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DE202006006116U1 - Getriebeanordnung - Google Patents

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DE202006006116U1
DE202006006116U1 DE200620006116 DE202006006116U DE202006006116U1 DE 202006006116 U1 DE202006006116 U1 DE 202006006116U1 DE 200620006116 DE200620006116 DE 200620006116 DE 202006006116 U DE202006006116 U DE 202006006116U DE 202006006116 U1 DE202006006116 U1 DE 202006006116U1
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gear arrangement
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planetary
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/46Systems consisting of a plurality of gear trains each with orbital gears, i.e. systems having three or more central gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/02Gearboxes; Mounting gearing therein
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Abstract

Getriebeanordnung, mit einem mehrstufigen Planetengetriebe (2), das ein mehreren Getriebestufen (27a, 27b, 27c) gemeinsam zugeordnetes hülsenförmiges Hohlrad (26) aufweist, mit dem gleichzeitig die Planetenräder (46) mehrerer axial aufeinanderfolgender Getriebestufen (27a, 27b, 27c) in Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlrad (26) aus mehreren separaten, unterschiedlichen Getriebestufen (27a, 27b, 27c) zugeordneten Hohlradringen (28) besteht, die in axialer Aufeinanderfolge unter gegenseitiger Zentrierung koaxial zusammengesteckt sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Getriebeanordnung, mit einem mehrstufigen Planetengetriebe, das ein mehreren Getriebestufen gemeinsam zugeordnetes hülsenförmiges Hohlrad aufweist, mit dem gleichzeitig die Planetenräder mehrerer axial aufeinanderfolgender Getriebestufen in Eingriff stehen.
  • Eine aus der DE 297 06 616 U1 bekannte Getriebeanordnung dieser Art verfügt über ein mehrstufiges Planetengetriebe mit rückseitig angeflanschtem Antriebsmotor. Jede Getriebestufe umfasst mehrere an einem drehbaren Planetenträger drehbewegliche gelagerte Planetenräder, die mit einem allen Getriebestufen gemeinsam zugeordneten hülsenförmigen Hohlrad kämmen, das gleichzeitig als Getriebegehäuse fungiert. Durch Austausch des Hohlrades können unterschiedliche Getriebetypen realisiert werden, insbesondere mit unterschiedlicher Stufenzahl.
  • Die Notwendigkeit, für unterschiedliche Getriebetypen jeweils unterschiedliche Hohlräder zur Verfügung stellen zu müssen, hat trotz des vorhandenen modularen Aufbaus der bekannten Getriebeanordnung Kostennachteile zur Folge. Zudem ist die Herstellung der hülsenförmigen Hohlräder relativ aufwändig.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Maßnahmen zu treffen, die eine kostengünstige und zugleich variable Herstellung einer Getriebeanordnung der eingangs genannten Art ermöglichen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe setzt sich das Hohlrad aus mehreren separaten, unterschiedlichen Getriebestufen zugeordneten Hohlradringen zusammen, die in axialer Aufeinanderfolge unter gegenseitiger Zentrierung koaxial zusammengesteckt sind.
  • Somit liegt zwar weiterhin ein Hohlrad mit insgesamt hülsenförmiger Konfiguration vor, bei dem es sich jedoch in Abkehr vom Stand der Technik nicht mehr um ein einstückiges Gebilde handelt, sondern um eine axial segmentierte Anordnung. Das Hohlrad ist in mehrere als Hohlradringe bezeichnete ringförmige Hohlradabschnitte unterteilt, wobei wenigstens zwei und vorzugsweise sämtlichen Getriebestufen ein eigener Hohlradring zugeordnet ist, mit dem die zur zugeordneten Getriebestufe gehörenden Planetenräder kämmen. Um Planetengetriebe mit unterschiedlicher Stufenzahl aufzubauen, kann somit – dem gewünschten Getriebetyp entsprechend – auf hinsichtlich ihrer Innenverzahnung identische oder voneinander abweichende Hohlradringe zurückgegriffen werden, die sich in der gewünschten Konstellation und Anzahl miteinander kombinieren lassen. Dadurch können die Lagerhaltungskosten verringert werden, bei gleichzeitiger Vergrößerung der Variabilität der Herstellung. Positiv wirkt sich auch die leichtere Herstellbarkeit der verhältnismäßig kurz bauenden Hohlradringe im Vergleich zu einem relativ langen einstückigen Hohlrad aus. Besteht das Hohlrad beispielsweise aus Kunststoffmaterial, ermöglichen die einzelnen Hohlradringe ein relativ leichtes Entformen. Bedingt durch die gegenseitige Zentrierung der Hohlradringe, kann trotz des mehrteiligen Aufbaus eine hohe Präzision und Verschleißarmut gewährleistet werden.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Wie schon erwähnt, kann für jede Getriebestufe ein eigener Hohlradring vorhanden sein, sodass die Anzahl der Hohlradringe der Anzahl der Getriebestufen entspricht. Prinzipiell wäre es jedoch auch möglich, mehreren Getriebestufen gemeinsam einen Hohlradring zuzuordnen, sodass sich beispielsweise bei einem dreistufigem Planetengetriebe das hülsenförmige Hohlrad aus zwei Hohlradringen zusammensetzen kann. Als optimale Lö sung wird jedoch angesehen, jeder Getriebestufe einen individuellen Hohlradring zuzuordnen.
  • Das Hohlrad lässt sich mit hoher Präzision leicht zusammenbauen, wenn die miteinander kooperierenden Zentriermittel zweier jeweils aufeinanderfolgender Hohlradringe mindestens einen am jeweils einen Hohlradring konzentrisch angeordneten ringförmigen Zentriervorsprung enthalten, der in den anderen Hohlradring eingreift. Der andere Hohlradring verfügt in diesem Zusammenhang zweckmäßigerweise über eine den jeweiligen ringförmigen Zentriervorsprung aufnehmende ringförmige Zentriervertiefung.
  • Es ist von Vorteil, wenn die vorhandenen Hohlradringe hinsichtlich ihrer Zentriermittel identisch ausgebildet sind. Sie verfügen hierbei zweckmäßigerweise jeweils einenends über mindestens einen ringförmigen Zentriervorsprung und andernends über mindestens eine ringförmige Zentriervertiefung. Somit lassen sie sich beliebig miteinander kombinieren. Sämtliche Hohlradringe können identisch ausgebildet sein. Dies gilt insbesondere für ihre Innenverzahnung. Um in den einzelnen Getriebestufen unterschiedliche Übersetzungen zu verwirklichen, können allerdings auch zwei oder mehr Hohlradringe mit unterschiedlich ausgestalteten Innenverzahnungen vorhanden sein.
  • Das Planetengetriebe erhält sein Eingangsdrehmoment zweckmäßigerweise über eine mit dem Sonnenrad der ersten Getriebestufe drehfest verbundene Eingangswelle. Zur Erzeugung des Eingangsdrehmoments umfasst die Getriebeanordnung zweckmäßigerweise einen mit dem Planetengetriebe zu einer Baugruppe zusammengefassten Elektromotor. Dieser kann rückseitig, insbesondere in koaxialer Verlängerung, an das Planetengetriebe angebaut sein. Er kann aber auch seitlich neben dem Planetengetriebe sitzen, wenn besonders kurze Längenabmessungen gewünscht sind.
  • Prinzipiell wäre es möglich, den Hohlradringen eine Gehäusefunktion beizumessen. Als vorteilhaft wird es jedoch angesehen, wenn das Planetengetriebe ein gesondertes Getriebegehäuse aufweist, in das die Hohlradringe eingesetzt sind. Somit können die Hohlradringe ungeachtet der gewünschten externen Gehäusegestaltung über eine einheitliche äußere Formgebung verfügen. Da dem Gehäuse für die gegenseitige Zentrierung der Hohlradringe ebenfalls keine besondere Bedeutung zugemessen werden muss, kann somit das Getriebegehäuse sehr kostengünstig gefertigt werden, wobei insbesondere auch eine Realisierung aus Kunststoffmaterial möglich ist.
  • Die Gesamtanordnung des Hohlrades ist in dem Getriebegehäuse zweckmäßigerweise zentriert aufgenommen. Dies geschieht vor zugsweise durch einen Zentriereingriff zwischen den beiden axial äußeren Hohlradringen des Hohlrades und dem Getriebegehäuse.
  • Es ist von Vorteil, wenn das Hohlrad bezüglich seiner Längsachse verdrehgesichert in dem Getriebegehäuse aufgenommen ist. Hierbei empfiehlt sich eine Anordnung, bei der jeder Hohlradring unter Vermittlung von ihm zugeordneten Verdrehsicherungsmitteln individuell bezüglich dem Getriebegehäuse verdrehgesichert ist. Somit erübrigen sich direkte Verdrehsicherungsmaßnahmen zwischen den Hohlradringen des Hohlrades.
  • In Verbindung mit einer Einsteckmontage der Hohlradringe ist es von Vorteil, wenn am Außenumfang der Hohlradringe axial verlaufende Rippen ausgebildet sind, die in gehäuseseitige Aussparungen eingreifen, woraus eine formschlüssige Verbindung resultiert, die ein Verdrehen der Hohlradringe bezüglich dem Getriebegehäuse verhindert.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Bauweise umfasst das Getriebegehäuse ein becherförmiges Gehäusehauptteil, in das die Hohlradringe axial eingesteckt sind. Die offene Seite des becherförmigen Gehäusehauptteils kann durch einen Lagerdeckel abgeschlossen sein, der von der darin drehgelagerten Ausgangswelle des Planetengetriebes durchsetzt ist.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
  • 1 eine bevorzugte erste Bauform der erfindungsgemäßen Getriebeanordnung in einer perspektivischen Darstellung,
  • 2 die Getriebeanordnung aus 1, im Bereich des Planetengetriebes teilweise aufgebrochen,
  • 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Getriebeanordnung
  • 4 eine Vorderansicht der Getriebeanordnung mit Blickrichtung gemäß Pfeil IV aus 1,
  • 5 eine Seitenansicht der Getriebeanordnung im Bereich des Planetengetriebes und ohne Darstellung des zugehörigen Elektromotors,
  • 6 einen Längsschnitt durch das Planetengetriebe gemäß Schnittlinie VI-VI aus 4, und
  • 7 einen Querschnitt durch das Planetengetriebe gemäß Schnittlinie VII-VII aus 5.
  • Der Lagerdeckel des Getriebegehäuses des Planetengetriebes ist nur in der Schnittdarstellung der 6 abgebildet. In den anderen Figuren ist er der besseren Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt.
  • Die insgesamt mit Bezugsziffer 1 bezeichnete Getriebeanordnung enthält als Hauptbestandteil ein mehrstufiges Planetengetriebe 2, welches in 5 bis 7 in Alleinstellung gezeigt ist. Das Planetengetriebe 2 kann die einzige Komponente der Getriebeanordnung 1 sein. Zweckmäßigerweise enthält sie aber zusätzlich zumindest noch einen Elektromotor 3, der mit dem Planetengetriebe 2 vorzugsweise zu einer Baugruppe zusammengefasst ist, wie dies die 1 bis 3 exemplarisch illustrieren.
  • Das Planetengetriebe 2 und der Elektromotor 3 können wie abgebildet in Richtung einer Hauptachse 4 aufeinanderfolgend angeordnet sein. Dies ermöglicht insbesondere eine koaxiale, sehr schlank bauende Anordnung. Ist eine verhältnismäßig kurze Bauweise gewünscht, empfiehlt sich eine Anordnung von Planetengetriebe 2 und Elektromotor 3 Seite an Seite, mit zueinander parallelen Längsachsen. In allen Fällen ist die diese beiden Komponenten 2, 3 enthaltende Baugruppe vorzugsweise selbsttragend ausgeführt.
  • Das Planetengetriebe 2 besitzt eine Eingangsseite 5 und eine dieser entgegengesetzte Ausgangsseite 6. Beide Seiten 5, 6 sind in der Achsrichtung der Hauptachse 4, einander entgegengesetzt, orientiert.
  • Das Planetengetriebe 2 empfängt sein Eingangs-Drehmoment über eine durch den Elektromotor 3 rotativ antreibbare Eingangswelle 7 im Bereich der Eingangsseite 5. Das ausgangsseitig entsprechend der vorhandenen Getriebeübersetzung abgreifbare Ausgangsdrehmoment kann an einer im Bereich der Ausgangsseite 6 angeordneten Ausgangswelle 8 des Planetengetriebes 2 abgegriffen werden. Die Ausgangswelle 8 ist mit einer den Drehmomentabgriff ermöglichenden mechanischen Schnittstelle 12 ausgestattet, die dem Einsatzzweck entsprechend ausgeführt sein kann.
  • Eingangswelle 7 und Ausgangswelle 8 sind bevorzugt koaxial zueinander angeordnet.
  • Beim Ausführungsbeispiel ist die Eingangswelle 7 unmittelbar von der Abtriebswelle des eingangsseitig an das Planetengetriebe 2 angebauten Elektromotors 3 gebildet. Allerdings kann es sich bei der Eingangwelle 7 auch um eine gesonderte Welle handeln, die über eine Wellenkupplung oder sonstige Mittel mit der dann eigenständigen Abtriebswelle des Elektromotors 3 in Verbindung steht. Sitzt der Elektromotor 3 längsseits neben dem Planetengetriebe 2, kann zwischen der Abtriebswelle des Elektromotors 3 und der Eingangswelle 7 des Planetengetriebes 2 eine Getriebeverbindung vorliegen, beispielsweise eine Zahnradverbindung oder eine Zahnriemenverbindung.
  • Das Planetengetriebe 2 enthält ein Getriebegehäuse 13, in dem die funktionellen Getriebekomponenten zumindest größtenteils aufgenommen sind. Das Getriebegehäuse 3 besitzt eine der Eingangsseite 5 zugeordnete rückseitige Abschlusswand 14, die von der Eingangswelle 7 durchsetzt ist, sowie eine der Ausgangsseite 6 zugeordnete vordere Abschlusswand 15, die von der Ausgangswelle 8 durchsetzt ist. Der Elektromotor 3 ist zweckmäßigerweise an die rückseitige Abschlusswand 14 angeflanscht.
  • In besonders vorteilhafter Gestaltung umfasst das Getriebegehäuse 3 im Wesentlichen zwei separate und vorzugsweise lösbar zusammengebaute Komponenten. Eine erste Komponente hiervon ist von einem becherförmig gestalteten Gehäusehauptteil 16 gebildet, dessen axial orientierter Boden 17 die rückseitige Abschlusswand 14 bildet. An den Boden 17 schließt sich eine die Hauptachse 4 als Zentrum aufweisende Umfangswand 18 an, die beim Ausführungsbeispiel hohlzylindrisch gestaltet ist. Der dem Boden 17 axial entgegengesetzte vordere Endabschnitt des Gehäusehauptteils 16 ist von einem mit der Umfangswand 18 verbundenen exemplarisch rechteckig oder quadratisch konturierten Befestigungsflansch 22 gebildet. Befestigungsflansch 22, Umfangswand 18 und Boden 17 sind insbesondere einstückig miteinander ausgebildet, wobei das von diesen Komponenten repräsentierte Gehäusehauptteil 16 vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial besteht. Eine Metallausführung wäre jedoch ebenfalls denkbar.
  • Als weitere Komponente des Getriebegehäuses 13 ist ein ausgangsseitig angeordneter, die vordere Abschlusswand 15 bildender Lagerdeckel 23 vorhanden. Dieser schließt das Getriebegehäuse 13 an der dem Boden 17 entgegengesetzten Vorderseite ab. Er ist an dem Befestigungsflansch 22 bevorzugt lösbar fixiert. In diesem Zusammenhang erkennt man in 3 und 4 mehrere in dem Befestigungsflansch 22 ausgebildete Schraubenlöcher 24 für zur Verbindung von Befestigungsflansch 22 und Lagerdeckel 23 dienende Befestigungsschrauben, die ihrerseits nicht weiter abgebildet sind. Andere Befestigungsmittel wären jedoch ebenfalls denkbar, beispielsweise Rastverbindungsmittel.
  • Der Lagerdeckel 23 ist so bezeichnet, weil in ihm die Ausgangswelle 8 drehbar gelagert ist. Eine geeignete Drehlagereinrichtung ist in 6 bei 25 ersichtlich. Diese be steht beispielsweise aus zwei zueinander koaxialen, axial versetzt angeordneten Wälzlagern, die die Ausgangswelle 8 koaxial umschließen.
  • Das mehrstufig – beim Ausführungsbeispiel dreistufig – ausgebildete Planetengetriebe 2 enthält ein unter koaxialer Ausrichtung in dem Getriebegehäuse 13 aufgenommenes hülsenförmiges Hohlrad 26. Dieses ist mehreren der vorhandenen, in Richtung der Hauptachse 4 aufeinanderfolgenden Getriebestufen 27a, 27b, 27c gemeinsam zugeordnet. Bevorzugt ist es Bestandteil sämtlicher Getriebestufen 27a, 27b, 27c des Planetengetriebes 2.
  • Eine Besonderheit des hülsenförmigen Hohlrades 26 besteht darin, dass es kein einstückiges Gebilde ist, sondern in mehrere, mit gleichem Zentrum axial aufeinanderfolgend angeordnete ringförmige Elemente unterteilt ist. Mit anderen Worten besteht das hülsenförmige Hohlrad 26 aus mehreren separaten Hohlradringen 28, die in axialer Aufeinanderfolge koaxial aneinandergereiht sind. Über geeignete Zentriermittel 32 sind die axial jeweils unmittelbar aufeinanderfolgenden Hohlradringe 28 unter gegenseitiger Zentrierung koaxial zusammengesteckt, sodass kein unerwünschter Querversatz auftreten kann.
  • Die axiale Segmentierung des Hohlrades 26 ist zweckmäßigerweise so ausgeführt, dass jeder Getriebestufe 27a, 27b, 27c ein eigener Hohlradring 28a, 28b, 28c zugeordnet ist. Die Anzahl der Hohlradringe 28 entspricht hierbei der Anzahl der Getriebestufen. Für besondere Anwendungen wäre es jedoch auch denkbar, eine im Vergleich zur Anzahl der Getriebestufen geringere Anzahl von Hohlradringen 28 vorzusehen, wobei dann mehrere Getriebestufen einen gemeinsamen Hohlradring aufweisen würden. Eine dreistufige Getriebeform könnte in diesem Fall beispielsweise über nur zwei Hohlradringe 28 verfügen, wobei eine Getriebestufe einen eigenen Hohlradring aufweist, während den beiden anderen, aufeinanderfolgenden Getriebestufen ein gemeinsamer Hohlradring zugeordnet wäre.
  • Die individuelle Zuordnung von Hohlradringen 28 zu jeder einzelnen Getriebestufe 27a, 27b, 27c wird jedoch auf Grund der daraus resultierenden besonderen Variabilität bevorzugt. Das Ausführungsbeispiel ist nach dieser Maßgabe aufgebaut.
  • Die Hohlradringe 28 sind jeweils mit einer Innenverzahnung 33 versehen. Diese Innenverzahnungen 33 können bei allen Hohlradringen 28 identisch ausgebildet sein. Die Identität der Ausgestaltung bezieht sich hierbei zweckmäßigerweise aber nicht nur auf die Innenverzahnung 33, sondern auf die gesamthafte Gestaltung der verschiedenen Hohlradringe 28.
  • Zumindest in der Gestaltung ihrer Innenverzahnungen 33 können sich die Hohlradringe 28 aber auch voneinander unterscheiden. Insbesondere in Verbindung mit der Realisierung spezieller Getriebeübersetzungen können mehrere oder sämtliche Hohlradringe 28 über Innenverzahnungen mit voneinander abweichender Zähneanzahl verfügen.
  • Die axiale Segmentierung des hülsenförmigen Hohlrades 26 bringt unter anderem den Vorteil einer vereinfachten Herstellung mit sich. Die relativ kurz bauenden Hohlradringe 28 lassen sich mit der gewünschten Präzision technologisch einfacher fertigen als ein gesamthaftes einstückiges Hülsenelement. Insbesondere dann, wenn die Hohlradringe 28 aus Kunststoffmaterial bestehen, was eine bevorzugte Bauform darstellt, gestaltet sich auch die Entformung wesentlich einfacher. Nicht zuletzt ergibt sich durch die Unterteilung die Möglichkeit, Hohlradringe 28 mit unterschiedlich gestalteten Innenverzahnungen 33 nach Wahl und in beliebiger Reihenfolge miteinander zu kombinieren, was eine höchst variable Getriebeauslegung begünstigt.
  • Das Getriebegehäuse 13 definiert in seinem Innern einen Aufnahmeraum 34 für die Hohlradringe 28. In diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn der Aufnahmeraum 34 eine derart an den Außenumfang der Hohlradringe 28 angepasste Innenkontur aufweist, dass die Hohlradringe 28 in radialer Richtung formschlüssig darin aufgenommen sind. Das Getriebegehäuse 13 kann hierbei eine Abstützfunktion übernehmen und zur radialen Stabilisierung der Hohlradringe 28 beitragen, insbesondere wenn diese über eine relativ geringe Wandstärke verfügen und/oder aus Kunststoffmaterial bestehen.
  • Bevorzugt bildet der Innenraum des Gehäusehauptteils 16 den Aufnahmeraum 34. Bei der Montage können die Hohlradringe 28, bei noch nicht installiertem Lagerdeckel 23, durch die dem Boden 17 axial entgegengesetzte stirnseitige Öffnung 35 des Gehäusehauptteils 16 hindurch koaxial in das Gehäusehauptteil 16 eingeschoben werden. Anschließend wird der Lagerdeckel 23 befestigt, sodass die das hülsenförmige Hohlrad 26 bildende Mehrfachanordnung von Hohlradringen 28 axial zwischen dem Boden 17 und dem Lagerdeckel 23 gehalten ist. Hierbei sind die Hohlradringe 28 zweckmäßigerweise in axialer Richtung also in der Achsrichtung der Hauptachse 4, spielfrei festgehalten.
  • Als Zentriermittel 32 enthält zweckmäßigerweise jeder Hohlradring 28 einen an seiner einen Stirnseite koaxial angeordneten ringförmigen Zentriervorsprung 32a und an der anderen Stirnseite eine ebenfalls koaxiale, ringförmige Zentriervertiefung 32b, die bezüglich dem Ringzentrum mit gleichem Radi alabstand wie der jenseitige Zentriervorsprung 32a angeordnet ist. Dies ermöglicht ein dahingehendes koaxiales Zusammenstecken der Hohlradringe 28, dass der Zentriervorsprung 32a des jeweils einen Hohlradringes 28 in die Zentriervertiefung 32b des benachbarten Hohlradringes 28 eingreift. Durch diesen axiale Zentriereingriff sind benachbarte Hohlradringe 28 in der zur Hauptachse 4 rechtwinkeligen Radialebene relativ zueinander unbeweglich fixiert.
  • Es wäre auch möglich, an den beiden Stirnseiten eines jeweiligen Hohlradringes 28 gleichzeitig mehrere Zentriervorsprünge oder Zentriervertiefungen vorzusehen. Auch könnte an jeder Stirnseite mindestens ein Zentriervorsprung und mindestens eine zu diesem konzentrische Zentriervertiefung ausgebildet sein, die jeweils in komplementäre Gegenstücke des benachbarten Hohlradringes 28 eingreifen.
  • Die Gesamtanordnung von Hohlradringen 28 ist zudem noch bezüglich dem Getriebegehäuse 13 zentriert. Diese Zentrierung findet vorzugsweise jedoch nur zwischen den beiden axial äußeren Hohlradringen 28, 28a, 28c und dem Getriebegehäuse 3 statt. Dadurch können Überbestimmungen vermieden werden.
  • Die zwischen den beiden äußeren Hohlradringen 28, 28a, 28c und dem Getriebegehäuse 13 wirksamen weiteren Zentriermittel sind bei 36 angedeutet. Ihr Konstruktionsprinzip kann demjenigen der zwischen benachbarten Hohlradringen 28 wirksamen Zentriermittel 32 entsprechen. Es kann also insbesondere an den beiden einander entgegengesetzten Stirnflächen der äußeren Hohlradringe 28a, 28c je ein ringförmiger Zentriervorsprung und/oder eine Zentriervertiefung vorhanden sein, der bzw. die mit einem komplementären gehäuseseitigen Gegenstück in Steckeingriff steht.
  • Besonders vorteilhaft ist die beim Ausführungsbeispiel realisierte Maßnahme, wonach die an den Hohlradringen 28 angeordneten Komponenten der weiteren Zentriermittel 36 von den sowieso vorhandenen Komponenten 32a oder 32b der Zentriermittel 32 gebildet sind. Dies gewährleistet auch, dass die gehäuseseitige Zentrierung unabhängig davon gegeben ist, welcher der Hohlradringe 28 den axialen Abschluss des hülsenförmigen Hohlrades 26 definiert.
  • Bei der exemplarisch gezeigten Getriebeauslegung sind die Hohlradringe 28 im Betrieb stillstehend. Dies wird zweckmäßigerweise durch eine verdrehgesicherte Lagerung der Hohlradringe 28 im Aufnahmeraum 34 des Getriebegehäuses 13 bewirkt. Die Verdrehsicherungsmaßnahmen könnten sich auf eine geringere als der vorhandenen Anzahl von Hohlradringen 28 beschränken, wenn die Hohlradringe 28 untereinander verdrehgesichert sind. Letzteres könnte beispielsweise durch eine Verbolzung der jeweils aufeinanderfolgenden Hohlradringe 28 bewirkt werden. Es wird jedoch als vorteilhafter angesehen, zwischen den einzelnen Hohlradringen 28 unmittelbar keine Verdrehsicherungsmaßnahme vorzusehen und stattdessen jeden Hohlradring 28 individuell und unabhängig von den anderen Hohlradringen bezüglich dem Getriebegehäuse 13 verdrehzusichern. Dies geschieht insbesondere dadurch, dass an jedem Hohlradring 28 erste Verdrehsicherungsmittel 37a vorhanden sind, die unabhängig voneinander mit am Getriebegehäuse 13 angeordneten zweiten Verdrehsicherungsmitteln 37b in Eingriff stehen.
  • Exemplarisch bestehen die ersten Verdrehsicherungsmittel 37a aus einer Mehrzahl von am Außenumfang jedes Hohlradringes 28 angeordneten Rippen 38, die sich axial erstrecken und entlang des Außenumfanges des Hohlradringes 28 verteilt sind. Sie ragen jeweils radial nach außen. Als zweite Verdrehsicherungsmittel 37b verfügt das Getriebegehäuse 13 über längsverlaufende Aussparungen 42, in die die Rippen 38 derart eingreifen können, dass sich eine radiale Überlappung ergibt, die in der Umfangsrichtung der Hauptachse 4 einen formschlüssigen Kontakt bewirkt.
  • Bei den Aussparungen 42 könnte es sich beispielsweise um in den Innenumfang der Umfangswand 18 eingebrachte Längsnuten handeln, in die die Rippen 38 mit komplementärer Querschnittsform eingreifen.
  • Beim Ausführungsbeispiel sind die Aussparungen 42 in Gestalt fensterartiger Wanddurchbrechungen 43 der Umfangswand 18 ausgeführt. Diese Wanddurchbrechungen 43 haben eine langlochartige Gestalt und sind zu der stirnseitigen Öffnung 35 hin ebenfalls offen. Mehrerer solcher Wanddurchbrechungen 43 sind in der Umfangsrichtung der Umfangswand 18, also um die Hauptachse 4 herum, verteilt.
  • Die Rippen 38 eines jeweiligen Hohlradringes 28 sind einander derart paarweise zugeordnet, dass der in Umfangsrichtung des Hohlradringes 28 gemessene Abstand der beiden Rippen 38 eines jeweiligen Rippenpaares der entsprechend gemessenen Breite einer zugeordneten Wanddurchbrechung 43 entspricht. Die winkelmäßige Verteilung der Rippenpaare entspricht überdies der winkelmäßigen Verteilung der Wanddurchbrechungen 43. Somit können die einzelnen Hohlradringe 28 durch die stirnseitige Öffnung 35 hindurch axial in den Aufnahmeraum 34 eingeschoben werden, wobei je ein Rippenpaar in eine Wanddurchbrechung 43 eingeschoben wird, derart, dass die in einander entgegengesetzte Umfangsrichtungen weisenden Außenflächen 44 der beiden Rippen 38 von den einander zugewandten längsseitigen Begren zungsflächen 45 der zugeordneten Wanddurchbrechung 43 abgestützt sind. Besonders gut ist dies aus 7 ersichtlich.
  • Jede Getriebestufe 27a, 27b, 27c enthält mehrere mit dem ihr zugeordneten Hohlradring 28 kämmende Planetenräder 46. Exemplarisch verfügt jede Getriebestufe 27a, 27b, 27c über drei solcher um die Hauptachse 4 herum verteilter Planetenräder 46, deren Anzahl jedoch beliebig ist.
  • Die Planetenräder 46 jeder Getriebestufe 27a, 27b, 27c sind an einem der betreffenden Getriebestufe individuell zugeordneten, gelegentlich auch als "Steg" bezeichneten Planetenträger 48 drehbar gelagert. Ihre Drehachse 47 verläuft parallel zur Hauptachse 4. Der Planetenträger 48 seinerseits ist um die Hauptachse 4 als Drehachse verdrehbar.
  • Die Planetenräder 46 jeder Getriebestufe 27a, 27b, 27c kämmen mit einem zentral angeordneten Sonnenrad 52. Das Sonnenrad 52, 52a der ersten Getriebestufe 27a ist drehfest mit der durch den Elektromotor 3 rotativ antreibbaren Eingangswelle 7 verbunden. Der Planetenträger 48, 48c der letzten, hier dritten Getriebestufe 27c steht mit der Ausgangswelle 8 in drehfester Verbindung.
  • Die zweite und dritte Getriebestufe 27b, 27c enthalten jeweils ein Sonnenrad 52, das mit dem Planetenträger 48 der je weils zur Eingangsseite hin vorgelagerten Getriebestufe drehfest verbunden ist.
  • Wird die Eingangswelle 7 mit einem Eingangsdrehmoment verdreht, ergibt sich entsprechend der gewählten Getriebeübersetzung ein an der Ausgangswelle 8 abgreifbares Ausgangsdrehmoment. Da die Funktionsweise eines Planetengetriebes als solches bekannt ist, beispielsweise aus der eingangs zitierten DE 297 06 696 U1 , erübrigen sich an dieser Stelle weitere detaillierte Ausführungen.
  • Die einzelnen Getriebestufen 27a, 27b, 27c können untereinander über die gleiche oder über unterschiedliche Übersetzungen verfügen. Auch kann die in Richtung der Hauptachse 4 gemessene Breite der einzelnen Getriebestufen 27a, 27b, 27c unterschiedlich sein. Der Variabilität besonders förderlich sind allerdings gleiche Breitenabmessungen, wobei dann zweckmäßigerweise auch sämtliche Hohlradringe 28 untereinander die gleiche Breite haben.
  • Es wäre denkbar, das Planetengetriebe 2 ohne Gehäuse für das hülsenförmige Hohlrad 26 auszuführen. Mit anderen Worten würde in diesem Falle das Hohlrad 26 selbst eine Gehäusefunktion übernehmen. Allerdings hat die beim Ausführungsbeispiel realisierte Variante eines zusätzlichen, gesonderten Getriebege häuses 13 konstruktive Vorteile. Man kann die Hohlradringe 28 ungeachtet der gewünschten äußeren Gestalt des Getriebegehäuses mit einheitlicher, standardisierter Formgebung versehen. Vom Anwender eventuell gewünschte gestalterische Anpassungen der Außengestalt des Planetengetriebes 2 können hier dann durch außen entsprechend unterschiedlich geformte Getriebegehäuse 13 verwirklicht werden, die innen identisch ausgebildet sind, sodass jedes von ihnen mit den standardisierten Hohlradringen 28 bestückt werden kann.

Claims (27)

  1. Getriebeanordnung, mit einem mehrstufigen Planetengetriebe (2), das ein mehreren Getriebestufen (27a, 27b, 27c) gemeinsam zugeordnetes hülsenförmiges Hohlrad (26) aufweist, mit dem gleichzeitig die Planetenräder (46) mehrerer axial aufeinanderfolgender Getriebestufen (27a, 27b, 27c) in Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlrad (26) aus mehreren separaten, unterschiedlichen Getriebestufen (27a, 27b, 27c) zugeordneten Hohlradringen (28) besteht, die in axialer Aufeinanderfolge unter gegenseitiger Zentrierung koaxial zusammengesteckt sind.
  2. Getriebeanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Getriebestufe (27a, 27b, 27c) ein eigener Hohlradring (28a, 28b, 28c) vorhanden ist, derart, dass die Anzahl der Hohlradringe (28a, 28b, 28c) der Anzahl der Getriebestufen (27a, 27b, 27c) entspricht.
  3. Getriebeanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander kooperierenden Zentriermittel (32) zweier jeweils aufeinanderfolgender Hohlradrin ge (28) mindestens einen koaxial am einen Hohlradring (28) angeordneten ringförmigen Zentriervorsprung (32a) enthalten, der mit dem anderen Hohlradring (28) in axialem Eingriff steht.
  4. Getriebeanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem anderen Hohlradring (28) mindestens eine zur Aufnahme eines ringförmigen Zentriervorsprungs (32a) geeignete ringförmige Zentriervertiefung (32b) vorhanden ist.
  5. Getriebeanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Hohlradringe (28) axial einerseits mindestens einen ringförmigen Zentriervorsprung (32a) und axial andererseits mindestens eine ringförmige Zentriervertiefung (32b) aufweisen.
  6. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Hohlradringe (28) untereinander die gleiche Breite aufweisen.
  7. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Hohlradringe (28), zumindest hinsichtlich ihrer Innenverzahnung, identisch ausgebildet sind.
  8. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich wenigstens zwei Hohlradringe (28) in der Ausgestaltung ihrer Innenverzahnung (33) voneinander unterscheiden.
  9. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlradringe (28) aus Kunststoffmaterial bestehen.
  10. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede Getriebestufe (27a, 27b, 27c) mehrere mit dem zugeordneten Hohlradring (28) kämmende Planetenräder (46) aufweist, die an einem Planetenträger (48) drehbar gelagert sind und die jeweils mit einem Sonnenrad (52) kämmen, wobei das Sonnenrad (52, 52a) der ersten Getriebestufe (27a) drehfest mit einer rotativ antreibbaren Eingangwelle (7) verbunden ist und der Planetenträger (48, 48c) der letzten Getriebestufe (27c) drehfest mit einer dem Drehmomentabgriff dienenden Ausgangswelle (8) verbunden ist.
  11. Getriebeanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangswelle (7) von der Abtriebswelle (8) eines einen Bestandteil der Getriebeanordnung bildenden Elektromotors (3) gebildet ist oder mit einer solchen in Drehantriebsverbindung steht.
  12. Getriebeanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (2) und der Elektromotor (3) koaxial aufeinanderfolgend angeordnet sind.
  13. Getriebeanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (2) und der Elektromotor (3) mit zueinander parallelen Längsachsen seitlich nebeneinander angeordnet sind.
  14. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (2) und der Elektromotor (3) eine selbsttragende Baugruppe bilden.
  15. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (2) ein das aus Hohlradringen (28) bestehende Hohlrad (26) aufnehmendes gesondertes Getriebegehäuse (13) aufweist.
  16. Getriebeanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden axial äußeren Hohlradringe (28, 28a, 28c) des Hohlrades (26) über Zentriermittel (36) bezüglich dem Getriebegehäuse (13) zentriert sind.
  17. Getriebeanordnung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlrad (26) in dem Getriebegehäuse (13) bezüglich diesem verdrehgesichert gelagert ist.
  18. Getriebeanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Hohlradring (28) unter Vermittlung von Verdrehsicherungsmitteln (37a, 37b) individuell bezüglich dem Getriebegehäuse (13) verdrehgesichert ist.
  19. Getriebeanordnung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass als Verdrehsicherungsmittel (37a) am Außenumfang der Hohlradringe (28) in Umfangsrichtung beabstandete, axial verlaufende Rippen (38) angeordnet sind, die in gehäuseseitige Aussparungen (42) eingreifen.
  20. Getriebeanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (42) als fensterartige Wanddurchbrechungen (43) des Getriebegehäuses (13) ausgeführt sind.
  21. Getriebeanordnung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (42) an einer Axialseite offen sind, um das Einschieben der Rippen (38) zu ermöglichen.
  22. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebegehäuse (13) ein becherförmiges Gehäusehauptteil (16) aufweist, in das die Hohlradringe (28) axial eingesteckt sind.
  23. Getriebeanordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das becherförmige Gehäusehauptteil (16) durch einen Lagerdeckel (23) abgeschlossen ist, der von der Ausgangswelle (8) des Planetengetriebes (2) durchsetzt ist.
  24. Getriebeanordnung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (17) des becherförmigen Gehäusehauptteils (16) von der Eingangswelle (7) des Planetengetriebes (2) durchsetzt ist.
  25. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass an das Getriebegehäuse (13) rückseitig ein Elektromotor (3) angebaut ist, der die Eingangswelle (7) des Planetengetriebes (2) antreibt.
  26. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebestufen (27a, 27b, 27c) über gleiche oder unterschiedliche Übersetzungen verfügen.
  27. Getriebeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (2) dreistufig ausgebildet ist.
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