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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Melkstand zum Melken von Tieren.
Insbesondere kann der erfindungsgemäße Melkstand zum Melken von
Kühen,
Schafen, Ziegen, Büffeln,
Lamas, Kamelen, Dromedaren, Yaks, Elchen oder Pferden oder dergleichen
mehr ausgelegt und vorgesehen sein.
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Das
Melken geschieht heute in der Regel maschinell. Zum Melken wird
ein Zitzenbecher an die Zitze des zu melkenden Tieres angesetzt
und die Milch anschließend
maschinell entzogen.
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Neben
Melkständen,
bei denen ein konventionelles Ansetzen per Hand erfolgt, sind auch
Systeme bekannt geworden, bei denen das Ansetzen der Zitzenbecher
automatisch erfolgt. Solche Systeme haben den Vorteil, dass der
Landwirt während
des Melkvorgangs nicht mehr zugegen sein muss. Andererseits sind
die Investitionskosten hoch und es fallen eine Reihe zusätzlicher
Kontroll- und Wartungsarbeiten an.
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Ein
Vorteil konventioneller Melksysteme ist, dass der Landwirt einen
direkten und regelmäßigen Kontakt
zu den Tieren hat, so dass er Eutererkrankungen oder andere Erkrankungen
einzelner Tiere, wie z.B. Hufkrankheiten etc. automatisch beim morgendlichen
oder abendlichen Melken zu Gesicht bekommt und so erkennen kann.
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Aus
der
DE 10 2004
059 089 A1 ist ein Melkstand bekannt geworden, bei dem
die Zitzenbecher manuell angesetzt werden und bei dem eine Verringerung
der Arbeitsbelastung angestrebt wird. Dazu werden die Zitzenbecher
von unten durch ein Loch in der Standfläche dem Melker zum Ansetzen angereicht.
Das Loch bzw. die Öffnung
in der Standfläche
ist genau unterhalb des Euters des zu melkenden Tieres vorgesehen,
um die zu überbrückende Entfernung
zu minimieren. Durch den geringen Abstand zwischen angereichten
Zitzenbechern und den Zitzen ist an sich ein schnelles Arbeiten
möglich. Aber
die Arbeitsposition ist für
den Melker ungünstig, da
er zum Greifen der Zitzenbecher sich gegebenenfalls bücken oder
in die Hocke gehen muss und mit ausgestreckten Armen die Zitzenbecher
ergreifen und dann aus der Öffnung
hoch ziehen muss. Das erfordert einen erheblich Krafteinsatz, der
zu einer schnellen Ermüdung
und damit einer sinkenden Produktivität des Melkers führen kann.
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Es
ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Melkstand
zur Verfügung
zu stellen, der eine hohe Produktivität ermöglicht, während der Landwirt andererseits
einen direkten regelmäßigen Kontakt
zu den Tieren haben kann.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch einen Melkstand mit den Merkmalen von Anspruch 1. Bevorzugte
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Der
erfindungsgemäße Melkstand
zum Melken von Tieren und insbesondere zum semiautomatischen Melken
von Tieren umfasst wenigstens einen Melkplatz, der einen Melkstandboden
und eine Standfläche
für die
zu melkenden Tiere aufweist. Dabei ist in der Standfläche wenigstens
eine Öffnung vorgesehen,
durch welche wenigstens eine Behandlungseinrichtung oder ein Zitzenbecher
von unten durchführbar
ist. Die Behandlungseinrichtung oder der Zitzenbecher ist von einer
Ruheposition unterhalb der Standfläche in eine Präsentationsposition bewegbar,
die wenigstens teilweise oberhalb der Standfläche ist, um einem Melker ein
manuelles Ansetzen der Behandlungseinrichtung bzw. des Zitzenbechers
bzw. der Zitzenbecher zu erleichtern. Ein Randabstand der Öffnung von
der Melkergrube ist dabei kleiner als der Abstand eines Euters eines
typischen Tieres von dem Rand der Melkergrube, wenn das Tier in
der Melkposition steht. Dadurch wird dem Melker eine ergonomische
Arbeitsposition ermöglicht.
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Die
Erfindung hat viele Vorteile. Dadurch, dass die Behandlungseinrichtung
bzw. der Zitzenbecher von unten an das zu melkende Tier herangeführt werden,
ist der Gesamtabstand zwischen einem sich in der Präsentationsstellung
befindenden Zitzenbecher und der Zitze relativ gering. Dadurch wird
ein effektives Handgelenk schonendes und schnelles Ansetzen der
Zitzenbecher ermöglicht.
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Gleichzeitig
wird eine besonders ergonomische Arbeitsweise erreicht, da der am
Rand der Melkergrube stehende Melker die Zitzenbecher bei angewinkelten
Armen ergreifen kann und mit einer kombinierten Vorwärts- und
Aufwärtsbewegung
an die Zitzen des zu melkenden Tieres ansetzen kann.
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Obwohl
der Abstand zwischen dem Zitzenbecher und der Zitze größer ist
als der aus dem Stand der Technik, ermöglicht die vorliegende Erfindung
eine sehr effektives und besonders schnelles Ansetzen von Zitzenbechern
an die Zitzen von Tieren.
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Das
liegt u.a. daran, dass der Melker nicht so schnell ermüdet. Die
kombinierte Vorwärts-
und Aufwärtsbewegung
der Zitzenbecher erfordert nur eine relativ geringe Kraftanstrengung
des Melkers, da er die sich nahe an seinem Körper befindenden Zitzenbecher
einfach ergreifen und mit geringer Kraftanstrengung aufheben und
zu den Zitzen des zu melkenden Tieres führen kann.
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Im
Unterschied zu den aus dem Stand der Technik bekannten System, bei
dem die Öffnungen für die Zitzenbecher
direkt unterhalb des Euters angeordnet sind, wird bei der vorliegenden
Er findung ein geringer und vorzugsweise ein möglichst geringer Abstand der Öffnungen
von dem Rand der Melkergrube angestrebt.
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Trotz
der Vergrößerung des
Abstandes zwischen anzusetzendem Zitzenbecher und der Zitze wird
ein schnelleres Arbeiten ermöglicht.
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Ein
bedeutender ergonomischer Vorteil ist, dass der Melker die Beschleunigung
der Zitzenbecher mit angewinkelten Armen vornehmen kann. In dieser
Position kann er aufgrund der vorliegenden Winkel ohne besondere
Anstrengung bedeutende Kräfte
aufbringen. Beim Stand der Technik muss sich der Melker gegebenenfalls
bücken
oder in die Hocke gehen und er muss die Zitzenbecher mit gestreckten Armen
aus der ruhenden Position beschleunigen, was früher zur Ermüdung führen kann.
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Die
Zitzenbecher sind gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung automatisch zwischen der Präsentations-
und Ruheposition bzw. zwischen der Ruhe- und der Präsentationsposition
bewegbar.
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Unter
dem Randabstand der Öffnung
von dem Rand der Melkergrube wird hier ein zentraler Abstand der Öffnung von
dem Rand der Melkergrube verstanden. Bei einer kreisförmigen Öffnung ist
der zentrale Punkt insbesondere gleich dem Mittelpunkt der Öffnung.
Bei länglichen Öffnungen
ist insbesondere ein möglichst
naher Abstand zum Rand der Melkergrube gemeint.
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Unter
dem Abstand des Euters von dem Rand der Melkergrube wird der Abstand
der Mitte des Euters von dem Rand der Melkergrube verstanden. Bei
einer Kuh liegt dieser Mittelpunkt zwischen den vier Zitzen. Der
Abstand eines Euters eines typischen Tieres von dem Rand der Melkergrube
ist somit der Abstand des Euters eines repräsentativen oder eines durchschnittlichen
Tieres, für
welches der Melkstand vorgesehen ist. Der Abstand eines Euters eines
typischen Tieres von dem Rand der Melkergrube entspricht folglich
dem Auslegungsabstand, der bei der Kon struktion und Auslegung des
Melkstandes verwendet wird, um die Maße des Melkstandes an die Tiere
anzupassen.
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Vorzugsweise
beträgt
der Randabstand von dem Rand der Melkergrube weniger als 75 % des
Abstands des Euters eines typischen Tieres von dem Rand der Melkergrube.
Vorzugsweise ist der Randabstand kleiner 50 cm, insbesondere kleiner
35 cm und besonders bevorzugt liegt der Öffnungsabstand zwischen etwa
5 cm und 30 cm. Ein geringer Abstand ermöglicht ein Anheben der Zitzenbecher
in der Präsentationsstellung
ohne ermüdenden
Kraftaufwand.
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In
bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung ist eine Hubeinrichtung
vorgesehen, um den bzw. die Zitzenbecher von der Ruheposition in
die Präsentationsposition
zu bewegen. Vorzugsweise erfolgt die Bewegung automatisch und insbesondere wird
die Hubeinrichtung durch eine Steuereinrichtung gesteuert.
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Gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens eine weitere
Behandlungseinrichtung durch die wenigstens eine Öffnung bringbar.
Dabei kann die Behandlungseinrichtung neben oder anstatt eines Zitzenbechers
vorgesehen sein. Die Behandlungseinrichtung kann aus einer Gruppe von
Behandlungseinrichtungen entnommen sein, welche Zitzenbecher, Zitzenreinigungseinrichtungen, Vormelkbecher,
Vorbehandlungseinrichtungen, Nachmelkeinrichtungen, Zitzenpflege-Einrichtungen und
Nachbehandlungseinrichtungen umfasst.
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Vorzugsweise
sind wenigstens zwei Öffnungen
vorgesehen und besonders bevorzugt ist wenigstens eine der Anzahl
der Öffnungen
entsprechende Anzahl von Verschlußelementen vorgesehen, mit
denen die Öffnungen
in der Standfläche
des Melkstands verschließbar
sind.
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Ein
Verschließen
der Öffnungen
kann beispielsweise über
eine gemeinsame Drehbewegung oder über eine lineare Bewegung mit den
Verschlußelementen
erfolgen. Es kann auch mittels einer kombinierten Bewegung, bei
der z.B. eine Drehbewegung in eine lineare Bewegung umgesetzt wird,
ein Verschließen
erreicht werden.
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Vorzugsweise
ist wenigstens ein Spüladapter
vorgesehen, um wenigstens eine Behandlungseinrichtung in vorgesehenen,
regelmäßigen oder
in unregelmäßigen Abständen zu
spülen
und/oder zu reinigen und/oder zu desinfizieren.
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In
allen Ausgestaltungen kann ein Milchsammelstück vorgesehen sein, um die
Mich von zwei oder vier Zitzen gemeinsam aufzunehmen. Auch eine
zitzenindividuelle Ableitung der Milch ist möglich und bevorzugt.
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Erfindungsgemäß kann eine
Vielzahl von Melkplätzen
vorgesehen sein. So kann die Erfindung beispielsweise als ein Gruppenmelkstand
ausgeführt sein.
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Möglich ist
z.B. die Ausführung
als ein Side-by-Side-Melkplatz oder als ein Fischgrätenmelkstand
mit unterschiedlichster Steilheit. Ein erfindungsgemäßer Melkstand
kann auch als ein Karussellmelkstand ausgeführt sein. Möglich ist es auch, einen Autotandem-Melkstand
mit der Erfindung auszuführen.
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Die
Erfindung eignet sich insbesondere bei Melkständen, bei denen ein relativ
großer
Abstand des Euters von dem Rand der Grubenkante vorliegt, wie es
z.B. der Fall ist, wenn von hinten durch die Beine der Kuh hindurch
gemolken wird.
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Weitere
Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten
ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel, das
nun im Folgenden mit Bezug auf die Figuren beschrieben wird.
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Darin
zeigen:
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1 eine
schematische Aufsicht auf einen Melkstand gemäß der vorliegenden Erfindung;
und
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2 eine
prinzipielle und stark schematisierte geschnittene Seitenansicht
des Melkstands nach 1.
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In
den 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung stark schematisch dargestellt.
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In 1 ist
ein Teil eines Melkplatzes eines erfindungsgemäßen Melkstandes 1 in
einer Aufsicht abgebildet. In 2 ist nur
ein Längsabschnitt
dargestellt.
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Nahe
dem Rand 4 der Melkergrube 3 sind auf der Standfläche 2 des
Melkstandes 1 insgesamt vier Öffnungen 5 vorgesehen,
durch die vier Zitzenbecher 9 von unten durchführbar sind,
um die Zitzenbecher 9 von der unterhalb der Standfläche 2 vorgesehenen
Ruheposition in die teilweise oberhalb der Standfläche 2 vorgesehene
Präsentationsposition
zu überführen.
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Der
in 2 erkennbare Abstand 50 des Euters 7 einer
typischen Kuh 6 von dem Rand 4 der Melkergrube
ist hier erheblich größer als
der Abstand 51 der Mitte der Öffnungen 5 von dem
Rand 4 der Melkergrube 3. Der Abstand 50 entspricht
hier dem Auslegungsabstand, d.h. dem Abstand für den der Melkstand konstruiert
ist.
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Der
Abstand 50 ist hier im Ausführungsbeispiel so gewählt, dass
sich ein Abstand 53 zwischen etwa 5 cm und 15 cm ergibt.
Dadurch wird dem Melker eine ergonomische und kraftsparende Arbeitsposition
ermöglicht,
da er die Zitzenbecher mit angewinkelten Armen greifen kann ohne
sich gegebenenfalls zu bücken
oder in die Hocke zu gehen und da er die Zitzenbecher mit einer
kombinierten Vorwärts-
und Aufwärtsbewegung
an die Zitzen des Tieres 6 ansetzen kann.
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Der
Winkel der Bewegungsrichtung zur Horizontalen hängt von dem einzelnen Tier
und dem Füllgrad
des Euters ab und liegt in der Regel zwischen etwa 20° und 45°. Bei tief
hängenden
Eutern kann der Winkel auch noch kleiner werden.
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Insbesondere
beim Ansetzen der Zitzen- bzw. Melkbecher von hinten durch die Beine
einer Kuh hindurch, erleichtert die Erfindung das Ansetzen der Zitzenbecher
an die Zitzen erheblich.
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Die Öffnungen 9 können durch
entsprechende Verschlußelemente
verschlossen werden, um insbesondere eine Verletzungsgefahr für die Tiere,
den Melker oder andere Personen zu mininieren. Das erfolgt wenigstens
am Ende jeder Melkzeit.
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Vorzugsweise
werden am Ende eines jeden Melkvorgangs die Zitzenbecher automatisch
abgezogen und in eine unterhalb der Standfläche vorgesehene Position verbracht.
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Um
mögliche
Verletzungen der Tiere während
eines Platzwechsels auszuschließen,
werden die Öffnungen
insbesondere am Ende jedes einzelnen Melkvorgangs automatisch verschlossen
und erst dann wieder geöffnet,
wenn sich das nächste Tier
in der in 2 dargestellten Melkposition 10 befindet.
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In
allen Ausgestaltungen ist es möglich,
dass unterschiedliche Hubeinrichtungen eingesetzt werden, um die
Zitzenbecher aus der unterhalb der Standfläche 2 vorgesehenen
Ruheposition in die bis knapp oberhalb der Standfläche 2 ragende
Präsentationsposition
zu überführen.
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An
Stelle der vier separaten Öffnungen 5 für jeweils
einen Zitzenbecher 9 kann auch eine gemeinsame Öffnung für alle Zitzenbecher
vorgesehen sein, durch die alle Zitzenbecher gleichzeitig oder nacheinander
durchgeführt
werden. Es ist auch möglich, zwei
separate Öffnungen 5 für jeweils
zwei Zitzenbecher vorzusehen.
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Bei
Tierarten mit nur zwei Zitzen können ebenfalls
zwei Öffnungen
vorgesehen sein, durch die jeweils ein Zitzenbecher durchgeführt werden
kann oder es kann auch eine Öffnung
für beide
Zitzenbecher vorgesehen sein.
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- 1
- Melkstand
- 2
- Standfläche
- 3
- Melkergrube
- 4
- Rand
der Melkergrube
- 5
- Öffnung
- 6
- Kuh
- 7
- Euter
- 8
- Melkplatz
- 9
- Zitzenbecher
- 10
- Melkposition
- 50
- Abstand
- 51
- Abstand
- 52
- Abstand
- 53
- Abstand