[go: up one dir, main page]

DE202007002420U1 - Baustein - Google Patents

Baustein Download PDF

Info

Publication number
DE202007002420U1
DE202007002420U1 DE202007002420U DE202007002420U DE202007002420U1 DE 202007002420 U1 DE202007002420 U1 DE 202007002420U1 DE 202007002420 U DE202007002420 U DE 202007002420U DE 202007002420 U DE202007002420 U DE 202007002420U DE 202007002420 U1 DE202007002420 U1 DE 202007002420U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
building block
stone
insert
component
block
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE202007002420U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE202007002420U1 publication Critical patent/DE202007002420U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
    • F24B1/04Closed stoves built-up from glazed tiles 
    • F24B1/06Construction of tiles or bracing means therefor, e.g. shim liner

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Abstract

Baustein, insbesondere Ofenbaustein, wobei der Baustein im Verbund mit anderen Steinen eine Wand oder Mauer bildet, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Flächen des Bausteins (5, 20) als Dekorfläche (21) mit einem Dekor versehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Baustein, insbesondere einen Ofenbaustein, wobei der Baustein gegebenenfalls im Verbund mit anderen Steinen eine Wand oder Mauer bildet.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Ofenbausteinsystem sowie einen Ofen selbst, der zumindest teilweise aus dem erfindungsgemäßen Baustein sowie dem System aus Baustein und Einsatzstein gebildet ist.
  • Öfen, insbesondere Kachelöfen, bestehen im wesentlichen aus einem Sockelelement, das aus Steinen wie Ziegelsteinen, Schamottesteinen und dergleichen gemauert ist, sowie einem einen Brennraum bildenden Aufsatz.
  • Der Brennraum wird zumeist aus Schamottesteinen gemauert, die hohe Temperaturbelastungen standhalten und den Vorteil haben, daß sie Wärme sehr lange speichern und gleichmäßig an den Raum abgeben. In ähnlicher Weise werden auch Kamineinsätzen verbaut, sie werden in eine mit Ofensteinen gebildete Wand oder Mauer eingesetzt, beziehungsweise von diesen Ofenkaminsteinen verkleidet. Diese Schamottesteine haben jedoch keine ansehnliche Außenoberfläche, so daß diese anschließend verputzt oder mit Kacheln verkleidet werden. Es sind auch sogenannte Putz-Kachel-Öfen bekannt, die eine Kombination von im Putz eingefaßten Kacheln zeigen. Die Kacheln werden mittels eines Klebers, Mörtels und dergleichen in den Verbund mit den anderen Steinen eingebaut und rückseitig mit feuerfestem Mörtel ausgestrichen. Allerdings führt die Materialverschiedenheit der Kachel und der Schamottesteine bei hohen Temperaturunterschieden zu unschönen Rissen im Übergangsbereich zur Kachel.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung vorzuschlagen, durch welche die Rißbildung im Übergangsbereich von Kachel zu Putz vermieden wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß wenigstens eine der Flächen des Bausteins als Dekorfläche mit einem Dekor versehen ist.
  • Dieser Baustein hat gegenüber den Bausteinen nach dem Stand der Technik den Vorteil, daß die nach außen weisende Fläche, die sichtbare Fläche, bereits von vornherein ein Dekor aufweist und nicht erst nachdem der Brennraum gemauert ist verkleidet werden muß. Vorteilhafterweise entspricht die Wärmeausdehnung des Dekors der des Bausteins, so daß Rißbildung vermieden wird. Die Herstellung eines derartigen Steines ist ebenfalls recht einfach, da beispielsweise die Glasur bereits beim Herstellen des Steins aufgebraucht wird und gegebenenfalls zusammen mit dem Stein gebrannt werden kann.
  • Vorteilhafterweise ist der Baustein quaderförmig ausgebildet. Er weist die üblichen Maße auf, die ein Baustein zum Setzen einer Wand oder Mauer, insbesondere der eines Ofens aufweist. Dieser Baustein weist eine Masse auf, die die im Brennraum entstehende wärme aufnimmt und speichert und gleichmäßig an die Umgebung abgibt.
  • Nach einer weiteren Ausführung ist der Baustein in seinem Inneren hohl ausgebildet. Auf diese Weise ist der Baustein sehr leicht zu handhaben und auch der Ofen ist in seinem endgültigen Gewicht wesentlich leichter als ein aus Massivsteinen gesetzter Ofen. Dies hat den Vorteil, daß ein derartiger Ofen auch in Etagenwohnungen eingebaut werden kann, ohne daß die Statik des Gebäudes beeinträchtigt wird. Ein weiterer Vorteil eines derartigen Steins besteht darin, daß er die Wärme schneller aufnimmt und an die Umgebung abgibt, so daß der Eindruck entsteht, daß der Ofen sehr schnell heizt. Es ist mit einem derartigen Ofen deshalb möglich diesen kurzfristig aufzuheizen. Ein üblicher Kachelofen benötigt hierzu eine größere Zeitspanne, das heißt, es muß vorausschauend der Ofen angeheizt werden, um bei Kälte die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.
  • Nach einer Ausführungsform ist der Baustein einstückig ausgebildet, was eine sehr schnelle Herstellung des Bausteins bewirkt.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist der Baustein aus zwei oder mehreren Einzelteilen zusammengesetzt, wobei die Einzelteile einfacher hergestellt werden können. Die Einzelteile müssen anschließend zusammengesetzt werden.
  • Die Aufgabe wird ebenfalls dadurch gelöst, daß der Baustein eine Aufnahme für einen Einsatzstein wie insbesondere eine Kachel besitzt.
  • Der erfindungsgemäße Baustein kann unterschiedlich gestaltet sein. Zum einen ist es der Baustein selbst, mit dem der Brennraum gemauert wird. Dieser Baustein weist auf seiner der Außenseite zugewandten Seite eine Aufnahme auf. Die übrigen Seiten sind im wesentlichen glatt ausgebildet. Die Bausteine werden beispielsweise mit feuerfestem Zement miteinander verbunden. Eckbausteine oder Bausteine, die an den Kanten des Brennraums angeordnet sind, können vorteilhafterweise an allen außenliegenden Seiten eine Aufnahme aufweisen, um darin Einsatzsteine zu befestigen. Als Einsatzsteine sind erfindungsgemäß Kacheln vorgesehen, jedoch auch Glasbausteine oder andere Dekorsteine, die die Oberfläche einer Wand oder einer Mauer dekorativ gestalten.
  • Dabei wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der erfindungsgemäße Baustein gegebenenfalls im Verbund mit anderen, herkömmlichen Schamottesteinen oder anderen Steinen eine Wand oder Mauer insbesondere eines Kachelofens bildet. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt dabei darin, daß die Mauer beziehungsweise Wand jetzt einstofflich hergestellt werden kann, also keine aus den Materialunterschieden resultierenden Risse im Verbund der Wand zu befürchten sind. Der Kachel wird insofern ihre tragende Aufgabe genommen und sie wird als Einsetzteil beziehungsweise Einsatzstein nur dekorativ genützt.
  • Der Einsatzstein ist dabei nicht nur als Kachel gestaltbar, es ist auch grundsätzlich möglich, einen aus dem Material des Bausteins bestehenden Füllstein vorzuschlagen, um einen derart angeordneten erfindungsgemäßen Baustein entsprechend auszufüllen und dann doch an dieser Stelle einen Putz aufzutragen. Wird nun zum Beispiel der gesamte Ofen in dieser Weise mit erfindungsgemäßen Bausteinen realisiert, so kann die konkrete Anordnung der Kacheln beziehungsweise anderer Dekorsteine möglichst lange hinausgezögert werden und der Benutzer kann so die Gestaltung des Ofens noch lange Zeit während der Realisierung beeinflußen. Hierdurch entsteht ein überraschender zusätzlicher Vorteil der Erfindung.
  • Nach einer weiteren Ausführung wird der Baustein selbst nicht zum Herstellen des Brennraums verwendet, sondern es ist ein Aufsatzbaustein, der auf die Außenoberfläche des Brennraums aufgebracht ist. Auf seiner dem Brennraum zugewandten Seite ist er eben ausgebildet, so daß er mit Zement, Mörtel oder einem anderen Befestigungsmittel an der Mauer befestigbar ist. Seine jedoch der Außenseite zugewandte Oberfläche weist eine Aufnahme auf, in die der Einsatzstein ein- bzw. aufsetzbar ist.
  • Nach einer ersten einfachen Ausführungsform besteht der Einsatzstein aus einem Körper, dessen Höhe gegenüber der Breite und Länge wesentlich geringer ausgebildet ist. Die Aufnahme ist derart ausgebildet, daß der Körper in die Aufnahme einsetzbar ist. Der Körper wird seitlich teilweise vom Rand der Aufnahme umgeben, so daß die Oberfläche zum Befestigen des Einsatzsteins gegenüber der bekannten Ausführung, bei der die Kacheln nur auf die Oberfläche der Wand oder Mauer aufgesetzt sind, eine größere Oberfläche besitzt, die zum Verbinden von Einsatzstein und Baustein vorgesehen ist. Der Rand kann derart hoch ausgebildet sein, daß die Außenoberfläche des Einsatzsteins mit dem Rand der Aufnahme fluchtet. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung jedoch ist der Rand gegenüber der Oberfläche des Körpers zurückgesetzt, so daß der Zwischenraum zwischen zwei Einsatzsteinen mittels eines Fugenmaterials verfugt werden kann. Mit dieser Ausgestaltung der Bausteine ist es möglich, Einsatzsteine beliebig auf der Oberfläche einer Wand, Mauer, insbesondere einer Mauer für einen Ofen, zu verteilen, wobei der Zwischenraum zwischen diesen Bausteinen mit einem Putz verputzt wird. Dadurch daß seitlich neben den Einsatzsteinen eine Stufe zwischen Oberfläche des Einsatzsteins und Kante des Bausteins besteht, läßt sich der Putz bis zum Rand des Einsatzsteins verteilen, so daß kein Spalt entsteht.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der erfindungsgemäße Baustein derart ausgebildet, daß er zur Aufnahme eines an dem Einsatzstein angeformten Fußes vorgesehen ist. Dieser Fuß kann in Form einer Zarge ausgebildet sein, das heißt er ist gebildet aus einem umlaufenden Rand, wobei der Rand gegenüber dem Umfang des Einsatzsteins zurückgesetzt ist.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform besteht der Fuß aus einem oder mehreren an der Rückseite des Einsatzsteins angeformten oder angebrachten Vorsprung, der in eine oder mehrere an dem Baustein eingebrachte Ausnehmung hineingreift. Der Fuß kann auch aus an dem Einsatzstein angeformten Stiften, beispielsweise aus Metall, bestehen, die entweder bei der Herstellung des Einsatzsteins oder nachträglich am Einsatzstein befestigt sind.
  • Diese verschiedenen Ausbildungen eines Fußes greifen in die Aufnahme des Bausteins ein. Anschließend wird der Einsatzstein am Baustein mittels eines Verbindungsmittels befestigt. Als Verbindungsmittel ist insbesondere Kleber, Mörtel oder Zement vorgesehen, der entweder in der Aufnahme selbst oder im Bereich zwischen dem Fuß oder Teilen des Fußes auf dem Einsatzstein oder Baustein aufgebracht ist. Dies bildet eine unlösbare Verbindung, die nur unter Zerstörung des Einsatzsteins oder des Bausteins, insbesondere Zerstören der Klebeverbindung gelöst werden kann.
  • Nach einer weiteren Ausführungform ist zwischen Einsatzstein und Baustein eine lösbare Verbindung vorgesehen. Diese lösbare Verbindung kann beispielsweise durch Clipse und Klammern oder sonstige Befestigungsmittel ausgebildet sein. Mit einer lösbaren Befestigung ist es möglich, sollten einzelne Einsatzsteine defekt sein oder nicht mehr Gefallen des Benutzers finden, ausgetauscht werden.
  • Auch ist es möglich, Ausstellungsstücke von Öfen mit verschiedenen Einsatzsteinen zu versehen, so daß der Kunde nach seinen individuellen Bedürfnissen die Außenoberfläche eines Ofens oder einer Wand oder Mauer bestücken kann. Als Einsatzsteine sind vorteilhafterweise Kacheln vorgesehen. Kacheln haben die Eigenschaft, daß sie eine gute Wärmekapazität aufweisen, wodurch die vom Ofen erzielte Temperatur gleichmäßig und lange an den Raum abgegeben werden kann.
  • Als Einsatzsteine sind jedoch auch Glasbausteine oder andere Dekorsteine vorgesehen, da der erfindungsgemäße Baustein nicht nur zum Verkleiden von Öfen vorgesehen ist, sondern auch von weiteren Mauern und Wänden, die gegebenenfalls nicht so hohe Wärmebelastungen erreichen.
  • Nach einer speziellen Ausführung der Erfindung ist ein Füllstein als Einsatzstein vorgesehen, dessen Oberfläche ebenfalls verputzbar ist, so daß die zu verkleidende Oberfläche individuell mit den unterschiedlichsten Einsatzsteinen besetzt werden kann.
  • Je nach Ausgestaltung des Fußes des Einsatzsteins besteht die Aufnahme aus mehreren voneinander getrennten Vertiefungen bzw. aus einer Rinne, die gegebenenfalls umlaufend ausgebildet ist. Die Ausbildung der Vertiefungen entspricht im wesentlichen der Kontur des an dem Einsatzstein angeformten oder angebrachten Fußes. Besteht der Fuß aus mehreren einzelnen Vorsprüngen, greifen diese in mehrere voneinander getrennte Vertiefungen an dem Baustein ein. Die einzelnen Vorsprünge können auch derart angeordnet sein, daß sie mit einer im Einsatzstein vorgesehenen Rinne zusammenwirken. Insbesondere jedoch ist die Rinne dazu vorgesehen, einen als Zarge ausgebildeten Fuß des Einsatzsteines aufzunehmen. Die Form der Rinne ist entsprechend der Ausbildung des Fußes kreisförmig, rechteckig, oval oder auch vieleckig und dergleichen ausgebildet.
  • Der Zwischenraum zwischen dem in die Aufnahme eingreifenden Fuß und dem Rand der Aufnahme ist gegebenenfalls mit einem Verbindungsmittel ausgefüllt, wobei als Verbindungsmittel Zement, Mörtel oder Kleber und dergleichen Verwendung findet. Durch den Fuß wird an dem Einsatzstein ein Hof gebildet, in den die von der Rinne gebildete Erhebung hineinragt. Diese Erhebung kann gegenüber dem äußeren Rand der Rinne zurückgesetzt sein, so daß zwischen Rückseite des Bausteins und der Seite des Einsatzsteines ein Spalt entsteht, der mit Verbindungsmittel gefüllt ist. Die Rückseite des Einsatzsteines beziehungsweise die dem Einsatzstein zugewandte Seite des Bausteines kann mit Klammern versehen sein, so daß zwischen beiden Steinen eine lösbare Verbindung besteht. Auch können im Bereich des Fußes und der Vertiefungen Klammern vorgesehen sein, so daß der Einsatzstein im Baustein klemmend oder verrastend gehalten ist. Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der Baustein auf der dem Einsatzstein zugewandten Seite nur eine Erhebung auf, die in den durch den Fuß gebildeten Hof hineingreift. Die Aufnahme des Bausteins ist somit durch eine Stufe gebildet. Der Außendurchmesser des Bausteins entspricht nunmehr beispielsweise dem Durchmesser des Fußes.
  • Benachbart zu diesem Baustein ist ein weiterer Stein, im folgenden als Mauerstein bezeichnet, angeordnet, dessen Dicke derart bemessen ist, daß der Einsatzstein mit seiner Kante auf dem Mauerstein aufliegt. Der Ausgestaltung des Bausteins sind somit keine Grenzen gesetzt. Die durch den Körper des Einsatzsteines und der Oberfläche des weiteren Bausteins gebildete Stufe wird anschließend verputzt.
  • Bisher sind nur Bausteine beschrieben, die auf einer ihrer Seiten mit einer Aufnahme versehen sind. Erfindungsgemäß sind jedoch auch Bausteine vorgesehen, die als Winkelstein oder Eckstein ausgebildet sind.
  • Bausteine, die direkt mit einem Dekor versehen sind, weisen in ihrer Funktion als Winkel- oder Eckstein mindestens zwei oder drei Dekorflächen auf. Diese Dekorflächen sind auf der dem Brennraum abgewandten Seite des Bausteins angeordnet.
  • Bei Steinen, die nicht direkt mit einem Dekor versehen sind, sind zumindest zwei ihrer Oberflächen mit Einsatzsteinen versehen, wobei an jeder Fläche ein eigener Einsatzstein angeordnet sein kann, jedoch auch Einsatzsteine, die abgewinkelt sind.
  • Der abgewinkelte Einsatzstein weist nach einem ersten Ausführungsbeispiel an nur einer dem Baustein zugewandten Seite einen Fuß auf, so daß er durch eine geradlinige Bewegung auf den Baustein aufsetzbar ist.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform weisen zwei der dem Baustein zugewandten Flächen je einen Fuß auf. Die im Baustein vorgesehenen Ausnehmungen stehen hier beispielsweise in einem rechten Winkel zueinander. Um den Einsatzstein auf den Baustein so aufsetzen zu können, daß die beiden angeformten Füße in die entsprechende Aufnahme des Bausteins eingreifen, ist zumindest eine der Wandungen der Aufnahme mit einer Schräge versehen. Der Winkel der Schräge zur gegenüberliegenden Wandung ist bedingt durch die Höhe des Fußes. Nach dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Einsatzstein rechtwinklig abgewinkelt.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel stehen die mit dem Dekor versehenen Flächen des Bausteins oder die beiden Flächen des Einsatzsteines in einem kleineren Winkel beispielsweise zueinander. Der mit der Aufnahme versehene Baustein selbst ist ebenfalls abgewinkelt. Auch hier sind die Aufnahmen in den zueinander abgewinkelten Flächen des Bausteins eingebracht. Die Längsausrichtung des am Einsatzstein vorgesehenen Fußes steht ebenfalls in einem Winkel zueinander. Um den Einsatzstein auf den Baustein aufzubringen, weist die Wandung der Aufnahme eine Schräge auf. Dies ist im nachfolgenden anhand der Zeichung näher beschrieben.
  • Ebenso wie die abgewinkelten Bausteine sowie Einsatzsteine kann der Baustein und Einsatzstein eine gebogene oder gewölbte Oberfläche aufweisen, so daß Mauern, Wände und dergleichen unterschiedlichster Form mit den Einsatzsteinen verkleidet werden können.
  • Auch die Bausteine, deren Oberflächen teilweise mit einem Dekor versehen sind, können eine Form aufweisen, die abgewinkelt ist sowie die mit dem Dekor versehene Fläche eine gewölbte oder gebogene Form aufweist.
  • Die Erfindung umfaßt, wie bereits beschrieben, auch ein Ofenbausteinsystem, das zum einen aus einem Baustein, wie beschrieben, ausgebildet ist, und zum anderen einen Einsatzstein umfaßt, wobei der Einsatzstein zumindest eine Dekorseite und eine Befestigungsseite zur Befestigung des Einsatzsteines mit dem Baustein aufweist. Dabei besitzt der Einsatzstein geschickterweise an seiner Befestigungsseite einen Fuß, welcher in die Aufnahme des Bausteines eingreift. Dieser Fuß kann dabei ein von dem Einsatzstein abstehender Bereich, zum Beispiel eine umlaufende Zarge, sein. Es kann aber auch einfach nur die glatte Unterseite des Einsatzsteines als Fuß wirken und als solcher dienen.
  • Das erfindungsgemäße Ofenbausteinsystem hat des weiteren bei einer erfindungsgemäßen Variante den Vorzug, daß durch ein zerstörungsfreies Verbindungsmittel, zum Beispiel Clipsen, Klammern oder dergleichen, der Einsatzstein mit dem Baustein variabel austauschbar ist. Dies erhöht die Gestaltungsmöglichkeiten erheblich und läßt insbesondere dem Auftraggeber lange Zeit Wahlfreiheit.
  • Im folgenden ist die Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
  • 1 einen erfindungsgemäßen Ofen;
  • 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bausteins in perspektivischer Ansicht;
  • 3 den erfindungsgemäßen Baustein nach 2 geschnitten sowie einen dazugehörigen Einsatzstein;
  • 4 bis 8 ein zweites bis sechstes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung und
  • 9 und 10 Ausführungen eines Bausteins mit einer direkt aufgebrachten Dekorfläche schematisch und perspektivisch dargestellt.
  • In 1 ist ein Ofen 1 dargestellt, der teilweise mit Einsatzsteinen 2 besetzt ist. Diese Einsatzsteine 2 bestehen nach diesem Ausführungsbeispiel aus Kacheln, die auf ihrer der Außenseite zugewandten Seite mit einem Dekor versehen sind. Dieses Dekor besteht beispielsweise aus einer Glasur, gegebenenfalls Bemalungen oder reliefartig ausgebildeten Mustern, die die Oberfläche der Kachel beispielsweise erhöhen, um die Wärmeabstrahlung an den Raum zu verbessern. Diese Kacheln sind auf einem Brennraum aufgebracht, wobei der Brennraum aus Schamottesteinen gemauert ist. Erfindungsgemäß weisen die Außenseiten des Schamottesteins Aufnahmen auf, in die die Einsatzsteine, insbesondere die Kacheln, einsetzbar sind.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel weisen die den Brennraum bildenden Schamottesteine eine glatte Außenoberfläche auf, wobei auf diese Außenoberfläche Bausteine 5 aufsetzbar beziehungsweise vorbaubar sind, die die erfindungsgemäße Aufnahme für die Einsatzsteine 2 aufweisen.
  • Die Oberfläche des Ofens 1 kann vollständig mit Einsatzsteinen 2 bedeckt sein, wobei zu jedem Einsatzstein 2 ein erfindungsgemäßer Baustein 5 zugeordnet ist. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel, wie dargestellt, sind jedoch diese Einsatzsteine 2 beliebig auf der Oberfläche verteilt, wobei der Zwischenraum zwischen diesen Einsatzsteinen mit Verputz 4 versehen ist. Dieser Verputz 4 ist beispielsweise direkt auf die den Brennraum bildenden Schamottesteine aufgebracht.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel jedoch kann der Verputz 4 auf zusätzliche Mauersteine aufgebracht werden, die der Dicke der erfindungsgemäßen Bausteine 5 entsprechen. Nach einer weiteren Ausführung ist der Verputz auf weiteren Einsatzsteinen 2 aufgebracht, so daß beliebig Einsatzsteine 2, die verputzt sind, oder als Kacheln, Glas oder Dekorsteine ausgebildete Einsatzsteine 2 auf der Oberfläche des Ofens aufsetzbar sind.
  • In 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bausteins 5 dargestellt. Der Baustein 5 selbst besteht aus einem kubischen Körper 11, der beispielsweise in seinem Querschnitt quadratisch oder rechteckig ausgebildet ist. Dieser Baustein 5 weist eine Seite 7 auf, die eben ausgebildet ist. Diese Seite 7 ist dem Brennraum zugewandt, sei es, daß der Baustein 5 direkt als Baustein zum Mauern des Brennraumes vorgesehen ist, oder zum Verkleiden der Schamottesteine auf die Schamottesteine aufgebracht ist. Der Baustein 2 selbst besteht vorteilhafterweise ebenfalls aus Schamotte, kann jedoch auch aus einem anderen, bevorzugterweise hitze- oder feuerbeständigem Material hergestellt sein. Die dieser Seite 7 gegenüberlie gende Seite 8 weist die Aufnahme 6 zur Aufnahme des Einsatzsteins 2 auf. Nach diesem Ausführungsbeispiel ist die Aufnahme 6 als Rinne 9 ausgebildet. Diese Rinne 9 ist umlaufend und weist eine rechteckige, insbesondere quadratische Form auf.
  • Nach weiteren Ausführungsbeispielen, die hier nicht dargestellt sind, kann die Form der Rinne 9 kreisförmig, rechteckig, oval, vieleckig und dergleichen ausgebildet sein. Die Form richtet sich nach der Form des an dem Einsatzstein 2 angeformten Fußes 10. Dieser Fuß 10 besteht aus einem an dem Körper 11 des Einsatzsteines 2 angeformten Rand. Dieser Rand ist ebenfalls entsprechend der Rinne 9 umlaufend ausgebildet. Der Fuß 10 kann jedoch auch aus einzelnen, an dem Körper 11 des Einsatzsteines 2 angeformten Vorsprüngen bestehen, die ebenfalls in die Rinne 9 oder in einzelne, voneinander unabhängige Vertiefungen im Einsatzstein 2 eingreifen. Durch die Rinne 9 ist am Einsatzstein 2 eine Erhebung 12 gebildet, die in den durch den Fuß 10 gebildeten Hof 13 hineinragt. Die Erhebung 12 kommt in direkten Kontakt mit dem Körper 11 des Einsatzsteines 2. Vorteilhafterweise ist in diesem Bereich ein Verbindungsmittel vorgesehen, das den Baustein 5 sowie den Einsatzstein 2 miteinander verbindet.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsmittel in der Aufnahme 6 angeordnet beziehungsweise kann das Verbindungsmittel sowohl in dem Bereich der Erhebung 12 als auch in der Aufnahme 6 vorgesehen sein.
  • Nach dem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht der Durchmesser des Bausteins 5 dem Durchmesser des Einsatzsteines 2, so daß der Einsatzstein 2 über den Baustein 5 seitlich nicht hervorsteht.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel nach 4 ist die Aufnahme 6 für den Einsatzstein 2 durch eine Stufe 19 gebildet.
  • Die Rinne 9 ist somit nach außen nicht begrenzt. Der Durchmesser des Bausteins 5 entspricht vorteilhafterweise dem Durchmesser des Fußes 10. Benachbart zu diesem Baustein kann ein Mauerstein 14 angeordnet sein, dessen Dicke der Dicke des Bausteins 5 im Bereich der Erhebung 12 entspricht. Der Einsatzstein 2 liegt mit seinem Rand auf dem Mauerstein 14 auf. Der Absatz 15 zwischen Mauerstein 14 und Einsatzstein 2 wird verputzt.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel (5) ist der Durchmesser des Bausteins 5 größer als der Durchmesser des Einsatzsteines 2, so daß der Baustein 5 seitlich über den Einsatzstein 2 vorsteht. Zwei benachbart angeordnete Bausteine 5 bewirken, daß zwischen von diesen aufgenommenen Einsatzsteinen 2 ein Spalt gebildet wird. Dieser Spalt wird anschließend verfugt.
  • In 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Bausteins 5 dargestellt. Dieser Baustein 5 ist als Eckstein vorgesehen. Er wird beispielsweise zum Bilden der Kanten des Ofens 1 eingesetzt. Dieser Eckstein weist nach diesem Ausführungsbeispiel an zwei seiner Oberflächen 16, 17 Aufnahmen 6 auf, wobei diese Aufnahmen 6 zueinander rechtwinklig angeordnet sind. Die an dem Einsatzstein 2 angeordneten Füße 10/1, 10/2 stehen beispielsweise rechtwinklig zueinander. Um den Einsatzstein 2 auf den Baustein 5 aufsetzen zu können, ist zumindest eine Wandung 6/1 der Aufnahme 6 abgeschrägt. Der Winkel α ist abhängig von der Länge des Fußes 10/1 und 10/2. Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel 45°.
  • Die Abschrägungen sind dabei so gewählt, daß diese, wie zum Beispiel im Schnitt nach 6 gezeigt, paarweise zueinander parallel sind. Das bedeutet, daß die Ausnehmungen, die zum Beispiel an jeweils abgewinkelten Flächen beziehungsweise Oberflächen 16, 17 angeordnet sind, jeweils die Ausnehmungen tragen, deren Kanten aber paarweise untereinander parallel verlaufen, um eine problemlose Montage des Einsatzsteines auch im Eckbereich zu erlauben. Die Montagebewegung des Einsatzsteines ist dabei zum Beispiel die Winkelhalbierende des Winkels zwischen den beiden Oberflächen 16, 17. Diesen Winkel schließen auch die Seiten 6/1 mit der Oberfläche 16, 17 ein. Die außen liegenden Kanten der Ausnehmungen sind dabei wiederum rechtwinklig zu der jeweiligen Seite orientiert.
  • In 7 ist ein weiterer abgewinkelter Baustein 5 dargestellt. Auch dieser Baustein weist zwei Flächen 16, 17 auf, die zueinander in einem Winkel stehen. Der Winkel zwischen den beiden Flächen beträgt 45°, wobei jeder beliebige Winkel gewählt werden kann. Die Aufnahme weist ebenfalls jeweils eine abgeschrägte Wandung 6/1, 6/2 auf, so daß der Einsatzstein 2 durch eine geradlinige Bewegung auf den Baustein 5 aufsetzbar ist.
  • Das sechste Ausführungsbeispiel zeigt einen gebogenen Baustein 5, der mit einem ebenfalls gebogenen Einsatzstein 2 korrespondiert. Auch ist es möglich, die Erfindung mit gewölbten (z.B. um zwei Achsen gebogenen) Oberflächen 18 einzusetzen. Gleiche Bauteile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie bei den übrigen Figuren bezeichnet und bedürfen keiner weiteren Erläuterungen.
  • In 9 ist die Ausführung eines erfindungsgemäßen Bausteins 20 dargestellt, wobei dieser Baustein 20 in seinem Inneren hohl ausgebildet ist. Dieser Baustein 20 ist beispielsweise einstückig hergestellt, kann jedoch auch aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein. Insbesondere besteht dieser Baustein 20 aus einem feuerfesten Material wie Schamotte, er kann jedoch auch aus einer anderen Keramikmasse hergestellt sein. Dieser Baustein 20 hat gegenüber dem bekannten, massiven Baustein zur Herstellung einer Wand oder Mauer insbesondere für einen Ofen den Vorteil, daß er sich durch die geringe Masse wesentlich schneller aufheizt als herkömmliche Bausteinen 20 und die Wärme leichter an die Umgebung abgibt. Dieser Baustein, wie er in 10 zu sehen ist, ist zumindest an einer seiner Oberflächen mit einer Dekorfläche 21 versehen, wobei diese Dekorfläche 21 durch eine Glasur gebildet ist.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform kann diese Dekorfläche 21 mit Glas- oder Dekorsteinen versehen sein, die mittels eines Mörtels oder einer feuerfesten oder feuerresistenten Klebemasse mit dem Baustein 20 verbunden ist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist nur eine der Flächen 21 des Bausteins 20 mit einem Dekor versehen.
  • Dieser Baustein kann jedoch auch als Eck- oder Randbaustein verwendet werden, wobei dann gegebenenfalls auch zwei oder drei der Flächen mit einem Dekor versehen sind.
  • Wie in den beiden Figuren dargestellt ist, ist der Baustein auf seiner der Dekorfläche 21 abgewandten Seite 22 eben ausgebildet. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel, weist der Baustein 20 keine kubische oder quaderförmige Form auf, sondern zumindest die mit einem Dekor versehenen Flächen 21 stehen in einem Winkel ≥ oder ≤ 90° zueinander. Des Weiteren kann der Baustein 20 auf seiner Dekorfläche 21 gebogen beziehungsweise gewölbt ausgebildet sein oder eine beliebige Form aufweisen.
  • Vorteilhafterweise ist dieser Baustein 20 aus einem hitzebeständigen Material hergestellt, so daß er zum Setzen eines Ofens geeignet ist. Als hitzebeständiges Material eignet sich insbesondere Schamotte, da Schamotte besonders dazu geeignet ist, Wärme aufzunehmen und langsam an die Umgebung abzugeben. Nach einer weiteren Ausführungsform ist die zur Außenseite des Ofens gerichtete Fläche des Bausteins derart ausgebildet, daß er mit einem Verputz versehen werden kann. Auf diese Weise ist es möglich eine Wand oder Mauer zu errichten, die zum Teil mit Dekorfläche und zum Teil mit Verputz versehen ist. Dadurch, daß die Dekorfläche direkt auf dem Baustein aufgebraucht ist wird vermieden, daß sich zwischen den mit einem Verputz versehenem Bausteinen und denen mit einem Dekor Risse bilden.
  • Vorzugsweise steht der erfindungsgemäße Ofenbaustein mit Dekorfläche im Verbund mit anderen Ofenbausteinen etwas vor, um nach dem Verputzen bündig abzuschließen. Gegebenenfalls ist dabei der erfindungsgemäße Ofenbaustein etwas größer dimensioniert als die anderen, herkömmlichen Ofenbausteine und bildet einen entsprechenden Vorstand.
  • Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
  • Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, daß das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist.
  • Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
  • Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.
  • Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden, oder auch Einzelmerkmale aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merkmalen umfassen, können jederzeit zur Abgrenzung vom Stande der Technik in den ersten Anspruch übernommen werden, und zwar auch dann, wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merkmalen erwähnt wurden beziehungsweise im Zusammenhang mit anderen Merkmalen besonders günstige Ergebnisse erreichen.

Claims (30)

  1. Baustein, insbesondere Ofenbaustein, wobei der Baustein im Verbund mit anderen Steinen eine Wand oder Mauer bildet, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Flächen des Bausteins (5, 20) als Dekorfläche (21) mit einem Dekor versehen ist.
  2. Baustein, insbesondere Ofenbaustein, wobei der Baustein gegebenenfalls im Verbund mit anderen Steinen eine Wand oder Mauer bildet und der Baustein eine Aufnahme für einen Einsatzstein, insbesondere wie eine Kachel besitzt.
  3. Baustein nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (20) quaderförmig ausgebildet ist.
  4. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (20) in seinem Inneren hohl ausgebildet ist.
  5. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (20) einstückig ausgebildet ist.
  6. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (20) aus zwei oder mehreren Einzelteilen zusammengesetzt ist.
  7. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (6) zur Aufnahme eines an dem Einsatzstein (2) angeformten Fußes (10) vorgesehen ist.
  8. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (5) eine Vertiefung als Aufnahme für den Einsatzstein (2) aufweist.
  9. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (6) derart gestaltet ist, daß der Einsatzstein (2) vollständig aufgenommen ist.
  10. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (6) aus mehreren voneinander getrennten Vertiefungen besteht.
  11. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (6) aus einer Rinne (9) besteht.
  12. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (9) umlaufend ausgebildet ist.
  13. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (9) kreisförmig, rechteckig, oval, vieleckig und dergleichen ausgebildet ist.
  14. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Rinne (9) eine Erhebung (12) gebildet ist, die in einem durch den Fuß (10) des Einsatzsteines (2) gebildeten Hof (13) hineinragt und Baustein (5) und Einsatzstein (2) in diesem Bereich mittels eines Verbindungsmittels miteinander verbunden sind.
  15. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorfläche (21) durch eine Glasur, Glas- oder Dekorsteine oder dergleichen gebildet ist.
  16. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (5, 20) auf seiner der Dekorfläche (21) oder der Aufnahme (6) gegenüberliegenden Seite (7) eben ausgebildet ist.
  17. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (5, 20) als Winkelstein oder Eckstein ausgebildet ist.
  18. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorfläche (21) oder die dem Einsatzstein zugewandte Seite (8) des Bausteins (5, 20) in zumindest zwei Flächen (16, 17) unterteilt ist, die in einem Winkel, insbesondere einem Winkel von 45° oder 90° zueinander angeordnet sind.
  19. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (5) zumindest auf der die Dekorfläche (21) aufweisenden Seite oder der dem Einsatzstein (2) zugewandten Seite (18) gebogen bzw. gewölbt ausgebildet ist.
  20. Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein (5, 20) aus einem hitzebeständigen Material, insbesondere Schamotte besteht.
  21. Ofenbausteinsystem, bestehend aus einem Baustein nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche und einem Einsatzstein, wobei der Einsatzstein eine zumindest eine Dekorseite und eine Befestigungsseite zur Befestigung des Einsatzsteines mit dem Baustein aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzstein (2) an seiner Befestigungsseite einen Fuß (10) aufweist, welcher in die Aufnahme (6) des Bausteins (5) eingreift.
  22. Ofenbausteinsystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (10) als eine umlaufende Zarge ausgebildet ist.
  23. Ofenbausteinsystem nach einem oder beiden der Ansprüche 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (10) aus einzelnen an dem Einsatzstein (2) angeformten oder angebrachten Vorsprüngen oder Stiften besteht.
  24. Ofenbausteinsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzstein (2) mittels eines Verbindungsmittels, insbesondere Kleber, Mörtel, Zement und dergleichen mit dem Baustein (5) verbunden ist.
  25. Ofenbausteinsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzstein (2) mittels Clipsen, Klammern oder sonstigen Befestigungsmitteln mit dem Baustein (5) lösbar oder fest verbunden ist.
  26. Ofenbausteinsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzstein (2) als Kachel, Glasbaustein, Dekorstein und/oder Füllstein gebildet ist.
  27. Ofenbausteinsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzstein (2) eine Oberfläche aufweist, die verputzbar ist.
  28. Ofen, insbesondere Kachelofen, bestehend zumindest aus einem Baustein nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20 beziehungsweise Ofenbausteinsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 27.
  29. Ofen nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Ofens (1) teilweise mit einem Dekor wie Kacheln oder dergleichen und teilweise mit Putz (4) bedeckt ist.
  30. Ofen nach einem oder beiden der Ansprüche 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofen (1) Bausteine (5, 20) aufweist, wobei wenigstens eine Fläche der Bausteine (20) als Dekorfläche (21) ausgebildet ist oder der Ofen (1) Bausteine (5) aufweist, die außen Einsatzsteine (2) wie Kacheln, Glas- oder Dekorbausteine tragen und/oder die außenliegende Oberfläche des Bausteins (20) oder des Einsatzsteins (2) verputzt ist.
DE202007002420U 2006-07-28 2007-02-15 Baustein Expired - Lifetime DE202007002420U1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202006011762.8 2006-07-28
DE202006011762 2006-07-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202007002420U1 true DE202007002420U1 (de) 2007-12-06

Family

ID=38806360

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202007002420U Expired - Lifetime DE202007002420U1 (de) 2006-07-28 2007-02-15 Baustein

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202007002420U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2735901A1 (de) Fassadenkonstruktion, bestehend aus plattenfoermigen, vorzugsweise keramischen bauelementen
DE10361104B4 (de) Hitzeschutzkörper
DE102009016729A1 (de) Brandbarriere
DE202007002420U1 (de) Baustein
DE3500186C2 (de)
EP1327828B1 (de) Wandheizung oder Fussbodenheizung mit Heizleitungen zwischen Schamottesteinen
DE202009013660U1 (de) Wärmespeicherelement
DE2241287B2 (de) Feuerfeste auskleidung fuer industrieoefen aus fertigbauteilen
DE1709196B2 (de) Verblendung fur wetterbean spruchte Wände
DE19828717A1 (de) Plattenartiger Werkstoff, Herstellungsverfahren, Mörtelmischung und Klebstoff zur Verarbeitung desselben
DE29702567U1 (de) Bauelement
CH524028A (de) Mauerstein, insbesondere Hohlblockstein und eine Verwendung des Steins
WO2007085038A1 (de) Speicherofen und rauchzug sowie bausatz zum aufbau derselben
DE862662C (de) Bauweise
DE2346687A1 (de) Auskleidungselement und daraus hergestellte feuerfeste auskleidung
DE1055165B (de) Feuerfester, basischer bzw. neutraler Stein, insbesondere fuer feuerfeste Ofendecken, und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2818751B2 (de) Decken- und Wandkonstruktion für Feuerungsräume
DE4200815A1 (de) Formstein
DE29904167U1 (de) Plattenartiger Formstein für Heizanlagen
DE8126051U1 (de) Aus vorgefertigten bausteinen gefertigter ofen
AT387844B (de) Heizofen
EP0891518B1 (de) Baustein aus feuerfestem material für eine heizvorrichtung
DE116066C (de)
DE9300784U1 (de) Kachel
DE10118294A1 (de) Ofenbaustein

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20080110

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20100804

R157 Lapse of ip right after 6 years

Effective date: 20130903