DE19600518C1 - Hubgetriebe - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Hubgetriebe zum Umwandeln einer dre
henden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung.
Derartige Hubgetriebe sind in unterschiedlicher Ausbildungsweise
bekannt (vgl. z. B. die DE-PS 9 09 528). Hiervon sind Getriebe dieser Gattung mit einer Hin- und
Herbewegung entlang der Drehachse bekannt, beispielsweise
Schiefscheibengetriebe, und ferner auch solche mit Hin- und
Herbewegung senkrecht zur Drehachse, beispielsweise mit Kulis
sen- oder Kurbelbewegung.
Diesen bekannten Hubgetrieben haftet die Eigenschaft an, daß
sie wegen ihres besonderen Aufbaues verhältnismäßig großräu
mig bauen, d. h. einen erheblichen Platzbedarf aufweisen. Diese
Eigenart ist darauf zurückzuführen, daß das antreibende, dre
hende Glied gegenüber dem abtreibenden, eine Geradführung auf
weisenden, hin- und hergehenden Glied als zwei räumlich ge
trennte Einheiten auszubilden sind, von denen das letztere in
aller Regel seitlich von dem Lagergestell des ersteren in einem
besonderen Lagergestell angeordnet ist.
Bei einer anderen bekannten Gattung von Hubgetrieben der ein
gangs genannten Art, wie sie beispielsweise bei optischen Ge
räten vielfach zur Anwendung kommt, wird die auf ein Rändelrad,
einen Rändel- oder Verstellring aufgegebene Drehbewegung in eine
lineare Bewegung umgesetzt, indem ein am Rändelrad oder Ver
stellring radial nach innen weisend angebrachter Stift eingreift
in eine in der Mantelfläche eines Verstelltubus vorgesehene,
diesen schraubenförmig mit steiler Steigung umlaufende Nut.
Nachteilig bei diesen bekannten Hubgetrieben ist, daß der
maximal mögliche, lineare Verstellweg immer etwas kürzer ist als
die Länge des Verstelltubus und daß eine Verlängerung des Ver
stellwegs immer auch eine räumliche Vergrößerung der Vorrich
tung erfordert, was Schwierigkeiten bei der Unterbringung an den
damit auszustattenden Geräten nach sich zieht.
In Abkehr von diesen bekannten, einen verhältnismäßig großen
Raum beanspruchenden Ausbildungsweisen liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein solches Hubgetriebe zu schaffen, bei wel
chem das antreibende, drehende und das abtreibende, hin- und
hergehende Glied derart ausgebildet sind, daß eine koaxiale An
ordnung dieser beiden Glieder mit unterschiedlicher Bewegungs
charakteristik zueinander bzw. ineinander ermöglicht wird. Da
durch soll eine einheitliche, einachsige, der Zylinderform ent
sprechende Formgestaltung erreicht werden. Durch die angestrebte
kompakte Bauweise soll auch eine gute Abkapselung gegen das Ein
dringen von Fremdkörpern oder Schmutzteilen ermöglicht werden.
Es soll ein zuverlässig funktionierendes Hubgetriebe der ein
gangs genannten Art geschaffen werden, bei dem eine problemlose
Veränderung, insbesondere Verlängerung des Verstellweges mög
lich ist, und zwar bei möglichst gleichbleibend geringem Platz
bedarf, so daß Schwierigkeiten bei der räumlichen Unterbring
ung an den mit dem Getriebe auszustattenden Geräten nicht ent
stehen.
Das lösungsgemäße Hubgetriebe zum Umwandeln einer drehenden Be
wegung in eine hin- und hergehende Bewegung besteht aus
- a) einem feststehenden Gehäuse mit einem mittelaxialen langge streckten Hohlraum,
- b) einem in dem mittelaxialen langgestreckten Hohlraum in der Mit telachse formschlüssig mit engstmöglichstem Spiel längsgeführten Hubkolben, der
- c) an wenigstens einer Längsseite eine die Mittelachse in einem Winkel kreuzende Verzahnung aufweist,
- d) sowie wenigstens einem in dem feststehenden Gehäuse um wenig stens eine parallel zur Mittelachse verlaufende Nebenachse drehbar gelagerten Schneckenritze 1, welches mit seinem Schneckengang mit wenigstens einer Verzahnung des in dem Ge häuse längsgeführten Hubkolbens kämmt,
- e) und wenigstens einem eine Stirnverzahnung aufweisenden Zahn ritzel, welches mit dem Schneckenritzel formschlüssig in Wirkverbindung steht und auf welches von einer Antriebskraft ein Drehmoment übertragbar ist.
Das Kernstück der Erfindung ist in den miteinander formschlüssig
in Wirkverbindung stehenden Zahnritzel und Schneckenritzel zu
sehen, die funktionell ein einheitliches Bauteil bilden bzw.
dazu verbunden sind; es wird durch eine über die Verzahnung des
Zahnritzels aufgegebene Antriebskraft als Ganzes gedreht,
wodurch dann der Hubkolben in eine lineare Bewegung versetzt
wird, weil der Schneckengang des mitgedrehten Schneckenritzels
mit der seitlich am Hubkolben vorgesehenen Verzahnung, die sich
als Segment eines Schrauben- oder Schneckengangs darstellen
kann, in Eingriff steht. Ein ganz wesentlicher Vorteil der
Erfindung ist, daß sich bei einer mit ihr realisierbaren
Antriebsvorrichtung, der lineare Verstellweg des Hubkolbens
praktisch beliebig verändern, insbesondere auch verlängern
läßt. Um den Verstellweg zu verlängern, muß lediglich der
Hubkolben mit seiner seitlichen Verzahnung entsprechend
verlängert werden und für eine genügende Führung des Hubkolbens
gesorgt werden.
Vorteilhafterweise sind bei diesem erfindungsgemäßen Hubgetrie
be alle Teile in einer Achsrichtung angeordnet.
Das Schneckenritzel und das Zahnritzel sind nach der Erfindung
auf einem gemeinsamen, die Nebenachse bildenden Achsbolzen
angeordnet und vorzugsweise einstückig ausgebildet, so daß sie
gemeinsam nur wenig Raum beanspruchen.
Eine weitere Platzersparnis läßt sich erzielen, wenn nach einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung das Schneckenritzel
und das Zahnritzel zu einem einheitlichen Ritzel
(Zahn-Schneckenritzel) vereinigt sind, bei welchem der Schneckengang
und die Stirnverzahnung auf dem Außenumfang kombiniert sind.
Vorzugsweise ist an einem erfindungsgemäßen Hubgetriebe ein mit
einer Innenverzahnung versehener Antriebsring vorgesehen, dessen
Innenverzahnung mit der Stirnverzahnung des Zahnritzels kämmt,
und welcher koaxial zur Mittelachse, diese und den Hubkolben
ringförmig umschließend, im Gehäuse drehbar gelagert ist.
Das besondere Kriterium dieser Bauweise ist darin zu sehen, daß
das als Antriebsring ausgebildete Antriebsglied die Form eines
Hohlzylinders hat, der das feststehende Gehäuse des Getriebes um
gibt, und daß es mit einer Innenverzahnung versehen ist, wel
ches mit - wenigstens - einem verzahnten Ritzel kämmt, das ähn
lich einem Planetenrad ausgebildet und in dem Gehäuse achsparal
lel gelagert ist.
Dieses verzahnte, von der Innenverzahnung des Antriebsrings an
getriebene Ritzel ist kombiniert mit einem Schneckengang, dessen
Windungen in eine Verzahnung eingreifen, welche an einer Längs
seite des Hubkolbens eingeschnitten ist.
Es ist ebenfalls Gegenstand der Erfindung, anstelle nur eines
achsparallel in dem Gehäuse gelagerten verzahnten Schnecken
ritzels einander gegenüberliegend zwei oder umfangsversetzt drei
oder mehrere derartige verzahnte Schneckenritzel in dem Gehäuse
zu lagern und mit der Innenverzahnung des Antriebsringes einer
seits und mit den entsprechend angeordneten Verzahnungen des
Hubkolbens andererseits in Eingriff zu bringen.
Weitere vorteilhafte Ausbildungsmerkmale der Erfindung sind den
Unteransprüchen zu entnehmen. Insbesondere sind unterschiedliche
Ausbildungsformen des verzahnten Ritzels Gegenstand der Erfin
dung. Dabei kann die Ausbildung derart getroffen sein, daß die
ses Ritzel zwei- oder mehrteilig ist, von denen der eine Teil
den in die Verzahnung des Hubkolbens eingreifenden Schneckengang
aufweist, während der andere Teil oder die anderen Teile mit
ihrer Stirnverzahnung mit der Innenverzahnung des Antriebsrades
im Eingriff stehen.
In Anwendungsfällen, bei denen nur geringe Torsionskräfte auf
treten, ist der Hubkolben im allgemeinen durch den seitlichen
Eingriff mit einem erfindungsgemäßen Zahn-Schneckenritzel aus
reichend gegen Verdrehung gesichert. Zur Aufnahme etwas größerer
Torsionskräfte kann der Hubkolben mit Nut und Feder gegen
Verdrehung gesichert werden.
Bei Übertragung noch größerer Kräfte kann es von Vorteil sein,
einander gegenüberliegend oder sogar umfangsverteilt zwei oder
mehrere planetenartige Zahn-Schneckenritzel anzuordnen, um eine
einseitige Momenteneinwirkung auf den Hubkolben zu vermeiden.
Ferner kann es in solchen Fällen auch vorteilhaft sein, die
Zahn-Schneckenritzel mehrteilig derart auszubilden, daß der mit
dem Schneckengang versehene Teil beidseitig von je einem mit der
Stirnverzahnung versehenen, in die Innenverzahnung des Antriebs
ringes eingreifenden Teil flankiert wird.
Weitere Besonderheiten und Merkmale der Erfindung sind dem in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen,
welche im folgenden näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Hubgetriebes durch die Mittelachse X;
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Hubgetriebe gemäß Fig. 1
entlang der Linie A-A, wobei das Gehäuse und der An
triebsring im Bereich des Zahn-Schneckenritzels teilwei
se weggebrochen ist;
Fig. 3 einen Längschnitt durch eine andere bevorzugte Ausfüh
rungsform des erfindungsgemäßen Hubgetriebes;
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Hubgetriebe gemäß Fig. 3
entlang der Linie B-B;
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Hubgetriebes, die besonders für
Anwendungsfälle mit größeren zu übertragenden Kräften
geeignet ist.
In den Figuren ist das feststehende Gehäuse mit 1, der in diesem
angeordnete mittelaxiale, langgestreckte Hohlraum mit 2 und der
in diesem in der Mittelachse X geführte Hubkolben mit 3 bezeich
net. Der Hubkolben 3 ist seitlich mit mindestens einer (Fig. 1
bis 4) Verzahnung 4 versehen, die sich als Segment eines Schrau
ben- oder Schneckenganges in einer konkaven, teilkreisförmigen
Ausnehmung 17 in der Mantelfläche des Hubkolbens 3 darstellt.
Das feststehende Gehäuse 1 ist an sich ebenfalls langgestreckt,
jedoch ist es mit einem Ansatz 13 versehen, welcher eine kreis
förmige oder scheibenförmige Gestalt hat und dazu dient, die La
gerungen des Antriebsrings 10 und des Zahn-Schneckenritzels 5, 8
(Fig. 1 und 2) oder 12 (Fig. 3 und 4) aufzunehmen.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 sind in einer Ausneh
mung 19 des Ansatzes 13 das Zahnritzel 8 mit der Stirnverzahnung
7 und das Schneckenritzel 5 mit dem Schneckengang 6 hintereinan
der auf einem gemeinsamen Achsbolzen 11 in der Nebenachse X1
drehbar gelagert und fest miteinander verbunden; vorzugsweise
sind das Zahnritzel 8 und das Schneckenritzel 5 als einstückiges
Bauteil ausgebildet. Das Schneckenritzel 5 steht in Eingriff mit
der Verzahnung 4 des Hubkolbens 3. Der Durchmesser des Zahnrit
zels 8 ist um ein bestimmtes Maß kleiner als der des Schnec
kenritzels 5, so daß zwischen ihm und der Verzahnung 4 des Hub
kolbens 3 ein ausreichender Luftspalt besteht.
Der kreisscheibenförmige Ansatz 13 am Gehäuse 1 dient auch als
Lagerung für den Antriebsring 10, und zwar ist dazu eine ringnut
förmige Vertiefung 14 vorgesehen, in der der Antriebsring 10
einseitig mittels eines Sprengringes 15 oder einer ähnlichen
Flankensicherung sicher gehalten ist und dabei auch die Ausneh
mung 19 nach außen abschließt. Der Antriebsring 10 weist in
Fig. 1 an seiner inneren Umfangsfläche eine an die unterschied
lichen Durchmesser des Zahn-Schneckenritzels 5, 8 angepaßte
Abstufung 18 auf. Der Abschnitt des Antriebsrings 10 mit dem
geringeren Durchmesser ist mit einer Innenverzahnung 9 versehen,
die mit der Stirnverzahnung 7 des Zahnritzels 8 kämmt. Zwischen
dem Schneckenritzel 5 und der es umgebenden Innenfläche des
Antriebsringes 10 besteht ein Luftspalt.
Der Antriebsring 10 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel am
Außenumfang mit einer Riffelung 16 versehen (siehe Fig. 2),
welche das manuelle Drehen des Antriebsringes 10 erleichtert;
eine manuelle Betätigung ist in verschiedenen bevorzugten An
wendungsfällen des erfindungsgemäßen Hubgetriebes nämlich aus
reichend. Selbstverständlich kann am feststehenden Gehäuse 1
bzw. an dem Ansatz 13 auch ein motorischer Antrieb für den
Antriebsring 10 vorgesehen werden.
Wird der Antriebsring 10 gedreht, so wird durch den Eingriff
seiner Innenverzahnung 9 mit dem Zahnritzel 8 die Drehung auf
das Zahnritzel 8 und das Scheckenritzel 5 übertragen und der
Eingriff des Schneckenritzels 5 mit der seitlichen Verzahnung 4
des Hubkolbens 3 bewirkt eine lineare Bewegung eben dieses
Hubkolbens 3.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von
der oben beschriebenen nur durch die besondere Ausbildung des
Zahn-Schneckenritzels 12; die übrigen gleichen Teile sind des
halb mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 und 2 verse
hen. Bei diesem Zahn-Schneckenritzel 12 sind die Verzahnung 7
des Zahnritzels und der Schneckengang 6 des Schneckenritzels auf
ein und derselben Umfangsfläche kombiniert angebracht. Es ist
also auf der zunächst zylindrischen Umfangsfläche des
Zahn-Schneckenritzels 12 die Stirnverzahnung 7 angebracht, die mit
der Innenverzahnung 9 des hohlzylindrischen Antriebsrings 10 in
Eingriff steht und auf diese verzahnte Umfangsfläche ist erfin
dungsgemäß außerdem der Schneckengang 6 aufgeschnitten, der in
Eingriff steht mit der seitlichen Verzahnung 4 des im Gehäuse 1
längsverschieblichen Hubkolbens 3. Die seitliche Verzahnung 4
stellt sich auch hier als Segment eines Gewinde- oder Schrauben
ganges dar, das in einer konkaven, teilkreisförmigen Ausnehmung
17 des Hubkolbens 3, deren Radius dem des Zahn-Schneckenritzels
12 angepaßt ist, eingeschnitten ist. Das kombinierte
Zahn-Schneckenritzel 12 ist auch in diesem Fall untergebracht in ei
ner Ausnehmung 19 des Gehäuseansatzes 13 und auf einem die Ne
benachse X1 bestimmenden Achsbolzen 11 drehbar gelagert. Auch in
diesem Falle wird eine vom Antriebsring 10 über dessen Innenver
zahnung 9 und die Stirnverzahnung 7 auf das Zahn-Schneckenritzel
12 übertragene Drehbewegung durch dessen Schneckengang 6 und der
mit diesen in Eingriff stehenden Verzahnung 4 des Hubkolbens 3
umgewandelt in eine lineare Bewegung des Hubkolbens 3.
Es ist ohne weiteres erkenntlich, daß mit dieser kombinierten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zahn-Schneckenritzels 12
eine weitere Reduzierung des Platzbedarfs für das erfindungsge
mäße Hubgetriebe erzielt wird; außerdem erübrigt sich bei der
Herstellung des Antriebsrings 10 die Abstufung 18 in seiner In
nenumfangsfläche.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist, wie bereits erwähnt,
daß sich der erreichbare Verstellweg nahezu beliebig und auf
einfachste Weise und zunächst ohne zusätzlichen Raumbedarf ver
ändern und vor allem verlängern läßt, indem lediglich die Länge
des Hubkolbens 3 dem gewünschten Verstellweg angepaßt wird. Bei
nur geringen auftretenden Torsionskräften ist der Hubkolben 3
durch den seitlichen Eingriff mit dem Zahn-Schneckenritzel 5, 8
oder 12 im allgemeinen auch ausreichend gegen Verdrehen gesi
chert. Bei einem sehr stark verlängerten Verstellweg bzw. zur
Aufnahme größerer Torsionskräfte kann der Hubkolben 3 im Hohl
raum 2 des Gehäuses 1 durch Nut und Feder gegen Verdrehen gesi
chert werden.
Für Anwendungsfälle, in denen noch größere Kräfte zu übertragen
sind, kann vorgesehen sein, ein zweites Zahn-Schneckenritzel 5,
8 oder 12 dem ersten gegenüberliegend oder, wie in Fig. 5
dargestellt, sogar drei Zahn-Schneckenritzel 5, 8 oder 12
umfangsverteilt im Gehäuse 1, 13 anzuordnen, wobei diese zwei
oder drei Zahn-Schneckenritzel 5, 8 oder 12 in gleicher Weise
mit dem Antriebsring 10 und entsprechend angeordneten,
seitlichen Verzahnungen 4 des Hubkolbens 3 in Eingriff stehen
und die Umwandlung der Drehbewegung des Antriebsringes 10 in eine
lineare Bewegung des Hubkolbens 3 erfolgt, wie beschrieben.
Bezugszeichenliste
1 Gehäuse
2 Hohlraum
3 Hubkolben
4 Verzahnung
5 Schneckenritzel
6 Schneckengang
7 Stirnverzahnung
8 Zahnritzel
9 Innenverzahnung
10 Antriebsring
11 Achsbolzen
12 Zahn-Schneckenritzel
13 (Gehäuse-)Ansätze
14 ringnutförmige Vertiefung
15 Sprengring
16 Riffelung
17 konkave Ausnehmung
18 Abstufung
19 Ausnehmung
X Mittelachse
X1 Nebenachse
2 Hohlraum
3 Hubkolben
4 Verzahnung
5 Schneckenritzel
6 Schneckengang
7 Stirnverzahnung
8 Zahnritzel
9 Innenverzahnung
10 Antriebsring
11 Achsbolzen
12 Zahn-Schneckenritzel
13 (Gehäuse-)Ansätze
14 ringnutförmige Vertiefung
15 Sprengring
16 Riffelung
17 konkave Ausnehmung
18 Abstufung
19 Ausnehmung
X Mittelachse
X1 Nebenachse
Claims (14)
1. Hubgetriebe zum Umwandeln einer drehenden Bewegung in eine
hin- und hergehende Bewegung, bestehend aus
- a) einem feststehenden Gehäuse (1) mit einem mittelaxialen langgestreckten Hohlraum (2),
- b) einem in dem mittelaxialen langgestreckten Hohlraum (2) in der Mittelachse (X) formschlüssig mit engstmöglichstem Spiel längsgeführten Hubkolben (3), der
- c) an wenigstens einer Längsseite eine die Mittelachse (X) in einem Winkel kreuzende Verzahnung (4) aufweist,
- d) sowie wenigstens einem in dem feststehenden Gehäuse (1) um wenigstens eine parallel zur Mittelachse (X) verlaufen de Nebenachse (X1) drehbar gelagerten Schneckenritzel (5), welches mit seinem Schneckengang (6) mit wenigstens einer Verzahnung (4) des in dem Gehäuse (1) längsgeführ ten Hubkolbens (3) kämmt,
- e) und wenigstens einem eine Stirnverzahnung (7) aufweisen den Zahnritzel (8), welches mit dem Schneckenritzel (5) formschlüssig in Wirkverbindung steht und auf welches von einer Antriebskraft ein Drehmoment übertragbar ist.
2. Hubgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schneckenritzel (5) und das Zahnritzel (8) auf einem ge
meinsamen, die Nebenachse (X1) bildenden Achsbolzen (11) ange
ordnet sind.
3. Hubgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schneckenritzel (5) und das Zahnritzel (8) zu einem
einheitlichen Zahn-Schneckenritzel (12) vereinigt sind, bei wel
chem der Schneckengang (6) und die Stirnverzahnung (7) auf dem
Außenumfang kombiniert sind.
4. Hubgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 2, gekennzeich
net durch einen mit einer Innenverzahnung (9) versehenen An
triebsring (10), dessen Innenverzahnung (9) mit der Stirnverzah
nung (7) des Zahnritzels (8) kämmt, und welches koaxial zur
Mittelachse (X), diese und den Hubkolben (3) ringförmig um
schließend, im Gehäuse (1) drehbar gelagert ist.
5. Hubgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der mittelaxiale Hohlraum (2) und der
darin längsgeführte Hubkolben (3) einen kreiszylindrischen
Querschnitt haben.
6. Hubgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verzahnung (4) des in dem langge
streckten Hohlraum (2) längsgeführten Hubkolbens (3) eine
Schrägverzahnung ist.
7. Hubgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verzahnung (4) des in dem langge
streckten Hohlraum (2) längsgeführten Hubkolbens (3) eine
Geradverzahnung ist.
8. Hubgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verzahnung (4) des in dem langge
streckten Hohlraum (2) längsgeführten Hubkolbens (3) im Schnitt
profil (A-A) quer zur Mittelachse (X) konkav-teilkreisförmig ist
und einen dem Durchmesser des kämmenden Schneckenritzels (5)
angepaßten Radius aufweist.
9. Hubgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verzahnung (4) des in dem langge
streckten Hohlraum (2) längsgeführten Hubkolbens (3) sich als
Segment eines Schrauben- oder Schneckenganges darstellt, das in
eine konkave, teilkreisförmige Ausnehmung (17) in der
Mantelfläche des Hubkolbens (3) eingeschnitten ist, wobei der
Radius der Ausnehmung (17) dem des Schneckenritzels (5, 12)
angepaßt ist.
10. Hubgetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das feststehende Gehäuse (1) ein langgestreckter, den lang
gestreckten Hohlraum (2) mit dem darin geführten Hubkolben (3)
allseitig oder teilweise umschließender, ein- oder mehrteiliger
Formkörper ist, der in ausgeformten oder angeordneten Ansätzen
(13) mit den Lagerstellen für den die Nebenachse (X1) bildenden
Achsbolzen (11) und für den Antriebsring (10) versehen ist.
11. Hubgetriebe nach Anspruch 4 oder 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Lagerstelle für den Antriebsring (10) als
eine in den Formkörper oder den entsprechenden Ansatz (13) des
Gehäuses (1) eingelassene ringnutförmige Vertiefung (14) ausge
bildet ist, in welcher der Antriebsring (10) drehbar geführt
ist.
12. Hubgetriebe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hubkolben (3) im langgestreckten
Hohlraum (2) des Gehäuses (1) mittels Nut und Feder gegen
Verdrehen gesichert ist.
13. Hubgetriebe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß im Gehäuseansatz (13) einander diame
tral gegenüberliegend zwei Zahn-Schneckenritzel (5, 8 oder 12)
angeordnet sind und in der Mantelfläche des Hubkolbens (3) ein
ander diametral gegenüberliegend zwei seitliche, die Mittelachse
(X) in einem Winkel kreuzende Verzahnungen (4) vorgesehen sind,
mit denen der Schneckengang (6) jeweils eines der zwei
Zahn-Schneckenritzel (5, 8 oder 12) kämmt.
14. Hubgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Gehäuseansatz (13) umfangsverteilt,
im Winkelabstand von 120° drei Zahn-Schneckenritzel (5, 8 oder
12) angeordnet sind und in der Mantelfläche des Hubkolbens (3)
umfangsverteilt, im Winkelabstand von 120° drei seitliche, die
Mittelachse (X) in einem Winkel kreuzende Verzahnungen (4) vor
gesehen sind, mit denen der Schneckengang (6) jeweils eines der
drei Zahn-Schneckenritzel (5, 8 oder 12) kämmt.
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Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
| FR2855582A1 (fr) * | 2003-05-27 | 2004-12-03 | Bruno Jacques Jean Erba | Dispositif de conversion d'un mouvement rotatif en un mouvement de translation ou inversement |
| WO2006058971A1 (fr) * | 2004-12-02 | 2006-06-08 | Bruno Jacques Jean Erba | Dispositif de conversion d’un mouvement rotatif en un mouvement de translation ou inversement |
| FR3017173A1 (fr) * | 2014-01-31 | 2015-08-07 | Bosch Gmbh Robert | Dispositif de transmission pour commander le mouvement de translation d'un organe et systeme de freinage equipe d'un tel dispositif de transmission formant un servofrein |
Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE909528C (de) * | 1951-08-17 | 1954-04-22 | Heyligenstaedt & Co | Vorschubantrieb fuer Schlitten von Werkzeugmaschinen, insbesondere von Drehbaenken |
-
1996
- 1996-01-09 DE DE1996100518 patent/DE19600518C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US9726265B2 (en) | 2014-01-31 | 2017-08-08 | Robert Bosch Gmbh | Transmission device for controlling the translational movement of an organ and brake system equipped with such a transmission device forming a brake booster |
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