DE2019918C - Schmalfilmkamera mit einem Zählwerk und einer Überblendanordnung - Google Patents
Schmalfilmkamera mit einem Zählwerk und einer ÜberblendanordnungInfo
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Description
60
Die Erfindung betrifft eine Schmalfilmkamera mit einem Zählwerk und einer Überblendanordnung, wobei
bei Filmvorwärtslauf und Abblendung die Aufwickelspulc
oder deren Antrieb stillsctzbar ist und der Film in freie Kassetten- oder Kameraräume eingeschoben
wird.
Der Erfindung liegt ö;c Aufgabe zugrunde, eine
Überblendung automatisch zu verhindern, wenn gegen Filmende die Aufwickelspule schon so weit
vollgewickelt ist, daß kein Platz mehr vorhanden ist zum Einschieben von nicht aufgewickeltem Film in
die Kassette oder in Kameraräuine beim Filmvorwärtslauf
so daß Beschädigungen, 2. B. Stauchungen oder Knickungen, des Films möglich sind
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe für eine Kamera der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß ein mit dem Zählwerk zusammenwirkendes Glied vorgesehen ist, das bei bestimmten Stellungen des
Zählwerkes auf Teile der Überblendanordnung eiavWrkt und diese blockiert. .
• Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß das Glied ein Kontaktelement eines
bei der Überblendung und Filmvorlai'F zu schließenden
Schalters in eine Stellung schwenkt, in der dvr
Schalter nicht mehr schließbar ist. Vorzugsweise wirken dabei die Überblendanordnung auf ein Kontaktelement
und das Glied auf das andere Kontat-telement
des bei üoerblendung und Filmvorlauf zu schließenden Kontaktes.
Nach einer anderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandei
ist vorgesehen, daß das Glud ein die Stillsetzung der Aufwickuspule oder des Spulenantriebs
bewirkendes Element in eine die Aufwickelspule oder deren Antrieb zur Aufwicklung freigebende
Stellung verschwenkt oder in dieser Stellung hält. Das Element kann dabei ein von Hand betätigbarer Überblenschalter
oder ein Sperrelement für den Spulenantrieb sein.
Besonders einfach läßt sich eine Anordnung ausgestalten, wenn das Glied ein auf der Zählscheibe oder
einem damit zusammenwirkenden Getriebeteil angeordneter Sektor ist, dessen Kante auf Teile der Überblendanordnung
einwirkt.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird erreicht, daß Überblendungen nicht mehr möglich sind,
wenn die Filmaufwickelspule gegen Filmende schon so vollgewickelt ist, daß die freien Kassetten- oder
Kameraräume zu knapp geworden sind, um noch Film beim Vorwärtslauf bei der Überblendung in sie
hineinzuschieben.
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematiche Darstellung einer erfindungsgemäßen
Schmalfilmkamera,
F i g. 2 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kamera.
In einer an sich bekannten Schmalfilmkamera 1 sind das Objektiv mit 2, ein umrteuerbarer Elektromotor
mit 3, eine Batterie mit 4, ein Betätigungsschalter, der mit dem Auslöser zusammenwirkt, mit 5,
ein mit dem Motor 3 zusammenwirkendes, den Filmspulenantrieb 6 und den Greifer- und Umlaufblendenantrieb
sowie ein Zählwerk 7 antreibendes Getriebe mit 8 bis 14 be.. .chnet. Zwischen dem Zahnrad Ii
und dem Filmspulenantrieb 6 ist eine Friktion vorgesehen, die den Transport einer begrenzten Filmlänge
durch den Greifer ohne Aufwicklung des Films auf die Aufwickelspule zuläßt. Das auf die Zählschjibe 7
wirkende Getriebe ist so stark untersetzt, daß eine volle Umdrehung der Zählscheibe 7 zur Messung
einer Filmlänge ausreicht.
Die Kameras nach den F i g. 1 und 2 sind nun in an sich bekannter Weise so ausgelegt, daß Überblendungen
gemacht werden können. Hierzu dient ein Überblendschalter 15, der bei Stellung auf Überblendungg
(vgl. Fig. 1) durch ein an sich bekanntes
Getriebe einen Überblendvorgang mit Filmvorwärts- _. „ „ „nzureicnenu vumaauvuv»
lauf und Abblendung, Filmrückspulung und Filmvor- nicht mehr m den nur unzur ^^ Qrf_
wärtslauf mit Aufblendung automatisch auslöst und Kassettenraum 8^"""L Fjimes bis zu seinem
steuert. Dabei wird zur Ennöglichung der Verwen- nungsgemaßer AufwißKiung uc
dung von Filmkassetten, bei denen die Aufwickel- 5 völligen Ende legt sich dann der A. m2ü am
spule gegen Zurückdrehen gesperrt ist, beim Film- des Sektors 19 an. . h Fi„
vorlauf wahrend der Abbildung der Filmspulen- Gemäß der Α^™^^Π2η£ zU
antrieb selbst gegen Bewegung gesperrt, so daß die ^r Überblendschalter l^er^n dam t
beim Filmvorlauf benötigte, begrenzte Filmlänge in wirkendes Getnebeteü «nen*™ hli{
freie Kassetten- oder Kameraräume mittels des Grei- ic auf Überblendung gegmaßr ig. ^
fen geschoben und nicht auf die Aufwickelspule auf- 22 einen schalter 23, derdenM G^
gewickelt wird, also zum Zurückspulen zur Verfü- lauf polt. Zur Filmruckspulungwiraa ^
gung steht. Hierzu kann beispielsweise der Überblendschalter 15 oder ein damit zusammenwirkendes
Getriebeteil einen Lappen 16 aufweisen, der in der «s Schalters it so ν«.».^.., — ~ ....
Stellung für Überblendung und Filmvorlauf auf einen element 23α aes »»auera *>
b s ^
federbelasteten Schieber 17 mit einem Spcrrz^hn 17a Bewegungsbereich des Sektonri» k
einwirkt und den Sperrzahn 17a mit einer Sperrver- '·-» *» 7«hl«heibe 7 ergeht,
zahnung 6 a des Filmspulenantriebs 6 in Eingriff
bringt. Nun ist der Filmspulenantrieb 6 gegen Ver- a
drehung gesichert, während das Getriebe 8 bis 14
bringt. Nun ist der Filmspulenantrieb 6 gegen Ver- a
drehung gesichert, während das Getriebe 8 bis 14
zum Filmvorlauf infolge der Wirkung der Friktion u-up«« aas noih^.-—· ·»—
ablaufen kann. Nach Beendigung des Filmvorlaufs Übe*£g^«rs I5.aas n^ Kontaktfclement
und der Abblendung schaltet das nicht gezeigte Über- mehr in «running π überblendungen nicht
blendgetriebe den Lappen 16 oder, sofern dieser mit *5 23b gelang™ kann und^som ι übe&lendun-
dem Überblendungsschalter verbunden ist, letzteren mehr ™°Bhc^n^öXh sind ist in beiden Figuren
in eine Zwischenstellung, in der die Rückspülung gen nicht ™e^ ^» sind'
und der erneute Vorwärtslauf mit Aufblendung statt- *trf?punküert gezdcnnei. d Aufwik.
finden können.Dabei wird derSchieberl7 freigegeben Se bstverstandhch kannJ*J SttUse güberb,endu
und geht unter der Wirkung seiner Feder 18 in seine 3o kelspule be mFü^orla^f w^ ^ ^ ^
strichpunktiert gezeichnete Ausgangslage zurück so au=h »^""^"f1 von Überblendungen muß nicht
daß beim erneuten Filmvorlauf bei der überblendung f« VeAjnderon^v«η oder direkt auf der
der Filmspulenantrieb wieder mitgenommen und der ""bedmgt als^SeMor 8 ^^^ kann Te;.
Film dann auf die Aufwickelspule aufgespult wird. ^l^f/Sr zähSibe 7 zusammenwirkenden Ge-
Die Zählscheibe 7 weist in einem einer schon recht 35 eines n^der ^f ™ Getriebe sowohl ein Zahnradvollen
Filmaufwickelspule entstehenden Bereich »^ ^^Hebelgetriebe sein könnte. Außerdem
einen Sektor oder Ringsektor 19 auf Nach Fig. 1 ^^^^GHed 19 den Schieber 11 in eine den
liegt im Bewegungsweg der radialen Kante 19 a aes konnte das UliMj über den Schje
Sektors 19 ein Arm 20 des Überblendschalters 15 . Antrieb ifrtig^^nde Me. u g ^^^ ^ ^ ^.^
oder eines bei Überblendung und-E.nstellung au 40 ber 17 en* de«^UD ü<lin eine Ste!.
Filmvorlauf zu verschwenkeuden Getriebeteils Trifft Marke ZS aus oei■ υ d unmöglich sind,
nun, wenn die Filmaufwickelspule schon ziemlich lung,»Α*, 'n ^,^6™^ dfs Getriebe zur Hervoll
'-, die Kante 19a bei ihrer Drehung nn Uhrzei- ^^^ÄSSii auch halbautomatisch
gersinn auf die Kante 20, so verstellt sie den Über- stellun8^o R n hM~S^Sach dem Filmvorlauf und
!!endschalter 15 oder das Geuiebeteil entgegen dem 45 ^^ ί SSspul-mg von Hand vorUhrzeigersinn,
so daß der Überblendschalter t5 mcht der Abbl^ung α κ ^^ Fümvorlauf
mehr auf Überblendung gestellt und der F.lmspulen- g^^S^^e besondere Handhabe betäantrieb
6 nicht mehr stillgesetzt werden kann. Wird fur die Ab°i«iaunge
der Motor 3 betätigt, so kann Film nur mehr ord- tigt werden muß oder kann.
Claims (8)
1. Schmalfilmkamera mit einem Zählwerk und einer Überblendanordnung, wobei bei Filmvorwärtslauf
und Abblendung die Aufwickelspule oder deren Antrieb stillsetzbar ist und der Film in
freie Kassetten- oder Kameraräume eingeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß
ein mit dem Zählwerk (12, 13, 7) zusammenwirkendes Glied (19) vorgesehen ist, das bei bestimmten
Stellungen des Zählwerkes (12, 13, 7) auf Teile (20 bzw. 23 a) der Überblendanordnung (15,
16, 17 bzw. 22 bis 24) einwirkt und diese blockiert.
2. Schmalfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied (19, 19 a)
ein Kontaktelement (23 a) eines bei der Überblendung und Filmvorwärtslauf zu schließenden
Schalters (23) in eine Stellung schwenkt, in der ao der Schalter (23) nicht mehr schließbar ist.
3. Schmalfilmkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überblendanordnung
auf ein Kontaktelement (23 b) und das Glied (19, 19 a) auf das andere Kontaktelement (23 a) as
des bei der Überblendung und Filmvorwärtslauf zu schließende:. Schalters (23) einwirken.
4. Schmalfilmkamera nact" Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Glied (19, 19 a) ein die Stillsetzung der Aufwic' elspule oder des
Spulenantriebs bewirkendes Element (20, 15, 16, 17) in eine die ,-lufwickelspule oder deren Antrieb
(6) zur Aufwicklung freigebende Stellung verschwenkt oder in dieser Stellung hält.
5. Schmalfilmkamera nach Anspruch 4, da- 3,,
durch gekennzeichnet, daß das Element (15) ein von Hand betätigbarer Überblendschalter ist.
6. Schmalfilmkamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (15) auf
ein Sperrelement (17) für den Filmspulenantrieb
(6) einwirkt.
7. Schmalfilmkamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Glied (19, 19 a) ein auf der Zählscheibe
(7) oder einem damit zusammenwirkenden Ge-Iriebeteil angeordneter Sektor (19) ist, dessen
Kante (19a) auf Teile (20 bzw. 23a) der Überblendanordnung einwirkt.
8. Schmalfilmkamera nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem durch das Glied (19, 19a) zu betätigenden
Teil (20, 15) der Überblendanordnung eine Anzeigemarke (25) verbunden ist, die gegenüber
kamerafesten Anzeigemarken (U, A) bewegbar ist.
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