DE2723152A1 - Keileinpressvorrichtung zu spannpresse - Google Patents
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Description
G Fra;^uri a. M. 1 3
ia;l:3;iai-o 13
ia;l:3;iai-o 13
Bureau BBR Ltd., Zürich (Schweiz)
Keileinpressvorrichtung zu Spannpresse
WR/st
4.5.77 7Q98827d6"84 35 4" b
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Keileinpressvorrichtung zu einer Spannpresse für Drahtbündel,
dessen Drähte mittels Keilen in einem Ankerkopf zu verankern sind, wobei zum Einpressen der Keile eine Keileinpressplatte
vorgesehen ist, welche ihrerseits über längsverschiebbare Einpresselemente, die an der Keileinpressplatte angreifen,
betätigbar ist.
Keileinpressvorrichtungen der vorgenannten Art sind üblicherweise mit dem vorderen Ende der hydraulischen
Spannpresse direkt verbunden und bilden mit der Presse eine Einheit.
Für das Spannen des Drahtbündels, welches aus der Betonkonstruktion:herausragt, wird der Ankerkopf mit
seinen Verankerungsteilen und der verschiebbaren über den Keilen provisorisch festgemachten Keileinpressplatte sowie ein
Spannkopf mit den Spannkeilen auf dem Drahtbündel befestigt.
Die Spannpresse mit Keileinpressvorrichtung
werden auf das Drahtbündelende mit seinen Ankerteilen aufgeschoben,
wobei der Spannkopf durch die zentrale Oeffnung der Spann- und Einpressvorrichtung durchtritt.
Es ist noch zu erwähnen, dass die Einpressvorrichtung auf der Innenseite einen Anschlagflansch aufweist,
welcher dazu dient, den Ankerkopf zu führen und gegen die Ankerplatte zu drücken.
Zur Betätigung der Keileinpressplatte sind Einpresselemente vorgesehen. Da diese Elemente einerseits das
Durchschieben des Spannkopfes erlauben müssen, und andererseits die Keileinpressplatte übergreifen müssen, um diese zum
Verankern der einmal gespannten Drähte zu betätigen,,ist ein unerwünscht grosser Aussendurchmesser des Ankerkopfes erforderlich.
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Die Keileinpressvorrichtung mit dem weiter oben genannten Grundaufbau, zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch
aus, dass die Einpresselemente für die Keilplatte an einem gemeinsamen, längsverschiebbaren Träger derart angeordnet
sind, dass sie, bei sich in seiner Ausgangslage befindlichem Träger, nicht ins Innere der Vorrichtung ragen, und dass Mittel
vorgesehen sind, um die Einpresselemente in ihre Arbeitslage zum Betätigen der Keileinpressplatte zu bringen.
Das frühere Problem konnte somit befriedigend gelöst werden, indem die Einpresselemente quer zur Ankerkopfachse
beweglich gestaltet sind. Beim Durchschieben des Spannkopfes befinden sie sich in offener Stellung. Beim Einpressen
der Keile bewegen sich die Einpresselemente vorteilhaft selbsttätig in ihre geschlossene Wirkstellung und übergreifen die
Keileinpressplatte.
Vorzugsweise sind dabei die genannten Einpresselemente am Träger ein- bzw. ausfahrbar angeordnet. Bei einer
besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die Einpresselemente um eine quer zur Verschiebungsrichtung angeordnete
Achse schwenkbar am Träger vorgesehen. Bei einer besonders vorteilhaften Konstruktion, bei welcher der Träger bei Nichtbetätigung
selbsttätig in seine Ausgangslage zurückgeführt bzw. in dieser gehalten wird, sind Anschlagmittel vorhanden,
welche die Einpresselemente bei sich in seiner Ausgangslage befindlichem Träger selbsttätig aus ihrer Arbeitslage bringen
bzw. ausser Arbeitslage halten. Weiter sind zweckmässig Federelemente
vorgesehen, um die Einpresselemente bei sich aus der Ausgangslage bewegenden Träger selsttätig in ihre Arbeitslage
zu schwenken, wobei Anschlagmittel vorgesehen sind, welche die Schwenkbewegung begrenzen. Besonders bevorzugt sind die
Einpresselemente als Schwenkarme ausgebildet, wobei das der Schwenkachse benachbarte Ende jedes Armes bei sich in die
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Ausgangslage bewegendem Träger gegen einen Anschlag aufläuft,
um die Arme ausser Arbeitslage zu schwenken.
Der genannte Träger der Einpresselemente ist
zweckmässig als ein den Vorrichtungskörper umgebender Ring bzw.
als hüslenförmige Manschette ausgebildet und dabei mittels hydraulischen Pressen verschiebbar. Die Rückführung des Trägers
in seine Ausgangslage erfolgt bei nichtbeauschlagten hydraulischen Pressen zweckmässig mittels Federn.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch
etwas näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Presse mit Keileinpressvorrichtung bekannter Bauart;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen anderen Typ einer Spannpresse, mit einer Keileinpressvorrichtung nach
der Erfindung;
Fig. 3 einen Längsschnitt, ausschnittsweise,
durch eine Keileinpressvorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung,
und
Fig. 4 einen Querschnitt, rein schematisch, durch die in Fig. 3 gezeigte Vorrichtung.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine bekannte Keileinpressvorrichtung 1, welche über den Flansch 2 mit der
eigentlichen Spannpresse 3 verbunden ist.
Die Drähte 4 des Drahtbündels sind mittels
Keilen 5 in einem Ankerkopf 6 verankert, welcher sich gegen eine Ankerplatte 7 in der Betonkonstruktion 8 abstützt. Die
bekannte Keileinpressvorrichtung 1 ist mit einer Keileinpressplatte 9 versehen, welche mittels feststehenden längsverschiebbaren
Einpresselementen 10 nach dem Spannen der Drähte gegen die Keile verschoben werden kann, um diese gleichzeitig
in Klemmlage zu bringen. Die Klemmelemente 10 sind an einem Ring 11 abgebracht, welcher durch hydraulische Pressen 12 axial
verschiebbar ist. Die Einpresselemente können über am Flansch
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2 einerseits und am Ring 11 angreifende Zugfedern 13 wieder in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden. Die am Ring 11 angeordneten
Einpresselemente 10, von welchem am Umfang des Ringes 11 wenigstens zwei vorgesehen sind, ragen durch Schlitze
14 im eigentlichen Körper 15 der Einpressvorrichtung nach innen über die Keileinpressplatte 9.
Der freie Innenraum 16 der Vorrichtung und der Presse muss im Durchmesser so dimensioniert sein, dass der
Hilfemkerkopf 17 durch diesen Innenraum 16 durchgeführt werden
kann.
Fig. 2 der Zeichnung zeigt schematisch eine als Spindelpresse ausgebildete Spannpresse 18. Die Drähte 19 des
zu spannenden Dratbündels werden dabei in einem Spannkopf 20 am Ende einer durch die Presse 18 betätigten Spindel 21 gespannt.
Die Presse 18 ist über einen Stützbock 22 und eine Keileinpressvorrichtung 23 an der Betonkonstruktion 24 abgestützt. Die gespannten
Drähte 19 werden in bekannter Weise mittels Keilen 25 in einem Ankerkopf 26 verankert. Zum Einpressen der Keile 25
im geeigneten Moment, d.h. vor oder beim Absenken der Spannkraft, ist eine Keileinpressplatte 27 vorgesehen. Die Platte 27
ihrerseits wird durch seitlich durch den Körper der Keileinpressvorrichtung
23 nach innen über die Platte 27 ragende, an einem gemeinsamen Träger vorgesehene Keileinpresselemente
28,29 betätigt. Die Elemente 28,29 werden mittels hydraulischer Pressen (nicht dargestellt) verschoben. Um den Innenraum der
Vorrichtung von jeglichen überflüssigen vorstehenden Teilen
freizuhalten, sind die Einpresselemente 28,29 verschwenk- oder verschiebbar angeordnet, und zwar derart, dass sie bei Nichtgebrauch,
d.h. bei sich in seiner Ausgangslage befindlichem Träger, nicht ins Innere der Vorrichtung ragen, während sie bei
Bedarf in ihre Arbeitslage zum Betätigen der Keileinpressplatte 27 gebracht werden können.
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Die Fig. 3 und 4 der Zeichnung zeigen nun eine Keileinpressvorrichtung nach der Erfindung, welche es erlaubt,
den eigentlichen Ankerkopf kleiner zu dimensionieren. Fig. 3 der Zeichnung zeigt einen Ausschnitt aus einer erfindungemässen
Keileinpressvorrichtung 30, welche ebenfalls über einen Flansch 31 an einer hydraulischen Spannpresse 32 festgemacht
ist. Der eigentliche Vorrichtungskörper 33 stützt sich auch hier über eine Platte 34 auf der Betonkonstruktion ab. Ein
hülsenförmiger Ring 35 mit Flansch 36 ist auch hier Träger der eigentlichen Einpresselemente 37 für eine Keileinpressplatte
38. Der Ring 35 befindet sich normalerweise in der gezeigten Ausgangslage, d.h. er wird über Federn 39 in dieser Ausgangslage
gehalten. In dieser Lage laufen die um eine Schwenkachse 40 nach innen schwenkbar aufgehängte Einpresselemente 37 gegen
den oberen Rand 41 der Oeffnung 42' im Vorrichtungskörper 33 auf und halten die Einpresselemente in der gezeigten Lage,
d.h. die Einpresselemente ragen nicht in den Innenraum der Vorrichtung und somit nicht über die Keileinpressplatte 38.
Die Einpresselemente, von denen hur eines von zwei sich diametral gegenüberliegenden Einpresselementen 37 gezeigt ist,
können durch zwischen den Flanschen 31 und 36 angreifende hydraulische Pressen 42, 43 zusammen mit dem Ring 35 in
Richtung der Keileinpressplatte 38 verschoben werden. Sobald sich der Ring 35 mit den Einpresselementen 37 in Richtung Einpressplatte
38 bewegt, werden die Einpresselemente 37 mittels einer Feder 44 selbsttätig in Arbeitslage, d.h. ins Innere der Vorrichtung
gedrückt. Ein Anschlagstift 45, welcher durch eine Bohrung 46 des Einpresselementes 37 führt, sorgt dafür, dass
die Einpresselemente 37 nicht unnötig weit verschwenkt werden. Ein weiterer Anschlag wird zudem durch den angeschrägten Teil
47 an der Rückkante der Einpresselemente gebildet.
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Sobald beim Verschieben der Einpresselemente bzw. des Ringes 35 die Einpressplatte 28 die Keile 48 in
Klemmlage gebracht haben, können die hydraulischen Pressen 42, 43 wieder entlastet werden und der Ring 35 mit den Einpresselementen
37 wird durch die Federn 39 wieder in die Ausgangslage zurückgeführt, wobei gleichzeitig und selbsttätig
die Einpresselemente 37 wieder in ihre Ruhelage zurückgeschwenkt werden. In Fig. 3 ist gestrichelt die Stellung des
Einpresselementes 37 gezeigt, in welcher dieses in den Innenraum des Vorrichtungskörpers und somit über die Keileinpressplatte
38 ragt.
Für ein richtiges Niederpressen der Einpressplatte 38 ist es erforderlich, dass wenigstens zwei sich diametral
gegenüberliegende Einpresselemente vorgesehen sind. Es ist selbstverständlich möglich, auch mehr, beispielsweise drei
Einpresselemente, in regelmässigen Abständen am Umfang des Vorrichtungskörpers anzuordnen.
Fig. 4 der Zeichnung zeigt einen Horizontalschnitt durch die Einpressvorrichtung nach Fig. 3, rein schematisch,
wobei in erster Linie die hydraulischen Pressen 42,43, die Rückholfedern 39 und auch die Einpresselemente gezeigt
sind.
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Claims (10)
- Patentansprüche1 .J Keileinpressvorrichtung zu Spannpresse für Drahtbündel, dessen Drähte mittels Keilen in einem Ankerkopf zu verankern sind, wobei zum Einpressen der Keile eine Keileinpressplatte vorgesehen ist, welche über längsverschiebbare Einpresselemente, die an der Keileinpressplatte angreifen, betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einpresselemente an einem gemeinsamen, längsverschiebbaren Träger derart angeordnet sind, dass sie, bei sich in seiner Ausgangslage befindlichem Träger, nicht ins Innere der Vorrichtung ragen, und dass Mittel vorgesehen sind, um die Einpresselemente in ihre Arbeitslage zum Betätigen der Keileinpressplatte zu bringen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einpresselemente ein- bzw. ausfahrbar am Träger angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einpresselemente schwenkbar am Träger angeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcherder Träger bei Nichtbetätigung selbsttätig in seine Ausgangslage zurückgeführt bzw. in dieser gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlagmittel vorgesehen sind, welche die Einpresselemente bei sich in seiner Ausgangslage befindlichem Träger selbsttätig aus ihrer Arbeitslage bringen bzw. ausser Arbeitslage halten.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass Federelemente vorgesehen sind, um die Einpresselemente bei sich aus der Ausgangslage bewe-709882/088^ORIGINAL INSPECTEDgendem Träger selbsttätig in ihre Arbeitslage zu schwenken, wobei Anschlagmittel vorgesehen sind, welche die Schwenkbewegung begrenzen.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einpresselemente als Schwenkarme ausgebildet sind, wobei das der Schwenkachse benachbarte Ende jedes Armes bei sich in die Ausgangslage bewegendem Träger gegen einen Anschlag aufläuft, um die Arme ausser Arbeitslage zu schwenken.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Einpresselemente als ein den Vorrichtungskörper umgebender Ring ausgebildet ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass der Träger hydraulisch verschiebbar ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschieben des Trägers hydraulische Pressen und zu seiner Rückführung in die Ausgangslage Federn vorgesehen sind.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei sich diametral gegenüberliegende Einspresselemente vorgesehen sind.7G9882/Q684
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |