DE20200501U1 - Unterputzdose für elektrotechnische Installationen - Google Patents
Unterputzdose für elektrotechnische InstallationenInfo
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Description
Lfd. Nr. 13881/01 R.
vom 14.01.2002
vom 14.01.2002
Unterputzdose für elektrotechnische Installationen
Die Erfindung betrifft eine Unterputzdose für elektrotechnische Installationen, bestehend aus einem Dosenkörper mit vom Dosenkörper seitlich abragenden Stutzen, die so bemessen sind, dass die Stutzen benachbarter Dosen ineinander steckbar sind, wobei die Stutzen vorzugsweise von der Kreisform abweichende Querschnittsform, insbesondere Tunnelform, aufweisen.
Derartige Unterputzdosen sind im Stand der Technik vielfach bekannt. Um solche .Unterputzdosen, wenn sie nebeneinander angeordnet sind, miteinander zu verbinden, so dass auch Verdrahtungen durch die Verbindungsstellen möglich sind, ist es bekannt, dass die Unterputzdosen vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Wandungsstellen Stutzen aufweisen. Diese Stutzen sind in ihrer Dimension
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so bemessen, dass der eine Stutzen ein Vaterstutzen und der andere Stutzen ein Mutterstutzen ist. Somit können benachbarte Dosen durch Ineinander bzw. Aufeinanderstecken der.Stutzen miteinander verbunden werden.
In jüngerer Zeit besteht ein Bedarf, an solche Unterputzdosen Rohre oder rohrartige Schläuche anzuschließen. Die entsprechenden Anschlussrohre oder Schläuche haben eine bestimmte Abmessung, die insbesondere nicht identisch mit der Abmessung der Stutzen ist, so dass es nicht möglich ist, die Rohre einfach auf die Stutzen aufzustecken. Dies rührt einerseits daher, dass die Stutzen überwiegend von der Kreisform abweichende Querschnittsform, insbesondere Tunnelform, aufweisen. Des Weiteren beruht dies darauf, dass die Stutzen einer jeden Unterputzdose unterschiedliche Außenumfangsabmessungen aufweisen, so dass für jede Abmessung unterschiedliche Schläuche oder Rohre zur Verfügung stehen müssen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Gestaltung der Art zu schaffen, dass in einfacher Weise herkömmliche Unterputzdosen mit
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handelsüblichen Schläuchen oder Rohren verbunden werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass ein Adapter vorgesehen ist, der eine erste stutzenartige Einstecköffnung aufweist, mit der der Adapter auf den im Querschnitt größer bemessenen Stutzen der Unterputzdose vorzugsweise reibschlüssig aufsteckbar ist, wobei in Verlängerung dieser Einstecköffnung ein Steckbereich ausgebildet ist, mit der der Adapter auf den im Querschnitt kleiner bemessenen Stutzen der Unterputzdose vorzugsweise reibschlüssig aufsteckbar ist, und der eine zweite stutzenartige Einstecköffnung aufweist, in die ein Schlauchstück einsteckbar oder auf die ein Schlauchstück aufsteckbar ist.
Ein derartiger Adapter kann alternativ entweder auf den im Querschnitt größer bemessenen Stutzen der Unterputzdose oder auch auf den im Querschnitt kleiner bemessenen Stutzen der Unterputzdose aufgesteckt werden, wobei je nach Abmessung des Stutzens der Adapter bei dem größeren Stutzen nur über einen Teil der Länge des stutzenartigen Einsteckteils auf den Stutzen aufgesteckt werden kann oder bei dem kleiner bemessenen Stutzen über
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die gesamte Länge des Einsteckbereiches auf den Stutzen aufgesteckt werden kann, wobei der Stutzen nur über einen Teil seiner Länge reibschlüssig in dem Adapter sitzt.
Mit dem gleichen Adapter ist es möglich, entsprechende Rohre oder Schläuche gleicher Abmessung zu kombinieren, indem diese in die zweite Einstecköffnung eingesteckt oder auf das zweite stutzenartige Einsteckteil aufgesteckt werden. Durch den Adapter.ist somit ein Universal-Verbindungselement zur Verfügung gestellt, welches den Anschluss von Schläuchen oder Rohren an die entsprechenden unterschiedlich bemessenen Stutzen der Unterputzdose ermöglicht.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, dass die erste stutzenartige Einstecköffnung des Adapters im Querschnitt tunnelförmig ausgebildet ist, wobei die lichte Weite der Tunnelform beginnend vom äußeren Ende der Einstecköffnung bis zu einer Tiefe, die kleiner ist als die Länge des im Querschnitt größeren tunnelförmigen Stutzens der Unterputzdose, der Außenumfangsabmessung des größeren tunnelförmigen Stutzens eng angepasst ist, und wobei die lichte Weite der Tunnelform vom Ende des
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Einsteckbereichs größerer lichter Weite bis zum Ende des gesaraten Einsteckbereiches der Außenumfangsabmessung des kleineren tunnelförmigen Stutzens eng angepasst ist, wobei zudem die Länge des gesamten Einsteckbereiches etwa der Länge der tunnelförmigen Stutzen entspricht.
Vorzugsweise sind die beiden so gebildeten Einsteckbereiche gleich tief, so dass der größere Stutzen etwa über seine halbe Länge über den entsprechenden Einsteckbereich einsteckbar ist und der im Umfang kleiner bemessene Stutzen vollständig in den Einsteckbereich einsteckbar ist, wobei der reibschlüssige Sitz nur im hinteren Bereich des Einsteckbereiches vorgesehen ist. Der Begriff reibschlüssig ist dabei nicht eng aufzufassen, sondern es ist je nach Anordnung und Zweckbestimmung auch möglich, einen relativ lockeren Sitz der Teile ineinander vorzunehmen, sofern dies vom Benutzer als ausreichend angesehen wird.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird zudem darin gesehen, dass der in der Abmessung kleinere Einsteckbereich des gesamten Einsteckbereiches durch an die Innenwandung angeformte Stege eingeengt ist.
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Zudem ist vorgesehen, dass die Einsteckbereiche für beide Stutzen jeweils einen Einstecktiefenbegrenzungsanschlag aufweisen, an den die Stirnfläche des jeweiligen Stutzens in Stecklage mindestens in Teilbereichen angelegt ist.
Auch kann vorgesehen sein, dass die beiden Einstecköffnungen etwa koaxial zueinander angeordnet sind.
Zudem kann vorgesehen sein, dass die Stutzen Rastnasen aufweisen, die in Stecklage in Rastausnehmungen der Wandung des Einsteckbereiches einrasten.
Solche Rastnasen sind an den Stutzen üblicherweise ohnehin vorgesehen, bei tunnelförmigen Stutzeh vorzugsweise im Bereich der Basis dieser Tunheiform. Im Einsteckkanal des Adapters sind entsprechende Ausnehmungen vorzusehen, in die die Rastnasen bei in Stecklage befindlichen Teilen einrasten können.
Auch ist bevorzugt vorgesehen, dass die zweite stutzenartige Einstecköffnung in der Wandung des Steckbereiches mindestens eine Rastnase aufweist, die in
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Stecklage des Schlauchstückes in eine Rastvertiefung des Schlauchstückes einrastet.
Ein schematisches Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im Folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Figur 1 eine Unterputzdose mit Adaptern in Schrägansicht;
Figur 2 einen Adapter von schräg hinten gesehen; Figur 3 den Adapter von schräg vorn gesehen.
In der Zeichnungsfigur 1 ist eine Unterputzdose 1 für elektrotechnische Installationen gezeigt. Solche Unterputzdosen sind handelsüblich und beispielsweise aus der DE 2 448 137 C2 bekannt. In derartige Unterputzdosen 1 können elektrische Installationseinrichtungen wie Schalter, Steckdosen, Kabelabzweigungen und dergleichen eingebracht werden. Diese Unterputzdose 1 weist an gegenüberliegenden Seiten der Dose Anschlussstutzen
auf, die zum AneinanderkuppeIn mehrerer Unterputzdosen und zur Einführung und Durchführung von Kabeln dienen. Jede Unterputzdose weist einen patrizenförmigen und einen matrizenförmigen Anschluss auf, so dass eine weitere Dose mit einem patrizenförmigen Anschlussstutzen auf den matrizenförmigen Anschlussstutzen der Dose aufgesteckt werden kann.
Vorzugsweise weisen die Anschlussstutzen 2 eine von der Kreisform abweichende Querschnittsform, insbesondere Tunnelform, auf. Um eine solche Unterputzdose mit einem Schlauchstück 3 oder einem entsprechenden Rohrstück verbinden zu können, ist ein, Adapter 4 vorgesehen, der eine erste stutzenartige Einstecköffnung 5 aufweist, mit der der Adapter 4 auf den im Querschnitt größer bemessenen patrizenartigen Stutzen 2 der Unterputzdose 1 vorzugsweise reibschlüssig aufsteckbar ist, wobei in Verlängerung dieser Einstecköffnung 5 ein Steckbereich 6 ausgebildet ist, mit der der Adapter 4 auf den im Querschnitt kleiner bemessenen matrizenartigen Stutzen 2 der Unterputzdose 1 vorzugsweise reibschlüssig aufsteckbar ist. Es ist somit möglich, den Adapter 4 entweder auf den größeren Stutzen 2 oder auf den kleineren Stutzen 2 der Unterputzdose 1 aufzustecken.
Der Adapter weist darüber hinaus eine zweite stutzenartige Einstecköffnung 7 auf, in die das Ende des Schlauchstückes 3 einsteckbar ist.
In Anpassung an die Tunnelform der Stutzen 2 ist auch die erste stutzenartige Einstecköffnung 5 des Adapters im Querschnitt tunnelförmig ausgebildet. Die lichte Weite der Tunnelform ist beginnend vom äußeren Ende der Einstecköffnung 5 bis zu einer Tiefe, die kleiner ist als die Länge des im Querschnitt größeren tunnelförmigen Stutzens 2 der Unterputzdose 1, der Außenumfangsabmessung des größeren tunnelförmigen Stutzens 2 eng angepasst. Über den weiteren Bereich der Einstecköffnung 5 ist diese vom Ende des Einsteckbereiches größerer lichter Weite bis zum Ende des gesamten Einsteckbereiches der Außenumfangsabmessung des kleineren tunnelförmigen Stutzens 2 eng angepasst. Die Länge des gesamten Einsteckbereiches entspricht etwa der Länge der tunnelförmigen Stutzen 2. Auf diese Weise ist es möglich, den Adapter mit dem in Steckrichtung vorn liegenden Einsteckbereich auf den größeren Stutzen 2 passend aufzustecken, während es ebenso möglich ist, den Adapter 4 auf den kleiner dimensionierten Stutzen der Unterputzdose 1 aufzustecken, wobei die passende
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Steckverbindung dann im hinteren Bereich des Einsteckbereiches liegt. Der gesamte Einsteckbereich 5 ist durch ein entsprechendes Wandungsteil gebildet, wobei der in der Abmessung kleinere Einsteckbereich 6 durch an die Innenwandung angeformte Stege 8 eingeengt ist. Die Stege weisen eine nach innen gerichtete Aufkantung auf, die einen Einstecktiefenbegrenzungsanschlag 9 bilden, an den die Stirnfläche des kleineren Stutzens 2 in Stecklage angelegt ist. Für den größeren Stutzen 2 bilden die Stirnflächen 10 der Stege 8 Einstecktiefenbegrenzungsanschläge.
Zusätzlich können die Stutzen 2 oder mindestens einer der Stutzen 2 Rastnasen aufweisen, die in Stecklage in Rastausnehmungen 11 oder 12 der Wandung des Einsteckbereiches 5 einrasten können.
Die zweite stutzenartige Einstecköffnung 7 weist in der Wandung des Steckbereiches mindestens eine Rastnase 13 auf, die durch einen entsprechenden Freischnitt federnd ausgebildet ist und die in Stecklage des Schlauchstückes 3 in eine Rastvertiefung des Schlauchstückes 3 einrastet. Die Rastvertiefung des Schlauchstückes 3 kann durch umlaufende Rippen oder Rinnen des Schlauchstückes
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3 gebildet sein.
Mit dem Adapter 4 ist ein universelles Verbindungsstück zur Verfügung gestellt, welches es ermöglicht, ein Schlauchstück 3 oder dergleichen an einen oder an beide unterschiedlich bemessenen Stutzen 2 der Unterputzdose anzuschließen.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (7)
1. Unterputzdose (1) für elektrotechnische Installationen, bestehend aus einem Dosenkörper mit vom Dosenkörper seitlich abragenden Stutzen (2), die so bemessen sind, dass die Stutzen (2) benachbarter Dosen (1) ineinander steckbar sind, wobei die Stutzen (2) vorzugsweise von der Kreisform abweichende Querschnittsform, insbesondere Tunnelform, aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Adapter (4) vorgesehen ist, der eine erste stutzenartige Einstecköffnung (5) aufweist, mit der der Adapter (4) auf den im Querschnitt größer bemessenen Stutzen (2) der Unterputzdose (1) vorzugsweise reibschlüssig aufsteckbar ist, wobei in Verlängerung dieser Einstecköffnung (5) ein Steckbereich (6) ausgebildet ist, mit der der Adapter (4) auf den im Querschnitt kleiner bemessenen Stutzen (2) der Unterputzdose (1) vorzugsweise reibschlüssig aufsteckbar ist, und der eine zweite stutzenartige Einstecköffnung (7) aufweist, in die ein Schlauchstück (3) einsteckbar oder auf die ein Schlauchstück (3) aufsteckbar ist.
2. Unterputzdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste stutzenartige Einstecköffnung (5) des Adapters (4) im Querschnitt tunnelförmig ausgebildet ist, wobei die lichte Weite der Tunnelform beginnend vom äußeren Ende der Einstecköffnung (5) bis zu einer Tiefe, die kleiner ist als die Länge des im Querschnitt größeren tunnelförmigen Stutzens (2) der Unterputzdose (1), der Außenumfangsabmessung des größeren tunnelförmigen Stutzens (2) eng angepasst ist, und wobei die lichte Weite der Tunnelform vom Ende des Einsteckbereichs größerer lichter Weite bis zum Ende des gesamten Einsteckbereiches der Außenumfangsabmessung des kleineren tunnelförmigen Stutzens (2) eng angepasst ist, wobei zudem die Länge des gesamten Einsteckbereiches etwa der Länge der tunnelförmigen Stutzen (2) entspricht.
3. Unterputzdose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Abmessung kleinere Einsteckbereich (6) des gesamten Einsteckbereiches durch an die Innenwandung angeformte Stege (8) eingeengt ist.
4. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteckbereiche für beide Stutzen (2) jeweils einen Einstecktiefenbegrenzungsanschlag (9, 10) aufweisen, an den die Stirnfläche des jeweiligen Stützens (2) in Stecklage mindestens in Teilbereichen angelegt ist.
5. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einstecköffnungen (5, 7) etwa koaxial zueinander angeordnet sind.
6. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stutzen (2) Rastnasen aufweisen, die in Stecklage in Rastausnehmungen (11, 12) der Wandung des Einsteckbereiches einrasten.
7. Unterputzdose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite stutzenartige Einstecköffnung (7) in der Wandung des Steckbereiches mindestens eine Rastnase (13) aufweist, die in Stecklage des Schlauchstückes (3) in eine Rastvertiefung des Schlauchstückes (3) einrastet.
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Legal Events
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