DE1611662U - Frankfurter herbstmesse. - Google Patents
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- B07C3/008—Means for collecting objects, e.g. containers for sorted mail items
-
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Description
Gegenstand der Neuerung ist ein Postverteiler, der neuartig ist sowohl in der Konstruktion seiner Einzelteile, als auch in deren zu kombinierender Anordnung sowie in der damit geschaffenen Erweiterungsfähigkeit. Bekannt sind bereits sogenannte Postverteilergestelle, die ausgeführt sind als Kombination von Einzelablegekasten oder von Einzelpostkörben, welche entweder starr oder auch
aufklappbar, jedoch fest miteinander bzw. mit ihrem Haltegestell verbunden sind. Handelt es sich dabei um größere Postverteileranlagen, so sind diese in Form fester stationärer Gestelle aus Holz oder aus anderen Werkstoffen gefertigt und zwar ebenfalls wieder mit fest eingebauten Regalen oder Fächern. Alle Postverteilerkonstruktionen dieser als bekannt vorauszusetzenden Art haben verbesserungsbedürftige Mängel deren Ablegekasten oder Körbe haben Ecken und Kanten, in denen sich Staub festsetzen kann, zumal sie in der Regel mindestens nach vorne offen stehen. Ihres festen Einbaus und ihrer winkelreichen Form wegen sind sie jedoch für die Reinigung schlecht zugänglich, so dass sie vor allem in den Ecken und Kanten leicht verschmutzen können. Hinzu kommt, dass sie, selbst, wenn sie seitlich nicht ganz geschlossen sind, was in der Regel aber der Fall ist unübersichtlich bleiben, was leicht zur Folge hat, dass Postsachen, die in das ihnen zukommende Fach verteilt sind, bei nicht sorgfältiger Kontrolle übersehen
werden und vergessen liegen bleiben. Ferner ist ein ganz gewichtiger und in jedem Falls in Kauf zu nehmender
Nachteile dass bei solchen Postverteilern mit fest eingebauten Kasten, Gefachen oder Ablegkörben die Pot nach der Verteilung wieder einzeln zur Weiterleitung aus jedem Sortierbehältnis herausgenommen werden muss, was Zeit und Mühe erfordert, sowie Verwechslungen und Verluste entstehen lassen kann. Aufgabe der Neuerung ist demgegenüber jetzt die Schaffung eines Postverteilers, der nicht nur imstande ist, die aufgeführten Übelstände in grundsätzlicher Weise zu beheben, sondern der darüber hinaus noch weitere Vorzüge hat, wie diese gegeben sind durch Billigkeit, durch besondere Zweckmäßigkeit und vor allem durch bequeme Erweiterungsfähigkeit, welch letztere gewährleistet ist durch Verwendung eines konstruktiv besonders durchgebildeten baukastenartigen Verteilereinheitssatzes,
der zu Anlagen beliebiger Größe kombiniert werden kann. Der Aufgezeichnete Fortschritt ist beim vorliegenden Postverteiler dadurch erreicht, dass er neuerungsgemäß aus Einzelpostkörben besteht, die gefachartig geordnet austauschfähig schubladenförmig herausziehbar in einem Rahmengestell gehalten sind. Dementsprechend können die Postsachen jetzt also in lose Einzelkörbe verteilt bzw. abgelegt werden. Diese Körbe haben dabei im Verteilergestell in beliebig gewählter Reihenfolge untergebracht ihren bestimmten Platz. Sie können in der Folge dann nach Belieben auch mit der drin liegenden, für einen bestimmten Empfänger sortierten Post oder in sie gegebenen anderen Aktenstücken unmittelbar zu dem Bestimmungsort transportiert werden, ohne dass die Unterlagen herausgenommen werden müssen und dadurch Verwechslungen entstehen oder ein besonderer Transportbehälter notwendig wird, was z.B. für größere Betriebe von großem Vorteil ist. Anstelle der aus dem Verteilergestell zum Weitertransport herausgenommenen belegten Postkörben können dann austauschend leere eingesetzt werden, so dass der Verteiler trotz der unterwegs befindlichen Körbe stets verteilungsbereit ist. Die Art der Ausbildung und Herstellung der austauschbaren
Postkörbe, sowie der Aufbau des sie haltenden Gestells und die Größe des dafür in Betracht kommenden Einheitssatzes können an sich beliebig gewählt sein. Unter Einheitssatz ist dabei zu verstehen die Anordnung von zwei, drei oder mehr Einzelpostkörben mit den ihnen zugehörigen Gestellteilen, aus denen
<NichtLesbar>
Ein wesentliches Merkmal der Neuerung ist ferner noch darin zu erblicken, dass das genannte, die Postkörbe auswechselbar aufnehmende Haltegestell, welches, wie schon erwähnt, zweckmäßig in einer Einheitsbaugröße passend für nur wenige Postkörbe, z. B. drei oder vier Stück, gefertigt wird, dann aus diesen Einheitssätzen mittels Schraubklemmen, Laschen o. dgl. baukastenartig sehr einfach zu größeren Verteilergestellen zusammensetzbar vorgesehen ist, um die Anlage in
äußerst wirtschaftlicher Weise mit geringstem Kostenaufwand jeder gewünschten Größe anpassen und ebenso erweitern zu können. Die Neuerung ist mit ihren Einzelheiten nachstehend in Ausführungsbeispielen an Hand von schaubildlichen Darstellungen noch näher erläutert und beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 zwei Postkörbe der neuen Art in Einzeldarstellung,
Fig. 2 ein in Einheitsgröße ausgeführtes Rahmengestell
zur Aufnahme von drei einzelnen Postkörben
Fig. 3 die Vereinigung von zwei übereinanderstehend angeordneten Einheitsgestellen zur Schaffung eines größeren Verteilers,
Fig. 4 die Vereinigungvon drei Einheitsgestellen und
Fig. 5 die Vereinigung von sechs Einheitsgestellen zu einer größeren Verteileranlage.
Wie Fig. 1 erkennen lässt, besteht der dargestellte Postverteilerkorb aus einzelnen, sich kreuzenden Drehstäben 1, die an den Berührungsstellen 2 mittels elektrischer Punktschweißung in der gezeigten kreuzweisen Anordnung zu einem kräftig versteiften und doch elastischen Ganzen verbunden sind. An beiden Enden sind die Stäbe 1 seitwärts hochgezogen und zwar zweckmäßig so, dass ein sich nach oben etwas erweiternder Korb entsteht, wie dies Fig. 1 veranschaulicht. Die hochgebogenen Enden der Drahtstäbe 1 sind gemeinsam verschweißt mit einem weiteren, zweckmäßig etwas stärker gehaltenen Draht 3, der den oberen Korbrand bildet und zwar so, dass er in der Stärke seines Materials seitlich vorspringt,
da die Drahtstäbe 1 zweckmäßig an seiner Innenseite fest geschweißt sind. An der Vorderfläche des Korbes ist der Randdraht 3 nach unten gekröpft ausgeführt, so dass eine Einwurföffnung 4 entsteht, um die in den Korb einzusortierende Post bequem eingeben zu können. 10 ist ein Kennzeichnungsschild des Postkorbes, das an der Korbvorderseite befestigt ist. Neben großer Formfestigkeit haben die Posterteilerkörbe der neuen Art den Vorteil, keine Staubfänger zu sein, da sie durchlässig ausgeführt sind. Außerdem sind sie im Gegensatz zu den gebräuchlichen Postkörben aus Holz, Pappkarton oder anderem Werkstoff infolge der mehr oder weniger großmaschig ausgeführten Stabkonstruktion durchsichtig.
Postkörbe der in Fig. 1 gezeigten Art, die auch als Einzelkörbe Verwendung finden, können, werden vorzugsweise in einem Rahmengestell gehalten, das zweckmäßig in einer Einheitsgröße ausgeführt ist, die so gewählt wird, dass sie etwa zwei bis vier Verteilerkörbe aufnehmen kann. Im Ausführungsbeispiel sind es z. B. drei übereinander sitzende Einzelkörbe. Dieses Haltegestell besteht aus zwei hintereinanderstehenden senkrecht angeordneten Rahmen 5 und 6 aus Rundprofilstäben, die durch horizontale Verbindungsleisten 7 und 8 miteinander vereinigt sind und zwar im Abstand der Länge der Verteilerkörbe. Die die Rahmenteile 5 und 6
innenkant verbindenden Leisten 7 dienen dabei zugleich, als Tragleisten für den Verteilerkorb, welcher mit seinem Randdraht 3 auf diese Leisten schubladenförmig hängend einschiebbar ist und ebenso auch wieder herausgezogen werden kann. Die weiteren Leisten 8 sind U-förmig gebogen und springen um den Betrag ihrer Abbiegung etwas nach einwärts in den Raum des Gestells und zwar soweit, dass sie noch unter die Boden-Flächen des Verteilerkorbes reichen, die der konischen Korbform wegen etwas kleiner ist als die obere Korböffnung. Hierdurch können die Leisten 8 die Verteilerkörbe also auch noch von unten, her haltend führen. Außerdem verhindern diese Leisten 8 auch ein Kippen des teilweise herausgeschobenen Verteilerkorbes, weil der Korbrand 3 dabei jeweils an
der darüber befindlichen Leiste 8 anstößt, sobald sein vorstehendes Stück das Übergewicht erhält. Die Verteilerkörbe können dadurch also fast ganz harausgezogen werden, ohne dass sie nach unten kippen. Die Leisten 7 und 8 bilden zusammen also gewissermaßen einen Horizontalschlitz, in dem der Verteilerkorb als Schublade in seinen Horizontalbewegungen geführt ist. Werden mehr als drei Verteilerkörbe benötigt, die dann nicht mehr in einem Einheitsgestell untergebracht sind, so lassen sich zwei oder mehrere solcher Gestelle je nach Bedarf vereinigen, wie dies die Figuren 3, 4 und 5 zeigen. Die Gestelle können zu diesem Zweck, wie dargestellt, neben- und auch übereinander- gesetzt werden. Ihre Verbindung wird dabei zweckmäßig vorgenommen mittels paarweise angeordneten Greiflaschen
9, die durch Schrauben gegeneinander gespannt werden und dadurch die erfassten Gestellrahmen 5 bzw. 6 fest gegenseitig zusammenhalten. Fig. 5 zeigt eine in dieser Weise aufgebaute Verteileranlage, die aus sechs Einheitsgestellen bestehend zur Aufnahme von im Ganzen 18 einzelnen Verteilerkörben erweitert ist. Bei noch größeren Anlagen, insbes. soweit sie ortsfest angebracht werden sollen, kommt es in Betracht, anstelle einer Kombination von einzelnen Einheitsgestellen größere Gestellrahmen vorzusehen, die jeweils in passender Länge zurechtgeschnitten
sind oder wie bei einem Metallbaukasten zusammengesetzt werden können. Anstelle von Rundmaterial lässt sich dabei auch zweckmäßig Winkel-Profilmaterial für die Rahmenteile verwenden. Die Verteilerkörbe sind dabei ebenfalls im Gegensatz zu bekannten Verteilerregalen
mit festen Gefachen natürlich wieder einzeln schubladenförmig herausziehbar und demgemäß als austauschbare Posttransportkörbe verwendbar. Da sie konische Form haben, können sie, falls sie zum Posttransport mitverwendet werden, gegebenenfalls auch ineinandergestellt werden, wodurch sie sich dann gegenseitig selbst halten. Der beschriebene neue Postverteiler kann die Aufgabe erfüllen, in kleinen, mittleren und großen Bürobetrieben in der Industrie, bei Behörden,
Kanzleien, Verwaltungsstellen, bei Post, Eisenbahn usw. die Verteilung und/oder kurzfristige Lagerung der laufenden Postsachen, der Akten oder Postmappen
u. dgl. zu übernehmen und zu erleichtern, indem er sie besonders übersichtlich und hygjenisch, also vorteilhaft durchführen lässt. Anstelle der beschriebenen grobmaschigen Verteilerkörbe können an sich auch feinmaschigere Ausführungen Verwendung finden. Ferner sei erwähnte dass sowohl die Verteilergestelle, als auch die einzelnen Postkörbe mit Gummifüsschen versehen sein können, um ein Verkratzen des Fußbodens und der Möbelstücke zu verhindern, auf die diese Teile gegebenenfalls zur Abstellung kommen.
Claims (12)
1.) Postverteiler, bestehend aus Einzelpostkörben, die gefachartig geordnet und austauschfähig schubladenförmig herausziehbar in einem Rahmengestell gehalten sind.
2.) Einzelkorb für Postverteiler nach Anspruch 1, hergestellt aus kreuzweise, zum Beispiel durch Punktschweißung, zu einem vorzugsweise rechteckigen Flachboden miteinander verbundenen Drahtstäben, die Korbform bildend seitlich hochgezogen
und am Ende dann durch einen den Korboberrand bildenden gemeinsamen Draht miteinander vereinigt sind.
3.) Postverteilerkorb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er eine sich nach oben konisch erweiternde Formgebung besitzt.
4.) Postverteilerkorb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längskanten seines oberen Randes seitwärts vorstehend
als tragende Schiebeleisten verwendbar ausgeführt sind.
5.) Postverteilerkorb nach Anspruch 2 und einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass seine Vorderwandung durch Abkröpfung des oberen Randes derselben teilweise zu einer Einwurföffnung ausgespart ist.
6. ) Postverteiler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gestell aus Draht oder aus Profilschienen, gebildet durch einen vertikal stehenden Vorderrahmen und einen solchen Hinterrahmen, die durch horizontal verlaufende, z. B. insbes. zugleich als hängend tragende Schiebeleisten für die Postkörbe ausgebildete Querstreben in einem der Postkorblänge entsprechenden Abstand stabil miteinander verbunden sind.
7.) Postverteiler nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu hängend tragenden z. B. in Form eines Horizontalschlitzes ausgeführten Schiebeleisten, oder an deren Stelle, die Postkörbe untergreifende Fußleisten vorgesehen sind, die ebenfalls den vorderen und den hinteren Rahmen des Verteilergestells verbinden.
8.) Postverteiler nach Anspruch 1 und 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass er in Form eines einheitlich großen Rahmengestells für eine kleinere Zahl von z. B. drei übereinander sitzenden Einzelkörben ausgeführt ist.
9.) Postverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das einheitlich große Rahmengestelle nach Anspruch 6 durch mittels lösbarer Verbindungsglieder (Klammern, Schellen o. dgl.) erfolgendem Neben- und/oder Übereinandersetzen zu einer größeren Verteileranlage vereinigt sind.
10.) Postverteiler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Einheitsgestelle zusammenhaltenden Verbindungsglieder als durch Schrauben zusammen gespannte Laschenklammern ausgeführt sind, welche die zu vereinigenden Gestellrahmen gemeinsam zwischen sich festpressen.
11.) Postverteiler nach Anspruch. 7 dadurch gekennzeichnet, dass die den Boden des Verteilerkorbes tragend untergreifenden Führungsleisten als Stäbe ausgebildet sind, die am Ende U-förmig abgebogen mit dem Gestellrahmen verbunden sind.
12.) Postverteiler nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Verteilerkörbe und gegebenenfalls auch die Verteilergestelle untenseitig Gummifüßchen tragen.
Priority Applications (1)
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