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DE2017748C - Von Hand bedienbares Papierschneidegerät - Google Patents

Von Hand bedienbares Papierschneidegerät

Info

Publication number
DE2017748C
DE2017748C DE2017748C DE 2017748 C DE2017748 C DE 2017748C DE 2017748 C DE2017748 C DE 2017748C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bend
cutting
knife
plate
upper knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Wilhelm Dahle Metallwarenfabrik, 8630 Coburg
Publication date

Links

Description

die Handhabung des Gerätes keine Bedeutung, führt Der Schneidvorgang trennt einen Teil des Blattes
jedoch zur Inanspruchnahme eines Teiles der Tisch- von diesem ab, der abfällt. Sofern, wie es üblich ist,
fläche, der nicht ausgenutzt werden kann, wenn das 55 das Schneidgerät auf einer Tischfläche steht, nimmt
Schneidgerät nicht gebraucht wird, es sei denn, man diese das abgetrennte Gut auf. Wird das Schneidgerät
schafft für das Gerät einen Abstellplatz. Das Hin- gemäß der Erfindung gegen eine Tischkante angelegt,
und Hertragen des Schneidgerätes ist wegen seinci' so würde das abgetrennte Schneidgut auf den Boden
Größe und seines Gewichtes unangenehm, so daß "allen. Das ist an sich nicht schlimm, aber unange-
man in den weitaus meisten Fällen das Gerät an 60 nehm, da dieses abgeschnittene Gut. aufgesammelt
einem Platz auf dem Tisch stehen läßt. Abgesehen werden muß. Zur Vermeidung solcher Unzu'rüg-
von dieser Unannehmlichkeit sind die bekannten lichkeiten ist die Abkröpfung unterhalb des Unter-
Schneidgcräte verhältnismäßig teuer. messcrs mit Ausnehmungen zur Aufnahme eines
Aufgabe der Erfindung ist die Ausbildung eines Auffangkorbes für das abgetrennte Schnittgut ver-
insbcsondere für den Bürogebrauch bestimmten, von 85 sehen.
Hand bedienbaren Schneidgerätes in einer Weise, daß Um die Haftreibung der Platte auf dem Tisch zu
v··· leicht und billig wird und bei Nichtgebrauch prak- verbessern, sind in einer Weiterbildung der Erfindung
iisc'1 keinen nicht ausiiut/baren Tischraum einnimmt. die Platte und/oder die nach außen weisende Leiste
an der Abkröpfung mit einem rutschfesten Belag versehen.
Die Erfindung sei an Hand des in den Zeichnungen in zwei Stellungen dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
F i g. 1 zeigt das Gerät in der bevorzugten Arbeitsstellung,
F i g. 2 in einer Arbeitsstellung mit schräggestellter Auflagefläche.
Das Wesentliche an diesem Schneidgerät ist, daß der Grundkörper 1 einstückig aus einer Blechplatte gebogen ist, und zwar mit einem ebenen Plattenteil 2, einer nach unten gerichteten Abkröpfung 3 und einer hieran angebogenen, nach außen weisenden Leiste 4. An der Platte angeschweißt ist ein Winkelstück 5, in dem das Obermesser 6 schwenkbar gelagert ist. Das Untermesser 7 ist an der Abkröpfung 3 befestigt.
In diesem Gebrauchsfal! liegt der Plattenteil 2 auf der Tischfläche 8 auf, während sich die Abkröpfung 3 gegen die Tischkante 9 legt. Der an Blattfedern iö befestigte Niederhaltern wurde der Vollständigkeit halber eingezeichnet. Bei Nichtgebrauch ist das Obermesser 6 verständlicherweise nach unten gedrückt.
Fig. 1 läßt deutlich den wesentlichen Vorteil des Gerätes in der Arbeitsstellung erkennen. Praktisch steht die ganze Fläche des Plattenteiles 2 bei Nichtgebrauch zur Verfügung. Das Gerät stört nicht und nimmt keinen wertvollen Tischraum ein.
F i 3. 1 läßt aber gleichzeitig auch die bisher nicht erreichte Einfachheit des neuen Schneidgerätes erkennen. Der gesamte Grundkörper 1 ist lediglich eine gebogene Blechplatte, die materialmäßig und fertigungsmäßig wesentlich billiger ist als die bisher für diesen Zweck angewandten Grundkörper.
Die nach außen weisende Leiste 4 hat bei dieser Benutzungsart keine funkttonelle Bedeutung, wohl aber einen bedienungsmäßigen Wert. Denn dadurch, daß bei dem Anfassen der Abkröpfung 3 die Leiste 4 vorsteht, wird verhindere, daß <;twa die Hand an das Obermesser 6 gelangen kann, was zu schweren Schnittwunden führen könnte.
F i g. 2 zeigt das Gerät in der erwähnten zweiten Arbeitsstellung, bei der die Abkröpfung 3 nicht an der Tischkante anliegt, sondern auf dem Tisch aufgesetzt ist. Hier hat die Leiste 4, wie erkennbar, eine funktioneile Bedeutung, den· sie bildet eine verhältnismäßig breite Auflagefläche fi;r den Körper 1. Um ao das Aufschieben des Papiers auf die schräge Plattenfläche 2 zu erleichtern, ist die Kante 12 zweckmäßig abgerundet oder abgeschrägt.
Jm das Schnittgut aufzufangen, ist ein Auffangkorb 13 vorgesehen, der in Bohrungen 14 a;i der Abas kröpfung 3 einhängbar ist. Er ist besonders nützlich, wenn das Gerät in der Arbeitsstellung nach Fig. 1 angewandt wird, bei der das abgetrennte Schnittgut vom Tisch herunterfallen würde.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

ι 2 Die Erfindung geht aus von einem von Hand be- Patentansprache: dienbaren Schneidgerät mit einem die Auflagefläche
1. Von Hand bedienbares PapierschneidegerSt für das Papier bildenden Grundkörper, andern ein insbesondere für den Bürogebrauch mit einem die Untermesser befestigt ist und ein Obeimesser Auflagefläche für das Papier bildenden Grund- 5 schwenkbar gelagert ist, und löst die Aufgabe dakörper, an dem ein Untermesser befestigt und ein durch, daß der aus einer Stahlplatte gefertigte Grund-Obermesser schwenkbar gelagert ist, dadurch körper an der dem Obermesser zugekehnen Kante gekennzeichnet, daß der aus einer Stahl- im wesentlichen rechtwinklig abgekröpft und an der blechplatte (2) gefertigte Grundkörper (1) an der mit dem Untermesser versehenen Abkröpfung eine dem Obermesser benachbarten Kante im wesent- io nach außen weisende Leiste angebogen ist, wobei die liehen rechtwinklig abgekröpft ist (3) und an der Abkröpfung unterhalb des Untermessers mit Ausmit dem Untermesser (7) versehenen Abkröpfung nehmungen zum eventuellen Einhängen eines Auf-
(3) eine nach außen weisende Leiste (4) angebo- fangkorbes für das Schnittgut versehen ist.
gen ist, wobei die Abkröpfung (3) unterhalb des Das Schneidgerät wird bei Normalgebrauch mit
Untermessers mit Ausnehmungen (14) zum even- 15 seiner Platte auf die Tischfläche aufgelegt und mit
tuellen Einhängen eines Auffangkorbes (13) für der Abkröpfung gegen die Tischkante angelegt. Bei
das Schnittg';· versehen ist. Nichtgebrauch stellt die Blechplatte praktisch einen
2. Schneidgerät nach Anspruch 1, dadurch ge- Teil der Tischfläche dar, über die sie wegen ihrer kennzeichnet, daß die nach außen weisende Leiste geringen Dicke nur wenig übersteht. Die Platte des
(4) der Abkröpfung (3) und/oder die Platte (2) ao Schneidgerätes kann jetzt als Ablagefläche herangemit einem rutschfesten Belag versehen ist. zogen werden, mit anderen Worten, das Schneidgerät
3. Schneidgent nach Anspruch 1 oder 2, da- nimmt keinen anderweitig ausnutzbaren Teil der durch gekennzeichnet, daß da'. Obermesser (6) in Tischfläche ein. Da jeder Quadratmeter Tischfläche einem an dem ebenen Plattenteil (2) angeschweiß- eines Büros einen bestimmten Wert darstellt, ist der ten Winkel (5) gelagert ist. as Gewinn an nutzbarer Tischiiäche bei aufgestelltem
Schneidgerät bedeutsam.
Infolge der Verwendung von Blech für den Grundkörper wird das Gerät so leicht, daß es bei Bedarf
Die Erfindung betriff* sine i ;uartige Ausgestal- ohne Anstrengung vom Tisch entfernt und wieder
tiiiig eines von Hand bedienbaren Papierschneidege- 30 aufgesetzt werden kann.
rätes, das insbesondere für den Uirogebrauch be- Das Gerät wird ab;r auch wesentlich billiger als stimmt ist. Bei Geräten dieser Art handelt es sich im die bekannten Schneidgeräte, da der gesamte Grund-Gegensatz zu Schneidgeräten für das Beschneiden von körper (Platte, Abkröpfung, Leiste) einstückig aus Fotografien und ähnlichen kleinen Papierteilen um Stahlblech gebogen werden kann. Das Materia! ist Schneidgeräte mit einer wesentlich größeren Schneid- 35 billig, der Herstellungsgang einfach,
länge, die kaum unter 40 cm betragen wird, und mit Für den Normalgebrauch wäre die an die Abeinem entsprechend großen und schweren, massiven Kröpfung angebogene, nach außen weisende Leiste an Schneidmesser. Geräte dieser Art sind in zahlreichen sich i.icht erforderlich. Sie wird erst gebraucht, wenn Ausführungen bekannt, die aber alle im Grundprin- das Gerät nicht so aufgelegt wird, 'laß die Abkröpzip übereinstimmen insofern, als sie einen Grund- 40 fung an der Tischkante anliegt, sondern wenn die körper besitzen, an dem ein Untermesser befestigt ist Abkröpfung auf die Tischplatte aufgesetzt wird, um und das Obermesser schwenkbar gelagert ist. Schi iid- die Plattenebene zu neigen, so daß man von der rückgeräte mit einem Klapptisch, an dem das Obermesser wärtigen Kante aus das Papier auf der Schrägfläche befestigt ist, können für die Beurteilung der Erfindung zwischen Obermesser und Untermesser einschieben außer Betracht bleiben. Sie eignen sich nur für leichte 45 kann, was für gewisse Schneidvorgänge wünschens-Schnitte, da der Schnittdruck ohne Hebelwirkung wert ist. Die verhältnismäßig dünne Abkröpfung auf lediglich durch den Druck aut den Klapptisch aus- die Tischplatte aufzusetzen, wäre unzweckmäßig, da geübt werden kann. das leicht zu-Kratzern führen könnte. Die Leiste an
Die bekannten Schneidgeräte der vorausgesetzten der Abkröpfung verhindert das, da sie eine hinrei-
Art haben einen verhältnismäßig hohen Grundkörper, 50 chend breite Standfläche bildet. Es wird das noch
sei es, daß er kastenartig ausgeführt ist, sei es, 'daß näher an Hand des Ausführungsbeispieles erläutert
er auf Stützen oder Füßen aufruht. Das hat zwat für werden.

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