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DE202008004313U1 - Hilfsvorrichtung zur Verhinderung von Stürzen - Google Patents

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DE202008004313U1
DE202008004313U1 DE200820004313 DE202008004313U DE202008004313U1 DE 202008004313 U1 DE202008004313 U1 DE 202008004313U1 DE 200820004313 DE200820004313 DE 200820004313 DE 202008004313 U DE202008004313 U DE 202008004313U DE 202008004313 U1 DE202008004313 U1 DE 202008004313U1
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DE
Germany
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loop
auxiliary device
toilet
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fall
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DE200820004313
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PREISSLER STEFFEN
Original Assignee
PREISSLER STEFFEN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A62B35/0043Lifelines, lanyards, and anchors therefore
    • A62B35/0068Anchors

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Abstract

Hilfsvorrichtung zur Verhinderung von Stürzen von Personen, die aus gesundheitlichen, Rekonvaleszenz oder sonstigen Gründen vorübergehend Schlafattacken ausgesetzt sind, bestehend aus einer Telekopfstange (3), die an dem gefährdeten Ort (1) zwischen zwei Decken (Fußboden und Decke) eingespannt (4) oder verschraubt ist und welche in geeigneter Höhe eine Schlaufe (6) oder ähnliche Vorrichtung zum Festhalten oder Einhängen der gefährdeten Person und damit zu ihrer Sturzprophylaxe aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung zur Verhinderung von Stürzen, insbesondere von Personen, die aus gesundheitlichen, Rekonvaleszenz- oder sonstigen Gründen vorübergehende Schlafattacken ausgesetzt sind.
  • Zu den gesundheitlichen Gründen zählt derzeit eine ganze Reihe von Medikamenten in deren Beipackzettel in der Regel auf die Gefahr von Schlafattacken hingewiesen wird. Bei Rekonvaleszenz-Patienten können solche Schlafattacken beispielsweise als Folge einer körperlichen Erschlaffung auftreten. Sonstige Gründe sind beispielsweise ein zu hoher Alkoholgenuss.
  • Schließlich wird in der Literatur darauf hingewiesen, dass mit zunehmendem Alter die Gefahr zu stürzen und sich da durch Verletzungen zuzufügen steigt. Das Thema Sturzprophylaxe ist daher insbesondere bei älteren Menschen hoch aktuell.
  • Die Erfindung befasst sich mit diesem Problem. Es wird aber davon ausgegangen, dass es bei der Vielfalt der im täglichen Leben auftretenden Sturzmöglichkeiten keine generelle Lösung für dieses Problem gibt.
  • Man wir nur für Teilbereiche Lösungen anbieten können. Ein solcher Teilbereich ist das unter dem Einfluss von Schlafattacken- z. B. durch Medikamenteneinnahme -bedingte ungewollte Einschlafen während des nächtlichen Toilettengangs. Ein solcher Toilettengang endet wiederholt mit einem Oberschenkelhalsbruch, bedingt durch besonders harte Einrichtungsgegenstände, mit dem ein Toilettengänger bei einem solchen ungewollten Sturz kollidieren kann. Das Problem wird im Übrigen noch dadurch erschwert, dass ältere Menschen nachts mehrmals die Toilette aufsuchen müssen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Hilfsvorrichtung zur Verhinderung von Stürzen von Personen, die aus gesundheitlichen, Rekonvaleszenzen oder sonstigen Gründen vorübergehende Schlafattacken ausgesetzt sind, bestehend aus einer Teleskopstange, die an dem gefährdeten Ort zwischen zwei Decken, z. B. Fußboden und Decke, eingespannt oder verschraubt ist und welche in geeigneter Höhe eine Schlaufe oder ähnliche Vorrichtung zum Halten oder Einhängen der gefährdeten Person und damit zu seiner Sturzprophylaxe aufweist.
  • Bezogen auf das oben erwähnte Anwendungsbeispiel der Erfindung in einer Toilette wird vorgeschlagen, die Teleskopstange unmittelbar neben dem Toilettenbecken zu montieren und die Schlaufe in solcher Höhe an der Teleskopstange zu befestigen, dass eine die Toilette benutzende Person im Falle einer Schlafattacke von der Schlaufe aufgefangen und damit ein Sturz verhindert wird.
  • Die Schlaufe besteht zweckmäßig aus einem zweigeteilten Band mit Klettverschluss zur Einstellung der geeigneten Bandlänge. Sie wird mithilfe einer Rohrschelle an der vorzugsweise aus Aluminium bestehenden Teleskopstange verstellbar befestigt. Zur Verhinderung von Verletzungen empfiehlt es sich, das Band doppellagig auszubilden und mit einer Innenpolsterung zu versehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist für den Fall der Sturzverhinderung in einer Toilette in der Zeichnung dargestellt.
  • In 1 ist in einer Toilettenecke 1 ein Toilettenbecken 2 mit einer davorstehenden Teleskopstange 3 dargestellt. An dieser Stange, von der lediglich die untere Befestigungsscheibe 4 wiedergegeben ist, ist in geeigneter Höhe ein endloses Band 6 mithilfe einer Rohrschelle 5 befestigt. Um Beim Einschlafen einen Sturz des Toilettenbenutzers zu verhindern, braucht er lediglich einen Arm in die Schlaufe 6 einzuhängen. Im Augenblick des ungewollten Einschlafens erfährt sein Körper einen Ruck, der Ihn zum Aufwachen zwingt. Somit wird ein Sturz des Toilettenbenutzers verhindert. In den 2 und 3 sind verschiedene zweckmäßige Ausführungen von Befestigungsring 8 bzw. Rohrschelle 5 und Schlaufe 6 und 10 dargestellt. Gemäß 2 weist die Rohrschelle 5 eine Öse 9 auf, die der Halterung der aus einer Kordel 10 bestehenden Schlaufe dient. 3 zeigt eine Schlaufe 6 mit Innenpolsterung 7.
  • Abschließend sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung dem Benutzer weiter Vorteile bietet. Gerade in einer Toilette ist ein Benutzer darauf angewiesen, sich beim Aus- und Anziehen seiner Kleidung festhalten zu können. Die Teleskopstange, die neben dem Toilettenbecken aufgestellt ist, ist dazu bereits bestens geeignet; sie stellt allein bereits eine Prophylaxe gegen Stürze dar.

Claims (7)

  1. Hilfsvorrichtung zur Verhinderung von Stürzen von Personen, die aus gesundheitlichen, Rekonvaleszenz oder sonstigen Gründen vorübergehend Schlafattacken ausgesetzt sind, bestehend aus einer Telekopfstange (3), die an dem gefährdeten Ort (1) zwischen zwei Decken (Fußboden und Decke) eingespannt (4) oder verschraubt ist und welche in geeigneter Höhe eine Schlaufe (6) oder ähnliche Vorrichtung zum Festhalten oder Einhängen der gefährdeten Person und damit zu ihrer Sturzprophylaxe aufweist.
  2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopstange (3) in einer Toilette (1) unmittelbar neben dem Toilettenbecken (2) montiert ist, und dass an ihr die Schlaufe (6) in solcher Höhe montiert ist, dass eine die Toilette benutzende Person im Falle einer Schlafattacke von der Schlaufe (6) aufgefangen und damit ein Sturz verhindert wird.
  3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (6) aus einem zweigeteilten Band mit Klettverschluss zwecks Einstellung der geeigneten Bandlänge besteht.
  4. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (6) mithilfe einer Rohrschelle (5) oder eines Befestigungsrings (8) an der vorzugsweise aus Aluminium bestehenden Teleskopstange (3) verstellbar befestigt ist.
  5. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (6, 10) doppellagig ausgebildet und gegebenenfalls mit einer Innenpolsterung versehen ist.
  6. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1,2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrschelle (5) eine Öse (9) aufweist, die der Halterung der aus einer Kordel (10) bestehenden Schlaufe dient (2)
  7. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 2 bis 6, die in einer Toilette mit einer Höhe des Toilettenbeckens von mind. 50 cm aufgestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (6) in einer Höhe von etwa 70 cm und mehr ab Erdboden an der Teleskopstange (3) befestigt ist.
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