[go: up one dir, main page]

DE2015879C - Verfahren zur Herstellung linear kettiger Mischtnmerer aus Butadien (l,3)undPentadien(l,3) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung linear kettiger Mischtnmerer aus Butadien (l,3)undPentadien(l,3)

Info

Publication number
DE2015879C
DE2015879C DE19702015879 DE2015879A DE2015879C DE 2015879 C DE2015879 C DE 2015879C DE 19702015879 DE19702015879 DE 19702015879 DE 2015879 A DE2015879 A DE 2015879A DE 2015879 C DE2015879 C DE 2015879C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
butadiene
compound
linear
chain
pentadiene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702015879
Other languages
English (en)
Other versions
DE2015879A1 (de
Inventor
Hiroyuki Inashiki Furukawa Junji Kyoto Monkawa, (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Mitsubishi Petrochemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP44026504A external-priority patent/JPS4830243B1/ja
Application filed by Mitsubishi Petrochemical Co Ltd filed Critical Mitsubishi Petrochemical Co Ltd
Publication of DE2015879A1 publication Critical patent/DE2015879A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2015879C publication Critical patent/DE2015879C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

R gleichen oder verschiedenen (C,-Cln)-'\ikyI-oder Ti(OR')„X| η und
Arylrest, X ein Halogen. /, O. 1. 2, 3 oder 4, R" ,,, aus ejner A|uminiumverbmdung der allgemeinen
einen zu R oder R gleichen oder verschiedenen r ,„. mp"/v
//"/-» au ι ι «i \/ . ■ ■ . Formel AIK /Ym. (C,-C,o)-Alkyl- oder Arylrest, Y ein gleiches oder 25
verschiedenes Halogen wie X. / · m 3 und worin R einen Alkyl-. Aryl-, halogenid.*en Alkyl oder
1 1,5: 2 oder 3 sowie m O; 1 oder 1.5 bedeutet, halogenierten A^f-(C1-C1O)-ReSt, R' einen zu R gleiim Molverhältnis Phosphorverbindung zu Titan- chen oder verschiedenen 'C,-CiO)-AlkyI- oder ArylreM. Verbindung zwischen 0.3:1 und 2:1 sowie Alumi- X ein Halogen, η 0. 1, 2, 3 oder 4, R" einen /u k niumverbindung/u Titanverbindung/wischen 1 I 30 oder R' gleichen oder verschiedenen (C,-C10)-Alk>l und 50:1 hergestellt worden ist. oder Arylrest, Y ein gleiches oder verschiedene
2. Verfahren nach Anspruch I. dadurch gek?nn- Halogen wie X, / ■ m - 3 und / 1.5: 2 oder 3 sk-/eichnet, daß die Einwirkung des Katalysators auf wie in 0; 1 oder 1,5 bedeuten, im Molverhültm·* die Dienmischung in einem flussigen Kohlen- Phosphorverbindung zu Titanverbindung zwischen wasserstoffmeüium erfolgt 35 0,3:1 und 2:1 sowie Aluminiumverbindung zu Titan
verbindung zwischen 1:1 und 50:1 hergestellt worden
ist.
Für die Herstellung der linearkettigen Olignmere erweisen sich mehrere Verfahrensgrößen als kritisch
Die katalytische Trimerisation von 1.3-Dienen ist 40 Die Phosphorverbindung 1) hat eine spezifische Wirbekannt. Es wurden Untersuchungen mit Vorschlägen kung; andere Verbindungen wie ein Phosphin PFt3, ein für Katalysatoren aus einer Titanverbindung und Phosphorhalogenid PCI3 oder ein Halogpnphosphin einer organischen Aluminiumverbindung durchgeführt. an Stelle eines Phosphates oder eines Phosphites er-Diese Untersuchungen beziehen sich auf die Herstel- geben cyklisehe Produkte; ebenso wirkt die Alumilung von zyklischen Trimeren in Form von Homo- 45 niumverbindung III) spezitisch; denn ein Dihalogen-Irimeren. Die japanische Bekanntmachungsschrift alkvlaluminiuni der Formel A1R"X2 ergibt höhere 2372,60 beschreibt einen Katalysator aus einer Titan- Polymere in zrnehmendem Ausmaß. Aluminiumververbindung und einer AIEt.CI-Verbindung, die japa- bindungen mit einem Alkoxylrest sind ebenfalls unnische Bekanntmachungsschrift 12697 65 beschreibt brauchbar.
einen Katalysator aus einer Titanverbindung, einer 50 Die Katalysatorkomponente I) ist ein Phosphat-
AIEt?CI-Verbindung und einer Phosphorverbindung, ester der Formel PO(OR)3 oder ein Phosphit der For-
womit jeweils nur zyklische Homooligomere von mel P(OR)3. Als Halogen für den Halogenalkyl· oder
1,3-Dienen hergestellt werden können. Nach diesem Halogenarylrest R kommen Chlor und Brom bevor-
bekannten Verfahren erhält man also zyklische Oligo- zugt in Frage. Der Arylrest kann ein alkylsubstituierter
mere und keine linearketiigen Oligörnere. s5 Arylrest sein, wo die Gesamtanzahl der Kohlenstoff-
Die deutsche Auslegeschrift I 078 108 beschreibt atome zwischen 1 und 10 liegt. Beispiele solcher Ver-
die Herstellung acyklischer Trimerer von Butadien bindungen, die einzeln oder in Mischung benutzt
mit Hilfe eines Katalysators aus einer Mischung von werden können, sind folgende: Tilanhalogeniden und/oder Chromhalogenidcn mit
einer organischen Aluminiumverbindung. Ausgangs- 60 (I) Phosphatesterderivate PO(OR)3
stoff für die Trimerisation ist Dimethylbutadien. Als Trimethylphosphat
Reaktionsprodukt erhält man Oclamethyldecatetraen Triäthylphosphat
und Hexamethyldodecatetraen in Form verzweigt- Tripropylphosphat
kettiger Oligomerer. Tributylphosphat
Die USA.-Patentschrift 3 407 243 beschreibt die «5 Triamylphosphat
Herstellung verzweigtkettiger Trimerer von Butadien Triphenylphosphat
mit Hilfe eines Katalysators aus einer Kobaltverbin- Tricresylphosphat
dung und einer Borhydridverbindung. Tri-2-bromäthylphosphat
(2) Phosphitderivate P(OR)1 bestandteilen wird durch gleichzeitiges oder stufen-Trimeihylphosphit weises Zusammenmischen der Komponenten herae-Triäthyiphosphit stelIt pamit der Katalysator eine hohe Aktivität für Tripropylphosphit d[e Bildung Iinearkettiger Oligomerer besitzt, bringt Tributylphosphit - man vorzugsweise zuerst die Phosphorverbindung Tridecylphosphit mjt der Titanverbindung zur Einwirkung und fügi Triphenylphosphit dann die Aluminiumverbindung zu. Tricresylphosphit gs wjr(j eme Komplexverbindung durch Einwirkung Tri-2-bromäthylphosphit zwischen der Phosphorverbindung I) und der Titan-Tri-2-chloräthylphosphit 10 verbindung II) hergestellt, unmittelbar darauf oder
n;Q ii^MiuciinriAmo^r^! ii» - _ · -τ- "ach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer wird die
hndunider^-ormel ΐΚ'Γχ ' "liT T^Ä Aluminiumverbindur.g HI) der Komplexverbindung
ΛηηΗΪ-em ein?7lwS ^ !Γ * *"? ^gefügt, cHmit man den vollständigen Katalysator
Ti MpnStnmPn S pf' Γ8 T weniger u a s erhält. Die Komplexverbindung läßt sich durch Bi!-
Kohlenstoffatomen und Phenyl- oder ein methvl- j - ί.- j ι ι . a c-u
... - ,„ t^ - ,„, - , J . , _ ,, γ te dung einer rotcii bis dunkelroten Ausfallung aus eintr
substituiertes Derivat vorzuziehen: ein sebräuch'iches r i_t ,-i- - , ·» j m. l. u- j ι
Halogen ist Chlor. Beispiele brauchbarer Titanver! farblosen Fluss.gke.t aus der Phosphorverbindung und
!,,ndungen sin^ folgende: einer farblosen flüssigen Titanverbindung nachweisen.
Die Komplexverbindungen lassen sich als solche oder
(3) Titanverbindung Ti(0R')„X4 a in form einer Benzollösung abtrennen. Vorzugsweise Titantetramethoxid ao erzeugt man die Kompiexverbin-langen innerhalb Titantetraäthoxid eines flüssigen Polymerisationsmediums in situ und Titantetrapropoxid fügt dann die Aluminiumverbindung hinzu, da die Titantetrabutoxid Komplexverbindungen so instabil sind daß sie bei der Titantetraphenoxid Berührung mit Feuchtigkeit gleich zerfallen können. Titantetrachlorid a5 Der genaue Vvirkungsmeehanismus des ertindung-Titantnbutoxichlorid gemäßen Verfahrens ist zwar nicht bekannt, man mui! Titandibutoxidichlond jedoch annehmen, daß der endständige MethUrest ile> Titanbutoxitrichlorid . Pentadiene 1.3) einen fördernden FintluB bei lter
Γ-- Ai · ■ ui jr- ι .,.,/'n. Herstellung der linearkettieen Oliüoincre auf (iriüul
f ine Alummiumverhrndung der Formel A1R"/Y„; der katalyLhen Wirkung ;picl,. '
,>.. die Katalysa orknmpunente III , die entsprechend Jede$ y übersehbare Verhältnis von Βϋ.,κΙκ-η ,1.',
•Jen Werten der Indizes / uno mir drei Gruppen unter- L,nd Pentadien.( ,,3) lsßt Mch verAcnden. n„, nu.lcr-
ii-M werden kann, nam ich AlR ,Y(/ --- ι m = 1) L ^ ,- »■ ι u-i ι ,
.„., w , V .. . *. -. l A,l„", , weise zieht man ein C, C--Moherhaltnis/ν\ΐΜ.Ικ-η 1 N
,R Y1., bzw. dje Sesquiverbmdung AI2R Y3 und und 5; χ Dje ^,L· D*ne werden uhlidu-r^e^
(L ι w ι '· InJedemFaUflnJ als Rest R miteinander ^mischt in da, Po^mcrivitmn^^^ic.·.
e,ne Alkylverbindung mit weniger als 6 Kohlenstoff- eingegeben, d;mil eine Fmw.rkunu durch den käul·-
;ünmen und Phenyl- oder ein methylsubstituiertes Sat>r erfolgt
Derivat desselben vorzuziehen. Beispiele solcher Alu- Dl£ Miiho,igomerisalIon , otl Butadicn-i l.;.| und
nnnuimverbmdungen zur alleinigen oder gemeinsamen pentadien-(1.3) unter Verwendung des Katalv.ato^
Verwendung sind folgende: r .· , ,-.,· ■ ·
° e 40 zur Erzeugung linearkettiger Oligomerer kann η
(4) Aluminiumverbindung AIR",Y Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmitteln Dimethylaluminiumchlorid oder in einem flüssigen Polymensationsmedium er Diäthylaluminiumchlorid folgen; die Gegenwart eines Lösungsmittels ist vnrzu-Diisopropylaluminiumchlorid ziehen. Typische Lösungsmittel sind Kohlenwas-,er-Dibutylalumiriumchlorid 45 stoffe wie Benzol, Toluol, Xylol oder Hexan Buta-Dihexylaluminiumchlorid dien-(l,3) und Pentadiene 1,3) werden gesondert oder
(5) Aluminiumverbindung AI..R"3Yj miteinander gemischt in das Lösungsmittel des PoIy-Äthylaluminiurnsesquichlörid merisationssystems eingegeben. Die Oligomerisation Isopropylaluminiumsesquichlorid wird bei einer Temperatur zwischen O und H)O < .
(6) Aluminiumverbindung A1R"3 *< > insbesondere zwischen 20 und 70 C, unter Atmo-Trimethylaluminium Sphärendruck oder Überdruck durchgeführt. Triäthylaluminium Nach Abschluß der Reaktion wird das Reaktions-Tripropylaluminium produkt destilliert, damit das Lösungsmittel abdampft Tributylaluminium und eine Fraktionierung erfolgt, damit man n-Tri-Trihexylaluminium 55 il^atetraen-(2, 4, 7, 11) sowie eine Mischung von n-
und Isotetradecatetraen als linearkettige Trimere er-
Das Verhältnis zwischen den drei Kataiysatorkom- hält; in manchen Fällen ergibt sieh auch ein Anteil
ponenten ist in jedem Fall entsprechend den beson- von Methylcyclododecatrien und anderen Oligomeren.
deren Gegebenheiten auszuwählen. Das Molverhäitnis Die linearkettigen Mischtrimere von Butadien^ 1.3)
der Phosphorverbindung zur Titanverbindung liegt 6o und Pentadiene 1,3) sind entweder Tridecatetraene mit
zwischen 0,3:1 und 2:1, insbesondere zwischen 0,5:1 einem C|/C5-Molverhältnis 2:1 oder Tetradecaictraene
und 1,5:1. Besonders geeignet ist ein Wert 1:1. Das mit einem C^Q-Molverhältnis von 1:2. Diese Ver-
Molverhältnis Aluminiumverbindung zu Titanverbin- bindungen sind wichtige Ausgangsprodukte für orga-
dung liegt zwischen 1:1 und 50:1, noch besser zwischen nische Synthesen. Durch WasserslolTanlagerung erhält
3:1 und 20:1; im Falle einer Sesquiverbindung gilt ein 65 man Cn- und Cu-Paraffine, nie normales Tridecan,
Mol einer Sesquiverbindung als ein Mol der Aiumi- das seinerseits für die Herstellung synthetischer Wasch-
niumverbindung. mittel und bei der Fermentation von Rohöl Anwendung
Der Katalysator aus den genannten drei Haupt- findet.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele Das Intensitätsverhältnis dieser Linien beträgt
erläutert. 8:2:4:C, was mit dem zu erwartenden Verhältnis von
Beispiel 1 " n-Tridecatetraen-(2.4,7,ll) übereinstimmt-
r- t> ι r-D 1C„ ,, . , - , 'r- 8. Massenspektrum nach Fig. 3:
EinDruckgefäß von 150 cm3 Inhalt wird zum Ersatz 5 ,
der Luft mit Stickstoff gefüllt. 40 cm3 Benzol, 1 mMol Hauptkomponenten (Massenzahl)
Titanbutoxitrichlorid und 1 mMol Tricresylphosphit 176 Ausgangsmolekül C13H+^
werdei! in das Gefäß eingebracht und 30 Minuten 121 Bruchstück C9H+„
gerührt. Danach werden 4 mMol Äthylalui.iinium- 93 Bruchstück C7H+,
Chlorid, 7 g Butadien-(i,3) und 9 g Pentadien-(1,3) io 79 Bruchstück CeH+7
eingebracht. Die erhaltene Mischung wird bei einer 67 Bruchstück CsH+7
Temperatur von 400C 10 Stunden lang umgerührt. 55 Bruchstück C4H+, Methanolhaltige Salzsäure wird dann zur Zersetzung Dieses Ergebnis stimmt mit der zu erwartenden
des Katalysators zugegeben. Das Polymerisat wird Messung für n-Tridecatetraen-(2,4,7,ll) überein, durch Verdampfung des Lösungsmittels konzentriert 15
und dann bei verringertem Druck fraktioniert destilliert. B e 1 s ρ ι el 2
Man erhält 9,6 g einer Trimerfraktion, die bei 50 bis Die Arbeitsweise des Betspiels 1 wird der Abwand-
100"C unter einem Druck von 2 bis 2,5 mm Hg siedet. lung durchgeführt, daß folgende Ausgangsstoffe be-
Die Ausbeute der linearkettigen Oligomere beträgt nutzt werden:
64%. Die linearkettigen Oligomfre umfassen 82% 30 Benzol 40 m3
n-Tridecatetraen-(2,4,7 11) mil einem Siedepunkt JitandiisoVropoxidichlorid''.'.'.'.'.'.'.'. ImMoI
von 7, ois 78 C bei 2 5 mm Hg im folgenden als Triphenylphosphit ImMoI
n-CI3-Te^en bezeichnet 5% Isotetradecatetraen mit Diäthylaluminiumchlorid 4 mMol
einem Siedepunkt von 80 bis 82 C bei 2,5 mm Hg, im RtH λα
folgenden als i-C-I4Tetraen bezeichnet, und 13% a5 Pentadien 9
n-Tetradecatetraen mit einem Siedepunkt von 82 bis °
8t C bei 2,5 mm Hg, im folgenden als n-CM-Tetraen Man erhält 14,7 g einer Trimerfraktion. Die Ausbezeichnet, beute an linearkettigen Oligomeren beträgt 51%;
Der Nachweis von n-Tridecatetraen-(2,4, 7,11) die linearkettigen Oligomere setzen sich folgender- H3C — CH = CH — CH - CH — CH1 — CH 3° maßen zusammen:
-CH—CHS — CH2—CH = CH — CH3 n-CI3-Tetraen 95%
erfolgt nach folgenden Methoden: n-^^etraen 3»'"
1. Sieae^unkt 77 bis 78°C bei 2,5 mm Hg " .
2. Molekulargewicht (kryoskopisch): 176 35 B e 1 s ρ 1 e I 3
3. Elementaranalyse: C 88,7% Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird unter Ver-
H ll?3»/ wendung der folgenden Ausgangsstoffe wiederholt: Aus diesen Weiten erhält man eine Formel C13H10. Benzol 40 cm3
4. Hydrierung: Bei der Hydrierung mit einem*0 Titantriphcnoxichlorid ImMoI
Palladium£hwarz-Katalysator absorbiert das Tnphenylphosph.t 1 mMo Produkt 4MoI Wasserstoff, so daß man das D.athyWduminiumchlond SmMoI
bekannte Tridecan ernält. Butadien lg
Pentadien 9 g
5. Reaktion mit Maleinsäureanhydrid: Das Produkt
lagert bei ZiinmertemperatiT 1 MoI Maleinsäure- Man erhält 10,7 g einer Trimerfraktion. Die Ausanhydrid *-i. Dies ist ein Zeichen für eine kon- beute an linearkettigen Oligomeren beträgt 52%; jugierte Doppelbindung. d'e linearkettigen Oligomere setzen sich zusammen:
6. Infrarotspekirum bei Zimmertemperatur nach n-CJ3-Tetraen 78%
F i g. 1. 50 i-C,4-Tetraen 6% Absorptionslinien von Doppelbindungen n-CH-Tetraen 15%
990 cm 710 cm 955 cm
(trans-konjugiert) . Die Arbeitsweise des Beispiels! wird mit den
(eis) 55 f°'genden Ausgangsstoffen ausgeführt:
(trans) Be-zol 40cm3
Es wird kein endständiger Vinylrest (910 cm ») beob- Titantetrachlorid 1 mMol
achtet 6 J ' Triphenylphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
7. Magnetisches Kernresonanzspektrum in CDCl3 60 Butadien 7 g
bei Zimmertemperatur nach F i g. 2: Pentadien 9 g
3,7 bis4,7T:olefinisches Proton (-CH= CH-) w ... ... . _ . , ,. _. .
7,11; 7,20; 7,30 τ: methylenisches Proton . Man εΓπ^1 10>9 8. einer Tnmerfrakt.on. Die Aus-
(._C- c CH -C-C-) beute an linearkettigen Oligomeren betragt 52%,
7,86; 7,70; 7,96 t: methylenisches Proton 65 und deren Zusammensetzung ist:
(C C CH51-CH2-C = C-) n-C13-Tetraen 77%
8,Ϊ2; 8,47 τ: methylenisches Proton i-C„-Tetraen 7%
(C C- CII3) n-CM-Tetraen 15%
Beispiel 5
Die Arbeitsweise des Beispiels I wird mit den folgenden Ausgangsstoffen ausgeführt:
Benzo! 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Triphenylphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 21 g
Pentadien 9 g
Man erhält 20,3 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 43%, und deren Zusammensetzung ist:
n-Cu-Tetraen 98%
i-C14-Tctracn 0.7 %
n-CI4-Tetraen 1,3%
Beispiel 6
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 30 cm3
Titantctrachlorid 1 mMol
Tricresylphosphit 1 mMol
Triäthylaluminium 2 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 6,6 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkctligen Oligomeren beträgt 56%, und deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tctraen 82%
i-C14-Tetraen 6%
n-Ci4-Tetraen 11 %
Beispiel 7
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen ausgeführt:
Toluol 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Tributylphosphit I mMol
Dibutylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 9,5 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearketligen Oligomeren beträgt 61%, und deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tetraen 78%
i-C,4-Tetraen 6%
n-C,4-Tetraen 14%
Man erhält 8,4 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 55%, und deren Zusammensetzung ist:
n-C,3-1ctraen 75%
i-C,,-Tctracn 8%
n-C, ,-Tctraen 17 %
Beispiel 9
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mil folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Heptan 30 cm3
Titanmcthoxitrichlorid 1 mMol
Trimclhylphosphit I mMol
Diäthylaluminiumchlorid 4 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 11,5 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 54%, und deren Zusammensetzung ist:
n-C,3-Tetracn 79%
i-Cu-Tctraen 6,5%
n-C14-Tetracn 13.5%
Beispiel H)
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Tricresylphosphit 1,5 mMol
Triisobutylaluminium 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 6,8 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeule an lincarkeltigen Oligomeren beträgt 63%, und deren Zusammensetzung ist:
n-C,3-Tctraen 84%
i-C,4-Tctraen 6%
n-CI4-Tetraen 10%
Beispiel 8
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Hexan 30 cm3
Titantetrabutoxid I mMol
Triäthylphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 10 mMol
Butadien 7 g
Pentadien l> g
Beispiel 11
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm3
Titanäthoxitrichlorid 1 in Mol
Tricrcsyiphosphal I mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 8,7 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an lincarkciligcn Otigomcrcn beträgt 40%. und deren Zusammensetzung ist:
n-C,3-Tetracn 83%
i-CI4-Tctraen 7%
n-(*,,-Tctracn 10%
Beispiel 12
Die Arbeitsweise des Beispiels I wird mit ■ den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
209 685 389
Benzol 40 cn)3
Titantetrachlorid I in Mol
Triäthylphosphat I mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 D)MoI
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält K,l g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute der Iinearkettigen Oligomere beträgt 41%, und deren Zusammensetzung ist:
D-C13-TeI raen 76%
i-C,,-Telraen S%
D-C1 ,-Tetraen '6%
Beispiel 13
Die Arbeitsweise des Beispiels I wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm3
Titanlelrachlorid I mMol
Triphenylphosphal 1 mMol
Diälhylaluminiiimchloiid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 7.9 g einer Trimerfraklion. Die Ausbeule der Iinearkettigen Oligomere beträgt 35%, uii'l deren Zusammensetzung ist:
n-C.a-Telraen «2%
i-C,.,-Tetraen 5%
n-C,,-Tetraen 13%
Beispiel 14
Die Arbeitsweise des Beispiels I wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40Cm3
Titantelrachlorid 1 mMol
Tri-2-bromäth\lphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Penladien 9 g
Man erhält 9.1 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an Iinearkettigen Oligomeren beträgt 56%. und deren Zusammensetzung ist:
n-CVTetraen 81%
i-C,,-Telraen ('%
n-C„-Tetraen 13%
Beispiel 15
Die Arbeitsweise des Beispiels t wird mit folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cn)3
Titanbutoxitrichlorid 1 mMol Tri-2-chIoräthyIphosphit 1 mMol Diäthylaluminiumchlorid 4 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält *J,3 g einer Trimerfraklion. Die linearkettigcn Oligomere setzen sich zusammen:
n-Cu-Teiraen 82%
i-CH-Tetraen 6%
ii-CM-Tetnisn 12%
Beispiel 16
Der Ersatz von Diäthylaluminiumchlorid durch
.■\lhylaluminiumses(.|uichlorid in den) Verfahrensgang des Beispiels 2 liefcrl 4,1 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an Iinearkettigen Oligomeren beträgt 38"/,,, und deren Zusammensetzung ist:
n-CVTelraen 92%
i-C, ,-Tetraen 3%
n-C,,-Tetraen 5%
Beispiel 17
In der Verfahrensweise nach Beispiel 4 wird das Verhältnis von Triphcnylphosphit (TPP) zu Titantetrachlorid (TTC) geändert. Man erhält folgende Ergebnisse:
TIM·/1 TC-
20
MnKcrhüllnis
Trimerfraktion
(g)
Linearkettige
Oligomcrausbcuic
C1/,,)
1.2
1.5
8,5
6.5
60
66
Vergleichsbeispiel I
Dieses Beispiel erläutert, daß herkömmliche Katalysatoren, die für die Cyclolrimerisation von BuIadicn-(l,3) bekannt sind, einen geringeren Anteil linearkeltiger Qügomcre aus einer Ausgangsmischung von Butadien-(1,3) und Pentadiene !,3) jeweils im Vergleich zur Erfindung geben.
35 Katalysator*) Trimerausbeute Linearkctlige
Oligunicruusbcutc
("/„) «'/„>
AIEt2CI t TiCI, 34 5
AlBXI \ TiCI1
40 ι 1'ICnH5):,**) 71 16
AlEtXI
> Ti(OBu)CI1-
P(OC6II1CM1) 76 64
*) ft Alhylrest. Bu Butylrest.
·*) Katalysator nach der Erfindung.
unter den Iinearkettigen Oligomeren ergibt sich normalerweise die höchste Ausbeute für Cu-Tetraen.
So C„-Tetraen ist ein Mischt rimer aus 2 MoI Butadien und 1 Mol Pentadien; es liegt ausschließlich ah normal-Isomer vor. C,,-Tetraen als Mischtrimei au-1 Mol Butadien und 2 MoI Pentadien wird als normal Isomer mit einem kleinen Anteil von iso-Isomei erhalten.
Die Arbeitsweise des Beispiels 4 wird mit der Ab Wandlung ausgeführt, daß Triphenylphosphin ar Stelle von Triphenylphosphit benutzt wird. Mar erhält eine Trimerfraktion von 11,3 g, doch die Aus beute der Iinearkettigen Oligomere beträgt nur 16%
Wenn ohne Phosphorverbindung gearbeitet wird
erhält man eine Trimerfraktion von 5,4 g und ein<
Ausbeute der Iinearkettigen Oligomere von nur 5%
6r Vergleichsbeispiel 2
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird dahingehem abgewandelt, daß verschiedene Dienmischungen be nutzt werden. Die Ergebnisse sind:
2905
l.incarkettigc Oligomerausbcuic
Butadien-! 1,3) Butadien-! 1,3) Butadien-! 1,3) Butadien-! 1,3) Butadien-! 1,3)
|- Pentadiene 1,3)
+ Isopren
-I- Hexadien-(1,3) I- Pentadien-(1,4) \- Hexadien-(1,5) linearkettig zyklisch
lincarkettiges Dimer zyklisch zyklisch
64 3 I 4 spurenweise
·) Nach der Erfindung.
2905

Claims (1)

Schließlich ist in »Journal of Chemical Society Patentansprüche: London«, Section C, 1969, H. 2, S. 227 bis 230 die Herstellung verzweigtkettiger Tnmerer von Butadien
1. Verfahren zur Herstellung linearkettiaer mit Hilfe eines Katalysators aus Kobaltchlond und Mischtrimerer aus Butadien-(1,3) und Penta- 5 Triäthylaluminium beschrieben. Diese bekannten Verdien-(U), dadurch gekennzeichnet, fahren ergeben lediglich verzweigtketrige Tnmere, daß man eine Mischung von Butadien^ 1,3) und ausgehend von Butadien.
Pentadien-(U) bei einer Temperatur zwischen Aufaabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines
0 und 100°C in Gegenwart eines Katalysators Verfahrens zur Herstellung linearkettiger Mischoligomerisiert, der durch gleichzeitiges oder stufen- io trimerer aus Butadien-! 1,3) und Pentadien-(1,3). weises Zusammenmischen Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
n · du u u- λ Ji, · eelöst daß man eine Mischung von Butadien-(1,3)
1) einer Phosphatesterverbindung der allgemeinen s J Λ "*""""' \ . - Trmneratur zwisrhen
Forme. PO(OR)1 oder einer Phos^itverbin- ^^gJ^^^Z^
dung der allgememen Formel P(OR)3, L^ert der duVch gleichzeitiges oder stufenweises
II) aus einer T.tanverbmdung der allgemeinen Zusammenniischen
Formel Ti(OR )„X, „ und
III) aus einer Aluminiumverbindung der allge- D einer Phosphatesterverbindung der allgemeinen
meinen Formel AIR'7Ym, Formel PO(OR)3 oder e.ner Phosph.tverbindung
worin R einen Alkyl-, Aryl-, halogenieren Alkyl ,ο der allgemeinen Formel P(OR),,
oder halogenierten Aryl-(C,-C,0)-Rest, R einen zu II) aus einer Titanvsrbindung der allgemeinen Forme!
DE19702015879 1969-04-05 1970-04-03 Verfahren zur Herstellung linear kettiger Mischtnmerer aus Butadien (l,3)undPentadien(l,3) Expired DE2015879C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP44026504A JPS4830243B1 (de) 1969-04-05 1969-04-05
JP2650469 1969-04-05

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2015879A1 DE2015879A1 (de) 1970-12-17
DE2015879C true DE2015879C (de) 1973-02-01

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2110209A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Zubereitung eines Ubergangsmetalls fur das Polymerisieren von Olefinen
DE1037446B (de) Verfahren zur Herstellung von metallorganischen Titanverbindungen
DE1144268B (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclooctadien-(1, 5) aus Butadien
DE1418672A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Oligomeren von 1,3-Dienen
DE2447203B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polybutadien
DE2361782A1 (de) Verfahren zur herstellung von niedermolekularen ungesaettigten kohlenwasserstoffpolymerisaten mit erhoehtem anteil an vinyl- bzw. substituierten vinylgruppen
DE2015879C (de) Verfahren zur Herstellung linear kettiger Mischtnmerer aus Butadien (l,3)undPentadien(l,3)
DE2440954C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,6 Dimethyloctatrien- (1,3,6)
DE1768581B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Diolefin-Nickelhalogenid-Komplexen und deren Verwendung als Katalysatoren
DE1795098C3 (de) Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Kohlenwasserstoffpolymeren mit einem hohen Gehalt an Vinylseitengruppen
DE1520964C3 (de) Verfahren zur Oligomerisation von Olefinen
DE2061352C3 (de) Verfahren zur Herstellung von vor wiegend linearen Dimeren des Isoprens
DE2350195C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten dimerisierter konjugierter Diene
DE1668300A1 (de) Neue organometallische Komplexe und ihre Anwendung bei der Herstellung von Katalysatoren fuer die Oligomerisation,Polymerisation und Copolymerisation von ungesaettigten Kohlenwasserstoffen
DE2015879B (de) Verfahren zur Herstellung linearkettiger Mischtrimerer aus Butadien-(1,3) und Pentadiene 1,3)
DE2015879A1 (de) Linearkettige Oligomere und Verfahren zur Herstellung derselben
DE2022357A1 (de) Neue polycyclische ungesaettigte Kohlenwasserstoffe und Verfahren zur Herstellung derselben
DE1493266C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Hexadienen
DE2364805C2 (de) Verfahren zur Herstellung flüssiger Dienpolymerisate
DE60013891T2 (de) Katalysatorsystem aus tris-(3,5-dimethylpyrazolyl)borat chromdichlorid, verfahren zur olefinpolymerisation
DE1493265A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Diolefinen
DE1643832C3 (de) Verfahren zur Herstellung nickelhaltiger Cyclooligomerisierungskatalysatoren
DE1946062A1 (de) Verfahren zur katalytischen Herstellung zyklischer Trimere von 1,3-Dienen
DE19908079A1 (de) Heteroleptische Erdalkalimetallverbindungen und Verfahren zur stereoselektiven anionischen Polymerisation
DE1593580C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Hexadienen durch Codimerisation eines