DE2015879C - Verfahren zur Herstellung linear kettiger Mischtnmerer aus Butadien (l,3)undPentadien(l,3) - Google Patents
Verfahren zur Herstellung linear kettiger Mischtnmerer aus Butadien (l,3)undPentadien(l,3)Info
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Description
R gleichen oder verschiedenen (C,-Cln)-'\ikyI-oder Ti(OR')„X| η und
Arylrest, X ein Halogen. /, O. 1. 2, 3 oder 4, R" ,,, aus ejner A|uminiumverbmdung der allgemeinen
einen zu R oder R gleichen oder verschiedenen r ,„. mp"/v
//"/-» au ι ι «i \/ . ■ ■ . Formel AIK /Ym.
(C,-C,o)-Alkyl- oder Arylrest, Y ein gleiches oder 25
verschiedenes Halogen wie X. / · m 3 und worin R einen Alkyl-. Aryl-, halogenid.*en Alkyl oder
1 1,5: 2 oder 3 sowie m O; 1 oder 1.5 bedeutet, halogenierten A^f-(C1-C1O)-ReSt, R' einen zu R gleiim
Molverhältnis Phosphorverbindung zu Titan- chen oder verschiedenen 'C,-CiO)-AlkyI- oder ArylreM.
Verbindung zwischen 0.3:1 und 2:1 sowie Alumi- X ein Halogen, η 0. 1, 2, 3 oder 4, R" einen /u k
niumverbindung/u Titanverbindung/wischen 1 I 30 oder R' gleichen oder verschiedenen (C,-C10)-Alk>l
und 50:1 hergestellt worden ist. oder Arylrest, Y ein gleiches oder verschiedene
2. Verfahren nach Anspruch I. dadurch gek?nn- Halogen wie X, / ■ m - 3 und / 1.5: 2 oder 3 sk-/eichnet,
daß die Einwirkung des Katalysators auf wie in 0; 1 oder 1,5 bedeuten, im Molverhültm·*
die Dienmischung in einem flussigen Kohlen- Phosphorverbindung zu Titanverbindung zwischen
wasserstoffmeüium erfolgt 35 0,3:1 und 2:1 sowie Aluminiumverbindung zu Titan
verbindung zwischen 1:1 und 50:1 hergestellt worden
ist.
Für die Herstellung der linearkettigen Olignmere erweisen sich mehrere Verfahrensgrößen als kritisch
Die katalytische Trimerisation von 1.3-Dienen ist 40 Die Phosphorverbindung 1) hat eine spezifische Wirbekannt.
Es wurden Untersuchungen mit Vorschlägen kung; andere Verbindungen wie ein Phosphin PFt3, ein
für Katalysatoren aus einer Titanverbindung und Phosphorhalogenid PCI3 oder ein Halogpnphosphin
einer organischen Aluminiumverbindung durchgeführt. an Stelle eines Phosphates oder eines Phosphites er-Diese
Untersuchungen beziehen sich auf die Herstel- geben cyklisehe Produkte; ebenso wirkt die Alumilung
von zyklischen Trimeren in Form von Homo- 45 niumverbindung III) spezitisch; denn ein Dihalogen-Irimeren.
Die japanische Bekanntmachungsschrift alkvlaluminiuni der Formel A1R"X2 ergibt höhere
2372,60 beschreibt einen Katalysator aus einer Titan- Polymere in zrnehmendem Ausmaß. Aluminiumververbindung
und einer AIEt.CI-Verbindung, die japa- bindungen mit einem Alkoxylrest sind ebenfalls unnische
Bekanntmachungsschrift 12697 65 beschreibt brauchbar.
einen Katalysator aus einer Titanverbindung, einer 50 Die Katalysatorkomponente I) ist ein Phosphat-
AIEt?CI-Verbindung und einer Phosphorverbindung, ester der Formel PO(OR)3 oder ein Phosphit der For-
womit jeweils nur zyklische Homooligomere von mel P(OR)3. Als Halogen für den Halogenalkyl· oder
1,3-Dienen hergestellt werden können. Nach diesem Halogenarylrest R kommen Chlor und Brom bevor-
bekannten Verfahren erhält man also zyklische Oligo- zugt in Frage. Der Arylrest kann ein alkylsubstituierter
mere und keine linearketiigen Oligörnere. s5 Arylrest sein, wo die Gesamtanzahl der Kohlenstoff-
Die deutsche Auslegeschrift I 078 108 beschreibt atome zwischen 1 und 10 liegt. Beispiele solcher Ver-
die Herstellung acyklischer Trimerer von Butadien bindungen, die einzeln oder in Mischung benutzt
mit Hilfe eines Katalysators aus einer Mischung von werden können, sind folgende:
Tilanhalogeniden und/oder Chromhalogenidcn mit
einer organischen Aluminiumverbindung. Ausgangs- 60 (I) Phosphatesterderivate PO(OR)3
stoff für die Trimerisation ist Dimethylbutadien. Als Trimethylphosphat
Reaktionsprodukt erhält man Oclamethyldecatetraen Triäthylphosphat
und Hexamethyldodecatetraen in Form verzweigt- Tripropylphosphat
kettiger Oligomerer. Tributylphosphat
Die USA.-Patentschrift 3 407 243 beschreibt die «5 Triamylphosphat
Herstellung verzweigtkettiger Trimerer von Butadien Triphenylphosphat
mit Hilfe eines Katalysators aus einer Kobaltverbin- Tricresylphosphat
dung und einer Borhydridverbindung. Tri-2-bromäthylphosphat
(2) Phosphitderivate P(OR)1 bestandteilen wird durch gleichzeitiges oder stufen-Trimeihylphosphit
weises Zusammenmischen der Komponenten herae-Triäthyiphosphit
stelIt pamit der Katalysator eine hohe Aktivität für
Tripropylphosphit d[e Bildung Iinearkettiger Oligomerer besitzt, bringt
Tributylphosphit - man vorzugsweise zuerst die Phosphorverbindung
Tridecylphosphit mjt der Titanverbindung zur Einwirkung und fügi
Triphenylphosphit dann die Aluminiumverbindung zu. Tricresylphosphit gs wjr(j eme Komplexverbindung durch Einwirkung
Tri-2-bromäthylphosphit zwischen der Phosphorverbindung I) und der Titan-Tri-2-chloräthylphosphit
10 verbindung II) hergestellt, unmittelbar darauf oder
n;Q ii^MiuciinriAmo^r^! ii» - _ · -τ- "ach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer wird die
hndunider^-ormel ΐΚ'Γχ ' "liT T^Ä Aluminiumverbindur.g HI) der Komplexverbindung
ΛηηΗΪ-em ein?7lwS ^ !Γ * *"? ^gefügt, cHmit man den vollständigen Katalysator
Ti MpnStnmPn S pf' Γ8 T weniger u a s erhält. Die Komplexverbindung läßt sich durch Bi!-
Kohlenstoffatomen und Phenyl- oder ein methvl- j - ί.- j ι ι . a c-u
... - ,„ t^ - ,„, - , J . , _ ,, γ te dung einer rotcii bis dunkelroten Ausfallung aus eintr
substituiertes Derivat vorzuziehen: ein sebräuch'iches r i_t ,-i- - , ·» j m. l. u- j ι
Halogen ist Chlor. Beispiele brauchbarer Titanver! farblosen Fluss.gke.t aus der Phosphorverbindung und
!,,ndungen sin^ folgende: einer farblosen flüssigen Titanverbindung nachweisen.
Die Komplexverbindungen lassen sich als solche oder
(3) Titanverbindung Ti(0R')„X4 a in form einer Benzollösung abtrennen. Vorzugsweise
Titantetramethoxid ao erzeugt man die Kompiexverbin-langen innerhalb
Titantetraäthoxid eines flüssigen Polymerisationsmediums in situ und
Titantetrapropoxid fügt dann die Aluminiumverbindung hinzu, da die
Titantetrabutoxid Komplexverbindungen so instabil sind daß sie bei der
Titantetraphenoxid Berührung mit Feuchtigkeit gleich zerfallen können.
Titantetrachlorid a5 Der genaue Vvirkungsmeehanismus des ertindung-Titantnbutoxichlorid
gemäßen Verfahrens ist zwar nicht bekannt, man mui!
Titandibutoxidichlond jedoch annehmen, daß der endständige MethUrest ile>
Titanbutoxitrichlorid . Pentadiene 1.3) einen fördernden FintluB bei lter
Γ-- Ai · ■ ui jr- ι .,.,/'n. Herstellung der linearkettieen Oliüoincre auf (iriüul
f ine Alummiumverhrndung der Formel A1R"/Y„; der katalyLhen Wirkung ;picl,. '
,>.. die Katalysa orknmpunente III , die entsprechend Jede$ y übersehbare Verhältnis von Βϋ.,κΙκ-η ,1.',
•Jen Werten der Indizes / uno mir drei Gruppen unter- L,nd Pentadien.( ,,3) lsßt Mch verAcnden. n„, nu.lcr-
ii-M werden kann, nam ich AlR ,Y(/ --- ι m = 1) L ^ ,- »■ ι u-i ι ,
.„., w , V .. . *. -. l A,l„", , weise zieht man ein C, C--Moherhaltnis/ν\ΐΜ.Ικ-η 1 N
,R Y1., bzw. dje Sesquiverbmdung AI2R Y3 und und 5; χ Dje ^,L· D*ne werden uhlidu-r^e^
(L ι w ι '· InJedemFaUflnJ als Rest R miteinander ^mischt in da, Po^mcrivitmn^^^ic.·.
e,ne Alkylverbindung mit weniger als 6 Kohlenstoff- eingegeben, d;mil eine Fmw.rkunu durch den käul·-
;ünmen und Phenyl- oder ein methylsubstituiertes Sat>r erfolgt
Derivat desselben vorzuziehen. Beispiele solcher Alu- Dl£ Miiho,igomerisalIon , otl Butadicn-i l.;.| und
nnnuimverbmdungen zur alleinigen oder gemeinsamen pentadien-(1.3) unter Verwendung des Katalv.ato^
Verwendung sind folgende: r .· , ,-.,· ■ ·
° e 40 zur Erzeugung linearkettiger Oligomerer kann η
(4) Aluminiumverbindung AIR",Y Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmitteln
Dimethylaluminiumchlorid oder in einem flüssigen Polymensationsmedium er
Diäthylaluminiumchlorid folgen; die Gegenwart eines Lösungsmittels ist vnrzu-Diisopropylaluminiumchlorid
ziehen. Typische Lösungsmittel sind Kohlenwas-,er-Dibutylalumiriumchlorid
45 stoffe wie Benzol, Toluol, Xylol oder Hexan Buta-Dihexylaluminiumchlorid
dien-(l,3) und Pentadiene 1,3) werden gesondert oder
(5) Aluminiumverbindung AI..R"3Yj miteinander gemischt in das Lösungsmittel des PoIy-Äthylaluminiurnsesquichlörid
merisationssystems eingegeben. Die Oligomerisation Isopropylaluminiumsesquichlorid wird bei einer Temperatur zwischen O und H)O
< .
(6) Aluminiumverbindung A1R"3 *<
> insbesondere zwischen 20 und 70 C, unter Atmo-Trimethylaluminium
Sphärendruck oder Überdruck durchgeführt. Triäthylaluminium Nach Abschluß der Reaktion wird das Reaktions-Tripropylaluminium
produkt destilliert, damit das Lösungsmittel abdampft Tributylaluminium und eine Fraktionierung erfolgt, damit man n-Tri-Trihexylaluminium
55 il^atetraen-(2, 4, 7, 11) sowie eine Mischung von n-
und Isotetradecatetraen als linearkettige Trimere er-
Das Verhältnis zwischen den drei Kataiysatorkom- hält; in manchen Fällen ergibt sieh auch ein Anteil
ponenten ist in jedem Fall entsprechend den beson- von Methylcyclododecatrien und anderen Oligomeren.
deren Gegebenheiten auszuwählen. Das Molverhäitnis Die linearkettigen Mischtrimere von Butadien^ 1.3)
der Phosphorverbindung zur Titanverbindung liegt 6o und Pentadiene 1,3) sind entweder Tridecatetraene mit
zwischen 0,3:1 und 2:1, insbesondere zwischen 0,5:1 einem C|/C5-Molverhältnis 2:1 oder Tetradecaictraene
und 1,5:1. Besonders geeignet ist ein Wert 1:1. Das mit einem C^Q-Molverhältnis von 1:2. Diese Ver-
Molverhältnis Aluminiumverbindung zu Titanverbin- bindungen sind wichtige Ausgangsprodukte für orga-
dung liegt zwischen 1:1 und 50:1, noch besser zwischen nische Synthesen. Durch WasserslolTanlagerung erhält
3:1 und 20:1; im Falle einer Sesquiverbindung gilt ein 65 man Cn- und Cu-Paraffine, nie normales Tridecan,
Mol einer Sesquiverbindung als ein Mol der Aiumi- das seinerseits für die Herstellung synthetischer Wasch-
niumverbindung. mittel und bei der Fermentation von Rohöl Anwendung
Der Katalysator aus den genannten drei Haupt- findet.
erläutert. 8:2:4:C, was mit dem zu erwartenden Verhältnis von
r- t> ι r-D 1C„ ,, . , - , 'r-
8. Massenspektrum nach Fig. 3:
der Luft mit Stickstoff gefüllt. 40 cm3 Benzol, 1 mMol Hauptkomponenten (Massenzahl)
werdei! in das Gefäß eingebracht und 30 Minuten 121 Bruchstück C9H+„
gerührt. Danach werden 4 mMol Äthylalui.iinium- 93 Bruchstück C7H+,
eingebracht. Die erhaltene Mischung wird bei einer 67 Bruchstück CsH+7
des Katalysators zugegeben. Das Polymerisat wird Messung für n-Tridecatetraen-(2,4,7,ll) überein,
durch Verdampfung des Lösungsmittels konzentriert 15
und dann bei verringertem Druck fraktioniert destilliert. B e 1 s ρ ι el 2
100"C unter einem Druck von 2 bis 2,5 mm Hg siedet. lung durchgeführt, daß folgende Ausgangsstoffe be-
64%. Die linearkettigen Oligomfre umfassen 82% 30 Benzol 40 m3
n-Tridecatetraen-(2,4,7 11) mil einem Siedepunkt JitandiisoVropoxidichlorid''.'.'.'.'.'.'.'. ImMoI
von 7, ois 78 C bei 2 5 mm Hg im folgenden als Triphenylphosphit ImMoI
n-CI3-Te^en bezeichnet 5% Isotetradecatetraen mit Diäthylaluminiumchlorid 4 mMol
einem Siedepunkt von 80 bis 82 C bei 2,5 mm Hg, im RtH λα
folgenden als i-C-I4Tetraen bezeichnet, und 13% a5 Pentadien
9
n-Tetradecatetraen mit einem Siedepunkt von 82 bis °
8t C bei 2,5 mm Hg, im folgenden als n-CM-Tetraen Man erhält 14,7 g einer Trimerfraktion. Die Ausbezeichnet, beute an linearkettigen Oligomeren beträgt 51%;
-CH—CHS — CH2—CH = CH — CH3 n-CI3-Tetraen 95%
erfolgt nach folgenden Methoden: n-^^etraen
3»'"
1. Sieae^unkt 77 bis 78°C bei 2,5 mm Hg " .
2. Molekulargewicht (kryoskopisch): 176 35 B e 1 s ρ 1 e I 3
3. Elementaranalyse: C 88,7% Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird unter Ver-
4. Hydrierung: Bei der Hydrierung mit einem*0 Titantriphcnoxichlorid ImMoI
bekannte Tridecan ernält. Butadien lg
5. Reaktion mit Maleinsäureanhydrid: Das Produkt
lagert bei ZiinmertemperatiT 1 MoI Maleinsäure- Man erhält 10,7 g einer Trimerfraktion. Die Ausanhydrid *-i. Dies ist ein Zeichen für eine kon- beute an linearkettigen Oligomeren beträgt 52%;
jugierte Doppelbindung. d'e linearkettigen Oligomere setzen sich zusammen:
6. Infrarotspekirum bei Zimmertemperatur nach n-CJ3-Tetraen 78%
990 cm 710 cm 955 cm
(trans-konjugiert) . Die Arbeitsweise des Beispiels! wird mit den
(eis) 55 f°'genden Ausgangsstoffen ausgeführt:
(trans) Be-zol 40cm3
achtet
6
J
'
Triphenylphosphit 1 mMol
7. Magnetisches Kernresonanzspektrum in CDCl3 60 Butadien 7 g
bei Zimmertemperatur nach F i g. 2: Pentadien 9 g
3,7 bis4,7T:olefinisches Proton (-CH= CH-) w ... ... . _ . , ,. _. .
7,11; 7,20; 7,30 τ: methylenisches Proton . Man εΓπ^1 10>9 8. einer Tnmerfrakt.on. Die Aus-
(._C- c CH -C-C-) beute an linearkettigen Oligomeren betragt 52%,
7,86; 7,70; 7,96 t: methylenisches Proton 65 und deren Zusammensetzung ist:
(C C CH51-CH2-C = C-) n-C13-Tetraen 77%
8,Ϊ2; 8,47 τ: methylenisches Proton i-C„-Tetraen 7%
(C C- CII3) n-CM-Tetraen 15%
Die Arbeitsweise des Beispiels I wird mit den folgenden Ausgangsstoffen ausgeführt:
Benzo! 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Triphenylphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 21 g
Pentadien 9 g
Man erhält 20,3 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute
an linearkettigen Oligomeren beträgt 43%, und deren Zusammensetzung ist:
n-Cu-Tetraen 98%
i-C14-Tctracn 0.7 %
n-CI4-Tetraen 1,3%
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 30 cm3
Titantctrachlorid 1 mMol
Tricresylphosphit 1 mMol
Triäthylaluminium 2 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 6,6 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkctligen Oligomeren beträgt 56%, und
deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tctraen 82%
i-C14-Tetraen 6%
n-Ci4-Tetraen 11 %
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen ausgeführt:
Toluol 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Tributylphosphit I mMol
Dibutylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 9,5 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearketligen Oligomeren beträgt 61%,
und deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tetraen 78%
i-C,4-Tetraen 6%
n-C,4-Tetraen 14%
Man erhält 8,4 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 55%,
und deren Zusammensetzung ist:
n-C,3-1ctraen 75%
i-C,,-Tctracn 8%
n-C, ,-Tctraen 17 %
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mil folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Heptan 30 cm3
Titanmcthoxitrichlorid 1 mMol
Trimclhylphosphit I mMol
Diäthylaluminiumchlorid 4 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 11,5 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 54%,
und deren Zusammensetzung ist:
n-C,3-Tetracn 79%
i-Cu-Tctraen 6,5%
n-C14-Tetracn 13.5%
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Tricresylphosphit 1,5 mMol
Triisobutylaluminium 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 6,8 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeule
an lincarkeltigen Oligomeren beträgt 63%, und deren Zusammensetzung ist:
n-C,3-Tctraen 84%
i-C,4-Tctraen 6%
n-CI4-Tetraen 10%
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Hexan 30 cm3
Titantetrabutoxid I mMol
Triäthylphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 10 mMol
Butadien 7 g
Pentadien l> g
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm3
Titanäthoxitrichlorid 1 in Mol
Tricrcsyiphosphal I mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 8,7 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an lincarkciligcn Otigomcrcn beträgt 40%. und deren
Zusammensetzung ist:
n-C,3-Tetracn 83%
i-CI4-Tctraen 7%
n-(*,,-Tctracn 10%
Die Arbeitsweise des Beispiels I wird mit ■ den
folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
209 685 389
Benzol 40 cn)3
Titantetrachlorid I in Mol
Triäthylphosphat I mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 D)MoI
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält K,l g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute
der Iinearkettigen Oligomere beträgt 41%,
und deren Zusammensetzung ist:
D-C13-TeI raen 76%
i-C,,-Telraen S%
D-C1 ,-Tetraen '6%
Die Arbeitsweise des Beispiels I wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm3
Titanlelrachlorid I mMol
Triphenylphosphal 1 mMol
Diälhylaluminiiimchloiid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 7.9 g einer Trimerfraklion. Die Ausbeule der Iinearkettigen Oligomere beträgt 35%,
uii'l deren Zusammensetzung ist:
n-C.a-Telraen «2%
i-C,.,-Tetraen 5%
n-C,,-Tetraen 13%
Die Arbeitsweise des Beispiels I wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40Cm3
Titantelrachlorid 1 mMol
Tri-2-bromäth\lphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Penladien 9 g
Man erhält 9.1 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an Iinearkettigen Oligomeren beträgt 56%.
und deren Zusammensetzung ist:
n-CVTetraen 81%
i-C,,-Telraen ('%
n-C„-Tetraen 13%
Die Arbeitsweise des Beispiels t wird mit folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cn)3
Butadien 7 g
Man erhält *J,3 g einer Trimerfraklion. Die linearkettigcn Oligomere setzen sich zusammen:
n-Cu-Teiraen 82%
i-CH-Tetraen 6%
ii-CM-Tetnisn 12%
Der Ersatz von Diäthylaluminiumchlorid durch
.■\lhylaluminiumses(.|uichlorid in den) Verfahrensgang
des Beispiels 2 liefcrl 4,1 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an Iinearkettigen Oligomeren beträgt 38"/,,,
und deren Zusammensetzung ist:
n-CVTelraen 92%
i-C, ,-Tetraen 3%
n-C,,-Tetraen 5%
In der Verfahrensweise nach Beispiel 4 wird das Verhältnis von Triphcnylphosphit (TPP) zu Titantetrachlorid
(TTC) geändert. Man erhält folgende Ergebnisse:
| TIM·/1 TC- 20 MnKcrhüllnis |
Trimerfraktion (g) |
Linearkettige Oligomcrausbcuic C1/,,) |
| 1.2 1.5 |
8,5 6.5 |
60 66 |
Vergleichsbeispiel I
Dieses Beispiel erläutert, daß herkömmliche Katalysatoren,
die für die Cyclolrimerisation von BuIadicn-(l,3) bekannt sind, einen geringeren Anteil
linearkeltiger Qügomcre aus einer Ausgangsmischung
von Butadien-(1,3) und Pentadiene !,3) jeweils im Vergleich zur Erfindung geben.
| 35 Katalysator*) | Trimerausbeute | Linearkctlige Oligunicruusbcutc |
| ("/„) | «'/„> | |
| AIEt2CI t TiCI, | 34 | 5 |
| AlBXI \ TiCI1 | ||
| 40 ι 1'ICnH5):,**) | 71 | 16 |
| AlEtXI | ||
| > Ti(OBu)CI1- | ||
| P(OC6II1CM1) | 76 | 64 |
*) ft Alhylrest. Bu Butylrest.
·*) Katalysator nach der Erfindung.
·*) Katalysator nach der Erfindung.
unter den Iinearkettigen Oligomeren ergibt sich
normalerweise die höchste Ausbeute für Cu-Tetraen.
So C„-Tetraen ist ein Mischt rimer aus 2 MoI Butadien
und 1 Mol Pentadien; es liegt ausschließlich ah normal-Isomer vor. C,,-Tetraen als Mischtrimei au-1 Mol Butadien und 2 MoI Pentadien wird als normal
Isomer mit einem kleinen Anteil von iso-Isomei
erhalten.
Die Arbeitsweise des Beispiels 4 wird mit der Ab Wandlung ausgeführt, daß Triphenylphosphin ar
Stelle von Triphenylphosphit benutzt wird. Mar erhält eine Trimerfraktion von 11,3 g, doch die Aus
beute der Iinearkettigen Oligomere beträgt nur 16%
erhält man eine Trimerfraktion von 5,4 g und ein<
6r
Vergleichsbeispiel 2
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird dahingehem
abgewandelt, daß verschiedene Dienmischungen be nutzt werden. Die Ergebnisse sind:
2905
l.incarkettigc
Oligomerausbcuic
Butadien-! 1,3) Butadien-! 1,3)
Butadien-! 1,3) Butadien-! 1,3) Butadien-! 1,3)
|- Pentadiene 1,3)
+ Isopren
-I- Hexadien-(1,3) I- Pentadien-(1,4)
\- Hexadien-(1,5)
linearkettig
zyklisch
lincarkettiges Dimer
zyklisch
zyklisch
64 3 I 4 spurenweise
·) Nach der Erfindung.
2905
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung linearkettiaer mit Hilfe eines Katalysators aus Kobaltchlond und
Mischtrimerer aus Butadien-(1,3) und Penta- 5 Triäthylaluminium beschrieben. Diese bekannten Verdien-(U),
dadurch gekennzeichnet, fahren ergeben lediglich verzweigtketrige Tnmere,
daß man eine Mischung von Butadien^ 1,3) und ausgehend von Butadien.
Pentadien-(U) bei einer Temperatur zwischen Aufaabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines
0 und 100°C in Gegenwart eines Katalysators Verfahrens zur Herstellung linearkettiger Mischoligomerisiert,
der durch gleichzeitiges oder stufen- io trimerer aus Butadien-! 1,3) und Pentadien-(1,3).
weises Zusammenmischen Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
n · du u u- λ Ji, · eelöst daß man eine Mischung von Butadien-(1,3)
1) einer Phosphatesterverbindung der allgemeinen s J Λ "*""""' \ . - Trmneratur zwisrhen
Forme. PO(OR)1 oder einer Phos^itverbin- ^^gJ^^^Z^
dung der allgememen Formel P(OR)3, L^ert der duVch gleichzeitiges oder stufenweises
II) aus einer T.tanverbmdung der allgemeinen Zusammenniischen
Formel Ti(OR )„X, „ und
III) aus einer Aluminiumverbindung der allge- D einer Phosphatesterverbindung der allgemeinen
meinen Formel AIR'7Ym, Formel PO(OR)3 oder e.ner Phosph.tverbindung
worin R einen Alkyl-, Aryl-, halogenieren Alkyl ,ο der allgemeinen Formel P(OR),,
oder halogenierten Aryl-(C,-C,0)-Rest, R einen zu II) aus einer Titanvsrbindung der allgemeinen Forme!
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP44026504A JPS4830243B1 (de) | 1969-04-05 | 1969-04-05 | |
| JP2650469 | 1969-04-05 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2015879A1 DE2015879A1 (de) | 1970-12-17 |
| DE2015879C true DE2015879C (de) | 1973-02-01 |
Family
ID=
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