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DE2525077A1 - Filmrueckspulvorrichtung - Google Patents

Filmrueckspulvorrichtung

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Publication number
DE2525077A1
DE2525077A1 DE19752525077 DE2525077A DE2525077A1 DE 2525077 A1 DE2525077 A1 DE 2525077A1 DE 19752525077 DE19752525077 DE 19752525077 DE 2525077 A DE2525077 A DE 2525077A DE 2525077 A1 DE2525077 A1 DE 2525077A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
rewind
lever
shaft
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752525077
Other languages
English (en)
Other versions
DE2525077C3 (de
DE2525077B2 (de
Inventor
Akihiro Arai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd filed Critical Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Publication of DE2525077A1 publication Critical patent/DE2525077A1/de
Publication of DE2525077B2 publication Critical patent/DE2525077B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2525077C3 publication Critical patent/DE2525077C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
DIPL..INS.
H. KlNKELDEY
W. STOCKMAIR
DR-INQ. ■ AeE(CALTHCH)
K. SCHUMANN
DR. RES». NAT. · DIPL-PHYS.
P. H. JAKOB G. BEZOLD
DR. RER. NAT. · DIPL.-CHEM.
MÜNCHEN E. K. WEIL
DR. RER. OEC. INQ.
LINDAU
8 MÜNCHEN 22
MAXIMILIANSTRASSE 43
5. Juni 1975 PH 9313
ASAHI KOGAKU KOGYO K. K.
No. 36-9j Maeno-cho, 2-chome, Ita"bashi-ku, Tokyo, Japan
Filmrückspulvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine elektrisch angetriebene Filmrückspulvorrichtung, welche mit einer Kamera in einen lösbaren Eingriff bringbar ist, um einen in der Kamera aufgenommenen Film v;ährend des Eingriffs der Filmrückspulvorrichtung auf eine in der Kamera drehbar gelagerte Filmspule aufzuwickeln.
Im allgemeinen wird das Rückspulen des Filmes in einer Kamera erst dann durchgeführt, nachdem eine die Bewegung des Filmes in entgegengesetzter Richtung sperrende Vorrichtung entriegelt ist. Bei einer Kamera, bei welcher sich die Filmrückspulvor-
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TELEFON (OB9) S3 98 S3 TELEX O5-29 3BO TELEGRAMME MONAPAT
richtung von der Kamera lösen kann, wenn das Rückspulen durchgeführt wird, obwohl eine feste Verbindung zwischen der Rückspulvorrichtung und der Kamera noch nicht vollständig ausgeführt wurde, tritt häufig eine Beschädigung der Verbindungseinrichtung, der Filmrückspulvorrichtung oder der Kamera auf, so daß es erforderlich ist, dafür zu sorgen, daß das Rückspulen erst dann erfolgt, nachdem die mechanischen Verbindungen zwischen der Vorrichtung, welche den zur Rückspülung des Filmes dienenden Antriebsmotor trägt, und der den Film aufnehmenden Spule oder dem in der Kamera angeordneten Teil, auf welches der Film aufgewickelt werden soll, vollständig hergestellt sind.
Es sind bisher eine Reihe Kameras vorgeschlagen worden, bei welchen das in dem Kameragehäuse gelagerte Filmaufwickelentriegelungsglied nicht nur dazu verwendet wird, um eine Freigabe des Films für ein Rückspulen zu bewirken, sondern auch dazu, eine Mshrfachbelichtung des Filmes zu ermöglichen, d.h. eine Folge von nacheinander durchgeführten Belichtungen. Es hat sich jedoch bei diesen Vorrichtungen, bei welchen sowohl eine Mehrfachbelichtung des Films als auch ein Rückspulen des Films durch die Betätigung eines einzigen Hebels ermöglicht wird, der Nachteil herausgestellt, daß eine unbeabsichtigte Mehrfachbelichtung des Filmes oder ein unerwartetes Rückspulen des Filmes auftreten kann. Es muß also dafür gesorgt werden, daß durch eine nachlässige Bedienung keine unbeabsichtigte Rückspülung des Filmes erfolgt, wenn eine Mehrfachbelichtung durchgeführt werden soll. Dies erfordert eine Sperreinrichtung, die dafür sorgt, daß bei einer Entriegelung des Filmaufwickelentriegelungsgliedes für die Durchführung einer Mehrfachbelichtung kein durch eine unachtsame Bedienung hervorgerufenes Rückspulen des Filmes erfolgt.
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Es sollten ferner Maßnahmen getroffen werden, durch welche ein unnötiger zusätzlicher Antrieb oder eine zusätzliche Drehung der Filmaufwickeleinrichtung nach der beendeten FiImrückspulung verhindert wird oder durch welche verhindert wird, daß das Rückspulen beendet ist, bevor der Film tatsächlich ganz zurückgespult ist.
Die Erfindung ist deshalb darauf gerichtet, eine Filmrückspulvorrichtung der vorgenannten Art derart auszugestalten, daß die Filmrückspulvorrichtung automatisch angehalten wird, nachdem die Rückspülung des Films beendet ist, und bei welcher Störungen und falsche Bedienungen während der Durchführung der verschiedenen Funktionen zum Zurückspulen des Filmes mit einfachen Bauteilen und mittels einer einfachen Mechanik verhindert werden, und welche sowohl die Mehrfachbelichtung als auch eine von Hand ausgelöste Filmrückspulung in einfacher Weise ermöglicht.
Die elektrisch angetriebene Filmrückspulvorrichtung gemäß der Erfindung, die mit der Mechanik einer Kamera in einen lösbaren Eingriff bringbar ist, weist ein Gehäuse auf, in welchem eine Rückspulantriebswelle drehbar und axial von einer zurückgezogenen Stellung, in welcher kein Eingriff erfolgt, in eine vorgeschobene Stellung verschiebbar ist, in welcher ein Eingriff mit einer drehbaren Filmrolle oder Filmspule erfolgt, welche innerhalb der Kamera angeordnet ist und auf welche der Film während der Drehung der sich im Eingriff mit der Filmspule befindlichen Rückspulantriebswelle aufgewickelt wird. Die Kamera besitzt ferner ein verschiebbares Filmaufwickelentriegelungsglied, welches aus einer den Film arretierenden Stellung in eine den Film freigebende Stellung verschiebbar ist, in welcher der Film auf die Filmspule auf-
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gewickelt werden kann. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Gehäuse der Filmrückspulvorrichtung ein Elektromotor gelagert, der mittels eines Unterset2ungsgetriebes mit einem Antriebszahnrad gekuppelt werden kann, welches drehbar auf der Rückspulantriebswelle gelagert ist und ein erstes Kupplungselement bildet, das mit einem zweiten an der Welle befestigten und mit dieser axial verschiebbaren Kupplungselement in Eingriff bringbar ist, so daß die Welle nach einer Axialverschiebung und einem Eingriff in die Filmaufwickelspule in Drehung versetzt wird. Ein Rückspulbetätigungshebel ist auf einer in dem Gehäuse um ihre Achse drehbar gelagerte Betätigungswelle befestigt. Ein die Kupplung schaltender und damit dia Filmrückspulantriebswelle einkuppelnder Hebel ist federnd mit der Betätigungswelle gekuppelt, so daß er sich mit dieser zusammen dreht. Der Rückspulbetätigungshebel läßt sich aus einer Stellung, in welcher die Verbindung zwischen der Rückspulantriebswelle und der FiImaufwickelspule unterbrochen ist und in welcher die Kupplungseinrichtung ausgerückt ist, in eine Stellung verdrehen, in welcher die Kupplungseinrichtung eingerückt ist und die Rückspulantriebswelle mit der Filmaufwickelspule im Eingriff steht. In dem Gehäuse ist im Bereich des Randes einer Nockenscheibe, die drehfest mit der Betätigungswelle verbunden ist und sich mit dieser dreht, ein Schalter derart angeordnet, daß die Schalterkontakte bei einer Drehung der Nockenscheibe geschlossen werden und der Antriebsmotor erregt wird, wenn der Rückspulbetätigungshebel ganz durchgedreht wird.
Die erfindungsgemäße Filmrückspu!vorrichtung weist ferner in vorteilhafter Weise eine Verriegelungseinrichtung auf, die auf die Drehung des Rückspulbetätigungshebels um einen bestimmten ersten Betrag anspricht und das Filmaufwickelent-
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riegelungsglied aus einer den Film arretierenden Stellung in eine den Film freigebende Stellung verschiebt, so daß eine Mehrfachbelichtung des Filmes ermöglicht wird, bevor sich der die Kupplung einrückende Hebel in eine Stellung bewegt hat, in welcher die Kupplung eingerückt und die Verbindung zwischen der Rückspulantriebswelle und der Filmaufwickelspule hergestellt werden.
Die mit der Betätigungswelle fest verbundene Nockenscheibe kann mit einem Ende eines in dem Gehäuse hin- und herbewegbar gelagerten Lenkers in Eingriff gebracht werden, während das andere Ende dieses Lenkers gelenkig mit einem Ende eines Kurbelarmes verbunden ist, der seinerseits drehbar am Gehäuse angelenkt ist und einen axial verschiebbaren Auslösestift für die Filmrückspulvorrichtung trägt, der wiederum mit dem FiImaufwickelentriegelungsglied innerhalb der Kamera in Eingriff gebracht werden kann, um dieses zu entriegeln.
Die drehbare Nockenscheibe ist in einer bestimmten Lage zu den normalerweise offenen Schalterkontakten angeordnet und trägt einen festen Schaltstift, welcher nach einer Drehung des Rückspulbetätigungshebels entgegen der Federkraft der federnden Verbindung zwischen dem die Kupplung einrückenden und die Rückspulantriebswelle in Eingriff bringenden Hebel und der Nockenscheibe die normalerweise offenen Schalterkontakte schließt, nachdem der Film durch das in der Kamera angeordnete Filmaufwickelentriegelungsglied freigegeben, die Kupplung eingerückt und die Rückspulantriebswelle mit der Filmaufwickelspule in Eingriff gekommen sind.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung ist am Gehäuse der Filmrückspulvorrichtung
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eine Sperreinrichtung einstellbar gelagert und relativ zu dem die Kupplung einrückenden und die Rückspulantriebswelle in Eingriff bringenden Hebel in drei verschiedene Stellungen einstellbar, um die Drehung des Rückspulbetätigungshebels aus einer ersten Stellung zu verhindern, um eine begrenzte Drehung der den Rückspulbetätigungshebel tragenden Betätigungswelle aus der ersten Stellung in eine Stellung zu ermöglichen, in welcher das innerhalb der Kamera angeordnete Filmaufwickelentriegelungsglied aus einer den Film arretierenden Stellung in eine den Film freigebende Stellung verschoben wird, und um eine Drehung des Rückspulbetätigungshebels aus der ersten Stellung in eine Stellung zu ermöglichen, in welcher die Kupplung eingerückt wird und ein Eingriff der Rückspulantriebswelle mit der Filmauf- \7ickelspule erfolgt, und schließlich in eine Stellung, in welcher die Schalterkontakte geschlossen werden, so daß der Antriebsmotor ein Rückspulen des Filmes bewirkt.
In vorteilhafter Weise ist die Sperreinrichtung gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung auf einer Seite der Rückspulbetätigungswelle im wesentlichen zur Nockenscheibe fluchtend angeordnet und besitzt zwei seitlich nebeneinander im Abstand angeordnete längliche Sperrzungen, die zwischen Endlagen verschwenkbar sind, in welchen einerseits die längere Sperrzunge gegen den Rand der Nockenscheibe anliegt, um den Rückspulbetätigungshebel in seiner ersten Stellung zu arretieren, bzw. in welchen andererseits die kürzere Sperrzunge gegen den Rand der Nockenscheibe anliegt, um die Bewegung des Rückspulbetätigungshebels zu begrenzen und diesen in einer Stellung zu arretieren, in welcher das Filmaufwickelentriegelungsglied entriegelt ist. In einer Zwischenstellung, in welcher die Nockenscheibe mit einem zwischen den Sperrzungen angeordneten
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Schlitz fluchtet, wird eine Drehung des Rückspulbetätigungshebels durch eine Lage hindurch, in welcher die Kupplung eingerückt ist und die Rückspulantriebswelle mit der Filmaufwickelspule im Eingriff steht, bis zu einer Endlage ermöglicht, in welcher die normalerweise offenen Schalterkontakte geschlossen werden. Vorzugsweise ist diese schwenkbare Sperreinrichtung mittels einer Feder derart belastet, daß die lange Sperrzunge gegen den Rand der Nockenscheibe anliegt, und in dem Gehäuse der Rückspulvorrichtung ist ferner ein axial verschiebbarer Entriegelungsknopf vorgesehen, gegen welchen die Sperreinrichtung zur Anlage kommt und mit welchem die Sperreinrichtung in die verschiedenen Stellungen einstellbar ist.
Durch die Erfindung wird eine einfache Vorrichtung zur elektrischen Filmrückspulung eines in einer Kamera aufgenommenen Filmes vorgeschlagen, die trotz der einfachen Ausführung genau und störungsfrei arbeitet und welche mit einem Steuermechanismus ausgestattet ist, der durch verschiedene hintereinander ablaufende Funktionen dafür sorgt, daß keine Fehler, unvollständige Bewegungsabläufe u. dgl. auftreten.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig.1 eine perspektivische Teilansicht der Hauptbauteile der elektrisch angetriebenen Filmrückspulvorrichtung gemäß der Erfindung, wobei die Anordnung dieser Filmrückspulvorrichtung gegenüber den Steuerelementen zum Rückspulen des Films einer mit der Vorrichtung ausgestatteten Kamera gezeigt ist;
Fig.2 eine Teilschnittansicht der in der Fig.1 gezeigten Vorrichtung in einer den Film arretierenden Stellung;
Fig.3 eine Teilschnittansicht ähnlich der Fig.2, wobei die Vorrichtung in einer den Film freigebenden Stellung gezeigt ist, in welcher mehrere Belichtungen des in der Kamera aufgenommenen Films ermöglicht werden;
Fig.4 eine Teilschnittansicht ähnlich den Fig.2 und 3, wobei sich die Vorrichtung in einer Stellung befindet, in welcher die Kupplung eingerückt ist, die Rückspulantriebswelle in die Filmspule eingreift und die FiImaufwickelentriegelungsvorrichtung vor der Erregung des Antriebsmotors entriegelt ist;
Fig.5 eine Teilschnittansicht ähnlich den in den Fig.2 bis 4 gezeigten Ansichten, wobei die Vorrichtung die für die Rückspülung des Filmes geeignete Stellung einnimmt, und
Fig.6 einen elektrischen Schaltkreis für die elektrische Filmrückspulvorrichtung gemäß der Erfindung.
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In der Zeichnung ist ein normalerweise geöffneter Schalter S dargestellt, der in dem Gehäuse 1 der Rückspulvorrichtung angeordnet und elektrisch zwischen einen elektrischen Rückspulmotor M und eine Stromquelle E eingeschaltet ist, so daß der Motor M beim Schließen der Kontakte des Schalters S zum Rückspulen erregt wird. Der Motor M ist am Gehäuse 1 der Rückspulvorrichtung befestigt, und das Antriebsmoment des Motors M wird über ein Untersetzungsgetriebe 2 auf ein zum Antrieb einer Rückspulwelle dienendes Zahnrad 3 übertragen. Das Ende des Schaftes 3a des Zahnrades 3 bildet ein Kupplungsteil und ist derart in dem Gehäuse 1 der Rückspulvorrichtung gelagert, daß es mit einem Ende des Schaftes 4a eines ausrückbaren Kupplungsringes 4 in Eingriff kommen kann, welcher ein zweites Kupplungsteil bildet. In fluchtenden öffnungen 1a und 1b des Gehäuses 1 der Rückspulvorrichtung ist eine Rückspulantriebswelle 5 gelagert, die eine begrenzte Axialbewegung ausführen kann und an ihrem oberen Ende ein Rückspulgelenk oder eine Mitnehmerklaue 6 aufweist, welche gegenüber dem Gehäuse 1 vorgeschoben und zurückgezogen werden kann, so daß sie mit einer Filmaufwickelspule 7 in und außer Eingriff gebracht werden kann, welche in einer nicht dargestellten Kamera drehbar gelagert ist. Am unteren Ende der Welle 5 ist der äusrückbare Kupplungsring 4 befestigt, während das zum Antrieb der Welle 5 dienende Zahnrad 3 auf der Welle 5 drehbar gelagert ist, jedoch durch das Gehäuse 1 an einer Axialverschiebung gehindert wird.
Aus der vorstehend beschriebenen Anordnung ist zu entnehmen, daß der Kupplungsring 4 einen Eingriff der Kupplungsteile 3a und 4a bewirkt, wenn er sich mit der Welle 5 nach oben bewegt, so daß sich die Welle 5 bei einer Erregung des Motors M um ihre Achse dreht. Da die Welle 5 in Axialrichtung bis zu einer
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Stelle verschoben wurde, in welcher das Rückspulgelenk oder die Mitnehmerklaue 6 in die Filmaufwickelspule 7 eingreift, wobei sie in einer Aussparung 7a des Spulenendes aufgenommen wird, wird das Antriebsmoment des Motors M auf die Spule 7 übertragen, so daß der auf der Spule 7 angeordnete nicht dargestellte Film aufgewickelt wird.
In dem Gehäuse 1 der Rückspulvorrichtung ist ferner eine um ihre Achse drehbar gelagerte Welle 8a gelagert, die im wesentlichen im rechten Winkel zur Achse der Rückspulantriebswelle 5 angeordnet ist und an deren einem Ende ein Rückspulbetätigungshebel 8 befestigt ist, mittels welchem die Betätigungswelle 8a um ihre Achse drehbar ist. Zwischen den Enden der Betätigungswelle 8a ist eine Nockenscheibe 9 befestigt, welche sich mit der Betätigungswelle 8a und dem Rückspulbetätigungshebel 8 dreht. Eine lose auf der Betätigungswelle 8a gelagerte Spiralfeder 11 liegt mit ihrem einen Ende gegen einen an der Nockenscheibe 9 befestigten Stift oder Anschlag 12 an und wird an ihrem anderen Ende von einem Hebel 10 gehalten. Hierdurch wird bewirkt, daß sich der Hebel 10 koaxial mit der Betätigungswelle 8 dreht. Der die Kupplung einrückende und die Rückspulantriebswelle bewegende Hebel 10 liegt mit einem Ende 10a unter der Vorspannung der Spiralfeder 11 gegen den Stift 12 an, v/elcher an der Nockenscheibe 9 an einer radial gegenüber der Achse der tragenden Welle 8a nach außen versetzten Stelle befestigt ist. Wenn daher der Betätigungshebel 8 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wie dies durch den Pfeil P in der Fig.1 angedeutet ist, dann dreht sich der die Kupplung einrückende und die Rückspulantriebswelle 5 anhebende Hebel 10, wobei ein bleibender Eingriff mit der Feder 11 vorhanden ist, deren eines Ende gegen den Hebel 10 und deren anderes Ende gegen den an der Nockenschei-
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be 9 befestigten Stift 12 anliegt.
Am anderen Ende 10b des Hebels 10 ist ein Kupplungsbolzen befestigt, der zwischen zwei Flansche 4c und 4d des Kupplungsringes 4 derart eingreift, daß sich der Kupplungsring bei einer Drehung des Betätigungshebels 8 im Uhrzeigersinn axial nach oben bewegt, so da3 die Kupplungsprofile der sich gegenüberliegenden Kupplungselemente 3a und 4a in Eingriff kommen.
Wenn der Rückspulbetätigungshebel 8 weiter im Uhrzeigersinn gedreht wird, dann wird eine weitere Drehung des Hebels 10 dadurch verhindert, daß sich das Zahnrad 3 in Axialrichtung nicht weiter verschieben kann, und eine weitere Bewegung der Nockenscheibe 9 und des Stiftes 12 bewirken, daß die Drehkraft in der Spiralfeder 11 gespeichert wird, während die Feder eine weitere Drehung des Rückspulbetätigungshebels 8, der Betätigungswelle 8a und der Nockenscheibe 9 um die Achse der Welle 8a zuläßt. Auf der dem Stift 12 gegenüberliegenden Seite der Nockenscheibe 9 ist ein Schaltstift 13 angeordnet, welcher sich gegen den oberen Schalterkontakt anlegt, um die normalerweise offenen Schalterkontakte des Schalters S zu schließen, so daß der Motor VL erregt wird, wie dies aus der Fig.6 zu entnehmen ist. In dem Gehäuse 1 ist ein in Axialrichtung verschiebbarer Lenker 14 gelagert, der infolge des Eingriffs eines Bolzens 24 in einen länglichen Schlitz 14a eine begrenzte Axialverschiebung ausführen kann. Der Lenker 14 trägt an seinem der Betätigungswelle 8a zugewandten Ende eine Rolle 31, welche gegen den Rand der Nockenscheibe anliegt, so daß der Lenker 14 während der Drehung der Nockenscheibe 9 als Nockenstößel wirkt. Während der Drehung der Nockenscheibe 9 im Uhrzeigersinn, bei welcher die Nocken-
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scheibe die Bewegung des Betätigungshebels 8 mitmacht, bewegt sich der Lenker 14 in bezug auf die Figuren von links nach rechts. Ein Kurbelarm 15 ist mittels eines Zapfens 25 schwenkbar am Gehäuse 1 gelagert und mittels eines Zapfens 32 gelenkig mit dem der Rolle 31 gegenüberliegenden Ende des Lenkers 14 verbunden und bewirkt bei seiner Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn, daß eine Platte 33 einen Auslösestift 16 für die Filmrückspulvorrichtung anhebt, welcher seinerseits ein Filmaufwickelentriegelungsglied 17 innerhalb der Kamera berührt und aus einer Verriegelungsstellung in eine Entriegelungsstellung überführt. Dadurch kann der Film infolge eines Eingriffs der Mitnehmerklaue 6 in die Aufwickelspule 7, durch einen Eingriff der Kupplungsteile 3a und 4a und durch eine Erregung des Motors M auf die Spule 7 aufgewickelt werden.
Die Nockenscheibe 9 besitzt an ihrem Rand, welcher dem der Rolle 31 des Lenkers 14 zugewandten Rand gegenüberliegt, einen Anschlag 9a, mittels welchem die Nockenscheibe 9 wahlweise durch eine erste Sperrzunge 18 bzw. eine zweite Sperrzunge 19 einer Sperreinrichtung 34 an einer Drehung gehindert wird. An der Sperrzunge 18 ist ein rechtwinkliger Arm 18a befestigt, welcher die Einrichtung zur Drehung der Sperreinrichtung um eine gemeinsame senkrechte Achse eines Drehzapfens 20 trägt, der am Rückspulvorrichtungsgehause 1 festgelegt ist. Die Sperrzungen 18 und 19 sind länglich ausgebildet, wobei die Sperrzunge 18 in bezug auf die Schwenkachse eine größere Länge als die Sperrzunge 19 besitzt. Das von dem Drehzapfen 20 abgewandte Ende der Sperrzunge 19 ist gegenüber der Sperrzunge 18 seitlich versetzt, so daß ein Schlitz G zwischen den zur Nockenscheibe 9 zeigenden Sperrzungen gebildet wird. Ferner ist im Gehäuse 1 ein Entriege-
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lungsknopf 22 an einer seitlich von der Sperreinrichtung 34 gelegenen Stelle gleitend gelagert, so daß die Sperreinrichtung 34 bei einer Verschiebung des Entriegelungsknopfes 22 in bezug auf die Fig.1 von rechts nach links um die Achse des Drehzapfens 20 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Der Drehzapfen 20 trägt eine Spiralfeder 21, deren gegenüberliegenden Enden zwischen einen festen Anschlag 26 des Gehäuses 1 und einen festen Anschlag 27 eingespannt ist, der von dem Arm 18a der ersten Sperrzunge 18 nach oben steht. Durch diese Ausführung bewirkt die Federkraft der Spiralfeder 21, daß die Sperreinrichtung 34 im Uhrzeigersinn in eine solche Stellung gedreht wird, in welcher zunächst das Ende der längeren Sperrzunge 18 gegen den Rand des Anschlages 9a der Nockenscheibe 9 anliegt. Auf der dem Entriegelungsknopf 22 gegenüberliegenden Seite der Sperreinrichtung 34 ist am Gehäuse 1 ein Anschlag 23 befestigt, gegen welchen die Sperrzunge 18 zur Anlage kommt, wenn der Entriegelungsknopf 22 gedrückt und die Sperreinrichtung 34 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht werden, so daß der Rand des Anschlages 9a der Nockenscheibe mit der zweiten Sperrzunge 19 in Eingriff kommt. Die zweite Sperrzunge 19 hält die Nockenscheibe 9 an, nachdem sich diese um einen bestimmten Winkel gedreht hat. Wenn der Entriegelungsknopf 22 losgelassen wird, dann drehen sich die Sperrzungen 18 und 19 unter dem Einfluß der Federkraft der Spiralfeder 21 um den Drehzapfen 20 in bezug auf die Fig.1 im Uhrzeigersinn. In diesem Augenblick berührt die Sperrzunge 18 die Seitenfläche der Nockenscheibe 9, so daß die Nockenscheibe 9 nun mit dem Schlitz G fluchtet, der sich zwischen den Sperrzungen 18 und 19 befindet. Die Nockenscheibe kann sich dann frei drehen. Der Bewegungsablauf ist also folgender: 1. Die Nockenscheibe 9 ist gesperrt, und der Betätigungshebel 8 kann sich aus der in der Fig.1 gezeigten Ausgangsstellung nicht herausbewegen; 2. die Sperrzungen können sich
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gegen den Anschlag 23 in eine Stellung bewegen, in welcher der Rand des Anschlages 9a gegen den Rand der zweiten Sperrzunge anliegt, wobei der Rückspulbetätigungshebel 8 in der in der Fig.3 gezeigten Lage gehalten wird; und 3. nach dem Loslassen des Entriegelungsknopfes 22 wird die Sperreinrichtung unter dem Einfluß der Federkraft der Spiralfeder 28 so weit in bezug auf die Fig.1 im Uhrzeigersinn gedreht, daß die erste Sperrzunge 18 gegen die Seitenfläche des Anschlages 9a der Nockenscheibe 9 zur Anlage kommt und die Nockenscheibe in dem Schlitz G aufgenommen wird, wobei die Breite des Schlitzes etwa der Stärke der Nockenscheibe 9 entspricht, so daß sich die Nockenscheibe 9 in Abhängigkeit von einer weiteren Drehung des Rückspulbetätigungshebels 8 frei drehen kann.
Eine weitere Drehung dieses Betätigungshebels 8 ist in den Fig.4 und 5 dargestellt, wobei zunächst in der Fig.4 eine Stellung gezeigt ist, in welcher ein Eingriff zwischen den sich gegenüberliegenden Enden der Kupplungsteile 3a und 4a stattfindet und die Rückspulantrxebswelle 5 derart in Axialrichtung verschoben ist, daß ein Eingriff oder eine Kupplung zwischen der Mitnehmerklaue 6 und der Filmaufwickelspule 7 stattfindet, während eine weitere Drehung des Rückspulbetätigungshebels 8 entgegen der Federkraft der Spiralfeder 11 eine weitere Drehung der Nockenscheibe 9 im Uhrzeigersinn bewirkt, wobei die Spannung der Feder 11 zunimmt und der Stift oder Anschlag 12 von dem hinteren Rand 10a des Hebels 10 so weit wegbewegt wird, daß der auf der Nockenscheibe 9 befestigte Schaltstift 13 den normalerweise offenen Schalterkontakt des Schalters S schließt, wordurch der Antriebsmotor M erregt wird und der Film auf die Aufwickelspule 7 aufgewickelt wird.
Es soll nun eine genaue Beschreibung der Funktionsweise der
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erfindungsgemäßen Vorrichtung folgen. In Fällen, in welchen eine Mehrfachbelichtung des Filmes ohne ein Rückspulen erfolgen soll, wird zunächst der Entriegelungsknopf 22 voll eingedrückt, damit eine fehlerhafte Funktion vermieden und der Rückspulbetätigungshebel 8 durch ein Freikommen der ersten Sperrzunge 18 vom Rand des Anschlages 9a der Nockenscheibe 9 entriegelt werden. Wenn dann der Rückspulbetätigungshebel 8 in die durch den Pfeil P (siehe Fig.1) eingezeichnete Richtung gedreht wird, dann kommt der Anschlag 9a der Nockenscheibe gegen den Rand der zweiten Sperrzunge 19 zur Anlage, was in der Fig.3 dargestellt ist, so daß in diesem Augenblick eine weitere Drehung des Rückspulbetätigungshebels 8 verhindert wird. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Nockenscheibe 9 so weit gedreht, daß sie den Lenker 14 in bezug auf die Zeichnung von links nach rechts verschoben hat, so daß sich der Kurbelarm 15 genügend gedreht hat, um den Auslösestift 16 für die FiImrückspulvorrichtung anzuheben und das Filmaufwickelentriegelungsglied 17 zu entriegeln oder freizugeben. Hierdurch wird der Film entriegelt, und die gewünschte Mehrfachbelichtung des Filmes kann stattfinden. Durch die Verschiebung des FiImaufwickelentriegelungsgliedes 17 innerhalb der Kamera wird eine an sich bekannte nicht dargestellte Transportvorrichtung betätigt, so daß eine Mehrfachbelichtung des Filmes stattfinden kann. Es sei darauf hingewiesen, daß sich die Kontakte des Schalters S zu diesem Zeitpunkt in ihrer normalen Öffnungsstellung befinden, so daß ein Rückspulen verhindert wird, wobei dies gleichzeitig dadurch unmöglich gemacht wird, daß der sich in dieser Stellung befindliche Rückspulbetätigungshebel durch die zweite Sperrzunge 19 gesperrt wird, die Kupplungselemente 3a und 4a außer Eingriff sind und die Rückspulantriebswelle 5 zurückgezogen ist, d.h., daß sich die Mitnehmerklaue 6 mit der Antriebsspule 7 nicht im Eingriff befindet.
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Wenn der Rückspulbetätigungshebel freigegeben wird, dann kehren alle Teile der Einrichtung unter dem Einfluß der Federkraft der von nicht dargestellten Federn in ihre Ausgangsstellung zurück, welche in der Fig.2 gezeigt ist. D.h., daß die Teile aus dem in der Fig.3 gezeigten Zustand zurückkehren. Wie aus dem in der Fig.3 gezeigten Zustand zu entnehmen ist, sind die Kupplungsteile 3a und 4a ausgerückt, und zwischen der Mitnehmerklaue 6 und der Aufwickelspule 7 besteht keine Verbindung. In diesem Fall könnte selbst dann kein Rückspulen und kein Transport des Filmes erfolgen, wenn die Kupplungsteile im Eingriff stünden, obwohl der Kurbelarm 15 seine angehobene Stellung einnimmt, wie dies aus der Fig.3 zu entnehmen ist. Da die Mitnehmerklaue 6 mit der Aufwickelspule 7 nicht im Eingriff steht, wird die Bedienung von Hand zur Ausführung der Mehrfachbelichtung des Filmes nicht behindert.
Nachfolgend soll das Rückspulen des Filmes beschrieben werden. In gleicher Weise wie bei der vorbeschriebenen Mehrfachbelichtung wird der Entriegelungsknopf 22 eingedrückt, damit die Nockenscheibe 9 und die erste Sperrzunge 18 außer Eingriff kommen und der Rückspulbetätigungshebel in Richtung des Pfeiles P in Fig.1 gedreht werden kann. Wenn der Entriegelungsknopf 22 in der Zeit zurückgekehrt ist, in welcher die Nockenscheibe 9 von der ersten Sperrzunge 18 freigegeben wird, dann wird die Nockenscheibe von der zweiten Sperrzunge 19 gesteuert, während sich die erste Sperrzunge 18 gegen die linke Seite der Nockenscheibe 9 (siehe Fig.1) anlegt und sich die Nockenscheibe 9 zwischen die erste Sperrzunge 18 und die zweite Sperrzunge in den Schlitz G hineinbewegt. Mittlerweile wurde das Filmaufwickelentriegelungsglied 17 in diejenige Stellung verschoben, die in der Fig.3 dargestellt ist (wobei diese Stellung derjenigen Stellung entspricht, die bei der Einstellung der Kamera
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für eine Mehrfachbelichtung auftritt). Wenn nun der Betätigungshebel 8 weiter in Richtung des Pfeiles P (siehe Fig.1) gedreht wird, dann kann der äusrückbare Kupplungsring 4 von dem Hebel 10 senkrecht nach oben bis zu einer Stelle angehoben werden, in welcher die Kupplung3teile 3a und 4a in Eingriff kommen, während gleichzeitig die Welle 5 derart angehoben wird, daß die Mitnehmerklaue 6 in die Aufwickelspule 7 eingreift. In der Zwischenzeit wird das Filmaufwickelentriegelungsglied 17 durch die Einstellung der Nockenscheibe in einer angehobenen Stellung oder in einer den Film freigebenden Stellung gehalten, wobei dieser Zustand in der Fig.4 dargestellt ist.
Wenn zu diesem Zeitpunkt der Rückspulbetätigungshebel 8 weiter im Uhrzeigersinn in Richtung des Pfeiles P (siehe Fig.1) gedreht wird, nachdem die Kupplung eingerückt ist, dann verhindert der der Axialverschiebung des Zahnrades 3 entgegengesetzte Widerstand eine weitere Drehung des ausrückbaren Kupplungsringes 4 und des Hebels 10, aber obwohl der Hebel 10 stationär bleibt, ermöglicht die Feder 11 eine weitere Drehung der Nockenscheibe im Uhrzeigersinn, bis sich der Stift 12 von dem Rand 10a des Hebels 10 wegbewegt (siehe Fig.5), wobei die Feder 11 weiter gespannt wird und die zur Ausführung dieser weiteren Drehung der Nockenscheibe 9 erforderliche Energie speichert. Der auf der Nockenscheibe 9 befestigte Schaltstift 13 dreht sich mit der Nockenscheibe und schließt die normalerweise offenen Schalterkontakte des Schalters S, so daß der Motor M erregt wird und der Film durch eine entsprechende Drehung der Aufwickelspule 7 zurückgespult wird. Dieser Zustand ist in der Fig.5 dargestellt.
Der Rückspulbetätigungshebel 8 wird von einer nicht darge-
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stellten Feder derart belastet, daß alle Teile der Vorrichtung in den in der Fig.1 gezeigten Zustand zurückkehren, wenn das Zurückspulen beendet ist, und die Nockenscheibe 9 wird automatisch durch die erste Sperrzunge 18 verriegelt, so daß der Rückspulbetätigungshebel 3 an einer weiteren Drehung gehindert wird, wenn nicht der Entriegelungsknopf 22 gedrückt wird.
Außerdem ist eine automatische Transporteinrichtung vorgesehen, welche ein sich automatisch zurückstellendes Bildzählwerk oder eine sich automatisch zurückstellende Zentimetermeßeinrichtung aufweist, die durch die Drehung der Rückspulantriebswelle 5 betätigt werden, wobei die nicht dargestellte Meßeinrichtung einen Begrenzungsschalter SL aufweist (siehe Fig.6), welcher durch die Meßbewegung für eine bestimmte Zeit geöffnet wird (z.B. im Falle der Verwendung eines 35 mm Filmes mit 36 Aufnahmen 31mal, wobei diese Anzahl der Umdrehungszahl entspricht, die zum Aufwickeln von etwa 40 Bildern erforderlich ist) . Dieser Schalter SL ist mit der Stromquelle E, dem Motor M und dem Schalter S in Reihe geschaltet, so daß er automatisch den Stromkreis zum Antriebsmotor M unterbricht und damit den Antrieb der Filmaufwickelspule 7.
Es kann außerdem eine einfachere automatische Transporteinrichtung vorgesehen sein, bei welcher mittels eines einfachen elektrischen Zeitgebers eine bestimmte Umdrehungszahl in eine zeitliche Beziehung zu der Anzahl der Umdrehungen der RückspulantriebswelIe 5 gesetzt wird, wobei die eingestellte Zeit derart verlängert wird, daß Irrtümer in der Umdrehungszahl der Rückspulantriebswelle nicht auftreten können.
Bei einer Vorrichtung, bei welcher der Betätigungshebel 8 an
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dem Hebel 10 befestigt ist, müssen die Kupplungselemente 3a und 4a für einen gegenseitigen Eingriff ihrer Eingriffsseiten in ihrem ausgerückten Zustand eine unveränderliche Stellung einnehmen. Aus diesem Grunde muß der Schalter S, der für das Anlassen des Motors vorgesehen ist, geschlossen werden, bevor die Kupplung eingerückt wird, da andernfalls beim vollständigen Einrücken der Kupplungselemente nach einer bestimmten Drehzahl der Rückspulantriebswelle ein Stoß in die Kupplung eingeleitet werden würde. Gemäß der Erfindung ist nun die Spiralfeder 11 zwischen dem Betätigungshebel 8 und dem die Kupplung betätigenden und die Rückspulantriebswelle einschaltenden Hebel 10 vorgesehen, so daß der Schalter S erst dann für den Antrieb des Motors geschlossen werden kann, nachdem die gegenüberliegenden Flächen der Kupplungselernente 3a und 4a gegeneinandergedrückt wurden, wodurch die Kupplungselemente in einen vollständigen Eingriff gebracht werden, bevor sie eine einzige vollständige Umdrehung ausführen. Es wird daher in den Kupplungsmechanismus ein vernachlässigbarer Stoß eingeleitet, so daß die Lebensdauer der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen wesentlich erhöht wird.
Durch die vorliegende Erfindung wird daher eine Vorrichtung zur automatischen Rückspülung eines Films mittels eines Elektromotors geschaffen, welche einen automatischen Transport aufweist, und Störungen und Fehler im Betrieb werden durch die Verwendung von wenigen Bauteilen und einer einfachen Mechanik vermieden, während gleichzeitig die hintereinander erfolgende Belichtung von vielen Bildern und die Rückspülung durch eine einfache Auslösung von Hand ermöglicht werden. Gemäß der Erfindung kann ein fehlerfreies Rückspulen des Filmes durch eine einfache Bedienung des Entriegelungsknopfes 22 und eine mit der Hand ausgeführte Drehung des Betätigungshebels 8 durchgeführt werden.
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Claims (8)

  1. - 2υ -
    PH 9313
    Patentansprüche
    Elektrisch angetriebene Filmrückspulvorrichtung, welche mit einer Kamera in einen lösbaren Eingriff bringbar ist, um einen in der Kamera aufgenommenen Film während des Eingriffs der Filmrückspulvorrichtung auf eine in der Kamera drehbar gelagerte Filmspule aufzuwickeln, dadurch gekennzeichnet , daß ein Kameragehäuse (1) vorgesehen ist, in welchem eine Filmrückspulantriebswelle (5) drehbar und zwischen einer vorgeschobenen Stellung, in welcher die Welle mit der in der Kamera gelagerten Filmaufwickelspule (7) im Eingriff steht, und einer zurückgezogenen Stellung, in welcher kein Eingriff zwischen der Welle und der Spule erfolgt, axial verschiebbar gelagert ist, daß in dem Gehäuse ein Antriebsmotor (H) für den Antrieb der Filmrückspulantriebswelle angeordnet ist, sowie eine Kupplungseinrichtung (3, 3a, 4, 4a), mittels welcher der Antriebsmotor und die Welle für eine Drehung der Welle kuppelbar sind, daß am Gehäuse eine Betätigungswelle (8a) drehbar gelagert ist, an welcher ein Rückspulbetätigungshebel (8) für eine Drehung der Betätigungswelle um ihre Achse befestigt ist, daß ein die Kupplung schaltender und damit die Filmrückspulantriebswelle einkuppelnder Hebel (10) auf der Betätigungswelle drehfest gelagert ist, welcher von einer ersten Stellung, in welcher die Filmrückspulantriebswelle nicht mit der Filmaufwickelspule und mit dem Antriebsmotor gekuppelt und die Kupplung ausgerückt ist, über eine zweite
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    Stellung in eine dritte Stellung drehbar ist, in welcher die Kupplung eingerückt ist und die Filmrückspulantriebswelle in einen Eingriff mit der Filmaufwickelspule vorgeschoben ist, und daß in dem Gehäuse ein normalerweise offener Schalter (S) vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von der Drehung des Betätigungshebels aus dessen ersten Stellung in wenigstens die dritte Stellung geschlossen wird, so daß der Antriebsmotor zum Rückspulen des Filmes erregt wird.
  2. 2. Filmrückspulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Kamera ein verschiebbar gelagertes Filmaufwickelentriegelungsglied (17) aufweist, welches aus einer den Film normalerweise arretierenden Stellung in eine den Film freigebende Stellung verschiebbar ist, und daß die Filmrückspulvorrichtung eine mechanische Verriegelungseinrichtung (14, 15, 16, 24, 25, 31, 32) aufweist, die das Filmaufwickelentriegelungsglied in Abhängigkeit von der Drehung des Rückspulbetätigungshebels (8) aus seiher ersten Stellung in die zweite Stellung aus der Arretierungsstellung in die den Film freigebende Stellung verschiebt, bevor der Hebel (10) ein Einrücken der Kupplung (3, 4) und einen Eingriff der Rückspulantriebswelle (5) in die Filmaufwickelspule (7) herbeiführt.
  3. 3. Filmrückspulvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß an der Betätigungswelle (8a) eine Nockenscheibe (9) befestigt ist, die sich bei einer Drehung des Rückspulbetätigungshebels (8) dreht, daß neben der Nockenscheibe ein Lenker (14) gelagert ist, der eine begrenzte Hin- und Herbewegung ausführen kann
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    und mit einem Ende in die Bewegungsbahn der Nockenscheibe eingreift, daß am Gehäuse (1) ein Kurbelarm (15) schwenkbar gelagert und mit dem von der Nockenscheibe abgewandten Ende des Lenkers gelenkig verbunden ist, daß in dem Gehäuse ein axial verschiebbarer Auslösestift (16) für die Filmrückspulvorrichtung vorgesehen ist, der gegen den Kurbelarm anliegt und innerhalb der Kamera mit dem Filmaufwickelentriegelungsglied (17) in Eingriff bringbar ist, so daß ein Vorschieben des Auslösestiftes mittels einer Drehung des Rückspulbetätigungshebels aus seiner ersten in die zweite Stellung das Filmaufwickelentriegelungsglied (17) in seine den Film freigebende Stellung verschiebt.
  4. 4. Filmrückspulvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Nockenscheibe (9) einen Schaltstift (13) trägt, der radial zur Drehachse der Nockenscheibe versetzt angeordnet und entlang einer Bahnkurve bewegbar ist, in welcher die normalerweise offenen Schalter-, kontakte des Schalters (S) liegen, und daß der Schaltstift derart an der Nockenscheibe befestigt ist, daß die Schalterkontakte bei einer Drehung des Rückspulbetätigungshebels (8) aus einer ersten Stellung durch die zweite und dritte Stellung in eine vierte Stellung geschlossen werden, nachdem das Einrücken der Kupplungseinrichtung (3, 4) und das axiale Vorschieben der Rückspulantriebswelle (5) zur Herstellung einer Verbindung zwischen der Rückspulantriebswelle und der Filmaufwickelspule (7) erfolgt sind.
  5. 5. Filmrückspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß ein die Kupplung schaltender und damit die Filmrückspulantriebs-
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    welle (5) einkuppelnder Hebel (10) neben der Nockenscheibe (9) schwenkbar auf der Betätigungswelle (8a) gelagert ist, daß die Betätigungswelle von einer Spiralfeder (11) konzentrisch umschlossen ist, die mit ihren Enden gegen den Hebel einerseits und einen an der Nockenscheibe befestigten Anschlag (12) andererseits anliegt, um den Hebel federnd gegen die Nockenscheibe zu drücken, daß die Rückspulantriebswelle (5) an ihrem unteren Ende in einen Doppelflanschkupplungsring (4, 4c, 4d) ausläuft, der ein erstes Kupplungselement (4a) der Kupplungseinrichtung bildet, daß auf der Filmrückspulantriebswelle ein Antriebszahnrad (3) drehbar gelagert ist, welches an einer Axialbewegung relativ zur Filmrückspulantriebswelle gehindert ist und auf der dem Kupplungsring zugewandten Seite ein zweites Kupplungselement (3a) der Kupplungseinrichtung trägt, und daß zwischen dem Antriebsmotor (M) und dem auf der Filmrückspulantriebswelle gelagerten Zahnrad ein Untersetzungsgetriebe (2) angeordnet ist, so daß der sich federnd mit der Betätigungswelle mitdrehende Hebel die Filmrückspulantriebswelle bei einer Drehung der Betätigungswelle aus der ersten Stellung durch die zweite in die dritte Stellung axial verschiebt, wobei ein Einrücken der Kupplungselemente (3a, 4a) erfolgt und die Filmrückspulantriebswelle in die Filmaufwickelspule (7) eingreift, und eine weitere Drehung des Rückspulbetätigungshebels (8) die Nockenscheibe entgegen der Federkraft der Spiralfeder (11) relativ zum Hebel verdreht, um die Schalterkontakte des Schalters (S) zu schließen und dadurch den Antriebsmotor (M) zu erregen.
  6. 6. Filmrückspulvorrichtung nach.einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß am Gehäuse
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    (1) eine Sperreinrichtung (34) schwenkbar gelagert ist, die derart relativ zur Nockenscheibe (9) verschwenkbar ist, daß die Sperreinrichtung in einer ersten Stellung eine Drehung des Rückspulbetätigungshebels (8) aus seiner ersten Stellung heraus verhindert, in einer zweiten Stellung eine begrenzte Drehung des Rückspulbetätigungshebels aus seiner ersten Stellung in eine zweite Stellung ermöglicht, in welcher das Filmaufwickelentriegelungsglied (17) in die den Film freigebende Stellung verschoben wird, und in einer dritten Stellung eine Drehung des Rückspulbetätigungshebels (8) aus seiner ersten Stellung durch die zweite und dritte Stellung in die vierte Stellung ermöglicht, um ein Einrücken der Kupplungseinrichtung (3, 4), einen Eingriff der Rückspulantriebswelle (5) in die Filmaufwickelrolle (7) und ein Schließen der Schalterkontakte und damit eine Erregung des Antriebsmotors (M) hervorzurufen.
  7. 7. Filmrückspulvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung (34) einen am Gehäuse (1) um eine zur Nockenscheibenebene parallele Achse schwenkbaren Arm aufweist, welcher zwei seitlich im Abstand zueinander angeordnete, parallel zur Nockenscheibe (9) verlaufende, längliche Sperrzungen (18, 19) besitzt, von denen die eine Sperrzunge (18) langer ausgebildet ist als die- andere Sperrzunge (19), so daß die Enden der nebeneinanderlegenden Sperrzungen bei einer Drehung der Sperreinrichtung wahlweise gegen den Rand (9a) der Nockenscheibe zur Anlage kommen oder auf entsprechenden Seiten der Nockenscheibe angeordnet sind, um eine ungehinderte Drehung des Betätigungshebels (8)
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    zu ermöglichen, indem sich die Nockenscheibe durch den zwischen den beiden nebeneinanderliegenden Sperrzungen gebildeten Schlitz (G) hindurchdreht.
  8. 8. Filmrückspulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß in dem Gehäuse (1) auf jeder Seite der schwenkbaren Sperreinrichtung (34) ein hin- und herbewegbarer Entriegelungsknopf (22) gelagert ist, daß eine Feder (21) vorgesehen ist, welche die Sperreinrichtung federnd gegen den Entriegelungsknopf drückt, daß am Gehäuse auf der dem Entriegelungsknopf abgewandten Seite der Sperreinrichtung ein fester Anschlag (23) befestigt ist, welcher eine entgegen der Kraft der Feder erfolgende Schwenkbewegung der Sperreinrichtung derart begrenzt, daß der Rand der kürzeren Sperrzunge (19) gegen den Rand (9a) der Nockenscheibe (9) zur Anlage kommt und eine teilweise Drehung des Rückspulbetätigungshebels (8) aus seiner ersten Stellung in die zweite Stellung ermöglicht wird, und daß sich die schwenkbare Sperreinrichtung bei einer nachfolgenden Freigabe des Entriegelungsknopfes unter dem Einfluß der Feder in eine Stellung verschwenkt, in welcher die längere Sperrzunge (18) seitlich gegen die Nockenscheibe gedrückt wird, während sich die Nockenscheibe in dem zwischen den beiden nebeneinanderliegenden Sperrzungen gebildeten Schlitz (G) befindet und eine Drehung des Rückspulbetätigungshebels (8) über seine zweite Stellung hinaus ermöglicht.
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