schubstange 2 mit der Anlenkstelle 8 in Bezug auf das Widerlager 5 bei Rückstellung ausreichend Platz findet. Im übrigen kann zu den unterschiedlichen Anbindungen der Stellmechanik am Schubstangenende 3 ergänzend auch noch eine Einstellbarkeit des Widerlagers 5 am Ausleger 4 im Sinne der 10 oder auch die Längenverstellbarkeit des Auslegers 4 in Betracht gezogen werden.
  • In Abhängigkeit von der Distanzeinstellung des Widerlagers 5 (siehe 1 bis 4) oder von der Anlenkung der Spannmecha nik 6 an der einen oder anderen Anlenkstelle 8, 8' am Ende 3 der Schubstange 2 (siehe 5 bis 8) ergeben sich die unterschiedlichen Hübe der Schubstange 2 automatisch, wenn die Kniehebelmechanik 6 ihre Spannstellung erreicht, d. h., wenn beispielsweise die Stellglieder 6', 6'' ihre Strecklage bzw. Übertotpunktposition eingenommen haben.
  • An sich ist ein Endanschlag für die Öffnungsstellung der Vorrichtung nicht zwingend erforderlich, bevorzugt wird aber diesbezüglich eine Ausbildung dahingehend, dass die Axialführung 1 mit einem die Rückzugsstellung der Schubstange 2 definierenden Anschlag 14 für einen an der Schubstange 2 angeordneten Schubstangenanschlag 15 versehen ist. Der Anschlag 14, der vorteilhaft auch einstellbar ausgebildet sein kann, ist in den 1 bis 4 als kleiner Strich angedeutet und der Schubstangenanschlag 15 als kleines Kreuz.
  • In konkreter Ausführungsform ist diesbezüglich die vorzugsweise als Gehäuse G ausgebildete Axialführung 1 mit einer zur Schubstange 2 parallelen Schlitzführung 18 für den Schubstangenanschlag 15 versehen, deren krafteinbringseitiges Ende den Anschlag 14 für den Schubstangenanschlag 15 bildet, was in der Draufsichtsdarstellung gemäß 9 etwas konkreter verdeutlicht ist.
  • Solche Endstellungsanschläge gelten natürlich auch für die Vorrichtungsausbildung nach den 1 bis 8 und 10.
  • Unter Verweis auf 10 ist es schließlich, wie erwähnt, möglich, bei entsprechend lang ausgebildeten Verbindungselement 4 mit gleicher Wirkung das Widerlager 5 in entsprechend unterschiedlichen Positionen auf dem Ausleger anzuordnen und zu fixieren. Dabei weist das Widerlager 5 einerseits eine Drehachse der Kniehebelmechanik 6 und andererseits Fixierelemente zur Befestigung am Verbindungselement 4 auf.
  • 1
    Axialführung
    2
    Schubstange
    3
    spannkraftaufbringseitiges Ende
    4
    Verbindungselement
    5
    Widerlager
    6
    Kniehebelmechanik
    8
    Anlenkstelle
    8'
    Anlenkstelle
    9
    Stellhebel
    10
    Stellantrieb
    11
    Haltefortsatz
    12
    Längsschlitzführung
    13
    Fixierelement
    14
    Anschlag
    15
    Schubstangenanschlag
    16
    Fixierungselementaufnahme
    18
    Schlitzführung
    20
    freies Spannende
    H
    Hub
    H'
    reduzierter Hub
    G
    Gehäuse
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 3912251 [0002, 0010]
    • - US 4257583 [0010, 0010, 0010, 0011]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - DE-STA-CO Prospekt aus Juli 2003, Seite 4.7 [0002]
    • - DE-STA-CO-Prospekt, Juli 2003, Seite 12.17 [0002]

Claims (16)

  1. Schubstangenspannvorrichtung, umfassend eine Axialführung (1) für eine Schubstange (2), die auf einer Seite der Axialführung (1) ein freies Spannende (20) und auf der anderen Seite der Axialführung (1) ein spannkraftaufbringseitiges Ende (3) aufweist, wobei zwischen diesem Ende (3) und einem mit der Axialführung (1) verbundenen Widerlager (5) eine in Spann- und Öffnungsstellung bringbare, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Stellgliedern (6', 6'') gebildete Kniehebelmechanik (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnungsvariation der Kniehebelmechanik (6) im Verhältnis zur in Spannstellung befindlichen Schubstange (1) ein die Spannstellung des freien Spannendes (20) definierender Abstand zwischen dem spannkraftaufbringseitigem Ende (3) der Schubstange (2) und der Axialführung (1) unterschiedlich einstell- und fixierbar ausgebildet ist.
  2. Schubstangenspannvorrichtung nach Anspruch 1, wobei zwischen der Axialführung (1) und dem Widerlager (5) ein vorzugsweise als Ausleger ausgebildetes Verbindungselement (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) längenveränderlich einstell- und fixierbar ausgebildet ist.
  3. Schubstangenspannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) aus einem ersten und einem zweiten Teil gebildet ist.
  4. Schubstangenspannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil als Haltefortsatz (11) ausgebildet und an der Axialführung (1) befestigt ist.
  5. Schubstangenspannvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Teil das Widerlager (5) angeordnet ist.
  6. Schubstangenspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Verbindungselements (4) eine Längsschlitzführung (12) und dazu formangepaßte Fixierungselemente (13) vorgesehen sind.
  7. Schubstangenspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei zwischen der Axialführung (1) und dem Widerlager (5) ein vorzugsweise als Ausleger ausgebildetes Verbindungselement (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (5) in unterschiedlichen Positionen am Verbindungselement (4) befestigbar ausgebildet ist.
  8. Schubstangenspannvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (5) einerseits eine Drehachse der Kniehebelmechanik (6) und andererseits Fixierelemente zur Befestigung am Verbindungselement (4) aufweist.
  9. Schubstangenspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei zwischen der Axialführung (1) und dem Widerlager (5) ein vorzugsweise als Ausleger ausgebildetes Verbindungselement (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das spannkraftaufbringseitige Ende (3) der Schubstange (2) mindestens zwei Anlenkstellen (8, 8') zur Anlenkung der Kniehebelmechanik (6) aufweist.
  10. Schubstangenspannvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkstellen (8, 8') zur Aufnahme einer Drehachse der Kniehebelmechanik (6) ausgebildet sind.
  11. Schubstangenspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das vorzugsweise als Ausleger ausgebildete Verbindungselement (4) parallel erstreckt zur Schubstange (2) angeordnet ist.
  12. Schubstangenspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise gehäuseartig ausgebildete Axialführung (1) zur Festlegung der Öffnungsstellung der Schubstange (2) einen Anschlag (14) aufweist, der in Öffnungsstellung mit einem an der Schubstange (2) vorgesehen Schubstangenanschlag (15) zusammenwirkt.
  13. Schubstangenspannvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Axialführung (1) vorgesehene Anschlag (14) einstellbar ausgebildet ist.
  14. Schubstangenspannvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubstangenanschlag (15) einstellbar ausgebildet ist.
  15. Schubstangenspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialführung (1) mit einer zur Schubstange (2) parallelen Schlitzführung (18) für den Schubstangenanschlag (15) versehen ist.
  16. Schubstangenspannvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzführung (18) den Anschlag (14) bildet.
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DE-STA-CO Prospekt aus Juli 2003, Seite 4.7
DE-STA-CO-Prospekt, Juli 2003, Seite 12.17

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