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DE60105705T2 - Vorrichtung zum Heben von einem Melkzeug für Melkstand - Google Patents

Vorrichtung zum Heben von einem Melkzeug für Melkstand Download PDF

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DE60105705T2
DE60105705T2 DE60105705T DE60105705T DE60105705T2 DE 60105705 T2 DE60105705 T2 DE 60105705T2 DE 60105705 T DE60105705 T DE 60105705T DE 60105705 T DE60105705 T DE 60105705T DE 60105705 T2 DE60105705 T2 DE 60105705T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
milking
cow
lifting
platform
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE60105705T
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English (en)
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DE60105705D1 (de
Inventor
Paul A. Madison Eppers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bou Matic Technologies Corp
Original Assignee
Bou Matic Technologies Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bou Matic Technologies Corp filed Critical Bou Matic Technologies Corp
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Publication of DE60105705D1 publication Critical patent/DE60105705D1/de
Publication of DE60105705T2 publication Critical patent/DE60105705T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/017Automatic attaching or detaching of clusters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/12Milking stations

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)
  • Manipulator (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Melkstände und insbesondere auf Melkgeschirr und ferner, insbesondere auf ein System zur Arbeitserleichterung für den Bediener beim Ansetzen der Zitzenbecher.
  • Die Erfindung entstand während kontinuierlicher Bemühungen zur Weiterentwicklung bezüglich eines Melkkarussells, obgleich die Erfindung eine Anwendung auch auf Parallel-, Fischgrät- und andere Arten von Melkständen ermöglicht, insbesondere wenn sich die Melkeinheiten in einer Reihe aneinander anschließen.
  • Eine Vorrichtung zum Absenken des Melkgeschirrs ist im Stand der Technik in verschiedenen Arten von Melkständen bekannt. Die US 5,809,931 A offenbart eine Lösung zum Heben und Absenken des Melkgeschirrs für einen Melkstand. Nach der Beendigung des Melkens einer Kuh wird das Melkgeschirr in eine Anfangsposition angehoben, aus der das Melkgeschirr zum Melken wieder abgesenkt wird. Ein weiterer Melkstand einschließlich einer Vorrichtung zum Absenken des Melkgeschirrs ist in der DE 43 39 131 A1 offenbart. Hier wird das Melkgeschirr in eine Position unterhalb der Kuhplattform zum Zweck des Abspülens abgesenkt. Nach dem Abspülen wird das Melkgeschirr wieder in die Anfangsposition angehoben.
  • Gemäß einer weiteren aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung zum Absenken des Melkgeschirrs nach dem Abnehmen der Zitzenbecher von den Zitzen der Kuh wird das Melkgeschirr in eine Position unterhalb der Kuhplattform abgesenkt, um das Melkgeschirr abzuspülen, um das Melkgeschirr sauber zu halten und vor Kuhklauen zu schützen, wenn die Kuh den Melkstand verläßt und die nächste Kuh den Melkstand betritt, und um einen einfachen Zugang zu dem Kuheuter während der Vorbereitung zu ermöglichen.
  • Bei einem Melkkarussell betritt die Kuh eine drehbare Plattform über eine stationäre Brücke. Die Plattform dreht sich in Richtung eines Bedienerbereichs, wo die Vorbereitung der Kuh und das Ansetzen des Melkgeschirrs vorgenommen wird. Wenn die Kuh zum Ausgang zurückkehrt, tritt sie rückwärts von der Platt form herunter auf den Ausgang der stationären Brücke. Vor einem solchen Ausgang und nach dem Abnehmen der Zitzenbecher wird das Melkgeschirr mittels eines Seils in eine untere Position abgesenkt, so daß das Melkgeschirr die Brücke unterhalb; mit dem Seil durch einen Spalt zwischen der Plattform und der Brücke verlaufend, passiert. Die Geschwindigkeit der Drehung der Plattform ist so gewählt, daß hinreichende Zeit zum Melken und eine hinreichende Zeit zum Abnehmen bereitgestellt ist, bevor die Kuh zu der Brücke zurückkehrt. Nach Beendigung des Melkens der Kuh, das üblicherweise festgestellt wird durch Messung des Milchflusses, wird das Vakuum an den Zitzenbechern abgeschaltet, so daß sich die Zitzenbecher von den Zitzen der Kuh ablösen, während gleichzeitig das Seil des Melkgeschirrs zurückgezogen wird, um das Melkgeschirr in eine obere Position anzuheben, und um zu verhindern, daß das Melkgeschirr auf die Kuhplattform fällt. Nach einer vorgegebenen Verzögerung, üblicherweise von ca. zehn Sekunden, wird das Seil freigegeben, um das Melkgeschirr in eine untere Position unterhalb der Plattform abzusenken. Die Geschwindigkeit der Drehung der Plattform wird auch so geregelt, daß das Abnehmen und die Verzögerung beendet sind, bevor sich die jeweilige Box zurück zu der Brücke gedreht hat, so daß das Melkgeschirr unterhalb der Plattform ist und die Brücke mit dem Seil durch den Spalt verlaufend passiert. Nach dem Passieren des Melkgeschirrs unterhalb der Brücke, erreicht das Melkgeschirr die Melkstation zum Ansetzen durch den Bediener. Der Bediener bückt sich nach unten, hebt das Melkgeschirr an und setzt die Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh in der jeweiligen Box an, und der Kreislauf setzt sich fort.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird das Melkgeschirr in eine obere Position oberhalb der Plattform nach dem Passieren der Brücke und vor dem Melken angehoben. Dies reduziert die Ansetzzeit, vermeidet, daß sich der Bediener während der Bemühungen, das Melkgeschirr zu greifen, nach unten bücken muß und ermöglicht einen leichteren Zugang zu dem Melkgeschirr. Wenn die Box auf der Plattform zu dem Bediener an der Melkstation gedreht wurde, oder wenn der Bediener anderweitig bereit zum Melken der Kuh an der entsprechenden Box, wie in einem Parallel- oder Fischgrätmelkstand, ist, wird das Melkgeschirr von seiner oberen Position zum Greifen durch den Bediener und Ansetzen an die Zitzen feigegeben. Die Betätigung einer Ansetzsteuerung durch den Bediener an der Melkstation betätigt die Hebe- und Absenkvorrichtung, bereitgestellt durch einen Abnehmzylinder an der gegenwärtigen Box, um das Seil und das Melkgeschirr von der oberen Position freizugeben und das Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh in der gegenwärtigen Box zu ermöglichen, und betätigt gleichzeitig die Hebe- und Absenkvorrichtung an einer nachfolgenden Box, um das Seil zurückzuziehen und das Seil und das Melkgeschirr an der nachfolgenden Box in die obere Position anzuheben, so daß, wenn die Plattform die nachfolgende Box zu der Melkstation dreht, das Melkgeschirr an der nun gedrehten nachfolgenden Box bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken und das Melkgeschirr von der unteren Position anheben muß. Der Bediener an der Melkstation betätigt die Ansetzsteuerung an der nun gedrehten nachfolgenden Box, um die Hebe- und Absenkvorrichtung an der nun gedrehten, nachfolgenden Box zu betätigen, um das Seil und das Melkgeschirr von der oberen Position freizugeben und um das Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh in der nun gedrehten, nachfolgenden Box zu ermöglichen, und betätigt gleichzeitig die Hebe- und Absenkvorrichtung einer weiter nachfolgenden Box, um das Seil zurückzuziehen und um das Seil und das Melkgeschirr an der weiter nachfolgenden Box in die obere Position anzuheben. Nach Beendigung des Melkens wird die Abfolge des Absenkens des Melkgeschirrs, wie im Stand der Technik, wie oben beschrieben, ausgeführt.
  • Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben.
  • 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein Melkkarussell,
  • 2 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in 2 und zeigt die Abfolge in Übereinstimmung mit der Erfindung,
  • 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in 2,
  • 4 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 in 2,
  • 5 zeigt eine schematische Ansicht eines Ausschnitts der Anordnung aus 2 und stellt die Bedienung in Übereinstimmung mit der Erfindung dar.
  • 1 zeigt ein Melkkarussell 10 einschließlich einer drehbaren Plattform 12, die sich entgegen dem Uhrzeigersinn, wie bei Pfeil 14 gezeigt, um eine mittige Narbe 16 dreht. Die Plattform nimmt Kühe über eine stationäre Brücke 18 auf, die eine Eingangsgasse 20 und einen Ausgangsbereich 22 aufweist. Die Plattform weist eine Mehrzahl in Umlaufrichtung beabstandeter Boxenteilungen 24 auf, die dazwischenliegende Melkboxen 26 definieren. Jede Boxenteilung weist ein Melkgeschirr einschließlich eines Sammelstücks und Zitzenbechern auf, beispielsweise weist eine Boxenteilung 28, 2, ein Melkgeschirr 30 einschließlich eines Sammelstücks 32 und vier Zitzenbecher auf, von denen zwei bei 34 und 36 gezeigt sind, und beispielsweise weist eine Boxenteilung 38 ein Melkgeschirr 40 einschließlich eines Sammelstücks 42 und vier Zitzenbecher auf, von denen zwei bei 44 und 46 gezeigt sind, und beispielsweise weist eine Boxenteilung 48 ein Melkgeschirr 50 einschließlich eines Sammelstücks 52 und vier Zitzenbechern, von denen zwei bei 54 und 56 gezeigt sind auf, etc.. Jedes Melkgeschirr weist eine Milchleitung und eine pulsierende Leitung, verbunden mit dem Sammelstück auf, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist, und wie z. B. bei der Milchleitung 58, 4 und der pulsierenden Leitung 60 gezeigt ist.
  • Jede Boxenteilung weist eine Hebe- und Absenkvorrichtung für das Melkgeschirr auf, beispielsweise wie bei der Hebe- und Absenkvorrichtung 62 in 3 an der Boxenteilung 48 und bei der Hebe- und Absenkvorrichtung 64 in 4 an der Boxenteilung 38 gezeigt. Jede Hebe- und Absenkvorrichtung wird bereitgestellt durch einen pneumatischen Abnehmzylinder, welcher bereits in der jeweiligen Boxenteilung vorhanden ist und welcher aus dem Stand der Technik bekannt ist, z. B. ein Luftzylinder 66 mit einem ausziehbaren und rückziehbaren Kolben 68. Die ausgezogene Position ist in 3 gezeigt, und die zurückgezogene Position ist in 4 gezeigt. Die Hebe- und Absenkvorrichtung hebt das Melkgeschirr in eine obere Position, wie an dem Melkgeschirr 40 in 4 und 2 gezeigt, oberhalb der Plattform 12 an, bereit zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen einer Kuh, von denen zwei bei 70 und 72 in 2 gezeigt sind, in der jeweiligen Box, und senkt das Melkgeschirr in eine untere Position, wie an dem Melkgeschirr 50 in 3 und 2 gezeigt, unterhalb der Plattform 12 nach dem Abnehmen der Zitzenbecher von den Zitzen der Kuh ab.
  • 2 zeigt eine Kuh 74 in einer Box 76 zwischen den Boxenteilungen 28 und 38, und zeigt eine Kuh 80 in einer Box 82 zwischen den Boxenteilungen 38 und 48, und zeigt eine Kuh 84 in einer Box 86 zwischen den Boxenteilungen 48 und 78, usw.. Die Plattform 12 weist eine umlaufende Umrandung 88, 1, 3 beabstandet von der Brücke 18 durch einen Spalt 90 auf, der die Drehung der Umrandung 88 der Plattform 12 vorbei an der Brücke 18 ermöglicht. Jedes Melkgeschirr ist an eine jeweilige Hebe- und Absenkvorrichtung mittels eines entsprechenden Seils, beispielsweise 92, 94, 96 etc. angehängt. Das Seil weist eine zurückgezogene Position in der oberen Position des Melkgeschirrs, 4, auf und eine ausgefahrene Position in der unteren Position des Melkgeschirrs, 3. Das Seil verläuft in der ausgefahrenen Position durch den Spalt 90 und das jeweilige Melkgeschirr, beispielsweise Melkgeschirr 50 in 3, passiert unterhalb der Brücke 18. Der Kolben 68 des Abnehmzylinders 66 ist mit dem Seil 96 durch einen Flaschenzug mit einem Reduktionsverhältnis von 3:1 verbunden, das durch eine Rolle 98 an dem Ende des Kolbens 68 und eine Rolle 100, angebracht an der Boxenteilung 48, bereitgestellt wird. Das Seil 96 erstreckt sich dreimal um die Rollen, wie bei 102, 104, 106 gezeigt, und anschließend verläuft das Seil durch einen Führungskanal 108 in der Boxenteilung 48 und dann durch einen Führungskanal 110, befestigt an einer Schiene 112 , die sich radial von der Boxenteilung 48 nach außen erstreckt, so daß der Führungskanal 110 an einer radial äußeren Position an oder hinter der Plattformumrandung 88 angeordnet ist. Die Hebe- und Absenkvorrichtung hebt das Melkgeschirr in die obere Position nach dem Passieren der Brücke 18 und vor dem Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen, um den Bediener vor dem Bücken nach unten zum Anheben der Absenkvorrichtung von der unteren Position zu bewahren. Nach dem Zurückziehen des Kolbens des Luftzylinders, wie bei Pfeil 114 in 4 gezeigt, wird das Seil 94 zurückgezogen und das Melkgeschirr 40 wird nach oben, wie bei Pfeil 116 gezeigt, in die obere Position angehoben, wie an dem Melkgeschirr 40 in 2 gezeigt.
  • Jede Boxenteilung weist eine Ansetzsteuerung 118, 120, 122 etc., betätigbar durch den Bediener, an der Melkstation 124 auf, um:
    • a) die Hebe- und Absenkvorrichtung an der gegenwärtigen Box, z. B. 76 zu betätigen und dadurch das Seil 92 und das Melkgeschirr 30 von der oberen Position freizugeben und das Ansetzen der Zitzenbecher an die Kuh 74 in der Box 76 zu ermöglichen, und
    • b) gleichzeitig die Hebe- und Absenkvorrichtung 64 an der nachfolgenden Box 82 zu betätigen und dadurch das Seil 94 zurückzuziehen und das Seil 94 und das Melkgeschirr 40 an der nachfolgenden Box 82 in die obere Position anzuheben, so daß, wenn die Plattform 12 die nachfolgende Box 82 zur Melkstation 124 dreht, die Melkvorrichtung 40 der Box 82 bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken und das Melkgeschirr von der unteren Position anheben muß.
  • Nach einer solchen Drehung betätigt der Bediener an der Melkstation 124 die Ansetzsteuerung 120 an der nun gedrehten nachfolgenden Box 82, um
    • a) die Hebe- und Absenkvorrichtung 64 an der nun gedrehten Box 82 zu betätigen und dadurch das Seil 94 und das Melkgeschirr 40 von der oberen Position freizugeben und das Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh 80 in der nun gedrehten nachfolgenden Box 82 zu ermöglichen, und
    • b) die Hebe- und Absenkvorrichtung 66 an einer weiter nachfolgenden Box 86 zu betätigen und dadurch das Seil 96 zurückzuziehen und das Seil 96 und das Melkgeschirr 50 an der weiter nachfolgenden Box 86 in die obere Position anzuheben.
  • Bezugnehmend auf 5 schaltet die Betätigung eines Schaltasters oder Schalters 126 der Ansetzsteuerung 118 durch den Bediener den Luftdruck an einer Leitung 128 am Eingang 130 des Abnehm-Luftzylinders 132 der Hebe- und Absenkvorrichtung 134 ab, so daß der Kolben 136 ausgezogen werden kann und es dem Melkgeschirr 30 ermöglicht ist, aufgrund der Schwerkraft zu beginnen, nach unten abzusinken. Nach Betätigung des Schalttasters 126 kann Luftdruck, wenn dies gewünscht ist, über die Leitung 138 an einen Eingang 140 von dem Luftzylinder 132 angelegt werden, um das Ausziehen des Kolbens 136 zu unterstützen. Das Seil 92 ist an ein Ende des Kolbens 136 angefügt. Der Bediener greift das Melkgeschirr 30, während es mit dem Ausziehen des Seils 92 beginnt abzusinken, und setzt die Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh 74 an. Bei Betätigung des Schalttasters 126 durch den Bediener an der Melkstation 124 an der Box 76 wird gleichzeitig ein elektrisches Signal über eine elektrische Leitung 142 an die Ansetzsteuerung 120 gesendet, so daß die Letztere Luftdruck an der Leitung 144 an dem Eingang 146 des Luftzylinders 148 der Hebe- und Absenkvorrichtung 64 bereitstellt, so daß der Kolben 150 zurückgezogen wird, beispielsweise, daß er sich in 5 nach unten bewegt, was ebenfalls eine Bewegung nach unten, wie bei Pfeil 114 in 4 gezeigt, darstellt, um das Seil 94 und das Melkgeschirr nach oben, wie bei Pfeil 116 gezeigt, in die obere Position anzuheben, wie mit durchgezogener Linie an der Melkvorrichtung 40 in 2 gezeigt. Folglich wird, wenn die Box 76 an der Melkstation 124 ist und der Schalttaster 126 der Ansetzsteuerung 118 durch den Bediener betätigt ist, die Hebe- und Absenkvorrichtung 134 an der Box 76 betätigt, so daß ein Ausziehen des Kolbens 136 ermöglicht wird und das Seil 92 und das Melkgeschirr 30 in der oberen Position freigegeben werden, um ein Ansetzen der Zitzenbecher des Melkgeschirrs 30 an die Zitzen der Kuh 74 zu ermöglichen. Gleichzeitig wird über die Leitung 142 die Hebe- und Absenkvorrichtung 64 an der nachfolgenden Box 82 betätigt, um den Kolben 150 und das Seil 94 zurückzuziehen und dadurch das Seil 94 und das Melkgeschirr 40 an der nachfolgenden Box 82 in die obere Position, wie mit durchgezogener Linie an dem Melkgeschirr 40 in 2 gezeigt, anzuheben, so daß, wenn die Plattform 12 die nachfolgende Box 82 zu der Melkstation 124 dreht, das Melkgeschirr 40 an der Box 82 bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken und das Melkgeschirr von der unteren Position anheben muß.
  • Wenn die Box 82 zu der Melkstation 124 gedreht ist, betätigt der Bediener den Schalttaster 152 der Ansetzsteuerung 120, wodurch der Luftdruck in der Leitung 144 an dem Eingang 146 des Abnehm-Luftzylinders 148 abgeschaltet wird, um das Ausziehen des Kolbens 150 zu ermöglichen und dann wiederum die Verlängerung des Seils 94 und die Bewegung des Melkgeschirrs 40 nach unten aufgrund der Schwerkraft zu ermöglichen, woraufhin der Bediener das Melkgeschirr 40 greift und die Zitzenbecher von diesem an die Zitzen der Kuh 80 in der Box 82 ansetzt. Bei der Betätigung des Schalttasters 152 kann Luftdruck an die Leitung 154 des Eingangs 156 des Luftzylinders 148 angelegt werden, um das Ausziehen des Kolbens 150 zu unterstützen, wenn dies gewünscht ist. Die Betätigung des Schalttasters 152 sendet auch ein elektrisches Signal über eine elektri sche Leitung 158 an die Ansetzsteuerung 122 an der Boxenteilung 48, welche wiederum ein positives Luftdrucksignal an die Leitung 160 an den Eingang 162 des Abnehm-Luftzylinders 66 der Hebe- und Absenkvorrichtung 62 anlegt, so daß der Kolben 68 zurückgezogen wird und sich in 5 nach unten bewegt, was wiederum das Seil 96 zurückzieht und das Seil 96 und das Melkgeschirr 50 nach oben in die obere Position zieht, was erwünscht ist, da die Box 86 nun hinter die Brücke 18 gedreht ist. Wenn der Bediener an der Melkstation 124 den Schalttaster 152 der Ansetzsteuerung 120 an der nun gedrehten nachfolgenden Box 82, welche zu der Melkstation 124 gedreht ist, betätigt, wird infolge dessen die Hebe- und Absenkvorrichtung 64 an der nun gedrehten nachfolgenden Box 82 betätigt, um das Seil 94 und das Melkgeschirr in der oberen Position freizugeben und das Ansetzen der Zitzenbecher des Melkgeschirrs 40 an die Kuh 80 in der nun gedrehten Box 82 zu ermöglichen. Gleichzeitig wird die Hebe- und Absenkvorrichtung 62 an der weiter nachfolgenden Box 86 über die Leitung 158 betätigt, um das Seil 96 zurückzuziehen und das Seil 96 und das Melkgeschirr 50 an der weiter nachfolgenden Box 86 in die obere Position anzuheben. Nach einer weiteren Drehung der Plattform 12, die die Box 86 zu der Melkstation 124 bewegt, betätigt der Bediener den Schalttaster 164 der Ansetzsteuerung 122 und der Kreislauf beginnt erneut. Das Abnehmen des Melkgeschirrs von der Kuh erfolgt in Übereinstimmung mit dem Stand der Technik, wie zuvor beschrieben. Nach Beendigung des Melkens, das üblicherweise durch Messung des Milchflusses festgestellt wird, wird das Vakuum an den Zitzenbechern abgeschaltet und die Zitzenbecher lösen sich von den Zitzen der Kuh ab. Gleichzeitig mit dem Ablösen zieht der Abnehm-Luftzylinder der jeweiligen Hebe- und Absenkvorrichtung den entsprechenden Kolben zurück, um wiederum das entsprechende Seil des Melkgeschirrs zurückzuziehen und das Melkgeschirr nach oben in die obere Position anzuheben. Das Melkgeschirr wird in der oberen Position für eine vorgegebene Verzögerungszeit, üblicherweise ca. zehn Sekunden, gehalten, wonach das Melkgeschirr wieder in die untere Position abgesenkt wird. Wie zuvor beschrieben, wird die Geschwindigkeit der Drehung der Plattform 12 so gewählt, daß ausreichende Zeit für die Beendigung des Melkens und für die Verzögerungszeit bereitgestellt ist, so daß das Melkgeschirr in der unteren Position ist, bevor es den Ausgangsbereich 22 der Brücke 18 erreicht, so daß das Melkgeschirr unterhalb der Brücke passiert und das Seil durch den Spalt 90 verläuft, wenn sich die Plattform dreht, wie aus dem Stand der Technik bekannt ist.
  • In der dargelegten Ausführungsform befindet sich die nachfolgende Box 82 unmittelbar neben der gegenwärtigen Box 76, ohne dazwischenliegende Box. In anderen Ausführungsformen, beispielsweise bei denen zwei oder mehrere Bediener gleichzeitig arbeiten, kann die nachfolgende Box von der gegenwärtigen Box durch eine oder mehrere dazwischenliegende Boxen getrennt sein, insbesondere wenn die Bediener nebeneinander an nebeneinander gelegenen Boxen arbeiten, so daß z. B. das Betätigungssignal an der Leitung 142, 5, von der Ansetzsteuerung 118 an der Ansetzsteuerung 122 statt 120 bereitgestellt wird.
  • Zusätzlich zu der Absenkfunktion, die durch die Hebe- und Absenkvorrichtungen 134, 64, 62 etc. bereitgestellt wird, stellen solche Hebe- und Absenkvorrichtungen in Verbindung mit dem vorliegendem System und der Ansetzsteuerung-Anordnung und -Abfolge eine pre-lift-Hebevorrichtung und eine Steuerung bereit, die das Melkgeschirr in die obere Position oberhalb der Plattform anhebt, bevor die jeweilige Box zu dem Bediener an der Melkstation gedreht ist, so daß, wenn die Box zu der Melkstation gedreht ist, das Melkgeschirr bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken muß, um das Melkgeschirr in die obere Position anzuheben. Das System stellt ein Verfahren durch das Anheben des Melkgeschirrs in die obere Position oberhalb der Plattform, bevor die jeweilige Box zu dem Bediener an der Melkstation gedreht ist, bereit, zum Bewahren des Bedieners vor dem Bücken nach unten, um das Melkgeschirr anzuheben. Dieses System ist auf verschiedene Arten von Melkständen anwendbar, insbesondere bei Melkkarussells, Parallelmelkständen, Fischgrätmelkständen u. ä.. Die Hebe- und Absenkvorrichtung für das Melkgeschirr hebt das Melkgeschirr in eine obere Position oberhalb der Plattform, bereit zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen einer Kuh in einer entsprechenden Box, und senkt das Melkgeschirr in eine untere Position unterhalb der Plattform nach dem Abnehmen der Zitzenbecher von den Zitzen der Kuh ab. Jede Boxenteilung beinhaltet eine Ansetzsteuerung, betätigbar durch den Bediener an der Melkstation, um:
    • a) die Hebe- und Absenkvorrichtung an der gegenwärtigen Box zu betätigen und dadurch das Melkgeschirr von der oberen Position freizugeben, um ein Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh in der gegenwärtigen Box zu ermöglichen, und
    • b) die Hebe- und Absenkvorrichtung an einer nachfolgenden Box zu betätigen und dadurch das Melkgeschirr an der nachfolgenden Box in die obere Position anzuheben, so daß, wenn der Bediener bereit ist, die Kuh in der nachfolgenden Box zu melken, das Melkgeschirr der nachfolgenden Box bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken und das Melkgeschirr von der unteren Position anheben muß.
  • Der Bediener betätigt, wenn er an der nachfolgenden Box ist, die Ansetzsteuerung an dieser nachfolgenden Box, um:
    • a) die Hebe- und Absenkvorrichtung der nachfolgenden Box zu betätigen und dadurch das Melkgeschirr von der oberen Position freizugeben, um ein Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh in der nachfolgenden Box zu ermöglichen, und
    • b) die Hebe- und Absenkvorrichtung an einer weiteren nachfolgenden Box zu betätigen und dadurch das Melkgeschirr an der weiter nachfolgenden Box in die obere Position anzuheben, so daß, wenn der Bediener bereit ist, die Kuh in der weiter nachfolgenden Box zu melken, das Melkgeschirr der weiter nachfolgenden Box bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken und das Melkgeschirr von der unteren Position anheben muß.
  • Verschiedene andere Arten von Hebevorrichtungen und Abfolgen sind möglich. Z. B. wenn es gewünscht ist, kein Hebesignal an eine leere Box zu senden, kann ein Näherungssensor in der Box vorgesehen sein, so daß, wenn die Box leer ist, das Hebesignal von der vorhergehenden Box an der leeren Box vorbei und statt dessen zu der nächsten besetzten Box weitergeleitet wird. In einer anderen Alternative kann ein Hebesignal gleichzeitig an mehr als eine Box oder an alle Boxen gesendet werden, wobei das letztere nicht geeignet ist für ein Melkkarussell aber ggf. für Parallel- und Fischgrätmelkstände. In einer weiteren Alternative kann das Hebesignal durch einen stationären Punkt an einem Melkkarussell anstelle der vorgehenden Box gesendet werden, so daß, wenn eine Box diesen vorgege benen Punkt während der Drehung in den Melkstand passiert, dieser vorgegebene Punkt ein Hebesignal in der diesen Punkt passierenden Box auslöst, so daß das Melkgeschirr in die obere Position angehoben wird und bereit zum Ansetzen durch einen stromabwärts stehenden Bediener ist.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß verschiedene Äquivalente, Alternativen und Modifikationen im Bereich der angefügten Ansprüche möglich sind.

Claims (8)

  1. Melkstand (10) mit einer Plattform (12) zur Aufnahme von Kühen, wobei die Plattform (12) eine Mehrzahl von beabstandeten Boxenteilungen (24) aufweist, die Melkboxen (26) dazwischen definieren, wobei eine Boxenteilung (28) ein Melkgeschirr (30) mit einem Sammelstück (32) und Zitzenbechern aufweist, und mit einer Hebe- und Absenkvorrichtung, die das Melkgeschirr (30) in eine, zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen einer Kuh in der entsprechenden Box (76) geeignete obere Position oberhalb der Plattform (12) anhebt, und die das Melkgeschirr (30) nach dem Abnehmen der Zitzenbecher von den Zitzen der Kuh in eine untere Position unterhalb der Plattform (12) absenkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Boxenteilung (28) eine Ansetzsteuerung (118), betätigbar durch den Bediener an einer Melkstation (124), aufweist, um: a) die Hebe- und Absenkvorrichtung an der gegenwärtigen Box (76) zu betätigen, dadurch das Melkgeschirr von der oberen Position freizugeben und das Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh in der gegenwärtigen Box (76) zu ermöglichen, und b) gleichzeitig eine Hebe- und Absenkvorrichtung (64) an einer nachfolgenden Box (82) zu betätigen und dadurch das Melkgeschirr (40) an der nachfolgenden Box (82) in die obere Position anzuheben, so daß, wenn der Bediener bereit ist, die Kuh in der nachfolgenden Box (82) zu melken, das Melkgeschirr (40) an der nachfolgenden Box (82) bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken und das Melkgeschirr (40) von der unteren Position anheben muß, daß die Boxenteilung (38) an der nachfolgenden Box (82) eine Ansetzsteuerung (120), betätigbar durch den Bediener an der nachfolgenden Box (82), aufweist, um: a) die Hebe- und Absenkvorrichtung (64) der nachfolgenden Box zu betätigen, dadurch das Melkgeschirr (40) von der oberen Position freizugeben und das Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh in der nachfolgenden Box (82) zu ermöglichen, und b) gleichzeitig die Hebe- und Absenkvorrichtung (66) an einer weiter nachfolgenden Box (86) zu betätigen und dadurch das Melkgeschirr (50) der weiter nachfolgenden Box (86) in die obere Position anzuheben, so daß, wenn der Bediener bereit ist, die Kuh in der weiter nachfolgenden Box (86) zu melken, das Melkgeschirr (50) an der weiter nachfolgenden Box (86) bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken und das Melkgeschirr (50) von der unteren Position an der weiter nachfolgenden Box (86) anheben muß.
  2. Melkstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachfolgende Box (82) unmittelbar neben der gegenwärtigen Box (76), ohne dazwischenliegende Box angeordnet ist, oder daß die nachfolgende Box (82) von der gegenwärtigen Box (76) durch wenigstens eine dazwischenliegende Box getrennt ist.
  3. Melkstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieser eine drehbare Plattform (12) aufweist, die die Kühe über eine stationäre Brücke (18) aufnimmt und daß die Plattform (12) eine Mehrzahl umlaufend beabstandeter Boxenteilungen (24) aufweist, die umlaufend nachfolgende Melkboxen (26) dazwischen definieren.
  4. Melkstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (12) eine umlaufende Umrandung, beabstandet von der Brücke (18) durch einen Spalt (90), der die Drehung der Plattformumrandung vorbei an der Brücke (18) ermöglicht, aufweist, und daß das Melkgeschirr (30) an die Hebe- und Absenkvorrichtung mittels eines Seils (92) angehängt ist, daß das Seil (92) eine zurückgezogene Position in der oberen Position des Melkgeschirrs (30) und eine abgesenkte Position in der unteren Position des Melkgeschirrs (30) einnimmt, daß das Seil (92) durch den Spalt (90) bei abgesenkter Position verläuft, mit dem Melkgeschirr (30) neben der Brücke (18) verlaufend, und daß die Hebe- und Absenk vorrichtung das Melkgeschirr (30) nach dem Passieren der Brücke (18) und vor dem Anfügen der Zitzenbecher an die Zitzen in die obere Position anhebt, um den Bediener vor dem nach unten Bücken zum Anheben des Melkgeschirrs (30) von der unteren Position zu bewahren.
  5. Verfahren betreffend einen Melkstand (10) mit einer Plattform (12) zur Aufnahme von Kühen, wobei die Plattform (12) eine Mehrzahl von beabstandeten Boxenteilungen (24) aufweist, die Melkboxen (26) dazwischen definieren, wobei die Boxenteilungen (24) ein Melkgeschirr (30) mit einem Sammelstück (32) und Zitzenbechern aufweist, und mit einer Hebe- und Absenkvorrichtung zum Anheben und Absenken des Melkgeschirrs (30), wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Bediener davor bewahrt wird, sich nach unten bücken zu müssen, um die Melkvorrichtung (30) anzuheben, wobei das Verfahren das Anheben des Melkgeschirrs (30) mit der Hebe- und Absenkvorrichtung in eine obere Position oberhalb der Plattform (12), die zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen einer Kuh in der entsprechenden Melkbox (76) geeignet ist, und das Absenken des Melkgeschirrs (30) mit der Hebe- und Absenkvorrichtung in eine untere Position unterhalb der Plattform (12) nach dem Abnehmen der Zitzenbecher von den Zitzen der Kuh, einschließt, gekennzeichnet durch die Schritte Bereitstellung einer Ansetzsteuerung (118) an der Boxenteilung (28) und Betätigung der Ansetzsteuerung (118), um: a) die Hebe- und Absenkvorrichtung an der gegenwärtigen Box (76) zu betätigen, dadurch das Melkgeschirr von der oberen Position freizugeben und das Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh in der gegenwärtigen Box (76) zu ermöglichen, und b) gleichzeitig eine Hebe- und Absenkvorrichtung an einer nachfolgenden Box (82) zu betätigen und dadurch das Melkgeschirr (40) an der nachfolgenden Box (82) in die obere Position anzuheben, so daß, wenn der Bediener bereit ist, die Kuh in der nachfolgenden Box (82) zu melken, das Melkgeschirr (40) an der nachfolgenden Box (82) bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken und das Melkgeschirr (40) von der unteren Position anheben muß, ferner, wenn der Bediener an der nachfolgenden Box (82) ist, Betätigung der Ansetzsteuerung (120) an der nachfolgenden Box (82), um: a) die Hebe- und Absenkvorrichtung (64) der nachfolgenden Box (82) zu betätigen, dadurch das Melkgeschirr (40) von der oberen Position freizugeben und das Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh in der nachfolgenden Box (82) zu ermöglichen, und b) gleichzeitig die Hebe- und Absenkvorrichtung (66) an einer weiter nachfolgenden Box (86) zu betätigen und dadurch das Melkgeschirr (50) der weiter nachfolgenden Box (86) in die obere Position anzuheben, so daß, wenn der Bediener bereit ist, die Kuh in der weiter nachfolgenden Box (86) zu melken, das Melkgeschirr (50) an der weiter nachfolgenden Box (86) bereits in der oberen Position und bereit zum Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen der Kuh ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken und das Melkgeschirr (50) von der unteren Position anheben muß.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nachfolgende Box (82) unmittelbar neben der gegenwärtigen Box (76) ohne dazwischenliegende Box bereitgestellt wird, oder daß die nachfolgende Box (82) von der gegenwärtigen Box (76) durch wenigstens eine dazwischenliegende Box beabstandet und getrennt ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6 betreffend ein Melkkarussell (10), gekennzeichnet durch das Aufweisen einer drehbaren Plattform (12), die die Kühe über eine stationäre Brücke (18) aufnimmt, wobei die Plattform (12) eine Mehrzahl umlaufend beabstandeter Boxenteilungen (24) aufweist, die umlaufend nachfolgende Melkboxen (26) dazwischen definieren.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (12) eine umlaufende Umrandung, beabstandet von der Brücke (18) durch einen Spalt (90), der die Drehung der Plattformumrandung vorbei an der Brücke (18) er möglicht, aufweist, und daß das Melkgeschirr (30) an die Hebe- und Absenkvorrichtung mittels eines Seils (92) angehängt ist, daß das Seil (92) eine zurückgezogene Position in der oberen Position des Melkgeschirrs (30) und eine abgesenkte Position in der unteren Position des Melkgeschirrs (30) einnimmt, daß das Seil (92) durch den Spalt (90) bei abgesenkter Position verläuft, mit dem Melkgeschirr (30) neben der Brücke (18) verlaufend, und daß das Verfahren ferner das Heben des Melkgeschirrs (30) mit der Hebe- und Absenkvorrichtung in die obere Position nach dem Passieren der Brücke (18) und vor dem Ansetzen der Zitzenbecher an die Zitzen einschließt, so daß das Melkgeschirr (30) bereits in der oberen Position und bereit zum Anfügen der Zitzenbecher an die Zitzen ist, ohne daß sich der Bediener nach unten bücken muß, um das Melkgeschirr (30) von der unteren Position anzuheben.
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