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DE202007007161U1 - Gerät zum Bearbeiten von Oberflächen - Google Patents

Gerät zum Bearbeiten von Oberflächen Download PDF

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DE202007007161U1
DE202007007161U1 DE202007007161U DE202007007161U DE202007007161U1 DE 202007007161 U1 DE202007007161 U1 DE 202007007161U1 DE 202007007161 U DE202007007161 U DE 202007007161U DE 202007007161 U DE202007007161 U DE 202007007161U DE 202007007161 U1 DE202007007161 U1 DE 202007007161U1
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Kirnich Ralph De
MARQUIS, RENE, DE
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WUERTEMBERGER REMIGIUS
Wuertemberger Remigius
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Abstract

Gerät zum Bearbeiten von Oberflächen, insbesondere zum Schleifen und/oder Polieren einer gewölbten Oberfläche, wie Fingernägel oder dergleichen, bestehend aus einem Bearbeitungskörper aus einem flexiblen Material, dadurch gekennzeichnet, daß eine Haltevorrichtung (2) vorgesehen ist, die den Bearbeitungskörper (3) derart haltert, daß der Bearbeitungskörper (3) während der Bearbeitung zumindest einem Teilbereich der Kontur der zu bearbeitenden Oberfläche angepasst ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Bearbeiten von Oberflächen, insbesondere Schleifen und/oder Polieren einer gewölbten Oberfläche, wie Fingernägel oder dergleichen, bestehend aus einem Bearbeitungskörper aus einem flexiblem Material.
  • Zum Schleifen und/oder Polieren von Fingernägeln sind verschiedene Feilen bekannt. Zum einen die normalen Feilen aus Metall mit einer geriffelten Oberfläche sowie Diamantfeilen oder Glasfeilen. Diese sind dazu geeignet die Kanten von Fingernägeln herunterzufeilen oder zu glätten, jedoch nicht dazu geeignet die Oberfläche der Nägel derart zu bearbeiten, dass eine glänzende Oberfläche entsteht. Für das Bearbeiten der Oberfläche von Finger- oder Fußnägeln sind flexible Feilen bekannt, die mehrschichtig aufgebaut sind. Auf einem streifenförmigen Träger, beispielsweise aus Kunststoff, sind Bearbeitungskörper aufgebracht, deren äußere Oberseite mit einer Schleif- oder Polieroberfläche versehen sind. Diese Bearbeitungskörper sind beispielsweise durch Kleben auf dem Träger aufgebracht. Dieses Gerät hat jedoch den Nachteil, dass es bei der Bearbeitung von gewölbten Oberflächen jeweils nur tangential, das heißt punkt- oder linienförmig, die Oberfläche berührt. Die Oberfläche kann immer nur an einer Stelle bearbeitet werden. Zwar ist dieses Gerät elastisch, jedoch durch Druck auf die zu bearbeitende Oberfläche biegt sich das Gerät in eine Richtung von der zu bearbeitenden Oberfläche weg. Dies bewirkt, dass die Fläche auf der der Bearbeitungskörper auf der Oberfläche aufliegt, noch kleiner wird.
  • Dadurch dass der Bearbeitungskörper die gewölbte Oberfläche nur tangential berührt, muss der Anstellwinkel laufend verändert werden, damit die gesamte Oberfläche erreicht wird. Durch die Bearbeitung einer nur linienförmigen oder punktförmigen Stelle auf der Oberfläche kann die Oberfläche nicht gleichmäßig bearbeitet werden, es entstehen unter Umständen Rillen oder Stellen, die zu sehr einer Bearbeitung ausgesetzt sind und andere Stellen, die eventuell durch den Bearbeitungskörper nicht erreicht werden. Das Ergebnis der Bearbeitung einer Oberfläche ist somit unbefriedigend und nur mit einem hohen Aufwand zu erreichen.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, ein Gerät zum Schleifen und/oder Polieren von Oberflächen zu schaffen, mit dem gewölbte Oberflächen, insbesondere gewölbte Oberflächen, feiner zu bearbeiten sind.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zur Halterung des Bearbeitungskörpers eine Haltevorrichtung vorgesehen ist, die den Bearbeitungskörper derart haltert, dass der Bearbeitungskörper während der Bearbeitung zumindest in einem Teilbereich der Kontur des zu bearbeitenden Körpers angepasst ist. Mit dieser Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, den Bearbeitungskörper in einen beliebigen Winkel auf die zu bearbeitende Oberfläche zu legen. Bei einer erfindungsgemäßen Variante (bei welcher die Haltevorrichtung eine entsprechende Flexibilität aufweist) ist vorgesehen, daß, je größer der Druck auf das Gerät ist, desto mehr sich der Bearbeitungskörper an die Oberfläche anlegt. Es wird der Nagel fast über seine gesamte Breite gleichzeitig mit dem Bearbeitungskörper bedeckt und bearbeitet. Es ist nur eine oder wenige Hin- und Herbewegung erforderlich. Der geringe Aufwand um ein überzeugtes Bearbeitungsergebnis, zum Beispiel an einem Fingernagel zu erreichen, kommt daher, daß der Schwenkbereich der Schwenkbewegung gleich oder geringer ist als der bei der Bearbeitung überstreichte Bearbeitungsbereich der Oberfläche. Dies wird dadurch erreicht, daß während der Bearbeitung der Bearbeitungskörper die zu bearbeitende Oberfläche zumindest 30%, bevorzugt zumindest 50%, insbesondere annähernd vollständig überstreicht. Durch eine größerflächige Anlage des Bearbeitungskörpers an der Nageloberfläche liegen einzelne Bereiche der Oberfläche längere Zeit in Kontakt mit dem Bearbeitungskörper, um von diesem bearbeitet zu werden. Zum anderen führen bereits kleine Korrekturen im Anstellwinkel des Gerätes gegenüber der Nageloberfläche zu einem vollständigen Überstreichen der Oberfläche und daher zu einem einheitlichen, schnell zu erreichenden Ergebnis.
  • Um die gesamte Oberfläche zu bearbeiten, muss das Gerät nicht oder nur in einem geringen Winkel verändert werden. Die Neigung des Gerätes beträgt dabei bis zu 20°. Bei den herkömmlichen Geräten zum Polieren von Oberflächen ist es notwendig, den Winkel ca. um ± 45° zu verändern, um die gesamte Oberfläche beispielsweise eines Fingernagels vollständig zu bearbeiten.
  • Nach einer Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Bearbeitungskörper an zumindest zwei Verbindungsstellen von der Haltevorrichtung gehaltert ist. Entgegen den Vorschlägen des Standes der Technik ist somit der Bearbeitungskörper nicht über die gesamte Länge mit dem Träger verbunden, sondern nur an wenigen gezielten Stellen. Vorteilhafterweise befindet sich die zu bearbeitende Oberfläche zwischen diesen Verbindungsstellen. Der Bearbeitungskörper, der vorteilhafterweise aus einem flexiblen Material besteht, kann somit bei Druck des Gerätes auf die zu bearbeitende Oberfläche zurückweichen, biegt sich zwischen den Verbindungsstellen etwas durch und passt sich somit der Form der zu bearbeitenden Oberfläche an. Während der Bearbeitung wird durch den Druck auf den Bearbeitungskörper auf die Verbindungsstellen eine Zugkraft ausgeübt.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Gerätes besteht darin, dass es einfach zu handhaben ist. Das Gerät nach dem Stand der Technik ist ungünstig zu halten. Wird es nur an einem Ende gehalten, ist es schwer den für das Schleifen oder Polieren erforderlichen Druck auf die zu bearbeitende Oberfläche auszuüben. Wird das Gerät so gehalten, dass die manuelle Kraft senkrecht auf die zu bearbeitende Fläche wirkt, kommen die Fingerspitzen der das Gerät haltenden Hand mit der zu bearbeitenden Oberfläche leicht in Konflikt. Dieser Nachteil wird mit dem Gerät nach der Erfindung vermieden. Das erfindungsgemäße Gerät wird so von der die Oberfläche bearbeitenden Person gehalten, dass der Bearbeitungskörper zwischen dem Daumen und den übrigen das Gerät haltende Fingern angeordnet ist. Die Finger der haltenden Hand haben zu der Oberfläche einen großen Abstand.
  • Nach einer dritten Ausführungsform ist die Haltevorrichtung biegesteif und der Bearbeitungskörper ist zwischen den Verbindungsstellen durchhängend angeordnet, sodass er sich der zu bearbeitenden Oberfläche anpasst.
  • Der Bearbeitungskörper besteht in einer einfachen Ausführung aus einem mit einer Schleif- oder Polieroberfläche versehenen flexiblen Band. Dieses kann elastisch ausgebildet sein – beispielsweise ein leicht elastisches Gummiband, das bei Verankerung an zwei in einem bestimmten Abstand zueinander angeordneten Verbindungsstellen dem Druck durch die zu bearbeitende Oberfläche nachgibt und sich somit an die gewölbte Oberfläche anlegt. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Bearbeitungskörper zwar flexibel aber nicht elastisch, wobei durch die Zugkraft auf die Verbindungsstellen, diese leicht aufeinander zubewegt werden. Das heißt die Anordnung der Verbindungsstellen muss an einem Körper erfolgen, der ein Nachgeben der Verbindungsstellen ermöglicht.
  • Der Bearbeitungskörper kann derart ausgebildet sein, dass er an zwei beliebigen Verbindungsstellen mit der Haltevorrichtung verbunden ist. Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, den Bearbeitungskörper an seinen beiden Enden zu lagern, sodass der Bereich zum Bearbeiten der Oberfläche möglichst groß ist. Die Haltevorrichtung ist beispielsweise als Rahmen ausgebildet. Der Bearbeitungskörper überspannt den Rahmen derart, dass er bei Druck auf seine Oberfläche ausweichen kann. Als eine besondere Ausführungsform der Haltevorrichtung besteht der Rahmen aus einem U-Profil, wobei das U-Profil aus einem Quersteg und zwei daran angeformten Schenkeln besteht. Der Rahmen kann dabei derart starr ausgebildet sein, dass sich die Schenkel auch bei Ausübung einer Zugkraft nicht bewegen. Besteht der Bearbeitungskörper beispielsweise aus einem in Längsrichtung elastischen Material, biegt er sich bei Druck durch und passt sich der zu bearbeitenden Oberfläche an. Nach einer weiteren Ausführungsform sind die beiden Schenkel des U-Profils zueinander elastisch ausgebildet, das heißt der Bearbeitungskörper besteht zwar aus einem flexiblem Material, ist jedoch in seiner Längsrichtung nicht elastisch. Trotzdem kann er sich bei Druck durchbiegen, wobei auf die Schenkel eine Zugkraft ausgeübt wird und die Schenkel sich aufeinanderzubiegen.
  • Anstelle eines U-förmigen Profils kann auch ein C-förmiges Profil Verwendung finden.
  • Die Verbindungsstellen zwischen Haltevorrichtung und Bearbeitungskörper sind als eine Aufnahmehalterung zur Aufnahme des Bearbeitungskörpers ausgebildet. Diese Aufnahmehalterung ist beispielsweise durch einen Schlitz oder Spalt gebildet, in den der Bearbeitungskörper durch eine einfache lineare Bewegung hineingesteckt wird. Der Schlitz oder Spalt ist an den Schenkeln des U- oder C-förmigen Rahmens angeordnet.
  • Nach einer Ausführungsform wäre es möglich, nach Einfügen des Bearbeitungskörpers den Spalt derart zu verpressen, dass der Bearbeitungskörper klemmend gehalten ist.
  • Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, die Enden des Bearbeitungskörpers mit einer Verdickung zu versehen, sodass es möglich ist, den Bearbeitungskörper derart in den Spalt einzuführen, dass die Verdickung außerhalb der Schenkel und die Bearbeitungsfläche zwischen den Schenkeln angeordnet ist.
  • Nach einer weiteren Ausführung ist es möglich, den Bearbeitungskörper zwischen den Schenkeln einzuspannen. Es ist jedoch nicht erforderlich von vornherein eine Spannkraft auf den Bearbeitungskörper auszuüben. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Länge des Bearbeitungskörpers derart zu wählen, dass der Bearbeitungskörper ohne Ausübung einer Spannkraft in die Haltevorrichtung einzulegen ist. Erst durch Druck auf den Bearbeit ungskörper wird eine Zugkraft auf die Verbindungsstellen beziehungsweise Schenkel ausgeübt. Auf diese Weise ist es möglich, den Bearbeitungskörper leicht auszutauschen. Da er einem großen Verschleiß unterliegt, ist es erforderlich den Bearbeitungskörper öfter zu wechseln als die Haltevorrichtung selbst. Auch ist es möglich, Bearbeitungskörper mit unterschiedlicher Körnung zu verwenden und je nach Bedarf den Bearbeitungskörper zu wechseln. Bei der Haltevorrichtung sowie bei den Bearbeitungskörpern handelt es sich um Massenartikel. Es ist somit möglich, das Gerät sehr preiswert und variabel herzustellen.
  • Die Anordnung des Bearbeitungskörpers kann unterschiedlich ausgestaltet sein. Nach einem Ausführungsbeispiel sind die Schlitze oder Spalte in einer Ebene parallel zur Ebene der Haltevorrichtung angeordnet, wobei der Bearbeitungskörper ebenso parallel zur Ebene der Haltevorrichtung ausgerichtet ist. Die Haltevorrichtung kann somit zumindest zwischen zwei Fingern - dem Daumen und wenigstens einem der übrigen Finger gehalten und leicht gleitend über die zu bearbeitende Oberfläche geführt werden. Der Druck mit dem das Gerät auf die zu bearbeitende Oberfläche wirkt, ist somit individuell wählbar.
  • Nach einer einfachen Ausführungsform besteht der Bearbeitungskörper aus einem streifenförmigen Band, das unter Bildung von zwei Ösen aufeinandergelegt ist. Die Enden des Streifens sind mit dem Mittelteil des Streifens verklebt. Die Ösen bilden dabei die Verdickung, die außerhalb der Schenkel zu liegen kommen. Ihr Durchmesser ist derart gewählt, dass sie durch den Schlitz nicht hindurchrutschen können. Um zu verhindern, dass die Ösen zusammengedrückt werden, können sie mit einem Stift oder dickeren Hülse ausgefüllt sein.
  • Nach einem zweiten Ausführungsbeispiel besteht der Bearbeitungskörper aus einem Endlosband, das im Bereich der Schlitze zusammengepresst wird. Auch hier entstehen außerhalb der Schen kel Ösen. Die Breite des Schlitzes ist ein wenig größer als die doppelte Dicke des Bandes, sodass beide Trums des Bandes durch die Schlitze aufeinandergepresst werden. Ein Verkleben des Bandes im Bereich zwischen den Schenkeln ist nicht unbedingt erforderlich. Auch hier kann in den Ösen ein Stift eingeführt sein, der lose oder verklebt mit dem Band ist. Durch die Federung der Schenkel zueinander kann der Bearbeitungskörper dem Druck der zu bearbeitenden Oberfläche ausweichen und legt sich somit an diese an.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform ist der Bearbeitungskörper beispielsweise in seiner Längsrichtung elastisch ausgebildet, sodass die Schenkel des Rahmens in einem festen Abstand zueinander verbleiben können, jedoch ein Ausweichen des Bearbeitungskörpers und Anpassen an die zu bearbeitende Oberfläche trotzdem möglich ist. Es ist auch nach einer weiteren Ausführung möglich, nur die Enden mit einem elastischen Gummiband zu versehen und den Bearbeitungskörper selbst als ein flexibles Band auszubilden, sodass beide vorteilhafte Ausführungen miteinander kombiniert werden.
  • Wie zuvor erwähnt, ist der Bearbeitungskörper in Spalte oder Schlitze eingeführt, die parallel zur Ebene des Rahmens ausgerichtet sind. Nach einer weiteren Ausführungsform sind die Schlitze senkrecht zu dieser Ebene angeordnet. Die Wirkung des Gerätes zur Bearbeitung der Oberfläche ist dabei gleich, nur die Lage des Gerätes in der Hand der bedienenden Person ist hierbei anders gewählt. Welche Ausführungsform hier gewünscht ist, liegt beim Benutzer. Die Einen halten das Gerät lieber waagerecht und die Anderen in einer senkrechten Lage. Es ist jedoch auch nicht ausgeschlossen, den Schlitz zur Aufnahme des Bearbeitungskörpers in einem beliebigen Winkel zur Ebene des Rahmens anzuordnen.
  • Nach den bisher dargestellen Ausführungsbeispielen besteht der Bearbeitungskörper aus einem Band bestimmter Länge, das auf der Haltevorrichtung befestigt wird.
  • Es hat sich als günstig erwiesen, den Bearbeitungskörper zu bevorraten. Der Vorratsbehälter kann beispielsweise direkt an der Haltevorrichtung befestigt sein. Er dient als eine Verbindungsstelle zwischen Bearbeitungskörper und Haltevorrichtung. In dem Vorratsbehälter ist beispielsweise der Bearbeitungskörper auf einer Rolle aufgerollt und in dem Vorratsbehälter gelagert. Neben einem von einer Rolle abziehbaren Bearbeitungskörper ist alternativ auch vorgesehen, daß ein Vorratsbehälter bereits entsprechend konfektionierte und gegebenenfalls auch in unterschiedlichen Rauhigkeiten ausgestattete Bearbeitungskörper vorhält.
  • Der Bearbeitungskörper kann aus dem Vorratsbehälter herausgezogen werden und anschließend an der zweiten Verbindungsstelle der Haltevorrichtung befestigt werden. Um zu verhindern, dass ungewollt weiteres Bearbeitungskörpermaterial aus dem Vorratsbehälter herausgezogen wird, ist eine Arretierung vorgesehen. Der Bearbeitungskörper kann auch direkt auf einer Rolle an dem Bearbeitungskörper vorgesehen sein. Die bisher dargestellen Geräte zum Bearbeiten von Oberflächen sind im Wesentlichen aus einem einfachen Rahmen hergestellt.
  • Es hat sich als günstig erwiesen, die Haltevorrichtung als Formkörper auszubilden. Dieser kann aus einem massiven oder hohlen Formkörper bestehen. Dieser Formkörper ist beispielsweise im Spritzgußverfahren hergestellt. Er kann jedoch auch von einem Profilstab abgelängt werden, der im Querschnitt der Außenkontur des Formkörpers entspricht.
  • Die Haltevorrichtung weist zumindest eine konkave Fläche auf. Der Bearbeitungskörper erstreckt sich über diese konkave Fläche. Seine Länge ist etwas größer gewählt als der Abstand der Enden der konkaven Fläche zueinander, sodass der Bearbeitungskörper zwischen diesen Enden durchhängt, jedoch nicht auf dieser Fläche aufliegt. Wird der Bearbeitungskörper gegen die zu bearbeitende Oberfläche gedrückt, verformt sich der Bearbeitungskörper und legt sich im Bereich der Oberfläche an diese an. Der Bearbeitungskörper ist an den Enden der konkaven Fläche mit der Haltevorrichtung verbunden. Der Bearbeitungskörper kann auf seiner Rückseite mit einer Klebeschicht versehen sein und wird mit dieser Schicht an der Haltevorrichtung befestigt. Als Befestigungsmittel sind jedoch auch ein Klettband, Schnallen, Klammern und dergleichen vorgesehen mit denen der Befestigungskörper an der Haltevorrichtung befestigt werden kann. Es hat sich als günstig erwiesen, den Befestigungskörper auch über die weiteren Flächen der Haltevorrichtung zu legen und mit der Haltevorrichtung zu befestigen. Die weiteren konkaven Flächen sind als Bearbeitungsflächen vorgesehen. Hier liegt der Bearbeitungskörper voll auf der Fläche auf und ist auch hier fest mit der Haltevorrichtung verbunden. Die daraus entstandenen konkaven Bearbeitungsflächen sind insbesondere dafür geeignet, die Kanten von Nägeln zu schleifen. Eine Bearbeitung der Oberflächen der Nägel ist jedoch nicht ausgeschlossen. Des Weiteren weist die Haltevorrichtung an mindestens einer Stelle eine gerade Fläche auf. Auch diese gerade Fläche ist von dem Bearbeitungskörper bedeckt. Mit dieser Fläche lassen sich unzugängliche Stellen besser bearbeiten.
  • Mehrere gerade Flächen, die in einem spitzen Winkel zueinander stehen, bilden beispielsweise eine Spitze. Diese Bearbeitungsspitze ist insbesondere zum Bearbeiten ebenfalls von unzugänglichen Stellen vorgesehen.
  • Auch kann die Haltevorrichtung eine oder mehrere konvexe Flächen aufweisen, die mit dem Bearbeitungskörper bedeckt sind. Diese konvexen Flächen sind zum Beispiel zum Bearbeiten von großen Flächen geeignet. Mit ihnen kann die Hornhaut von den Fersen bearbeitet werden.
  • Der Formkörper ist nach einem Ausführungsbeispiel mit einer Ausnehmung versehen, in die ein Vorrat eines aufgerollten Bearbeitungskörpers eingelegt werden kann. Eine Aussparung im Bereich der Ausnehmung dient dazu, die Vorratsrolle in die Ausnehmung einzulegen und das Band nach außen zu führen.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das aufgerollte Band des Bearbeitungskörpers in einem Vorratsbehälter angeordnet und dieser Vorratsbehälter wird in die Ausnehmung eingebracht. Von dem Vorratsbehälter wird der Bearbeitungskörper um den Formkörper herumgelegt und an mehreren Verbindungsstellen mit der Haltevorrichtung verbunden. Mindestens zwei Verbindungsstellen, vor und hinter der konkaven Fläche der Haltevorrichtung, sind notwendig. Vorteilhafterweise jedoch ist der Bereich der Verbindungsstellen größer ausgebildet und erstreckt sich im Wesentlichen über sämtliche anderen Bereich der Haltevorrichtung, die gerade, konkav oder konvex ausgebildet sind. Nur in dem Bereich in dem der Bearbeitungskörper frei hängt, besteht keine Verbindung zwischen Bearbeitungskörper und Haltevorrichtung. Verschiedene Ausführungen von Geräten zum Bearbeiten von Oberflächen sind im Folgenden anhand einer Zeichnung dargestellt.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist der Bearbeitungskörper angetrieben. In einer einfachen Ausführungsform ist beispielsweise an einem der Schenkel ein Elektromotor vorgesehen, der beispielsweise Vibrationsbewegungen auf den Bearbeitungskörper überträgt. Das Gerät muss nur leicht über die zu bearbeitende Oberfläche geführt werden, jedoch die Schleifbewegung wird durch den Motor ausgeübt.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform besteht der Bearbeitungskörper beispielsweise aus einem umlaufenden Endlosband, das von dem Motor angetrieben wird. Auch hier ist nur eine leichte Führung des Gerätes notwendig. Die eigentliche Schleifarbeit wird wiederum von dem Motor übernommen. Das Band kann hierbei direkt oder über ein Getriebe angetrieben sein. Auch eine Dimmung des Motors ist möglich, sodass die Geschwindigkeit der Bewegung des Bearbeitungskörpers einstellbar ist.
  • Das Gerät ist jedoch nicht nur zur Pflege von Finger- und Fußnägeln bei Menschen vorgesehen, sondern kann in einer abgewandelten Form auch zur Bearbeitung von Tierhufen, Tierklauen und dergleichen eingesetzt werden. Auch in der Industrie können derartige Bearbeitungsgeräte zur Bearbeitung von Oberflächen eingesetzt werden.
  • Es zeigen:
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes in perspektivischer Ansicht,
  • 2 ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes,
  • 3 ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes,
  • 4a, 4b ein viertes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes mit einer Vorratsrolle in Draufsicht und Seitenansicht,
  • 5 ein fünftes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes,
  • 6 ein sechstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes,
  • 7 ein siebtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes.
  • In 1 ist mit 1 das Gerät zum Bearbeiten von Oberflächen bezeichnet. Dieses Gerät 1 besteht aus einer Haltevorrichtung 2 und einem von dieser Haltevorrichtung 2 gehaltenen Bearbeitungskörper 3. Der Bearbeitungskörper 3 ist nach diesem Ausführungsbeispiel ein Band, wobei zumindest eine seiner Seiten 3a mit Schleif- oder Polierkörpern versehen ist. Hierbei ist es von besonderem Vorteil, wenn eine Seite eine feine Körnung und die andere Seite beispielsweise eine grobe Körnung aufweist. Es handelt sich in einer einfachen Ausführungsform hier um ein in Streifen geschnittenes Schleifpapier.
  • Die Haltevorrichtung 2 besteht nach diesem Ausführungsbeispiel aus einem U-förmig abgewinkelten Profil, das aus Metall, Kunststoff oder einem anderen elastischen Material besteht. An den Quersteg 2a des U's sind zwei im wesentlichen zueinander parallel angeordnete Schenkel 2b, 2b' angeformt, die zur Halterung des Bearbeitungskörpers 3 vorgesehen sind. Nach diesem Ausführungsbeispiel sind in die Schenkel 2b, 2b' an dem vom Quersteg 2a abgewandten Ende Schlitze 4 oder Spalte als Aufnahmehalterung eingebracht, die entweder durch Einsägen, Ausstanzen oder gleich bei der Herstellung der Haltevorrichtung 2 eingeformt sein können. Diese zuletzt aufgeführte Möglichkeit bietet sich insbesondere dann an, wenn die Haltevorrichtung 2 aus einem Kunststoffmaterial zum Beispiel im Spritzgußverfahren hergestellt ist und die Schlitze 4 bereits in der Form vorgesehen sind.
  • Eine Haltevorrichtung 2 aus Metall kann aus gewalzten Bändern bestehen, in die nach dem Walzen und Ablängen in die gewünschte Länge die Schlitze 4 eingebracht sind. Durch Abkanten der Schenkel 2b, 2b' kann die U-Form der Haltevorrichtung 2 hergestellt sein.
  • Bedingt durch die U-Form der Haltevorrichtung 2, die Wahl des Materials und die Materialstärke, ist die Haltevorrichtung 2 derart ausgebildet, daß die Schenkel 2b, 2b' zueinander federn. Auf diese Weise ist es möglich, den Bearbeitungskörper 3 zwischen den Schenkeln 2b, 2b' einzuspannen.
  • Es hat sich als günstig erwiesen, die Länge des Bearbeitungskörpers 3 so zu wählen, daß er ohne Spannung von der Haltevorrichtung 2 gehalten ist. Nach einem ersten Ausführungsbeispiel besteht das Band aus einem Bandabschnitt bestimmter Länge, dessen Enden verdickt ausgebildet sind. Die Länge des Bandes ist etwas größer gewählt, als die Breite B der Haltevorrichtung selbst. Das Band ist derart in die Schlitze der Haltevorrichtung eingesteckt, dass die verdickten Enden an den Außenseiten der Schenkel 2b, 2b' zu liegen kommen. Auf die Schenkel wirkt keine Spannung. Erst wenn der Bearbeitungskörper 3 mit einem gewissen, insbesondere leichten Kraftaufwand gegen die zu bearbeitende Oberfläche gedrückt wird, wirkt eine Spannung auf die beiden Schenkel 2b, 2b', wobei diese aufeinanderzu federn.
  • Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Bearbeitungskörper 3 aus einem Endlosband, dessen Länge in aufeinandergelegtem Zustand etwas größer ist als die Breite B der Haltevorrichtung 2. Beidseits der Haltevorrichtung 2 ist in dem Endlosband ein Stift 5, Stab oder dergleichen angeordnet, dessen Durchmesser mindestens der Breite des Spaltes 4 entspricht. Das Band umgibt den Stift 5 und wird zwischen Stift 5 und einem der Schenkel 2b zusammengepreßt, so daß beide Trums des Bandes aufeinander zu liegen kommen. Diese beiden Trums sind in den Schlitz 4 gesteckt. Der Stift 5 verbleibt dabei auf der Außenseite des Schenkels 2b. Auf die gleiche Weise ist das Band an dem anderen Schenkel 2b' befestigt. Durch die durch das zusammengelegte Band entstandenen Ösen sind Verdickungen 6 gebildet, mit denen der Bearbeitungskörper 3 an der Haltevorrichtung 2 gehalten ist.
  • Der Stift 5 kann auch an dem Band direkt befestigt sein. Beispielsweise sind beide Trums des Bandes miteinander verklebt. Im Bereich, in dem das Band den Stift 5 umgibt, kann der Stift 5 klemmend oder auch durch Kleben an dem Band befestigt sein.
  • Auch ist es möglich, die Enden eines steifenförmigen Bearbeitungskörpers 3 an den Stiften 5 zu befestigen oder diese mit dem Mittelteil des Streifens zu verkleben, wobei die Seiten 3a des Bearbeitungskörpers 3 mit dem Bearbeitungsmaterial – den Schleif- oder Polierkörpern – nach außen zu liegen kommen. Beide Seiten des zusammengelegten Bearbeitungskörpers 3 sind für die Bearbeitung einer Oberfläche vorgesehen. Durch die Ausbildung von Haltevorrichtung 2 und Bearbeitungskörper 3 ist ein sehr einfaches Gerät zum Bearbeiten von Oberflächen geschaffen, wobei die Haltevorrichtung 2 und der Bearbeitungskörper 3 als Massenartikel preiswert herstellbar sind und sich der Bearbeitungskörper als Verschleißteil leicht austauschen läßt.
  • Insbesondere ist dieses Gerät 1 für die Mani- oder Pediküre vorgesehen. Durch die elastische Lagerung des Bearbeitungskörpers 3 an der Haltevorrichtung 2 paßt sich der Bearbeitungskörper 3 an die gewölbte Oberfläche eines Nagels 7 – Finger- oder Fußnagels – an. Dies ist in der 2 dargestellt. Hier ist der Bearbeitungskörper 3 in einer Lage an der Haltevorrichtung 2 angeordnet, die senkrecht zur Ebene der Haltevorrichtung 2 ausgerichtet ist (nach 1 ist die Lage des Bearbeitungskörpers 3 parallel zur Ebene der Haltevorrichtung 2 angeordnet). Durch Druck des Gerätes 1 mit dem Bearbeitungskörper 3 gegen den Nagel 7 eines Fingers 8 geben die beiden Schenkel 2b, 2b' der Haltevorrichtung 2 nach und der Bearbeitungskörper 3 paßt sich in einem gewünschten Bereich A annähernd der gesamten Fläche der Oberfläche des gewölbten Nagels 7 an. Der Bereich A erstreckt sich zum Beispiel über einen Winkel von bis zu 45°. Auf diese Weise wird gegenüber herkömmlichen Geräten eine größere Oberfläche auf einmal bearbeitet. Dies verringert die Bearbeitungszeit. Gleichzeitig ist die Oberfläche auch gleichmäßiger bearbeitet, da der Druck, der auf die Oberfläche ausgeübt wird, an jeder Stelle der Oberfläche gleichgroß ist.
  • Der Motor 9 überträgt eine Drehbewegung auf eine Welle 21. Nach dieser Version besteht der Bearbeitungskörper 3 – wie vorher schon einmal beschrieben – aus einem Endlosband, das um zwei Wellen 21, 21' gelegt ist. Zumindest eine der Wellen wird von dem Motor 9 angetrieben. Hier muß die das Gerät 1 bedienende Person das Gerät nur führen, aber die Schleifbewegung selbst nicht ausführen.
  • Die 4a und 4b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes. 4a zeigt dieses Gerät 1 in Seitenansicht und 4b in Draufsicht. Auf dem Schenkel 2b der Haltevorrichtung 2, der nach diesem Ausführungsbeispiel im Querschnitt rund ausgebildet ist, ist ein auf eine Rolle 10 aufgerollter Bearbeitungskörper 3 befestigt. Von dieser Rolle 10 wird der Bearbeitungskörper 3 abgezogen und bis zum zweiten Schenkel 2b hinübergezogen und dort befestigt. Als Befestigungsvorrichtung 11 kann wie bei dem zuvor dargestellten Ausführungsbeispiel eine Verdickung am Befestigungskörper, jedoch auch eine Klammer und dergleichen vorgesehen sein. Nach einem möglichen Ausführungsbeispiel weist die dem mit den Polierkörpern versehene Seite 3a des Bearbeitungskörpers 3 gegenüberliegende Seite 3b Klebematerial auf. Auf diese Weise ist es möglich, das freie Ende des Bearbeitungskörpers um den Schenkel 2b' zu legen und den Bearbeitungskörper mit sich selbst zu verkleben. Die Vorratsrolle 10 muss soweit arretiert werden, dass nur dann ein Teil des Bearbeitungskörpers abgezogen werden kann, wenn dies gewünscht ist. Auf Arretierungsmittel wird hier nicht näher eingegangen.
  • In 5 ist eine sehr einfache Ausführung des erfindungsgemäßen Gerätes 1 dargestellt. Die Haltevorrichtung besteht aus einem leicht gebogenen Streifen aus Metall oder einem elastischen Kunststoff. Der Bearbeitungskörper ist bandförmig. Seine Oberseite 3a ist mit den Schleif- oder Polierkörpern versehen – seine Rückseite 3b weist eine Klebeschicht auf.
  • Der Bearbeitungskörper ist von einem Ende des Streifens zum anderen gespannt, sodass er die Haltevorrichtung an dem konkaven Boden nicht berührt. Zur Befestigung des Bearbeitungskörpers 3 an der Haltevorrichtung 2 sind die Enden des Bearbeitungskörpers 3 an die Enden des Streifens angelegt und auf der Rückseite der Haltevorrichtung 2 verklebt. Der Klebebereicht berührt die Verbindungsstelle 12 zwischen Bearbeitungskörper 3 und Haltevorrichtung 2. Wenn der Bearbeitungskörper 3 aufgebraucht ist, kann er von der Haltevorrichtung wieder entfernt werden. Es ist eine lösbare Klebeverbindung vorgesehen.
  • Der Streifen ist, wie auch die zuvor beschriebenen Rahmen, elastisch ausgebildet, sodass die Enden streifend aufeinander zufedern, wenn Druck auf den Bearbeitungskörper 3 ausgeübt wird. Um zu vermeiden, dass der Bearbeitungskörper 3 durch die sehr scharfkantigen Enden des Streifens unbeabsichtigt durchtrennt wird, sind die Enden abgestumpft. Dies ist hier mit einer Umbördelung 20 ausgeführt.
  • Der Bearbeitungskörper 3 kann sich auch über die Rückseite (konvexe Fläche) des Streifens erstrecken. Der Bearbeitungskörper 3 liegt dann auf dieser Fläche auf und ist mit dieser verklebt. Auf diese Weise ist eine weitere Bearbeitungsfläche geschaffen mit der zum Beispiel Hornhaut an den Fersen bearbeitet werden kann.
  • In den bisher dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Haltevorrichtung elastisch ausgebildet, sodass durch Druck auf den Bearbeitungskörper die Haltevorrichtung elastisch nachgibt und sich der Bearbeitungskörper an die Oberfläche des zu bearbeitenden Körpers anliegt.
  • Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die Haltevorrichtung auch biegesteif ausgebildet sein. Nach dieser Ausführungsform ist der Bearbeitungskörper selbst eventuell elastisch ausgebildet oder er ist zwischen den Verbindungsstellen 12 der Haltevorrichtung durchhängend aufgehängt, sodass er sich der Kontur der Oberfläche anpassen kann. In 6 ist ein derartiges Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Haltevorrichtung 2 besteht aus einem biegesteifen Rahmen oder Formkörper 17, der an zumindest einer Seite eine konkave Fläche 13a aufweist. Über diese konkave Fläche 13a erstreckt sich der Bearbeitungskörper 3 durchhängend. Zwischen konkaver Fläche 13a und Bearbeitungskörper 3 ist jedoch ein Abstand vorhanden, sodass der Bearbeitungskörper 3 nicht auf der konkaven Fläche 13 aufliegt. Wird nun die zu bearbeitende Oberfläche gegen den Bearbeitungskörper 3 gedrückt, passt sich der Bearbeitungskörper 3 der zu bearbeitenden Oberfläche an. Es ist in diesem Ausführungsbeispiel nicht notwendig, dass die Verbindungsstellen 12/1, 12/2 zwischen Bearbeitungskörper 3 und Haltevorrichtung 2 nachgeben.
  • Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Haltevorrichtung weitere konkave Flächen 13b, 13c auf, die unterschiedlich gewölbt sein können. In diesen weiteren konkaven Flächen ist der Bearbeitungskörper 3 aufgelegt. An diesen Stellen ist es möglich beispielsweise die Kante von Nägeln oder anderen Oberflächen zu schleifen, wobei der Bearbeitungskörper 3 nicht nachgibt.
  • Auch ist es möglich, den Bearbeitungskörper 3 über eine konvexe Fläche 18 zu legen, um so zum Beispiel große Oberflächen wie Hornhaut an den Fersen und so weiter zu bearbeiten.
  • Eine ebene Bearbeitungsfläche 14 ist an der Haltevorrichtung 2 ebenfalls vorgesehen. Mit ihr ist es möglich enge Kanten, beispielsweise am Rand des Nagels, zu bearbeiten. Durch zwei Bearbeitungsflächen 14, 14', die in einem Winkel zueinander angeordnet sind, ist beispielsweise eine Bearbeitungsspitze 19 gebildet. Diese ist ebenfalls von dem Bearbeitungskörper 3 überdeckt. Mit ihr können enge Kanten bearbeitet werden. Der Bearbeitungskörper 3 ist an diesen Stellen mit der Haltevorrichtung 2 verbunden, sodass er nicht von der Haltevorrichtung verrutschen kann. Der Bearbeitungskörper 3 ist auf seiner Rückseite 3b nach diesem Ausführungsbeispiel mit einem Klebemittel versehen. Als weiteres Verbindungsmittel ist beispielsweise ein Klettband vorgesehen, das auf den Verbindungsstellen aufgebracht ist. Spezielle Klammern, Laschen oder Krallen können ebenfalls zur Befestigung des Bearbeitungskörpers an der Haltevorrichtung vorgesehen sein.
  • In diesem Ausführungsbeispiel besteht die Haltevorrichtung aus einem hohlen Formkörper 17 in dessen Innerem eine Vorratsrolle 10 vorgesehen ist, auf die der Bearbeitungskörper 3 aufgewickelt ist. Die Vorratsrolle 10 findet in einer Ausnehmung 15 in dem Formkörper 17 Aufnahme. Durch eine Aussparung 16 wird der Bearbeitungskörper 3 vom Inneren des Formkörpers 17 nach Außen geführt, so weit abgezogen, dass die freie Länge des Bearbeitungskörpers 3 ausreicht, die Stellen am Formkörper 17 zu bedecken, mit denen die Oberfläche bearbeitet werden soll. Anschließend wird der Bearbeitungskörper 3 mindestens an einer ersten Verbindungsstelle 12/1 befestigt mit einem Abstand über die konkave Fläche 13 gelegt und an der zweiten Verbindungsstelle 12/2 mit der Haltevorrichtung 2 verbunden. Weitere Flächen der Haltevorrichtung 2 können ebenfalls mit dem Bear beitungskörper 3, wie die ebene Fläche 14, die konkaven Flächen 13b, 13c und die konvexe Fläche 18 bedeckt sein.
  • In der 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Die sichelförmige Haltevorrichtung 2 besteht aus einem massiven Formkörper 17. Der Bearbeitungskörper 3 erstreckt sich zumindest über die konkave Fläche 13 der Sichel und ist an den Enden der Sichel befestigt. Die Länge des Bearbeitungskörpers 3 ist größer als der Abstand der beiden Enden der Sichel voneinander, sodass der Bearbeitungskörper 3 durchhängend ausgebildet ist. Der Formkörper ist biegesteif ausgebildet, die Enden sind somit nicht federnd gelagert. Dadurch dass der Bearbeitungskörper durchhängend ausgebildet ist, wird er durch Druck verformt und passt sich so der zu bearbeitenden Oberfläche an. Auch auf diese Weise wird erreicht, dass annähernd die gesamte zu bearbeitende Oberfläche von dem Bearbeitungskörper 3 erreicht wird. Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Bearbeitungskörper im Bereich der Enden der Sichel an den Verbindungsstellen 12 mit der Haltevorrichtung verbunden. Es ist jedoch auch möglich, den Bearbeitungskörper über die konvexe Fläche der Sichel zu legen, um so diese Fläche ebenfalls als Bearbeitungsfläche auszunutzen. Die Befestigung erfolgt, wie bereits beschrieben, mit Kleber, Klettband, Klammern und so weiter als Verbindungsmittel.
  • 8 zeigt eine knochenförmige Haltevorrichtung aus einem massiven Formkörper 17, der mindestens vier konkave Flächen 13a bis 13d aufweist. Die Befestigung des Formkörpers erfolgt beispielsweise wie dargestellt.
  • Auch die Ober- und Unterseite des Formkörpers nach der 8 können eben, konvex sowie konkav ausgebildet sein. Die konkaven Flächen 3b und 3c sind vorteilhafterweise zur Halterung des Gerätes 1 vorgesehen, um mit dem Bearbeitungskörper 3 über der konkaven Fläche 3a oder 3d eine Oberfläche bearbeiten zu kön nen. Die konkaven Flächen 3b und 3c bilden selbst jedoch eigene Bearbeitungsflächen, sobald sie von dem Bearbeitungskörper 3 bedeckt sind.
  • Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
  • Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, daß das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist.
  • Es ist weiter zu beachten, daß die in den verschiedenen Ausführungsformen beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausgestaltungen und Varianten der Erfindung beliebig untereinander kombinierbar sind. Dabei sind einzelne oder mehrere Merkmale beliebig gegeneinander austauschbar. Diese Merkmalskombinationen sind ebenso mit offenbart.
  • Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
  • Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik, beansprucht werden.
  • Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden, oder auch Einzelmerkmale aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merkmalen umfassen, können jederzeit zur Abgrenzung vom Stande der Technik in den ersten Anspruch übernommen werden, und zwar auch dann, wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merkmalen erwähnt wurden beziehungsweise im Zusammenhang mit anderen Merkmalen besonders günstige Ergebnisse erreichen.

Claims (45)

  1. Gerät zum Bearbeiten von Oberflächen, insbesondere zum Schleifen und/oder Polieren einer gewölbten Oberfläche, wie Fingernägel oder dergleichen, bestehend aus einem Bearbeitungskörper aus einem flexiblen Material, dadurch gekennzeichnet, daß eine Haltevorrichtung (2) vorgesehen ist, die den Bearbeitungskörper (3) derart haltert, daß der Bearbeitungskörper (3) während der Bearbeitung zumindest einem Teilbereich der Kontur der zu bearbeitenden Oberfläche angepasst ist.
  2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungskörper (3) an zumindest zwei Verbindungsstellen (12) von der Haltevorrichtung (2) gehaltert ist.
  3. Gerät nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zu bearbeitende Oberfläche zwischen den Verbindungsstellen (12) befindet.
  4. Gerät nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bearbeitung der Bearbeitungskörper (3) die zu bearbeitende Oberfläche mindestens zu 30%, bevorzugt mindestens 50%, insbesondere annähernd vollständig überstreicht.
  5. Gerät nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bearbeitung der Randbereiche der Oberfläche mit dem Gerät (1) das Gerät (1) keine oder nur eine geringe Schwenkbewegung erfährt.
  6. Gerät nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich der Schwenkbewegung gleich oder geringer ist als der bei der Bearbeitung überstreichte Bearbeitungsbereich der Oberfläche.
  7. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungskörper (3) aus einem mit einer Schleif- oder Polieroberfläche (3a) versehenen flexiblen Band besteht.
  8. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band als ein in Streifen, als ein in sich geschlossenes Endlosband oder als ein von einem Vorratsbehälter oder -rolle (10) entnehmbares oder abrollbares Band ausgebildet ist.
  9. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungskörper (3) an beiden seiner Enden gelagert ist.
  10. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Enden des Bearbeitungskörpers (3) an dem Vorratsbehälter bzw. der – rolle (10) und das andere Ende an der Haltevorrichtung (2) gelagert ist.
  11. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (2) als Rahmen ausgebildet ist.
  12. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus einem Profil, insbesondere einem U- oder C-Profil besteht.
  13. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen (12) an den Enden des Profiles vorgesehen sind.
  14. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (2) aus einem Formkörper (17) besteht.
  15. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (2) zumindest eine konkave Fläche (13a, 13b, 13c) aufweist.
  16. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (2) mindestens eine gerade (14) und/oder eine konvexe Fläche (18) aufweist.
  17. Gerät nach einem oder mehreren der vohergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen (12/1, 12/2) an den Enden oder in der Nähe der Enden der konkaven Fläche (13a) vorgesehen sind.
  18. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungs körper (3) auf den konkaven Flächen (13b, 13c), der konvexen Fläche (18) und/oder der ebenen Fläche (14) aufliegt bzw. anhaftet.
  19. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die konkaven Flächen (13a, 13b, 13c) verschiedene Krümmungen aufweisen.
  20. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die konkaven Flächen (13b, 13c) die konvexe Fläche (15) und/oder die gerade Fläche (14) als Bearbeitungsflächen vorgesehen sind.
  21. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch zwei in einem Winkel zueinander angeordneter Bearbeitungsflächen (14, 14') eine Spitze (19) gebildet ist.
  22. Gerät nach einem oder mehreren der vohergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungsköper (3) die konkave Fläche (13) sehnenartig überspannt.
  23. Gerät nach einem oder mehreren der vohergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungskörper (3) zwischen den Verbindungsstellen (12) durchhängend ausgebildet ist.
  24. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bearbeitung der Bearbeitungskörper (3) eine Zugkraft auf die Verbindungsstellen (12) ausübt.
  25. Gerät nach einem oder mehreren der vohergehenden An sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (2) federnd ausgebildet ist.
  26. Gerät nach einem oder mehreren der vohergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das U-Profil aus einem Quersteg (2a) und daran angeformten Schenkeln (2b, 2b') besteht und zumindest die beiden Schenkel (2b, 2b') zueinander elastisch ausgebildet sind.
  27. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen (12) als eine Aufnahmehalterung zur Aufnahme des Bearbeitungskörpers (3) ausgebildet sind.
  28. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Haltevorrichtung (2) eine Ausnehmung (15) zur Aufnahme des Vorratsbehälters oder der Vorratsrolle (10) vorgesehen ist.
  29. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (2) mit einer Aussparung (16) im Bereich der Ausnehmung (15) zum Durchführen des Bandes versehen ist.
  30. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmehalterung den Bearbeitungskörper (3) direkt oder den den Bearbeitungskörper (3) enthaltenden vorratsbehälter bzw. die Vorratsrolle (10) haltert.
  31. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmehalterung durch einen Schlitz (4) oder Spalt gebildet ist.
  32. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden An sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Bearbeitungskörpers (2) mit einer Verdickung (8) versehen sind.
  33. Gerät nach einem oder mehrern der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungskörper an den Verbindungsstellen (12) haftend, klebend und/oder klemmend gehaltert ist.
  34. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Band auf der der Schleif- oder Polieroberfläche (3a) gegenüberliegenden Seite (3b) mit einem Verbindungsmittel versehen ist, das mit den Verbindungsstellen (12) haftend, klebend und dergleichen zusammenwirkt.
  35. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Verbindungsmittel aus einem Kleber, Klettband und dergleichen besteht.
  36. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungskörper (3) in einer Ebene parallel zur Ebene der Haltevorrichtung (2), senkrecht dazu oder in einem beliebigen Winkel ausgerichtet ist.
  37. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungskörper (2) durch einen Motor (9) angetrieben ist.
  38. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungskörper (2) aus einem umlaufenden Band besteht, das in Bewegung zu versetzen ist.
  39. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungskörper (2) in Schwingung versetzbar ist.
  40. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Übertrageung der Bewegung ein Getriebe (5) vorgesehen ist.
  41. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen austauschbaren Bearbeitungskörper (3).
  42. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät (1) zur Pflege von Finger- und/oder Fußnägeln bei Menschen, zur Bearbeitung von Tierhufen, Klauen und dergleichen bei Tieren und/oder für Oberflächenbearbeitung von Werkstücken vorgesehen ist.
  43. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gerät (1) die Oberfläche und/oder die Kante von Nägeln (7) oder dergleichen bearbeitbar ist.
  44. Gerät zum Bearbeiten von Oberflächen, insbesondere zum Schleifen und/oder Polieren von einer gewölbten Oberfläche, wie Fingernägel oder dergleichen, bestehend aus einem Bearbeitungskörper aus einem flexiblen Material, der von einer Haltevorrichtung gehaltert ist, wobei die Haltevorrichtung aus einem U- oder c-förmigen Profil besteht, wobei der Bearbeitungskörper die Enden des Profils überspannt ist und bei Druck auf den Bearbeitungskörper das Profil derart nachgibt, dass der Bearbeitungskörper der zu bearbeitenden Oberfläche angepasst ist.
  45. Gerät zum Bearbeiten von Oberflächen, insbesondere zum Schleifen und/oder Polieren einer gewölbten Oberfläche, wie Fingernägel oder dergleichen, bestehend aus einem Bearbeitungskörper aus einem flexiblen Material, der von einer Haltevorrichtung gehaltert ist, wobei die Haltevorrichtung aus einem Rahmen oder Formkörper besteht, der zumindest eine konkave Oberfläche aufweist und an der Haltevorrichtung Verbindungsstellen zur Verbindung des Bearbeitungskörpers mit der Haltevorrichtung vorgesehen sind und der Bearbeitungskörper während des Bearbeitungsvorgangs eine Durchbiegung erfährt, so daß er der zu bearbeitenden Oberfläche angepasst ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2009112223A1 (de) 2008-03-13 2009-09-17 Ralph Kirnich Vorrichtung zum bearbeiten von oberflächen
WO2020149816A1 (ru) * 2019-01-17 2020-07-23 Алексей Валерьевич КОЛОДЯЖНЫЙ Абразивная лента для маникюрных или педикюрных пилочек и устройство-держатель для нее

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