DE202004001301U1 - Bergbaumaschine mit lösbarem Führungsstück und Führungsstück hierfür - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Bergbaumaschine, insbesondere einen Gewinnungs- oder Kohlenhobel, für den untertägigen Bergbau, die sich entlang einer eine Führungsleiste umfassenden Maschinenführung führt. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Führungsstück, das auf oder an der Führungsleiste gleitet.
- Eine gattungsgemäße Bergbaumaschine in Ausführung als Gewinnungshobel ist aus der
DE 37 11 105 bekannt. Der dort beschriebene Hobel weist eine obere Führungsklaue auf, die von oben die Führungsleiste umgreift. Zwischen Führungsklaue des Hobels und Führungsleiste ist ein Führungsstück vorgesehen, das mit der Führungsklaue verbunden ist und, wenn der Hobel im Einsatz ist, auf oder an der feststehenden Führungsleiste gleitet. Da das Führungsstück extremen Belastungen ausgesetzt ist, unterliegt es einem hohen Verschleiß. Es ist daher lösbar mit der Führungsklaue verbunden, um es regelmäßig austauschen zu können. Das U-förmige Führungsstück ist mit zwei zueinander beabstandeten Schenkeln ausgebildet. An einem Boden beziehungsweise an einem die Schenkel verbindenden Quersteg weist das Führungsstück Bohrungen auf, durch die Schrauben greifen, mittels derer das auswechselbare Führungsstück an der Führungsklaue des Hobelkörpers befestigt werden kann. Wenn im Zuge eines Austauschs ein neues Führungsstück an der Führungsklaue befestigt werden soll, muss das Führungsstück in entsprechender Position gehalten werden, bis die Verbindung mit der Führungsklaue hergestellt worden ist. Erst dann hält die Führungsklaue über die Schrauben das Gewicht des Führungsstücks. - In der Praxis im untertätigen Bergbau hat sich gezeigt, dass ein Austausch des Führungsstücks mit den durch seinen Boden geführten Schrauben umständlich und mit großem Aufwand verbunden ist. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bergbaumaschine der oben genannten Art bereitzustellen, bei der das Führungsstück einfacher ausgetauscht werden kann.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die zur Aufnahme des austauschbaren Führungsstücks dienende Führungsklaue wenigstens eine Auflage aufweist bzw. bildet, auf bzw. an der sich das Führungsstück abstützen kann, und dass eine Verriegelung vorgesehen ist, mittels der das Führungsstück in Einbaulage an der Führungsklaue in Längsrichtung der Führungsleiste, d.h. parallel zur Bewegungsrichtung des Hobels, fixiert ist.
- Bei der erfindungsgemäßen Bergbaumaschine wird das Gewicht des Führungsstücks nicht mehr durch eine herzustellende Schraubverbindung, sondern durch eine Auflage oder insbesondere mehrere formschlüssige Auflagen an der Führungsklaue gehalten. Die Auflage bzw. die mehreren Auflagen und das dadurch getragene Führungsstück sind zweckmäßigerweise so beschaffen, dass das Führungsstück parallel zur Bewegungsrichtung der Bergbaumaschine in eine entsprechende Aufnahme der Führungsklaue geschoben oder bewegt werden kann, wobei das Führungsstück dann mit den die Auflage bildenden Vorsprüngen an der Führungsklaue formschlüssig in Eingriff kommt. Das Führungsstück, dessen Gewicht nun durch Formschluss gehalten wird, wird nur in Querrichtung zu der Gewichtskraft, insbesondere in Richtung der Längserstreckung des Führungsstücks bzw. in Längsrichtung der Führungsleiste, durch die Verriegelung fixiert.
- Zur Abstützung nach unten kann das Führungsstück zum Erzeugen bzw. Bewirken einer weiteren Auflage zusätzlich wenigstens einen Zapfen aufweisen, der in eine korrespondierend ausgeformte Vertiefung, insbesondere eine randoffene Ausnehmung an der Führungsklaue eingreift. Es ist auch möglich, dass die Führungsklaue einen Zapfen oder einen Vorsprung aufweist, der mit einer entsprechenden Vertiefung am Führungsstück zusammenwirkt. Zapfen, Vorsprünge und/oder entsprechende, beispielsweise nutförmige Vertiefungen können sich auch über die ganze Länge des Führungsstücks erstrecken, wodurch sich in vorteilhafter Weise das Führungsstück in die Aufnahme der Führungsklaue schubladenartig einschieben und dort abstützen lässt. Bei der bevorzugten Ausgestaltung ist jeweils zu beiden Seiten des Führungsstücks eine Auflage an der Führungsklaue vorgesehen.
- In bevorzugter Ausgestaltung kann als Verriegelung ein Bolzen vorgesehen sein, der durch wenigstens eine Bohrung in den Seitenwänden der Führungsklaue greift und an dem das Führungsstück in seitlicher Richtung oder in Richtung der Längserstreckung der Führungsleiste anliegt. Um sicherzustellen, dass der Bolzen sich aus seiner Verriegelungsposition nicht löst, kann eine Sicherung vorgesehen sein. Beispielsweise kann der Bolzen an einem Ende mit einem Gewinde zur Aufnahme einer Mutter versehen sein.
- Das erfindungsgemäße Führungsstück für eine Bergbaumaschine mit den oben beschriebenen Merkmalen umgreift in Einsatzlage die Führungsleiste von oben und ist U-förmig mit zwei zueinander beabstandeten Schenkeln ausgebildet. Es zeichnet sich dadurch aus, dass an den Außenseiten der Schenkel Vorsprünge und/oder Aussparungen vorgesehen sind, mittels derer sich das Führungsstück in vertikaler Richtung formschlüssig an der Führungsklaue abstützen kann.
- Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist an dem ersten Stirnende ein Rand ausgebildet, der gegenüber den Außenseiten der Schenkel sowie gegenüber einer Außenseite eines die Schenkel verbindenden Querstegs hervorsteht. Durch den Überstand entsteht eine Rückseite des Randes, die als Anlage des Führungsstücks an einer stirnseitigen Fläche der Führungsklaue dient. Weiter vorzugsweise kann jeweils an den Außenseiten der Schenkel ein Vorsprung oder Zapfen ausgebildet sein, der sich vom Rand in Längsrichtung des Führungsstücks erstreckt. Weiter vorzugsweise ist an einem zweiten Stirnende des Führungsstücks an jeweils einem Schenkel eine Aussparung vorgesehen, die vorzugsweise zum zweiten Stirnende hin offen ist. Die Aussparung befindet sich vorzugsweise an der Außenseite eines Schenkels, sie kann aber auch die ganze Wanddicke des Schenkels erfassen. Vorzugsweise ist die Aussparung halbkreisförmig begrenzt. Um ein Einführen eines runden Zapfens oder dergleichen in die Aussparung zu erleichtern, wodurch Zapfen und Aussparung formschlüssig in Eingriff stehen, kann die stirnseitige Öffnung der Aussparung durch eine Fase oder Schräge weiter geöffnet sein. Die Schräge kann an einem oberen Ende der Aussparung angebracht sein, damit sie das Führungsstück leicht anhebt, wenn es beim Einführen in die Aufnahme der Führungsklaue gegen den Zapfen stößt.
- Weiter vorzugsweise ist an der Außenseite des Querstegs, der die beiden sich gegenüberstehenden Schenkel verbindet, wenigstens eine von Schenkel zu Schenkel laufende Nut ausgebildet. Die Nut kann einen vorzugsweise halbrunden Nutquerschnitt aufweisen und, zumindest teilweise, einen Bolzen oder dergleichen in ihrer Längsrichtung aufnehmen. Ist das Führungsstück in Einsatzlage durch die von oben das Führungsstück umgreifende, nach unten offene Aufnahme der Führungsklaue sowohl nach oben hin als auch durch die erfindungsgemäße Auflage der Führungs klaue nach unten hin fixiert, kann durch den Bolzen, der in die Nut greift und mit der Führungsklaue fest verbunden wird, das Führungsstück in seitlicher Richtung, nämlich in Bewegungsrichtung der Gewinnungsmaschine, verriegelt werden.
- Das Führungsstück bildet vorzugsweise ein leicht austauschbares Verschleißstück. Hierzu kann insbesondere an einer Innenseite wenigstens eines Schenkels ein Bereich erhöhter Verschleißfestigkeit oder eine Verschleißauflage vorgesehen sein. Die höhere Verschleißfestigkeit kann insbesondere durch induktives Härten erreicht werden. Auch ist es möglich, an den Innenseiten Ausnehmungen zur Aufnahme von Verschleißeinlagen, vorzugsweise aus Hartmetall, vorzusehen.
- Anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung nun näher erläutert. Es zeigen:
-
1 in schematischer Ansicht eine Hobelführung im Schnitt mit hieran geführtem, ein Führungsstück umfassenden Hobel; -
2 eine Stirnansicht auf die Führungsklaue des Hobels aus1 bei demontiertem Führungsstück; -
3 eine Schnittansicht entlang III–III in1 ; -
4 eine Schnittansicht entlang IV–IV in3 ; -
5 eine Einzelansicht des Führungsstücks beim Hobel nach1 in vergrößerter Darstellung; -
6 das Führungsstück in Seitenansicht; -
7 das Führungsstück in Draufsicht; und -
8 das Führungsstück in perspektivischer Ansicht. - In
1 ist ein vor einem Abbau- beziehungsweise Kohlenstoß (nicht dargestellt) verlegter Strebförderer1 angedeutet, von dem lediglich ein abbaustoßseitiges Seitenprofil2 und ein Förderboden3 dargestellt ist. Am Seitenprofil2 des Strebförderers1 ist abbaustoßseitig eine Hobelführung4 angebaut, die hier nur schematisch in ihrem Umriss angedeutet ist. Die Hobelführung4 besteht, wie auch ein Rinnenstrang des Strebförderers, aus einzelnen Schüssen, die in der Vertikalen und Horizontalen geringfügig gegeneinander abgewinkelt werden können. - Die Hobelführung
4 umfasst eine gegenüber dem Liegenden5 unter spitzem Winkel geneigte Gleitschiene6 , auf der sich ein Hobel7 an seinen zwei stirnseitigen Enden mittels jeweils einer Gleitkufe8 abstützt, von denen in1 nur eine Gleitkufe8 dargestellt ist. Oberhalb der Gleitschiene6 weist die Hobelführung einen unteren Kettenkanal9 und einen oberen Kettenkanal10 auf, durch die die Trume einer endlosen Hobelkette 11 zum Antrieb des Hobels7 entlang der Hobelführung4 verlaufen. Am Hobelkörper des Hobels7 ist ein Lagerzapfen12 zur schwenkbaren Lagerung einer hier nicht dargestellten Schneidleiste ausgebildet, an der Werkzeuge zum Lösen beispielsweise von Kohle angebracht sind. - An ihrem Scheitel weist die Hobelführung
4 eine nach oben gerichtete Führungsleiste13 auf. Die Führungsleiste13 wird an beiden stirnseitigen Enden des Hobels7 von einer oberen Führungsklaue14 hakenartig umgriffen. Zwischen der Führungsklaue14 und der Führungsleiste13 ist ein U-förmiges Führungsstück15 vorgesehen, das einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt ist und daher als Verschleißstück lösbar und austauschbar mit der Führungsklaue14 verbunden ist. Das Führungsstück15 sitzt dabei in einer ebenfalls U-förmigen, nach unten offenen Aufnahme der Führungsklaue14 . An einer Oberseite des Hobels7 sind Kranösen16 angebracht, mittels derer der Hobel7 durch geeignete Hebemittel angehoben werden kann. -
2 zeigt die Führungsklaue14 des Hobels in Stirnansicht bei demontiertem Führungsstück. Die nach unten und nach hinten offene Aufnahme40 der Führungsklaue14 wird von zwei seitlichen Seitenwänden41 ,42 und einer oberen, diese verbindenden Wand43 begrenzt. Die drei U-förmig angeordneten Wände41 ,42 ,43 sind an ihren Innenseiten mit einer durchgehenden Stufen44 versehen, so dass die Wände41 ,42 ,43 innerhalb der Aufnahme eine U-förmige hintere Anschlagwand45 für das Führungsstück bilden, während die Stirnseiten41' ,42' und43' der Wände41 ,42 ,43 einen vorderen Anschlag für das Führungsstück bilden. - Die
3 und4 zeigen in einem horizontalen Längsschnitt die Einbaulage des Führungsstücks15 in der Führungsklaue14 . Es ist gut ersichtlich, daß die hintere Anschlagwand45 am hinteren Ende der Aufnahme40 angeordnet ist. Aus den2 und3 ist ferner ersichtlich, daß einerseits in den Stirnseite41' ,42' beider Seitenwände41 ,42 jeweils eine an den Innenseiten offene, rechteckförmige Ausnehmung46 ,47 ausgebildet ist, und dass andererseits über die Innenseiten der Seitenwände41 ,42 unmittelbar vor der Anschlagwand47 zwei Zapfenstümpfe48 ,49 vorspringen, welche insbesondere von den Enden zweier in Querbohrungen51 ,52 in den Seitenwänden41 ,42 bewegungsfest montierter Bolzenzapfen53 ,54 gebildet werden können. Die als Zapfenstümpfe48 ,49 vorspringenden Enden der Bolzenzapfen53 ,54 bilden eine erste, insgesamt mit 55 bezeichnete Auflage, an der sich das Führungsstück15 in der Einbaulage formschlüssig an der Führungsklaue14 abstützt, und die Ausnehmungen46 ,47 in den Stirnseiten41' ,42' bilden eine zweite, insgesamt mit 56 bezeichnete Auflage für das Führungsstück15 an der Führungsklaue14 , wie noch erläutert werden wird. - Es wird nun zuerst der Aufbau des in den
5 bis8 im Detail gezeigten Führungsstücks15 erläutert.5 zeigt hierbei eine vergrößerte Detailansicht des in1 in Stirnansicht erkennbaren Führungsstücks15 .6 zeigt das Führungsstück von der Seite, während7 eine Hälfte des Führungsstücks15 in der Draufsicht zeigt. Zwei zueinander beabstandete Schenkel17 ,18 des Führungsstücks15 werden durch einen dazu senkrecht stehenden Boden oder Quersteg19 verbunden. An einem ersten Stirnende20 weist das Führungsstück15 einen Rand21 auf, der gegenüber den nach außen gerichteten Seiten (Außenseiten22 ,23 ) der Schenkel17 ,18 sowie über die Außenseite24 des Querstegs19 hervorsteht. Durch diesen Überstand entsteht eine Rückseite25 des Randes21 , die zur ersten Stirnseite des Führungsstücks15 abgewandt ist und in Einbaulage des Führungsstücks15 an der Stirnseite (43' ,2 ) der oberen Wand (43 ,2 ) der Führungsklaue (14 ,2 ) zur Anlage kommt. Die Ecken des Randes21 sind abgerundet und seine Kanten sind abgeschrägt. - An einem zweiten Stirnende
26 weist das Führungsstück15 an seinen Schenkeln17 ,18 halbkreisförmige, zur Stirnseite26 offene Aussparungen27 ,28 auf, in die in Einbaulage des Führungsstücks15 , wie insbesondere die2 bis4 zeigen, die zapfenartige, im Querschnitt runden Stümpfe48 bzw.49 , die in die Aufnahme40 innerhalb der Führungsklaue14 hineinragen, formschlüssig eingreifen, um die erste Auflage55 für das Führungsstück15 zu schaffen. Das Führungsstück15 wird mithin an dem zweiten Stirnende26 durch diese Stümpfe nach unten hin formschlüssig abgestützt. Beide Aussparungen27 ,28 weisen an ihrem oberen, stirnseitigen Ende eine Abrundung29 auf, die beim Einsetzen des Führungsstücks15 in die Aufnahme (40 ,4 ) der Führungsklaue das Eingreifen der Zapfenstümpfe (49 ,4 ) in die Aussparungen27 ,28 erleichtert. - An den beiden Außenseiten
22 ,23 des Führungsstücks15 ist des weiteren jeweils ein zapfenartiger Vorsprung30 ,31 angeformt, der sich in Richtung des zweiten Stirnendes26 erstreckt. Der Vorsprung30 ,31 weist einen in der Grundform rechteckigen Querschnitt auf. Sowohl die in Längsrichtung erstreckenden Längskanten32 als auch die dazu senkrecht verlaufenden Stirnkanten33 des Vorsprungs30 ,31 sind abgeschrägt. Die abgeschrägten Kanten32 ,33 der Vorsprünge30 ,31 und die Abrundungen29 bei den Aussparungen27 ,28 , erleichtern deren Eingreifen in die zugehörigen, randoffenen Ausnehmungen (46 ,47 ,2 ), die innerhalb der Aufnahme der Führungsklaue an entsprechender Stelle ausgebildet sind, wie weiter oben erläutert wird. Hierdurch wird dann auch an dem zweiten Stirnende20 das Führungsstück15 von der Führungsklaue nach unten hin, mithin in vertikaler Richtung, beidseitig jeweils durch eine weitere Auflage (56 ,4 ) formschlüssig abgestützt, so dass das Führungsstück15 ohne lösbare Verbindungsmittel in Position gehalten wird. Es ist aus4 gut ersichtlich, daß jeweils ein Zapfenstumpf49 an der Führungsklaue14 mit der zugehörigen Aussparung27 im Führungsstück15 eine erste Auflage55 und jeweils ein Vorsprung30 am Führungsstück15 mit der zugehörigen Ausnehmung47 in der Führungsklaue14 eine weitere Auflage56 bildet, wobei sich das das Führungsstück15 an diesen insgesamt vier Auflagen55 ,56 beidseitig an der Führungsklaue14 abstützt. - Wie insbesondere den
6 und7 zu entnehmen ist, erstrecken sich zwischen den Schenkeln17 ,18 auf der Außenseite24 des Querstegs19 zwei halbkreisförmige Nuten34 ,35 . Die Nuten verlaufen senkrecht zur Längserstreckung des Führungsstücks15 und somit auch, bei Einbaulage des Führungsstücks, senkrecht zur Führungsleiste (13 ,1 ). Die Nut34 befindet sich in der Nähe des ersten Stirnendes, während die Nut35 in der Nähe des zweiten Stirnendes ausgebildet ist. Wie insbesondere aus4 zu erkennen ist, bilden die Nuten34 bzw.35 zusammen mit entsprechend ausgebildeten, nach unten offenen Nuten60 in den Seitenwänden der Aufnahme der Führungsklaue14 jeweils einen Kanal mit rundem Querschnitt, der zum Einschieben eines Verriegelungsbolzen61 bzw.62 dient. Da die Bolzen61 ,62 zu beiden Seiten des Führungsstücks zumindest an ihren Enden durch randseitig geschlossene Bohrungen64 in den Seitenwänden42 der Führungsklaue14 greifen, wird die Lage des Führungsstücks15 in der Aufnahme40 der Führungsklaue14 mit den Bolzen61 ,62 als Verriegelung fixiert. -
8 zeigt das Führungsstück in perspektivischer Ansicht. Auch die Längskanten36 , an denen die Außenseiten22 ,23 der Schenkel17 ,18 auf die Außenseite24 des Querstegs19 stoßen, sind abgeschrägt, wodurch das Führungsstück15 keine hervorstehenden Kanten aufweist, die leicht beschädigt werden könnten. Die Innenseiten37 ,38 der Schenkel17 ,18 sind induktiv gehärtet, um eine härtere, verschleißfeste Oberfläche an den Stellen zu erhalten, an denen das Führungsstück mit der Führungsleiste13 in Kontakt kommt. Vorzugsweise übersteigt die gehärtete Oberfläche eine Härte von52 HRC.
Claims (15)
- Bergbaumaschine, insbesondere Gewinnungs- oder Kohlenhobel, für den untertägigen Bergbau, die sich im Einsatz entlang einer eine Führungsleiste umfassenden (
13 ) Maschinenführung (4 ) führt und eine die Führungsleiste (13 ) von oben umgreifende Führungsklaue (14 ) aufweist, wobei zwischen der Führungsklaue (14 ) und der Führungsleiste (13 ) ein Führungsstück (15 ) angeordnet ist, das mit der Führungsklaue (14 ) lösbar verbunden oder verbindbar ist und entlang der Führungsleiste (13 ) gleitet, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsklaue (14 ) wenigstens eine Auflage (55 ,56 ) aufweist, auf der sich das Führungsstück (15 ) in Einbaulage abstützt, wobei das Führungsstück (15 ) mit der Führungsklaue (14 ) durch eine Verriegelung (60 ,61 ) in Längsrichtung der Führungsleiste (13 ) fixiert ist. - Bergbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (
15 ) wenigstens einen Vorsprung (30 ,31 ) aufweist, der in eine entsprechende, vorzugsweise randoffenen Ausnehmung (46 ,47 ) in der Führungsklaue (14 ) zum Bewirken der abstützenden Auflage (56 ) eingreift. - Bergbaumaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (
15 ) wenigstens eine Aussparung (27 ,28 ) aufweist, in die ein an der Führungsklaue (14 ) ausgebildeter, vorzugsweise als Zapfenstumpf (48 ,49 ) ausgeführter Vorsprung zum Bewirken einer abstützenden Auflage (55 ) eingreift. - Bergbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (
15 ) beidseitig durch wenigstens eine Auflage (55 ,56 ) abgestützt ist. - Bergbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Verriegelung wenigstens ein Bolzen (
61 ,62 ) vorgesehen ist, der durch wenigstens eine Bohrung (64 ) in der Führungsklaue (14 ) greift und an dem das Führungsstück (15 ) in Richtung der Längsrichtung der Führungsleiste (13 ) anliegt. - Bergbaumaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen mit einer Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen versehen ist.
- Führungsstück für eine Bergbaumaschine (
7 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, welches im Betrieb der Bergbaumaschine eine Führungsleiste (13 ) einer Maschinenführung (4 ) von oben umgreift und U-förmig mit zwei beabstandeten Schenkeln (17 ,18 ) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an Außenseiten (22 ,23 ) der Schenkel (17 ,18 ) Vorsprünge (30 ,31 ) und/oder Aussparungen (27 ,28 ) vorgesehen sind, mittels derer das Führungsstück (15 ) an einer an einer Bergbaumaschine ausgebildeten Führungsklaue (14 ) abstützbar oder abgestützt ist. - Führungsstück oder Bergbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an einem ersten Stirnende (
20 ) des Führungsstücks (15 ) ein Rand (21 ) ausgebildet ist, der gegenüber den Außenseiten (22 ,23 ) der Schenkel (17 ,18 ) und über eine Außenseite (24 ) eines die Schenkel (17 ,18 ) verbindenden Quersteges (19 ) hervorsteht. - Führungsstück oder Bergbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils an den Außenseiten (
22 ,23 ) der Schenkel (17 ,18 ) ein Vorsprung oder Zapfen (30 ,31 ) ausgebildet ist, der sich vom Rand (21 ) in Längsrichtung des Führungsstücks (15 ) erstreckt. - Führungsstück oder Bergbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an seinem zweiten Stirnende (
26 ) an jeweils einem Schenkel (17 ,18 ) eine Aussparung (27 ,28 ) vorgesehen ist. - Führungsstück oder Bergbaumaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (
27 ,28 ) halbkreisförmig ist. - Führungsstück oder Bergbaumaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (
27 ,28 ) zur zweiten Stirnseite (26 ) hin eine Öffnung aufweist, wobei vorzugsweise die Öffnung durch eine Fase oder Schräge (29 ) erweitert wird. - Führungsstück oder Bergbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite (
24 ) des Querstegs (19 ) wenigstens eine sich quer von Schenkel zu Schenkel erstreckende Nut (34 ,35 ) ausgebildet ist. - Führungsstück oder Bergbausmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der Nut (
34 ,35 ) halbkreisförmig ist. - Führungsstück oder Bergbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Innenseite (
37 ,38 ) jeweils eines Schenkels (17 ,18 ) eine Verschleißauflage oder ein Bereich höherer Verschleißfestigkeit vorgesehen ist.
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: CATERPILLAR GLOBAL MINING EUROPE GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: BUCYRUS DBT EUROPE GMBH, 44534 LUENEN, DE Effective date: 20100324 |
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Representative=s name: BUSCHHOFF-HENNICKE-ALTHAUS, DE |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: CATERPILLAR GLOBAL MINING EUROPE GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: BUCYRUS EUROPE GMBH, 44534 LUENEN, DE Effective date: 20120611 |
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| R082 | Change of representative |
Representative=s name: BUSCHHOFF-HENNICKE-ALTHAUS, DE Effective date: 20120611 |
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