DE2148028A1 - Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung einer ueberblendung in einer laufbildkamera - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung einer ueberblendung in einer laufbildkameraInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/18—Motion-picture cameras
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung einer Überblendung in einer Laufbildkamera
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung einer Überblendung in einer Laufbildkamera, bei dem
der vom Kameramotor angetriebene und mit einer Rücklaufsperre versehene
Filmaufwickeldorn während des Vorwärtstransports der für die Abblendung bestimmten Länge des Films stillgesetzt wird, die
nach dem Stillsetzen des Filmaufwickeldorns lediglich durch den
Greifer transportierte Filmlänge in freien Räumen der Filmkammer gespeichert und für die nachfolgende Aufblendung durch den Greifer
zurücktransportiert wird.
Bei den bekannten Laufbildkameras wird zur Durchführung einer Überblendung
während der Abblendung eine bestimmte Länge des Films in den freien Räumen der Filmkammer gespeichert und für die nachfolgende
Aufblendung dieselbe Länge des Films wieder zurücktransportiort. Da der Film während des Vorwärtstransports lediglich
duj; :i den Greifer transportiert wird und ih Schleifen in freien
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Räumen der Filmkammer gespeichert werden muß, kann es vorkommen, daß der Film sich,bedingt durch die Rückstauung bei der Speicherung,
im Bereich des Eintritts des Greifers in die Filmbahn etwas von dieser abhebt, so daß der Greifer nicht in das nächstfolgende Perforationsloch eingreifen kann, sondern frei durchgeht. Es wird deshalb eine
kürzere Länge des Films in den freien Räumen der Filmkamera gespeichert als für die Abblendung und für den nachfolgenden Rücktransport bestimmt
Beim Filmrücktransport läuft der Greifer bestimmungsgemäß noch weiter,
obwohl er bereits die gesamte gespeicherte Filmlänge zurücktransportiert
hat, wodurch, da der Filmdorn mit einer Rücklaufsperre versehen ist und deshalb kein weiteres Stück des Films von ihm abgezogen
werden kann, der in ein Perforationsloch eingreifende Greifer blockiert wird, so daß Störungen und Schäden entstehen können.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, derartige Störungen zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Länge des gespeicherten Films größer bemessen wird als die Länge des zurücktransportierten Films. Durch diese Maßnahme wird auch
dann, wenn der Greifer bzw. eine entsprechende Filmtransportvorrichtung einige Male leer durchgeht, sicher eine so große Länge
von Film gespeichert, wie bestimmungsgemäß durch den Greifer
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wieder zurücktransportiert wird. Die tatsächlich abgeblendete
Filmlänge kann dadurch gleich groß wie die aufgeblendete Filmlänge
bemessen werden, in dem die Abblendung erst dann eingeleitet wird, wenn die der Differenz der nach dem Stillsetzen des Aufwickeldorns
transportiertenFilmlänge und der für den Rücktransport vorgesehenen Filmlänge entsprechende Filmlänge bereits bei
stillgesetztem Aufwickeldorn gespeichert wurde.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich durch eine Vorrichtung verwirklichen, die Steuermittel aufweist, die eine längere Zuschaltung
des Greifers während des Vorwärtstransports als während
des Rücktransports des Films bewirken. Die Steuermittel können Steuerflächen zur Betätigung eines Antriebsrichtung-Umschalters der Greiferantriebsvorrichtung
umfassen.
Zweckmäßigerweise werden die Steuermittel durch einen angetriebenen,
Steuerflächen aufweisenden Schieber oder Drehkörper gebildet. Dieser Schieber oder Drehkörper kann Teil der Überblendeinrichtung
der Laufbildkamera sein.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand einer
Zeichnung, die in ihrer einzigen Figur eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt, näher erläutert.
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Die Figur zeigt in schematischer Darstellung eine Laufbildkamera
deren Objektiv mit I9 Sektoren einer verstellbaren Blende mit 2 und
3, Filmbahn mit 4 und Belichtungsöffnung mit 5 .bezeichnet is.tQ
Von dem in bekannter Art aufgebauten Getriebe der Laufbildkamera ist eine in den Lagern 6 und 7 gelagerte Schneckenwelle 8 gezeigt.
In die Schneckenwelle 8 greift ein im Drehpunkt 9a gelagertes Zahnrad
9 ein, das andererseits mit einem im Drehpunkt 10a gelagerten Zahnrad 10 in Eingriff steht» Das Zahnrad 10* wirkt in bekannter
Weise über eine nicht dargestellte Friktion mit dem mit einer Rücklaufsperre versehenen Aufwickeldorn einer bekannten Filmkassette
zusammen.
Ferner ist eine Überblend-Betätigungshandhabe 11 gezeigt, durch
deren Betätigung in Pfeilrichtung 12 entgegen der Wirkung einer
Feder 13, welche sich an einem Gehäuseteil l4 der Laufbildkamera
abstützt, ein Stellhebel 15 in diese Richtung bewegbar ist. Der
Stellhebel I5 wirkt mit einer Transportklinke l6 zusammen, die im
Schwenkpunkt l6a gelagert ist. Die Transportklinke l6 kann in die Verzahnung 17a eines längs einer Stift-Schlitz-Führung 17b, 17c
beweglichen Schiebers 17 eingreifen. Der Schieber 17 weist Steuerflächen l8, 19, 20 auf. Der Schieber 17 entspricht dem aus der
deutschen Patentanmeldung P 19 k9 891*0 (DT-AS 19^9 891 ) bekannten
Prograi iiirad, so daß durch den Schieber I7 in bekannter Weise ein
gesamtes Üb erbl eiulp rogramin steuerbar ist„
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Wird nämlich die Überblend-Betätigungshandhabe 11 in Pfeilrichtung
12 und damit der Stellhebel 15 betätigt, so fällt eine Sperrklinke 21, die im Schwenkpunkt 21a gelagert ist und unter der Wirkung einer
sich an ihr und einem gehäusefesten Bolzen 22 abstützenden Feder 23
steht, in die Verzahnung des Zahnrades 10 ein, da die Klinke 21 einem Anschlag 15a des Stellhebels 15 folgt. Durch Eingriff der
Sperrklinke 21 in die Verzahnung des Zahnrades 10 wird der Filmaufwickeldorn
der Filmkassette für die Dauer der Abblendung und des Filmrücktransports in bekannter Weise stillgesetzt. Andererseits
wird durch die Betätigung des Stellhebels 15 die Transportklinke l6 in Eingriff mit der Verzahnung 17a des Schiebers 17 gebracht, wodurch
dieser in Pfeilrichtung 24 entgegen der Kraf^ einer Feder 25» die
an dem Schieber 17 und an einem gehäusefesten Bolzen 26 eingehängt
ist, bewegt wird. Durch die die Abblendung bewirkende Steuerkurve wird ein an dieser mittels eines Tastrades 27 anliegender Verstellhebel
28 entgegen der Wirkung einer Feder 291 die an einem gehäusefesten
Bolzen 30 befestigt ist, um seinen Schwenkpunkt 31 im Uhrzeigersinn
verschwenkt. Der Arm 28 a des Verstellhebels 28 wirkt dabei mit einer Stellwelle 32 der Blendensektoren 2 und 3 zusammen,
diese
so daßlfin bekannter Weise im Sinne einer Abblendung geschlossen
so daßlfin bekannter Weise im Sinne einer Abblendung geschlossen
werden.
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Die Steuerkurve 19 bewirkt den Rücktransport des Films, indem sie mit einem Kontaktarm 33a eines Kontakts 33 in Berührung kommt.und
somit den Kontakt 33» der einen Antriebsrichtung-Umschalter eines
nicht gezeigten Greifers dargestellt, betätigt, wodurch die bekannte und deshalb ebenfalls nicht gezeigte Greiferantriebsvorrichtung
im Sinne eines Filmrücktransports umgeschaltet wird. Die Steuerkurve 20 bewirkt in ebenfalls bekannter Weise die nach dem erfolgten
Filmrücktransport erfolgende Aufblendung.
Die Steuerkurven 18, 19 und 20 sind nun so ausgebildet, daß sie
während des Vorwärtstransports des Films eine längere Zuschaltung
des Greifers als während des Rücktransports des Films bewirken. Aus diesem Grund wird während des Vorwärtstransports des Films eine Länge
L (z.B. 55 Bilder) des Films transportiert, die größer ist als die Länge L1 (z.B. 45 Bilder) des Films, welche während des Filmrücktransports
und während der Aufblendung transportiert wird. Damit wird die Länge des gespeicherten Films größer bemessen als die
Länge des zurücktransportierten Films. Damit ist gesichert, daß selbst dann, wenn aufgrund eines Rückstaues des Films bei seiner
Speicherung in den freien Räumen der Filatkammer,wodurch sich der
Film im Bereich der Filmbahn wölbt und der Greifer einige Male leer durchgeht^ eine kleinere als bestimmungsgemäße Länge
des Films gespeichert wird, doch mehr Film zur Speicherung gelangt,
als für den Rücktransport vorgesehen ist.
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Da demnach der Greifer während seiner gesamten Einschaltdauer in Rücktransportrxchtung Film fördern kann, ist eine Blockierung des
Greifers und damit ein Auftreten von Störungen oder Schaden von Film, Greifer oder Getrxebeteilen vermieden.
Claims (4)
- 2H8Q28AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT München, den 2k, Sept. 197110-fü-boLeverkusenPK 346 (MK 736)Patentansprüche(1., Verfahren zur Durchführung einer Überblendung in einer
Laufbildkamera, bei dem der vom Kameramotor angetriebene
und mit einer Rücklaufsperre versehene Filmaufvrickeldorn
während des Vorwärtstransports der für die Abblendung bestimmten Länge des Films stillgesetzt wird, die nach dem Stillsetzen des Filmaufwickeldorns lediglich durch den Greifer transportierte Filmlänge in freien Räumen der Filmkammer gespeichert und' für die nachfolgende Aufblendung durch den Greifer zurücktransportiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des gespeicherten Films größer bemessen wird als die Länge des zurücktransportierten Films. - 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß Steuermittel vorgesehen sind, die eine längere Zuschaltung des Greifers während des Vorwärtstransports als während des Rückwärtstransports des Films bewirken.— 9 _309813/0PP5" 9 " 2H8G28PK 346 (MK 736) - 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel Steuerflächen zur Betätigung äines Antriebsrichtung-Umschalters der Greiferantriebsvorrichtung umfassen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel durch einen angetriebenen, Steuerflächen aufweisenden Schieber oder Drehkörper gebildet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen309813/0665Leerseite
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2148028A DE2148028A1 (de) | 1971-09-25 | 1971-09-25 | Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung einer ueberblendung in einer laufbildkamera |
| AT399272A AT313705B (de) | 1971-09-25 | 1972-05-08 | Anordnung zur selbsttätigen Durchführung einer Szenenüberblendung in einer Laufbildkamera |
| US00291390A US3815981A (en) | 1971-09-25 | 1972-09-22 | Motion picture camera with fading means |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2148028A DE2148028A1 (de) | 1971-09-25 | 1971-09-25 | Verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung einer ueberblendung in einer laufbildkamera |
Publications (1)
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| DE2148028A1 true DE2148028A1 (de) | 1973-03-29 |
Family
ID=5820609
Family Applications (1)
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| DE1949891B1 (de) * | 1969-10-03 | 1971-02-04 | Agfa Gevaert Ag | Laufbildkamera mit einer UEberblendvorrichtung |
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-
1972
- 1972-05-08 AT AT399272A patent/AT313705B/de not_active IP Right Cessation
- 1972-09-22 US US00291390A patent/US3815981A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT313705B (de) | 1974-02-25 |
| US3815981A (en) | 1974-06-11 |
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