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DE29706616U1 - Planetengetriebe - Google Patents

Planetengetriebe

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Publication number
DE29706616U1
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DE
Germany
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planetary gear
gear according
ring gear
gear
planetary
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE29706616U
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English (en)
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SCHWARZWAELDER UHRWERKE FABRIK
Original Assignee
SCHWARZWAELDER UHRWERKE FABRIK
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Publication date
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Publication of DE29706616U1 publication Critical patent/DE29706616U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/46Systems consisting of a plurality of gear trains each with orbital gears, i.e. systems having three or more central gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

G4391.4 -6-
Schwarzwälder Uhrenwerke-Fabrik G 4391.4-pr
Burger GmbH & Co. KG
Hermann-Burger-Str. 31
78136 Schonach
Planetengetriebe
&igr;
Die Erfindung betrifft ein Planetengetriebe nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Es ist bekannt, fertig montierte Planetengetriebe auf Lager zu halten, so daß mit kurzen Lieferzeiten auch kleinste Stückzahlen an Planetengetriebe ausgeliefert werden können. Allerdings sind die Lagerkosten hoch, und es fehlt die Flexibilität hinsichtlich der Anpassung der Planetengetriebe an Kundenwünsche. Um solche kundenspezifischen Lösungen zu verwirklichen, sind wiederum hohe Werkzeugkosten erforderlich, die sich erst bei höheren Stückzahlen rechtfertigen lassen. Darüber hinaus bedingt die Werkzeugersteilung lange Lieferzeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Planetengetriebe so auszubilden, daß bei geringen Werkzeug- und Lagerkosten je nach Kundenbedarf unterschiedliche Planetengetriebe hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Planetengetriebe erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches gelöst.
Das erfindungsgemäße Planetengetriebe wird aus einer möglichst kleinen Zahl von unterschiedlich gestalteten Getriebeteilen erstellt. Je1Tiach Kundenanforderung können die entsprechenden Getriebeteile zum jeweils gewünschten Planetengetriebe montiert werden.
G 4391.4 -7-
Aufgrund der wenigen Grundbauteile können die Lagerkosten klein gehalten werden. Dennoch kann das Planetengetriebe durch Zusammenstellen der entsprechenden Grundbauteile zu dem vom Kunden gewünschten Planetengetriebe zusammengestellt werden. Aufgrund dieser modularen Bauweise lassen sich auch kleine Stückzahlen von Planetengetrieben oder gar Einzelanfertigungen kostengünstig und schnell erstellen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand einiger in den Zeichnungen dargesteiiter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 teilweise im Axialschnitt und teilweise in Ansicht ein erfindungsgemäße
Planetengetriebe, das an einen Motor angesetzt ist,
Fig. 2
bis 4 jeweils einen Schnitt längs der Linien U-Il bis IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5
bis 7 jeweils in schematischer Darstellung und im Axiaischnitt verschiedene Stufen bei der Verbindung der das erfindungsgemäße Planetengetriebe enthaltenden Antriebseinheit an den Motor,
Fig. 8 in vergrößerter Darstellung einen Zahn des erfindungsgemäßen Planetengetriebes,
Fig. 9
bis, 10 jeweils in Ansicht verschiedene Ausführungsformen von Abtriebswellen.
G 4391.4 -8- .: ."; :":&iacgr;&idiagr;&igr;.04:&dgr;>.
Das Planetengetriebe zeichnet sich durch einen modularen Aufbau aus. Die einzelnen Getriebeteile sind so aufeinander abgestimmt, daß mit nur einer sehr geringen Zahl von Getriebeteilen eine sinnvoll gestufte Übersetzungsreihe erreicht werden kann. So kann bei einem einstufigen Planetengetriebe durch geeignete Auswahl von Planeten- und Sonnenrädern ein entsprechendes Übersetzungsverhältnis erreicht werden. Die Fig. 2 bis 4 zeigen beispielhaft die Möglichkeit, wie durch unterschiedliche Wahl von Planeten- und Sonnenrädern bei einem vorgegebenen Hohlradaußendurchmesser unterschiedliche Übersetzungsstufen erreicht werden können. Darüber hinaus können durch unterschiedliche Außendurchmesser des Hohlrades verschiedene Leistungsbereiche des Planetengetriebes optimal abgedeckt werden. So können beispielsweise Hohlräder in vier unterschiedlichen Außendurchmesser verwendet werden, die in Kombination mit der geeigneten Wahl von Planeten- und Sonnenrädern unterschiedlichste Übersetzungsstufen ermöglichen. Als dritte Variante kann noch die Mehrstufigkeit der Planetengetriebe herangezogen werden, so daß durch geeignete Kombination der Stufigkeit des Getriebes, des Außendurchmessers des Hohlrades sowie der Durchmesser der Planeten- und Sonnenräder eine gestufte Übersetzungsreihe erstellt werden kann, die einen großen Einsatzbereich des Planetengetriebes abdeckt.
Fig. 1 zeigt beispielhaft einen Motor 1, an den über ein Flanschteil 2 ein Getriebe 3 angeschlossen wird. Es ist im dargestellten Ausführungsbeispiel ein dreistufiges Planetengetriebe mit einem zylindrischen Hohlrad 4, das über seine Länge konstanten Außendurchmesser hat. Durch das Flanschteil 2 ragt eine Motorwelle 5, auf dem drehfest ein Ritzel 6 sitzt. Es bildet das Sonnnenrad einer ersten Getriebestufe 7 des Getriebes 3. Mit dem Ritze! 6 kämmen drei im Winkelabstand von 120° angeordnete Planetenräder 8, die im Ausführungsbeispiel größeren Durchmesser als das Sonnenrad 6 haben.
G 4391.4 -9- ·:·"": :":fiJ.04:§V\'
Die Planetenräder 8 sitzen jeweils auf einer Achse 9 eines Planetenträgers 10. Die Planetenräder 8 kämmen außerdem mit einer Innenverzahnung 11 des Hohlrades 4.
Der Planetenträger 10 weist auf seiner von den Achsen 9 abgewandten Seite einen zentrischen Ansatz 12 auf, der mit einer Außenverzahnung 13 versehen ist und das Sonnenrad einer zweiten Getriebestufe 14 bildet. Mit dem Sonnenrad 12 kämmen Planetenräder 15, die in Winkelabständen von 120° angeordnet sind und in die Innenverzahnung 11 des Hohlrades 4 eingreifen. Wie ein Vergleich der Fig. 3 und 4 zeigt, hat das Sonnenrad 12 der zweiten Getriebestufe 14 größeren Durchmesser als das Sonnenrad 6 der ersten Getriebestufe 7. Die Planetenräder 15 haben kleineren Durchmesser als das Sonnenrad 12, während die Pianetenräder 8 der ersten Getriebestufe 7 größeren Durchmesser als das Sonnenrad 6 haben. Die Planetenräder 15 sitzen auf Achsen 16 eines Planetenträgers 17. Die Achsen 16 sind vorteilhaft einstückig mit dem Planetenträger 17 ausgebildet. Auch bei der ersten Getriebestufe 7 sind die Achsen 9 und der Planetenträger 10 einstückig miteinander ausgebildet. Der Planetenträger 17 hat, wie Fig. 1 zeigt, auf seiner dem Planetenträger 10 zugewandten Stirnseite 18 eine zentrische Vertiefung 19, in weiche der Ansatz 12 des Pianetenträgers 10 ragt. Auch der Planetenträger 10 der ersten Getriebestufe 7 weist auf seiner dem Flanschteil 2 zugewandten Stirnseite 20 eine Vertiefung 21 auf, in welche das Ritzel 6 ragt. Auf diese Weise ergibt sich eine in Achsrichtung gedrängte Bauweise des Getriebes 3.
Der Planetenträger 17 ist auf seiner vom Planetenträger 10 abgewandten Seite mit einem zentrischen, axial sich erstreckenden Ansatz 22 versehen, der das Sonnenrad einer dritten Getriebestufe 23 bildet. In die Außenverzahnung 24 des Sonnenrades 22 greifen Planelenräder 25 ein, die auf Achsen 26 eines Planetenträgers 27 drehbar gelagert sind. Die Achsen 26 werden durch Steckbolzen gebildet,
G 4391.4 -10- .j."; ;"; · .11.Q4."f TV
die in Stecköffnungen im Planetenträger 27 gesteckt sind. Der Durchmesser der Planetenräder 26, die in die Innenverzahnung 11 des Hohlrades 4 eingreifen, ist größer als der Durchmesser des Sonnenrades 22.
Aus den Fig. 2 bis 4 ergibt sich, daß durch im Durchmesser unterschiedlich gestaltete Planetenräder und Sonnenräder bei gleichem Hohlrad 4 unterschiedliche Über- bzw. Untersetzungsstufen erzielt werden können. Die in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Planetengetriebe könnten auch jeweils a!s einstufige Planetengetriebe vorgesehen und in einem entsprechenden Hohlrad 4 untergebracht sein. Wird nur ein einstufiges Planetengetriebe verwendet, kann das Getriebe 3 verhältnismäßig kurz ausgebildet sein. Bei einer zweistufigen Ausbildung hat das Getriebe 3 eine entsprechend größere Länge, da axial hintereinander zwei Getriebestufen vorgesehen werden müssen. Dementsprechend vergrößert sich die Länge des Getriebes 3 bei einer drei- oder mehrstufigen Ausbildung.
Da auch Hohiräder 4 mit unterschiediichen Außendurchmessern eingesetzt werden können, können in Kombination mit den unterschiedlich großen Planeten- und Sonnenrädern verschiedene Leistungsbereiche optimal abgedeckt werden. So ist es beispielsweise möglich, für das Hohlrad 4 eine Durchmesserreihe von 22mm, 30mm, 42mm und 55mm zu verwenden. Dementsprechend können die Planeten- und/oder Sonnenräder entsprechende Durchmesser haben, so daß durch gezielte Auswahl der jeweiligen Planeten- und Sonnenräder eine sinnvoll gestufte Übersetzungsreihe eingestellt werden kann.
Der Planetenträger 27 hat einen zentralen, axial sich erstreckenden Ansatz 28, der ein Sackloch 29 aufweist, in das eine Abtriebsweiie 30 eingesetzt werden kann. Die Achsen der Ansätze 12, 22, 28 der Planejenträger 10, 17, 27 liegen fluchtend zueinander.
G 4391.4 -11- ···**:
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Das zylindrische Hohlrad 4 wird an einem Ende durch das Flanschteil 2 und am anderen Ende durch einen Decke! 31 geschlossen. Durch das Flanschteil 2 ragt die Motorwelle 5, während durch den Deckel 31 der Ansatz 28 des Pianetenträgers 27 nach außen ragt.
Fig. 5 zeigt ein Hohlrad 4a, das kurzer ist als das Hohlrad 4 gemäß Fig. 1. im übrigen ist es aber gleich ausgebildet. Das Hohlrad 4a wird für eine einstufige Getriebeausbildung verwendet. Die Innenverzahnung 11a des Hohirades 4a äst dementsprechend kürzer ausgebildet. Nahe dem dem Motor 1 zugewandten Ende stehen von der Innenwandung des Hohlrades 4a diametral gegenüberliegend zwei gleich ausgebildete Stege 32, 33 ab, die sich jeweils über einen Winkelbereich von 90° erstrecken. Selbstverständlich können sich die Stege 32, 33 auch über einen kleineren oder größeren Winkelabstand erstrecken. Die einander zugewandten Ränder 34, 35 der Stege verlaufen parallel zur Innenwandung des Hohlrades 4a. Der Abstand zwischen den beiden einander gegenüberliegenden Stegen 32, 33 ist so groß, daß die Antriebswelle 5 mit dem darauf sitzenden Ritzel 6 (Fig. 1) durch die Stege 32, 33 in das Getriebe ragen kann. Beide Stege 32, 33, die sich radial in bezug auf die Achse des Hohlrades 4a nach innen erstrecken, sind nahe einer Stirnseite mit wenigstens einer Vertiefung oder Öffnung 36, 37 versehen.
Das Flanschtei! 2 hat einen ringförmigen Befestigungsteil 38, mit dem es am Motor 1 befestigt wird (Fig. 1). Im Befestigungsteii 38 ist eine Stecköffnung 39 vorgesehen, so daß das Flanschteii 2 auf einen motorseitigen Ansatz 40 (Fig. 1) gesteckt werden kann. Auf diese Weise ist eine einwandfreie Zentrierung des Flanschteiles 2 relativ zum Motor 1 gewährleistet. Das Flanschte!! 2 wird in geeigneter Weise am Motorgehäuse befestigt, beispielsweise verschraubt.
G 4391.4 -12-
Von der vom Motor 1 abgewandten Stirnseite 41 des ringförmigen Befestigungsteiles 38 stehen diametral einander gegenüberliegend senkrecht zwei Stege 42 und 43 ab, die jeweils teilkreisförmig gekrümmt verlaufen und auf einem gemeinsamen gedachten Zylindermantel liegen, dessen Achse durch die Achse des Flanschteiles 2 gebildet wird. Die Stege 42, 43 liegen mit geringem Abstand von der Stecköffnung 39. Die freien Enden der Stege 42, 43 sind radial nach außen abgewinkelt und bilden teilkreisförmig gekrümmte Halterungsteile 44, 45, die sich im dargestellten Ausführungsbeispiel über einen Winkeiabstand von jeweils etwa 90° erstrecken. Die Halterungsteile 44, 45 können sich auch über kleinere oder größere Winkelabstände erstrecken.
Die Stege 32, 33 des Hohirades 4a und die Halterungsteile 44, 45 des Flanschteiles 2 sind so aufeinander abgestimmt, daß beim Ansetzen des Hohlrades 4a an das am Motor 1 befestigte Flanschteil 2 die Stege 32, 33 zwischen den Halterungsteüen 44, 45 liegen (Fig. 6). Vorteilhaft sind die Stege 32, 33 und die Halterungsteile 44, 45 so lang, daß sie beim Zusammenfügen des Hohlrades 4a mit dem Fianschteil 2 geringen Abstand voneinander haben. Die Stege 42, 43 des Flanschteiies 2 sind axial so lang, daß die Halterungsteile 44, 45 auf der vom Befestigungsteil 38 abgewandten Seite der Stege 32, 33 des Hohlrades 4a liegen (Fig. 7). Die einander zugewandten Seitenflächen 46, 47 und 48, 49 der Stege 32, 33 des Hohlrades 4a und der Halterungsteiie 44, 45 des Flanschteiles 2 sind in Umfangsrichtung derart geneigt angeordnet, daß beim relativen Verdrehen von Hohlrad 4a und Flanschteil 2 gegeneinander das Hohlrad 4a und das Flanschteil 2 in Achsrichtung fest gegeneinander gezogen werden. Nach dem axialen Zusammenfügen des Hohlrades 4a und des Flanschteiles 2 (Fig. 6) werden das Hohlrad 4 und/oder das Fianschteil 2 in Pfeilrichtung 50 (Fig. 6) relativ zueinander verdreht, wobei sie über die eine Steigung aufweisenden Seitenflächen 46 bis 49 fest gegeneinander gezogen und aneinander gehalten werden.
G 4391.4 -13- .: .". .".; 11.
Auf diese Weise kann das motorseitige Flanschteil 2 zusammen mit dem montierten Motor 1 ohne Schrauben am hülsenförmigen Hohlrad 4a befestigt werden.
Um die beschriebene axiale Verspannung zwischen dem Hohlrad 4a und dem Flanschteil 2 zu erreichen, reicht es aus, wenn nur eine der Seitenflächen 46 bis 49 in Drehrichtung ansteigend verläuft. Diese Steigung muß nicht über die ge4amte, in Umfangsrichtung gemessene Länge der Seitenflächen 46 bis 49 vorgesehen sein. Es reicht aus, wenn die Seitenfläche nur über einen Teil ihrer Umfangslänge mit einer entsprechenden Steigung versehen ist.
Damit das Hohlrad 4a und das Flanschteil 2 nicht unbeabsichtigt voneinander gelöst werden, werden beide Bauteile in ihrer Einbaulage gegeneinander verrastet. Zu diesem Zweck ist zumindest der eine Steg, vorzugsweise aber beide Stege 32, 33 des Hohlrades 4a mit der Rastvertiefung 36, 37 versehen, in die ein entsprechendes Gegenrastgüed 51, 52 eingreift. Vorteilhaft ist das Gegenrastglied 51, 52 kalottenförmig ausgebildet, so daß es die beschriebene Relativverdrehung zwischen dem Hohirad 4a und dem Flanschteil 2 nicht beeinträchtigt.
Im beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiei reicht eine Relativverdrehung von etwa 90° aus, um das Hohlrad 4a mit dem Fianschteil 2 fest zu verbinden. Die Stege 32, 33 des Hohlrades 4a und die Halterungsteile 44, 45 des Flanschteiles 2 liegen in der Einbaulage, in Achsrichtung des Hohlrades 4a gesehen, übereinander (Fig. 7). Um ein Überdrehen zu verhindern, können an den Stegen 32, 33 und den Halterungsteilen 44, 45 Anschläge vorgesehen sein, mit denen das Hohlrad und das Flanschten bei der Relativdrehung in montierter Lage aneinander zur Anlage kommen.
G 4391.4 -14- .: .", .". : 11.04!&bgr;&Ggr;*·*
Der ringförmige Befestigungsteil 38 des Flanschteiles 2 ist auf seiner den Halterungsteiien 44, 45 zugewandten Stirnseite 41 umfangsseitig mit einer umlaufenden Vertiefung 53 versehen (Fig. 5), in welche das Hohirad 4a mit seinem dem Flanschteil 2 zugewandten Ende 54 eingreift (Fig. 7). Die radiale Breite der Vertiefung 53 entspricht der Dikke des Endes 54 des Hohlrades 4a, so daß bei der Montage eine Zentrierung zwischen Hohlrad 4a und Flanschteil 2 stattfindet. Bei der beschriebenen Verbindung tan Hohlrad 4a und Flanschteii 2 wird das Hohlrad 4a mit seinem Ende 54 in Axialrichtung fest auf den Boden der Vertiefung 53 gedrückt.
Das Flanschteil 2 bildet den motorseitigen Abschluß des Getriebes 3 bzw. des Hohlrades 4, 4a. Am gegenüberliegenden Ende wird das Hohirad 4, 4a durch den Deckel 31 geschlossen, der in das Hohlrad 4, 4a eingeschnappt wird. Wie Fig. 1 zeigt, ist das Hohlrad 4 nahe seinem vom Flanschteil 2 abgewandten Ende innenseitig mit einer umlaufenden Vertiefung 55 versehen, in die ein am Deckel 31 vorgesehener umlaufender Vorsprung 56 einrastet. Außerhalb der Vertiefung 55 liegt der Deckel 31 an der Innenwandung des Hohlrades 4 an. Im Bereich der Innenverzahnung 11 des Hohlrades 4 ist der Dekkei 31 mit einer Außenverzahnung 31' versehen, die in die Innnenverzahnung 11 des Hohlrades 4 eingreift. Dadurch ist der Deckel 31 gegen Verdrehen relativ zum Hohlrad 4 gesichert.
In der Einbaulage liegt der Deckel 31 am Pianetenträger 27 an. Der Deckel 31 hat einen radial nach außen gerichteten Ringflansch 57, mit dem er an der Stirnseite des Hohlrades 4 anliegt. Der Außendurchmesser des Ringflansches 57 des Deckels 31 und der Außendurchmesser des Befestigungsteiles 38 des Flanschteiles 2 entsprechen dem Außendurchmesser des Hohlrades 4, so daß am Übergang vom Hohirad 4 zum Deckel 31 bzw. zum Flanschteil 2 kein Absatz vorhanden ist. Der Vorsprung 56 ist an beiden Stirnseiten abgeschrägt, so daß der Deckel 31 einfach aufgeschnappt werden kann.
G 4391.4 -15- ,; .". .".; 11.0%.<&thgr;7"
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Vorteilhaft ist auch das dem Ringfiansch 57 zugewandte Ende der ringförmigen Vertiefung 55 des Hohlrades 4a derart abgeschrägt, daß der Vorsprung 56 und dieser abgeschrägte Rand der Vertiefung 55 in der Einbaulage flächig aneinander liegen.
Der Deckel 31 wird nach der Montage aller Getriebeeinzelteile auf das Hohlrad 4 aufgeschnappt. Zur Halterung des Deckels 31 am Hohlrad 4 sind keine Schrauber! erforderlich, so daß eine einfache und kostengünstige Montage des Getriebes 3 möglich ist. In Verbindung mit der beschriebenen Rastverbindung des Hohlrades 4 am Flanschteil 2 ergibt sich ein Getriebe 3, das sich durch eine einfache Montage auszeichnet.
Das Flanschteil 2 ist so gestaltet, daß verschiedene Motorfabrikate mit ihren unterschiedlichen Anschlußmaßen durch geringfügige Änderungen am Werkzeug adaptiert werden können. Das Lochbild und die Zentrieröffnung 39 des Flanschteiles 2 können durch geringfügige Änderungen des Werkzeuges an die jeweiligen Kundenwünsche angepaßt werden. Je nach Anforderungen hinsichtlich Drehmoment und Lebensdauer können einzelne Bauteile des Getriebes aus Kunststoff oder aus Stahi bzw. einem anderen geeigneten Metall ausgeführt werden. Die Abtriebsweile 30 kann mit Gleit- oder Wälzlagern gelagert werden.
Damit das Getriebe 3 nur eine geringe Geräuschentwicklung im Einsatz aufweist, sind die Zähne 58 der Getriebeteile mit einer besonderen Formgestaltung versehen (Fig. 8). Während bei herkömmlichen Verzahnungen der Übergang von den Zahnflanken zur Kopffläche über eine mehr oder weniger ausgeprägte Kante erfolgt, gehen die Zahnflanken 59, 60 des Zahnes 58 abgerundet in die Kopffläche 61 über (Fig. 8). Der Übergangsbereich 62, 63 ist, im Querschnitt gesehep, annähernd parabelförmig ausgebildet. Durch diese Kopfrück-
G 4391.4 -16- ·;·"*: :"::
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nähme ergibt sich eine hervorragende Geräuschverminderung während des Betriebes des Getriebes 3.
Die Abtriebsweiie 30 wird erst bei der Getriebemontage über ein formschiüssiges Mitnehmerprofil 64 (Fig. 1) in das Sackloch 29 des als Hohlwelle dienenden Ansatzes 28 des Pianetenträgers 27 gepreßt. Dadurch werden die Getriebebauweise und die Einzelteile des Getriebes 3 durch die AbtriebsWelle 30 nicht beeinflußt. Dies hat den Vorteil, daß je nach Kundenwunsch unterschiedlich gestaltete Abtriebswellen 30 für das Getriebe 3 verwendet werden können. Diese Abtriebswellen 30 können unterschiedliche Länge und/oder Durchmesser haben.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 hat die Abtriebswelle 30 das Mitnehmerprofil 64, das beispielsweise eine Keilwellenverzahnung sein kann. Das Mitnehmerprofil 64 erstreckt sich etwa über die halbe Länge der Abtriebswelle 30. Der aus der Hohlweile 28 ragende Teil der Abtriebswelle 30 hat kreisförmigen Querschnitt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ist die Abtriebsweile 30 mit einer Radialbohrung 65 versehen, die etwa in halber Länge des über die Hohlwelle 28 ragenden Teiles der Abtriebswelle 30 vorgesehen ist.
Die Abtriebswelle 30 gemäß Fig. 11 ist am freien Ende mit einem Außengewinde 66 versehen. Es erstreckt sich beispielhaft etwa über die halbe Länge des aus der Hohlwelle 28 ragenden Teiles der Abtriebsweile 30.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 12 ist der aus der Hohlwelle 28 ragende Teil der Abtriebsweiie 30 mit einer Abflachung 67 versehen, die, sich vom freien Ende der Abtriebswelle 30 aus beispielsweise
G 4391.4 - 17- .j ."; ; · · .11.
über mehr als die halbe Länge des aus der Hohlwelle 28 ragenden Teiles der Abtriebswelle 30 erstreckt.
Die in den Fig. 9 bis 12 dargestellten Abtriebswellen stellen lediglich Ausführungsbeispiele dar. Die Abtriebswelle 30 kann je nach den Kundenwünschen jede andere geeignete Ausbildung haben.

Claims (29)

Schwarzwälder Uhrenwerke-Fabrik G 4391.4-pr Burger GmbH & Co. KG Hermann-Burger-Str. 31 78136 Schonach 11. April 1997 Ansprüche
1. Planetengetriebe mit Getriebeteilen, die aus mindestens einem Hohlrad, mindestens einem Sonnenrad und Planetenrädern bestehen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebeteiie (4, 4a, 8, 12, 15, 22, 25) so aufeinander abgestimmt sind, daß mit einer geringen Zahl von unterschiedlichen Getriebeteilen eine abgestufte Übersetzungsreihe einstellbar ist.
2. Planetengetriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Planetengetriebe (3) wenigstens zweistufig ist.
3. Planetengetriebe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansatz (12, 22) eines Planetenträgers (10, 17) der einen Getriebestufe (7) das Sonnenrad der nächsten Getriebestufe (14) bildet.
4. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlrad (4, 4a) hülsenförmig ausgebildet ist.
5. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdeckung verschiedener Leistungsbereiche des Pianetengetriebes (3) Hohlräder (4, 4a) mit unterschiedlichen Durchmessern vorgesehen sind.
G 4391.4 -2- .&iacgr; 1.04.97
6. Planetengetriebe, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Planetengetriebe (3) rastend mit einem Motorflansch (2) verbindbar ist.
7. Planetengetriebe nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Planetengetriebe (3) bajonettverschlußartig mit dem Motorflansch (2) verbindbar ist.
8. Planetengetriebe nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlrad (4, 4a) mindestens einen Steg (32, 33) aufweist, der mit mindestens einem Halterungsteil (44, 45) des Motorflansches (2) zusammenwirkt.
9. Planetengetriebe nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (32, 33) radial von der Innenwandung des Hohlrades (4, 4a) absteht.
10. Planetengetriebe nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Steg (32, 33) über einen Teil des Innenumfanges des Hohlrades (4, 4a) erstreckt.
11. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (32, 33) und der Halterungsteil (44, 45) unter axialer Druckspannung mit Seitenflächen (46, 47; 48, 49) aneinanderliegen.
12. Planetengetriebe nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (46, 47; 48, 49) des Steges (32, 33) und/oder des Haiterungsteiles (44, 45) in Umfangsrichtung des Hohlrades (4, 4a) zumindest über einen j» Teil ihrer Umfangslänge mit einer Steigung versehen sind.
13. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (32, 33) und der Halterungsteil (44, 45) einander übergreifen.
14. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (32, 33) und der Halterungsteil (44, 45) rastend miteinander verbunden sind.
15. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (32, 33) mindestens eine Rastvertiefung (36, 37) aufweist.
16. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungsteil (44, 45) mindestens eine Rasterhöhung (51, 52) aufweist.
17. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlrad (4, 4a) mit zwei diametral einander gegenüberliegenden Stegen (32, 33) versehen ist.
18. Planetengetriebe nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (32, 33) gleich ausgebildet sind.
19. Pianetengetriebe nach einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorflansch (2) mit zwei diametral einander gegenüberliegenden Halterungsteilen (44, 45) versehen ist.
G4391.4 -4- .: .". :*#:ft,.04.^f:*#
20. Planetengetriebe nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsteile (44, 45) gleich ausgebildet sind.
21. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das abtriebsseitige Ende des Pianetengetriebes (3) durch einen aufschnappbaren Deckel (31) verschließbar ist. !
22. Planetengetriebe nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (31) mit wenigstens einem Schnappteil (56) versehen ist.
23. Planetengetriebe nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schnappteil (56) ein Vorsprung des Deckels (31) ist.
24. Planetengetriebe nach Anspruch 22 oder 23,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schnappteil (56) über den Umfang des Deckels (31) erstreckt.
25. Pianetengetriebe nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenwandung des Hohlrades (4, 4a) mindestens eine Rastvertiefung (55) vorgesehen äst, die sich vorzugsweise über den Umfang des Hohlrades (4, 4a) erstreckt,
26. Planetengetriebe, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 25,
dadurch gekennzeichnet, daß das Planetengetriebe (3) am abtriebsseitigen Ende eine Aufnahme (29) aufweist, in die eine &Lgr; Abtriebswelle (30) einpreßbar ist.
G 4391,4 -5- .: ."; :":3i.04:§V"
27. Planetengetriebe nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (30) mit einem Mitnehmerprofil (64) versehen ist.
28. Planetengetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnflanken (59, 60) der Zähne (58) der Getriebeteiie abgerundet in eine Kopffläche (61) der Zähne (58) übersehen.
29. Planetengetriebe nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang von den Zahnflanken (59, 60) in die Kopffläche (61) im Querschnitt parabelförmig ausgebildet ist.
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